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Johannes Peter

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Johannes ist ein männlicher Vorname und ein Familienname.

Der latinisierte Name Johannes geht auf die griechische Form des hebräischen (Jochanan) zurück und bedeutet „Gott (JHWH) ist gnädig“ / „Gott hat Gnade erwiesen“. Somit kann der Name als Ausdruck einer als Geschenk aufgefassten Geburt verstanden werden. Die althebräische Urform ist im latinisierten Namen Hannes überkommen.

Johann als Kurzform von Johannes.

Hannes ist ein männlicher Vorname, der hauptsächlich in Norddeutschland verbreitet ist.

Der latinisierte Name Hannes geht auf eine gräzisierte Form des althebräischen Urnamens Yochanan zurück. Die latinisierte, griechische Form des hebräischen Yochanan ist Johannes ( was„Gott (JHWH) ist gnädig“ / „Gott hat Gnade erwiesen“ bedeutet). Hannes ist zeitlich und von der Bedeutung ( "Die Mächtigen bzw. die Götter sind ihm gnädig" ) nah verwandt mit dem Namen Hannibal, weshalb auch vermutet wird, dass beide Namen von einer noch älteren Urform abstammen. Der Name Yochanan entwickelte sich, als die hebräischen Stämme begannen, Gott, das ewige Wesen (JHWH) anzubeten und deswegen den Namen erweiterten.

Peter ist ein männlicher Vorname.

Peter ist griechischen Ursprungs (petros) und bedeutet Fels im Sinne von Felsblock. Der gewachsene Felsen wird im Griechischen als petra bezeichnet. In dem Jesus-Wort Matthäus 16,18 tauchen beide Begriffe als Wortspiel nebeneinander auf: „Du bist ‚Petros‘ (Felsblock), und auf ‚Petra‘ (gewachsener Felsen) will ich meine Gemeinde bauen.“

Inhaltsverzeichnis

Kirchvers

Hannpetersch I

abgeschliffen zu „Hammpetersch

Haus: Am langen Loh 5, alte Nr. 47

Deutung: Vorname Johann Peter

Herkunft: Johann Peter Laucht (1847-1934), Schmiedemeister aus „Weäwersch“, verheiratet mit Elisabeth geb. Weber (1842-1924) aus Krumbach, erbaute dieses Haus 1875, welches er anschließend an seinen Sohn Philipp Laucht (1877-1955) weitergab. Dieser war mit Christine geb. Weber (1877-1959) aus Reimershausen verheiratet. Ihnen folgte der Sohn Peter Laucht (1905-1960) mit seiner Ehefrau Elisabeth geb. Schmidt aus Altenvers. Deren Sohn ist der heutige Besitzer Helmut Laucht. 47)

Hannpetersch II

abgeschliffen zu „Hammpetersch

Haus: Wiesenstraße 2, alte Nr. 77

Deutung: Vorname Johann Peter

Herkunft: Heinrich Abel (1900-1972) war gebürtig aus „Schumestersch“ und baute dieses Haus mit seiner Ehefrau Katharina geb. Laucht (1904-1952), die aus „HammpeterschAm langen Loh stammte. Daher übertrug sich der Dorfname auch auf dieses Haus, welches später an den Sohn Otto Abel überging. 47)

Hannpetersch III

abgeschliffen zu „Hammpetersch

Haus: Waldhausstraße 6, alte Nr. 86

Deutung: Vorname Johann Peter

Herkunft: Dieses Haus erbaute Lina Laucht geb. Jakob (1913-1978), gebürtig aus Wilsbach, die Witwe des im zweiten Weltkrieg vermißten Philipp Laucht. Er war aus „HammpeterschAm langen Loh, wodurch man das neue Haus ebenfalls mit diesem Dorfnamen bezeichnete. Es ging in den Besitz des Sohnes Helmut Laucht über. 47)

Hansberresch

Haus: Am heiligen Garten 1, alte Nr. 31

Deutung: Vorname Hans Peter

Herkunft: Der Namensgeber dieses Dorfnamens und gleichzeitig erster bekannter Besitzer des Hofes war Hans Peter Gibb (1683-1746). Er war der Sohn des Schäfers Theiß Gibb (1628-1703) und wurde in Wilsbach geboren, wo sein Vater damals die Schafe hütete. Seine Mutter war Catharina geb. Christ aus Günterod. Er war verheiratet mit Catharina geb. Koch (1688-1755) aus Runzhausen.

Anschließend übernahm sein Sohn Johann Conrad Gibb (1713-1774), ein Schmied, das Anwesen mit seiner Ehefrau Anna Catharina, der Witwe des Hans Dietrich Rontzemer im „Lützenhof“. Nach ihrem Tod heiratete er in zweiter Ehe Anna Elisabeth geb. Weber aus Reimershausen. Sein Sohn Johannes (1751-1818) war ebenfalls zweimal verheiratet. Aus der zweiten Ehe mit Elisabeth geb. Christ aus Rodenhausen ging der Sohn Johann Peter (1782-1845) hervor, der später den Hof der Eltern erbte. Seine Ehefrau war Anna Elisabeth geb. Kamm aus Seelbach.

Deren Enkel war Johann Christian Gibb (1850-1892), der Elisabeth geb. Gerhardt (1849-1917) aus „Ressersch“ geheiratet hatte. Er war der letzte Namensträger Gibb in Kirchvers. Den Hof übernahm dann der Schwiegersohn Johann Adam Laucht (1867-1927) aus „Kochs“, verheiratet mit Elisabeth geb. Gibb (1876-1934), welcher ihn später an seinen Schwiegersohn Johannes Lapp (1891-1970) aus „Lapps“ weitergab. Heutiger Besitzer ist dessen Sohn Adam. 47)

Siehe auch

Kirchvers · Straßen · Geographie · Wüstungen · Link-Service · Literatur · Recherche · Hausnamen · Flurnamen · Namenstage

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