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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 06.07.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Spammer denken sich immer neue Methoden aus, um mit Ihren "Muellmails" die Postfaecher zu verstopfen. Besonders beliebt in 
letzter Zeit ist der Versand von Massenmails mit PDF-Anhang: Viele Anti-Spam-Programme sind noch nicht in der Lage, 
PDF-Inhalte  auf Spam zu untersuchen – sie ueberpruefen lediglich die Signatur der Datei und der E-Mail. Dies oeffnet den 
Cyberkriminellen  Tuer und Tor - und die Zeit, in der PDF-Dokumente als halbwegs "sicher" galten, scheint endgueltig vorbei.  


Die Themen des neuen Newsletters:

  • E-Mails mit angeblicher PayPal E-Tan Software enthalten Trojaner (Extraausgabe 06.07.2007)
  • Grossangriff: Hacker locken mit Apple iPhone
  • Botnetz-Alarm: Trojanisches Pferd infiziert Rechner von MySpace-Nutzern
  • Pseudo-Patch: Gefaelschte Microsoft-Mails verbreiten sich im Netz
  • Nicht spekulieren!: Dubiose Aktientipps in Umlauf
  • Nur wer patcht, gewinnt: Hacker nutzen Windows-Sicherheitsluecke als Einfallsschleuse fuer Schaedlinge
  • Teure Ahnenforschung: Webseite lockt Nutzer in die Abo-Falle
  • Update Nr. 6: Apple veroeffentlicht Sicherheitspatch
  • Ausgefuchst: Neue Firefox-Version erschienen
  • Play safe!: Schwachstellen in RealPlayer und HelixPlayer beseitigt
  • "Tagebuecher" wieder sicher: Sicherheitsluecken in Blog-Software WordPress geschlossen
  • Brandneu: Brennpunkt zum Thema "Windows Vista" auf BSI-FUER-BUERGER


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Betrueger versuchen Anwender mit Hilfe einer gefaelschten PayPal E-Mail zur Installation eines Schadprogramms zu bewegen

PayPal ist ein Dienst zur Abwicklung von Finanztransaktionen im Internet, insbesonders bei Bay-Auktionen. Zur Zeit werden E-Mails mit dem Betreff PayPal E-Tan Software Nr.' verbreitet, die im Anhang eine ZIP-Datei enthalten, die angeblich eine 'E-Tan Software' fuer das sichere Banking via PayPal enthaelt. Die Datei im ZIP-Archiv enthaelt jedoch einen Trojaner, der nach der Installation weitere Schadsoftware aus dem Internet auf den Rechner des Benutzers laedt. Zur Zeit ist die Erkennung des Trojaners und der nachgeladenen Schadsoftware durch Anti-Virensoftware noch lueckenhaft. Oeffnen Sie daher keine E-Mail mit dem Betreff 'PayPal E-Tan Software Nr.' und installieren Sie keine Programme aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen.

Hacker locken mit Apple iPhone

Grossangriff: "Congratulations, you have won a new iPhone from our store!" ("Herzlichen Glueckwunsch, Sie haben ein neues iPhone bei uns gewonnen!") - so lautet die Nachricht, die Cyberkriminelle derzeit per E-Mail im Netz verbreiten. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Secure Computing [1]. Klickt der Empfaenger auf den in der E-Mail angegebenen Link, gelangt er auf eine manipulierte Webseite. Von dort versucht ein Schaedling gleich ueber zehn Sicherheitsluecken im Internet Explorer den Rechner zu infizieren. Gelingt ihm dies, wird der Computer an ein Botnetz angeschlossen. Laut der Experten besteht ausserdem die Moeglichkeit, dass die Hacker nachtraeglich Spionage-Programme auf die betroffenen Rechner laden. Empfaenger der E-Mail sollten keinesfalls dem Link folgen und die E-Mail umgehend loeschen.

Trojanisches Pferd infiziert Rechner von MySpace-Nutzern

Botnetz-Alarm: Wieder einmal ist die Community-Plattform MySpace Ziel von Hackerangriffen: Derzeit versucht ein Schadprogramm namens "FluxBot", die Rechner der Nutzer zu infizieren, berichtet das Internet Storm Center [2]. Ueber eine Luecke im Internet Explorer schleusen manipulierte MySpace-Nutzerprofile zunaechst einen Schaedling auf den Computer, der dann wiederum FluxBot aus dem Netz nachlaedt. Anschliessend wird der Rechner an ein Botnetz angeschlossen und zu Phishing-Zwecken missbraucht. Ausserdem wird ueber ihn weitere Schadsoftware verbreitet. MySpace-Nutzer sollten keinesfalls dubiose Webseiten besuchen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [3].

Gefaelschte Microsoft-Mails verbreiten sich im Netz

Pseudo-Patch: Nicht neu, aber immer noch beliebt: Cyberkriminelle versenden derzeit gefaelschte E-Mails, die angeblich von Microsoft stammen sollen. Dies meldet das IT-Magazin PC-Welt [4]. Die Betreffzeile der Nachricht lautet: "Microsoft Security Bulletin MS07-0065 – Critical Update". Klickt der Empfaenger jedoch auf den in der E-Mail enthaltenen Link und installiert das vermeintliche "Update", wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen. Von dort schleust der Schaedling dann weitere Schadsoftware auf den Computer. Besonders perfide: Der Empfaenger wird in der E-Mail mit vollem Namen angesprochen, was die Authentizitaet der Nachricht beweisen soll. Ausserdem wird der vermeintliche Lizenzschluessel des Nutzers angegeben. Empfaenger sollten keinesfalls dem Link folgen und die E-Mail umgehend loeschen.

Dubiose Aktientipps in Umlauf

Nicht spekulieren!: Ueber einen vermeintlichen "Boersen-Newsletter" versuchen Cyberkriminelle derzeit, E-Mail-Empfaenger dazu zu bringen, Aktien des Unternehmens "Talktech Telemedia" zu erwerben. Dies berichten verschiedene IT-Sicherheitsunternehmen. Der Newsletter wird als pdf-Dokument in professionellem Layout verschickt, was die Empfaenger von der Seriositaet der Aktientipps ueberzeugen soll. Sie sollten auf die Angebote jedoch keinesfalls eingehen: Experten gehen davon aus, dass es sich um so genannte "Pennystock-Aktien" handelt, die von den Spam-Versendern im Vorfeld in grossen Mengen billig gekauft wurden. Steigt nun die Nachfrage, wird der Kurs in die Hoehe getrieben - und die Betrueger machen durch den sofortigen Verkauf ihrer Aktien grosse Gewinne, waehrend die anderen Anleger leer ausgehen.

Hacker nutzen Windows-Sicherheitsluecke als Einfallsschleuse fuer Schaedlinge

Nur wer patcht, gewinnt: Eine bereits gepatchte Sicherheitsluecke im Internet Explorer 6 und 7 wird derzeit aktiv von Hackern genutzt, um Schaedlinge auf fremde Rechner zu schleusen, meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec [5]. Dazu genuegt der Besuch einer Webseite, die manipulierte Dateien enthaelt. Nutzer von Windows XP SP2 sollten den Patch bereits ueber die automatische Update-Funktion erhalten haben. Anwender von Windows 2000 SP4 muessen das Update MS07-033 manuell von der Microsoft Webseite [6] herunterladen. Das BSI raet allen Nutzern generell dazu, veroeffentlichte Updates schnellstmoeglich einzuspielen, um das Risiko einer Infektion mit Schaedlingen so gering wie moeglich zu halten.

Webseite lockt Nutzer in die Abo-Falle

Teure Ahnenforschung: Schamlos ausgenutzt wird derzeit der Wissensdurst von Internetnutzern, berichtet die Verbraucherzentrale Brandenburg [7]: Die Webseite www.genealogie.de wirbt mit der vermeintlich kostenlosen Moeglichkeit, die eigene Familiengeschichte zu recherchieren. Zugang zu der Datenbank erhielte man, sobald man seine persoenlichen Daten angeben wuerde. Mit dieser Registrierung schliesst der Nutzer jedoch ein einjaehriges kostenpflichtiges Abo der Seite ab. Der Hinweis darauf versteckt sich ganz unten auf der Webseite - fuer den Nutzer auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Verbraucherzentrale betont, dass diese Art der Kundengewinnung unzulaessig ist und auf diese Weise geschlossene Vertraege ungueltig sind. Die Kostenpflicht von Internetservices muss fuer jeden Nutzer klar erkennbar sein - und darf nicht in den AGBs oder unterhalb des Textes versteckt werden. Geschaedigte sollten den gestellten Rechnungen unbedingt widersprechen und sich an eine Verbraucherberatungsstelle [8] in der Naehe wenden.

Trojanisches Pferd versteckt sich in gefaelschten Paypal-Mails

Tueckische TANs: Fuer Unruhe im Netz sorgen wieder einmal E-Mails, die vermeintlich von Paypal stammen sollen. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [9]. In der Mail heisst es, dass mit Paypal jetzt auch Online-Banking moeglich sei. Um dieses so sicher wie moeglich zu gestalten, koenne man ab sofort TAN-Nummern fuer Transaktionen nutzen. Dazu befinde sich im Anhang ein spezieller TAN-Generator. Oeffnet der Empfaenger jedoch die angehaengte Datei, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Der Schaedling spioniert Paypal-Zugangsdaten und moeglicherweise weitere private Informationen aus. Empfaenger der Mail sollten keinesfalls den Anhang oeffnen, sondern die Mail umgehend loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [10].

Wurm verbreitet sich ueber Youtube

Verseuchtes Video: Ein neuer Schaedling namens "SpreadBanker.A" verbreitet sich derzeit ueber die Videotauschboerse Youtube, wie das IT-Sicherheitsunternehmen Panda Software [11] berichtet. Der Wurm versteckt sich in einer Videodatei mit dem Namen "sexogratis" oder "crackwindowsvista". Wird die Datei geoeffnet, installiert sich SpreadBanker.A auf dem Rechner. Dort protokolliert der Schaedling Bankdaten wie Passwoerter und PIN-Nummern sowie Zugangsinformationen zu Online-Spielen wie beispielsweise Warcraft oder Final Fantasy. Ausserdem blockt er die Webseiten von Virenschutz-Herstellern und erstellt Kopien seines Schadcodes, um sich ueber P2P-Filesharing-Applikationen weiter zu verbreiten. Nutzer sollten die Dateien keinesfalls oeffnen und die Antivirensoftware auf den aktuellen Stand bringen. Mehr Infos zu Wuermern gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [12].

Trojanisches Pferd tarnt sich als Kinotrailer

Falsche Piraten: Den Hype um den aktuellen Kinofilm "Fluch der Karibik 3" machen sich derzeit Spam-Versender zu Nutze: Sie verschicken E-Mails mit eingebetteten Links, die angeblich zum Trailer des Films fuehren sollen. Dies berichtet Panda Software Deutschland [13]. Werden die Links angeklickt, erscheint die Meldung auf dem Bildschirm, dass der benoetigte Video-Codec fehle, um den Film anschauen zu koennen. Unbemerkt installiert sich parallel dazu ein Trojanisches Pferd namens "Pirabbean.A" auf dem Rechner. Der Schaedling deaktiviert Sicherheitssoftware, laedt weiteren Schadcode aus dem Netz nach und spioniert private Daten aus. Empfaenger sollten keinesfalls den angegebenen Links folgen und generell die Virenschutzprogramme auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zum Thema Trojanische Pferde gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [14].

Schwachstelle in CD-Bonus-Software ermoeglicht Ausfuehren von Schadcode:

Gefaehrlicher Gratis-Download: Viele Musik CDs enthalten ein spezielles Programm mit dem Kaeufer ueber das Internet kostenloses Zusatzmaterial ueber den jeweiligen Kuenstler herunterladen koennen. Dieses Programm namens CDPass enthaelt jedoch eine Sicherheitsluecke in einem ActiveX-Modul, ueber die Angreifer Schadcode auf fremde Rechner schleusen und ausfuehren koennen. Dies berichtet das US-CERT [15]. Schon der Besuch einer manipulierten Webseite oder das Oeffnen einer E-Mail im HTML-Modus genuegt, um Rechner zu infizieren. Bislang gibt es keinen Patch, der den Fehler beseitigt. Nutzern wird dringend geraten, aktive Inhalte zu deaktivieren.

E-Mails mit vermeintlichem WMF-Patch in Umlauf

Nicht installieren!: Cyberkriminelle versenden derzeit gefaelschte E-Mails, die angeblich von Microsoft stammen sollen, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure [16]. In der Nachricht wird in englischer Sprache vor einer vermeintlich gefaehrlichen Sicherheitsluecke in WMF gewarnt. Um die Luecke zu schliessen, solle der Empfaenger ueber einen eingebetteten Link ein Sicherheitsupdate herunterladen. Wird der Link jedoch angeklickt, installiert sich stattdessen ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Nutzer sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen. Ausserdem sollte generell die Antivirensoftware auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Betrueger missbrauchen Online-Hilfswelle fuer entfuehrte Maddy

Skrupellos: Online-Kriminelle sind sich offensichtlich fuer keine Betrugsmasche zu schade: Derzeit versuchen sie, auf Kosten des in Portugal entfuehrten britischen Maedchens Maddy schnelles Geld zu machen. Die Betrueger faelschen zu diesem Zweck unterstuetzungs-Webseiten, auf denen Geld fuer die gross angelegte Suchaktion gesammelt wird. Auf diese Weise gelangen sie an vertrauliche Kontoinformationen von Spendern. Online-Betrueger versuchten in den letzten Jahren immer wieder als Trittbrettfahrer von Grossereignissen die Spendenbereitschaft der Internetnutzer zu missbrauchen, etwa im Zusammenhang mit dem Hurricane Katrina, dem Tsunami im Suedpazifik oder dem juengsten Libanonkrieg. Als generelle Empfehlung gilt: Setzen Sie auf etablierte Spendenorganisationen. Das Deutsche Zentralinstitut fuer soziale Fragen, DZI [17]bietet dazu Informationen auf seiner Webseite.

Hacker nutzen alte Luecken in QuickTime und WinZip

Spaetestens jetzt updaten!: Viele Computernutzer installieren wichtige Updates nicht. Diese Nachlaessigkeit machen sich die Programmierer von Computerschaedlingen immer wieder zu Nutze. Das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec [18] berichtet von einem aktuellen Beispiel: Hacker installieren mithilfe manipulierter Webseiten Spionagesoftware auf fremden Computer. Sie nutzen dabei Schwachstellen in Apples Medienplayer QuickTime und in WinZip, einem Programm zur Datenkomprimierung, die die Hersteller schon Anfang des Jahres durch Patches geschlossen haben. Das BSI raet generell dazu, Software durch automatische Update-Services oder den regelmaessigen Besuch der Hersteller-Webseiten immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Pseudo-Google-Mails drohen Website-Betreibern mit Ausschluss

Raus bist du?: Wer eine Internetseite betreibt, egal ob privat oder gewerblich, fuer den ist eine Top-Reihung in populaeren Suchmaschinen wichtig. Um das zu erreichen, werden beispielsweise Suchbegriffe hinterlegt. Wer dabei unlauter vorgeht, erhaelt zuweilen eine Warnung - etwa vom Suchmaschinenbetreiber Google. Seit einigen Tagen ist allerdings eine Welle von gefaelschten derartigen Warn-E-Mails im Umlauf. Die Nachrichten enthalten als Anhaenge angeblich ein Programm, mit denen die Webseiten neu fuer die Internetsuche indexiert werden sollen. In Wahrheit handelt es sich dabei aber um sinnlose Dateien. In neueren Versionen dieses "Hoaxes" (Fachausdruck fuer Trickmails) koennen die Dateien aber auch moeglicherweise gefaehrliche Computerschaedlinge enthalten. Das BSI empfiehlt dringend, keine Anhaenge in verdaechtigen E-Mails zu oeffnen.

Zweifachbetrug mit falscher Abbuchung und Pseudo-Hotline

Doppelte Abzocke: Wenn Sie dieser Tage auf Ihren Kontoauszuegen eine Abbuchung einer Firma namens Payone/Kabelcom Ltd entdecken, dann sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Geldinstitut aufnehmen. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Wuerttemberg [19] berichtet, buchen die Betrueger zunaechst Betraege in der Hoehe von 7,45 Euro unberechtigt ab. Auf dem Kontoauszug findet sich dann eine angebliche Servicenummer. Dort antwortet allerdings nur ein Tonband - und fuer den teuren Anruf (0,99 Euro pro Minute) zahlt das Opfer gleich noch ein zweites Mal. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, bei auffaelligen Kontobewegungen Kontakt mit dem Bankinstitut aufzunehmen und Strafanzeige zu erstatten.

SCHUTZMASSNAHMEN:

Apple veroeffentlicht Sicherheitspatch

Update Nr. 6: Apple schliesst zwei Schwachstellen in Mac OS X ueber die es Angreifern moeglich ist, Schadcode auf fremde Rechner zu laden, private Daten auszuspionieren oder Programme zum Absturz zu bringen. Dazu genuegt der Besuch einer praeparierten Webseite. Betroffen sind Apple Mac OS X v10.3.9 und v10.4.9 sowie die jeweiligen Server-Varianten. Nutzern wird geraten, das Security Update 2007-006 umgehend zu installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Funktion "Software-Aktualisierung".

Neue Firefox-Version erschienen

Ausgefuchst: Die Mozilla-Foundation stellt die neue Firefox-Version 2.0.0.4 zum Download bereit. Damit endet gleichzeitig der Support fuer Firefox 1.5. Anwender sollten das Upgrade schnellstmoeglich installieren. Es wird ueber die automatische Update-Funktion verteilt oder kann von der Mozilla-Webseite [20] heruntergeladen werden.

Schwachstellen in RealPlayer und HelixPlayer beseitigt

Play safe!: Ueber Schwachstellen im RealPlayer sowie im HelixPlayer ist es Hackern moeglich, Schaedlinge auf die Rechner von Nutzern zu schleusen. Dazu genuegt beispielsweise das Surfen auf einer manipulierten Webseite. Betroffen sind der RealPlayer 10.5-GOLD sowie moeglicherweise auch aeltere Versionen. Die Luecken sind auch im HelixPlayer 1.x enthalten. Anwender sollten umgehend die aktuelle Version der Player von den Herstellerseiten [21] installieren.

Sicherheitsluecken in Blog-Software WordPress geschlossen

"Tagebuecher" wieder sicher: Mit der neuen Version 2.2.1 schliessen die Hersteller verschiedene Schwachstellen in der Blog-Software WordPress. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Nutzer sollten die neue Version schnellstmoeglich einspielen. Sie steht auf der Herstellerseite [22] zum Download bereit.

Microsoft veroeffentlicht wichtige Sicherheitsupdates

Frisch gepatcht: Zum monatlichen Patchday veroeffentlicht Microsoft mehrere Updates, die verschiedene Sicherheitsluecken schliessen. Betroffen ist unter anderem Microsoft Office 2003: Ueber praeparierte Visio-Dokumente (.vss, .vsd oder.vst-Dateien) ist es Angreifern moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen. Ausserdem werden insgesamt sechs Schwachstellen im Internet Explorer geschlossen. Nutzer sollten die Updates MS07-030 bis MS07-035 schnellstmoeglich installieren. Sie stehen auf der Microsoft-Seite [23] zum Download bereit und werden ueber die automatische Update-Funktion verteilt.

Neue Versionen von OpenOffice.org, StarOffice und StarSuite schliessen Sicherheitslecks

Alles neu: Ueber Sicherheitsluecken in der Software OpenOffice.org, StarOffice sowie StarSuite ist es Hackern moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu genuegt das Oeffnen von manipulierten Dokumenten - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen. Betroffen sind die OpenOffice-Versionen vor 2.2.1 sowie die StarOffice/StarSuite-Versionen 6, 7 und 8, moeglicherweise auch aeltere. Das BSI raet Anwendern dazu, die Software schnellstmoeglich zu aktualisieren. Die aktuelle OpenOffice.org-Version 2.2.1 steht unter http://de.openoffice.org/ zum Download bereit. Patches fuer StarOffice und StarSuite koennen bei Sun [24] heruntergeladen werden.

Sicherheitsluecken im VLC media player geschlossen

Schnell aktualisieren!: Die neue Version 0.8.6c des VLC media players schliesst einige kritische Schwachstellen der Vorgaengerversionen, ueber die Angreifer schaedliche Software auf fremde Rechner laden koennen. Dazu genuegt das Oeffnen einer speziell praeparierten Multimedia-Datei. Das BSI raet Anwendern dazu, die aktuelle Version 0.8.6c des Players umgehend zu installieren. Das Programm kann auf der Herstellerseite [25] heruntergeladen werden.

Schwachstellen in HP-Notebook-Software beseitigt

Nicht mehr hilflos: Auch Notebooks bleiben nicht vor Schaedlingen verschont: Ueber Sicherheitsluecken in der HP-Notebook-Software "Help and Support Center" ist es Fremden moeglich, beliebigen Schadcode auf Laptops zu schleusen. Betroffen sind alle Versionen vor 4.4.C. Die Software befindet sich standardmaessig auf allen HP- und HP-Compaq-Notebooks mit Windows-XP-Betriebssystem. Nutzer sollten umgehend die aktuelle Version des Programms installieren. Dieses kann bei HP [26] heruntergeladen werden.

Sicherheitsluecken im Yahoo-Messenger geschlossen

Wieder sicher chatten: Ueber kritische Schwachstellen im Messenger von Yahoo ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremden Rechnern zu starten. Dazu genuegt der Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen ist die Version 8.1.0.249, moeglicherweise jedoch auch aeltere. Das BSI raet Nutzern dazu, die aktuelle Version des Messengers umgehend zu installieren, da die Luecken bereits aktiv ausgenutzt werden. Herunterzuladen ist das Programm bei Yahoo unter http://messenger.yahoo.com/download.php.

Update fuer Instant-Messenger Trillian

Gefaehrliche Nachrichten: Mithilfe von praeparierten Textnachrichten ist es Hackern moeglich, ueber den Instant-Messenger Trillian beliebigen Schadcode auf Rechner zu schmuggeln. Die aktuelle Version der Software 3.1.6.0 schliesst die Sicherheitsluecke. Nutzer sollten das Programm schnellstmoeglich aktualisieren. Herunterzuladen ist Trillian 3.1.6.0 auf der Webseite des Herstellers Cerulean Studios [27].

Blue Coat schliesst Sicherheitsluecke in Webfilter

Schutz fuer Schuetzer: In der kostenlosen Jugendschutz-Software K9 Web Protection wurde eine Schwachstelle entdeckt, die Angreifern als Einfallschleuse fuer Schaedlinge dienen kann. Dazu genuegt schon der Besuch einer Webseite, auf der sich manipulierte Links befinden. Mit Version 3.2.44 wurde die Luecke geschlossen. Nutzer sollten die aktuelle Version schnellstmoeglich installieren. Auf der Blue Coat-Webseite [28] steht das Programm zum Download bereit.

Mozilla schliesst mehrere Sicherheitsluecken

Rundumschlag: In den Mozilla-Produkten Firefox, Thunderbird und Sea Monkey sind verschiedene Schwachstellen behoben worden. Ueber die Sicherheitsluecken war es moeglich, die Programme zum Absturz zu bringen, unbemerkt Kommandos auf dem Computer auszufuehren oder Informationen auszuspaehen. In den nun veroeffentlichten Versionen 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Firefox, 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Thunderbird sowie 1.1.2 bzw. 1.0.9 von Seamonkey wurden die Loecher geschlossen. Detailinformationen finden Sie auf den Seiten des Buerger-CERT http://www.buerger-cert.de/techwarnung_archiv.aspx?param=48cHquSuQhRFmd4TQxEooQ%253d%253d].

F-Secure veroeffentlicht Sicherheits-Updates

Lahmgelegt: Ueber vier Schwachstellen in verschiedenen Antivirenprodukten des Sicherheitsunternehmens F-Secure [29] ist es Angreifern moeglich, Schaedlinge auf fremden Rechner zu installieren oder die Anwendung zum Absturz zu bringen. Das Unternehmen veroeffentlicht daher diverse Sicherheitsupdates. Die Produkte F-Secure Internet Security und Anti-Virus in den Versionen 2005, 2006 sowie 2007 werden automatisch ueber den Update-Mechanismus der Programme aktualisiert. Fuer alle anderen Produkte sollten die Updates schnellstmoeglich manuell heruntergeladen werden. Eine Liste der bereitgestellten Patches finden Anwender auf den folgenden F-Secure-Webseiten http://www.f-secure.com/security/.

Schwachstellen in Antivirenloesungen von Avira

Wichtige Updates!: Der Hersteller Avira [30] hat mehrere Sicherheitsluecken in seinem Virenscanner AntiVir geschlossen, die von Angreifern ausgenutzt werden konnten, um schadhaften Programmcode einzuschleusen. Dazu genuegte bereits das Empfangen eines manipulierten E-Mail-Anhangs. Ueber die automatische Update-Funktion wurden bereits Patches zur Behebung der Probleme verteilt. Falls Ihre AntiVir-Installation nach dem 30.05. noch kein Update durchgefuehrt hat, so holen Sie dies bitte schnellstmoeglich nach.

Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht

Heute schon gepatcht?: Mit dem Update 2007-005 schliesst Apple verschiedene Sicherheitsluecken im Betriebssystem MAC OS X. Die Schwachstellen koennen von Angreifern ausgenutzt werden, um die Systemrechte von lokalen Nutzern zu erweitern, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden, private Daten auszuspionieren oder Anwendungen zum Absturz zu bringen. Das Buerger-CERT raet Anwendern dazu, die Aktualisierung schnellstmoeglich ueber die integrierte Update-Funktion vorzunehmen. Alternativ kann der Patch auch von der Apple-Download-Seite [31] heruntergeladen werden.

PRISMA:

Brennpunkt zum Thema "Windows Vista" auf BSI-FUER-BUERGER

Brandneu: Was sind die neuen Sicherheitsfunktionen von Windows-Vista und wie kann ich sie optimal nutzen? Diese und andere Fragen zum neuen Betriebssystem von Microsoft beantwortet der aktuelle Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite. Die Verbesserungen bei Windows-Vista betreffen verschiedene Sicherheitsaspekte: So arbeiten Nutzer nicht mehr – wie frueher allzu oft - mit uneingeschraenkten Administratorenrechten, sondern nur mit beschraenkten Benutzerkonten. Der integrierte Windows Defender bietet Schutz vor Schadsoftware, wodurch sich das Risiko von Infektionen reduzieren soll. Auch weitere Funktionen wie beispielsweise Einstellungen zum Jugendschutz sind als klare Verbesserungen zu werten. Mehr Infos und Tipps zum sicheren arbeiten mit Windows Vista gibt es unter http://www.bsi-fuer-buerger.de.

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [32] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [33] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [34] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Daten auf Laptops werden zu selten verschluesselt

Risikofaktor Verlust: Natuerlich ist es aeusserst wichtig, Computer vor elektronischen Angriffen zu schuetzen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass es auch "ganz reale" Gefahren gibt. So zeigt eine Studie des Sicherheitunternehmens [EXTERNLINKS||Symantec||http://www.symantec.de]] jetzt auf, dass ca. 42 Prozent aller Datenverluste in Unternehmen dadurch entstehen, dass mobile Geraete wie Laptops oder Smartphones gestohlen werden oder verloren gehen. Zu besonderen Risikozonen zaehlen Autos, Flughaefen und Zuege - und das eigene Buero. Das BSI empfiehlt, wichtige Daten auf Mobilgeraeten zu verschluesseln. Damit wird ihr Missbrauch ausgeschlossen oder zumindest deutlich erschwert. Naehere Informationen zur Verschluesselung finden Sie auf der Webseite BSI-FUER-BUERGER [35].

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [36].

Alle 39 Sekunden ein Computerangriff

Unter Dauerbeschuss: Zu einem interessanten Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universitaet Maryland: Computer mit Internetzugang werden statistisch alle 39 Sekunden angegriffen - das sind im Durchschnitt 2244 Hacker-Angriffe pro Tag. Es zeigte sich, dass die meisten Angreifer mit automatisierten Woerterbuch-Skripten arbeiten, um Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Dabei werden automatisch Listen mit gebraeuchlichen Nutzernamen und Passwoertern "ausprobiert" - und das auf tausenden Computern gleichzeitig. In 43 Prozent der Angriffs-Faelle wurde der Nutzername gleichzeitig auch als Passwort eingegeben. Haben die Angreifer die Zugangsdaten einmal geknackt, laden sie in den meisten Faellen Schadsoftware auf den betroffenen Rechner oder schliessen ihn an ein Bot-Netz an. Die Studie zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei der Auswahl von Nutzername und Kennwort gewissenhaft vorzugehen. Tipps dazu finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [37].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter http://www.secure-it.nrw.de herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm


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