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Weipoltshausen

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07 Weipoltshausen

Familie von Weipoltshausen

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungseinheit

Ortsteil der Gemeinde: Lohra, Ortstyp: Dorf, Politische Vertretung: Ortsbeirat

Lagebezug

Karte von Weipoltshausen

  • Lagebezug: ca. 16,5 km südwestlich Marburg
  • Topographische Karte: 5217 Gladenbach / 5317 Rodheim- Bieber
  • Gauß-Krüger Rechtswert: 3472008 m
  • Gauß-Krüger Hochwert: 5618335 m
  • Höhenlage: 220 m über NN

Lage der Siedlung

Mehrgliedriges Dorf mit regellosem Grundriss und teilweise lockerer Gehöftanordnung. Im Norden zieht sich auf nach Süden zur Mittlau abfallendem Hang quer durch das Bachtal das sog. Unterdorf in lockerer Bebauung beiderseits der Straße; nach Süden anschließend sog. Oberdorf. Auf einem Niederterrassensporn die teilweise ummauerte Kirche; im Südwest Gehöftgruppe auf Mittelterrasse.

Ortsspitzname

"Knocheschoawer"; Knochenschaber

Verkehrslage der Siedlung

Straße nach Reimershausen kreuzt 1 km östlich Weipoltshausen die Straße Altenvers- Kirchvers (alte Amtsstraße Gießen- Gladenbach bzw. Biedenkopf)

Historische Namensformen

  • Wipaldeshusen (1200/1220) Eckhardt, Klosterarchive 4 S. 377;
  • Wypoltishusen (1302);
  • Wypulczhusen (1359 und 1398);
  • Wypelczhusen (1469);
  • Weibolshausen (1572);
  • Weypoltshausen (1604);
  • Weibelshausen (1708/10);

Ersterwähnung

Weipoltshausen wurde 1200/1220 als "Wipaldeshusen" im Klosterarchiv IV S. 377 erstmals erwähnt.

Siedlungsplätze und Gemarkung

Münchhausen, Mühlhausen

Bezeichnung der Siedlung: ; Siedlungsgeschichte

Siedlungsentwicklung:

Umlegung der Flur: 1930/32

Älteste Gemarkungskarte: 1777.

Flächennutzungsstatistik:

  • 1838 (Kasseler Acker): 605 stellbares Land, 300 Wiesen, 16 Gärten, 10 Triesche, 138 Wald.
  • 1885 (ha): 431, davon 174 Ackerl., 68 Wiesen, 159 Holz.
  • 1961 (ha): 430, davon 142 Wald.

Einwohnerstatistik

  • 1502: 11 Männer.
  • 1577: 27,
  • 1630: 23 hausgesessene
  • 1681: 16 hausgesessene Mannschaften
  • 1747: 28 Haushalte
  • 1838: 160,
  • 1885: 217,
  • 1925: 265 Einwohner,
  • 1939: 273,
  • 1950: 341,
  • 1961: 335 Einwohner
  • 1861: 173 evangelisch- luth., 1 evangelisch- ref. Einwohner
  • 1961: 300 evangelisch, 23 römisch- katholisch Einwohner
  • 1630: 7 zweispänn., 13 einspänn. Ackerleute, 3 Einläuftige
  • 1838 (Familien): 24 Ackerbau, 3 Gewerbe, 1 Tagelöhner 22 nutzungsberechtigte, 6 nicht nutzungsher. Ortsbürger.
  • 1961 (Erwerbspersonen): 82 Land- und Forstwirtschaft, 94 Produzierendes Gewerbe, 12 Handel und Verkehr, 6 Dienstleistungen und Sonstiges

Verwaltungsbezirk

  • 1374 und später: Gericht Lohra, das seit 1601 mit dem Gericht Fronhausen vereinigt ist.
  • 1686: Amt Fronhausen.
  • 1807-1813: Kanton Lohra.
  • 1821: Kreis Marburg. -
  • 1821: Justizamt, seit 1867 Amtsgericht Fronhausen.
  • 1948: Amtsgericht Marburg

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1200 /1220 besitzt Stift Wetter 5 Hufen, die zu Mannlehen ausgetan sind.
  • 1234 bestätigt Papst Gregor IX. den Stiftsbesitz, der 1494 und 1527 7 Höfe umfaßt; der Haupthof des Stifts in W. ist 1411 verpfändet. -
  • Landgräfliche Besitz erstm. 1357 bezeugt.
  • 1494 sind dem Landgraf 3 Pflüge in W. dienstbar. -
  • Der Zehnte ist 1405 solms. Lehen der Vögte von Fronhausen

Ortsadel

1272-1372 (?)

Ortskirche

  • Kirche 1234 zu erschließen (Eckhardt, Klosterarchive 4 Nr. 548); Rechtsstellung ungewiß. -
  • 1577 nach Kirchvers eingepfarrt.
  • 1630 und später: Filiale von Kirchvers

Kirchliche Mittelbehörden: 15. Jh.: Sendbezirk Lohra. 8,22)

Wirtschaft

Siehe auch

Elisabethenpfad · Verfolgte

Infrastruktur

Busnetzverkehr · DSL/Handy · Gemeindestraßen · Gewerbe · Kinderbetreuung · Schule · Kultur und Freizeit · Persönlichkeiten · Sehenswürdigkeiten · Vereinigungen

Geschichte

Chronik · Ersterwähnung · Wappen · Flurnamen · Für Neugierige · Gebietsreform · Großgemeinde

Service

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