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Maler

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Berufsbezeichnung Maler, Anstreicher, Lackierer, Weißbinder, Tapezierer, Verputzer u. a.

Als Maler, Anstreicher oder Lackierer werden im Handwerk Facharbeiter bezeichnet, die Anstriche aller Art sowie sämtliche sichtbare, nicht sichtbare Vor- und Schlussbeschichtungen an Wänden und Decken im Innen- und Außenbereich herstellen. Ebenso werden Flächen wie z. B. Türen und Fenster vorgestrichen und lackiert. Diese Facharbeiter beschichten auch Flächen, um dieser eine Schutzfunktion zu verleihen, wie z. B. vor Korrosion.

Das Wort leitet sich aus lateinisch: makula „Fleck, Makel“ ab, steht in Verwandtschaft zu mittelhochdeutsch mal „Fleck“ und gotisch mela „Schrift“. Malen bedeutete demnach ursprünglich so viel wie „schreiben“ oder „flecken“ (Flecken machen).

Früher wurde der Maler auch als Tüncher bezeichnet. Das geht auf eine Überschneidung unterschiedlicher Handwerke zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts ist Tünch die Bezeichnung für eine Feinputzschicht (Gipsputz, Kalkputz), die der Tüncher auf Decken- und Wandflächen aufträgt. Selten wird auch mancherorts der Name Weißbinder (eigentlich: Gipser) verwendet.

Das Berufsbild ist in drei Fachrichtungen unterteilt: Gestaltung und Instandhaltung; Kirchenmalerei und Denkmalpflege; Bauten- und Korrosionsschutz. Es gibt Fachrichtungs übergreifende und -bezogene Spezialisierungen sowie rein handwerkliche-, auftragsbezogene- und künstlerische Bereiche, die erlernbar, studierbar und autodidaktisch mit und ohne Diplom anerkannte Berufe sind.

Kirchvers

Johann Jonas Hahn (Kochs)

Siehe auch

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