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Weipoltshausen wurde in Dorferneuerungsprogramm aufgenommen

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Hessens Staatsminister Wilhelm Dietzel übergab am 26.11.2007 im Dorfgemeinschaftshaus in Lohra-Weipoltshausen das Anerkennungsschreiben als Dorferneuerungsschwerpunkt. Damit werde auch die langjährige Aktivität (seit 1967) des Ortes im Wettbewerb Unser Dorf honoriert. "Wer den zweiten Platz im Landesentscheid gewinnt, schafft das nicht ohne gut funktionierende Dorfgemeinschaft", so Minister Dietzel. Er erläuterte, dass derzeit 261 Orte in Hessen in der Dorferneuerung seien und von diesem Programm profitierten.


Landrat Robert Fischbach verwies, darauf, dass die Dorferneuerung eines der besten Instrumente sei, um Orte nachhaltig positiv zu verändern: "Wenn man sich die Orte vor und nach der Dorferneuerung betrachtet, dann ist es einerseits das zum Positiven hin veränderte Erscheinungsbild und andererseits vor allem ein viel stärker ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. So haben unsere Orte viel bessere Chancen, sich der künftigen Probleme wie etwa der demografischen Veränderung zu stellen und diese zu meistern. Ich bin der festen Überzeugung, dass Weipoltshausen auch diese Herausforderung mit Bravour meistern wird", so Landrat Robert Fischbach. Im Landkreis sind zurzeit 20 Dörfer in der Dorferneuerung.


Auch Bürgermeister Georg Gaul freute sich darüber, dass Weipoltshausen ausgewählt wurde, da sich das Dorf seit vielen Jahren sehr engagiere, was sowohl er wie auch die anderen Redner - sehr stark mit dem ehemaligen Ortsvorsteher Helmut Fink verknüpften.


Ortsvorsteher Jörg Barth erläuterte, dass der 600 Einwohner zählende Ort Weipoltshausen bereits 16 Mal am Wettbewerb Unser Dorf teilgenommen habe und sogar drei mal zweiter Landessieger wurde. Er hob unter anderem die gute Lage, den vorbeiführenden Elisabeth-Pfad und den großen Streuobstbestand im Ort hervor.


Für Weipoltshausen sprachen folgende Punkte für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm:


1. Im Ortskern ist ein neuer Mittelpunkt mit einer adäquaten Grundversorgung und sozialen und kulturellen Einrichtungen zu schaffen.


2. Die touristische Entwicklung ist, auch wegen der Schaffung von Arbeitsplätzen, zu fördern. Dabei sind auch Alternativlösungen für das vor der Schließung stehende Dorfgasthaus zu finden.


3. Die Sanierung und Umnutzung von Gebäuden zur Erhaltung der denkmalgeschützten aber auch der sonstigen Ortsbild prägenden Bausubstanz.


4. Erhaltung und Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe mit Einkommendiversifizierung im Bereich Tourismus sowie zur Erhaltung der Kulturlandschaft. 4)

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