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Wetter 2012

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Wetter im Jahr 2012 36)

Inhaltsverzeichnis

- Wetter der letzten Jahre

- Wetter im Jahr 2012

- Januar 2012

  • Der Januar 2012 war in Deutschland mild und sehr nass. Die Sonnenscheindauer lag meist über den Referenzwerten.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 1,9 °C. Damit war der Monat in diesem Jahr 2,4 Grad milder als im Mittel der Referenzperiode und 1,5 Grad wärmer als im Mittel der Periode 1981-2010. Der Januar 2012 wurde somit der 24.mildeste Januar seit Beginn des 20. Jahrhunderts und der 28.mildeste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Januar 2012 ergab sich zu 105,1 mm. Das sind 44,8 mm oder 72,8 % mehr als im Bezugszeitraum und 39,3 mm oder 59,6 % mehr als in der Periode 1981-2010. Somit war dieser Monat der 6.nasseste Januar in Deutschland seit 1901 und auch seit 1881.
  • Die Sonnenscheindauer im Januar 2012 betrug im Gebietsmittel von Deutschland 53,6 Stunden. Das sind 10,0 Stunden oder 23,0 % mehr als im Durchschnitt der Referenzperiode und 2,7 Std. oder 5,4 % mehr als im Mittel der Periode 1981-2010. Der Monat wurde so der 22. in der Reihe relativ sonnenscheinreicher Januarmonate seit 1951.

Hessen: Die DWD-Experten registrierten hier im Januar 2012 eine Monatstemperatur von 2,1°C (-0,4°C), eine Niederschlagsmenge von etwa 102 l/m² (63 l/m²) und eine Sonnenscheindauer von 57 Stunden (36 Stunden). Orkan „Andrea“ blies am 5. auf dem Rhein bei Gernsheim einen Container eines Schubverbandes ins Wasser.

- Februar 2012

  • Der Februar 2012 war sehr kalt, trocken und sehr sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug -2,5 °C. Damit war der Monat 2,9 Grad kälter als im internationalen klimatologischen Referenzzeitraum 1961-90 und 3,4 Grad kälter als in der Periode 1981-2010. Er wurde der kälteste Februar seit 1986 und der 13.kälteste Februar seit Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der 15.kälteste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 25,0 mm. Das sind 24,4 mm oder 50,9 % weniger als im Referenzzeitraum und 29,4 mm oder 54,1 % weniger als in der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 17. trockenste Februar in Deutschland seit 1901 und als 23. trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 97,6 Stunden. Das sind 25,0 Stunden oder 34,5 % mehr als in der Referenzperiode und 21,4 Stunden oder 28,1 % mehr als im Zeitraum 1981-2010. Damit war der Februar 2012 der achte in der Reihe relativ sonnenscheinreicher Februarmonate seit 1951.

Hessen: Das mit rund 110 Stunden (69 Stunden) sehr sonnenscheinreiche Hessen war mit etwa 18 l/m² (52 l/m²) das zweittrockenste Bundesland. Hessen kam im Februar 2012 auf durchschnittlich -2,4°C (0,5°C). Wegen Eisstau auf der Werra bei Heringen östlich von Bad Hersfeld entstand am 3. ein Hochwasser, das eine Straße zwischen Lengers und Wölfershausen unpassierbar machte.

- März 2012

  • Der Monat war extrem mild, trocken und sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 6,9 °C. Damit war der Monat 3,4 Grad wärmer als in der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90 und 2,6 Grad wärmer als im Mittel der Periode 1981-2010. Damit wurde der März 2012 der drittmildeste März seit 1901 und auch seit 1881 (hinter 1989 und 1938).
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 14,9 mm. Das sind 41,7 mm oder 73,7 % weniger als im Referenzzeitraum und 49,7 mm oder 77,3 % weniger als in der Periode 1981-2010. Der Monat war damit der dritttrockenste in der Gebietsmittelreihe von Deutschland seit 1901 und auch seit 1881 (hinter 1929 und 1953).
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Gebietsmittel von Deutschland 166,3 Stunden. Das sind 55,7 Stunden oder 50,4 % mehr als in der Referenzperiode und 52.5 Stunden oder 46,1 % mehr als im Zeitraum 1981-2010. Damit war der März 2012 der fünfte in der Reihe sonnenscheinreicher Märzmonate seit 1951.

Hessen: Hier betrug die Sonnenscheindauer 172 Stunden (107 Stunden) und die Mitteltem-peratur 7,3°C (3,7°C). In Michelstadt im Odenwald stieg das Quecksilber am 16. auf 23,3°C. Die Niederschlagsmenge kam in Hessen auf 16 l/m² (62 l/m²). Trockenheit und Sonnenschein verursachten bereits zahlreiche Brände: Durch Funkenflug entstand an der Bahnstrecke zwi-schen Rodenbach und Hanau am 22. ein mehrere Kilometer langer Böschungsbrand. Bei Wartenberg im östlichen Vogelsbergkreis mussten am 22. ebenfalls mehrere Feuer gelöscht werden. Am 25. um 16 Uhr sank die relative Luftfeuchtigkeit in Wiesbaden auf nur 13 Prozent.

- April 2012

  • Der Monat war etwas wärmer und trockener, aber sonnenscheinärmer als im internationalen klimatologischen Referenzzeitraum 1961-90.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 8,1 °C. Sie lag damit um 0,8 Grad über dem Wert des Bezugszeitraums 1961-90, aber 0,2 Grad unter dem Mittel der Periode 1981-2010. Damit wurde der April 2012 der 42.wärmste und der 71.kühlste April seit Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der 47 wärmste und 86.kühlste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 42,7 mm. Das sind 15,5 mm oder 26,6 % weniger als in der Referenzperiode und 8,0 mm oder 15,7 % weniger als im Zeitraum 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 42.trockenste April in Deutschland seit 1901 und als 49.trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 143,6 Stunden. Das sind 8,7 Stunden oder 5,7 % weniger als im Bezugszeitraum und 24,0 Stunden oder 14,6 % weniger als in der Periode 1981-2010. Damit war der April 2012 der 23. unter den relativ sonnenscheinarmen Aprilmonaten seit 1951.

Hessen: Hessen war im April mit 7,8°C (7,5°C) ein recht kühles und mit 55 l/m² (59 l/m²) ein eher nasses Bundesland. Hier schien die Sonne im Schnitt 139 Stunden (152 Stunden). In der Nähe von Bad Hersfeld wurde am 22. eine Spaziergängerin während eines heftigen Gewitters vom Blitz getroffen und tödlich verletzt.

- Mai 2012

  • Der Mai 2012 war in Deutschland wieder wärmer als im Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90. Dabei war er recht trocken und sonnenscheinreicher als im langjährigen Mittel.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 14.2 °C. Damit war der Monat in diesem Jahr 2,1 Grad wärmer als in der Referenzperiode und 1,2 Grad wärmer als in der Periode 1981-2010. So wurde der Mai 2012 der 11. wärmste Mai seit 1901 und der 12. wärmste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 52,8 mm. Das sind 18,3 mm oder 25,7 % weniger als im Mittel der Referenzperiode und 18,8 mm oder 26,2 % weniger als im Zeitraum 1981-2010. Damit wurde der Monat der 34. trockenste Mai in Deutschland seit 1901 und der 40. trockenste seit 1881.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Gebietsmittel 238,7 Stunden. Das sind 43,0 Std. oder 22,0 % mehr als der Normalwert und 33,3 Std. oder 16,2 % mehr als in der Periode 1981-2010. Damit war der Mai 2012 der 7. unter den besonders sonnescheinreichen Maimonaten seit 1951."

Hessen: Hier notierten die Meteorologen des DWD im Schnitt 14,5°C (12,1°C), 231 Sonnen-stunden (194 Stunden) und 56 l/m² (71 l/m²). Von Süden heranziehende, schwere Gewitter führten am 2. gebietsweise zu erheblichen Schäden. Im Raum Bad Hersfeld zerschlug der Hagel zahlreiche Plastikdächer und Gewächshäuser. Bei Marburg erreichten die Körner die Größe von Golfbällen. In vielen Orten standen Straßen und Keller unter Wasser.

- Juni 2012

  • Im Gebietsmittel von Deutsachland war der Monat sonnenscheinarm und niederschlagsreich. Die Temperaturen waren insgesamt durchschnittlich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 15,5 C und lag damit 0,1 Grad über dem Durchschnitt der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90, aber 0,3 Grad unter dem Mittel des Zeitraums 1981-2010. Damit war der Juni 2012 der 56.wärmste bzw. 57.kühlste seit 1901 sowie der 65.wärmste und 68. kühlste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 97,1 mm. Das sind 12,4 mm oder 14,7 % mehr als im Referenzzeitraum und 19,3 mm oder 24,9 % mehr als in der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 21.nasseste Juni in Deutschland seit 1901 und als 25.nassester seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Gebietsmittel von Deutschland 165,6 Stunden. Das sind 32,6 Std. oder 16,4 % weniger als im Referenzzeitraum und 36,1 Std. oder 17,9 % weniger als im Mittel der Jahre 1981-2010. Damit wurde der Juni 2012 der 12. in der Reihe relativ sonnenscheinarmer Junimonate seit 1951.

Hessen: Hier schien die Sonne im Schnitt etwa 140 Stunden (192 Stunden). Hessen war im Juni mit 15,0°C (15,2°C) ein recht kühles und mit 89 l/m² (80 l/m²) ein eher nasses Bundesland. In Darmstadt beschädigten nach einem Blitzeinschlag in den Schornstein eines Wohnhauses herumfliegende Ziegel elf Autos.

- Juli 2012

  • Der Monat war im Gebietsmittel von Deutschland recht feucht und sonnenscheinarm. Das Gebietsmittel der Durchschnittstemperatur lag nur wenig über dem Referenzwert.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 17,4 °C. Das Monatsmittel liegt somit um 0,5 Grad über dem Wert des internationalen klimatologischen Referenzzeitraums 1961-90, aber 0,6 Grad unter dem Mittel der Periode 1981-2010. Damit war der Juli 2012 der 62. kühlste bzw. 51. wärmste seit 1901 und der 57. kühlste oder 76. wärmste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe für Deutschland ergab sich zu 99.0 mm. Das sind 21,4 mm oder 27,6 % mehr als im Bezugszeitraum und 14,5 mm oder 17,2 % über dem Mittel der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 38. nasseste Juli in Deutschland seit 1901 und als 43. nassester seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Gebietsmittel 199,8 Stunden. Das sind 9,0 Std. oder 4,3 % weniger als in der Referenzperiode und 20,0 Std. oder 9,1 % weniger als im Zeitraum 1981-2010. Damit war der Juli 2012 der 29. unter den relativ sonnenscheinarmen Julimonaten seit 1951.

Hessen: Für Hessen errechnete man im Juli 17,3°C (16,9°C), 198 Sonnenstunden (204 Stunden) und 106 l/m² (73 l/m²). Am 7. um 11.20 Uhr schlug ein Tornado zwischen Heuchelheim und Gießen eine 2 km lange Schneise in die Pflanzenwelt.

- August 2012

  • Der Monat war im Gebietsmittel von Deutschland sehr warm. Dabei gab es etwas weniger Niederschlag und erheblich mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 18,4 °C. Damit war der Monat 1,9 Grad wärmer als im Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90 und 1,0 Grad wärmer als im Durchschnitt der Periode 1981-2010. Der August 2012 war damit der 12.wärmste seit 1901 und auch seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im August 2012 ergab sich zu 64,7 mm. Das sind 12,5 mm oder 16,1 % weniger als im Referenzzeitraum und 12,5 mm oder 16,5 % weniger als in der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich damit als der 27.trockenste August in Deutschland seit 1901 und als 35.trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im August 2012 betrug im Mittel 234,9 Stunden. Das sind 38,1 Std. oder 19,3 % mehr als in der Referenzperiode und 29,7 Std. oder 14,5 % mehr als im Zeitraum 1981-2010. Der Monat war damit der 8. unter den besonders sonnenscheinreichen Augustmonaten seit 1951.

Hessen: In Hessen lag die Temperatur mit 18,6°C (16,4°C) um 2,2 Grad über, die Sonnenscheindauer mit 236 Stunden (190 Stunden) um 25 Prozent über und die Niederschlagsmenge mit 49 l/m² (70 l/m²) um 29 Prozent unter dem vieljährigen Klimawert. Am Frankfurter Flughafen fielen in der Nacht zum 16. 50 l/m², davon allein zwischen 3 und 4 Uhr 37 l/m². 

- September 2012

  • Der Monat war im Gebietsmittel von Deutschland durchschnittlich warm aber überdurchschnittlich reich an Sonnenschein. Die Niederschläge blieben im Gebietsmittel unter dem Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90. Es gab allerdings sehr große regionale Unterschiede.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 13,6 °C und lag damit 0,3 Grad über dem Referenzwert und 0,1 Grad über dem Mittel der letzten 30 Jahre. Damit wurde der Monat der 42.wärmste September seit Beginn des 20. Jahrhunderts und der 48.wärmste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im September 2012 betrug 49,0 mm. Das sind 12,1 mm oder 19,8 % weniger als im Referenzzeitraum sowie 18,8 mm oder 27,7 % weniger als im Mittel der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 32.trockenste September in Deutschland seit 1901 und als 40.trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im September 2012 ergab sich im Mittel zu 169,4 Stunden. Das sind 20,0 Stunden oder 13,4 % mehr als im langjährigen Mittel und 21,3 Stunden bzw. 14,4 % mehr als im Zeitraum 1981-2010. Der Monat war damit der 20. in der Reihe relativ sonnenscheinreicher Septembermonate seit 1951.

Hessen: Mit einer Mitteltemperatur von 13,2°C (13,2°C) traf Hessen genau sein vieljähriges Klimasoll und war damit diesmal das kühlste Bundesland. Trotzdem war es vergleichsweise trocken: es fielen nur 38 l/m² (57 l/m²) Regen, die Sonne schien im Schnitt 172 Stunden (142 Stunden). Die Messstelle Schaafheim-Schlierbach, südwestlich von Aschaffenburg, meldete mit 219 Stunden besonders viel Sonne.

- Oktober 2012

  • Der Oktober 2012 war im Gebietsmittel von Deutschland recht kühl aber sonnenscheinreich. Die Niederschläge entsprachen weitgehend dem langjährigen Mittel, wobei es jedoch große regionale Unterschiede gab.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 8,7 °C. Damit lag sie um 0,3 Grad unter dem Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90 und 0,5 Grad unter dem Mittel der letzten 30 Jahre. So wurde der Monat der 57.kühlste Oktober seit 1901 und der 71.kühlste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Oktober 2012 ergab sich zu 60,7 mm. Das sind 4,9 mm oder 8,8 % mehr als im Referenzzeitraum aber 2,8 mm oder 4,4 % weniger als im Zeitraum 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 45.nasseste oder 68.trockenste Oktober in Deutschland seit 1901 und als 58.nassester oder 75.trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im Oktober 2012 betrug im Mittel 118,9 Stunden. Das sind 10,4 Stunden oder 9,6 % mehr als im Referenzzeitraum und 13,1 Stunden oder 12,4 % mehr als im Mittel der letzten 30 Jahre. Der Monat war damit der 20. in der Reihe relativ sonnenscheinreicher Oktober seit 1951.

Hessen: Im Oktober gehörte Hessen mit 8,4°C (8,9°C) zu den eher kühlen Bundesländern. Die Niederschlagsmenge betrug rund 60 l/m² (59 l/m²), die Sonne schien etwa 116 Stunden (100 Stunden). Ein Sturm entwurzelte am 4. in Hofgeismar Bäume und beschädigte Dächer.

- November 2012

  • Der Monat war im Gebietsmittel von Deutschland überdurchschnittlich warm aber nicht sehr sonnenscheinreich. Die Niederschläge blieben im Gebietsmittel unter dem Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode 1961-90. Es gab allerdings sehr große regionale Unterschiede.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 5,2 °C und lag damit 1,2 Grad über dem Referenzwert und 0,8 Grad über dem Mittel der letzten 30 Jahre. Damit wurde der Monat der 23.wärmste November seit Beginn des 20. Jahrhunderts und der 25.wärmste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im November 2012 betrug 58,5 mm. Das sind 7,9 mm oder 11,9 % weniger als im Referenzzeitraum sowie 8,5 mm oder 12,7 % weniger als im Mittel der Periode 1981-2010. Der Monat ordnete sich somit als der 58.trockenste November in Deutschland seit 1901 und als 73.trockenster seit 1881 ein.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im November 2012 ergab sich im Mittel zu 49,0 Stunden. Das sind 4,5 Stunden oder 8,4 % weniger als im langjährigen Mittel und 4,7 Stunden bzw. 8,7 % weniger als im Zeitraum 1981-2010. Der Monat war damit der 27. in der Reihe relativ sonnenscheinarmer Novembermonate seit 1951.

Hessen: Hessen ordnete sich mit 5,0°C (3,8°C) im November bei den kälteren Bundesländern ein. Die Niederschlagsmenge blieb mit 50 l/m² um 31 Prozent unter dem Klimawert (71 l/m²) und die Sonne erreichte im Schnitt mit 29 Stunden nur 68 Prozent des Solls (43 Stunden). Damit war laut DWD Hessen im November das trübste Bundesland. 

- Dezember 2012

  • Der Monat war im Vergleich zum internationalen klimatologischen Referenzzeitraum 1961-91 etwas milder und sonnenscheinärmer. Das Gebietsmittel der Niederschlagsmenge lag deutlich über dem Referenzwert.
  • Die Durchschnittstemperatur im Gebietsmittel von Deutschland betrug 1,5 °C und lag damit um 0,7 Grad über dem Mittel der Referenzperiode 1961-90 sowie 0,3 Grad über dem Mittel der letzten 30 Jahre. Damit war der Dezember 2012 der 47.mildeste seit 1901 und der 51.mildeste seit 1881.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Dezember 2012 betrug 98,0 mm. Das sind 27,8 mm oder 39,6 % mehr als in der Referenzperiode und 24,7 mm oder 33,7 % mehr als im Zeitraum 1981-2010. Damit wurde der Dezember 2012 der 17. in der Reihe besonders niederschlagsreicher Dezembermonate seit 1901 und der 18. in der Reihe seit 1881.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer für Deutschland betrug 36,2 Std.. Das sind 2,3 Std. oder 6,0 % weniger als im Mittel der Referenzperiode und 2,9 Std. oder 7,4 % weniger als im Mittel der letzten 30 Jahre. Damit wurde der Dezember 2012 der 28. in der Reihe besonders sonnenscheinarmer Dezembermonate seit Beginn der Gebietsmittelzeitreihe im Jahr 1951.

Hessen: Laut DWD betrug die Temperatur im Jahr 2012 hier 9,1°C (8,2°C). Die Niederschlagsmenge blieb mit 749 l/m² um sechs Prozent unter dem Klimawert (793 l/m²), die Sonnenscheindauer lag mit 1625 Stunden (1459 Stunden) um elf Prozent darüber.

Das Jahr 2012 war insgesamt etwas wärmer als normal, bei leichtem Niederschlagsdefizit und positiver Sonnenscheinbilanz. Einzelne Monate jedoch zeigten starke Veränderlichkeit und teilweise extreme Wettersituationen, die stellenweise zu neuen Wetterrekorden führten.

Hessen: Laut DWD betrug die Temperatur im Jahr 2012 hier 9,1°C (8,2°C). Die Niederschlagsmenge blieb mit 749 l/m² um sechs Prozent unter dem Klimawert (793 l/m²), die Sonnenscheindauer lag mit 1625 Stunden (1459 Stunden) um elf Prozent darüber.

- Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Wetterlexikon · Wetter vor 100 Jahren · Bauernregeln · Kalenderarten und Termine

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