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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 21.02.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Dass sich im Internet viele Webseiten finden, deren Inhalte fuer Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind, ist hinreichend bekannt. Umso wichtiger sind daher Hinweise von Nutzern, die beim Surfen auf jugendgefaehrdende Webseiten stossen. Bei der Organisation Jugendschutz.net [1] gingen im Januar mehr als 750 Beschwerden ueber Jugendschutzverstoesse ein - so viele wie nie zuvor. Dank der Hinweise kann im Anschluss dafuer gesorgt werden, dass problematische Inhalte geloescht, geaendert oder fuer Kinder und Jugendliche gesperrt werden.

Die Themen des neuen Newsletters:

* Nicht oeffnen, schnell updaten!: Spam-Mails mit praeparierten PDF-Anhaengen in Umlauf

* Schau genau!: Spammer locken Anwender auf gefaelschte StarMoney-Webseite

* Make love, not Spam: Wieder gefaelschte Valentinstagsgruesse im Netz unterwegs

* Abgehoert: Schwachstellen in Internet-Telefonie-Produkten von Cisco und Snom

* Patch-Feuerwerk: Microsoft beseitigt verschiedene Sicherheitsluecken

* Schnell patchen: Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

* Schutz fuer Schuetzer: F-Secure beseitigt Schwachstelle in Antivirenprodukten

* (Fast) alles neu: Mozilla schliesst Sicherheitsluecken in Firefox und SeaMonkey

* Frisch geschluepft: Neue Version von ClamAV veroeffentlicht

* Frischer Apfel: Sicherheitsupdate fuer Mac OS X herausgegeben

* Wieder dicht: Opera schliesst Sicherheitslecks

* Gut aufgepasst!: Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Spam-Mails mit praeparierten PDF-Anhaengen in Umlauf

Nicht oeffnen, schnell updaten!: Online-Kriminelle nutzen derzeit eine Luecke im Adobe Reader, um manipulierte PDF-Dokumente zu verbreiten, berichtet das Internet Storm Center [2]. Die virenverseuchten PDF-Dateien werden als E-Mail-Anhaenge verschickt oder ueber praeparierte Online-Werbebanner verteilt. Wird die schaedliche Datei angeklickt, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Dieses versucht die Antivirensoftware des Computers zu deaktivieren und manipuliert Suchergebnisse und Werbebanner im Internet. Nutzern wird dringend geraten, das aktuelle Update (Version 8.1.2) fuer den Adobe Reader einzuspielen, das die ausgenutzte Sicherheitsluecke schliesst. Generell sollten keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen geoeffnet werden. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-Webseite [3].

Spammer locken Anwender auf gefaelschte StarMoney-Webseite

Schau genau!: Cyberkriminelle versenden derzeit E-Mails, die zu einer gefaelschten StarMoney-Webseite fuehren. Dies berichtet die Star Finanz GmbH [4]. Die Betrueger werben in der Mail mit der vermeintlichen Online-Banking-Software "Starmoney 6.0 iTAN", die bis zum 1. Maerz 2008 auf der Seite hxxp://www.starmoney-finanz.biz zum kostenlosen Download bereit stehen soll. Folgt der Empfaenger jedoch dem Link, landet er auf einer gefaelschten, aber taeuschend echt wirkenden, StarMoney-Webseite. Laedt er die vermeintliche Online-Banking- Software herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen.

Wieder gefaelschte Valentinstagsgruesse im Netz unterwegs

Make love, not Spam: Schon vor einem Monat schickten Cyberkriminelle vermeintliche Liebesgruesse durchs World Wide Web - die zweite Spam-Welle ist seit dem Valentinstag unterwegs. In den E-Mails mit dem Betreff "Love Rose", "Rockin Valentine" oder "Just You" ist ein Link angegeben, der auf eine manipulierte Webseite fuehrt. Klickt der Nutzer auf eines der dort gezeigten Valentinstags-Bilder, wird eine Datei namens "valentine.exe" ausgefuehrt - und der Rechner mit dem altbekannten "Sturm-Wurm" infiziert. Da die Spam-Versender die schaedliche Datei laufend veraendern, haben viele Antivirenprogramme Probleme bei der Erkennung. Umso wichtiger ist es daher, dass Empfaenger die Mails umgehend loeschen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten.

Schwachstellen in Internet-Telefonie-Produkten von Cisco und Snom

Abgehoert: Ueber Sicherheitsluecken in Ciscos IP-Phone ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadsoftware einzuschleusen oder private Informationen auszuspionieren. Fehler in den VoIP-Telefonen des Herstellers Snom erlauben es Angreifern, Adressbucheintraege und Anrufprotokolle zu aendern oder den Nutzer ueber das Telefon abzuhoeren. Dies meldet die IT-News-Seite-Heise [5]. Cisco hat Updates veroeffentlicht, die die Schwachstellen schliessen. Nutzer sollten diese umgehend installieren. Sie stehen beim Hersteller [6] zum Download bereit. Snom arbeitet derzeit an Massnahmen, um die Sicherheit seiner Produkte zu verbessern. Anwender sollten Updates einspielen, sobald diese verfuegbar sind.

Datenfischer bitten um Rueckruf

Dreiste Drohung: Online-Betrueger bedienen sich derzeit einer besonders perfiden Masche, um an die Kreditkartendaten ihrer Opfer zu gelangen, berichtet die IT-News-Seite Netcraft [7]. Die Datenfischer versenden E-Mails, in denen sie behaupten, die Kreditkarte des Empfaengers sei moeglicherweise zu illegalen Transaktionen genutzt worden. Um zu vermeiden, dass die Karte gesperrt wird, solle der Nutzer die angegebene Telefonnummer anrufen. Kommt man der Aufforderung jedoch nach, werden am Telefon sensible Daten wie Kartennummer, Ablaufdatum, sowie PIN abgefragt. Empfaenger der Mail sollten keinesfalls darauf reagieren und die Nachricht umgehend loeschen. Mehr Infos zum Thema Phsihing [8].


Sicherheitsluecken in der Yahoo Music Jukebox

Schiefe Toene: Ueber Schwachstellen in verschiedenen ActiveX-Controls der Yahoo Music Jukebox ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt das Surfen auf einer manipulierten Webseite mit dem Internet Explorer. Betroffen sind die aktuelle Version 2.2.2.056 der Jukebox sowie moeglicherweise aeltere Versionen. Nach Angaben der IT-News-Seite Securityfocus [9] sollen auch der Yahoo Instant Messenger 3.5, der Yahoo Messenger 5.5 sowie weitere Versionen von dem Fehler betroffen sein. Einen Patch gibt es bislang nicht. Nutzern wird geraten, die Software zu deinstallieren oder ActiveX abzuschalten, bis ein Update zur Verfuegung steht. Anwender sollten generell darauf achten, alle auf dem Computer installierten Applikationen auf dem aktuellen Stand zu halten - nicht nur Betriebssystem und Office-Anwendungen.


Schwachstellen im Nero Media Player entdeckt

Besser umsteigen: Ueber eine Sicherheitsluecke im Nero Media Player ist es Online-Kriminellen moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten M3U-Datei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen - oder der Besuch einer praeparierten Webseite. Dies meldet die IT-News-Seite Heise [10]. Betroffen sind die Version 1.4.0.35b, vermutlich aber auch weitere Versionen. Einen Patch, der den Fehler beseitigt, gibt es nicht. Da fuer die Software bereits seit laengerer Zeit keine Updates herausgegeben wurden, sollten Nutzer den Wechsel zu einem anderen Player in Betracht ziehen.


Digitale Bilderrahmen haben Schadsoftware im Gepaeck

Produktionsfehler: Auch in der Vergangenheit gab es bereits Faelle, in denen technische Geraete wie MP3-Player und Speichermedien schon bei Auslieferung mit Schadcode verseucht waren. Nun sind zum ersten Mal digitale Bilderrahmen aufgetaucht, die bereits waehrend der Produktion mit einem Virus infiziert wurden. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [11]. Verkauft wurden die Rahmen der Marke Insignia (NS-DPF10A) anschliessend ueber den amerikanischen Online-Elektronik-Haendler Best Buy. Schliesst der Kaeufer den Bilderrahmen an den Rechner an, um Fotos hoch zu laden, verbreitet sich der Virus ueber den Computer weiter. Anwender sollten prinzipiell beim Anschliessen von externen Geraeten an den Rechner Vorsicht walten lassen und den Virenschutz auf dem aktuellen Stand halten.


Cyberkriminelle nutzen Tod von Heath Ledger zur Verbreitung von Schaedlingen

Geschmacklos: Wieder einmal missbrauchen Online-Kriminelle eine aktuelle Schlagzeile, um Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen: So nutzen sie derzeit den ploetzlichen Tod des Hollywood-Schauspielers Heath Ledger, um Anwender auf manipulierte Webseiten zu locken. Dies meldet die IT-Seite Virenschutz.info [12]. Gibt man beispielsweise den Namen des Schauspielers in die Google-Suchmaske ein, finden sich unter den Treffern vermehrt Seiten, die versuchen, Besuchern Schadcode unterzujubeln. Nach Klick auf den Google-Treffer wird der Nutzer aufgefordert, ein ActiveX-Element zu installieren. Kommt er dieser Aufforderung jedoch nach, werden verschiedene Schaedlinge auf den Rechner geladen. Anwender sollten sowohl die Antivirensoftware als auch das Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand halten.


Verseuchte Powerpoint-Praesentation im Netz unterwegs

Sechs auf einen Streich: Auf "Nummer sicher gehen" wollen anscheinend die Spam-Versender, die derzeit E-Mails mit einer verseuchten Powerpoint-Datei versenden: Denn in dem Anhang befinden sich gleich sechs verschiedene Trojanische Pferde. Dies berichtet das IT- Sicherheitsunternehmen Sophos [13]. In der Mail heisst es, in der angehaengten Datei seien leicht bekleidete US-Soldatinnen zu sehen. Oeffnet der Nutzer jedoch den Anhang, installieren sich die Schaedlinge auf dem Rechner. Anwender sollten die Datei weder oeffnen noch weiterleiten und stets das Antivirenprogramm auf dem aktuellen Stand halten.


Gefaelschtes Anti-Spyware-Produkt fuer Mac-Systeme entdeckt

Nicht mehr immun: Schon seit laengerer Zeit sind auch Mac-Anwender nicht mehr vor Angriffen von Cyberkriminellen sicher. So ist nun auch die erste gefaelschte Anti-Spyware-Loesung fuer Mac-Systeme aufgetaucht, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure [14]. Die Software namens "MacSweeper" meldet dem Nutzer vermeintliche Schaedlinge auf dem Rechner, die es angeblich auf private Daten abgesehen haben. Der Anwender koenne die Schadsoftware entfernen - aber nur, wenn er die kostenpflichtige Vollversion des Programms installiere. Nutzer sollten Virenschutzprogramme nur von bekannten Herstellerseiten herunterladen und niemals (Werbe-) Links auf nicht vertrauenswuerdigen Webseiten folgen.

Kritische Sicherheitsluecke in Windows-Version von Skype

Abgeschaltet: Skype hat in seiner gleichnamigen Internet-Telefonie-Software eine Funktion deaktiviert, mit der Nutzer Videodateien der Partner-Seiten Dailymotion und Metacafe an ihre Nachrichten anhaengen koennen. Die Vorsichtsmassnahme verhindert, dass Angreifer ueber eine Sicherheitsluecke die Kontrolle ueber den Rechner uebernehmen koennen. Die Video-Funktion bleibt so lange abgeschaltet, bis ein Patch zur Verfuegung steht. Nutzer sollten das Update einspielen, sobald dieses zur Verfuegung steht.

OBI-Newsletter zu Spam-Zwecken missbraucht

Dreister Diebstahl: Besonders einfach machen es sich derzeit die Versender von gefaelschten Newslettern des Bauhauses OBI: Sie kopieren die Inhalte des echten OBI-Newsletters in ihre eigenen Spam-Mails - samt Attachments und Internet-Links. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos [15]. Zusaetzlich fuegen die Betrueger einen Link ein, unter dem der Newsletter abbestellt werden kann. Folgt der Empfaenger jedoch diesem Link und meldet sich auf der Webseite ab, haben die Internetbetrueger seine persoenlichen Daten, die fuer weitere Angriffe genutzt werden koennen. Das Perfide: Unternehmen koennen sich kaum vor solch einem Betrug schuetzen und auch fuer Nutzer ist es extrem schwer, den Adress-Diebstahl zu erkennen. Anwender sollten beim Anklicken von E-Mail-Links generell extrem vorsichtig sein und stets genau ueberlegen, welche Kontaktdaten sie im Internet angeben.

Sicherheitsluecke in Excel ermoeglicht Einschleusen von Schadcode

Gefaehrliche Tabellen: Das Buerger-CERT warnt vor einer Schwachstelle in Microsoft Excel, die bereits von Online-Kriminellen aktiv ausgenutzt wird. Angreifern ist es ueber die Sicherheitsluecke moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und mit den Rechten des Anwenders auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten Excel-Tabelle - zum Beispiel in einem E-Mail-Anhang oder auf einer Webseite. Betroffen sind Excel 2003, Excel Viewer 2003, Excel 2002, Excel 2000 sowie Excel 2004 fuer Mac. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es derzeit nicht. Nutzern wird geraten, keine Excel-Dokumente aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen. Sobald ein Update verfuegbar ist, sollte dieses schnellstmoeglich eingespielt werden.

Sicherheitsluecke in Firefox ermoeglicht Datenspionage

Ueber die Schulter geguckt: Ueber eine Schwachstelle im Browser Mozilla Firefox ist es Angreifern moeglich, persoenliche Daten auszuspionieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [16]. Dazu genuegt der Besuch einer manipulierten Webseite. Ausserdem koennen Cyberkriminelle ueberpruefen, ob bestimmte Programme und Erweiterungen auf dem Rechner installiert sind. Dadurch koennen sie weitere vorhandene Sicherheitsluecken auf dem Computer ausfindig machen und ausnutzen. Erweiterungen, ueber die der Fehler ausgenutzt werden kann, sind beispielsweise die "Download Status Bar" oder "Greasemonkey". Fuer die Download-Statusbar wurde bereits ein Update herausgegeben. Nutzer sollten dies schnellstmoeglich installieren. Fuer Firefox steht bislang kein Patch zur Verfuegung.

SCHUTZMASSNAHMEN:

Microsoft beseitigt verschiedene Sicherheitsluecken

Patch-Feuerwerk: Microsoft hat im Rahmen seines monatlichen Patchdays elf Sicherheitsupdates veroeffentlicht, die insgesamt 17 zum Teil kritische Schwachstellen beheben. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen, private Daten auszuspionieren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem die Betriebssysteme sowie die Office-Pakete. Anwender sollten die Updates MS08-003 bis MS08-013 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am besten ueber die integrierte Windows Update-Funktion oder ueber die Microsoft-Update-Seite [17]. Die Updates fuer Office 2004 fuer Mac OS X-Systeme stehen ebenfalls auf der Microsoft- Webseite [18] zum Download bereit.

Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

Schnell patchen: Eine kritische Sicherheitsluecke in Apple QuickTime ermoeglicht es Online-Kriminellen auf fremde Rechner zuzugreifen und Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegt bereits der Besuch einer Webseite, auf der ein manipulierter RTSP-Videostream hinterlegt ist. Betroffen sind alle QuickTime-Versionen vor 7.4.1. Anwender sollten die aktuelle Version schnellstmoeglich installieren. Sie kann ueber die integrierte Update-Funktion oder manuell ueber die Apple-Webseite [19] bezogen werden.

F-Secure beseitigt Schwachstelle in Antivirenprodukten

Schutz fuer Schuetzer: Der Hersteller von Antivirensoftware F-Secure hat Updates fuer mehrere seiner Produkte veroeffentlicht. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu genuegt das Oeffnen eines praeparierten CAB- oder RAR-Archivs - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind alle Client-, Server- und Gateway-Produkte von F-Secure. Das Unternehmen hat Patches veroeffentlicht, die die Luecke schliessen. Anwender sollten das jeweilige Update fuer die von ihnen genutzte Software schnellstmoeglich installieren. Die Patches koennen von der F-Secure-Webseite [20] herunter geladen werden.

Mozilla schliesst Sicherheitsluecken in Firefox und SeaMonkey

(Fast) alles neu: Mozilla hat neue Versionen von Firefox und SeaMonkey veroeffentlicht,in denen verschiedene Schwachstellen behoben wurden. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, beliebige Schadsoftware auf fremden PCs auszufuehren. Dazu genuegte bereits der Besuch auf einer manipulierten Webseite. Nutzer sollten die aktualisierte Firefox-Version 2.0.0.12 sowie die neue Seamonkey-Version 1.1.8 umgehend einspielen. Firefox kann am leichtesten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download von der Herstellerwebseite [21] aktualisiert werden. Die aktuelle SeaMonkey-Version steht unter [22] zum Download bereit. Eine neue Version von Thunderbird wurde bislang nicht veroeffentlicht.

Neue Version von ClamAV veroeffentlicht

Frisch geschluepft: In der aktuellen Version des Virenscanners ClamAV hat der Hersteller mehrere Sicherheitsluecken beseitigt, ueber die Angreifer Schaedlinge auf fremde Rechner spielen koennen. Dazu genuegt beispielsweise das Oeffnen eines manipulierten E-Mail-Anhangs. Nutzern von ClamAV wird geraten, die aktuelle Version 0.92.1 umgehend einzuspielen. Diese steht beim Hersteller unter [23] zum Download bereit.

Sicherheitsupdate fuer Mac OS X herausgegeben

Frischer Apfel: Apple hat ein Security-Update veroeffentlicht, das insgesamt elf Schwachstellen in unterschiedlichen Komponenten von Mac OS X beseitigt. Einige der Sicherheitsluecken koennen von Angreifern dazu genutzt werden, um Schadcode auf fremden Rechnern auszufuehren, private Informationen auszuspaehen oder Programme zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem Mac OS X v10.4.11, Mac OS X v10.5 und v10.5.1. Nutzern wird geraten, das Security-Update 2008-001 schnellstmoeglich einzuspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Software-Aktualisierung.

Opera schliesst Sicherheitslecks

Wieder dicht: In der neuen Version des Opera Browsers haben die Hersteller drei Schwachstellen beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Nutzern manipulierte Dateien unterzuschieben. Nutzern wird geraten, die aktualisierte Version 9.26 schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht bei Opera [24] fuer Windows, Mac OS, Linux, FreeBSD und Solaris zum Download bereit.

Adobe veroeffentlicht neue Version des Acrobat Readers

Taufrisch: Adobe hat eine neue Version des Acrobat Readers heraus gegeben. In der aktuellen Version 8.1.2 wurden unter anderem Sicherheitsluecken geschlossen und Stabilitaetsprobleme beseitigt. Nutzer sollten die Software umgehend installieren. Sie steht auf der Adobe-Webseite [25] fuer Windows, Mac OS X, Linux und Solaris zum Download bereit.


AOL verschiebt Einstellung von Netscape auf Maerz

Gnadenfrist: AOL hat den Support fuer seinen Browser Netscape nun doch nicht, wie angekuendigt, ab Februar eingestellt, sondern verschiebt das Vorhaben auf Anfang Maerz. Das Unternehmen will im Laufe des Monats ein letztes Update veroeffentlichen, das Nutzern den Umstieg auf die Browser Firefox oder Flock erleichtern soll. Nach dem ersten Maerz wird es keine Sicherheitspatches mehr fuer Netscape geben. Anwender sollten auf jeden Fall rechtzeitig auf andere Browser umsteigen, damit Sie auch zukuenftig vor Gefahren aus dem Netz besser geschuetzt sind.


Kritische Luecken in MPlayer beseitigt

Alle guten Dinge sind Drei: Die Hersteller des Mediaplayers MPlayer haben drei Patches veroeffentlicht, die mehrere Schwachstellen schliessen. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Betroffen sind die Version 1.0rc2 sowie aeltere Versionen. Nutzern wird geraten, die Updates schnellstmoeglich einzuspielen. Sie stehen auf der Hersteller-Webseite [26] zum Download bereit.


Sicherheitsupdate fuer Bildbetrachter XnView

Wieder klare Sicht: Der Hersteller des Bildbetrachters und -konverters XnView hat aktualisierte Versionen seiner Software veroeffentlicht. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, ein Trojanisches Pferd auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten .hdr-Datei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia [27] sind unter anderem die Versionen 1.91 und 1.92 von XnView sowie NConvert 4.85 von dem Fehler betroffen. Auch aeltere Versionen koennten die Schwachstelle enthalten. Der Hersteller hat die aktualisierten Versionen 1.92.1 von XnView und 4.86 von NConvert fuer Windows zum Download bereitgestellt. Nutzer sollten diese schnellstmoeglich von der Hersteller-Webseite [28] herunter laden und installieren. Updates fuer weitere Versionen gibt es bislang nicht. Anwender anderer Versionen sollten daher nach wie vor keine .hdr-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen.


Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

Noch nicht ganz dicht: Apple hat ein Update fuer Apple QuickTime heraus gegeben, das vier Schwachstellen beseitigt. Um die Luecken ausnutzen zu koennen, muss ein Angreifer den Nutzer lediglich auf eine manipulierte Webseite locken - beispielsweise ueber einen Link in einer E-Mail. Anwender sollten umgehend die aktualisierte QuickTime-Version 7.4 einspielen. Diese steht bei Apple [29] zum Download bereit. Doch Achtung: Das Update beseitigt nicht die Sicherheitsluecke bei der Verarbeitung von RTSP-Videostreams. Ueber diese Luecke koennen Angreifer beliebigen Schadcode auf fremde Rechner schmuggeln und mit den Rechten des Nutzers ausfuehren. Dazu genuegt der Besuch einer Webseite auf der ein manipulierter RTSP-Stream hinterlegt ist. Betroffen ist Apple QuickTime Version 7.4 sowie fruehere Versionen. Nutzer sollten keine RTSP-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Sobald ein Patch zur Verfuegung steht, sollte dieser umgehend installiert werden.

Blockieren von Minianwendungen sorgt fuer mehr Sicherheit

Riskante Widgets und Gadgets: Minianwendungen fuer Ausfuehrungsumgebungen wie "Google Desktop", "Windows-Sidebar" oder "Yahoo! Widgets" erleichtern es Angreifern, Manipulationen am System vorzunehmen. So koennen beispielsweise ueber diese Minianwendungen - auch Gadgets oder Widgets genannt – persoenliche Daten ausgelesen und veraendert werden. Das BSI empfiehlt daher, die entsprechenden Ausfuehrungsumgebungen fuer diese Anwendungen zu deaktivieren, wenn sie nicht benoetigt werden. Nutzern der Vista "Windows-Sidebar" wird geraten, das neue Microsoft-Update KB943411 schnellstmoeglich einzuspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion oder ueber den manuellen Download von der Microsoft-Webseite [30]

Sicherheitsluecken in iPhone und iPod touch geschlossen

Schnell patchen!: Apple hat ein Update fuer das iPhone sowie den iPod touch veroeffentlicht, das mehrere Sicherheitsluecken schliesst. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern unter anderem moeglich, beliebigen Schadcode auf die Geraete zu schleusen oder private Daten auszuspionieren. Anwender sollten das Update 1.1.3 umgehend installieren. Es wird automatisch ueber iTunes verteilt. Da auch mobile Geraete immer mehr in den Fokus der Online-Kriminellen geraten, sollten Nutzer sich regelmaessig ueber aktuelle Updates informieren und diese einspielen.

PRISMA:

Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu

Gut aufgepasst!: Ob pornografische Videos, Gewalt verherrlichende Fotos oder rechtsradikale Aeusserungen - jugendgefaehrdende Inhalte finden sich im Internet zuhauf. So meldet die Organisation Jugendschutz.net [31] 750 Hinweise von Nutzern auf derartige Jugendschutzverstoesse fuer den vergangenen Monat - eine Rekordzahl. In den vergangenen zwei Jahren hat sich somit die Anzahl der Beschwerden fast verdoppelt. Ein positives Zeichen. Denn fuer die Organisation sind Beschwerden von Internetnutzern enorm wichtig: "Je mehr Hinweise wir bekommen, desto besser koennen wir gegen Verstoesse vorgehen und dafuer sorgen, dass Kinder und Jugendliche auch im Netz auf nichts stossen, was wir ihnen offline nicht zumuten wuerden", sagt Friedemann Schindler, der Leiter von Jugendschutz.net. Wenn auch Sie im Netz auf jugendgefaehrdende Inhalte stossen sollten, schreiben Sie eine E-Mail an: [hotline@jugendschutz.net] oder nutzen Sie das Online-Beschwerdeformular [32].


Kontoinhaber muessen sich vor Phishing-Angriffen selbst schuetzen

Aktiv statt passiv: Kontoinhaber, die Ihren Rechner nicht ausreichend vor Phishing-Angriffen schuetzen, haften selbst fuer entstandene Schaeden. So lautet ein aktuelles Urteil des Landgerichts Koeln. Wie die Webseite Trojaner-Info [33] berichtet, hatten Datenfischer die PIN- und TAN-Nummern eines Bankkunden ausgespaeht und Geld von dessen Konto entwendet. Obwohl vor Gericht nicht genau geklaert werden konnte, wie die Kriminellen an die Daten des Opfers gelangt sind, war das Urteil der Richter eindeutig: Die Bank muss nicht fuer den entstandenen Schaden haften, sondern der Kontoinhaber. Die Richter begruendeten ihre Entscheidung damit, dass von einem Online-Banking- Nutzer bestimmte Vorsichtsmassnahmen erwartet werden koennten: Dazu gehoere beispielsweise die Installation einer Firewall, eines Virenschutzprogramms sowie das Einspielen von aktuellen Sicherheitspatches fuer Betriebssystem und Software. Ausserdem muesse der Nutzer wissen, dass er PINs und TANs niemals auf Anfrage telefonisch oder per E-Mail weitergeben duerfe. Auch offensichtlich gefaelschte Internetadressen von Banken muesse der Nutzer erkennen. Mehr Infos zum Thema Online-Banking finden Sie auf der [34].

BSI-Brennpunkt zum Thema Botnetze

Brandneu: "Wenn mein Rechner mit einem Schaedling infiziert ist, merke ich das sofort!" Das ist nicht unbedingt richtig. Denn ist der Computer mit einem so genannten "Bot"-Programm infiziert, fuehrt er, von Ihnen voellig unbemerkt, die Befehle von Cyberkriminellen aus. Er ist dann - zusammen mit vielen anderen Rechnern - Teil eines ganzen Botnetzes geworden. Dieses kann vom Botnetz-Betreiber beliebig ferngesteuert und zu kriminellen Handlungen wie beispielsweise Spam-Versand missbraucht werden. Mehr Infos zum Thema Botnetze finden Sie im aktuellen BSI-Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Webseite [35].

Browser und Webanwendungen ermoeglichen die meisten Online-Angriffe

Wo hakt es am meisten?: Das SANS Institute [36] hat eine Liste der 20 groessten Sicherheitsrisiken veroeffentlicht. An der Spitze liegen bei den Schwachstellen auf Client-Seite Web-Browser wie Firefox und Internet Explorer, gefolgt von Excel und Word. E-Mail-Programme liegen an dritter Stelle verwundbarer Anwendungen. Auf Server-Seite stehen laut Aussage der Experten Web-Anwendungen wie beispielsweise Content-Management-Systeme, Wikis und Blogs an erster Stelle der Sicherheitsrisiken. Zugenommen habe ausserdem die Zahl der Schwachstellen in Antivirensoftware und Mediaplayern - QuickTime sei hier besonders schwer betroffen. Auch Instant Messaging wuerde immer haeufiger zur Verbreitung von Schadprogrammen missbraucht. Die Zahl der neu entdeckten Luecken in Betriebssystemen ist nach dem Report ruecklaeufig.

ENISA veroeffentlicht Bericht zu Bot-Netzen

Bald mobile Bots?: Die European Network Information and Security Agency ENISA [37] hat einen Bericht mit dem Titel "Botnets - The Silent Threat" heraus gegeben. In dem Dokument prognostizieren die Experten, dass die Zahl der Bot-Netze nicht nur weiter zunehmen wird, sondern zukuenftig auch mobile Geraete von der Gefahr betroffen sein koennten. Dadurch, dass Nutzer mit ihren Blackberries oder Symbian-Geraeten haeufig im Netz unterwegs sind, erhoehe sich die Wahrscheinlichkeit, dass es auch bald Schadsoftware fuer diese Geraete gebe. Die Summe der mit Bots infizierten Computer wird weltweit auf rund sechs Millionen geschaetzt. Diese sollen sich auf rund 1000 Bot-Netze verteilen. Deutschland steht nach dem Bericht auf Platz drei der Rangliste der Laender mit den meisten infizierten Computern - nur in China und den USA gibt es noch mehr an Bot-Netze angeschlossene Rechner. Mehr Infos zu Bot-Netzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [38].

Internetfilter fuer Kinder haben zu wenig Effekt

Nicht jugendfrei: Filtersysteme fuer das Internet, die Kinder und Jugendliche vor Webseiten mit gewalttaetigen oder rechtsextremen Inhalten schuetzen sollen, funktionieren nur unzureichend. Dies berichtet die Kommission fuer Jugendmedienschutz [39]. Demnach werden zum Teil Seiten mit problematischen Inhalten angezeigt, waehrend Webseiten, die eigens fuer Kinder gemacht sind, geblockt werden. Die Kommission pruefte insgesamt neun Filtersysteme - keines davon koenne Eltern und Paedagogen derzeit als ausreichend wirksame Schutzmassnahme im Internet empfohlen werden. Die Experten setzen darauf, dass die Anbieter solcher Filtersysteme ihre Anstrengungen verstaerken, zukuenftig anerkennungswuerdige Jugendschutzprogramme zu entwickeln. Weitere Infos und Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [40].

Mehr Schutz fuer Kinderhandys

Aus-getauscht: Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums haben die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, O2, e-plus, Vodafone, Mobilcom, Talkline und Debitel eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, um gegen Gewalt- und Pornovideos auf deutschen Kinderhandys vorzugehen. Dies berichtet die Netzeitung [41]. Die Unternehmen verpflichten sich demnach dazu, den Internetzugang und die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen komplett zu sperren, wenn die Eltern dies wuenschen. Damit soll verhindert werden, dass Minderjaehrige Videos mit gewalttaetigem oder pornografischem Inhalt aus dem Internet auf ihr Handy laden und anschliessend untereinander austauschen koennen. Um Eltern ueber weitere Gefahren der Handynutzung aufzuklaeren, sollen in den kommenden Monaten auch kostenfreie Telefon-Hotlines und Info-Webseiten zum Thema eingerichtet werden. Mehr Infos ueber "Kinderschutz im Internet" gibt es auch auf der BSI-Webseite [42].

Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe

MySpace, StudiVZ & Co.: Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [43] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [44] zum Thema "Web 2.0".

Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September

Ausgespammt: Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [45]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [46]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [47] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [48] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [49] zusammengestellt.

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [50] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [51] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [52] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter [53] bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [54].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter [55] herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [56]

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