Lohra-Wiki

IT-Sicherheit

Aus Lohra-Wiki

Dies ist eine alte Version. Zeitpunkt der Bearbeitung: 18:57, 30. Aug. 2007 durch H Gaul (Diskussion | Beiträge).
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 30.08.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Auch sehr bekannte und offenbar vertrauenswuerdige Internetseiten bieten den Nutzern im Web nicht immer ausreichenden Schutz vor Cyber-Kriminellen. Juengstes Beispiel ist das populaere Jobportal monster.com. Hier spionierte ein raffinierter Trojaner ueber Arbeitgeber-Zugaenge personenbezogene Daten sowie Passwoerter und E-Mail-Adressen von hunderttausenden Arbeitssuchenden aus. Auch ueber die auf monster.com geschalteten Werbeflaechen sollen sich Computer-Schaedlinge auf die PCs von Anwendern verbreitet haben.

Die Themen des neuen Newsletters:

  • Monster in Gefahr: Trojaner spaeht Jobsucher aus
  • Trickreiches Chamaeleon: Sturm-Wurm-Bande aendert Strategie
  • Stabilisierter Jaeger: Luecken im Virenscanner ClamAV behoben
  • Truegerisches Bild: Sicherheitsluecke im Bildbearbeitungsprogramm GIMP
  • Gefaehrliche Einladung: Schwachstelle im Yahoo! Messenger und im MSN Messenger
  • Geschwaechte Waechter: Schwachstellen in Produkten von Trend Micro geschlossen
  • Fehler behoben: Sophos schliesst Luecken in Antivirenscanner
  • Falscher Alarm?: Adobe relativiert die Gefahr durch PDF-Spam
  • Einzigartige Hilfe: Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da
  • Ungebremstes Wachstum: Gefaelschte Bank-Webseiten

Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Trojaner spaeht Jobsucher aus

Monster in Gefahr: Die zwei Sicherheitsdienstleister Symantec und SecureWorks haben einen besonders ausgekluegelten Trojaner entdeckt, der ueber ausspionierte Zugaenge von Arbeitgebern zum Job-Portal monster.com persoenliche Daten von mehreren hunderttausend Personen gestohlen hat. Verbreitet wurde der Trojaner ueber Dateianhaenge in Spam-Mails sowie ueber manipulierte Webseiten. US-Medien berichten, dass auch Werbebanner auf der Seite monster.com zu Webseiten fuehrten, bei deren Besuch die PCs von Nutzern automatisch mit dem Schadprogramm infiziert wurden. Das deutschsprachige Portal www.monster.de ist von diesem Trojaner bislang nicht betroffen.

Sturm-Wurm-Bande aendert Strategie

Trickreiches Chamaeleon: Die beruechtigte Sturm-Wurm-Bande hat ihren Schaedling erneut modifiziert. Wie das Magazin PC-Welt berichtet, enthalten die Spam-Mails statt Informationen zu angeblichen Grusskarten nun vermeintliche Anmeldebestaetigungen fuer Internet-Communities im globalen Netz. Die in den E-Mails enthaltenen Links fuehren das Opfer zu mit Schadsoftware verseuchten Webseiten. Hier wird die Installation einer angeblich notwendigen Windows-Komponente gefordert, in Wirklichkeit wird jedoch der Rechner mit Schadsoftware infiziert. Besonders tueckisch ist, dass diese Software nur sehr schwer von Sicherheitsprogrammen entdeckt werden kann. Konsequenz: Als Teil des globalen Botnetzes der Cyber-Kriminellen wird der infizierte Rechner unbemerkt vom Besitzer zur Verbreitung von Spam-Mails missbraucht. Das BSI empfiehlt, E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu ignorieren.

Schon ueber 1,7 Millionen Rechner an "Sturm-Wurm"-Botnetz angeschlossen

Roboter-Armee: Ueber eine fast explosionsartige Ausbreitung des so genannten "Sturm-Wurms" berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Secure Works [1]. Nach Angaben der Experten seien schon mehr als 1,7 Millionen Rechner mit dem Schaedling infiziert und somit Teil eines riesigen Botnetzes. Darueber ist es dem Botnetz-Betreiber moeglich, die infizierten Rechner "fernzusteuern" und sie beispielsweise fuer den Spam-Versand zu missbrauchen. Derzeit verbreitet sich der Wurm beispielsweise verstaerkt ueber vermeintliche Grusskarten-Mails oder Mails mit angeblichen Katastrophenmeldungen. Anwender sollten generell darauf achten, keinesfalls E-Mail-Anhaenge zu oeffnen oder enthaltene Links anzuklicken, die aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen stammen. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [2].

Sicherheitsluecke in Panda Antivirus

Gefaehrliche Rechte: Ueber Sicherheitsluecken in verschiedenen Antivirusloesungen von Panda ist es Anwendern, die Nutzerkonten mit eingeschraenkten Rechten verwenden, moeglich, ihre Rechte zu erweitern. Betroffen sind Panda Antivirus 2007 und 2008. Die Internet Security Suite 2008 ist von der Schwachstelle nicht betroffen. In Kuerze sollen Patches veroeffentlicht werden, die Nutzer einspielen sollten, sobald diese zur Verfuegung stehen.

Spam-Mails locken mit vermeintlichen Promi-Games

Gar nicht sexy: "Sex sells" scheint nach wie vor das Motto der Online-Kriminellen zu sein: Derzeit verbreiten sich E-Mails im Netz, die ein vermeintlich pornografisches Promi-Computerspiel im Anhang haben, berichtet das Antivirenunternehmen Sophos [3]. In den vermeintlichen Games sollen beispielsweise Angelina Jolie, Luke Skywalker oder Harry Potter zu sehen sein. Mit Betreffzeilen wie "You ask me about this game, here it is!", "Hot game" oder "Something hot" soll der Empfaenger der Nachricht dazu verleitet werden, die angehaengte .zip-Datei zu oeffnen. Kommt man der Aufforderung nach, wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen. Der Schaedling laedt weitere Malware aus dem Internet nach und verschickt sich selbst per E-Mail weiter. Empfaenger sollten keinesfalls den Dateianhang oeffnen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Weitere Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [EMPTYLINK||http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm]].

Blog-Vorlagen zu Spam-Zwecken missbraucht

Unsichtbar: Cyberkriminelle bieten derzeit ueber Webseiten manipulierte Blog-Vorlagen an, die Spam-Links enthalten. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Trend Micro [4]. Werden die angebotenen Templates in das eigene Weblog eingebunden, werden auch die Links uebernommen – die allerdings fuer den Nutzer nicht sichtbar sind. Sichtbar sind sie lediglich fuer Suchmaschinen, die die Links finden und die dort angezeigten Webseiten in ihrer "Trefferliste" durch das vermehrte Aufkommen weiter nach oben setzen. Nutzer sollten sich derartige Vorlagen nur aus vertrauenswuerdigen Quellen herunter laden und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten.

Schaedlinge verbreiten sich ueber vermeintliche Grusskarten- und Schaedlings-Warn-Mails

Vorsicht, nicht echt!: Die Masche ist nicht neu, aber immer noch beliebt: Cyberkriminelle verschicken derzeit wieder Spam-Mails, die vermeintliche Gruesse oder Warnungen vor Schadsoftware enthalten, meldet das BSI. Mit Betreffzeilen wie "You've received a greeting postcard from a friend!" ("Sie haben eine Grusskarte von einem Freund erhalten!") oder "Virus detected!" ("Virus festgestellt!") sollen Empfaenger dazu gebracht werden, auf den in der Mail angegebenen Link zu klicken. Nur dann koenne man die Grusskarte ansehen bzw. sich einen Patch herunterladen. Folgt man jedoch dieser Aufforderung, wird ein Schaedling auf den Rechner geladen. Empfaenger sollten keinesfalls auf die angegebenen Links klicken und die Mail umgehend loeschen.

Webseite lockt mit kostenlosen Office-Vorlagen

Schaedlich statt nuetzlich: Was auf den ersten Blick wie ein tolles Angebot wirkt, entpuppt sich schnell als gefaehrliche Falle: Die Webseite "Kostenlos-Vorlagen.info", die mit Musterbriefen, Einladungen und anderen Vorlagen fuer Office-Dokumente wirbt, verbreitet in Wirklichkeit ein Trojanisches Pferd. Dies berichtet das Internet Storm Center [5]. Laedt man sich ein vermeintliches Muster herunter, installiert sich der Schaedling auf dem Rechner. Dort protokolliert er dann alle Daten, die in Online-Formulare eingegeben werden, wie beispielsweise Passwoerter oder PIN-Nummern. Das BSI raet generell dazu, keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [6].

Wieder gefaelschte PayPal-Mails im Netz unterwegs

Gefaehrlicher TAN-Generator: Cyberkriminelle verschicken derzeit erneut E-Mails, die angeblich von PayPal stammen sollen, warnt das BSI. Bei PayPal handelt es sich um einen Dienst zur Abwicklung von Finanztransaktionen im Internet. In der Nachricht wird der Empfaenger aufgefordert, die angehaengte E-TAN-Software zu installieren, mit der man zukuenftig TAN-Nummern generieren koenne, um die Transaktionen noch sicherer zu machen. Klickt man jedoch auf die .zip-Datei im Anhang der Mail, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner, das weitere Schaedlinge aus dem Internet nachlaedt. Empfaenger sollten Mails mit dem Betreff "PayPal E-Tan Software Nr." umgehend loeschen.

Das Buerger-CERT warnt vor einer Welle von angeblichen Grusskarten-Mails:

Aus gegebenem Anlass warnt das Buerger-CERT vor englischsprachigen Grusskarten-Mails. Diese E-Mails werden derzeit von Cyber-Krminellen massenhaft mit unterschiedlichen Betreffzeilen versendet (u.a. "You've received a greeting postcard from a friend" oder "Celebrate Your Independence"). Die Mails enthalten einen Link auf eine Webseite (u.a. 2007postcards.com, freewebpostcards.com, ecolorpostcards.com, oder als reine IP-Adresse angegeben) die Schadsoftware verbreitet.

Folgt man diesem Link so oeffnet sich im Browser ein Download-Fenster ueber den die Schadsoftware auf den Rechner des Anwenders geladen wird. Die Schadsoftware kursiert unter diversen Namensgebungen wie z.B. CARD.EXE, PATCH.EXE, ECARD.EXE. Die Erkennung durch Antivirenprogramme erfolgt teilweise noch unzuverlaessig, da unterschiedliche Schadprogramme verbreitet werden. Nutzer sollten Links in solchen E-Mails keinesfalls folgen und diese E-Mails umgehend loeschen.

Betrueger versuchen Anwender mit Hilfe einer gefaelschten PayPal E-Mail zur Installation eines Schadprogramms zu bewegen

PayPal: ist ein Dienst zur Abwicklung von Finanztransaktionen im Internet, insbesonders bei Bay-Auktionen. Zur Zeit werden E-Mails mit dem Betreff PayPal E-Tan Software Nr.' verbreitet, die im Anhang eine ZIP-Datei enthalten, die angeblich eine 'E-Tan Software' fuer das sichere Banking via PayPal enthaelt. Die Datei im ZIP-Archiv enthaelt jedoch einen Trojaner, der nach der Installation weitere Schadsoftware aus dem Internet auf den Rechner des Benutzers laedt. Zur Zeit ist die Erkennung des Trojaners und der nachgeladenen Schadsoftware durch Anti-Virensoftware noch lueckenhaft. Oeffnen Sie daher keine E-Mail mit dem Betreff 'PayPal E-Tan Software Nr.' und installieren Sie keine Programme aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen.

Hacker locken mit Apple iPhone

Grossangriff: "Congratulations, you have won a new iPhone from our store!" ("Herzlichen Glueckwunsch, Sie haben ein neues iPhone bei uns gewonnen!") - so lautet die Nachricht, die Cyberkriminelle derzeit per E-Mail im Netz verbreiten. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Secure Computing [7]. Klickt der Empfaenger auf den in der E-Mail angegebenen Link, gelangt er auf eine manipulierte Webseite. Von dort versucht ein Schaedling gleich ueber zehn Sicherheitsluecken im Internet Explorer den Rechner zu infizieren. Gelingt ihm dies, wird der Computer an ein Botnetz angeschlossen. Laut der Experten besteht ausserdem die Moeglichkeit, dass die Hacker nachtraeglich Spionage-Programme auf die betroffenen Rechner laden. Empfaenger der E-Mail sollten keinesfalls dem Link folgen und die E-Mail umgehend loeschen.

Trojanisches Pferd infiziert Rechner von MySpace-Nutzern

Botnetz-Alarm: Wieder einmal ist die Community-Plattform MySpace Ziel von Hackerangriffen: Derzeit versucht ein Schadprogramm namens "FluxBot", die Rechner der Nutzer zu infizieren, berichtet das Internet Storm Center [8]. Ueber eine Luecke im Internet Explorer schleusen manipulierte MySpace-Nutzerprofile zunaechst einen Schaedling auf den Computer, der dann wiederum FluxBot aus dem Netz nachlaedt. Anschliessend wird der Rechner an ein Botnetz angeschlossen und zu Phishing-Zwecken missbraucht. Ausserdem wird ueber ihn weitere Schadsoftware verbreitet. MySpace-Nutzer sollten keinesfalls dubiose Webseiten besuchen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [9].

Gefaelschte Microsoft-Mails verbreiten sich im Netz

Pseudo-Patch: Nicht neu, aber immer noch beliebt: Cyberkriminelle versenden derzeit gefaelschte E-Mails, die angeblich von Microsoft stammen sollen. Dies meldet das IT-Magazin PC-Welt [10]. Die Betreffzeile der Nachricht lautet: "Microsoft Security Bulletin MS07-0065 – Critical Update". Klickt der Empfaenger jedoch auf den in der E-Mail enthaltenen Link und installiert das vermeintliche "Update", wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen. Von dort schleust der Schaedling dann weitere Schadsoftware auf den Computer. Besonders perfide: Der Empfaenger wird in der E-Mail mit vollem Namen angesprochen, was die Authentizitaet der Nachricht beweisen soll. Ausserdem wird der vermeintliche Lizenzschluessel des Nutzers angegeben. Empfaenger sollten keinesfalls dem Link folgen und die E-Mail umgehend loeschen.

Dubiose Aktientipps in Umlauf

Nicht spekulieren!: Ueber einen vermeintlichen "Boersen-Newsletter" versuchen Cyberkriminelle derzeit, E-Mail-Empfaenger dazu zu bringen, Aktien des Unternehmens "Talktech Telemedia" zu erwerben. Dies berichten verschiedene IT-Sicherheitsunternehmen. Der Newsletter wird als pdf-Dokument in professionellem Layout verschickt, was die Empfaenger von der Seriositaet der Aktientipps ueberzeugen soll. Sie sollten auf die Angebote jedoch keinesfalls eingehen: Experten gehen davon aus, dass es sich um so genannte "Pennystock-Aktien" handelt, die von den Spam-Versendern im Vorfeld in grossen Mengen billig gekauft wurden. Steigt nun die Nachfrage, wird der Kurs in die Hoehe getrieben - und die Betrueger machen durch den sofortigen Verkauf ihrer Aktien grosse Gewinne, waehrend die anderen Anleger leer ausgehen.


SCHUTZMASSNAHMEN:

Luecken im Virenscanner ClamAV behoben

Stabilisierter Jaeger: Die Entwickler haben mehrere Luecken in der Antiviren-Software Clam AntiVirus (ClamAV) geschlossen. Die aktualisierte Version 0.91.2 ist jetzt auf der Webseite des Projekts [11] verfuegbar. Bislang konnte die Version 0.91.2 des Virenscanners von Angreifern mit speziell praeparierten Dokumenten im Rich Text Format oder mit manipulierten HTML-Dateien zum Absturz gebracht werden.

Sicherheitsluecke im Bildbearbeitungsprogramm GIMP

Truegerisches Bild: Schwachstellen in der freien Bildbearbeitungssoftware GIMP ermoeglichten Angreifern, mittels praeparierter Bilddateien Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen. Verantwortlich fuer das Sicherheitsleck sind fehlerhafte Plug-Ins in GIMP vor Version 2.2.16. GIMP-Nutzer sollten eine aktualisierte Version von der Webseite des Herstellers herunterladen [12] und installieren. Zahlreiche Linux-Distributoren haben auch bereits aktualisierte Programmpakete bereitgestellt.

Schwachstelle im Yahoo! Messenger und im MSN Messenger

Gefaehrliche Einladung: Messenger-Programme wie der von Yahoo! und Microsoft spielen in der privaten Kommunikation ueber das Internet eine immer groessere Rolle. Das haben auch die Cyber-Kriminellen erkannt. Mit manipulierten Einladungen zu Webcam-Sitzungen nutzen sie eine Schwachstelle im Yahoo! Messenger und eine aehnliche Luecke im MSN Messenger aus, um schadhaften Code auf fremde Rechner zu schleusen. Betroffen sind die Versionen des Yahoo! Messengers vor 8.1.0.413 und des MSN Messengers 6.x und 7.x. Ein aktuelles Update [13] fuer den Yahoo! Messenger behebt die Schwachstelle. Nutzer der betroffenen Versionen des MSN Messengers, der mittlerweile in Windows Live Messenger umbenannt wurde, sollten umgehend ein Update auf die Version 8.1 des Windows Live Messengers durchfuehren.

Schwachstellen in Produkten von Trend Micro geschlossen

Geschwaechte Waechter: In Sicherheitsprodukten der Firma Trend Micro sind einige schwerwiegende Luecken entdeckt worden. Die Sicherheitslecks sind sowohl fuer Privatanwender als auch fuer Unternehmen relevant. Angreifer koennen die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen oder ihre Zugriffsrechte zu erhoehen. Aktuelle Updates zur Behebung dieser Schwachstellen stehen ab sofort bereit: Nutzer von Trend Micro Server Protect 5.58 sollten umgehend das Service Pack 4 [14] installieren. Fuer die Internet Security Suite 2007 und die Anti-Spyware hat der Hersteller einen speziellen Hotfix [15] veroeffentlicht.

Sophos schliesst Luecken in Antivirenscanner

Fehler behoben: Mit einem Update schliesst der Hersteller Sophos zwei Luecken seiner Sicherheitsloesung "Anti-Virus" fuer Windows und Linux/Unix. Speziell manipulierte Dateien, welche zum Beispiel in einem E-Mail-Anhang enthalten sein koennen oder auf einer Webseite zum Download angeboten werden, koennen das Antivirus-Programm in eine Endlosschleife schicken und so praktisch lahm legen. Moeglicherweise kann eine der Schwachstellen auch ausgenutzt werden, um Schadcode auf den Rechner zu schleusen. Die Schwachstellen betreffen Versionen der Scanning-Engine vor 2.48.0. Das BSI empfiehlt allen Nutzern, schnellstmoeglich das aktuelle Update [16] aufzuspielen.

Adobe relativiert die Gefahr durch PDF-Spam

Falscher Alarm?: Das US-Softwareunternehmen Adobe hat die Gefahr von Schadcode-Uebertragungen durch PDF-Spam relativiert. Durch PDFs koenne Malware nicht leichter in ein System gelangen als durch E-Mails, sagte ein Unternehmenssprecher. Doch Experten raten weiterhin zu Vorsicht.PDF-Dokumente koennen aehnlich wie E-Mails Links beinhalten, die zu mit Schaedlingen infizierten Webseiten fuehren. Auch verbergen sich hinter dem PDF-Symbol von Dateien moeglicherweise anstatt harmloser Dokumente in Wirklichkeit ausfuehrbareDateien, welche beim Oeffnen schaedliche Software auf dem PC installieren. Problematisch sind auch die Inhalte des PDF-Spams. Derzeit werden verstaerkt bestimmte Aktien durch gefaelschte Boersen-Newsletter beworben. Das Kalkuel der Betrueger ist, den Kurs bestimmter Anteilsscheine zu steigern.


Microsoft veroeffentlicht Sicherheitsupdates

Schnell gepatcht ist halb gewonnen: Microsoft stellt mehrere Sicherheitspatches zum Download bereit, die verschiedene Schwachstellen beseitigen. Ueber die Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Betroffen sind beispielsweise der Internet Explorer, die Office-Pakete sowie der Windows Media Player. Das BSI raet Nutzern dringend dazu, die Updates schnellstmoeglich einzuspielen. Sie koennen von der Microsoft-Seite [17] heruntergeladen werden.

Norton beseitigt Sicherheitsluecke in mehreren Produkten

Schnell updaten!: Norton hat Sicherheitsupdates fuer verschiedene Produkte veroeffentlicht. Ueber eine Schwachstelle ist es Angreifern moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen und mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Besitzt ein Anwender Administratorenrechte, kann der Angreifer die Kontrolle ueber den gesamten Computer erlangen. Betroffen sind Norton AntiVirus 2006, Norton Internet Security 2006, Norton Internet Security-Anti Spyware Edition 2005 sowie Norton System Works 2006. Die Produkte werden automatisch ueber das integrierte LiveUpdate aktualisiert, sofern dieses aktiviert ist.

Schwachstelle in SeaMonkey beseitigt

Nachzuegler: Nach Updates fuer Firefox und Thunderbird folgt nun auch eine neue Version fuer die Websuite SeaMonkey. In der neuen Version 1.1.4 wurden verschiedene Sicherheitsluecken geschlossen. Nutzern wird dringend geraten, die aktuelle Version schnellstmoeglich einzuspielen. Sie steht auf der Hersteller-Webseite [18] in deutscher Sprache fuer Linux und Windows zum Download bereit. Version 1.1.4 fuer Mac OS X gibt es bislang nur in englischer Sprache.

Update fuer Blog-Software Wordpress

Wieder dicht: Blogger aufgepasst: Ueber eine Sicherheitsluecke im Blogsystem Wordpress ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf Rechner zu schleusen und auszufuehren. Dazu muss er jedoch zumindest Autoren-Rechte fuer den Blog besitzen. Die Hersteller haben einen Patch veroeffentlicht, der die Luecke schliesst. Anwender sollten diesen umgehend installieren.

Mozilla beseitigt mehrere Schwachstellen in Firefox

Geheilter Fuchs: Mozilla hat ein Update fuer seinen Browser Firefox veroeffentlicht, das mehrere Sicherheitsluecken schliesst. Unter anderem war es Angreifern moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen. Das Update behebt auch die kuerzlich gemeldete Schwachstelle bei gleichzeitiger Installation von Firefox und dem Internet-Explorer. Das BSI raet Anwendern dazu, den Patch 2.0.0.5 schnellstmoeglich zu installieren. Dieser kann ueber das automatische Update eingespielt oder von der Mozilla-Webseite [19] heruntergeladen werden.

Microsoft veroeffentlicht Sicherheitsupdates

Auf ein Neues: Zum allmonatlichen Patchday stellt Microsoft Updates bereit, die verschiedene Sicherheitsluecken schliessen. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu laden. Betroffen sind unter anderem Microsoft Excel 2000, 2002, 2003, der Excel Viewer 2003 sowie Microsoft Office Excel 2007, oder Windows Systeme mit installiertem .NET Framework in den Versionen 1.0., 1.1 sowie 2.0. Nutzer sollten die bereit gestellten Updates schnellstmoeglich installieren. Die Patches koennen ueber die Windowsfunktion "Automatische Updates" bezogen oder von der Microsoft-Seite http://update.microsoft.com/microsoftupdate/ heruntergeladen werden.

Sicherheitsluecken in Adobe Photoshop und Flash Player behoben

Bilder wieder sicher: Adobe schliesst mehrere Schwachstellen in Photoshop und Flash Player, ueber die Hacker Schaedlinge auf fremde Rechner schleusen oder private Daten ausspionieren koennen - beispielsweise ueber praeparierte Webseiten oder E-Mail-Anhaenge. Betroffen ist der Adobe Flash Player in allen Versionen bis einschliesslich 9.0.45.0 sowie Adobe Photoshop CS2 und CS3. Anwender sollten den Flash Player auf die neueste Version aktualisieren und den bereitgestellten Patch fuer Photoshop installieren. Die aktuelle Version steht bei Adobe [20] zum Download bereit. Der Patch fuer Photoshop kann ebenfalls von der Herstellerseite [21] herunter geladen werden.

Sicherheitsuecken in Apple QuickTime geschlossen

Schnell aktualisieren: Ueber Schwachstellen in QuickTime ist es Angreifern moeglich, beliebigen Programmcode mit den Rechten des Nutzers auszufuehren. Besitzt der Anwender Administratorrechte kann der Angreifer sogar die vollstaendige Kontrolle ueber den Computer erlangen. Dazu genuegt der Besuch einer manipulierten Webseite oder das Oeffnen von praeparierten Dateien - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen. Betroffen sind alle QuickTime-Versionen vor Version 7.2. Das BSI raet Nutzern dringend dazu, das Sicherheitsupdate schnellstmoeglich einzuspielen. Es kann ueber die integrierte Update-Funktion sowie ueber die Apple-Webseite [22] bezogen werden.

Symantec beseitigt Schwachstellen in mehreren Produkten

Alles neu: Das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec hat Sicherheitsluecken in einer Reihe seiner Produkte geschlossen. Ueber die Schwachstellen ist es Hackern beispielsweise moeglich, einen Denial-of-Service-Angriff zu starten, der das Programm zum Absturz bringen kann. Ausserdem kann ein Angreifer Schadcode auf den Computer spielen. Betroffen ist u.a. die Norton Produktlinie. Symantec hat Patches veroeffentlicht, die die Sicherheitsluecken beheben. Benutzer der Norton-Reihe erhalten die Patches ueber das Live-Update.

PRISMA:

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [23] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [24] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Gefaelschte Bank-Webseiten

Ungebremstes Wachstum: Die Anzahl gefaelschter Bankwebseiten im Internet hat sich seit 2006 weiter erhoeht. So sind im Netz beispielsweise ueber 800 Domains rund um den Namen Citibank abrufbar, die mit dem Geldinstitut in keiner Verbindung stehen. Die Mehrzahl der gefaelschten Seiten wird von Cyber-Kriminellen genutzt, um an die Kreditkartennummern und Passwoerter von Bankkunden zu gelangen. Die betreffenden Seiten sind professionell gestaltet und koennen kaum von den Originalseiten unterschieden werden. In diesem Zusammenhang raten Sicherheitsexperten Anwendern von Online-Banking-Diensten zu erhoehter Aufmerksamkeit. Auf E-Mails vermeintlicher Bankinstitute, die Empfaenger zum Besuch von Online-Portalen oder zur Preisgabe vertraulicher Informationen auffordern, sollte nicht reagiert werden. In aller Regel kontaktieren Banken ihre Kunden nicht per E-Mail; im Zweifelsfall sollte ein Anruf aber die Echtheit des Schreibens aufklaeren koennen.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm zusammengestellt.

Daten auf gebrauchten PCs oft immer noch lesbar

Loeschen ist nicht gleich Loeschen: Der Schutz von privaten Daten scheint bei Computer-Nutzern nicht gerade an erster Stelle zu stehen: Nur jeder Zweite trifft Massnahmen, um Datenspionage nach der Computer-Entsorgung zu verhindern, fand das Sicherheitsunternehmen Utimaco [25] nun durch Testkaeufe gebrauchter PCs heraus. So fanden die Experten beispielsweise Rechner, auf denen die E-Mail-Korrespondenz noch vollstaendig erhalten war oder sich private Kundendaten auslesen liessen. Es reicht nicht aus, die Daten auf der Festplatte einfach zu loeschen, da sie sich leicht rekonstruieren lassen. Auch das Formatieren der Festplatte bietet nicht genuegend Schutz gegen Datenmissbrauch. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, die Festplatte siebenfach mit einem Zufallscode zu ueberschreiben. Mehr Infos zum "richtigen loeschen" gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [26].

Brennpunkt zum Thema "Windows Vista" auf BSI-FUER-BUERGER

Brandneu: Was sind die neuen Sicherheitsfunktionen von Windows-Vista und wie kann ich sie optimal nutzen? Diese und andere Fragen zum neuen Betriebssystem von Microsoft beantwortet der aktuelle Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite. Die Verbesserungen bei Windows-Vista betreffen verschiedene Sicherheitsaspekte: So arbeiten Nutzer nicht mehr – wie frueher allzu oft - mit uneingeschraenkten Administratorenrechten, sondern nur mit beschraenkten Benutzerkonten. Der integrierte Windows Defender bietet Schutz vor Schadsoftware, wodurch sich das Risiko von Infektionen reduzieren soll. Auch weitere Funktionen wie beispielsweise Einstellungen zum Jugendschutz sind als klare Verbesserungen zu werten. Mehr Infos und Tipps zum sicheren arbeiten mit Windows Vista gibt es unter http://www.bsi-fuer-buerger.de.

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [27] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [28] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [29] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Daten auf Laptops werden zu selten verschluesselt

Risikofaktor Verlust: Natuerlich ist es aeusserst wichtig, Computer vor elektronischen Angriffen zu schuetzen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass es auch "ganz reale" Gefahren gibt. So zeigt eine Studie des Sicherheitunternehmens [EXTERNLINKS||Symantec||http://www.symantec.de]] jetzt auf, dass ca. 42 Prozent aller Datenverluste in Unternehmen dadurch entstehen, dass mobile Geraete wie Laptops oder Smartphones gestohlen werden oder verloren gehen. Zu besonderen Risikozonen zaehlen Autos, Flughaefen und Zuege - und das eigene Buero. Das BSI empfiehlt, wichtige Daten auf Mobilgeraeten zu verschluesseln. Damit wird ihr Missbrauch ausgeschlossen oder zumindest deutlich erschwert. Naehere Informationen zur Verschluesselung finden Sie auf der Webseite BSI-FUER-BUERGER [30].

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [31].

Alle 39 Sekunden ein Computerangriff

Unter Dauerbeschuss: Zu einem interessanten Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universitaet Maryland: Computer mit Internetzugang werden statistisch alle 39 Sekunden angegriffen - das sind im Durchschnitt 2244 Hacker-Angriffe pro Tag. Es zeigte sich, dass die meisten Angreifer mit automatisierten Woerterbuch-Skripten arbeiten, um Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Dabei werden automatisch Listen mit gebraeuchlichen Nutzernamen und Passwoertern "ausprobiert" - und das auf tausenden Computern gleichzeitig. In 43 Prozent der Angriffs-Faelle wurde der Nutzername gleichzeitig auch als Passwort eingegeben. Haben die Angreifer die Zugangsdaten einmal geknackt, laden sie in den meisten Faellen Schadsoftware auf den betroffenen Rechner oder schliessen ihn an ein Bot-Netz an. Die Studie zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei der Auswahl von Nutzername und Kennwort gewissenhaft vorzugehen. Tipps dazu finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [32].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter http://www.secure-it.nrw.de herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm


Unter http://www.buerger-cert.de haben Sie die Moeglichkeit, den Newsletter zu abonnieren

Ansichten
Persönliche Werkzeuge