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Wetter 2013

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Wetter im Jahr 2013 36)

Inhaltsverzeichnis

- Wetter der letzten Jahre

- Wetter im Jahr 2013

- Januar 2013

  • Das Gebietsmittel der Temperatur von Deutschland lag im Januar 2013 im Normalbereich. Die Niederschlagsmenge entsprach ebenfalls dem vieljährigen Mittel. Allerdings war der Monat sehr sonnenscheinarm.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 0,2 °C. Damit war der Monat in diesem Jahr 0,2 Grad kälter als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 0,7 Grad wärmer als im Mittel der Referenzperiode 1961-1990. Der Januar 2013 wurde somit der 56.mildeste Januar seit Beginn des 20. Jahrhunderts und der 62.mildeste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Januar 2013 ergab sich zu 64,4 mm. Das sind 1,4 mm oder 2,1 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 3,6 mm oder 5,9 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Somit war dieser Monat der 45.nasseste Januar in Deutschland seit 1901 und der 51. nasseste seit 1881.
  • Die Sonnenscheindauer im Januar 2013 betrug im Gebietsmittel von Deutschland 22,2 Stunden. Das sind 28,7 Stunden oder 56,4 % weniger als im Durchschnitt des Zeitraums 1981-2010 und 21,4 Stunden oder 49,1 % weniger als im Mittel der Periode 1961-1990. Der Monat wurde so der sonnenscheinärmste Januar seit 1951.

Hessen: In Hessen betrug die Durchschnittstemperatur 0,1°C (-0,4°C). Die Niederschlagsmenge unterbot das Soll (63 l/m²) mit 56 l/m² um 11 Prozent. Die Sonnenscheindauer verfehlte mit rund 20 Stunden (36 Stunden) ihr Soll um 47 Prozent. Eisregen und starker Schneefall legte den Verkehr am 20. weitgehend lahm. Am Frankfurter Flughafen blieben Flugzeuge am Boden, da sie kaum mehr enteist werden konnten. Etwa 500 Verbindungen fielen aus und Tausende Passagiere mussten in Hotels oder auf Feldbetten im Terminal übernachten.

- Februar 2013

  • Erst mild, dann winterlich und kalt - dabei zu wenig Sonne: viele Rekorde
  • In Deutschland zeigte sich der Februar 2013 mit durchschnittlich -0,8 Grad Celsius (°C) recht kalt: Nach der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 betrug die Abweichung -1,2 Grad, nach der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 sogar -1,8 Grad.
  • Mit rund 37 Stunden Sonne erreichte man nur etwa die Hälfte des Solls von 73 Stunden. Bisheriger Rekordhalter war der Februar des Jahres 1970 mit 40 Stunden. Besonders wenig schien die Sonne im Osten und Nordosten Deutschlands.
  • Die Monatsmitteltemperatur lag insgesamt unter dem Soll, bei den Niederschlägen Bei negativer Temperaturabweichung traf der Februar 2013 recht genau seinen Niederschlagsdurchschnitt.

Hessen: In Hessen betrug die Mitteltemperatur -0,7°C (0,5°C). Der Niederschlag summierte sich auf 43 l/m² (52 l/m²) und der Sonnenschein auf 32 Stunden (69 Stunden) - das war neuer Negativrekord.

- März 2013

  • Der März 2013 war sehr kalt, recht trocken und leicht überdurchschnittlich sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 0,1 °C. Damit war der Monat 4,2 Grad kälter als in der aktuellen Vergleichsperiode 1981-2010 und 3,4 Grad kälter als im Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990. Der März 2013 war somit der viertkälteste März seit 1901 und der fünftkälteste seit 1881 (nach 1883, 1987, 1958 und 1917).
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 33,4 mm. Das sind 30,9 mm oder 48,1 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 23,2 mm oder 41,0 % weniger als in der internationalen Referenzperiode. Der Monat war damit der 30. trockenste in der Gebietsmittelreihe von Deutschland seit 1901 und der 33. trockenste seit 1881.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Gebietsmittel von Deutschland 121,3 Stunden. Das sind 7,5 Stunden oder 6,6 % mehr als im Zeitraum 1981-2010 und 10,7 Stunden oder 9,7 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Damit ordnet sich der März 2013 auf Rang 29 in der Reihe sonnenscheinreicher Märzmonate seit 1951 ein.

Hessen: Bei einer Mitteltemperatur von 0,5°C (3,7°C) betrug die Niederschlagsmenge 36 l/m² (62 l/m²) und die Sonnenscheindauer 122 Stunden (107 Stunden). Am 13. verbuchte der Frankfurter Flughafen mit 18 cm Schnee einen neuen Stationsrekord für den März.

- April 2013

  • Der April 2013 war zu trocken, aber auch etwas sonnenscheinärmer als im vieljährigen Mittel der Bezugsperiode 1981-2010. Die Temperatur lag dagegen im Normalbereich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 8,1 °C. Sie lag damit um 0,2 Grad unter dem Mittel der Bezugsperiode 1981-2010, jedoch um 0,7 Grad über dem Mittel des Referenzzeitraums 1961-1990. Damit wurde der Monat der 44. wärmste April seit Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der 49. wärmste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 39,9 mm. Das sind 10,8 mm oder 21,3 % weniger als in der Bezugsperiode und 18,4 mm oder 31,6 % weniger als im Referenzzeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 31. trockenste April in Deutschland seit 1901 und als 38. trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 141,6 Stunden. Das sind 26,0 Stunden oder 15,5 % weniger als in der Periode 1981-2010 und 10,7 Stunden oder 7,0 % weniger als im Zeitraum 1961-1990. Damit war der April 2013 der 21. unter den relativ sonnenscheinarmen Aprilmonaten seit 1951.

Hessen: Das 8,3°C (7,5°C) warme Hessen gehörte im April mit 57 l/m² (59 l/m²) zu den eher nassen und mit 143 Stunden (152 Stunden) zu den sonnenarmen Bundesländern.

- Mai 2013

  • Der Mai 2013 war extrem nass, sehr sonnenscheinarm und etwas kühler als im vieljährigen Mittel der Bezugsperiode 1981-2010.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 11,8 °C. Sie lag damit um 1,2 Grad unter dem Mittel der Bezugsperiode 1981-2010 und 0,3 Grad unter dem Mittel des Referenzzeitraums 1961-1990. Damit wurde der Monat der 36. kälteste Mai seit Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der 44. kälteste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 128,2 mm. Das sind 56,6 mm oder 79,0 % mehr als in der Bezugsperiode und 57,1 mm oder 80,3 % mehr als im Referenzzeitraum 1961-1990. Der Monat ordnete sich somit als der 2. nasseste Mai in Deutschland seit 1881 ein. Noch regenreicher war nur der Mai 2007.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 135,8 Stunden. Das sind 69,6 Stunden oder 33,9 % weniger als in der Periode 1981-2010 und 59,9 Stunden oder 30,6 % weniger als im Zeitraum 1961-1990. Damit war der Mai 2013 nach 1983, 1984 und 2010 der 4. unter den relativ sonnenscheinarmen Maimonaten seit 1951.

Hessen: Bei durchschnittlich 11,3°C (12,1°C) und 139 l/m² (71 l/m²) zeigte sich Hessen mit 112 Stunden (194 Stunden) als sonnenscheinärmstes Bundesland. Während eines schweren Gewitters entstand am 17. in Heringen bei Bad Hersfeld in Osthessen eine Schlammlawine, die mehr als 15 Häuser beschädigte. Nach intensivem Regen meldete Neukirchen-Hauptschwenda am 27. 53,4 l/m². Fulda und Werra führten Hochwasser.

- Juni 2013

  • Im Gebietsmittel von Deutschland war der Monat in Bezug auf Temperatur, Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer ausgesprochen durchschnittlich. Der Witterungsverlauf gestaltete sich dabei jedoch sehr wechselhaft. Zu Beginn des Monats kam es vor allem in den südöstlichen Landesteilen zu ergiebigen Niederschlägen, in deren Folge es zu kritischen Hochwassersituationen in Teilen Deutschlands kam. In der dritten Juniwoche kam es dann zu einer kurzen, aber für den frühen Zeitpunkt im Sommer sehr intensiven Hitzewelle.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 15,7°C, was genau dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 entspricht. Gegenüber dem Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 war der Juni 2013 dagegen um 0,3°C zu warm. Damit ordnet sich der Monat als 49. wärmster seit 1901 und 58. wärmster seit 1881 im Mittelfeld der Temperaturrangfolge ein.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 91,8 mm gemessen. Das sind 14,1 mm oder 18,1 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 7,2 mm oder 8,5 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Juni 2013 war damit der 30. nasseste Juni in Deutschland seit 1901 und der 35. nasseste seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 205,8 Stunden. Das sind 4,1 Std. oder 2,0 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 7,6 Std. oder 3,8 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit rangiert der Juni 2013 auch bezüglich der Sonnenscheindauer als 27. sonnenscheinreichster seit 1951 im Mittelfeld der Rangfolge.

Hessen: Hessen kam im Juni 2013 auf 15,7C° (15,2°C), rund 70 l/m² (80 l/m²) und 204 Sonnenstunden (192 Stunden). In den Landkreisen Bergstraße, Odenwald, Darmstadt-Dieburg zwangen heftige Gewitter die Feuerwehr am 20. zu zahlreichen Nachteinsätzen. Am Frankfurter Flughafen kam es durch den Sturm zu Verspätungen und Flugausfällen.

- Juli 2013

  • Der Juli 2013 war sehr warm, trocken und sonnenscheinreich. Ein neuer Monatsrekord wurde zwar für keine der betrachteten meteorologischen Größen Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer erreicht, das Gebietsmittel von Deutschland ordnete sich aber in allen drei Fällen unter den Top 8 der Rangfolgen seit 1881 (Temperatur und Niederschlag) bzw. 1951 (Sonnenscheindauer) ein.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 19,5°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 1,5°C zu warm. Im Vergleich zum Mittelwert der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 waren es sogar 2,5°C. Damit ordnet sich der Juli 2013 als 6. wärmster seit 1901 und auch seit 1881 weit oben in der Monatsrangfolge ein. Noch wärmer waren nur die Julimonate der Jahre 1995, 2010, 1983, 1994 und 2006.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 38,9 mm gemessen. Das sind 45,6 mm oder 54,0 % weniger als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 38,7 mm oder 49,9 % weniger als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Juli 2013 war damit der 8. trockenste Juli in Deutschland seit 1901 und ebenso seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 294,4 Stunden. Das sind 74,6 Std. oder 33,9 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 85,6 Std. oder 41,0 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Seit 1951 war damit lediglich der Juli 2006 mit sogar 334,5 Std. noch sonnenscheinreicher.

Hessen: Hessen notierte 19,7°C (16,9°C), beim Niederschlag etwa 30 l/m² (73 l/m²) gleich 43 Prozent und beim Sonnenschein knapp 300 Stunden (204 Stunden) gleich 145 Prozent des Solls.

- August 2013

  • Die Durchschnittstemperatur überstieg im August mit 18,0 Grad Celsius (°C) den Klimawert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 um 1,5 Grad. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,5 Grad.
  • Eine südliche Strömung führte in Deutschland Anfang August zur dritten Hitzewelle in diesem Sommer. So erreichten die Maxima am 2. fast genauso hohe Werte wie am 27. Juli.
  • 2013 blieb der August, wie zuvor schon der Juli, deutlich zu trocken: Mit rund 55 Litern pro Quadratmeter (l/m²) kam er nur auf 72 Prozent des vieljährigen Durchschnitts von 77 l/m². Die Niederschlagsverteilung in Deutschland richtete sich in diesem Monat meist nach den Zugbahnen der Gewitter. Diese entluden sich in sehr schwüler Luft, vor allem zwischen dem 4. und 9. sowie am 19., besonders im Süden und in der Mitte Deutschlands. Blitzeinschläge, Starkregen, Sturm und Hagelkörner z. T. von mehr als 12 cm führten dabei in manchen Orten zu großen Schäden.
  • Mit 220 Stunden überbot der August sein Sonnenscheinsoll von 197 Stunden um 12 Prozent. Die Sonne bevorzugte in diesem Monat den äußersten Nordosten sowie den äußersten Südwesten. Am wenigsten schien sie in einem breiten Streifen von der Nordeifel über das Sauerland und den Thüringer Wald bis zum Erzgebirge.

Hessen: Hessen verzeichnete durchschnittlich 17,8°C (16,4°C), 114 l/m² (70 l/m²) und 216 Sonnenstunden (190 Stunden).

- September 2013

  • Die warme, trockene und überdurchschnittlich sonnenscheinreiche Witterung des Hochsommers blieb nur zu Beginn des Monats September noch erhalten. Insbesondere in der zweiten Monatsdekade war es dagegen sehr nass und für die Jahreszeit relativ kühl, bevor es zum Ende des Monats unter Hochdruckeinfluss wieder trockener, aber kaum milder wurde. Insgesamt fiel der September 2013 daher zu nass und zu sonnenscheinarm aus. Die Mitteltemperatur lag dagegen im Bereich der vieljährigen Vergleichswerte.
  • Die Mitteltemperatur von Deutschland betrug 13,3°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,2°C zu kalt, wohingegen der Mittelwert der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 exakt getroffen wurde. Damit ordnet sich der September 2013 als 54. kältester bzw. 60. wärmster seit 1901 und als 66. kältester bzw. 68. wärmster seit 1881 im mittleren Bereich der Monatsrangfolge ein.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 83,4 mm gemessen. Das sind 15,6 mm oder 23,0 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 22,3 mm oder 36,5 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der September 2013 war damit der 23. nasseste September in Deutschland seit 1901 und der 27. nasseste seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 123,2 Stunden. Das sind 24,9 Std. oder 16,8 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 26,2 Std. oder 17,5 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Der Monat war damit der 14. sonnenscheinärmste September seit 1951.

Hessen: Die Experten registrierten für Hessen eine Durchschnittstemperatur von 13,5°C (13,2°C), eine Niederschlagsmenge von 71 l/m² (57 l/m²) und eine Sonnenscheindauer von 116 Stunden (142 Stunden).

- Oktober 2013

  • Der Oktober 2013 zeigte sich weitestgehend zweigeteilt. Während in der ersten Hälfte häufig Hochdruckeinfluss mit wechselnden Anströmrichtungen vorherrschte, bestimmten in der zweiten Hälfte oft Tiefdruckgebiete das Wetter. Dabei kam die Luft überwiegend aus südlichen bis westlichen Richtungen, wodurch es insbesondere in der letzten Monatsdekade teilweise erheblich zu warm war. Der sonst eher trockene Monat fiel in diesem Jahr recht feucht aus, brachte aber dennoch eine nahezu den klimatologischen Mittelwerten entsprechende Sonnenscheindauer.
  • Die Mitteltemperatur von Deutschland betrug 10,6°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 1,4°C zu warm, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 waren es plus 1,6°C. Damit ordnet sich der Oktober 2013 als 11. wärmster seit 1901 und auch seit 1881 in der Monatsrangfolge ein.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 77,8 mm gemessen. Das sind 14,3 mm oder 22,5 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 22,0 mm oder 39,4 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Oktober 2013 war damit der 27. nasseste Oktober in Deutschland seit 1901 und der 34. nasseste seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 104,1 Stunden. Das sind 1,7 Std. oder 1,6 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 4,4 Std. oder 4,1 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 28. sonnenscheinärmster bzw. 36. sonnenscheinreichster Oktober seit 1951 diesbe-züglich im Mittelfeld der Monatsrangfolge ein.

Hessen: Bei durchschnittlich 10,6°C (8,9°C) erreichte Hessen mit 111 l/m² (59 l/m²) 188 Prozent des Niederschlagssolls, dagegen mit 86 Stunden (100 Stunden) aber nur 86 Prozent beim Sonnenschein. Süd- und Mittelhessen war im Oktober mit nur rund 70 Stunden das sonnenscheinärmste Gebiet Deutschlands. Am 22. wurde mit 23,8°C in Frankfurt/Flughafen der 70 Jahre alte Rekord für die letzte Oktoberdekade (22,7°C am 23.10.1943) übertroffen. In Darmstadt kletterte das Quecksilber sogar auf 25,3°C.

- November 2013

  • Wie schon der Oktober zeigte sich auch der November 2013 grundsätzlich zweigeteilt. Während es in der ersten Dekade unter vorherrschendem Tiefdruckeinfluss wiederholt zu teils kräftigen Niederschlägen kam, sorgten Hochdruckgebiete in der Folge für die für diese Jahreszeit typische, zu Nebel und Hochnebel neigende Witterung. Insgesamt fiel der Monat dadurch recht sonnenscheinarm aus. Temperatur und Niederschlagsmenge entsprachen dagegen weitestgehend den klimatologischen Mittelwerten.
  • Die Mitteltemperatur von Deutschland betrug 4,6°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 0,2°C zu warm, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 waren es plus 0,6°C. Damit ordnet sich der November 2013 als 39. wärmster seit 1901 und als 46. wärmster seit 1881 im mittleren Drittel der Monatsrangfolge ein.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 72,1 mm gemessen. Das sind 5,1 mm oder 7,6 % mehr als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 5,7 mm oder 8,6 % mehr als in der Referenzperiode 1961-1990. Der November 2013 war damit der 38. nasseste November in Deutschland seit 1901 und der 41. nasseste seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 45,3 Stunden. Das sind 8,4 Std. oder 15,6 % weniger als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 8,2 Std. oder 15,3 % weniger als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 17. sonnenscheinärmster November seit 1951 diesbezüglich im unteren Drittel der Monatsrangfolge ein.

Hessen: In Hessen betrug die Durchschnittstemperatur 4,2°C (3,8°C). Die Niederschlagsmenge überstieg das Soll (71 l/m²) mit ca. 77 l/m² leicht. Die Sonnenscheindauer blieb mit 41 Stunden (43 Stunden) etwas hinter den Erwartungen zurück.

- Dezember 2013

  • Unter vorherrschend westlicher bis südwestlicher Strömung gelangten fast den gesamten Monat hindurch milde bis sehr milde Luftmassen nach Deutschland. Insbesondere in der ersten Monatshälfte herrschte dabei oft hoher Luftdruck, so dass der Monat trotz der markant positiven Temperaturabweichung zu trocken und auch zu sonnenscheinreich ausfiel.
  • Die Mitteltemperatur von Deutschland betrug 3,6°C. Gegenüber dem vieljährigen Mittelwert des neuen Vergleichszeitraums 1981-2010 war der Monat damit um 2,4°C zu warm, im Vergleich zur internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-1990 waren es plus 2,8°C. Damit ordnet sich der Dezember 2013 als 10. Wärmster seit 1901 und auch seit 1881 in der Monatsrangfolge ein.
  • Im Gebietsmittel von Deutschland wurde eine monatliche Niederschlagshöhe von 41,2 mm gemessen. Das sind 32,1 mm oder 43,8 % weniger als im Mittel des Zeitraums 1981-2010 und 29,0 mm oder 41,3 % weniger als in der Referenzperiode 1961-1990. Der Dezember 2013 war damit der 23. trockenste Dezember in Deutschland seit 1901 und der 29. Trockenste seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer lag bei 56,0 Stunden. Das sind 16,9 Std. oder 43,2 % mehr als im Vergleichszeitraum 1981-2010 und 17,5 Std. oder 45,5 % mehr als im Mittel der Jahre 1961-1990. Damit ordnet sich der Monat als 7. sonnenscheinreichster Dezember seit 1951 diesbezüglich sehr weit oben in der Monatsrangfolge ein.

Hessen: In Hessen betrug die Durchschnittstemperatur 3,6°C (0,8°C). Beim Niederschlag fehlten mit 46 l/m² 48 Prozent zum Soll (77 l/m²), der Sonnenschein lag dagegen mit 43 Stunden (32 Stunden) um 34 Prozent darüber.

- Das Jahr 2013 fiel in Deutschland recht durchschnittlich aus. Während die Temperatur etwas über dem langjährigen Mittel lag, blieben Niederschlag und Sonnenschein leicht darunter.

- Hessen: Hessen kam auf eine Temperatur von 8,7°C (8,2°C), eine Niederschlagsmenge von 784 l/m² (793 l/m²) und Sonnenscheindauer von 1 403 Stunden (1 459 Stunden).

Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Wetterlexikon · Wetter vor 100 Jahren · Bauernregeln · Kalenderarten und Termine

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