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Dies ist eine alte Version. Zeitpunkt der Bearbeitung: 14:34, 10. Jan. 2008 durch H Gaul (Diskussion | Beiträge).
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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 10.01.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Patches, Updates, neue Versionen - wie wichtig es ist, Computersoftware immer "up to date" zu halten, kann nicht oft genug betont werden. Dass jedoch viele Nutzer das Thema nicht ernst genug nehmen, zeigt eine Untersuchung des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia: Danach sind ueber 20 Prozent der installierten Windows-Anwendungen nicht auf dem aktuellen Versionsstand und weisen Sicherheitsluecken auf, fuer die bereits Patches existieren. Wer seine Software jedoch nicht regelmaessig aktualisiert, laeuft Gefahr, dass sich Schaedlinge auf dem Rechner einnisten - und sich eventuell von dort aus weiter verbreiten.


Die Themen des neuen Newsletters:

* Schaedlicher Strip: Gefaelschte Weihnachts-Mails locken auf gefaehrliche Webseiten
* Unbekannte Gefahr: RealPlayer weist kritische Sicherheitsluecke auf
* Vorsicht Passwort-Klau!: Schwachstelle in Firefox ermoeglicht Phishing-Angriffe
* Grossangriff: Schadcode verbreitet sich ueber Flash-Anwendungen
* Schiefe Toene, gefaehrliche Bilder: Schwachstellen in verschiedenen Windows-Mediaplayern entdeckt
* Kritische Luecken: VLC Mediaplayer anfaellig fuer Schadcode
* Noch kein Update: Sicherheitsluecken im Virenscanner ClamAV
* Ausgetauscht: Trojanisches Pferd aendert Google-Anzeigen
* Am 1. Februar ist Schluss: AOL stellt Sicherheitsupdates fuer Netscape-Browser ein
* Zweiter Versuch: Apple veroeffentlicht neues Update fuer Safari
* Schnell gepatcht ist halb gewonnen: Neue Sicherheitsupdates fuer Windows
* Nicht mehr "up-to-date": Keine Patches mehr fuer Ad-aware SE

Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Gefaelschte Weihnachts-Mails locken auf gefaehrliche Webseiten

Schaedlicher Strip: Das Buerger-CERT warnte schon in der letzten Ausgabe des Newsletters generell vor gefaelschten Weihnachts- und Neujahrs-Gruessen. Ganz konkret kursieren derzeit vermeintliche Gruss-Mails im Netz, die Anwender auf praeparierte Webseiten locken, berichtet die IT-News-Seite Heise [1]. Die Mails mit dem Betreff "Santa said ho ho ho!" oder "Christmas E-Mail" enthalten einen Link zu einer praeparierten Webseite. Folgt der Empfaenger dem Link, bekommt er in rot-weisse Unterwaesche gekleidete Damen zu sehen - und wird aufgefordert, die Datei "Stripshow.exe" zu oeffnen. Kommt der Empfaenger dieser Aufforderung nach, installiert sich ein Schaedling auf dem Rechner. Nach wie vor gilt: Loeschen Sie E-Mails mit dubiosen Festtagswuenschen umgehend und leiten Sie sie keinesfalls weiter. Halten Sie ausserdem Ihren Virenschutz stets auf dem aktuellen Stand.

RealPlayer weist kritische Sicherheitsluecke auf

Unbekannte Gefahr: Das US-CERT [2] berichtet von einer kritischen Schwachstelle im RealPlayer 11. Naehere Informationen zu dem Fehler und seinen Konsequenzen seien bislang oeffentlich nicht bekannt. Einen Patch fuer die Luecke gibt es derzeit nicht. Nutzern wird geraten, den Player nicht zu benutzen und das Plugin im Browser zu deaktivieren bis ein Update zur Verfuegung steht.

Schwachstelle in Firefox ermoeglicht Phishing-Angriffe

Vorsicht Passwort-Klau!: Angreifern ermoeglicht eine Sicherheitsluecke im Browser Firefox, Nutzernamen und Passwoerter auszuspionieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [3] unter Berufung auf einen israelischen Sicherheitsexperten. Der Anwender muss jedoch zunaechst einem praeparierten Link auf einer manipulierten Webseite folgen, damit die Schwachstelle ausgenutzt werden kann. Betroffen sind Mozilla Firefox 2.0.0.11 sowie vorherige Versionen und moeglicherweise weitere Mozilla-Produkte. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es bislang nicht. Nutzern wird geraten, Log-In-Daten nur ueber die offiziellen Webseiten manuell einzugeben. Sobald ein Update verfuegbar ist, sollte dieses umgehend eingespielt werden.

Schadcode verbreitet sich ueber Flash-Anwendungen

Grossangriff: Manipulierte Flash-Anwendungen ermoeglichen Betruegern , Passwoerter auszuspaehen oder ueber den Browser des Nutzers Aktionen auf Webseiten durchzufuehren - beispielsweise Eintraege in Blogs. Dazu genuegt der Klick auf einen manipulierten Link auf einer Webseite. Das Problematische: Der Fehler liegt dabei nicht in der Software des Nutzers, sondern in den Programmier-Tools, mit denen Flash-Applikationen auf Webseiten erstellt werden. Laut IT- Sicherheitsexperten seien Hunderttausende Flash-Anwendungen von der Schwachstelle betroffen. Um die Gefahr zu beseitigen, muessen Web-Programmierer also erst die fehlerhaften Flash-Anwendungen entfernen und mit aktualisierten Versionen des genutzten Programms neu erstellen. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, Flash-Anwendungen derzeit moeglichst nicht zu nutzen.

Schwachstellen in verschiedenen Windows-Mediaplayern entdeckt

Schiefe Toene, gefaehrliche Bilder: Sicherheitsluecken in mehreren Mediaplayern fuer Windows ermoeglichen Cyberkriminellen Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen und zu starten - beispielsweise durch das Oeffnen einer praeparierten Datei auf einer Webseite oder in E-Mail-Anhaengen. Betroffen sind CoolPlayer Version 217, Total Player Version 3.0.0.0 und Zoom Player Version 5.0.0.0 . Die Experten schliessen nicht aus, dass auch weitere Versionen der Player betroffen sind. Updates wurden bislang nicht veroeffentlicht. Das Buerger-CERT raet Nutzern generell dazu, keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken.

VLC Mediaplayer anfaellig fuer Schadcode

Kritische Luecken: Sicherheitsluecken im VLC Mediaplayer fuer Windows, Mac OS und Linux ermoeglichen es Online-Kriminellen, die Kontrolle ueber den Rechner zu erlangen oder Schadcode einzuschleusen. Dies berichten verschiedene IT-Sicherheitsunternehmen. Betroffen sind alle Versionen einschliesslich 0.8.6d. Einen Patch, der die Fehler behebt, gibt es bislang nicht. Nutzer sollten das Update installieren, sobald dieses zur Verfuegung steht. VLC media player [4]

Sicherheitsluecken im Virenscanner ClamAV

Noch kein Update: Ueber verschiedene Schwachstellen im Virenscanner ClamAV ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schmuggeln oder Dateien zu ueberschreiben. Ausserdem kann ein am System angemeldeter Nutzer seine Rechte erweitern. Dies meldet die Sicherheits-Mailingliste Full-Disclosure. Betroffen ist Version 0.92 der Software. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es derzeit nicht. Nutzer sollten das Update installieren, sobald dieses verfuegbar ist.

Trojanisches Pferd aendert Google-Anzeigen

Ausgetauscht: Das IT-Sicherheitsunternehmen BitDefender [5] berichtet von einem Trojanischen Pferd, das Google-Textanzeigen durch andere Inhalte ersetzt. Hat der Schaedling namens "Trojan.Qhost.WU" einen Rechner infiziert, wird zunaechst die Host-Datei des Betriebssystems des Computers manipuliert. Surft der Nutzer nun auf die Seiten von Google, erscheinen am rechten Bildrand nicht mehr die Original-Anzeigen, sondern veraenderte Texte mit dazugehoerigem Link. Das Gefaehrliche: Die manipulierten Anzeigen koennten auf schaedliche Webseiten fuehren, die weiteren Schadcode auf den Rechner des Nutzers laden. Anwender sollten das Antivirenschutzprogramm stets auf dem aktuellen Stand halten und die Firewall aktivieren. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [6].

Gefaelschte Mails von der "Fuehrerscheinstelle" im Netz unterwegs

Nicht ins Schleudern kommen!: Der Erfindungsreichtum der Internet-Kriminellen kennt keine Grenzen: Derzeit kursieren E-Mails, die angeblich von der "regionalen Fuehrerscheinstelle" stammen sollen. In der Nachricht mit dem Betreff "Vorladung zur Fahrpruefung" wird der Empfaenger zur sofortigen Ablegung der Fuehrerscheinpruefung aufgefordert. Dazu solle er umgehend auf den angegebenen Link klicken. Kommt man der Aufforderung nach, gelangt man zu einer Webseite auf der man zunaechst seine persoenlichen Daten eingeben soll. Danach koenne man das "Fahrschulquiz" mit Klick auf einen Button starten. Nur im unteren Teil der Webseite wird man darueber aufgeklaert, dass man fuer die Teilnahme an diesem Quiz eine Gebuehr von 96 Euro zu zahlen habe. Empfaenger der Mail sollten diese umgehend loeschen und keinesfalls dem Link folgen.

Vermeintliche Antivirenprogramme installieren Trojanisches Pferd

Schaedling statt Schutz: Online-Kriminelle vertreiben vermehrt gefaelschte Virenschutzsoftware im Netz: Hinter dem angeblichen Schutzprogramm verbirgt sich ein Trojanisches Pferd, das sich nach dem Download auf dem Rechner installiert. Um Anwender auf ihre dubiosen Webseiten zu locken, versenden die Betrueger beispielsweise Spam-Mails, die ueber einen Link zu ihrer "Virenschutz-Seite" fuehren. Die vermeintliche Virenschutzsoftware ist teilweise kostenpflichtig, manchmal kostenfrei. Der Effekt ist in beiden Faellen der gleiche: Laedt man die angebotene Software herunter, hat man einen Schaedling auf dem Rechner installiert. Nutzer sollten generell nur Antivirensoftware von anerkannten IT-Unternehmen installieren und keinesfalls E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen folgen.

Vorsicht vor gefaelschten Weihnachts- und Neujahrsgruessen:

Hinterlistige Wuensche: Das Buerger-CERT warnt vor E-Mails mit vermeintlichen Weihnachtsgruessen oder guten Wuenschen zum Jahreswechsel. Wie schon in vergangenen Jahren hoffen Cyberkriminelle derzeit darauf, dass der Empfaenger die Mails mit Betreffzeilen wie beispielsweise "Merry Christmas" oder "Happy New Year" fuer eine echte Grussbotschaft haelt. Die Nachrichten sind haeufig mit einem virenverseuchten Dateianhang versehen oder enthalten einen Link zu praeparierten Webseiten die Schadcode auf den PC einschleusen. Sollten Sie E-Mails dieser Art aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen erhalten, loeschen Sie diese umgehend und leiten die E-Mails keinesfalls weiter. Ausserdem sollten Sie Ihr Virenschutzprogramm stets auf dem aktuellen Stand halten und die Firewall aktivieren. Weitere Tipps, wie Sie Ihren Computer vor Gefahren aus dem Netz schuetzen koennen, erhalten Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [7].

Wieder "Bettel-Mails" aus Russland im Netz unterwegs

Betrueger auf Spendenjagd: Waehrend der Adventszeit sind die Menschen besonders freigiebig und spenden fuer wohltaetige Zwecke. Cyberkriminelle versuchen haeufig dies in betruegerischer Absicht auszunutzen: Derzeit kursieren wieder vermehrt E-Mails im Netz, in denen um Spenden gebeten wird, berichtet Computerbetrug.de [8]. So bittet beispielsweise ein vermeintlicher russischer Staatsbuerger den Empfaenger in einer langen E-Mail in gebrochenem Englisch um Hilfe: Er heisse Valentin, sei sehr arm, seine Mutter krank und sie haetten kein Geld fuer Medikamente, Essen und Strom. Man moechte ihm doch bitte Sach- oder Geldspenden an angegebene Adresse zukommen lassen. Diese Art Falschmeldungen oder "Hoaxes" tauchen in unregelmaessigen Abstaenden in Netz auf - die Mail von "Valentin" existiert beispielsweise bereits seit 1998! Empfaenger dieser und aehnlicher Mails sollten diese umgehend loeschen und keinesfalls weiterleiten. Mehr Infos zu "Hoaxes" gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [9].

Wurm verbreitet sich ueber externe Festplatten und USB-Sticks

"Das Spiel ist vorbei": Ein Schaedling namens "Atax-A" macht sich auf ganz besondere Weise bemerkbar: Hat er einen Rechner infiziert, versucht er die Meldung "El juego a terminado.Tu has sido derrotado por VenoM (email address deleted)", was ungefaehr "Game over. Sie wurden von VenoM besiegt." bedeutet, auszudrucken. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos [10]. Der Wurm verbreitet sich beispielsweise ueber externe Festplatten und USB-Sticks. Werden die infizierten mobilen Laufwerke an einen Computer angeschlossen, wird der Schaedling auf dem Rechner installiert. Anwender sollten ihren Virenschutz und die Firewall stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Wuermern gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [11].

Gefaelschte DHL-Mails im Netz unterwegs

Fiese Fischer: Online-Kriminelle versandten in den vergangenen Tagen gefaelschte E-Mails des Paketdienstes DHL. Die perfekt aufgemachten Phishing-Mails locken mit vermeintlichen Praemien - der Empfaenger muesse lediglich dem angegebenen Link folgen und auf der aufgerufenen Webseite seine persoenlichen Daten fuer die DHL-Packstation eingeben. Geschieht dies, werden die Informationen umgehend an die Datenfischer weiter geleitet. Empfaenger sollten den Link keinesfalls anklicken und die Mail umgehend loeschen. Mehr Infos zum Thema Phishing gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [12].

Gefaelschte Stiftung Warentest-Mails im Umlauf

Falsches Spiel: Online-Betrueger versenden derzeit Spam-Mails, die als E-Mails der Stiftung Warentest getarnt sind. Lediglich ein kleiner Schreibfehler ("Stiftung Warennest") deutet darauf hin, dass es sich nicht um eine echte E-Mail der Organisation handelt. In der Nachricht heisst es, der Empfaenger sei exklusiv dazu ausgewaehlt worden, das "Produkt des Jahres 2007" online zu testen. Fuer einen Erfahrungsbericht erhalte man mindestens 300 Euro Soforthonorar, das man sich sofort online abrufen koenne. Klickt der Empfaenger jedoch auf den angegebenen Link, wird er lediglich auf eine Online-Poker-Webseite geleitet. Empfaenger der Mail sollten diese umgehend loeschen. Das Buerger-CERT raet dazu, generell auf Buchstabendreher oder andere Schreibfehler in E-Mails zu achten.


SCHUTZMASSNAHMEN:

AOL stellt Sicherheitsupdates fuer Netscape-Browser ein

Am 1. Februar ist Schluss: AOL hat bekannt gegeben, dass ab dem 1. Februar 2008 die Entwicklung und der Support des Browsers Netscape Navigator beendet werden. Somit wird es ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates mehr geben. Nutzern wird empfohlen, auf andere Browser wie beispielsweise Firefox, Opera oder Internet Explorer umzusteigen, damit sie sich auch zukuenftig mit aktuellen Sicherheitsupdates vor Gefahren aus dem Internet schuetzen koennen. Mehr Infos zum Thema Browser finden Sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [13].

Apple veroeffentlicht neues Update fuer Safari

Zweiter Versuch: Apple hat ein aktualisiertes Update fuer seinen Web-Browser Safari herausgegeben. Das Update korrigiert einen fehlerhaften Patch, der im vergangenen Monat veroeffentlicht wurde. Anwender sollten das aktualisierte Security Update 2007-009 1.1 fuer Mac OS X schnellstmoeglich einspielen. Es kann ueber die Apple-Webseite [14] herunter geladen werden. Auch fuer Safari-Beta fuer Windows gibt es eine neue Version des Updates: Safari 3 Beta 3.0.4 Security Update v1.1 steht auf der Safari-Webseite [15] zum Download bereit.

Neue Sicherheitsupdates fuer Windows

Schnell gepatcht ist halb gewonnen: Microsoft hat im Rahmen seines monatlichen Patch-Days zwei Updates fuer Windows veroeffentlicht. Ueber Sicherheitsluecken ist es Angreifern bislang moeglich, Schaedlinge auf Rechner zu schleusen oder Nutzerrechte zu erweitern. Betroffen sind unter anderem Windows 2000, XP sowie Vista. Anwender sollten die Patches schnellstmoeglich einspielen. Sie werden ueber die automatische Update-Funktion verteilt oder koennen von der Microsoft-Webseite [16] herunter geladen werden.

Keine Patches mehr fuer Ad-aware SE

Nicht mehr "up-to-date": Fuer die kostenlose Anti-Spyware-Version "Ad-aware SE" gibt es seit Anfang des Jahres keine neuen Updates mehr. Anwender haben aber die Moeglichkeit auf die - ebenfalls kostenfreie - Version "Ad-aware 2007 Free" umzusteigen. Diese kann beim Hersteller Lavasoft [17] herunter geladen werden. Nutzer sollten diese Version schnellstmoeglich einspielen. Die kostenpflichtigen Versionen von Ad-Aware SE werden auch weiterhin mit aktuellen Updates versorgt.

Apple schliesst mehrere Schwachstellen in Mac OS X

Patch-Feuerwerk: Apple beseitigt mit dem Update 2007-009 fuer Mac OS X 10.4.11 und 10.5.1 mehrere Sicherheitsluecken. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern bislang unter anderem moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden - beispielsweise ueber manipulierte Webseiten oder praeparierte Bild-Dateien in E-Mail-Anhaengen. Ausserdem ermoeglichen einige Sicherheitsluecken das Ausspionieren von privaten Informationen oder das Ueberschreiben von Dateien. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, die zur Verfuegung gestellten Patches schnellstmoeglich zu installieren. Dies funktioniert am einfachsten ueber die automatische Apple-Update-Funktion.

Kritische Schwachstelle in Apple QuickTime beseitigt

Schnell updaten!: Apple hat eine neue Version fuer Apple QuickTime veroeffentlicht. Ueber eine kritische Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu spielen und mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegt der Besuch einer Webseite, auf der ein manipulierter Videostream hinterlegt ist. Nutzer sollten die aktualisierte QuickTime-Version 7.3.1 schnellstmoeglich installieren. Die Version steht auf der Apple-Webseite [18] zum Download bereit.

Microsoft schliesst kritische Sicherheitsluecken

Internet Explorer, Windows Media Runtime & Co.: Im Rahmen des allmonatlichen Patch-Days schliesst Microsoft mehrere Schwachstellen in verschiedenen Produkten. Betroffen sind unter anderem der Internet Explorer, das Windows Media Format Runtime sowie die Windows-Komponente DirectX. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen und auszufuehren. Nutzer sollten die bereit gestellten Patches schnellstmoeglich installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download von der Microsoft- Webseite [19].

Neue Version von OpenOffice schliesst Schwachstelle

Schnell aktualisieren!: Der Hersteller von OpenOffice hat eine Sicherheitsluecke geschlossen, ueber die es Angreifern bislang moeglich ist, beliebigen Java-Code auf fremde Rechner zu spielen und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen eines manipulierten Datenbankdokumentes. Anwender sollten die aktualisierte OpenOffice-Version 2.3.1 umgehend installieren. Diese steht beim Hersteller unter [20] zum Download bereit.

Schwachstelle im "HP Info Center" ermoeglicht Einschleusen von Schaedlingen

Gefaehrliches Info Center: Ueber eine kritische Sicherheitsluecke im Programm "HP Info Center", das auf vielen Notebooks des Herstellers standardmaessig installiert ist, koennen Angreifer schaedliche Software auf fremde Laptops schleusen. Voraussetzung dafuer ist der Besuch einer praeparierten Webseite mit dem Internet Explorer 6 oder 7. Betroffen sind die Modelle HP Compaq Business mit Quick Launch Button Version 6.3 und fruehere sowie HP Pavilion und Compaq Presario mit Quick Launch Button Version 6.0 bis einschliesslich 6.3. Der Hersteller hat ein vorlaeufiges Update herausgegeben, das die anfaellige Software bis zur Veroeffentlichung eines endgueltigen Patches deaktiviert. Nutzern wird empfohlen, das Update SP38166.exe schnellstmoeglich einzuspielen. Es steht bei HP [21] zum Download bereit. Sobald der endgueltige Patch veroeffentlicht ist, sollte dieser installiert werden.

Schwachstelle in Skype geschlossen

Wieder sicher telefonieren: Der Skype-Hersteller hat eine neue Version seiner VoIP-Software veroeffentlicht. In der aktualisierten Version 3.6 wurde eine Sicherheitsluecke beseitigt, ueber die es Angreifern moeglich war, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schleusen und mit den Rechten des Anwenders auszufuehren. Dazu genuegte bereits der Besuch einer manipulierten Webseite. Nutzer sollten die neue Skype-Version umgehend einspielen. Sie kann von der Hersteller-Webseite [22] herunter geladen werden.

Mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox und SeaMonkey beseitigt

Rundum-Schutz: Die Mozilla Foundation hat neue Versionen von Firefox und SeaMonkey veroeffentlicht. Ueber verschiedene Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Schadcode auf fremden Rechnern auszufuehren. Nutzer sollten die aktualisierte Firefox-Version 2.0.11 und SeaMonkey Version 1.1.7 schnellstmoeglich installieren. Dies geschieht fuer Firefox am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download von der Mozilla-Webseite [23]. Die neue SeaMonkey-Version steht beim Hersteller unter [24] zum Download bereit.

Neue Version des VLC-Mediaplayers veroeffentlicht

Schnell updaten!: Ueber Schwachstellen im VLC-Mediaplayer ist es Angreifern bislang moeglich, beliebige Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt beispielsweise der Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen sind die VLC-Versionen 0.8.6 bis einschliesslich 0.8.6c fuer Windows und Mac OS X. Der Hersteller hat eine aktualisierte Version veroeffentlicht, in der die Fehler beseitigt sind. Nutzer sollten die neue VLC-Version 0.8.6d schnellstmoeglich installieren. Sie steht beim Hersteller VideoLAN [25] zum Download bereit.

Neue Version von Netscape Navigator veroeffentlicht

Sicher navigieren: Netscape hat eine neue Version seines Browsers Netscape Navigator veroeffentlicht. Ueber Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen. Nutzer sollten die aktuelle Version 9.0.0.4 des Browsers umgehend installieren. Diese kann von der Herstellerwebseite unter [26] heruntergeladen werden.

Apple stellt Update fuer iPhone zur Verfuegung

Achtung, gefaehrliche Bilder!: Ein Fehler in der TIFF-Bibliothek ermoeglichte es Angreifern bislang Schadcode auf Apples iPhone und iPod Touch zu schleusen. Dazu genuegt das Oeffnen eines manipulierten TIFF-Bildes. Nun hat der Hersteller ein Update veroeffentlicht, das die Luecke schliesst. Anwender, die mit Ihrem iPhone oder iPod im Internet surfen, sollten das Update 1.1.2 installieren. Mehr Infos dazu gibt es auf der Apple-Webseite [27].

Microsoft beseitigt Schwachstelle

Schnell aktualisieren!: Microsoft schliesst im Rahmen seines November-Patchdays eine kritische Sicherheitsluecke. Ueber die Schwachstelle ist es Angreifern bislang moeglich, auf fremden Computern schaedlichen Programmcode mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegte der Klick auf einen manipulierten Link. Betroffen sind Windows-Systeme, auf denen der Internet Explorer 7 installiert ist. Anwender sollten das Update MS07-061 schnellstmoeglich installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber das automatische Update oder den Download von der Microsoft-Webseite [28].


PRISMA:

BSI-Brennpunkt zum Thema Botnetze

Brandneu: "Wenn mein Rechner mit einem Schaedling infiziert ist, merke ich das sofort!" Das ist nicht unbedingt richtig. Denn ist der Computer mit einem so genannten "Bot"-Programm infiziert, fuehrt er, von Ihnen voellig unbemerkt, die Befehle von Cyberkriminellen aus. Er ist dann - zusammen mit vielen anderen Rechnern - Teil eines ganzen Botnetzes geworden. Dieses kann vom Botnetz-Betreiber beliebig ferngesteuert und zu kriminellen Handlungen wie beispielsweise Spam-Versand missbraucht werden. Mehr Infos zum Thema Botnetze finden Sie im aktuellen BSI-Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Webseite [29].

Welche Online-Gefahren drohen 2008?

Ein Blick in die Zukunft...: Das IT-Sicherheitsunternehmen Websense [30] hat eine Liste der potentiell gefaehrlichsten Computer-Sicherheitsrisiken fuer das kommende Jahr veroeffentlicht. Ganz oben stehen dabei die Ausnutzung von aktuellen weltweiten Ereignissen wie die Olympiade 2008 in Peking - beispielsweise fuer Phishing-Angriffe. Auch die Anzahl von Links zu schaedlichen Webseiten in Blogs, Suchmaschinen oder Foren soll zukuenftig weiter zunehmen. Web 2.0-Anwendungen wie MySpace oder Facebook sollen ebenfalls weiter in den Fokus der Cyberkriminellen ruecken. Durch die zunehmende Beliebtheit von Mac-Computern und iPhones soll es ausserdem vermehrt zu Angriffen auf deren Betriebssysteme kommen. Die Experten gehen davon aus, dass auch Voice-Spam und Voice-Phishing, also das Ausspionieren von privaten Daten ueber das Telefon, im Jahr 2008 zunehmen werden.

Browser und Webanwendungen ermoeglichen die meisten Online-Angriffe

Wo hakt es am meisten?: Das SANS Institute [31] hat eine Liste der 20 groessten Sicherheitsrisiken veroeffentlicht. An der Spitze liegen bei den Schwachstellen auf Client-Seite Web-Browser wie Firefox und Internet Explorer, gefolgt von Excel und Word. E-Mail-Programme liegen an dritter Stelle verwundbarer Anwendungen. Auf Server-Seite stehen laut Aussage der Experten Web-Anwendungen wie beispielsweise Content-Management-Systeme, Wikis und Blogs an erster Stelle der Sicherheitsrisiken. Zugenommen habe ausserdem die Zahl der Schwachstellen in Antivirensoftware und Mediaplayern - QuickTime sei hier besonders schwer betroffen. Auch Instant Messaging wuerde immer haeufiger zur Verbreitung von Schadprogrammen missbraucht. Die Zahl der neu entdeckten Luecken in Betriebssystemen ist nach dem Report ruecklaeufig.

ENISA veroeffentlicht Bericht zu Bot-Netzen

Bald mobile Bots?: Die European Network Information and Security Agency ENISA [32] hat einen Bericht mit dem Titel "Botnets - The Silent Threat" heraus gegeben. In dem Dokument prognostizieren die Experten, dass die Zahl der Bot-Netze nicht nur weiter zunehmen wird, sondern zukuenftig auch mobile Geraete von der Gefahr betroffen sein koennten. Dadurch, dass Nutzer mit ihren Blackberries oder Symbian-Geraeten haeufig im Netz unterwegs sind, erhoehe sich die Wahrscheinlichkeit, dass es auch bald Schadsoftware fuer diese Geraete gebe. Die Summe der mit Bots infizierten Computer wird weltweit auf rund sechs Millionen geschaetzt. Diese sollen sich auf rund 1000 Bot-Netze verteilen. Deutschland steht nach dem Bericht auf Platz drei der Rangliste der Laender mit den meisten infizierten Computern - nur in China und den USA gibt es noch mehr an Bot-Netze angeschlossene Rechner. Mehr Infos zu Bot-Netzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [33].

Internetfilter fuer Kinder haben zu wenig Effekt

Nicht jugendfrei: Filtersysteme fuer das Internet, die Kinder und Jugendliche vor Webseiten mit gewalttaetigen oder rechtsextremen Inhalten schuetzen sollen, funktionieren nur unzureichend. Dies berichtet die Kommission fuer Jugendmedienschutz [34]. Demnach werden zum Teil Seiten mit problematischen Inhalten angezeigt, waehrend Webseiten, die eigens fuer Kinder gemacht sind, geblockt werden. Die Kommission pruefte insgesamt neun Filtersysteme - keines davon koenne Eltern und Paedagogen derzeit als ausreichend wirksame Schutzmassnahme im Internet empfohlen werden. Die Experten setzen darauf, dass die Anbieter solcher Filtersysteme ihre Anstrengungen verstaerken, zukuenftig anerkennungswuerdige Jugendschutzprogramme zu entwickeln. Weitere Infos und Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [35].

Mehr Schutz fuer Kinderhandys

Aus-getauscht: Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums haben die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, O2, e-plus, Vodafone, Mobilcom, Talkline und Debitel eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, um gegen Gewalt- und Pornovideos auf deutschen Kinderhandys vorzugehen. Dies berichtet die Netzeitung [36]. Die Unternehmen verpflichten sich demnach dazu, den Internetzugang und die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen komplett zu sperren, wenn die Eltern dies wuenschen. Damit soll verhindert werden, dass Minderjaehrige Videos mit gewalttaetigem oder pornografischem Inhalt aus dem Internet auf ihr Handy laden und anschliessend untereinander austauschen koennen. Um Eltern ueber weitere Gefahren der Handynutzung aufzuklaeren, sollen in den kommenden Monaten auch kostenfreie Telefon-Hotlines und Info-Webseiten zum Thema eingerichtet werden. Mehr Infos ueber "Kinderschutz im Internet" gibt es auch auf der BSI-Webseite [37].

Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe

MySpace, StudiVZ & Co.: Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [38] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [39] zum Thema "Web 2.0".

Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs

Zugelegt: Die Anzahl an Spam-Mails ist im Monat September erneut angestiegen - eine von 833 Mails war nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos [40] mit einem Schaedling infiziert. Im Vormonat war es noch eine von 1000 E-Mails. Diese Zunahme fuehren die Experten auf eine im September massiv verbreitete Mail zurueck, die vermeintliche Nacktbilder von Angelina Jolie und weiteren Prominenten enthalten sollte, stattdessen jedoch ein Trojanisches Pferd namens "Pushdo" barg. Dieser Schaedling war teilweise in fast vier von fuenf infizierten Mails zu finden. Ausserdem nimmt die Anzahl von manipulierten Webseiten weiter zu - im September wurden 5400 neue Seiten gefunden, die mit Schadsoftware verseucht waren. Ueber die Haelfte der Webseiten wurden - wie schon in den Vormonaten - auf Servern in China betrieben.

Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September

Ausgespammt: Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [41]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [42]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [43] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [44] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [45] zusammengestellt.

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [46] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [47] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [48] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter [49] bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [50].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter [51] herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [52]

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