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Verwandtschaftsbeziehung

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Die Verwandtschaftsbeziehung drückt die Art der Verwandtschaft oder im weiteren Sinne auch der Schwägerschaft von Personen aus. In den verschiedenen Kulturen haben sich hierfür mehr oder weniger komplexe Schemata entwickelt, gekennzeichnet durch eigene sprachliche Bezeichnungen für den jeweiligen Verwandtschaftstyp.

Das deutsche Verwandtschaftstermini ist kulturell geprägt und entspricht im Wesentlichen dem heute in den meisten westlichen Gesellschaften vorherrschenden „Eskimo-System“. Dieses ist eines der sechs Hauptsysteme der Verwandtschaft, die von Henry Lewis Morgan in "Systems of Consanguinity and Affinity of the Human Family" (1871) identifiziert wurden. Es unterscheidet nicht zwischen matrilateralen und patrilateralen Verwandten, d. h. zwischen Verwandten auf der mütterlichen und der väterlichen Seite.

  • Als Onkel (männlich) beziehungsweise Tante (weiblich) bezeichnet man die Geschwister der Eltern

Kirchvers

Woase

auch „Hieawwedäije

Haus: Bornweg 11, alte Nr. 65

Deutung:Woase“ = mundartliche Bezeichnung für Tante oder Base

Herkunft: Christian Becker (1885-1969) aus „Jonese“ war mit Anna Margarethe geb. Schlag (1880-1964) verheiratet. Sie war die Schwester von Johannes Schlag aus dem vorgenannten Haus und wurde in Kirchvers „die Woase“ genannt.

Der ebenso gebräuchliche Dorfname „Hieawwedäije“ entwickelte sich aus einem Spitznamen heraus. Da beide Eheleute aus der Nachbarschaft stammten, wurden sie von ihren in den jeweiligen Elternhäuser lebenden Verwandten „vo hieawwe däij“ (von drüben die) genannt. Das Haus übernahm deren Sohn Willi Becker (1911-1994), verheiratet mit Lina geb. Cloos aus Wilsbach. Heutiger Besitzer ist sein Schwiegersohn Ulrich Katzmarzik. 47)

Siehe auch

Kirchvers · Straßen · Geographie · Wüstungen · Link-Service · Literatur · Recherche · Hausnamen · Flurnamen

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