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Patronat

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Patronatsrechte von Lohra

Schon 1322, 23. Juni, hat nach einem Vertrag Ludwig von Marburg, das Patronat und die Vogtei als Lehen der Grafen von Solms inne. Wahrscheinlich, bereits 1284, ebenso wie der nachfolgende Beschwerdebrief vermuten läßt. Mandatum archidiaconi, de procedende contra Eberwinum de Fronhusen Pastorem in Lare, do quod Aldenburgense monasterum spoliaverit quadam Elemosina An. 1284. Henricus de Bolandia Dei gratia Prepositus Sei Stephani Magunt. Diseretis viris Decano Xpianitatis in Amilburch & plebano in Gladenbach salutem in Domine. Ex parte Religiöse Dne, Sororis Gerdrudis, filie See Elizabet, Magistre in Aldenburch, Collegii eiusdem loci nobis est graviter conquerendo monstratum quod Eberwinus Pastor eclesie in Laren juxta Marburch, & Guntramus Filius Advocati de Fronhusen ipsam & dectum Collegium suum, quadam Elemosina eis donata ab Hermanno quadam Vicarie d. ecclesie in Laren contra justiziam spoliarunt (spoliaverit) Anno 1284 (GudenusCod. Dipl. 11/190)

Versuch einer sinngemäßen Übersetzung von Pfarrer Immel:

Erlaß des Archidiaconus über das Vorgehen gegen Eberwin von Fronhausen, Pastor in Lohra, der dem Kloster Altenberg eine Schenkung (Almosenspende) vorenthalten hat. Heinrich von Bolanden, durch Gottes Gnade Propst von St. Stephan zu Mainz. Dem ehrwürdigen Dekan in Amöneburg und dem ehrwürdigen Pastor in Gladenbach, Gruß im Herrn. Durch die geistliche Dame, Schwester Gertrud, Tochter der heiligen Elisabeth und Äbtissin in Altenberg und ihre Schwesternschaft, ist schwere Klage bei uns geführt worden. Eberwin, Pastor der Kirche in Lohra bei Marburg, und Guntram, der Sohn des Vogts zu Fronhausen haben ihr und ihrer Schwesternschaft widerrechtlich eine Schenkung vorenthalten, die ihnen von Hermann, dem Vikar an der Kirche zu Lohra, gemacht worden war. Im Jahr 1284. 1)

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