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IT-Sicherheit

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IT-Sicherheit

18.07.2013

IT- und Internetnutzer müssen in diesen Tagen wieder viele Löcher in ihrer Software stopfen. Neben den regelmäßigen Patchdays, wie zum Beispiel Microsoft und Adobe sie monatlich durchführen, gilt es eine ganze Reihe weiterer aktueller Sicherheitslücken zu schließen. Zu den betroffenen Produkten gehört der Opera-Browser, das mobile Betriebssystem Android sowie Router und IP-Kameras der Firma D-LINK. Wer den Sommerurlaub ohne PC, Tablet oder Smartphone verbringt, kann daher schnell einige Updates verpassen. Das Bürger-CERT empfiehlt Urlaubern deswegen nach der Rückkehr zu prüfen, ob alle Geräte noch dem aktuellen Stand der Sicherheit entsprechen. Falls nicht: Installieren Sie verpasste Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem, Ihr Virenschutzprogramm, Ihre Firewall oder andere Software sofort nach.

04.07.2013

Nicht nur Einbrecher haben zur Urlaubszeit Konjunktur. Auch Online-Kriminelle machen keine Ferien und nutzen die urlaubsbedingt verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte: Urlaubsfotos direkt vom Smartphone online stellen, ein neues eBook herunterladen oder zwischendurch E-Mails checken. Im Urlaub sind mobile, internetfähige Geräte für viele Privatanwender zu unverzichtbaren Begleitern geworden. Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, sollten Urlauber nicht zu sorglos mit der Sicherheit ihrer Daten umgehen.

21.06.2013

Die mobile Kommunikation wird für Angreifer zunehmend attraktiver: Schadprogramme, die Sicherheitslücken in Smartphones ausnutzen, beweisen das immer wieder auf's Neue. Aktuell berichten wir über eine Sicherheitslücke in Blackberry und einen neuen Trojaner, der eine bisher unbekannte Lücke in Android ausnutzt. Wer als Privatperson oder Unternehmen eine eigene Webseite mit einem Content Management System (CMS) betreibt, sollte sich auch bei dieser Software der Gefahr von Angriffen bewusst sein. Das BSI hat eine Studie veröffentlicht, die die Bedrohungslage und relevante Schwachstellen weit verbreiteter Open-Source-CMS untersucht. Fazit: Die Programme bieten ein angemessenes Sicherheitsniveau. Der Nutzer ist jedoch gefordert, die Software sachgemäß zu konfigurieren und kontinuierlich zu pflegen, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.


BSI-Gesetz


Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern. Ob Sie alle nötigen Maßnahmen für den Basisschutz getroffen haben, können Sie anhand einer Checkliste auf der BSI-Web-Seite überprüfen.

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Aktuelle Warnung!

Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

Aktuell versuchen Betrüger per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Ihre Masche: Sie geben sich per E-Mail als „Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)“ aus und geben vor, die betroffenen Bürger hätten zuviel Einkommensteuer gezahlt. Um diese nun zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Sicherheitscode gemacht werden sollen.

Das BZSt warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das BZSt, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

Fremdes Foto auf Facebook-Pinnwand: Ein Klick und Hunderte Euro sind weg

Extraausgabe

06.05.2013 Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer 8

Die Nutzung nicht betroffener Browser wird empfohlen: Microsoft hat ein Advisory zu einer Zero-Day-Schwachstelle im Internet Explorer 8 veröffentlicht. Demnach ermöglicht die Schwachstelle Online-Kriminellen, fremden Code auszuführen, wenn der Nutzer eine präparierte Webseite besucht. Betroffen von der Schwachstelle ist nur die Version 8 des Internet Explorers von Microsoft. Ein Sicherheitsupdate gibt es noch nicht. Die Schwachstelle wird bereits in gezielten Angriffen aktiv ausgenutzt. Des Weiteren wurde im Internet bereits Angriffscode veröffentlicht, der diese Schwachstelle ausnutzt. Das Bürger-CERT empfiehlt allen Nutzern von Windows Vista, 7 oder 8 auf die nicht betroffenen Versionen 9 oder 10 des Internet Explorers zu wechseln. Da der Internet Explorer unter Windows XP nur bis zur Version 8 nutzbar ist, haben Anwender von Windows XP diese Option jedoch nicht. Das Bürger-CERT empfiehlt die von Microsoft in dem Security Advisory beschriebenen Maßnahmen umzusetzen und die Sicherheitseinstellungen für die „Internetzone“ auf „Hoch“ zu setzen. Diese Einstellung führt jedoch zu deutlichen Einschränkungen der Nutzbarkeit des Internet. Als Alternative steht dem Nutzer der temporäre Einsatz eines aktuellen alternativen Browsers offen.

08.04.2013 Herstellerunterstützung für Windows XP endet

Keine Sicherheits¬aktualisierungen mehr für Windows XP ab den 8. April 2014: Microsoft hat angekündigt, die allgemeine Herstellerunterstützung für das Betriebssystem Windows XP am 8. April 2014 zu beenden. Nach diesem Zeitpunkt werden keine Sicherheits¬aktualisierungen mehr durch den Hersteller veröffentlicht. Bekannte Schwachstellen werden damit nicht mehr geschlossen und können leicht von Angreifern ausgenutzt werden. Die weitere Nutzung des heute noch weitverbreiteten Windows XP stellt nach diesem Zeitpunkt ein grundsätzliches Risiko dar. Daher empfiehlt das BSI, spätestens bis zum Zeitpunkt des Endes der Herstellerunterstützung auf ein alternatives aktuelles Betriebssystem dieses oder eines anderen Herstellers zu wechseln.

08.02.2013 Sicherheitslücken in Adobe Flash Player

Ausführen beliebigen Schadcodes: Adobe hat eine neue Version für seinen Flash Player bereitgestellt, die zwei kritische Sicherheitslücken stopft. Über diese Lücken ist es in älteren Versionen möglich, beliebige Kommandos auf dem Rechner mit den Rechten des Benutzers auszuführen.

Angreifer sind bereits dabei, diese Lücke weiträumig zu nutzen. Hierfür werden zum einen aktiv Word-Dokumente mit eingebetteten Flash-Daten per E-Mail versendet, die nach Öffnen der Datei den Rechner infizieren. Zum anderen lässt sich eine der bekanntgewordenen Lücken sogar für sog. Drive-By-Exploits verwenden, d.h. dass ohne weitere Aktion des Benutzers bereits der Besuch einer infizierten Webseite ausreicht, um den Rechner in die Gewalt des Angreifers zu bringen. Es wird daher dringend empfohlen, auf die aktuelle Version zu wechseln.

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Warnungen und aktuelle Informationen

  • Apps mit Schadcode: Sicherheitslücke in allen Android-Versionen
  • D-LINK: Sicherheitslücke in WLAN-Routern und IP-Kameras
  • Steuererstattung?: Betrügerische Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern
  • Phishing: Nachgebauter Prepaid-Aufladeservice von Vodafone
  • Systemeinbruch: Opera veröffentlicht neue Version des Opera Browsers
  • IrfanView: Neue Version schließt mehrere Sicherheitslücken
  • Patchdays: Adobe und Microsoft schließen zahlreiche Schwachstellen
  • Datenpannen: Zwei Sicherheitslücken bei Facebook
  • Browser: Erfolgreiche Hackerattacke auf Opera-Server
  • Online-Kriminelle machen keine Ferien: BSI gibt Tipps für Reisende
  • Mozilla: Neue Versionen für Firefox und Thunderbird schließen Sicherheitslücken
  • Wordpress: Neue Version schließt zwölf Sicherheitslücken


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Links zu IT-Themen · Hilfe, Tipps und Tricks · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

Mehr Sicherheit in App-Stores

Microsoft führt neue Sicherheitsrichtlinien ein: Microsoft hat die Sicherheitsrichtlinien überarbeitet, die für Apps im Windows Store, Windows Phone Store, Office Store und Azure Marketplace gelten. Damit die Hersteller Sicherheitslücken in den von Ihnen angebotenen Apps schnellstmöglich schließen, setzt Microsoft ihnen nun eine Frist von 180 Tagen. Sollten die Lücken bis dahin nicht geschlossen sein, behält sich Microsoft vor, die App aus seinem Store zu entfernen. Werden Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt, können auch kürzere Fristen gelten. (130718)

Transparenzbericht

Google listet verseuchte Webseiten auf: Google hat einen neuen Abschnitt in seinem Transparenzbericht eingeführt, mit dem das Unternehmen mehr Aufschluss über die Quellen von Malware- und Phishing-Angriffen gibt. Nutzer können dem Bericht nun unter anderem entnehmen, wo in der Welt betrügerische oder bösartige Webseiten gehostet und wie schnell die Seiten nach einer Säuberung von Malware erneut befallen werden. Demnach sind aktuell rund 10 Prozent aller hierzulande gehosteten Webseiten mit Schadsoftware infiziert. Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit hohem Malware-Anteil: In den USA liegt dieser Wert bei nur 2 Prozent, in Frankreich bei 7 und in Großbritannien bei 5 Prozent. Die Daten stammen aus Googles Safe Browsing Programm, mit dem das Unternehmen Internetnutzer (unter anderem der Programme Chrome, Firefox und weiterer Browser) warnt, bevor sie eine potentiell gefährliche Webseite besuchen. Rund 10.000 dieser gefährlichen Seiten findet und blockiert Google nach eigenen Angaben jeden Tag. (130704)

Phishing

Zahl der Betroffenen steigt drastisch an: Laut einer Studie von Kaspersky Lab ist die Zahl der von Phishing betroffenen Internetnutzer im vergangenen Jahr drastisch angestiegen. Zwischen Mai 2012 und April 2013 sahen sich weltweit 37,3 Millionen Anwender mit einem Phishing-Angriff konfrontiert, das entspricht einem Anstieg von 87 Prozent. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es lediglich 19,9 Millionen Nutzer. In Deutschland hat sich die Zahl der Betroffenen auf 2,3 Millionen mehr als verdoppelt. 6,2 Prozent aller Phishing-Angriffe haben deutsche Nutzer zum Ziel. Damit liegt Deutschland auf Platz vier der betroffenen Länder hinter Russland, den USA und Indien. Auch wenn es um den Ursprung der Angriffe geht, liegt Deutschland weit vorne: 6,0 Prozent aller betrügerischen Webseiten liegen in Deutschland – mehr Angriffe stammen nur aus den USA (18,7 Prozent) und Großbritannien (6,7 Prozent). Weltweit hat sich die Zahl der gefundenen betrügerischen Webseiten und Server gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht. Wie Sie sich vor Phishing schützen können, erfahren Sie auf der BSI Webseite. (130704)

Studie

Zahl mobiler Malware legte um 614 Prozent zu: Der dritte Mobile Threats Report des Netzwerkausrüsters Juniper Networks offenbart einen Anstieg an mobiler Malware zwischen März 2012 und März 2013 um 614 Prozent auf 276.259. Im Vorjahr betrug die Wachstumsrate 155 Prozent. Der Bericht basiert Juniper zufolge auf einer Analyse von mehr als 1,85 Millionen mobilen Anwendungen und Schwachstellen. Er berücksichtigt alle großen Mobilbetriebssysteme und Daten aus 173 Ländern. Informationen wie Sie sich sicher im mobilen Netz bewegen erhalten Sie auf der BSI Webseite. (130704)

EU will Strafen verschärfen

Cyber-Angriffe: Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat einen Richtlinienentwurf über Angriffe auf Informationssysteme verabschiedet, der einheitliche und hohe Strafen für Cyberkriminelle fordert. Zwischen zwei und fünf Jahren sollen kriminelle Hacker demnach ins Gefängnis kommen. Als schwerwiegende Angriffe werden unter anderem Botnetz-Attacken, der Missbrauch personenbezogener Informationen oder Attacken auf Kritische Infrastrukturen gewertet. Die Richtlinie sieht jedoch auch Strafen vor, wenn Hackerwerkzeuge verkauft, beschafft und verbreitet werden, mit denen sich Cyber-Angriffe ausführen lassen. Der Richtlinienentwurf hat auch zum Ziel, dass IT-Systeme besser gegen Angriffe geschützt und die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden. Dazu werden die Mitgliedstaaten z.B. verpflichtet, rund um die Uhr besetzte nationale Kontakt- und Meldestellen für den Informationsaustausch über Cyber-Attacken und Internetkriminalität einzurichten. Die Kooperation zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgern im Kampf gegen Cyberkriminalität soll verbessert werden. In Deutschland traten bereits 2007 verschärfte Regelungen zu Cyber-Kriminalität in Kraft. Nun soll mit der europaweiten Richtlinie mehr Einheitlichkeit geschaffen und der Internationalisierung der Cyberkriminalität Rechnung getragen werden. (130621)

Jugendliche sensibilisieren

Cybermobbing: Nur wenige Fälle von Cybermobbing nehmen solche Ausmaße an, wie der, der vor kurzem vor dem Bonner Landgericht verhandelt wurde: Dort erhielt ein 13-jähriger Schüler 5.000 Euro Schmerzensgeld, weil zwei Gleichaltrige ihn und seine Familie in einem Youtube-Video rassistisch und sexistisch verunglimpft hatten. Weniger schwere Fälle sind jedoch vielen Kindern und Jugendlichen bekannt. Um für die Problematik zu sensibilisieren unterstützt die Internetinitiative klicksafe ein neues Computerspiel für Kinder und Jugendliche welches in Koproduktion des Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern und Digital Treasure Entertainment entwickelt wurde. Mit „Jakob und die Cybermights“ haben Eltern und Lehrer die Möglichkeit, dem Nachwuchs Methoden und Strategien für einen sicheren Umgang mit modernen Medien auf unterhaltsame Weise näher zu bringen. Durch das Spiel sollen sich die Kinder und Jugendlichen nicht nur Sachwissen, zum Beispiel über Verhalten in Sozialen Netzwerken, die Verwendung von Pseudonymen und Nicknames und über sichere Passwörter aneignen, sondern auch ausprobieren, wie man sich gegen ungerechte Angriffe und Beleidigungen auch im Internet sinnvoll wehren kann. (130621)

Menschliche Fehler oder Hackerangriffe?

Sicherheitsverstöße: Nach einer Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec sind menschliche Fehler weltweit in fast zwei Dritteln aller Fälle der Auslöser für Sicherheitsverstöße und Datenpannen in Unternehmen. Anders jedoch in Deutschland: Laut der Studie wurden hier im vergangenen Jahr 48 Prozent der Datenpannen durch Hackerangriffe verursacht. Menschliche Fehler waren nur in 36 Prozent der Fälle der Auslöser und Systemfehler für die restlichen 16 Prozent verantwortlich. Die Kosten für den Verlust vertraulicher Informationen in Unternehmen steigen dabei weiter ungebrochen: Symantec beziffert die Kosten deutschlandweit mit 3,67 Millionen Euro in 2012. (130621)

Fast jeder vierte deutsche PC ist infiziert

Malware-Statistik: Die Zahl neuer Malware-Programme nehme weiterhin stark zu, berichtet der Antivirus-Hersteller Panda Security in seinem ersten Quartalsbericht für 2013. In den ersten drei Monaten des Jahres seien weltweit über 6,5 Millionen neue Schädlinge gefunden worden. Die Rangliste der Staaten mit den meisten infizierten Rechnern führt mit 53,4 Prozent unangefochten China an. Deutschland liegt demnach zwar unter den Top Ten der weniger belasteten Länder. Dennoch ist hierzulande fast jeder vierte PC (22,9 Prozent) mit Schadsoftware belastet. Kaspersky Lab berichtet in seinem Quartalsbericht, dass jeder infizierte Rechner im Durchschnitt acht Sicherheitslücken aufweise. Bei den Sicherheitslücken sei Oracle Java demnach weiter führend. Kaspersky Lab habe derartige Schwachstellen auf 45,3 Prozent aller untersuchten Computer ermitteln können, gefolgt von Adobe Flash Player (22,8 Prozent) und Adobe Shockwave Player (18,2 Prozent). (130606)

Deutsche wissen wenig über Sicherheit

Studie zum Online-Shopping: Einkaufen im Internet gehört für viele Deutsche bereits zum Alltag. Bereits 86 Prozent der Deutschen waren schon einmal im Internet shoppen. Allerdings ist das Wissen über Sicherheit und Rechte beim digitalen Einkauf nicht sehr ausgeprägt. Das hat jetzt eine repräsentative Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) aufgedeckt. In der Studie wussten zum Beispiel nur 73 Prozent der 1.014 Befragten, dass eine sichere Internetverbindung durch das Kürzel „https“ und ein geschlossenes Vorhängeschloss in der Adresszeile zu erkennen ist. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) meinte, dass ein aktueller Virenscanner auf dem eigenen Rechner genüge. Immerhin ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) lag bei allen Fragen richtig. (130606)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2012:

Zunahme der Cyberkriminalität: Zunehmend beschäftigt die Cyberkriminalität die Polizeien des Bundes und der Länder. Gemeint sind Straftaten, die unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik begangen werden, indem etwa Daten ausgespäht und abgefangen werden oder indem mit einer Schadsoftware Daten verändert oder Computer beschädigt werden. 2012 sind solche Delikte im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf 63.959 Fälle angestiegen, berichtet das Bundesministerium des Innern Es gebe darüber hinaus vermutlich ein erhebliches Dunkelfeld. "Die Bedrohungslagen werden vielfältiger und es steigen die Schadenssummen. Cyberkriminalität ist ein flexibler und anonymer Deliktsbereich. Darauf muss die Sicherheitspolitik reagieren. Hier dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen," betonte Bundesinnenminister Friedrich. Besonders stark angestiegen sind 2012 die Fälle im Bereich Datenveränderung/ Computersabotage. Hier stieg die Zahl der registrierten Fälle um 133 Prozent von 4644 in 2011 auf 10.857 in 2012. (130523)

Information zur Sicherheit der AusweisApp

Neuer Personalausweis: Der Bundesrechnungshof hat sich in seinem Bericht zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes vom 16. April 2013 unter anderem mit der Software AusweisApp befasst, die zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises benötigt wird. Verschiedene Medien haben in diesem Zusammenhang kritisch über die Sicherheit der AusweisApp berichtet. Das BSI hat umfangreiche Maßnahmen getroffen, die die Sicherheit der AusweisApp gewährleisten. Vor der Veröffentlichung neuer Versionen der AusweisApp werden umfangreiche Tests und Analysen zur Qualitätssicherung und Sicherheitsbewertung durchgeführt. Dies beinhaltet auch eine kontinuierliche Bewertung der mit der AusweisApp ausgelieferten Fremdkomponenten. Durch die fortlaufende Betrachtung und Bewertung der Software durch das BSI und vom ihm beauftragte Prüfstellen ist sichergestellt, dass auftretende Schwachstellen frühzeitig erkannt und zeitnah behoben werden können. Um die Vorteile der Online-Funktionen des neuen Personalausweises in vollen Umfang nutzen zu können, gibt BSI für Bürger entsprechende Sicherheitstipps. (130508)

Passwort-Manager

Sicheres Speichern sicherer Passwörter: Sichere Passwörter, die lang genug sind, Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten, sind nicht leicht zu merken. Leicht zu merkende Passwörter dagegen sind in der Regel nicht sicher. Abhilfe können Passwort-Manager schaffen, also Programme, die viele verschiedene, sichere Passwörter speichern und diese mit einem Master-Passwort gut verschlüsselt absichern. Es gibt einige verschiedene Passwort-Manager, alle mit bestimmten Vor- und Nachteilen. Die IT-Zeitschrift Computerwoche getestet hat einige und aufgeschrieben, für welchen Anwendungszweck welcher Passwort-Manager der am besten geeignete ist. Das Online-Magazin PC-Welt empfiehlt noch ein weiteres Programm: Password Depot 7, das in der neuen Version auch die Cloud-Dienste Dropbox und Google Drive unterstützt. Wer ohne Passwort-Manager auskommen will, findet auf der Webseite von BSI Tipps, wie man sich sichere Passwörter erstellt und einfach merken kann. (130314)

Aufklärung nicht nur für Eltern

Infos zum Datenschutz und Recht im Internet: „Eltern haften für ihre Kinder“ - im Cyberspace gilt dieser Satz nicht immer. Zwei aktuelle Broschüren der Initiative klicksafe.de informieren Eltern darüber, wann und in welchem Umfang sie für das Verhalten ihrer Kinder im Netz juristisch verantwortlich sind und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um Ärger zu vermeiden. Der Flyer „Datenschutz-Tipps für Eltern – So sind persönliche Daten im Internet sicher“ klärt Eltern darüber auf, welche Folgen die unbedachte Weitergabe und Verbreitung persönlicher Daten im Internet haben kann. Auch gibt es Hilfestellungen für das korrekte Verhalten im Fall der Fälle. Die Broschüre „Spielregeln im Internet 2“ behandelt Rechtsfragen im Internet umfassender. Auf 68 Seiten werden u.a. folgende Themen abgehandelt: Veröffentlichen und Zitieren im WWW, sicheres Kaufen und Verkaufen im Netz, Umgang mit digitaler Musik, Abofallen, Marken- und Urheberrecht. Der Flyer und die Broschüre können unter den genannten Weblinks kostenlos heruntergeladen oder als Print-Produkt bestellt werden. (121220)

Webseite fuer Kinder und Eltern

surfen-ohne-risiko.net: Das Bundesfamilienministerium geht mit einem neuen Internetangebot fuer Eltern und Kinder online: Auf surfen-ohne-risiko koennen Familien sich ueber den sicheren Umgang mit dem World Wide Web informieren. Mithilfe eines speziellen Moduls ist es ausserdem moeglich, sich eine individuelle Startseite zu erstellen: Kindgerechte Nachrichten, Kinderchat, Kindermail, Surf-Tipps und Spiele koennen ganz einfach per Mausklick wie auf einer Magnetwand zusammengestellt werden. In verschiedenen Quizzes zu den Themenbereichen "Surfen", "Chatten" und "Spielen" koennen Kinder und Eltern ausserdem ihr eigenes Wissen testen. Kurzfilme zu den genannten Bereichen klaeren ueber verschiedene Gefahren auf. (110303)

Broschüre rund um Rechtsfragen im Netz

Rechte und Pflichten: "Darf ich Fotos anderer Personen auf Facebook veroeffentlichen?", "Wie reagiere ich, wenn ich eine Abmahnung geschickt bekomme?" Diese und andere Fragen beantwortet die Broschuere "Spielregeln im Internet - Durchblicken im Rechte-Dschungel" der EU-Initiative klicksafe und des Online-Portals iRights.info. Die Experten klaeren in acht Themenschwerpunkten ueber Rechte und Pflichten auf, die man als Internetnutzer hat, und geben nuetzliche Tipps. Schwerpunkte sind beispielsweise Datenschutz in sozialen Netzwerken, Cyberbullying oder Internet-Downloads. Die Broschuere steht auf der Klicksafe-Seite als PDF zum Download bereit oder kann dort als Printversion bestellt werden. (101125)

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Siehe auch

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