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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 25.10.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.

"wow, guck mal, hast du das schon gesehen?" ist wohl ein Ausruf, den man auf Schulhoefen in letzter Zeit haeufiger hoert. Denn das Tauschen von kleinen Videodateien ueber Handys ist bei Kindern und Jugendlichen der letzte Schrei. Allzu oft beinhalten die Filmchen jedoch gewalttaetige Szenen - die die Kids zuvor aus dem Internet herunter geladen haben. Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums wollen die grossen deutschen Mobilfunkunternehmen nun dagegen angehen, indem sie den Internetzugang sowie die Bluetooth-Funktion von Kinderhandys komplett sperren, wenn die Eltern dies wuenschen


Die Themen des neuen Newsletters:

* Trojaner statt Telefonat: Vermeintliches Skype-Programm entpuppt sich als Schaedling
* Unordnung in der Bibliothek: Sicherheitsluecken in BitDefender, GSView und Curl
* Dringend Updaten: Schwachstellen in Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey geschlossen
* Wieder sicher: Update fuer Schwachstelle im Adobe Reader und Adobe Acrobat veroeffenticht
* Schoene Toene: Patch fuer den Realplayer schliesst Sicherheitsluecke
* Wieder im Takt: Neue Winamp-Version beseitigt Schwachstelle
* Frisch gepatcht: AOL veroeffentlicht neue Netscape-Version
* Aufpoliert: Opera veroeffentlicht neue Browser-Version
* Sicher surfen: Kaspersky beseitigt Schwachstelle im Online-Scanner
* Fast dicht: Neue Version von Instant-Messenger Miranda veroeffentlicht
* Zu bunt getrieben: Sicherheitsluecke in Bildbetrachter-Software Irfanview geschlossen
* Aus-getauscht: Mehr Schutz fuer Kinderhandys


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Vermeintliches Skype-Programm entpuppt sich als Schaedling

Trojaner statt Telefonat: Wie der Internet-Telefonie-Softwarehersteller Skype berichtet, ist derzeit ein Trojanisches Pferd im Netz unterwegs, das sich als "Skype-Defender-Programm" ausgibt. Cyberkriminelle versuchen ueber Links in Spam-Mails oder in Instant-Messenger-Nachrichten, den Empfaenger dazu zu bringen, die infizierte Datei mit Namen wie "65404-Skype-DefenderSetup.exe" zu oeffnen. Klickt man die Datei an, erscheint eine gefaelschte Eingabemaske, in die man seinen Skype-Nutzernamen und Passwort eingeben soll. Die Daten werden dann an die Betrueger weitergeleitet. Ausserdem stiehlt der Schaedling weitere private Daten, die im Internet Explorer gespeichert sind. Empfaenger sollten generell keine Dateien oder Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [1].

Sicherheitsluecken in BitDefender, GSView und Curl

Unordnung in der Bibliothek: Die Kompressionsbibliothek zlib ist Bestandteil verschiedener Programme wie beispielsweise des Virenscanners BitDefender, des Postscript-Betrachters GSView und des Download-Tools Curl. Ueber eine Schwachstelle in den Bibliotheks-Versionen 1.1.3 und 1.2.2 ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu laden und mit den Rechten des Nutzers auszufuehren, berichtet die IT-News-Seite Heise [2]. Dazu genuege das Oeffnen einer manipulierten Datei. Betroffen sind BitDefender 10 "Free Edition", BitDefender 7.2 und 8.0, GSView 4.8 und Curl 7.17.0. Ausserdem ist nicht auszuschliessen, dass auch aeltere Versionen oder die kommerziellen Ausgaben von BitDefender betroffen sind. Updates fuer die verschiedenen Programme gibt es derzeit nicht. Anwendern wird geraten, die genannten Produkte zu deinstallieren bis Patches zur Verfuegung stehen.

Sicherheitsprobleme bei Outlook Express und 2000, Adobe Acrobat Reader, Netscape, Miranda und Skype

Epidemie: Die E-Mail-Programme Outlook Express und Outlook 2000, der Adobe Acrobat Reader, der Netscape Browser, das Instant-Messaging Programm Miranda sowie die Internet- Telefonie-Software Skype haben Probleme mit der Verarbeitung spezieller URLs, die ein Prozent-Zeichen enthalten, berichtet die IT-News-Seite Heise [3]. Mit dem Internet Explorer 7 unter Windows XP koennen solche Links direkt zum Aufruf beliebiger Programme fuehren. Dazu genuegt bereits der Klick auf einen manipulierten Link oder das Oeffnen eines praeparierten PDF-Dokumentes. Fuer Skype hat der Hersteller ein Update veroeffentlicht. Anwender sollten umgehend die aktuelle Version 3.5.0.239 installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber "Hilfe/Auf Aktualisierung pruefen". Fuer die anderen Programme gibt es derzeit keine Patches. Nutzer sollten die Updates einspielen, sobald diese bereit stehen. Ausserdem raet das BSI generell dazu, keine Links oder Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken.

Angriff auf Online-Ticketservice

Schwankendes Kartenhaus: Das Online-Ticketservice-Unternehmen Kartenhaus [4] hat bekannt gegeben, dass Cyberkriminelle einen Angriff auf die Webseite des Unternehmens durchgefuehrt haben. Dabei sind Kundeninformationen wie Kreditkartennummern und Rechnungsadressen gestohlen worden. Betroffen seien Ticketkaeufer, die im Zeitraum vom 24. Oktober 2006 bis 30. September 2007 ueber die Kartenhaus-Webseite Tickets mit ihrer Kreditkarte erworben haben. Lediglich Kreditkarten, die fuer den Kauf von Tickets fuer Heimspiele von Hertha BSC, HSV Handball oder Eisbaeren Berlin genutzt wurden, sind nicht betroffen. Nutzern wird empfohlen, sowohl ihre aelteren als auch zukuenftigen Kreditkartenabrechnungen auf unrechtmaessige Abbuchungen zu ueberpruefen und sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung zu setzen. Fuer Fragen steht das Unternehmen Betroffenen unter der E-Mail-Adresse kreditkartenhilfe@kartenhaus.de zur Verfuegung.

Trojanisches Pferd tarnt sich als Nachricht des Dalai Lama

Boeser Schaedling statt gute Botschaft: Nach wie vor werden aktuelle Ereignisse von Online-Kriminellen gerne als Aufhaenger fuer Spam-Mails genutzt - so beispielsweise auch die Unruhen in Birma. Derzeit kursieren E-Mails im Netz, die angeblich vom Dalai Lama stammen sollen, berichtet das Sicherheitsunternehmen Sophos [5]. Die vermeintliche Botschaft befindet sich als Word-Dokument im Anhang der Mail. Wird die Datei jedoch geoeffnet, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Ausserdem wird der Empfaenger dazu aufgefordert, die "Botschaft des Dalai Lama" schnellstmoeglich weiter zu verbreiten. Das BSI raet dazu, derartige Mails keinesfalls weiterzuleiten, sondern umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [6].

Online-Videos als neue Spam-Gefahr

Manipulierte Filmchen: Cyberkriminelle lassen sich immer neue Methoden einfallen, um Spam-Filter zu umgehen und schaedliche Software auf Rechner zu laden. So sind nach der Verbreitung von E-Mails mit pdf-Anhaengen oder 3D-Bildern nun auch die ersten Nachrichten mit manipulierten Online-Videos aufgetaucht. Dies meldet das Georgia Tech Information Security Center [7] Viele Anti-Spam-Filter haben Probleme mit der Analyse von grossen Dateianhaengen oder integrierten Bildern und sortieren sie daher nicht als Spam aus. Ausserdem setzen die Betrueger darauf, dass die Verlockung ein vermeintlich witziges oder spannendes Video anzusehen so gross ist, dass die Datei einfach angeklickt wird - ohne dass an die Konsequenzen gedacht wird. Empfaenger sollten generell keine Dateianhaenge oder eingebettete Links in E-Mails aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Mehr Infos zum Thema Spam gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/05_06.htm.

Altnet Download Manager fuer Kazaa und Grokster beinhaltet Schwachstelle

Filesharing-Falle: Ueber eine Sicherheitsluecke im Altnet Download Manager (ADM) ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt bereits der Besuch einer manipulierten Webseite. ADM ist eine Software, welche die Dateisuche der Filesharing-Programme Kazaa und Grokster unterstuetzt. Betroffen sind die ADM-Version 4.0.0.6 und ihre Vorgaenger sowie Kazaa 3.2.7.0 und Grokster 2.6 inklusive ihrer Vorgaengerversionen. Ein Update wurde bislang nicht veroeffentlicht. Nutzer sollten den Patch einspielen, sobald dieser zum Download bereit steht.

Spam-Mails versprechen kostenfreie Spiele und lukrative Jobs

Vorsicht Bot-Netz!: Derzeit werden von Cyberkriminellen E-Mails im Netz verbreitet, die mit kostenlosen Spiele-Downloads locken, berichtet die Online-Ausgabe des Magazins PC Welt [8]. Klickt der Empfaenger auf den angegebenen Link, wird er auf eine Webseite gefuehrt, von der er sich die vermeintlichen Spiele herunterladen kann. Oeffnet er die dort hinterlegte Datei namens "ArcadeWorld.exe" wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen, der ihn an ein Bot-Netz anschliesst. Eine weitere Spam-Mail der Bot-Netz-Betreiber, die derzeit vermehrt im Netz kursiert, bietet dem Empfaenger einen Job als Geldwaescher. Folgt man dem dazugehoerigen Link, landet man auf einer Webseite, die ganz offen eine Provision von 10 Prozent fuer eine Geldwaesche offeriert. Die Experten von Symantec [9] gehen davon aus, dass diese Job-Mails von den bereits "gekaperten" Rechnern des Bot-Netzes aus verschickt werden. Das BSI raet dazu, Mails aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Bot-Netzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-SEITE [10].

Sicherheitsluecke im AOL Instant Messenger

Tueckische Nachrichten: Ueber eine Schwachstelle im AOL Instant Messenger "AIM" ist es Internetkriminellen unter anderem moeglich, beliebige Schadsoftware auf Rechnern zu installieren und auszufuehren. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Core Security [11]. Laut den Experten koennen Angreifer schon durch das Senden einer Nachricht vollen Zugriff auf den Computer erlangen - der Nutzer muss die Nachricht dazu nicht einmal oeffnen. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es bislang nicht. Anwendern wird geraten, die AIM-Software solange nicht zu nutzen, bis ein Update zur Verfuegung steht.

Schwachstelle in Adobe Reader entdeckt

Gefaehrliche PDFs: Ueber eine Sicherheitsluecke im Adobe Reader koennen Angreifer beliebigen Schadcode auf fremde Rechner schmuggeln und die vollstaendige Kontrolle ueber den Computer erlangen. Dazu genuegt bereits das Oeffnen manipulierter PDF-Dokumente. Bislang gibt es keinen Patch, der die Luecke schliesst. Das BSI raet Nutzern dazu, keine PDF-Dateien aus unbekannten oder nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen und umgehend das Update einzuspielen, sobald dieses bereit steht.

Trojanisches Pferd versteckt sich hinter vermeintlichem Online-Casino-Kontoauszug

Kein "Spielgeld": Zurzeit werden wieder massenhaft Mails versandt, mit denen Internetkriminelle versuchen, unbemerkt ein Trojanisches Pferd auf fremden Computern zu installieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [12]. Der Empfaenger erhaelt eine Mail, in der ihm mitgeteilt wird, dass er ein Guthaben in einem Online-Casino habe, mit dem er spielen koenne. Als Beleg ist in der E-Mail ein Link zu einer angeblichen PDF-Datei mit einem Kontoauszug enthalten. Das verlinkte PDF-Dokument entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als .exe-Datei - zwischen den beiden Dateiendungen sind jedoch so viele Leerzeichen gesetzt, dass die verdaechtige .exe-Endung kaum noch auffaellt. Oeffnet der Adressat die vermeintliche PDF-Datei installiert sich ein Downloader auf dem Rechner, der unbemerkt vom Computernutzer ein Trojanisches Pferd einschleust. Damit sollen sensible Daten auf dem Computer ausgespaeht werden. Das BSI empfiehlt, diese Mails nicht zu oeffnen, sondern umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [13].

Sicherheitsluecke in MPlayer und Media Player Classic

Aus dem Takt gebracht: Es gehoert zum Alltag vieler Computernutzer, sich .avi-Videodateien mit Hilfe des Media Player Classic oder des MPlayer anzusehen. Diese koennen nicht nur von der eigenen Videokamera stammen, sondern auch Dateien aus dem Internet sein. Hier ist Vorsicht geboten: Das Buerger-Cert [14] warnt, dass es Angreifern mittels speziell formatierter Dateien moeglich ist, unbemerkt Kommandos auf Anwenderrechnern durchzufuehren. Moeglicherweise koennten sie auch die komplette Kontrolle ueber den Rechner gewinnen. Das BSI raet generell, keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen. Anwender sollten schnellstmoeglich den Patch einspielen, sobald dieser von Microsoft bzw. den Open- source-Programmierern veroeffentlicht wird.

Wurm verbreitet sich ueber Skype

Gar nicht cool: Cyberkriminelle versuchen derzeit ueber die Internet-Telefonie-Software Skype, einen Wurm auf fremde Rechner zu schleusen, berichtet der Hersteller. Dazu versenden die Betrueger Nachrichten wie "Look what crazy photo Tiffany sent to me, looks cool!" ("Schau mal, was fuer ein verruecktes Foto Tiffany mir geschickt hat, sieht cool aus!"). Klickt der Nutzer jedoch auf den angegebenen Link, installiert sich der Schaedling auf dem Rechner. Dieser deaktiviert verschiedene Antivirenprogramme, verhindert das Herunterladen von Sicherheitsupdates und verschickt sich selbst ueber die Skype-Kontakte des Anwenders weiter. Ausserdem laedt der Wurm ein Trojanisches Pferd aus dem Internet nach, das private Daten ausspioniert. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten.

Botnetz macht Rechner zu eBay-Spionen

Roboter-Alarm: Das IT Sicherheitsunternehmen Aladdin [15] berichtet von einem Botnetz, ueber das Rechner zu "eBay-Spionage-Werkzeugen" werden. Dazu nutzen manipulierte Webseiten aeltere Luecken im Internet Explorer aus, um zunaechst ein Trojanisches Pferd auf die Computer zu schleusen, das die Rechner unbemerkt an das Botnetz anschliesst. Einmal auf dem Opfer-Rechner installiert, versucht das Trojanische Pferd, die Zugangsdaten von eBay-Nutzern zu knacken und sich auf fremden Accounts einzuloggen. Dem Betreiber des Botnetzes ist es somit moeglich, Kontodaten zu aendern und Zahlungen zu sich umzuleiten. Das BSI raet Nutzern dazu, Software und Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand zu halten und veroeffentlichte Patches umgehend einzuspielen. Weitere Infos zu Botnetzen finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [16].

Datenfischer locken auf gefaelschte Trend Micro-Webseite

Hinterlistiges Imitat: Ueber eine heimtueckische Masche versuchen Cyberkriminelle derzeit, persoenliche Daten auszuspionieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [17]. Sie verschicken Phishing-Mails, die angeblich vom Antivirenhersteller Trend Micro stammen sollen. In der Nachricht bieten die Betrueger dem Empfaenger kostenfreie Demo-Versionen der Antispyware des Unternehmens an. Man koenne diese herunterladen, wenn man dem angegebenen Link folge. Kommt der Nutzer dieser Aufforderung jedoch nach, wird er auf eine gefaelschte Webseite geleitet, die der Original Trend Micro-Seite taeuschend aehnlich sieht. Laedt man dort eine der vermeintlichen Demo-Versionen herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner, das Spyware aus dem Internet nachlaedt. Empfaenger der Mails sollten keinesfalls dem Link folgen und Ihre Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Spyware gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [18].

SCHUTZMASSNAHMEN:

Schwachstellen in Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey geschlossen

Dringend Updaten: Mozilla hat eine neue Version des Browsers Firefox, des E-Mail Programms Thunderbird und der Websuite SeaMonkey veroeffentlicht. Ueber verschiedene Sicherheitsluecken ist es Angreifern bislang moeglich, persoenliche Daten auszuspionieren, eigene Kommandos auf dem Rechner auszufuehren oder Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Betroffen sind Mozilla Firefox und Thunderbird vor Version 2.0.0.8 sowie SeaMonkey vor Version 1.1.5. Anwender sollten die aktuelle Version 2.0.0.8 von Firefox und Thunderbird sowie die Version 1.1.5 der Websuite SeaMonkey schnellstmoeglich installieren. Dies geschieht am besten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download ueber die Mozilla- Webseite [19].

Update fuer Schwachstelle im Adobe Reader und Adobe Acrobat veroeffenticht

Wieder sicher: Eine kritische Sicherheitsluecke im Adobe Reader und Adobe Acrobat ermoeglicht es Angreifern, schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen und die vollstaendige Kontrolle ueber das System zu uebernehmen. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten PDF-Datei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind Adobe Reader 8.1 und Adobe Acrobat 8.1 sowie aeltere Programmversionen auf Microsoft Windows XP-Systemen mit Internet Explorer 7. Der Hersteller Adobe stellt auf der Herstellerseite fuer den Reader [20] und fuer Acrobat [21] die Version 8.1.1 bereit, in der die Schwachstelle behoben wurde. Anwendern wird geraten, die Versionen 8.1.1 schnellstmoeglich zu installieren.

Patch fuer den Realplayer schliesst Sicherheitsluecke

Schoene Toene: Das Unternehmen Real Networks hat ein Update fuer seinen Realplayer veroeffentlicht. Ueber eine Schwachstelle ist es Angreifern moeglich, schaedliche Programme auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt schon der Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen sind Windows-Nutzer, die den Internet Explorer zusammen mit dem Realplayer-Plugin verwenden. Anwendern wird geraten, den Sicherheitspatch umgehend einzuspielen, da die Schwachstelle bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird. Dieser kann bei Real Networks [22] herunter geladen werden.

Neue Winamp-Version beseitigt Schwachstelle

Wieder im Takt: Ueber eine Sicherheitsluecke im Winamp-Mediaplayer ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schleusen, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen iDefense [23]. Dazu genuegt der Klick auf einen Link zu einer manipulierten FLAC-Audiodatei. Der Hersteller hat nun eine neue Winamp-Version veroeffentlicht, die die Luecke schliesst. Anwendern wird geraten, die aktuelle Winamp-Version 5.5 schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht beim Hersteller Nullsoft unter http://de.winamp.com/ zum Download bereit.

AOL veroeffentlicht neue Netscape-Version

Frisch gepatcht: Die neue Version des Browsers Netscape schliesst mehrere Sicherheitsluecken, ueber die es Angreifern beispielsweise moeglich ist, die Kontrolle ueber fremde Rechner zu erlangen. Unter anderem wurde auch das Problem bei der Verarbeitung von speziell praeparierten URLs beseitigt. Anwender sollten die Netscape-Version 9.0.0.1 schnellstmoeglich installieren. Sie steht unter http://browser.netscape.com/downloads zum Download bereit.

Opera veroeffentlicht neue Browser-Version

Aufpoliert: Opera hat eine neue Version des gleichnamigen Browsers veroeffentlicht. In der aktuellen Version 9.24 wurden mehrere Schwachstellen geschlossen, ueber die es Angreifern beispielsweise moeglich ist, Schadcode auf fremde Rechner zu laden. Eine der Sicherheitsluecken laesst sich von Angreifern ausnutzen, wenn auf einem Mac OS X-System neben einer aelteren Opera-Version auch eine Version des Adobe Flash Players installiert ist. Anwendern wird geraten, die aktuelle Opera-Version 9.24 umgehend zu installieren. Sie steht beim Hersteller unter http://www.opera.com/download/ zum Download bereit.

Kaspersky beseitigt Schwachstelle im Online-Scanner

Sicher surfen: Kaspersky stellt eine neue Version seines Online-Scanners zum Download bereit. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, beliebigen Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auf dem System auszufuehren. Verfuegt der Benutzer dabei ueber Administratorenrechte, koennen Cyberkriminelle die vollstaendige Kontrolle ueber den Rechner erlangen. Die Schwachstelle kann schon durch den Besuch einer manipulierten Webseite ausgenutzt werden. Betroffen sind alle bisherigen Versionen des Scanners. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, die aktuelle Version des Online-Scanners 5.0.98.0 umgehend zu installieren. Diese kann bei Kaspersky [24] herunter geladen werden.

Neue Version von Instant-Messenger Miranda veroeffentlicht

Fast dicht: Die neue Version 0.7.1 des Instant-Messengers Miranda behebt mehrere Schwachstellen. Ueber diese ist es Angreifern moeglich, mithilfe von praeparierten Nachrichten schaedliche Software auf fremde Rechner zu spielen und auszufuehren. Nutzern wird geraten, die aktuelle Version umgehend zu installieren. Nach wie vor bestehe jedoch das Problem bei der Verarbeitung spezieller URLs, die ein Prozentzeichen enthalten, berichtet die IT-News-Seite Heise [25]. Ueber diese Schwachstelle seien Systeme nach wie vor angreifbar. Anwender sollten daher generell keine Links in Nachrichten aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anklicken.

Sicherheitsluecke in Bildbetrachter-Software Irfanview geschlossen

Zu bunt getrieben: Das IT-Sicherheitsunternehmen Secunia [26] berichtet von einer Schwachstelle in der Bildbetrachter-Software Irfanview. Die Sicherheitsluecke ermoeglicht es Angreifern, fremden Code auf Rechner zu schleusen und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten Farbpaletten-Datei (.pal). Betroffen sind die Versionen 3.99 und 4.0. Der Hersteller stellt nun die fehlerbereinigte Version 4.10 zum Download bereit. Diese kann von der Irfanview- Webseite [27] herunter geladen werden.

Apple veroeffentlicht Update fuer Multimedia-Player QuickTime

Frischer Apfel: Apple hat eine Sicherheitsluecke in seinem "QuickTime-Plugin" geschlossen. Ueber das Plugin ist es moeglich, Multimedia-Dateien direkt im Web-Browser abzuspielen. Die Sicherheitsluecke ermoeglicht es Angreifern, beliebigen Schadcode auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten Multimedia-Datei ueber einen speziell gestalteten Link – beispielsweise in einer E-Mail. Betroffen sind alle Systeme, auf denen die Web-Browser Mozilla Firefox und Internet Explorer sowie Apple QuickTime oder ein alternatives QuickTime-Programm installiert sind. Moeglicherweise sind auch weitere Browser, die das QuickTime Plugin nutzen, von der Schwachstelle betroffen. Anwender sollten den Patch schnellstmoeglich installieren. Er steht auf der Apple-Webseite [28] zum Download bereit.

Sicherheitsupdates am Microsoft Patchday

Stets puenktlich: Microsoft hat Sicherheitsluecken in verschiedenen Produkten beseitigt. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Betroffen sind unter anderem Windows 2000, XP, Vista sowie Word 2000 und 2002. Das BSI raet Anwendern dazu, die Patches schnellstmoeglich einzuspielen. Sie stehen auf der Microsoft-Webseite [29] zum Download bereit.

Sun schliesst Schwachstellen in Java

Wieder sicher programmieren: Der Hersteller Sun hat Updates fuer verschiedene Versionen der Java-Laufzeitumgebung veroeffentlicht. Ueber Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Netzwerkverbindungen zu beliebigen anderen Systemen herzustellen und somit Daten auszuspaehen oder Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Betroffen sind JDK und JRE 6 Update 2 und 5.0 Update 12, SDK und JRE 1.4.2_15 und 1.3.1_20 sowie alle Vorgaengerversionen. Nutzer sollten die Software umgehend aktualisieren. Updates fuer die verschiedenen Produkte stehen bei Sun [30] zum Download bereit. Das BSI raet Anwendern ausserdem dazu, alte, nicht mehr benoetigte Java- Versionen zu entfernen.

QuickTime-Luecke in Firefox geschlossen

Medienplayer wieder gesund: Die Firefox-Entwickler haben eine Schwachstelle in ihrem Browser beseitigt, ueber die es Angreifern moeglich ist, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schleusen und die Kontrolle ueber den Computer zu erlangen. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten QuickTime-Datei. Das BSI raet Anwendern dazu, die neue Firefox-Version 2.0.0.7 schnellstmoeglich zu installieren. Dies kann ueber die integrierte Update-Funktion geschehen oder ueber den direkten Download von der Mozilla- Webseite [31].

Service Pack 3 fuer Office 2003

Willkommenes Paket: Microsoft schliesst mit dem Service Pack 3 fuer Office 2003 diverse Sicherheitsluecken in den dazugehoerigen Programmen Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen und auszufuehren. Das BSI raet Nutzern dazu, das Paket zuegig zu installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Update-Funktion oder ueber den Download von der Microsoft-Webseite [32].

Sicherheitsluecke in OpenOffice und StarOffice geschlossen

Schnell aktualisieren!: Ueber eine Sicherheitsluecke in OpenOffice und StarOffice ist es Cyberkriminellen moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu reicht das Oeffnen einer manipulierten TIFF-Grafikdatei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind die OpenOffice-Versionen vor 2.3 sowie StarOffice und StarSuite 6, 7 und 8. Nutzer sollten ihre Software schnellstmoeglich aktualisieren. Die aktuelle OpenOffice-Version 2.3 fuer Windows, Mac und Linux steht auf der OpenOffice-Webseite [33] zum Download bereit. Patches fuer StarOffice koennen beim Hersteller Sun [34] heruntergeladen werden.

PRISMA:

Mehr Schutz fuer Kinderhandys

Aus-getauscht: Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums haben die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, O2, e-plus, Vodafone, Mobilcom, Talkline und Debitel eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, um gegen Gewalt- und Pornovideos auf deutschen Kinderhandys vorzugehen. Dies berichtet die Netzeitung [35]. Die Unternehmen verpflichten sich demnach dazu, den Internetzugang und die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen komplett zu sperren, wenn die Eltern dies wuenschen. Damit soll verhindert werden, dass Minderjaehrige Videos mit gewalttaetigem oder pornografischem Inhalt aus dem Internet auf ihr Handy laden und anschliessend untereinander austauschen koennen. Um Eltern ueber weitere Gefahren der Handynutzung aufzuklaeren, sollen in den kommenden Monaten auch kostenfreie Telefon-Hotlines und Info-Webseiten zum Thema eingerichtet werden. Mehr Infos ueber "Kinderschutz im Internet" gibt es auch auf der BSI-Webseite [36].

Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe

MySpace, StudiVZ & Co.: Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [37] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [38] zum Thema "Web 2.0".

Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs

Zugelegt: Die Anzahl an Spam-Mails ist im Monat September erneut angestiegen - eine von 833 Mails war nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos [39] mit einem Schaedling infiziert. Im Vormonat war es noch eine von 1000 E-Mails. Diese Zunahme fuehren die Experten auf eine im September massiv verbreitete Mail zurueck, die vermeintliche Nacktbilder von Angelina Jolie und weiteren Prominenten enthalten sollte, stattdessen jedoch ein Trojanisches Pferd namens "Pushdo" barg. Dieser Schaedling war teilweise in fast vier von fuenf infizierten Mails zu finden. Ausserdem nimmt die Anzahl von manipulierten Webseiten weiter zu - im September wurden 5400 neue Seiten gefunden, die mit Schadsoftware verseucht waren. Ueber die Haelfte der Webseiten wurden - wie schon in den Vormonaten - auf Servern in China betrieben.

Verbraucherzentralen starten Online-Umfrage zu Abzocke im Internet

Nachgehakt: Noch bis zum 26. Oktober koennen Internetnutzer an der Umfrage der Verbraucherzentralen zum Thema "Internet-Abzocke" teilnehmen. Durch die Erhebung soll festgestellt werden, wie viele Leute durch vermeintliche Gratisangebote im Internet in die Abo-Falle gelockt werden - und die geforderten Geldsummen anstandslos bezahlen ohne sich zur Wehr zu setzen. Durch die Umfrage wollen die Verbraucherzentralen Forderungen an den Gesetzgeber konkretisieren. Das Formular zur Umfrage kann ganz einfach online auf den Webseiten der Verbraucherzentralen [40] anonym ausgefuellt werden.

Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September

Ausgespammt: Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [41]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [42]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [43] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [44] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm zusammengestellt.

Daten auf gebrauchten PCs oft immer noch lesbar

Loeschen ist nicht gleich Loeschen: Der Schutz von privaten Daten scheint bei Computer-Nutzern nicht gerade an erster Stelle zu stehen: Nur jeder Zweite trifft Massnahmen, um Datenspionage nach der Computer-Entsorgung zu verhindern, fand das Sicherheitsunternehmen Utimaco [45] nun durch Testkaeufe gebrauchter PCs heraus. So fanden die Experten beispielsweise Rechner, auf denen die E-Mail-Korrespondenz noch vollstaendig erhalten war oder sich private Kundendaten auslesen liessen. Es reicht nicht aus, die Daten auf der Festplatte einfach zu loeschen, da sie sich leicht rekonstruieren lassen. Auch das Formatieren der Festplatte bietet nicht genuegend Schutz gegen Datenmissbrauch. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, die Festplatte siebenfach mit einem Zufallscode zu ueberschreiben. Mehr Infos zum "richtigen loeschen" gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [46].

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [47] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [48] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [49] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [50].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter http://www.secure-it.nrw.de herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm

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