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Syboth

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Familienname Syboth


Lohra

Johannes Syboth

Aus Germete/Westfalen. Imm. Marburg 1577. Zuvor 1585-1590 Adjunkt in Battenfeld. Hernach 1606-1623 Pfarrer in Hohensolms. Bei Einführung des ref. Bekenntnisses abgesetzt, zieht an den Rhein und stirbt dort bald. Evang. luth. Pfarrer in Lohra 1590-1606 1)

1590 – 1606 Mag. Johannes Syboth von Battenberg, bis da seit 1585 Collaborator an der Kirche zu Battenfeld, erhielt am 17. Dezbr. 1590 die hiesige Pfarrei u. stellte darüber zu Hohensolms den gewöhnlichen Revers aus. Als Landgraf Moritz die reformierten Verbesserungspunkte einführte, hielt Syb. am luth. Bekenntnis fest u. ward deshalb seines Amtes entsetzt, worüber der reformierte Superintendent Valentin Schoner dem Grafen Philipp zu Solms am 12. April 1606 Anzeige machte u. zur Präsentation eines anderen Pfarrers aufforderte. Syboth kam durch den Grafen, dessen Haus sich damals noch zum luth. Bekestnis (!) bekannte, als Pfarrer nach Hohensolms. Später mußte er auch dort vor dem eindringenden Calvinismus weichen, da im Jahr 1623 die gräfl. Familie selbst vom luth. Bekentnis ab u. zum reform. überging. Syboth zog an den Rhein u. war 1624 schon gestorben. Ein Verwandter dieses Syboth war weiland Geistlicher in Leipzig, den Euricius Carolus in seiner Eclog 10 pag 63 anno 1513 besingt: Est tibi Hassiaco „Batti de monte“ professus, qui plenum locuples custodit ovile Sibotus et cortum (?) propriis includit cratibus haedos“. 51)

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