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Weber

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Familienname Weber

Ein Weber ist jemand, der das Handwerk der Weberei als Beruf ausübt.

Der Weber stellt aus Garnen verschiedene Gewebe und Stoffe her.

Im Mittelalter gehörte die Weberei zu den unehrlichen Berufen. Verbreitete Garne waren Wolle (Tuchmacherei) , Flachs und Hanf (Leinenweberei) aus einheimischen Rohstoffen, aber auch Baumwolle und Seide aus eingeführten Rohstoffen sowie Barchent (Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle) wurden verarbeitet.

Der Webstuhl ermöglichte dem Weber, Stoffe von hoher Qualität zu produzieren. Allerdings brachten die mechanischen Webstühle und die Industrialisierung das Ende dieses früher sehr verbreiteten Handwerks. Dieser Umbruch brachte viele Weber um ihre Existenz. Und so waren die Weber mit einer der ersten Berufsstände, die die negativen Folgen der Industrialisierung am eigenen Leib erfahren mussten.

Die Schutzheilige der Weber ist Radegundis.

Inhaltsverzeichnis

Kirchvers

Wäewersch

Haus: Am langen Loh 7, alte Nr. 40

Herkunft: Johann Grebe (1766-1826), gebürtig aus Holzhausen bei Fronhausen, heiratete 1811 in Kirchvers Elisabeth geb. Gibb aus „Hansberresch“. Er war von Beruf Leinweber und erbaute dieses Haus 1816/17.

Nächster Besitzer war der Schwiegersohn Johannes Laucht (1804-1886) aus „Kochs“ und anschließend dessen Schwiegersohn Peter Haas (1830-1908), der aus Allendorf/Ulm bei Wetzlar stammte. Von ihm stammen alle in Kirchvers und Umgebung lebenden Namensträger Haas ab. Sein Sohn Peter Haas (1866-1947), Weißbinder, heiratete Anna geb. Ronzheimer (1869-1948) aus Rollshausen und übernahm das elterliche Anwesen. Dessen Sohn wiederum war Johannes Haas (1893-1969), verheiratet mit Katharina geb. Lange (1899-1969) aus Fronhausen. Heutiger Hofbesitzer ist sein Schwiegersohn Johannes Naumann, gebürtig aus Rollshausen.

Wilhelm Haas, „Weäwersch Willem“(1909-1987), ein jüngerer Bruder des Johannes Haas, erbaute das Haus Wilhelmstraße 1 (alte Nr. 76).

Wewer

Haus: Waldhausstraße 5, alte Nr. 64

Deutung: Nachname Weber

Herkunft: Jost Weber (1852-1918) war Schreinermeister und stammte aus Runzhausen. Er war verheiratet mit Anna Margaretha geb. Wolfel (1861-1918) aus „Wolfels“. Beide wohnten zuerst in „Ressersch“, bevor sie in die Waldhausstraße bauten. Deren Sohn Jakob Weber (1886-1958) übernahm dann mit seiner Ehefrau Katharine geb. Haas (1889-1977) aus „Petersch“ das Haus mit Schreinerei, welches er an seinen Sohn Philipp Weber weitergab. 47)

Lohra

Uwe Weber

Siehe auch

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