Lohra-Wiki

IT-Sicherheit

Aus Lohra-Wiki

Dies ist eine alte Version. Zeitpunkt der Bearbeitung: 17:56, 30. Apr. 2010 durch KiWe (Diskussion | Beiträge).
Wechseln zu: Navigation, Suche

IT-Sicherheit

29.04.2010

Deutschland belegt in Europa den ersten Platz, wenn es um die Verbreitung von Schadsoftware geht. Dies zeigt der Internet Security Threat Report 2009 des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec. Zwoelf Prozent der in europaeischen Laendern kursierenden Malware stammt demnach von hier. Auch bei den Bot-Netzen belegt Deutschland den Spitzenplatz - 14 Prozent der mit so genannten Bots verseuchten Rechner stehen in Deutschland. Der Report zeigt ausserdem: Angriffe ueber infizierte Webseiten erfolgten im Jahr 2009 hauptsaechlich ueber Sicherheitsluecken in PDF-Viewern - 49 Prozent aller Internet-basierten Angriffe geschahen ueber praeparierte PDF-Dokumente.

15.04.2010

Ihr Webbrowser ist Ihr Tor zum Internet und eroeffnet Ihnen damit vielfaeltige Moeglichkeiten der Unterhaltung, Information und Kommunikation. Auf der anderen Seite sind Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari, Opera & Co. aber auch moegliche Einfallstore fuer Online-Kriminelle. Schon durch einige wenige Massnahmen koennen Sie viel dazu beitragen, die Sicherheitsrisiken zu minimieren. Wie das geht, zeigt Ihnen das BSI im aktualisierten "Browser-Sicherheitscheck", auf der BSI Webseite.

09.02.2010 Sonderausgabe „Sozialen Netzwerke“

Das Internet bietet heutzutage zahlreiche Plattformen, in denen sich Nutzer austauschen koennen: Sie veroeffentlichen die Fotos ihres letzten Urlaubs im studiVZ, pflegen und erweitern ihre beruflichen Kontakte in Xing und laden ihre Freunde ein, virtuelle Nachbarn in der Facebook-Anwendung FarmVille zu werden. Die so genannten sozialen Netzwerke eroeffnen Nutzern neue Moeglichkeiten, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und Informationen auszutauschen. Die Gefahren werden dabei aber schnell unterschaetzt. Privatsphaere und Datenschutz sind laengst nicht mehr die einzigen Themen, die im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert werden. Auch (IT-)Kriminelle haben die Beliebtheit dieser Plattformen als Chance erkannt und nutzen die Gutglaeubigkeit vieler Nutzer schamlos aus. In dieser Sonderausgabe des Newsletters stellen wir Ihnen 10 wichtige Tipps vor, wie Sie soziale Netzwerke sicher nutzen koennen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im aktuellen Brennpunkt.

Bundestag beschließt neues BSI-Gesetz

Inhaltsverzeichnis

Sonderausgabe „Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurueckhaltend mit der Preisgabe persoenlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie ueber sich wissen, muessen andere Menschen wissen. Ueberpruefen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "oeffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen ueber Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter koennten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich ueber die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gruendlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfuegbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschraenkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie waehlerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch pruefen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte koennte auch boeswillige Absichten haben. Kriminelle koennten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggruenden.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft ueber das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafuer koennen Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese koennen der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unserioese Profil loeschen. In besonderen Faellen sollten Sie auch die Polizei fuer eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie fuer jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darueber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heisst die Sicherheit Ihrer Daten haengt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen ueber Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschoepfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Pruefen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einraeumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, fuer diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu koennen. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, koennen diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Pruefen Sie auch, ob das gewaehrte Nutzungsrecht womoeglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil loeschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich ausserhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswuerdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitaetsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identitaet uebernehmen und deren Freunde taeuschen. Betrueger koennen zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens ueber die gestohlene Identitaet kann dabei die Vertrauenswuerdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstaerkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse koennte eine gefaelschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrueger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern ueber deren Aktivitaeten in sozialen Netzwerken und klaeren Sie sie ueber die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spass geht ihnen haeufig vor Sicherheit. Die Staerkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung uebernehmen muessen. Aber auch mit anderen Familienangehoerigen und Freunden sollten Sie sich ueber Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts

Fazit: Informationen, die Sie ueber soziale Netzwerke verbreiten, bleiben fuer immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account loeschen, so ist es doch fast unmoeglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veroeffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen spaeter leid tun koennte.

  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwuenschten Angreifern absichern. Ob Sie alle noetigen Massnahmen fuer den Basisschutz getroffen haben, koennen Sie anhand einer Checkliste auf der BSI-Web-Seite ueberpruefen.

↑ nach oben

Extraausgabe

- 22.04.2010 Windows-Systemabsturz moeglich

Fehlerhaftes McAfee Signatur-Update: McAfee hat am 21.04.2010 ein fehlerhaftes Update fuer den Virenscanner "McAfee VirusScan" veroeffentlicht (DAT 5958). Dieses Update kann dazu fuehren, dass die Windows-Systemdatei "svchost.exe" als Schadsoftware "w32/wecorl.a" erkannt und je nach Einstellung in Quarantaene verschoben oder geloescht wird. Dies fuehrt zu einer Fehlermeldung und ggf. zu einem anschliessenden Systemabsturz.

Betroffen sind Microsoft Windows XP SP3-Systeme mit installiertem "McAfee VirusScan".

Windows 2000, Windows 2003, Windows XP SP1/ SP2, Windows Vista und Windows 7 sind nicht betroffen.

Sollten Sie McAfee VirusScan einsetzen, stellen Sie sicher, dass das fehlerhafte Update (DAT 5958) nicht eingespielt wird.

McAfee stellt bereits ein aktualisiertes Update (DAT 5959) zur Verfuegung. Des Weiteren bietet McAfee auch Unterstuetzung, falls Sie das fehlerhafte Update bereits eingespielt haben.

↑ nach oben

Warnungen und aktuelle Informationen

Themen der letzten Newsletter

  • Trojaner statt Passwort: Gefaelschte Facebook- und MySpace-Mails in Umlauf
  • Deaktivieren: Offene Adobe Reader-Luecke wird aktiv ausgenutzt
  • Infiziert: Gefaelschtes Antivirenprogramm manipuliert Task-Manager
  • Ausspioniert: Betrueger versenden vermeintliche Updates fuer das iPad
  • Sie haben gewonnen!: Betrueger locken mit gefaelschten Gewinnbenachrichtigungen
  • Explosiv: Spammer nutzen Vulkanausbruch als Aufhaenger fuer ihre Mails
  • Sieben auf einen Streich: Google schliesst Luecken in Chrome
  • Doch nicht schaedlich: Fehlerhaftes McAfee-Update fuehrt zu Systemabsturz
  • Heftiger Gegenwind: Verbraucherschuetzer kritisieren neue Facebook-Regeln
  • Faule Ostereier: Welle von Abzocker-Anrufen nervt zu Ostern
  • Leere Versprechungen: Spam zum Thema "iPad" waechst rasant
  • Verlaesslicher Pfoertner: BSI aktualisiert den Browser-Sicherheitscheck
  • Elf Updates: Microsoft behebt mehrere Schwachstellen
  • Riegel vorschieben: Mozilla schliesst Luecke im Browser Firefox
  • Rundumschlag: Adobe schliesst 15 Sicherheitsluecken in Adobe und Acrobat
  • Wieder dicht: Schwachstelle im Foxit-Reader beseitigt
  • Schnell schliessen: Apple beseitigt Sicherheitsprobleme in Quicktime
  • Zwangsmassnahme: Virenscanner Clam-AV sperrt unsichere Vorversionen

↑ nach oben

PRISMA

11.000 Webseiten verbreiten gefaelschte Antivirensoftware

Nicht kaufen!: Google hat waehrend der vergangenen 13 Monate eine Analyse zu gefaelschten Antivirenprogrammen durchgefuehrt. Das Ergebnis: Mehr als 11.000 der 240 Millionen untersuchten Webseiten verbreiten gefaelschte Antivirensoftware, auch Scareware oder Rogue Software genannt. Diese Seiten machen etwa 15 Prozent der Malware-Seiten aus, die Google in dem Zeitraum gefunden hat. Die Lebensdauer der Scareware-Seiten hat sich im Laufe des untersuchten Zeitraums enorm verringert: Von mehreren Monaten im Jahr 2009 bis zu teilweise kaum einer Stunde in 2010. Anwender sollten stets darauf achten, saemtliche Softwareprodukte nur ueber vertrauenswuerdige Hersteller zu beziehen. (100429)

Deutschland bei Schadcode-Verbreitung in Europa auf Spitzenposition

Virenschleuder: Der aktuelle Internet Security Threat Report 2009 von Symantec zeigt: In der Verbreitung von Schadsoftware steht Deutschland im europaeischen Vergleich auf Platz eins. Rund 12 Prozent der in Europa verbreiteten Computerschadprogramme stammt von hier. Bei den Bot-Netzen nimmt Deutschland ebenfalls die Spitzenposition ein: 14 Prozent der mit so genannten Bots verseuchten Rechner stehen in Deutschland. Die zehn groessten Bot-Netze steuern dabei mindestens fuenf Millionen infizierte Rechner. Von den taeglich 107 Milliarden versendeten Spam-Mails sollen 85 Prozent von diesen Bot-Netzen versendet werden. Die Anzahl neuer Schadsoftware-Varianten hat sich 2009 gegenueber 2008 auf ueber 240 Millionen verdoppelt. Schwachstellen in PDF-Betrachtern stellten im Netz die groesste Bedrohung dar - 49 Prozent aller Internet-basierten Angriffe erfolgten ueber praeparierte PDF-Dokumente. (100429)

Twitter-Nutzer haftet fuer Verlinkung auf rechtswidrige Inhalte

Unerlaubtes Gezwitscher: Wer ueber Twitter oder andere soziale Netzwerke auf rechtswidrige Inhalte verlinkt, kann sich eine Abmahnung oder einstweilige Verfuegung einhandeln. Von einer aktuellen Gerichtsentscheidung berichtet die Webseite computerbetrug.de. Ein Nutzer hatte in einer Twitter-Nachricht einen Link auf eine Webseite gesetzt. Auf dieser Seite waren einige Behauptungen aufgestellt, mit der ein Unternehmen nicht einverstanden war. Die Firma beantragte bei Gericht eine einstweilige Verfuegung gegen den Twitter-Nutzer - dieser wurde stattgegeben. Der Twitterer darf nicht mehr auf die Webseite verlinken. Nutzer sollten darauf achten, nur Links auf vertrauenswuerdige bzw. inhaltlich unbedenkliche Seiten zu setzen. Infos zum Thema Recht im Internet gibt es auf der BSI-Webseite. (100429)

Social-Gaming verlockt zur Preisgabe persoenlicher Daten

Riskante Spiele: Eine Untersuchung des IT-Sicherheitsunternehmens BitDefender hat ergeben, dass Kriminelle es immer mehr auf Nutzer von Social-Gaming-Applikationen abgesehen haben. So legen sie gefaelschte Spieleraccounts an und senden Spam-Mails an andere Nutzer. Da es bei dieser Art Spiele darauf ankommt, moeglichst viele Kontakte zu anderen Spielern zu haben, werden die Spam-Kontaktanfragen haeufig von den Empfaengern bestaetigt. Die gefaelschten Spieler-Profile sind dabei zum Teil sehr aufwaendig gestaltet und enthalten viele Detailinfos zu dem vermeintlichen Nutzer, um den Account glaubwuerdig erscheinen zu lassen. Ist der falsche Nutzer einmal in die Freundes-Liste aufgenommen, koennen die Betrueger wesentlich leichter persoenliche Daten stehlen, Accounts uebernehmen oder Schadsoftware verbreiten. Mehr Infos zu Computerspielen gibt es auf der BSI Webseite. (100415)

Verfassungsschuetzer warnen vor Rechtsextremismus im Netz

Wolf im Schafspelz: Wie die Tageszeitung Welt berichtet, versuchen die NPD sowie andere rechtsextreme Gruppen vermehrt Jugendliche ueber soziale Netzwerke im Internet anzuwerben. Die Rechtsextremisten haben dabei Facebook, SchuelerVZ oder Stayfriends im Blick. Sie versuchen, sich das Vertrauen der jungen Teilnehmer zu erschleichen und die Jugendlichen an die rechtsextreme Szene heranzufuehren. Nutzer, denen rechtsextreme Aeusserungen auf sozialen Plattformen auffallen, sollten diese unbedingt bei den jeweiligen Betreibern melden, damit die Beitraege geloescht werden koennen. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Netz stehen auf der BSI Webseite bereit. (100415)


Vater haftet fuer illegale Tauschboersen-Aktivitaeten seines Sohnes

Besser informieren: Das Landgericht Magdeburg hat einen 18-Jaehrigen und dessen Vater zur Zahlung von 3000 Euro an EMI Music, Sony Music, Universal Music und Warner Music verurteilt. Darueber berichtet die IT-News-Seite ZDNet News. Der 18-jaehrige hatte im Jahr 2005 ueber ein Filesharing-Programm einer Tauschboerse 132 Musikstuecke von verschiedenen Kuenstlern illegal zum Download angeboten. Der Vater hatte sich vor Gericht damit verteidigt, dass er von den Aktivitaeten seines Sohnes nichts gewusst habe und noch nicht einmal einen Computer bedienen koenne. Das Gericht liess diese Ausrede nicht gelten. Der Vater hafte ebenfalls, da der illegale Tausch ueber seinen Internetzugang stattgefunden habe. Er haette sich sachkundiger Hilfe bedienen muessen, um durch den Einsatz von Firewall und Schutzprogrammen, den Missbrauch des Anschlusses zu verhindern. (100401)

Internet-Plattform zu Selbstdarstellung im Netz

ichimnetz.de: "Worauf ist zu achten, wenn man Fotos veroeffentlicht?" "Wie sollte ein sicheres Passwort aussehen?" Diese und andere Fragen beantwortet das Web-Portal Ich im Netz, initiiert von den "DasTelefonbuch"-Verlagen. Die Online-Plattform informiert ueber technische, inhaltliche und rechtliche Aspekte der Selbstdarstellung im Internet und gibt nuetzliche Tipps etwa rund um die Nutzung bekannter Social Networks wie Facebook oder studiVZ. (100318)

Internetnutzer unterschaetzen Gefahren im Netz

Besser aufgepasst!: Wie das IT-Sicherheitsunternehmen Avira ueber eine auf ihrer Webseite gestellte "Gewissensfrage" herausfand, unterschaetzen viele Nutzer die Gefahr eines illegalen Zugriffs auf ihre Daten. 22 Prozent der Befragten gaben an, sich nicht daran zu stoeren, wenn Hacker ihre Mails mitlesen oder andere Informationen einsehen koennten. Vier Prozent der Befragten mussten sich aufgrund von Verlusten durch Kriminelle schon einmal mit ihrer Bank auseinandersetzen. Weitere sechs Prozent sind persoenlich Opfer von Identitaetsdiebstahl geworden - bei ihnen wurden E-Mail-, Facebook- oder eBay-Konten angegriffen und von Fremden eingesehen. (100304)

Kriminelle spaehen Kundendaten an Zapfsaeulen aus

Aufgetankt und Abgezockt: Ueber eine neue Masche von Kartenbetrug berichtet die IT-News-Seite Heise. In den USA haben Betrueger die Lesegeraete fuer Bezahlkarten an Tankstellensaeulen manipuliert, um an die Kartendaten zu gelangen. Dazu befestigten die Betrueger so genannte Skimming-Geraete an den Zapfsaeulen, die die ausgelesenen Daten per Bluetooth an die Kriminellen senden. Mit nachgemachten Karten waren diese im Anschluss in der Lage, Geld an Automaten abzuheben. Rund 180 Zapfsaeulen mit Bezahlfunktion sollen bislang in den USA manipuliert worden sein. In Deutschland wurde ein solches Vorgehen bislang nicht beobachtet. (100304)

Ratgeber zu Spiel- und Lernsoftware gibt Eltern Tipps

Buzz, Anno & Co.: "Worum geht es bei dem Spiel 'Aion'?" "Was steckt hinter dem Spiel namens 'Katamari Forever'?" und "Sind die Spiele fuer mein Kind geeignet?" Diese und andere Fragen beantwortet der neu erschienene Band 19 des Ratgebers "Spiel- und Lernsoftware", herausgegeben von der Koelner Fachstelle Jugendmedienschutz/Medienpaedagogik. In dem Ratgeber werden zahlreiche Computer und Online-Spiele fuer Kinder vorgestellt und von Experten paedagogisch bewertet. Der Band soll Eltern als Entscheidungshilfe rund um das Thema Spiel- und Lernsoftware dienen. Der Ratgeber kann von der Webseite des Bundesministeriums fuer Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostenfrei heruntergeladen werden. (100121)

Kinderportal haefft.de bot Einblick in vertrauliche Daten

Glaeserne Kinder: In sozialen Netzwerken werden von Kindern und Jugendlichen oft aeusserst intime Daten preisgegeben. Das kann selbst dann zu Problemen fuehren, wenn nur die eigentlich gemeinten Adressaten auf diese Informationen zugreifen. Im Fall des Portals haefft.de waren allerdings nach Angaben des Chaos Computer Clubs Details zu Freunden, Vorlieben ebenso wie Fotos oder Nachrichten von tausenden Nutzern voellig frei zugaenglich. Der vorgesehene Schutz durch Passwoerter habe nicht funktioniert. Ein Sprecher des Unternehmens erklaerte, die Sicherheitsprobleme rasch loesen zu wollen, ein Missbrauch der Daten sei nicht bekannt geworden. Das BSI raet generell zum vorsichtigen Umgang mit persoenlichen Informationen in sozialen Netzwerken. (091210)

Neues Online-Angebot fuer Schueler

Percys Recherche-Ratgeber: Ein neuer Online-Ratgeber soll Kindern zwischen fuenf und zwoelf Jahren bei Recherchen fuer Hausaufgaben und Referate helfen. "Percys Recherche-Ratgeber" ist ein neues Angebot der Plattform "Internet ABC" und zeigt Kindern, wie sie das Internet sinnvoll fuer die Schule einsetzen koennen. Welche Online-Woerterbuecher und Lexika gibt es? Wie benutze ich eine Suchmaschine? Darf ich Bilder aus dem Netz einfach herunterladen? Diese und andere Fragen werden in insgesamt 13 verschiedenen Rubriken beantwortet. Kleine Uebungen zu jedem Thema ergaenzen das Angebot. Mehr Infos fuer Kinder und Eltern gibt es auf der Internet-ABC-Webseite. (091126)

Broschuere "Internetsicherheit auf einen Blick" veroeffentlicht

Grundwissen kompakt: Das Projekt mekonet (Medienkompetenz-Netzwerk NRW) hat eine neue Broschuere rund um das Thema Schutz im Internet veroeffentlicht. "Internetsicherheit auf einen Blick" erklaert die wichtigsten Begriffe und Grundregeln, um das Surfen, Tauschen und den Handel im Netz sicherer zu machen. Fragen wie: Worauf muss ich beim Online-Shopping achten? Welche Verhaltensregeln sollte ich beachten, wenn ich mich in sozialen Netzwerken bewege? werden in der Broschuere beantwortet. Sie kann als pdf von der mekonet-Webseite heruntergeladen oder als online-Version eingesehen werden. (091029)

Themenschwerpunkt zu Rechten im Netz veroeffentlicht

Fotos, Videos & Co.: "Wie zitiere ich richtig im Blog?" oder "Darf man Fotos anderer Personen in sein Social-Networking-Profil hochladen?" sind Fragen, die unter anderem im aktuellen Themenschwerpunkt "Fremde Inhalte auf eigenen Seiten" der EU-Initiative Klicksafe und dem Internetportal iRights.info beantwortet werden. Ob eigene Homepage, Weblog oder das Profil auf Facebook - Nutzern bieten sich die verschiedensten Moeglichkeiten, eigene Online-Praesenzen zu gestalten. Doch welche Fotos, Songs und Videos darf ich verwenden, ohne etwa Urheberrechte zu verletzen? Der Themenschwerpunkt klaert nicht nur rechtliche Hintergruende, sondern gibt auch Tipps, wo Inhalte im Netz zu finden sind, die frei genutzt werden koennen. "Fremde Inhalte auf eigenen Seiten" steht auf der Klicksafe-Seite bereit. (090903)

Jugend-Broschuere klaert ueber rechtsextreme Internet-Propaganda auf

"Geh Nazis nicht ins Netz!": Was kann man gegen Cyberbullying tun? Wie reagiert man am besten, wenn man im Internet rassistisch beleidigt wird? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die neue Broschuere "Klickt's? Geh Nazis nicht ins Netz!", die von Jugendschutz.net in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale fuer politische Bildung herausgegeben wurde. Die Broschuere richtet sich an 12- bis 15-Jaehrige und soll die Jugendlichen fuer Internet-Propaganda von Rechtsextremen sensibilisieren. An konkreten Beispielen wird gezeigt, wo die Gefahren im Netz lauern, wie die rechtliche Lage ist und was der Einzelne tun kann, um sich gegen Rechtsextremismus zu wehren. Die Broschuere steht auf der Jugendschutz.net-Webseite als PDF zum kostenlosen Download bereit oder kann bei der Hessischen Landeszentrale fuer politische Bildung bestellt werden. (090723)

↑ nach oben

Unter Buerger-Cert haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren

Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Hilfe · Hilfreichen Links

Ansichten
Persönliche Werkzeuge