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Wetter 2003

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Wetter im Jahr 2003 36)

Inhaltsverzeichnis

- Wetter der letzten Jahre

- Wetter 2003

- Januar 2003

  • Der Januar 2003 war in Deutschland recht niederschlagsreich. Ansonsten entsprach der Monat weitgehend den Bedingungen im Referenzzeitraum 1961-90.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug -0,4 oC. Dies waren 0,1 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Der Januar 2003 war damit der 59. mildeste Januar seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Januar 2003 ergab sich zu 79,3 mm. Das sind 18,5 mm oder 30,4 % mehr als im Bezugszeitraum. Somit war dieser Monat der 20. nasseste Januar in Deutschland seit 1901.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im Januar 2003 betrug im Mittel 45,6 Stunden. Das sind 2,1 Stunden oder 4,7 % über dem Normalwert. Der Monat wurde so der 30. in der Reihe der sonnenscheinreichen Januarmonate seit 1951.

- Februar 2003

  • Der Februar 2003 war in Deutschland kalt, trocken und extrem sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 2,4 oC. Dies waren 2,0 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit wurde der Februar 2004 der 27.mildeste Februar seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 49,9 mm. Das sind 0,5 mm oder 1,0 % mehr als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 42.nasseste Februar in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 67,3 Stunden. Das sind 5,2 Stunden oder 7,3 % weniger als in der Referenzperiode. Damit war der Februar 2004 der 25. in der Reihe der sonnenscheinarmen Februarmonate seit 1951.
  • Für den gesamten Winter (Dezember - Februar) ergab sich eine Mitteltemperatur von 1,3 oC. Dies sind 1,1 Grad mehr als im Referenzzeitraum. Damit war der Winter 2003/2004 in Deutschland der 32.mildeste seit 1901.
  • Als Gebietsmittel des Niederschlags im Winter resultierten 208,4 mm. Das sind 27,7 mm oder 15,3 % mehr als im Bezugszeitraum. Der Winter war damit der 25.feuchteste seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer für den gesamten Winter betrug 170,0 Std. Das sind 15,5 Std. oder 10,0 % mehr als in der Referenzperiode. Damit wurde der Winter 2003/2004 der 16. in der Reihe der sonnenscheinreichen Winter seit 1951.

- März 2003

  • Der März 2003 war in Deutschland mild, sehr trocken und extrem sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 5,5 °C. Dies waren 2,0 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit wurde der März 2003 der 22.wärmste März seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 26,8 mm. Das sind 29,8 mm oder 52,6 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 15.trockenste März in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 173,6 Stunden. Das sind 63,0 Stunden oder 57,0 % mehr als in der Referenzperiode. Damit war der März 2003 der zweite in der Reihe der sonnenscheinreichen Märzmonate seit 1951. Nur im März 1953 gab es noch mehr Sonnenschein.

- April 2003

  • Der April 2003 war in Deutschland zunächst kalt und trocken. Vom 7. bis 9. April traten sehr starke Nachtfröste auf, wobei an zahlreichen Stationen neue Extremwerte für das Temperaturminimum im April registriert wurden. In der zweiten Monatshälfte folgte jedoch eine warme Witterungsperiode, so dass der Monat fast überall in Deutschland noch wärmer als im langjährigen Mittel wurde. Zum Monatsende gab es teilweise auch noch ergiebige Niederschläge, so dass der Monat insgesamt nicht extrem trocken ausfiel. Die Sonnenscheindauer lag wie in den Vormonaten wieder erheblich über den Referenzwerten. An verschiedenen Stationen war es der sonnigste April seit Beginn der Messungen.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 8,5 °C. Dies waren 1,1 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit wurde der April 2003 der 29.wärmste April seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 37,1 mm. Das sind 21,2 mm oder 36,3 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 22.trockenste April in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 215,4 Stunden. Das sind 63,1 Stunden oder 41,5 % mehr als in der Referenzperiode. Damit war der April 2003 der zweite in der Reihe der sonnenscheinreichen Aprilmonate seit 1951 hinter dem Jahr 1968.

- Mai 2003

  • Auch in diesem Monat lagen die Monatsmitteltemperaturen in ganz Deutschland wieder über dem langjährigen Durchschnitt. Die Niederschlagsmengen blieben überwiegend etwas unter den Werten in der Referenzperiode 1961-90. Die Sonnenscheindauer entsprach fast genau den Werten im Bezugszeitraum.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 14,1 °C. Dies waren 2,0 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit war der Mai 2003 der 11.wärmste seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 63,8 mm. Das sind 7,2 mm oder 10,2 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 50.trockenste Mai in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer betrug im Mittel 205,9 Stunden. Das sind 10,2 Std. oder 5,2 % mehr als der Normalwert. Damit wurde der Mai 2003 der 29. In der Reihe der sonnenscheinreichen Maimonate seit 1951.
  • Für den klimatologischen Frühling (März-Mai) 2003 ergab sich eine Mitteltemperatur von 9,3 °C. Das sind 1,6 Grad mehr als im Bezugszeittraum. Der Frühling 2003 war damit der 9.wärmste in Deutschland seit 1901.
  • Die Niederschlagsmenge für diesen Zeitraum betrug 127,8 mm. Das sind 58,1 mm oder 31,3 % weniger als in der Periode 1961-90, und der Frühling 2003 ergab sich somit als der 12.trockenste seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Als Gebietsmittel der Sonnenscheindauer im Frühling 2003 resultierten 594,9 Std.. Das sind 136,3 Std. oder 29,7 % mehr als in der Referenzperiode. Der Frühling war damit der 3 sonnigste seit 1951 (nach 1953 und 1976).

- Juni 2003

  • Der Monat war extrem warm. In ganz Deutschland lagen die Monatsmitteltemperaturen erheblich über dem langjährigen Durchschnitt. An der Mehrzahl der Stationen - darunter alle Stationen südlich von Mosel und Main - war es der wärmste Juni seit Beginn der Messungen. Die bisherigen Rekordmittelwerte wurden dabei oft nicht nur um wenige Zehntel Grad, sondern um bis zu 3 Grad überschritten. In Süddeutschland wurden teilweise auch neue absolute Temperaturrekorde für den Juni registriert. Die höchsten Temperaturen traten mit 37,2 Grad am 23. Juni in Karlsruhe auf. Auffällig war auch die kontinuierliche Andauer der Wärmeperiode. So waren in Freiburg im Breisgau und in Konstanz alle Tage des Monats Sommertage (Temperaturmaximum mindestens 25 Grad). Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 19,3 Grad. Dies waren 3,9 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit war der Juni 2003 der wärmste seit 1901.
  • Die Niederschlagsmengen waren meist deutlich niedriger als in der Referenzperiode 1961-90, durch lokale Starkregenereignisse wurden die Referenzwerte jedoch örtlich auch überschritten. Einzelne Unwetter waren außerdem mit starkem Sturm verbunden, die teilweise zu erheblichen Sachschäden führten. Dabei wurden auch einzelne Tornados beobachtet. Das markanteste Ereignis trat am 10. Juni in dem kleinen Ort Acht in der Eifel auf, bei dem mehrere Gebäude v�llig zerstört wurden.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 52,0 mm. Das sind 32,6 mm oder 38,5 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 10.trockenste Juni in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer war erheblich höher als im Bezugszeitraum. Sie betrug im Gebietsmittel von Deutschland 282,3 Stunden. Das sind 84,1 Std. oder 42,4 % mehr als im Referenzzeitraum. Damit wurde der Juni 2003 der 2.sonnigste seit 1951 (nach 1951).

- Juli 2003

  • Überall in Deutschland lagen die Mitteltemperaturen auch in diesem Monat über dem langjährigen Durchschnitt, allerdings waren die Abweichungen nicht mehr so extrem wie im Vormonat. Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 19,1 Grad. Dies sind 2,2 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Damit war der Juli 2003 der 8.wärmste seit 1901.
  • Die Niederschlagsmengen lagen im Durchschnitt etwas niedriger als in der Referenzperiode 1961-90, wobei jedoch große regionale und lokale Unterschiede auftraten. Die mittlere Niederschlagshöhe für Deutschland ergab sich zu 66,5 mm. Das sind 11,0 mm oder 14,2 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 23.trockenste Juli in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer war größer als im Bezugszeitraum. Sie betrug im Gebietsmittel 234,7 Stunden. Das sind 25,9 Std. oder 12,4 % mehr als in der Referenzperiode. Damit steht der Juli 2003 an 19. Stelle in der Rangfolge der sonnenscheinreichen Julimonate seit 1951.

- August 2003

  • Der August 2003 war in Deutschland extrem warm, trocken und sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 20,7 Grad. Dies waren 4,2 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Der August 2003 war damit der wärmste seit 1901.
  • Der August war damit wie in den beiden Vorjahren auch wieder der wärmste Monat dieses Sommers. Am 09. und. 13. wurde die bisherige Rekordtemperatur für ganz Deutschland (40,2 Grad am 27. 07. 1983 in Gärmersdorf bei Amberg) eingestellt (Karlsruhe am 09. und 13. sowie Freiburg am 13.).
  • Für den gesamten Sommer (Juni - August) ergab sich eine Mitteltemperatur für Deutschland von 19,7 Grad. Damit lag der Sommer 2003 um 3,4 Grad über dem Referenzwert und war der wärmste Sommer der letzten 103 Jahre.
  • Setzt man eine Normalverteilung der Sommermitteltemperaturen an und korrigiert man den linearen Trend der Zeitreihe, so ergibt sich eine Wiederkehrzeit für einen so warmen Sommer von über 1000 Jahren d. h. auch wenn die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer anthropogenen Erwärmung eintreffen, wird solch ein Sommer in Deutschland so schnell nicht wieder eintreten.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im August 2003 ergab sich zu 33,2 mm. Das sind 44,0 mm oder 57,0% weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 3.trockenste August in Deutschland seit 1901 ein (nach 1947 und 1911).
  • Für den gesamten Sommer ergab sich für Deutschland eine mittlere Niederschlagsmenge von 151,8 mm. Das sind 87,6 mm oder 36,6% weniger als in der Referenzperiode. Der Sommer 2003 war damit der 5.trockenste der letzten 103 Jahre.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im August 2003 betrug im Mittel 278,1 Stunden. Das sind 79,3 Std. oder 41,8 % über dem Normalwert. Der Monat war damit der sonnenscheinreichste seit 1951.
  • Für den gesamten Sommer ergab sich eine Sonnenscheindauer von 795,0 Stunden. Das sind 191,2Std. oder 31,7 % mehr als in der Referenzperiode. Damit war der Sommer 2003 in Deutschland der sonnenscheinreichste Sommer der letzten 53 Jahre.

- September 2003

  • Wie die Vormonate war auch der September 2003 war in Deutschland insgesamt warm, trocken und sehr sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 14,1 oC. Dies waren 0,8 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Der Monat war damit er 20.wärmste September seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im September 2003 ergab sich zu 50,2 mm. Das sind 11,6 mm oder 17,9% weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 31.trockenste September in Deutschland seit 1901 ein.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im September 2003 betrug im Mittel 208,4 Stunden. Das sind 59,0 Stunden oder 39,5 % über dem Normalwert. Der Monat belegte damit Rang 2 der sonnenscheinreichen September seit 1951 (hinter 1959).

- Oktober 2003

  • Nach einem recht warmen ersten Monatsdrittel wurde es zeitweise extrem kalt. An zahlreichen Stationen wurde neue Rekorde für die Temperaturminima für den Monat Oktober registriert. Daher fiel der Oktober 2003 im Durchschnitt über Deutschland sehr kühl aus. Dabei war der Monat recht niederschlagsreich und die Sonnenscheindauer lag meist über dem Durchschnitt.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 6,0 oC. Das war 3,0 Grad unter dem langjährigen Mittel. So wurde der Monat der 4.k�lteste Oktober seit 1901 ( nach den Oktobermonaten der Jahre 1905, 1922 und 1974). Damit ergab sich zum ersten Mal seit dem Februar wieder eine negative Abweichung gegenüber der Bezugsperiode.
  • Die mittlere Niederschlagsh�he im Oktober 2003 ergab sich zu 72,6 mm. Das sind 16,8 mm oder 30,1% mehr als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 33.nasseste Oktober in Deutschland seit 1901 ein. Seit Januar war dies der erste Monat, in dem im Gebietsmittel von Deutschland wieder einmal �berdurchschnittliche Niederschlagsmengen registriert wurden.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im Oktober 2002 betrug im Mittel 118,9 Stunden. Das sind 9,6 % oder 10,4 Stunden �ber dem Normalwert. Der Monat war damit der 17.sonnenscheinreichste Oktober seit 1951, und die ununterbrochene Reihe sonnenscheinreicher Monate seit Dezember 2002 wurde fortgesetzt.

- November 2003

  • Der November 2003 war im Durchschnitt über Deutschland sehr mild und sonnenscheinreich. Die Niederschl�ge lagen meist unter den Referenzwerten.
  • Die Mitteltemperatur f�r Deutschland betrug 6,1 oC. Das sind 2,0 Grad mehr als im Referenzzeitraum 1961-90. So wurde der Monat der 9.w�rmste November seit 1901. Zum ersten Mal seit Beginn der Zeitreihe war damit auch ein November im Gebietsmittel von Deutschland wärmer als der vorhergehende Oktober (+0,1 Grad).
  • Die Mitteltemperatur für den gesamten klimatologischen Herbst (September, Oktober, November) lag auf Grund des sehr kalten Oktobers um 0,1 Grad unter dem Bezugswert mit einer Gebietsmitteltemperatur von 8,7 oC. Damit wurde der Herbst 2003 der 53.kühlste Herbst seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im November 2003 ergab sich zu 37,9 mm. Das sind 28,5 mm oder 42,9 % weniger als im Bezugszeitraum. Der Monat ordnete sich somit als der 20.trockenste November in Deutschland seit 1901 ein.
  • Für den klimatologischen Herbst summierte sich der Niederschlag auf 160,7 mm. Das sind 22,6 mm oder 12,4 % weniger als in der Referenzperiode. Damit wurde der Herbst 2003 der 31.trockenste der letzten 103 Jahre.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im November 2003 betrug im Mittel 73,3 Stunden. Das sind 37,0 % oder 19,8 Stunden über dem Normalwert. Der Monat war damit der 4.sonnenscheinreichste November seit 1951 (nach 1989, 1983 und 1986), und die ununterbrochene Reihe von �berdurchschnittlich sonnigen Monaten seit Dezember 2002 wurde fortgesetzt.
  • Im gesamten Herbst ergab sich ein Gebietsmittel der Sonnenscheindauer von 400,6 Std.. Das sind 28,6 % oder 89,2 Std. mehr als in der Referenzperiode. Der Herbst 2003 war somit der 2. in der Reihe der besonders sonnenscheinreichen Herbste seit der Mitte des 20. Jahrhunderts (nach 1959 und vor 1951)

- Dezember 2003

  • Der Dezember 2003 war in Deutschland insgesamt mild und recht trocken sowie sehr sonnenscheinreich.
  • Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 1,9 oC. Dies waren 1,0 Grad mehr als in der Referenzperiode 1961-90. Der Dezember 2003 war damit der 39. wärmste Dezember seit 1901.
  • Für das Jahr 2003 war das der 10. Monat mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Damit resultierte für das gesamte Jahr 2003 wieder ein sehr kräftiger Temperaturüberschuss. Es ergab sich eine Jahresmitteltemperatur von 9,4 oC. Das sind 1,4 Grad mehr als im Bezugszeitraum. Das Jahr 2003 war damit das 8.wärmste seit 1901.
  • Die mittlere Niederschlagshöhe im Dezember 2003 ergab sich zu 53,9 mm. Das sind 16,6 mm oder 23,2 % weniger als im Bezugszeitraum. Somit war dieser Monat der 42.trockenste Dezember in Deutschland seit 1901.
  • Insgesamt hatte das Jahr 2003 10 zu trockene Monate. Dies führte dazu, dass auch das gesamte Jahr 2003 ein sehr großes Niederschlagsdefizit verzeichnete. Das Gebietsmittel der Niederschlagshöhe für das Jahr 2003 ergab sich zu 593,2 mm. Das sind 197,7 mm oder 24,8 % weniger als in der Referenzperiode. Das Jahr 2003 war damit das 7.trockenste seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
  • Die Sonnenscheindauer in Deutschland im Dezember 2003 betrug im Mittel 67,8 Stunden. Das sind 29,4 Stunden oder 76,3 % über dem Normalwert, und so wurde der Monat 2.sonnigste Dezember seit 1951 (nach 1972 und vor 1963).
  • Damit ergaben sich im Jahr 2003 nur überdurchschnittlich sonnenscheinreiche Monate und das Gebietsmittel der Sonnenscheindauer für das Jahr 2003 wurde extrem groß. Es betrug 2038,0 Std.. Das sind 509,6 Std. oder 33,3 % mehr als im Referenzzeitraum. Das Jahr 2003 wurde somit das sonnenscheinreichste seit der Mitte des 20. Jahrhunderts (vor 1959 und 1976).


- Siehe auch

Aktuelle Ereignisse • Wetter Vorjahre  • Wetterlexikon • Wetter vor 100 Jahren • Bauernregeln • Kalenderarten und Termine

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