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Kaufleute

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Als Kaufleute oder Händler werden Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Waren aufkaufen und sie wieder verkaufen. Sie erzielen einen Gewinn, indem der Verkaufspreis höher als der Ankaufspreis ist. Viele Händler haben sich spezialisiert. Früher wurden Händler auch als Krämer bezeichnet.

Der Begriff Kaufmann, der regelmäßig Kaufgeschäfte treibt, wird in mittelalterlichen Quellen durchaus unterschiedlich verwendet und eine klare Begriffsunterscheidung kann durchaus schwierig sein, da dem Großhändler zwar der direkte Handel verboten war, aber Kaufleute mitunter einfach Angestellte engagierten oder Niederlassungen gründeten, die für sie den lokalen Absatz übernahmen. Neben dem Fernhandel, nahm also auch der Klein- und Kleinsthandel eine sehr wichtige Rolle im mittelalterlichen Handelssystem ein.

Gewerbetreibende, Bauern und Handwerker versorgten die Märkte mit Produkten, die sie selbst vor Ort produzierten und oft auch mit mehr.

Hausierer zogen durch das Land und boten aus ihrem Kramkorb oder Bauchläden vor allem auch lokale landwirtschaftliche Erzeugnisse an. Zusätzlich beteiligten sich Weltklerus und Klöster am Handel.

Inhaltsverzeichnis

Kirchvers

Butterbeils

vorher „Rinks I“

Haus: Pfarrstraße 12, alte Nr. 43

Deutung:Butterbeils“: Beruf Butterhändler und Nachname Beil, „Rinks“: Nachname Rink

Herkunft: Der frühere Dorfname „Rinks“ kam von Johann Jacob Rink (1826-1906), Schreiner aus Oberwalgern, der Anna Katharina geb. Dönges (1821-1890) aus „Meaddes“ geheiratet hatte. Sie erbauten das erste Haus an dieser Stelle. Nachdem diese mit ihrem Sohn in „Schustersch“ Haus an den Langen Loh gezogen waren, kaufte Johann Georg Schlag (1860-1926) aus „Gehannete“ mit seiner Frau Elisabeth geb. Simon aus Rodenhausen das Haus. Er wurde im Alter „Rinks Petter“ genannt. Deren Schwiegersohn Johann Beil (1877-1950) stammte auch aus Rodenhausen und handelte mit Butter und anderem auf verschiedenen Märkten; daher der heutige Dorfname „Butterbeils“. Er war verheiratet mit Anna Katharina geb. Schlag (1883-1960). Das Haus übernahm der Sohn Karl Beil (1912-1969) und seine Ehefrau Margaretha geb. Jung aus „Döngese“ und anschließend Peter Gärtner (1907-1988) und dessen Ehefrau Anna geb. Jung, eine Schwester von Karl Beils Frau. 47)

Keeshanns

Haus: Am langen Loh 15, alte Nr. 80

Deutung: Tätigkeit Käse- und Butterverkäufer und Vorname Johann

Herkunft: Johann Abel (1901-1969), gebürtig aus „Melchersch“, wurde mundartlich „Keeshann“ genannt, da er neben seinem Beruf als Schäfer auch auf Märkten Butter und Käse verkaufte. Er war verheiratet mit Sophie geb. Waldschmidt (1902-1983) aus Krumbach. Das Haus übernahm der Sohn Erwin Abel. 47)

Siehe auch

Kirchvers · Straßen · Geographie · Wüstungen · Link-Service · Literatur · Recherche · Hausnamen · Flurnamen

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