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Kriminalität

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Postraub in der Subach

Es war am 19. Mai 1822 als der Postillion Müller vor der Posthalterei in Gießen seine Pferde vor das „Geldkärrnche“ (Postkutsche) spannte. So gegen 6 Uhr früh ging es ab nach Gladenbach. Dort lud er über Mittag Geld, Briefe und Wertpakete auf. Zur Sicherheit fuhr der Landschütze Haman auf der Rückfahrt nach Gießen mit. Über Mornshausen ging es durch den Wald die alte Poststraße entlang in die Subach, wo die Straße südwestlich von Lohra durch einen Hohlweg bergan führte (nahe bei den 7 Wegen). Am Ausgang des Hohlweges vor den 7 Wegen fielen auf einmal zwei Schüsse, mehrere maskierte Männer fielen über die beiden Postkutschenbegleiter her, fesselten und knebelten sie. Zwei Stunden lagen Postillion und Landschütze im Walde, bis sie sich befreien konnten. Die sofort einsetzende Fahndung nach den Räubern, war langwierig. Sie wurden schließlich gefaßt und vor Gericht gestellt. Die Bande, deren Mitglieder aus Kombach und Umgebung stammten, hatten die reiche Beute an Geld und Wertsachen unter sich verteilt. Einer von ihnen entkam ins Ausland und ist verschollen, einer erschoß sich und einer erhängte sich während der Untersuchungshaft in Gießen. Die restlichen Mitglieder wurden am 10. Oktober 1824 in Gießen öffentlich durch das Schwert hingerichtet. Damit war das Verbrechen gesühnt, welches sich hart an der Gemarkungsgrenze Lohra abgespielt hat. 1)

Bankeinbruch vom 8. zum 9. 7. 1964. Unbekannte Täter erbeuteten ca. 5000,— DM.

Oktober 1968 Lohra. Ein dreistes Gaunerstück endete mit einem totalen Reinfall. Drei „Professionelle“ hatten bei ihrem Einbruch in die Raiffeisenkasse Lohra nicht mit der zehn Zentimeter starken Betonschicht in der Tresortür gerechnet. Sie wurde ihnen zum Verhängnis, als sie in der Nacht zum Donnerstag auf leisen Sohlen in das Kreditinstitut einstiegen. Die 35 000 DM waren greifbar nahe, aber sie lösten sich in eine Fata Morgana auf. 1)

Bewaffneter Banküberfall in Lohra am 25. 1. 1968

Täter erbeutete in der Nebenstelle der Kreissparkasse 8655,— DM. Ausgedehnte Fahndung. Ein bisher unbekannter etwa 30jähriger verübte am Spätnachmittag des Donnerstag einen bewaffneten Raubüberfall auf die Neben-Zweigstelle Lohra der Kreissparkasse Marburg und erbeutete dabei Bargeld in Höhe von 8655,— DM. 1)

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