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Mitteilungen aus den Ortsteilen

Jakob Schlag starb im Alter von 86 Jahren

Lohra: Die Erlebnisse seiner Jugendzeit ließen Jakob Schlag sein Leben lang nicht ruhen. Das Leid der jüdischen Mitbürger und die Hilfe, die er erfuhr, als er auf seinem 17-tägigen Fußmarsch aus französischer Kriegsgefangenschaft floh, prägten ihn. In seine Heimat zurückgekehrt, pflegte er über die Grenzen hinweg die entstandenen Freundschaften, und er begann, sich für das Gemeinwohl zu engagieren.

Als Selbstständiger war nicht nur der Gewerbeverein sein Betätigungsfeld, für den er viele Jahre als Vorsitzender tätig war, sondern auch die Gemeindevertretung. Während seiner fast 30-jährigen Ägide an der Spitze der Gewerbetreibenden erlebte Lohra den ersten Jakobsmarkt und die erste Gewerbeausstellung im Jahr 1973. Ein weiteres Ergebnis seines Einsatzes war das Mitteilungsblatt des Gewerbevereins, das er seit 1968 herausgab.

Darin veröffentlichte der Kaufmann auch eigene Geschichten, die aus Gehörtem oder seiner Vorstellungskraft entstanden. Neben den Geschichten aus alten Zeiten tauchten immer öfter auch alte Fotografien auf, die aus Schlags Fundus stammten. Denn den Lohraer faszinierte alles, was mit Heimatgeschichte zu tun hat. Aus seinen Erinnerungen und dem „Material", das er in rund 50 Jahren zusammentrug, entstanden auch mehrere Bücher. Das erste hatte den Titel „Die gute alte Zeit", das zweite schildert „Meine Erinnerungen an das „Tausendjährige Reich“ und an die Juden in Lohra. Es wurden insgesamt 12 Bücher, doch vor allem aus seinem zweiten durfte der Empfänger des Otto-Ubbelohde-Preises im ganzen Landkreis vortragen.

Seinen Fundus übergab der Träger des Bundesverdienstkreuzes Mitte des Jahres an die Gemeinde Lohra für deren Archiv.

Am Mittwoch den 7.12.2011 hat Jakob Schlag die Gemeinde im Alter von 86 Jahren verlassen, seine Geschichten und Erinnerungen werden für immer im Gemeindearchiv zu lesen sein. 15)

Digitales Fernsehen

Wichtige Informationen zum Fernsehempfang: Ab dem 30.04.2012 ist der analoge Satellitenempfang in Deutschland Geschichte. Analoge TV-Satellitensignale können dann nicht mehr empfangen werden. Für die betroffenen Haushalte und Liegenschaften, die jetzt noch das analoge Fernsehen nutzen, bieten sich verschiedene alternative Empfangswege wie digitaler Satellit (DVB-S), Kabel (analog und digital/DVB-C), digitale Antenne (DVBT: DasÜberall Fernsehen) und Internet-TV (IPTV) an.

Satellitenhaushalte: Der Umstieg vom analogen Satellitenempfang auf einen digitalen Verbreitungsweg ist für den Haushalt mit Direktempfang einfach. Bleibt man beim Satellit ist in den meisten Fällen ein Austausch des Receivers ausreichend. Bei wenigen alten Anlagen muss eine Umrüstung der Empfangseinheit LNB (Low Noise Blockconverter) erfolgen.

Haushalte mit Kabelempfang und Kabelnetze: Die Abschaltung der analogen Satellitenversorgung bedeutet für den Kabelnutzer in der Regel keine Änderung. Viele Kabelnetzbetreiber werden auch nach dem 30.04.2012 ihren Kunden analoge und digitale Fernsehprogramme anbieten, damit die Kunden/Mieter weiter ihren Kabelanschluss wie gewohnt nutzen können. Die analoge Kabelversorgung kann jedoch beeinträchtigt sein, wenn der Kabelnetzbetreiber nicht rechtzeitig die für die Programmzuführung ins Kabel benötigten Satellitenkopfstellen umgerüstet hat.

Betreiber von Kabel- oder Gemeinschaftsantennenanlagen mit eigener Empfangseinrichtung (Headend), die durch den analogen Satelliten versorgt werden, "müssen unabhängig von der Teilnehmerzahl" ihre Anlagen entsprechend anpassen, wenn nicht bereits auf die digitale Zuführung umgestellt wurde. Betreiber solcher Anlagen können beispielweise überregionale, regionale, lokale Kabelnetzbetreiber, Wohnbaugesellschaften, Mehrfamilienhausbesitzer, Eigentumswohnanlagen, Hotels, Wohn- und Altenheime, Krankenhäuser und andere sein.

Nutzer der digitalen Antenne (DVB-T: DasÜberallFernsehen) und Internet-TV (IPTV) sind von der Umstellung nicht betroffen. Auch der UKW-Radioempfang ist von der Umstellung nicht betroffen. Damit ab dem 30.04.2012 der Fernsehschirm nicht schwarz bleibt, empfehlen wir allen Betroffenen eine rechtzeitige Umstellung durchzuführen. Frühzeitiges Handeln kann zusätzliche Kosten ersparen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Videotextseite 198 aller Hauptprogramme, unter www.klardigital.de oder beim Projektbüro klardigital c/o Die Medienanstalten; Friedrichstraße 60; 10117 Berlin. klardigital 2012 ist eine Initiative der Landesmedienanstalten in Zusammenarbeit mit ARD, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF.

Dorferneuerung in Weipoltshausen: Beantragung von Fördermitteln für das Jahr 2010

Der Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Fachdienst Dorferneuerung in Marburg weist darauf hin, dass Anträge für Sanierungen, Umbauten alter Bausubstanz oder auch Planungen von Bauvorhaben für das Jahr 2010 bis zum 31. Januar 2010 eingereicht werden sollten.

Im Vorfeld der Antragstellung können kostenfreie Erstberatungen zu möglichen Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen und grundsätzlichen Fragen der Antragstellung durch den Fachdienst Dorferneuerung und das Beratungsbüro in Anspruch genommen werden. Antragsvordrucke sind beim Fachdienst Dorferneuerung erhältlich. Nutzen Sie die Chancen, die dieses Programm bietet und informieren Sie sich unverbindlich.

  • Ihre Ansprechpartner:

Beratungsbüro Walter Dörr, Steinweg 25, 35102 Lohra Telefon: (06462) 9375-30, E-Mail: walterdoerr@t-online.de und Landkreis Marburg-Biedenkopf Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Fachdienst Dorferneuerung Herr Ekkehard Henrich, Hermann-Jacobsohn-Weg 1 35039 Marburg, Telefon: (06421) 4056133, Fax: (06421) 40561 30 E-Mail: henriche@ marburg-biedenkopf.de

Mit dem zuständigen Beratungsbüro oder dem Fachdienst Dorferneuerung Marburg.

Nach Absprache eines Termins fachkundige Beratung und Information über Fördermöglichkeiten bei Ihnen. Es erfolgt die Anfertigung eines Beratungsprotokolls.

Antragstellung:

Kostenvoranschläge einholen, zusammen mit dem ausgefülltem Antragsformular und den erforderlichen Genehmigungen sowie Bildern des Projektes direkt beim Fachdienst Dorferneuerung einreichen.

Bewilligung:

Von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) durch einen schriftlichen Bescheid.

Bedingungen:

- die Maßnahme ist förderfähig

- es hat noch keine Beauftragung von Firmen stattgefunden

- mit den Arbeiten wurde noch nicht begonnen

- es sind Fördermittel vorhanden Durchführung der Maßnahme:

Erst nach Erhalt des schriftlichen Bewilligungsbescheides von der Wibank entsprechend der im Ortstermin getroffenen Vereinbarungen und Festlegungen im Bewilligungsbescheid. Abrechnung der Maßnahme:

Nach Abschluss der Maßnahme und durch Vorlage von Auszahlungsantrag, gezahlten Rechnungen und Zahlungsbelegen beim Fachdienst Dorferneuerung. 31)

Schäden durch Vandalismus

Derzeit müssen vor allem im Ortsteil Lohra Schäden an privaten und öffentlichen Einrichtungen registriert werden. So werden z.B. - regelmäßig Seitenscheiben in den Wartehallen und Telefonzellen zerstört oder beschmiert, - Stromkästen, Verkehrsschilder und das Elektrohaus an der Tränkbrücke beschmiert, - im Bereich des ehemaligen Bahnhofs das Gelände mit Urin, Kot und "Erbrochenem" verunreinigt, Bäume und Lampen beschädigt, das Gebäude beschmiert, die Mitarbeiterinnen der Sozialstation beleidigt, - beschädigen, entfernen, verstellen oder beschmieren von Verkehrs-, Straßennamens- oder Baustellenschildern, - bei den Straßenlampen Deckel und Sicherungen entfernt sowie Kabel herausgerissen, - entfernen von Kanaldeckeln, - in mehreren Straßen private Wohnhäuser beschmiert oder in Gärten Schäden verursacht und Gartenmöbel entwendet. Die Liste der Vorkommnisse lässt sich leider noch beliebig erweitern. Bisher sind Schäden von mehreren Tausend Euro entstanden. Auf Grund der Vielzahl der Vorkommnisse ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht alle Taten unbeobachtet geblieben sind. Den Tätern ist vermutlich nicht bewusst, in welchem Ausmaß sie Gesundheit und Leben ihrer Mitbürger gefährden. Ein Sturz in eine Baugrube kann ebenso ernste Folgen haben, wie das zu späte Eintreffen eines Rettungsfahrzeuges aufgrund mangelnder Wegweisung oder das Anfassen von freiliegenden Stromkabeln. Im Interesse aller Steuerzahler sind wir für entsprechende Hinweise an die Gemeindeverwaltung (06462/2007-19) oder die Polizei (06421/4060) sehr dankbar. 31)

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Siehe auch

Verwaltung · Aktuelle Ereignisse · Mitteilungen · Einrichtungen · Großgemeinde · Link-Service · Vereinigungen · Zukunft Lohra · Veranstaltungskalender

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