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Nanz-/Willershausen

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02 Nanz-/Willershausen

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungseinheit

Ortsteil der Gemeinde: Lohra, Ortstyp: Dorf, Politische Vertretung Ortsbeirat

Siedlungsplätze und Gemarkung

Wüst(e)burg

Bezeichnung der Siedlung: locus 750/779; villa 770, Oberdorf 1364 genannt; Siedlungsgeschichte

Siedlungsentwicklung:

Umlegung der Flur: 1933/1934

Älteste Gemarkungskarte: 1795

Flächennutzungsstatistik:

  • 1838 (Kasseler Acker): 565 stellbares Land, 161 Wiesen, 11 Gärten, 85 Triesche, 202 Wald.
  • 1885 (ha): 341, davon 162 Ackerl., 38 Wiesen, 114 Holz. 1961 (ha): 344, davon 102 Wald.

Flurnamen · Flurkarte · Gemeindestraßen · Hausnamen

Einwohnerstatistik

  • 1681: 11 hausgesessene Mannsch.
  • 1744: 50 Einwohner
  • 1838: 128 Einwohner
  • 1885: 147 Einwohner
  • 1925: 134 Einwohner
  • 1939: 121 Einwohner
  • 1950: 200 Einwohner
  • 1961: 153 Einwohner
  • 1861: alle Einwohner evangelisch-lutherisch
  • 1961: 122 evangelisch, 30 römisch-katholisch
  • 1630: 1 dreispänn., 9 zweispänn. Ackerleute, 3 Einläuftige
  • 1744: alle Einwohner Ackerleute
  • 1838 (Familien): 14 Ackerbau, 2 Gewerbe, 3 Tagelöhner 12 nutzungsberechtigte, 7 nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger.
  • 1961 (Erwerbspersonen): 64 Land- und Forstwirtschaft, 17 Produzierendes Gewerbe, 5 Handel und Verkehr, 5 Dienstleistungen und Sonstiges

Verwaltungsbezirk

  • 1374: Gericht Lohra, das 1601 mit dem Gericht Fronhausen vereinigt wird.
  • 1687: Amt Fronhausen.
  • 1807-1813: Kanton Lohra.
  • 1821: Kreis Marburg. - 1821: Justizamt
  • 1867: Amtsgericht Fronhausen.
  • 1948: Amtsgericht Marburg

Nanzhausen

Lagebezug

Karte von Nanzhausen

  • Lagebezug ca. 10 km südwestlich Marburg
  • Topographische Karte: 5217 Gladenbach
  • Gauß-Krüger Rechtswert: 3475476 m
  • Gauß-Krüger Hochwert: 5624544 m
  • Höhenlage: 260 m über NN

Lage der Siedlung

Lockere Gehöftgruppe im obersten Talkessel des Hörbachs

Ortsspitzname

"Huiher"; Hühner

Verkehrslage der Siedlung

Historische Namensformen

  • de Nandelshusen (1339) (Kuchenbecker, Analecta Hassiaca III, S. 143)
  • Nandulzhusen (1359)
  • Nandilshusen (1374)
  • Nandolshusin (1374)
  • Nandoldeshusen (1377)
  • Nanczhusen (1502)
  • Nantzhausen (1577)

Ersterwähnung

1339

Siedlungsplätze und Gemarkung

Bezeichnung der Siedlung: villa 1339. - Mühl N. um 1700

Siedlungsentwicklung: N. bildet seit dem frühen 16. Jh. eine Gemeinde mit Willershausen

Einwohnerstatistik

  • 1502: 2 Männer.
  • 1577: 5 hausgesessene
  • 1885: 5 Wohnhaus mit 35 Bewohner, Weiteres Willershausen

Verwaltungsbezirk

1374: Gericht Lohra, Weiteres Willershausen

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1339 statten die Döring die von ihnen gestiftete Kapelle in Wehrshausen mit Güterbesitz in N. aus.
  • 1377 sind die landgräflichen Renten und Gefälle dem Emmerich von Linden versetzt.
  • um 1400 Landgräfliches Gut erwähnt.
  • 1494 sind dem Landgraf 3 Pflüge in Nanzhausen und W. dienstbar. - Der Zehnte ist 1347 solms. Lehen der Vögte von Fronhausen

Ortskirche

Willershausen

Willershausen

Familienname Willershausen

Lagebezug

Karte von Willershausen

  • Lagebezug: ca. 10 km südwestlich Marburg
  • Topographische Karte: 5217 Gladenbach
  • Gauß-Krüger Rechtswert: 3475550 m
  • Gauß-Krüger Hochwert: 5624620 m
  • Höhenlage: 263 m über NN

Lage der Siedlung

Geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriss auf nach Süden auslaufendem Feldrücken am linken Ufer des Wälchebaches.

Ortsspitzname

"Bärndapch"; Bärentatzen

Verkehrslage der Siedlung

Die B 255 (alte Landstraße nach Siegen bzw. Dillenburg) führt nördlich am Ort vorbei; auf sie trifft von Süden Straße von Lohra.

Historische Namensformen

  • Willicheshusen (1200/1220) Klosterarch. IV S. 377
  • Wilrizhusen (1232)
  • Wilherhusen (1272)
  • Willereshusen (1307)
  • Willershausen (1577)

Ersterwähnung

Willershausen wurde als "Willicheshusen" 1200/1220 im Klosterarchiv IV S. 377 erstmals erwähnt.

Siedlungsplätze und Gemarkung

Bezeichnung der Siedlung: villa 1307 (Wyss, UB Deutscher Orden 1I Nr. 118)

Siedlungsentwicklung: Seit dem frühen 17. Jh. bildet W. mit Nanzhausen eine Gemeinde.

Einwohnerstatistik

  • 1577: 12 hausgesessene Mannsch.
  • 1630: 13 hausgesessene Mannsch.
  • 1885: 102 Einwohner

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1200/1220 hat das Stift Wetter ein Mannlehen von 1 Hufe in W.
  • 1307 kauft der Deutsche Orden Marburg von dem mainzisch Notar Burghard dessen Güter
  • 1308 mit Zustimmung der Grafen von Sims-Königsberg von Heinrich von W. dessen Güter in W.
  • Bis 1358 ist der Deutsche Orden-Besitz veräußert.
  • Vor 1325 haben die Zöllner ein Gut in W., das 1352 in erblichem Besitz der von Allna ist.
  • 1364 hat Kloster Caldern ein Gut zu W.
  • 1377 sind die landgräflich Renten und Gefälle in W. dem Ritter Emmerich von Linden versetzt.
  • 1494 sind dem Landgraf 3 Pflüge in Nanzhausen und W. dienstbar. - Der Zehnte ist 1347 solms. Lehen der Vögte von Fronhausen

Ortskirche

1577 und später: Nanzhausen und W. nach Lohra eingepfarrt.

Siehe auch

Verfolgte · Wahlen · Wappen · Persönlichkeiten · Für Neugierige · Nanzhäuser Heide

Infrastruktur

Busnetzverkehr · DSL/Handy · Gemeindestraßen · Gewerbe · Kinderbetreuung · Schule · Kultur und Freizeit · Sehenswürdigkeiten · Vereinigungen

Geschichte

Chronik · Ersterwähnung · Wappen · Flurnamen · Gebietsreform · Großgemeinde

Service

Notruf, Hilfe, Betreuung · Link-Service · Veranstaltungskalender · Mitteilungen aus den Ortsteilen

Ansichten
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