Lohra-Wiki

IT-Sicherheit

Aus Lohra-Wiki

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
K (PRISMA:)
(Update 20.3.)
Zeile 1: Zeile 1:
-
Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 21.02.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.
+
Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 20.03.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.
 +
 
 +
Die Gefaehrdungen im Internet nehmen stetig zu - das ist eines der Ergebnisse des BSI-Lagebildes zur IT-Sicherheit fuer das vierte Quartal 2007. Zwar waren weniger E-Mails mit schaedlichen Dateien im Netz unterwegs, dafuer stieg die Zahl von Webseiten, die Schaedlinge verbreiten. Ausserdem nahm sowohl die Zahl der Spam-Mails als auch die Gefaehrdung durch Bot-Netze weiter zu. Mehr Infos dazu gibt es auf der BSI-Webseite [http://www.bsi.de/literat/lagebericht/index.htm
-
Dass sich im Internet viele Webseiten finden, deren Inhalte fuer Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind, ist hinreichend bekannt. Umso wichtiger sind daher Hinweise von Nutzern, die beim Surfen auf jugendgefaehrdende Webseiten stossen. Bei der Organisation Jugendschutz.net [http://www.jugendschutz.net] gingen im Januar mehr als 750 Beschwerden ueber Jugendschutzverstoesse ein - so viele wie nie zuvor. Dank der Hinweise kann im Anschluss dafuer gesorgt werden, dass problematische Inhalte geloescht, geaendert oder fuer Kinder und Jugendliche gesperrt werden.
 
Die Themen des neuen Newsletters:
Die Themen des neuen Newsletters:
-
  * Schaedling statt Schutz: Gefaelschte Sicherheitssoftware im Umlauf
+
  * Trojaner im Anmarsch: Spam-Mails locken mit kostenlosen Bildschirmschonern
   
   
-
  * Spion statt Spiel: Online-Casino-Webseite installiert Trojanisches Pferd
+
  * Gefaehrliche Umleitung: Online-Kriminelle missbrauchen vertrauenswuerdige Webseiten zur Schadcodeverbreitung
   
   
-
  * Pamela, Michael, Britney: Spam-Mail lockt mit Prominenten-News
+
  * Ausgespaeht: Flash-Funktionen ermoeglichen Datenspionage bei eBay-Auktionen
   
   
-
  * Alptraumhaft: Spam-Mails locken mit Traumhaeusern
+
  * Absturzgefaehrdet: RealPlayer weist Schwachstelle auf
   
   
-
  * Ausgetrickst: Cyberkriminelle versenden Spam per Abwesenheitsnotiz
+
  * Wieder ein Leck: Sicherheitsluecke im VLC Mediaplayer
   
   
-
  * Gefaehrliche Nachrichten: Instant Messenger ICQ weist kritische Sicherheitsluecke auf
+
  * Heimtueckisch: Download-Manager laedt Trojanische Pferde
   
   
-
  * Gar nicht sozial: Schaedling verbreitet sich ueber Google Orkut
+
  * Unbedingt updaten!: Microsoft schliesst kritische Luecken in Office-Programmen
   
   
-
  * Wie neu: Symantec veroeffentlicht Updates fuer Antivirenprodukte
+
  * Ein Patch kommt selten allein: Apple schliesst 46 Sicherheitsluecken
   
   
-
  * Nachzuegler: Update fuer Thunderbird erschienen
+
  * Schnell patchen!: F-Secure stellt Updates fuer mehrere Produkte bereit
   
   
-
  * Nach "d" kommt "e": Neue Version des VLC-Mediaplayers heraus gegeben
+
  * Damit die Sonne wieder scheint: Sicherheitsluecken in SUN Java geschlossen
   
   
-
  * Zum letzten Mal ...  : Schwachstellen im Netscape Navigator beseitigt
+
  * Provider muessen nachruesten: Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten
-
+
-
* Genau hingeschaut: Spam-Mails werden immer individueller
+
-
 
+
= STÖRENFRIEDE: =
= STÖRENFRIEDE: =
 +
 +
== Spam-Mails locken mit kostenlosen Bildschirmschonern ==
 +
 +
'''Trojaner im Anmarsch:'''
 +
Online-Kriminelle verbreiten derzeit E-Mails, in denen vermeintliche 3D-Bildschirmschoner zum kostenlosen Download angeboten werden. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Sunbelt Software [http://www.sunbelt-software.com/]. Die Mails mit dem Betreff "Best screensaver for you" werben mit extrem realistisch wirkenden 3D-Motiven, die der Empfaenger ueber die angegebenen Webseiten herunterladen koenne. Folgt man jedoch einem der aufgefuehrten Links und klickt eine der Dateien an, wird ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner installiert. Dieses laedt weitere Schadsoftware aus dem Netz nach. Empfaenger sollten die Mails umgehend loeschen und keinesfalls weiterleiten. Ausserdem sollte der Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm].
 +
 +
== Online-Kriminelle missbrauchen vertrauenswuerdige Webseiten zur Schadcodeverbreitung ==
 +
 +
'''Gefaehrliche Umleitung:'''
 +
Online-Betrueger missbrauchen derzeit bekannte Webseiten, um schaedliche Software im Netz zu verbreiten, berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Dazu genuegt es, wenn der Nutzer Links aus Suchergebnissen von Suchmaschinen anklickt. Die Online-Kriminellen manipulieren die angegebenen Suchergebnisse, so dass der Nutzer auf eine praeparierte Webseite umgeleitet wird, wenn er auf den Ergebnis-Link klickt. Auf den Seiten werden zu Phishing-Zwecken private Daten ausspioniert oder vermeintliche Videocodecs und Antispyware zum Download angeboten. Laedt der Nutzer diese Dateien jedoch herunter und fuehrt sie aus, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf den PC. Betroffen sind unter anderem Webseiten wie ZDnet Asia sowie Webauftritte von US-Universitaeten und US-Behoerden.
 +
 +
== Flash-Funktionen ermoeglichen Datenspionage bei eBay-Auktionen ==
 +
 +
'''Ausgespaeht:'''
 +
Die Verbraucherschutzseite falle-internet.de [http://www.falle-internet.de] berichtet von einer Schwachstelle, ueber die Angreifer private Daten von eBay-Anwendern ausspionieren koennen. Dazu genuegt das Anschauen einer manipulierten Auktion als angemeldeter Nutzer. Ueber praeparierte Flash-Animationen, die in dem Angebot eingebunden sind, koennen die Betrueger dann Name, Adresse sowie weitere private Informationen ausspaehen. Ausserdem koennen mithilfe eines manipulierten Log-In-Formulars die Anmeldedaten des Nutzers ausgelesen werden. Anwendern wird geraten, Flash zu deaktivieren.
 +
 +
== RealPlayer weist Schwachstelle auf ==
 +
 +
'''Absturzgefaehrdet:'''
 +
Ueber eine Sicherheitsluecke im RealPlayer ist es Angreifern moeglich, den Browser des Nutzers zum Absturz zu bringen. Moeglicherweise laesst sich die Schwachstelle auch ausnutzen, um schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen. Dies berichtet die IT-News Seite Heise [http://www.heise.de]. Dazu genuegt es, mit dem Internet Explorer eine manipulierte Webseite zu besuchen, die ActiveX-Elemente enthaelt. Einen Patch, der das Problem beseitigt, gibt es bislang nicht. Das Buerger-CERT raet Anwendern, generell Aktive Inhalte zu deaktivieren.
 +
 +
== Sicherheitsluecke im VLC Mediaplayer ==
 +
 +
'''Wieder ein Leck:'''
 +
Ueber eine Schwachstelle im VLC Mediaplayer ist es Online-Kriminellen moeglich, mithilfe von manipulierten Untertitel-Dateien schaedliche Software auf fremden Computern auszufuehren. Betroffen sind die Versionen 0.8.6c bis einschliesslich der erst kuerzlich
 +
veroeffentlichten Version 0.8.6e. Ein Update, das den Fehler beseitigt, wurde bisher noch nicht veroeffentlicht. Nutzern wird geraten, keine Multimedia-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen, da Untertitel-Dateien automatisch geladen werden. Sobald ein Patch bereit steht, sollte dieser umgehend installiert werden.
 +
 +
== Download-Manager laedt Trojanische Pferde ==
 +
 +
'''Heimtueckisch:'''
 +
Wie das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky [http://www.kaspersky.com/de/] meldet, schleuste der Download-Manager FlashGet fuer Windows zehn Tage lang Trojanische Pferde auf die Rechner der Nutzer. Offenbar hatten Cyberkriminelle die Webseite des Herstellers gehackt und die Schadsoftware dort eingeschmuggelt. Dies hatte zur Folge, dass FlashGet die schaedlichen Dateien automatisch auf die PCs der Anwender lud. Der Fehler wurde mittlerweile behoben. Betroffen waren alle FlashGet-Versionen 1.9.xx. Anwender sollten auf jeden Fall den Rechner auf Viren ueberpruefen und das FlashGet-Verzeichnis nach den schaedlichen Dateien inapp4.exe, inapp5.exe und inapp6.exe durchsuchen. Das Buerger-CERT empfiehlt, beim Download von Programmen aus dem Internet generell Vorsicht walten zu lassen.
== Gefaelschte Sicherheitssoftware im Umlauf ==
== Gefaelschte Sicherheitssoftware im Umlauf ==
Zeile 78: Zeile 107:
Cyberkriminelle versenden derzeit E-Mails, die zu einer gefaelschten StarMoney-Webseite fuehren. Dies berichtet die Star Finanz GmbH [http://www.starmoney.de]. Die Betrueger werben in der Mail mit der vermeintlichen Online-Banking-Software "Starmoney 6.0 iTAN", die bis zum 1. Maerz 2008 auf der Seite hxxp://www.starmoney-finanz.biz zum kostenlosen Download bereit stehen soll. Folgt der Empfaenger jedoch dem Link, landet er auf einer gefaelschten, aber taeuschend echt wirkenden, StarMoney-Webseite. Laedt er die vermeintliche Online-Banking- Software herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen.  
Cyberkriminelle versenden derzeit E-Mails, die zu einer gefaelschten StarMoney-Webseite fuehren. Dies berichtet die Star Finanz GmbH [http://www.starmoney.de]. Die Betrueger werben in der Mail mit der vermeintlichen Online-Banking-Software "Starmoney 6.0 iTAN", die bis zum 1. Maerz 2008 auf der Seite hxxp://www.starmoney-finanz.biz zum kostenlosen Download bereit stehen soll. Folgt der Empfaenger jedoch dem Link, landet er auf einer gefaelschten, aber taeuschend echt wirkenden, StarMoney-Webseite. Laedt er die vermeintliche Online-Banking- Software herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen.  
-
== Wieder gefaelschte Valentinstagsgruesse im Netz unterwegs ==
+
= SCHUTZMASSNAHMEN: =
-
'''Make love, not Spam:'''
+
== Microsoft schliesst kritische Luecken in Office-Programmen ==
-
Schon vor einem Monat schickten Cyberkriminelle vermeintliche Liebesgruesse durchs World Wide Web - die zweite Spam-Welle ist seit dem Valentinstag unterwegs. In den E-Mails mit dem Betreff "Love Rose", "Rockin Valentine" oder "Just You" ist ein Link angegeben, der auf eine manipulierte Webseite fuehrt. Klickt der Nutzer auf eines der dort gezeigten Valentinstags-Bilder, wird eine Datei namens "valentine.exe" ausgefuehrt - und der Rechner mit dem altbekannten "Sturm-Wurm" infiziert. Da die Spam-Versender die schaedliche Datei laufend veraendern, haben viele Antivirenprogramme Probleme bei der Erkennung. Umso wichtiger ist es daher, dass Empfaenger die Mails umgehend loeschen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten.
+
-
== Schwachstellen in Internet-Telefonie-Produkten von Cisco und Snom ==
+
'''Unbedingt updaten!:'''
 +
An seinem monatlichen Patch-Day hat Microsoft vier Updates veroeffentlicht, die insgesamt 12 kritische Sicherheitsluecken in MS Office beseitigen. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedlichen Code auf fremde Computer zu schleusen. Dazu genuegt unter anderem der Besuch einer praeparierten Webseite oder das Oeffnen eines per E-Mail zugesendeten Excel-Dokuments. Nutzer sollten die Updates MS08-14 bis MS08-17 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die Windows-Update-Webseite [http://windowsupdate.microsoft.com]. Auch fuer die Office-Versionen 2004 und 2008 fuer Mac OS X-Systeme stellt Microsoft Patches zur Verfuegung. Anwender sollten diese umgehend von der Herstellerseite [http://www.microsoft.com/downloads] herunterladen und installieren.
-
'''Abgehoert:'''
+
== Apple schliesst 46 Sicherheitsluecken ==
-
Ueber Sicherheitsluecken in Ciscos IP-Phone ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadsoftware  einzuschleusen oder private Informationen auszuspionieren. Fehler in den VoIP-Telefonen des Herstellers Snom erlauben es Angreifern, Adressbucheintraege und Anrufprotokolle zu aendern oder den Nutzer ueber das Telefon abzuhoeren. Dies meldet die IT-News-Seite-Heise [http://www.heise.de]. Cisco hat Updates veroeffentlicht, die die Schwachstellen schliessen. Nutzer sollten diese umgehend installieren. Sie stehen beim Hersteller [http://www.cisco.com/en/US/products/products_security_advisory09186a0080949c7a.shtml] zum Download bereit. Snom arbeitet derzeit an Massnahmen, um die Sicherheit seiner Produkte zu verbessern. Anwender sollten Updates einspielen, sobald diese verfuegbar sind.
+
-
==Datenfischer bitten um Rueckruf==
+
'''Ein Patch kommt selten allein:'''
 +
Apple beseitigt mit seinem Update 2008-002 insgesamt 46 Schwachstellen in verschiedenen Anwendungen. Viele der Sicherheitsluecken ermoeglichten es Angreifern bislang, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen - beispielsweise ueber praeparierte E-Mail-Anhaenge. Betroffen sind beispielsweise die Application Firewall, das Appkit, der Help Viewer sowie in Mac OS X integrierte Programme von anderen Anbietern wie Clam AV, Apache oder Kerberos. Ausserdem schliesst der Hersteller 13 Schwachstellen in Apple-Safari. Sofern Anwender die automatische Update-Funktion aktiviert haben, erhalten sie die Patches automatisch.
-
'''Dreiste Drohung:'''
+
== F-Secure stellt Updates fuer mehrere Produkte bereit ==
-
Online-Betrueger bedienen sich derzeit einer besonders perfiden Masche, um an die Kreditkartendaten ihrer Opfer zu gelangen, berichtet die IT-News-Seite Netcraft [http://news.netcraft.com/]. Die Datenfischer versenden E-Mails, in denen sie behaupten, die Kreditkarte des Empfaengers sei moeglicherweise zu illegalen Transaktionen genutzt worden. Um zu vermeiden, dass die Karte gesperrt wird, solle der Nutzer die angegebene Telefonnummer anrufen. Kommt man der Aufforderung jedoch nach, werden am Telefon sensible Daten wie Kartennummer, Ablaufdatum, sowie PIN abgefragt. Empfaenger der Mail sollten keinesfalls darauf reagieren und die Nachricht umgehend loeschen. Mehr Infos zum Thema Phsihing [http://www.bsi-fuer-buerger.de/phishing/index.htm].
+
-
==Sicherheitsluecken in der Yahoo Music Jukebox==
+
'''Schnell patchen!:'''
 +
F-Secure hat verschiedene Schwachstellen in seinen Virenscannern beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, Schadprogramme auf fremden Rechnern auszufuehren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Dazu genuegt das Oeffnen von praeparierten Archivdateien. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, die bereit gestellten Updates umgehend einzuspielen. Die Produkte F-Secure Messaging Security Gateway, Internet Security sowie Mobile Anti-Virus werden ueber das automatische Update aktualisiert. Alle anderen betroffenen Antivirusloesungen muessen manuell auf den aktuellen Stand gebracht werden. Eine Liste mit allen Updates steht bei F-Secure [http://f-secure.com/security/fsc-2008-2.shtml] zum Download bereit.
-
'''Schiefe Toene:'''
+
== Sicherheitsluecken in SUN Java geschlossen ==
-
Ueber Schwachstellen in verschiedenen ActiveX-Controls der Yahoo Music Jukebox ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt das Surfen auf einer manipulierten Webseite mit dem Internet Explorer. Betroffen sind die aktuelle Version 2.2.2.056 der Jukebox sowie moeglicherweise aeltere Versionen. Nach Angaben der IT-News-Seite Securityfocus [http://www.securityfocus.com] sollen auch der Yahoo Instant Messenger 3.5, der Yahoo Messenger 5.5 sowie weitere Versionen von dem Fehler betroffen sein. Einen Patch gibt es bislang nicht. Nutzern wird geraten, die Software zu deinstallieren oder ActiveX abzuschalten, bis ein Update zur Verfuegung steht. Anwender sollten generell darauf achten, alle auf dem Computer installierten Applikationen auf dem aktuellen Stand zu halten - nicht nur Betriebssystem und Office-Anwendungen.
+
-
==Schwachstellen im Nero Media Player entdeckt==
+
'''Damit die Sonne wieder scheint:'''  
-
 
+
Ueber Schwachstellen in der SUN Java Laufzeitumgebung und in SUN Java Webstart ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen oder Sicherheitseinstellungen zu umgehen. Betroffen sind JDK und JRE bis einschliesslich Version 6 Update 4, JDK und JRE bis einschliesslich Version 5.0 Update 14 sowie SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.4.2 Update 16. Das Unternehmen stellt Updates zur Verfuegung, welche die Probleme beseitigen. Sie stehen beim Hersteller [http://java.sun.com] zum Download bereit.  
-
'''Besser umsteigen:'''
+
-
Ueber eine Sicherheitsluecke im Nero Media Player ist es Online-Kriminellen moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten M3U-Datei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen - oder der Besuch einer praeparierten Webseite. Dies meldet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Betroffen sind die Version 1.4.0.35b, vermutlich aber auch weitere Versionen. Einen Patch, der den Fehler beseitigt, gibt es nicht. Da fuer die Software bereits seit laengerer Zeit keine Updates herausgegeben wurden, sollten Nutzer den Wechsel zu einem anderen Player in Betracht ziehen.
+
-
 
+
-
==Digitale Bilderrahmen haben Schadsoftware im Gepaeck==
+
-
 
+
-
'''Produktionsfehler:'''
+
-
Auch in der Vergangenheit gab es bereits Faelle, in denen technische Geraete wie MP3-Player und Speichermedien schon bei Auslieferung mit Schadcode verseucht waren. Nun sind zum ersten Mal digitale Bilderrahmen aufgetaucht, die bereits waehrend der Produktion mit einem Virus infiziert wurden. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Verkauft wurden die Rahmen der Marke Insignia (NS-DPF10A) anschliessend ueber den amerikanischen Online-Elektronik-Haendler Best Buy. Schliesst der Kaeufer den Bilderrahmen an den Rechner an, um Fotos hoch zu laden, verbreitet sich der Virus ueber den Computer weiter. Anwender sollten prinzipiell beim Anschliessen von externen Geraeten an den Rechner Vorsicht walten lassen und den Virenschutz auf dem aktuellen Stand halten.
+
-
 
+
-
= SCHUTZMASSNAHMEN: =
+
== Symantec veroeffentlicht Updates fuer Antivirenprodukte ==
== Symantec veroeffentlicht Updates fuer Antivirenprodukte ==
Zeile 166: Zeile 185:
In der neuen Version des Opera Browsers haben die Hersteller drei Schwachstellen beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Nutzern manipulierte Dateien unterzuschieben. Nutzern wird geraten, die aktualisierte Version 9.26 schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht bei Opera [http://de.opera.com/] fuer Windows, Mac OS, Linux, FreeBSD und Solaris zum Download bereit.  
In der neuen Version des Opera Browsers haben die Hersteller drei Schwachstellen beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Nutzern manipulierte Dateien unterzuschieben. Nutzern wird geraten, die aktualisierte Version 9.26 schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht bei Opera [http://de.opera.com/] fuer Windows, Mac OS, Linux, FreeBSD und Solaris zum Download bereit.  
-
==Adobe veroeffentlicht neue Version des Acrobat Readers==
+
= PRISMA: =
-
'''Taufrisch:'''
+
== Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten ==
-
Adobe hat eine neue Version des Acrobat Readers heraus gegeben. In der aktuellen Version 8.1.2 wurden unter anderem Sicherheitsluecken geschlossen und Stabilitaetsprobleme beseitigt. Nutzer sollten die Software umgehend installieren. Sie steht auf der Adobe-Webseite [http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2_allversions.html] fuer Windows, Mac OS X, Linux und Solaris zum Download bereit.
+
-
==AOL verschiebt Einstellung von Netscape auf Maerz==
+
'''Provider muessen nachruesten:'''  
-
 
+
Cyberkriminellen gelingt es immer haeufiger, den Spam-Schutz von E-Mail-Diensten zu umgehen. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen MessageLabs [http://de.messagelabs.com/] in seinem Intelligence Report fuer den Monat Februar. Viele E-Mail-Anbieter nutzen das so genannte "Captcha"-Verfahren (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, zu Deutsch etwa: Vollautomatischer Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden), um sich vor Missbrauch zu schuetzen. Bei diesem Verfahren wird beispielsweise eine Zahlenfolge angegeben, die der Nutzer manuell eintippen muss, bevor er sich auf einer Seite registrieren kann. Cyberkriminelle wenden nun Techniken an, um die Captcha-Abfrage zu umgehen und nutzen ihre Bot-Netze dazu, um massenweise E-Mail-Konten anzulegen. Diese werden anschliessend zum Spam-Versand eingesetzt. Laut MessageLabs werden 4,6 Prozent der Spam-Mails ueber Webmail-Dienste verschickt. Den weitaus groessten Anteil nimmt dabei Yahoo Mail mit 88,7 Prozent ein. Der Anteil der Spam-Mails ueber Google G-Mail hat sich seit Januar von 1,3 Prozent auf 2,6 Prozent verdoppelt. E-Mail-Provider muessten daher auf lange Sicht umdenken, um ihre Dienste wirksam vor Missbrauch zu schuetzen.
-
'''Gnadenfrist:'''
+
-
AOL hat den Support fuer seinen Browser Netscape nun doch nicht, wie angekuendigt, ab Februar eingestellt, sondern verschiebt das Vorhaben auf Anfang Maerz. Das Unternehmen will im Laufe des Monats ein letztes Update veroeffentlichen, das Nutzern den Umstieg auf die Browser Firefox oder Flock erleichtern soll. Nach dem ersten Maerz wird es keine Sicherheitspatches mehr fuer Netscape geben. Anwender sollten auf jeden Fall rechtzeitig auf andere Browser umsteigen, damit Sie auch zukuenftig  vor Gefahren aus dem Netz besser geschuetzt sind.
+
-
 
+
-
==Kritische Luecken in MPlayer beseitigt==
+
-
 
+
-
'''Alle guten Dinge sind Drei:'''
+
-
Die Hersteller des Mediaplayers MPlayer haben drei Patches veroeffentlicht, die mehrere Schwachstellen schliessen. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Betroffen sind die Version 1.0rc2 sowie aeltere Versionen. Nutzern wird geraten, die Updates schnellstmoeglich einzuspielen. Sie stehen auf der Hersteller-Webseite [http://www.mplayerhq.hu] zum Download bereit.
+
-
 
+
-
==Sicherheitsupdate fuer Bildbetrachter XnView==
+
-
 
+
-
'''Wieder klare Sicht:'''
+
-
Der Hersteller des Bildbetrachters und -konverters XnView hat aktualisierte Versionen seiner Software veroeffentlicht. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, ein Trojanisches Pferd auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten .hdr-Datei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia [http://secunia.com/] sind unter anderem die Versionen 1.91 und 1.92 von XnView sowie NConvert 4.85 von dem Fehler betroffen. Auch aeltere Versionen koennten die Schwachstelle enthalten. Der Hersteller hat die aktualisierten Versionen 1.92.1 von XnView und 4.86 von NConvert fuer Windows zum Download bereitgestellt. Nutzer sollten diese schnellstmoeglich von der Hersteller-Webseite [http://pagesperso-orange.fr/pierre.g/xnview/endownload.html] herunter laden und installieren. Updates fuer weitere Versionen gibt es bislang nicht. Anwender anderer Versionen sollten daher nach wie vor keine .hdr-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen.
+
-
 
+
-
= PRISMA: =
+
== Alles was Recht ist… ==
== Alles was Recht ist… ==
Zeile 192: Zeile 196:
'''Kompendium zum Internetrecht aktualisiert:'''  Das vom Münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren herausgegebene ''Skript Internetrecht'' steht nun in einer neuen Version als PDF-Datei (3,2 MB) zum Download [http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Maerz2008.pdf] bereit. Es enthält die Rechtsprechung des Jahres 2007, die ''Neuordnung des Urheberrechts'' [http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s2513.pdf] durch den 2. Korb, ein komplett neu strukturiertes Kapitel zum Domainrecht sowie die aktuelle Diskussion im Fernabsatzrecht insbesondere zu den Impressumspflichten.
'''Kompendium zum Internetrecht aktualisiert:'''  Das vom Münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren herausgegebene ''Skript Internetrecht'' steht nun in einer neuen Version als PDF-Datei (3,2 MB) zum Download [http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Maerz2008.pdf] bereit. Es enthält die Rechtsprechung des Jahres 2007, die ''Neuordnung des Urheberrechts'' [http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s2513.pdf] durch den 2. Korb, ein komplett neu strukturiertes Kapitel zum Domainrecht sowie die aktuelle Diskussion im Fernabsatzrecht insbesondere zu den Impressumspflichten.
Das 587 Seiten umfassende, als eBook nutzbare Skript, dessen Text seit nunmehr fünf Jahren aktualisiert wird, ist kostenlos abrufbar. Prof. Hoeren folgt dem Shareware-Prinzip, das heißt, wem das Skript zusagt, der kann einen Obolus oder mehr in die Kaffeekasse entrichten.
Das 587 Seiten umfassende, als eBook nutzbare Skript, dessen Text seit nunmehr fünf Jahren aktualisiert wird, ist kostenlos abrufbar. Prof. Hoeren folgt dem Shareware-Prinzip, das heißt, wem das Skript zusagt, der kann einen Obolus oder mehr in die Kaffeekasse entrichten.
-
 
-
== Spam-Mails werden immer individueller ==
 
-
 
-
'''Genau hingeschaut:'''
 
-
Online-Kriminelle stellen sich vermehrt auf die individuellen Unterschiede zwischen verschiedenen Laendern und Kulturen ein. So arbeiten sie zunehmend mit unterschiedlichen Sprachen und konzentrieren sich auf lokale Webangebote, einzelne Firmen oder bestimmte Software. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des IT-Sicherheitsunternehmens McAfee [http://www.mcafee.com/de]. Schadsoftware werde heutzutage speziell fuer den Einsatz in bestimmten Laendern programmiert, die dazugehoerigen Spam-Mails in der Landessprache verfasst. Besonders beliebt zur Schadcodeverbreitung seien Web 2.0 Anwendungen und Peer-to-Peer-Netzwerke.
 
== Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu ==
== Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu ==

Version vom 19:23, 20. Mär. 2008

Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 20.03.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Die Gefaehrdungen im Internet nehmen stetig zu - das ist eines der Ergebnisse des BSI-Lagebildes zur IT-Sicherheit fuer das vierte Quartal 2007. Zwar waren weniger E-Mails mit schaedlichen Dateien im Netz unterwegs, dafuer stieg die Zahl von Webseiten, die Schaedlinge verbreiten. Ausserdem nahm sowohl die Zahl der Spam-Mails als auch die Gefaehrdung durch Bot-Netze weiter zu. Mehr Infos dazu gibt es auf der BSI-Webseite [http://www.bsi.de/literat/lagebericht/index.htm


Die Themen des neuen Newsletters:

* Trojaner im Anmarsch: Spam-Mails locken mit kostenlosen Bildschirmschonern 

* Gefaehrliche Umleitung: Online-Kriminelle missbrauchen vertrauenswuerdige Webseiten zur Schadcodeverbreitung 

* Ausgespaeht: Flash-Funktionen ermoeglichen Datenspionage bei eBay-Auktionen

* Absturzgefaehrdet: RealPlayer weist Schwachstelle auf

* Wieder ein Leck: Sicherheitsluecke im VLC Mediaplayer

* Heimtueckisch: Download-Manager laedt Trojanische Pferde

* Unbedingt updaten!: Microsoft schliesst kritische Luecken in Office-Programmen

* Ein Patch kommt selten allein: Apple schliesst 46 Sicherheitsluecken

* Schnell patchen!: F-Secure stellt Updates fuer mehrere Produkte bereit

* Damit die Sonne wieder scheint: Sicherheitsluecken in SUN Java geschlossen

* Provider muessen nachruesten: Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Spam-Mails locken mit kostenlosen Bildschirmschonern

Trojaner im Anmarsch: Online-Kriminelle verbreiten derzeit E-Mails, in denen vermeintliche 3D-Bildschirmschoner zum kostenlosen Download angeboten werden. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Sunbelt Software [1]. Die Mails mit dem Betreff "Best screensaver for you" werben mit extrem realistisch wirkenden 3D-Motiven, die der Empfaenger ueber die angegebenen Webseiten herunterladen koenne. Folgt man jedoch einem der aufgefuehrten Links und klickt eine der Dateien an, wird ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner installiert. Dieses laedt weitere Schadsoftware aus dem Netz nach. Empfaenger sollten die Mails umgehend loeschen und keinesfalls weiterleiten. Ausserdem sollte der Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [2].

Online-Kriminelle missbrauchen vertrauenswuerdige Webseiten zur Schadcodeverbreitung

Gefaehrliche Umleitung: Online-Betrueger missbrauchen derzeit bekannte Webseiten, um schaedliche Software im Netz zu verbreiten, berichtet die IT-News-Seite Heise [3]. Dazu genuegt es, wenn der Nutzer Links aus Suchergebnissen von Suchmaschinen anklickt. Die Online-Kriminellen manipulieren die angegebenen Suchergebnisse, so dass der Nutzer auf eine praeparierte Webseite umgeleitet wird, wenn er auf den Ergebnis-Link klickt. Auf den Seiten werden zu Phishing-Zwecken private Daten ausspioniert oder vermeintliche Videocodecs und Antispyware zum Download angeboten. Laedt der Nutzer diese Dateien jedoch herunter und fuehrt sie aus, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf den PC. Betroffen sind unter anderem Webseiten wie ZDnet Asia sowie Webauftritte von US-Universitaeten und US-Behoerden.

Flash-Funktionen ermoeglichen Datenspionage bei eBay-Auktionen

Ausgespaeht: Die Verbraucherschutzseite falle-internet.de [4] berichtet von einer Schwachstelle, ueber die Angreifer private Daten von eBay-Anwendern ausspionieren koennen. Dazu genuegt das Anschauen einer manipulierten Auktion als angemeldeter Nutzer. Ueber praeparierte Flash-Animationen, die in dem Angebot eingebunden sind, koennen die Betrueger dann Name, Adresse sowie weitere private Informationen ausspaehen. Ausserdem koennen mithilfe eines manipulierten Log-In-Formulars die Anmeldedaten des Nutzers ausgelesen werden. Anwendern wird geraten, Flash zu deaktivieren.

RealPlayer weist Schwachstelle auf

Absturzgefaehrdet: Ueber eine Sicherheitsluecke im RealPlayer ist es Angreifern moeglich, den Browser des Nutzers zum Absturz zu bringen. Moeglicherweise laesst sich die Schwachstelle auch ausnutzen, um schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen. Dies berichtet die IT-News Seite Heise [5]. Dazu genuegt es, mit dem Internet Explorer eine manipulierte Webseite zu besuchen, die ActiveX-Elemente enthaelt. Einen Patch, der das Problem beseitigt, gibt es bislang nicht. Das Buerger-CERT raet Anwendern, generell Aktive Inhalte zu deaktivieren.

Sicherheitsluecke im VLC Mediaplayer

Wieder ein Leck: Ueber eine Schwachstelle im VLC Mediaplayer ist es Online-Kriminellen moeglich, mithilfe von manipulierten Untertitel-Dateien schaedliche Software auf fremden Computern auszufuehren. Betroffen sind die Versionen 0.8.6c bis einschliesslich der erst kuerzlich veroeffentlichten Version 0.8.6e. Ein Update, das den Fehler beseitigt, wurde bisher noch nicht veroeffentlicht. Nutzern wird geraten, keine Multimedia-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen, da Untertitel-Dateien automatisch geladen werden. Sobald ein Patch bereit steht, sollte dieser umgehend installiert werden.

Download-Manager laedt Trojanische Pferde

Heimtueckisch: Wie das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky [6] meldet, schleuste der Download-Manager FlashGet fuer Windows zehn Tage lang Trojanische Pferde auf die Rechner der Nutzer. Offenbar hatten Cyberkriminelle die Webseite des Herstellers gehackt und die Schadsoftware dort eingeschmuggelt. Dies hatte zur Folge, dass FlashGet die schaedlichen Dateien automatisch auf die PCs der Anwender lud. Der Fehler wurde mittlerweile behoben. Betroffen waren alle FlashGet-Versionen 1.9.xx. Anwender sollten auf jeden Fall den Rechner auf Viren ueberpruefen und das FlashGet-Verzeichnis nach den schaedlichen Dateien inapp4.exe, inapp5.exe und inapp6.exe durchsuchen. Das Buerger-CERT empfiehlt, beim Download von Programmen aus dem Internet generell Vorsicht walten zu lassen.

Gefaelschte Sicherheitssoftware im Umlauf

Schaedling statt Schutz: Online-Kriminelle vertreiben vermehrt gefaelschte Sicherheitssoftware im Netz. Klickt der Anwender auf einen Link in einer Spam-Mail oder ein durch Cyberkriminelle guenstig platziertes Ergebnis in einer Suchmaschine, wird er auf eine dubiose Webseite geleitet, die eine angebliche Sicherheitsueberpruefung des Computers durchfuehrt, Probleme meldet und als Loesung eine Software zum Download anbietet. Wird die angebotene Software installiert, untersucht diese abermals angeblich das System und zeigt Probleme an, die nur durch die kostenpflichtige Vollversion der vermeintlichen Sicherheitssoftware repariert werden koennen. Der Nutzer wird danach auf eine Webseite geleitet, wo er Bankdaten oder die Kreditkartennummer angeben soll. Das Buerger-CERT raet, generell nur Sicherheitssoftware von anerkannten IT-Unternehmen zu installieren und keinesfalls Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu folgen.

Online-Casino-Webseite installiert Trojanisches Pferd

Spion statt Spiel: Derzeit verbreiten sich Spam-Mails im Netz, die das Online-Casino "Lux Imperial Casino" bewerben. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Panda Security [7]. In der Nachricht heisst es, dass die Einzahlung des Nutzers von 350,50 Euro dem Spielkonto gutgeschrieben wurde und man den Kontoauszug ueber den angegebenen Link ueberpruefen koenne. Wird dieser Link jedoch angeklickt, wird man auf eine Webseite geleitet, ueber die der Spam-Versender nach Sicherheitsluecken auf dem Rechner des Anwenders sucht. Findet er eine ungepatchte Schwachstelle, wird diese dazu genutzt, um ein Trojanisches Pferd auf den Rechner zu schleusen. Dieses laedt einen weiteren Schaedling nach, der Kontodaten ausspioniert. Empfaenger der Mail sollten diese umgehend loeschen und Betriebssystem und Software stets auf dem aktuellen Stand halten.

Spam-Mail lockt mit Prominenten-News

Pamela, Michael, Britney: Cyberkriminelle nutzen derzeit wieder einmal die Neugier der Internetnutzer, um Schadsoftware zu verbreiten: Sie versenden E-Mails mit Links zu vermeintlichen Enthuellungsvideos. Dies berichten mehrere IT-Sicherheitsunternehmen. Die Betreffzeilen lauten beispielsweise "Download and watch the stupid Britney video!" ("Lad dir das Video von der dummen Britney herunter!" oder "Sensation. New Video - make haste to look!" ("Sensation. Neues Video. Schau es dir schnell an!"). Auch Pamela Anderson, Michael Jackson oder vermeintliche Foltervideos der CIA werden als Lockmittel eingesetzt. Klickt der Empfaenger auf den angegebenen Link - der haeufig als Yahoo oder Google-Link getarnt ist - wird er auf eine praeparierte Webseite geleitet. Wird die dort hinterlegte .exe-Datei geoeffnet, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner, das weitere Schaedlinge nachlaedt. Diese spionieren unter anderem private Daten aus oder loeschen Systemdateien von Windows. Empfaenger sollten keinesfalls den Links folgen, sondern solche Mails umgehend loeschen.

Spam-Mails locken mit Traumhaeusern

Alptraumhaft: Das BSI warnt derzeit vor E-Mails, die Empfaenger mit vermeintlichen Haus-Gewinnen in die Schadsoftware-Falle locken wollen. In der Nachricht heisst es, die Zeitschrift Haus & Bau verlose zum 25-jaehrigen Jubilaeum ein Traumhaus im Wert von 250.000 Euro. Wenn man dem angegebenen Link folge, koenne man am Gewinnspiel teilnehmen. Klickt man jedoch auf den Link und oeffnet die auf der Webseite zum Download angebotene .exe-Datei, installiert sich schaedliche Software auf dem Rechner. Die Betreffzeilen der Mails lauten unter anderem "Mahnung" oder "Ihre Bank Ueberweisung", auch die Absenderadressen variieren. Empfaenger sollten keinesfalls dem Link folgen und die Mail umgehend loeschen. Ausserdem sollte die Virenschutzsoftware auf dem aktuellen Stand gehalten und die Firewall aktiviert werden.

Cyberkriminelle versenden Spam per Abwesenheitsnotiz

Ausgetrickst: Versender von Spam-Mails scheuen keine Muehen, um ihre "Muell-Nachrichten" im World Wide Web zu verbreiten. Das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee [8] berichtet, dass Cyberkriminelle die automatische Abwesenheitsnotiz von Webmail-Anbietern nutzen, um ihre Spam-Mails zu versenden. Dazu richten sie einen Webmail-Account ein und aktivieren die automatische Antwortfunktion. Die Betreffzeile mit dem "out of office"-Text wird durch eine eigene ersetzt und das Textfeld mit der Spam-Nachricht versehen. Nun wird ueber gefaelschte Absenderadressen eine Unmenge an E-Mails an diesen Account versandt. Dieser "antwortet" dann automatisch auf alle eingehenden Mails - mit der Spam-Nachricht. Der Vorteil fuer die Online-Kriminellen: Auf diese Art versandte Mails werden in der Regel von Spamfiltern nicht erkannt und gelangen ungehindert in die Postfaecher der Nutzer. Mehr Infos zum Thema Spam gibt es auf der BSI-fuer-Buerger-Webseite [9].

Instant Messenger ICQ weist kritische Sicherheitsluecke auf

Gefaehrliche Nachrichten: Ueber eine Schwachstelle im Instant Messenger ICQ ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und das Programm zum Absturz zu bringen. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Secunia [10]. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten Nachricht. Betroffen sind die Version ICQ 6 Build 6043 sowie vermutlich aeltere Ausgaben. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es bislang nicht. Das BSI raet Nutzern, keine Nachrichten von unbekannten Personen zu oeffnen und das Update einzuspielen, sobald dieses zur Verfuegung steht.

Schaedling verbreitet sich ueber Google Orkut

Gar nicht sozial: Online-Kriminelle nutzen derzeit Googles Social Networking-Seite Orkut, um Schadcode zu verbreiten, meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec [11]. Der Wurm "W.32.Scrapkut" verbreitet sich ueber die Scrapbooks (zu deutsch "Sammelalben") der Anwender. Dort wird eine Nachricht hinterlegt, die zu einem vermeintlichen YouTube-Video fuehrt. Oeffnet der Nutzer das Video, wird er aufgefordert, die Datei "flashx_player_9.8.0.exe" herunter zu laden. Geschieht dies, installiert sich der Wurm auf den Rechner, laedt weiteren Schadcode nach und verschickt die schaedliche Nachricht an alle Kontakte des Nutzers. Anwender sollten auf Social-Networking-Plattformen - genau wie in E-Mails - keine Links anklicken, sondern die angezeigte Internetadresse in das Browserfenster eingeben. Mehr Infos zu Wuermern, gibt es auf der BSI-fuer-Buerger-Seite [12].

Spam-Mails mit praeparierten PDF-Anhaengen in Umlauf

Nicht oeffnen, schnell updaten!: Online-Kriminelle nutzen derzeit eine Luecke im Adobe Reader, um manipulierte PDF-Dokumente zu verbreiten, berichtet das Internet Storm Center [13]. Die virenverseuchten PDF-Dateien werden als E-Mail-Anhaenge verschickt oder ueber praeparierte Online-Werbebanner verteilt. Wird die schaedliche Datei angeklickt, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Dieses versucht die Antivirensoftware des Computers zu deaktivieren und manipuliert Suchergebnisse und Werbebanner im Internet. Nutzern wird dringend geraten, das aktuelle Update (Version 8.1.2) fuer den Adobe Reader einzuspielen, das die ausgenutzte Sicherheitsluecke schliesst. Generell sollten keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen geoeffnet werden. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-Webseite [14].

Spammer locken Anwender auf gefaelschte StarMoney-Webseite

Schau genau!: Cyberkriminelle versenden derzeit E-Mails, die zu einer gefaelschten StarMoney-Webseite fuehren. Dies berichtet die Star Finanz GmbH [15]. Die Betrueger werben in der Mail mit der vermeintlichen Online-Banking-Software "Starmoney 6.0 iTAN", die bis zum 1. Maerz 2008 auf der Seite hxxp://www.starmoney-finanz.biz zum kostenlosen Download bereit stehen soll. Folgt der Empfaenger jedoch dem Link, landet er auf einer gefaelschten, aber taeuschend echt wirkenden, StarMoney-Webseite. Laedt er die vermeintliche Online-Banking- Software herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen.

SCHUTZMASSNAHMEN:

Microsoft schliesst kritische Luecken in Office-Programmen

Unbedingt updaten!: An seinem monatlichen Patch-Day hat Microsoft vier Updates veroeffentlicht, die insgesamt 12 kritische Sicherheitsluecken in MS Office beseitigen. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedlichen Code auf fremde Computer zu schleusen. Dazu genuegt unter anderem der Besuch einer praeparierten Webseite oder das Oeffnen eines per E-Mail zugesendeten Excel-Dokuments. Nutzer sollten die Updates MS08-14 bis MS08-17 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die Windows-Update-Webseite [16]. Auch fuer die Office-Versionen 2004 und 2008 fuer Mac OS X-Systeme stellt Microsoft Patches zur Verfuegung. Anwender sollten diese umgehend von der Herstellerseite [17] herunterladen und installieren.

Apple schliesst 46 Sicherheitsluecken

Ein Patch kommt selten allein: Apple beseitigt mit seinem Update 2008-002 insgesamt 46 Schwachstellen in verschiedenen Anwendungen. Viele der Sicherheitsluecken ermoeglichten es Angreifern bislang, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen - beispielsweise ueber praeparierte E-Mail-Anhaenge. Betroffen sind beispielsweise die Application Firewall, das Appkit, der Help Viewer sowie in Mac OS X integrierte Programme von anderen Anbietern wie Clam AV, Apache oder Kerberos. Ausserdem schliesst der Hersteller 13 Schwachstellen in Apple-Safari. Sofern Anwender die automatische Update-Funktion aktiviert haben, erhalten sie die Patches automatisch.

F-Secure stellt Updates fuer mehrere Produkte bereit

Schnell patchen!: F-Secure hat verschiedene Schwachstellen in seinen Virenscannern beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, Schadprogramme auf fremden Rechnern auszufuehren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Dazu genuegt das Oeffnen von praeparierten Archivdateien. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, die bereit gestellten Updates umgehend einzuspielen. Die Produkte F-Secure Messaging Security Gateway, Internet Security sowie Mobile Anti-Virus werden ueber das automatische Update aktualisiert. Alle anderen betroffenen Antivirusloesungen muessen manuell auf den aktuellen Stand gebracht werden. Eine Liste mit allen Updates steht bei F-Secure [18] zum Download bereit.

Sicherheitsluecken in SUN Java geschlossen

Damit die Sonne wieder scheint: Ueber Schwachstellen in der SUN Java Laufzeitumgebung und in SUN Java Webstart ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen oder Sicherheitseinstellungen zu umgehen. Betroffen sind JDK und JRE bis einschliesslich Version 6 Update 4, JDK und JRE bis einschliesslich Version 5.0 Update 14 sowie SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.4.2 Update 16. Das Unternehmen stellt Updates zur Verfuegung, welche die Probleme beseitigen. Sie stehen beim Hersteller [19] zum Download bereit.

Symantec veroeffentlicht Updates fuer Antivirenprodukte

Wie neu: Symantec hat Sicherheitsluecken in verschiedenen Antivirenprodukten geschlossen. Die Schwachstellen ermoeglichten es Cyberkriminellen, ueber manipulierte RAR-Archive Schadcode auf fremde PCs zu laden und auszufuehren. Betroffen ist die Symantec Scan Engine in Version 5.1.4.24 sowie aeltere Versionen. Die Scan Engine ist Teil von verschiedenen Antivirenloesungen. Der Patch wird von Symantec ueber das LiveUpdate verteilt, Nutzer sollten ihn umgehend einspielen.

Update fuer Thunderbird erschienen

Nachzuegler: Nach Firefox und SeaMonkey hat Mozilla nun auch eine neue Version seines E-Mail-Programms Thunderbird veroeffentlicht. In der aktuellen Version 2.0.0.12 wurden verschiedene Schwachstellen beseitigt, ueber die es Angreifern bislang moeglich war, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegte das blosse Oeffnen einer manipulierten E-Mail. Nutzer sollten das Update schnellstmoeglich installieren. Es wird ueber die automatische Update-Funktion verteilt und steht auf der Mozilla-Webseite [20] zum Download bereit.

Neue Version des VLC-Mediaplayers heraus gegeben

Nach "d" kommt "e": Die Hersteller des VLC-Mediaplayers haben in der aktuellen Version 0.8.6e verschiedene Schwachstellen beseitigt. Ueber manipulierte Videodateien oder praeparierte Realtime-Datenstroeme war es Angreifern bislang moeglich, Schadsoftware auf fremde Computer zu schleusen und auszufuehren. Betroffen sind die Version 0.8.6d des Players sowie Vorgaengerversionen. Anwendern wird geraten, die aktuelle Version 0.8.6e schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht auf der Herstellerseite [21] zum Download bereit.

Schwachstellen im Netscape Navigator beseitigt

Zum letzten Mal ... : In der neuen Version 9.0.0.6 des Browsers Netscape Navigator wurden verschiedene kritische Sicherheitsluecken geschlossen. Die aktualisierte Fassung steht fuer Windows, Mac und Linux auf der Herstellerseite [22] zum Download bereit. Nutzer sollten das Update zuegig einspielen, beziehungsweise in Erwaegung ziehen, aus Sicherheitsgruenden gleich auf einen anderen Browser umzusteigen. Die Entwickler des Netscape Navigators haben das Ende des Supports fuer den Browser fuer Maerz angekuendigt. Danach soll es fuer diesen keine Sicherheitsupdates mehr geben.

Microsoft beseitigt verschiedene Sicherheitsluecken

Patch-Feuerwerk: Microsoft hat im Rahmen seines monatlichen Patchdays elf Sicherheitsupdates veroeffentlicht, die insgesamt 17 zum Teil kritische Schwachstellen beheben. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen, private Daten auszuspionieren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem die Betriebssysteme sowie die Office-Pakete. Anwender sollten die Updates MS08-003 bis MS08-013 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am besten ueber die integrierte Windows Update-Funktion oder ueber die Microsoft-Update-Seite [23]. Die Updates fuer Office 2004 fuer Mac OS X-Systeme stehen ebenfalls auf der Microsoft- Webseite [24] zum Download bereit.

Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

Schnell patchen: Eine kritische Sicherheitsluecke in Apple QuickTime ermoeglicht es Online-Kriminellen auf fremde Rechner zuzugreifen und Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegt bereits der Besuch einer Webseite, auf der ein manipulierter RTSP-Videostream hinterlegt ist. Betroffen sind alle QuickTime-Versionen vor 7.4.1. Anwender sollten die aktuelle Version schnellstmoeglich installieren. Sie kann ueber die integrierte Update-Funktion oder manuell ueber die Apple-Webseite [25] bezogen werden.

F-Secure beseitigt Schwachstelle in Antivirenprodukten

Schutz fuer Schuetzer: Der Hersteller von Antivirensoftware F-Secure hat Updates fuer mehrere seiner Produkte veroeffentlicht. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu genuegt das Oeffnen eines praeparierten CAB- oder RAR-Archivs - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind alle Client-, Server- und Gateway-Produkte von F-Secure. Das Unternehmen hat Patches veroeffentlicht, die die Luecke schliessen. Anwender sollten das jeweilige Update fuer die von ihnen genutzte Software schnellstmoeglich installieren. Die Patches koennen von der F-Secure-Webseite [26] herunter geladen werden.

Mozilla schliesst Sicherheitsluecken in Firefox und SeaMonkey

(Fast) alles neu: Mozilla hat neue Versionen von Firefox und SeaMonkey veroeffentlicht,in denen verschiedene Schwachstellen behoben wurden. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, beliebige Schadsoftware auf fremden PCs auszufuehren. Dazu genuegte bereits der Besuch auf einer manipulierten Webseite. Nutzer sollten die aktualisierte Firefox-Version 2.0.0.12 sowie die neue Seamonkey-Version 1.1.8 umgehend einspielen. Firefox kann am leichtesten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download von der Herstellerwebseite [27] aktualisiert werden. Die aktuelle SeaMonkey-Version steht unter [28] zum Download bereit. Eine neue Version von Thunderbird wurde bislang nicht veroeffentlicht.

Neue Version von ClamAV veroeffentlicht

Frisch geschluepft: In der aktuellen Version des Virenscanners ClamAV hat der Hersteller mehrere Sicherheitsluecken beseitigt, ueber die Angreifer Schaedlinge auf fremde Rechner spielen koennen. Dazu genuegt beispielsweise das Oeffnen eines manipulierten E-Mail-Anhangs. Nutzern von ClamAV wird geraten, die aktuelle Version 0.92.1 umgehend einzuspielen. Diese steht beim Hersteller unter [29] zum Download bereit.

Sicherheitsupdate fuer Mac OS X herausgegeben

Frischer Apfel: Apple hat ein Security-Update veroeffentlicht, das insgesamt elf Schwachstellen in unterschiedlichen Komponenten von Mac OS X beseitigt. Einige der Sicherheitsluecken koennen von Angreifern dazu genutzt werden, um Schadcode auf fremden Rechnern auszufuehren, private Informationen auszuspaehen oder Programme zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem Mac OS X v10.4.11, Mac OS X v10.5 und v10.5.1. Nutzern wird geraten, das Security-Update 2008-001 schnellstmoeglich einzuspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Software-Aktualisierung.

Opera schliesst Sicherheitslecks

Wieder dicht: In der neuen Version des Opera Browsers haben die Hersteller drei Schwachstellen beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Nutzern manipulierte Dateien unterzuschieben. Nutzern wird geraten, die aktualisierte Version 9.26 schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht bei Opera [30] fuer Windows, Mac OS, Linux, FreeBSD und Solaris zum Download bereit.

PRISMA:

Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten

Provider muessen nachruesten: Cyberkriminellen gelingt es immer haeufiger, den Spam-Schutz von E-Mail-Diensten zu umgehen. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen MessageLabs [31] in seinem Intelligence Report fuer den Monat Februar. Viele E-Mail-Anbieter nutzen das so genannte "Captcha"-Verfahren (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, zu Deutsch etwa: Vollautomatischer Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden), um sich vor Missbrauch zu schuetzen. Bei diesem Verfahren wird beispielsweise eine Zahlenfolge angegeben, die der Nutzer manuell eintippen muss, bevor er sich auf einer Seite registrieren kann. Cyberkriminelle wenden nun Techniken an, um die Captcha-Abfrage zu umgehen und nutzen ihre Bot-Netze dazu, um massenweise E-Mail-Konten anzulegen. Diese werden anschliessend zum Spam-Versand eingesetzt. Laut MessageLabs werden 4,6 Prozent der Spam-Mails ueber Webmail-Dienste verschickt. Den weitaus groessten Anteil nimmt dabei Yahoo Mail mit 88,7 Prozent ein. Der Anteil der Spam-Mails ueber Google G-Mail hat sich seit Januar von 1,3 Prozent auf 2,6 Prozent verdoppelt. E-Mail-Provider muessten daher auf lange Sicht umdenken, um ihre Dienste wirksam vor Missbrauch zu schuetzen.

Alles was Recht ist…

Kompendium zum Internetrecht aktualisiert: Das vom Münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren herausgegebene Skript Internetrecht steht nun in einer neuen Version als PDF-Datei (3,2 MB) zum Download [32] bereit. Es enthält die Rechtsprechung des Jahres 2007, die Neuordnung des Urheberrechts [33] durch den 2. Korb, ein komplett neu strukturiertes Kapitel zum Domainrecht sowie die aktuelle Diskussion im Fernabsatzrecht insbesondere zu den Impressumspflichten. Das 587 Seiten umfassende, als eBook nutzbare Skript, dessen Text seit nunmehr fünf Jahren aktualisiert wird, ist kostenlos abrufbar. Prof. Hoeren folgt dem Shareware-Prinzip, das heißt, wem das Skript zusagt, der kann einen Obolus oder mehr in die Kaffeekasse entrichten.

Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu

Gut aufgepasst!: Ob pornografische Videos, Gewalt verherrlichende Fotos oder rechtsradikale Aeusserungen - jugendgefaehrdende Inhalte finden sich im Internet zuhauf. So meldet die Organisation Jugendschutz.net [34] 750 Hinweise von Nutzern auf derartige Jugendschutzverstoesse fuer den vergangenen Monat - eine Rekordzahl. In den vergangenen zwei Jahren hat sich somit die Anzahl der Beschwerden fast verdoppelt. Ein positives Zeichen. Denn fuer die Organisation sind Beschwerden von Internetnutzern enorm wichtig: "Je mehr Hinweise wir bekommen, desto besser koennen wir gegen Verstoesse vorgehen und dafuer sorgen, dass Kinder und Jugendliche auch im Netz auf nichts stossen, was wir ihnen offline nicht zumuten wuerden", sagt Friedemann Schindler, der Leiter von Jugendschutz.net. Wenn auch Sie im Netz auf jugendgefaehrdende Inhalte stossen sollten, schreiben Sie eine E-Mail an: [hotline@jugendschutz.net] oder nutzen Sie das Online-Beschwerdeformular [35].

Kontoinhaber muessen sich vor Phishing-Angriffen selbst schuetzen

Aktiv statt passiv: Kontoinhaber, die Ihren Rechner nicht ausreichend vor Phishing-Angriffen schuetzen, haften selbst fuer entstandene Schaeden. So lautet ein aktuelles Urteil des Landgerichts Koeln. Wie die Webseite Trojaner-Info [36] berichtet, hatten Datenfischer die PIN- und TAN-Nummern eines Bankkunden ausgespaeht und Geld von dessen Konto entwendet. Obwohl vor Gericht nicht genau geklaert werden konnte, wie die Kriminellen an die Daten des Opfers gelangt sind, war das Urteil der Richter eindeutig: Die Bank muss nicht fuer den entstandenen Schaden haften, sondern der Kontoinhaber. Die Richter begruendeten ihre Entscheidung damit, dass von einem Online-Banking- Nutzer bestimmte Vorsichtsmassnahmen erwartet werden koennten: Dazu gehoere beispielsweise die Installation einer Firewall, eines Virenschutzprogramms sowie das Einspielen von aktuellen Sicherheitspatches fuer Betriebssystem und Software. Ausserdem muesse der Nutzer wissen, dass er PINs und TANs niemals auf Anfrage telefonisch oder per E-Mail weitergeben duerfe. Auch offensichtlich gefaelschte Internetadressen von Banken muesse der Nutzer erkennen. Mehr Infos zum Thema Online-Banking finden Sie auf der [37].

BSI-Brennpunkt zum Thema Botnetze

Brandneu: "Wenn mein Rechner mit einem Schaedling infiziert ist, merke ich das sofort!" Das ist nicht unbedingt richtig. Denn ist der Computer mit einem so genannten "Bot"-Programm infiziert, fuehrt er, von Ihnen voellig unbemerkt, die Befehle von Cyberkriminellen aus. Er ist dann - zusammen mit vielen anderen Rechnern - Teil eines ganzen Botnetzes geworden. Dieses kann vom Botnetz-Betreiber beliebig ferngesteuert und zu kriminellen Handlungen wie beispielsweise Spam-Versand missbraucht werden. Mehr Infos zum Thema Botnetze finden Sie im aktuellen BSI-Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Webseite [38].

Browser und Webanwendungen ermoeglichen die meisten Online-Angriffe

Wo hakt es am meisten?: Das SANS Institute [39] hat eine Liste der 20 groessten Sicherheitsrisiken veroeffentlicht. An der Spitze liegen bei den Schwachstellen auf Client-Seite Web-Browser wie Firefox und Internet Explorer, gefolgt von Excel und Word. E-Mail-Programme liegen an dritter Stelle verwundbarer Anwendungen. Auf Server-Seite stehen laut Aussage der Experten Web-Anwendungen wie beispielsweise Content-Management-Systeme, Wikis und Blogs an erster Stelle der Sicherheitsrisiken. Zugenommen habe ausserdem die Zahl der Schwachstellen in Antivirensoftware und Mediaplayern - QuickTime sei hier besonders schwer betroffen. Auch Instant Messaging wuerde immer haeufiger zur Verbreitung von Schadprogrammen missbraucht. Die Zahl der neu entdeckten Luecken in Betriebssystemen ist nach dem Report ruecklaeufig.

Internetfilter fuer Kinder haben zu wenig Effekt

Nicht jugendfrei: Filtersysteme fuer das Internet, die Kinder und Jugendliche vor Webseiten mit gewalttaetigen oder rechtsextremen Inhalten schuetzen sollen, funktionieren nur unzureichend. Dies berichtet die Kommission fuer Jugendmedienschutz [40]. Demnach werden zum Teil Seiten mit problematischen Inhalten angezeigt, waehrend Webseiten, die eigens fuer Kinder gemacht sind, geblockt werden. Die Kommission pruefte insgesamt neun Filtersysteme - keines davon koenne Eltern und Paedagogen derzeit als ausreichend wirksame Schutzmassnahme im Internet empfohlen werden. Die Experten setzen darauf, dass die Anbieter solcher Filtersysteme ihre Anstrengungen verstaerken, zukuenftig anerkennungswuerdige Jugendschutzprogramme zu entwickeln. Weitere Infos und Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [41].

Mehr Schutz fuer Kinderhandys

Aus-getauscht: Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums haben die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, O2, e-plus, Vodafone, Mobilcom, Talkline und Debitel eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, um gegen Gewalt- und Pornovideos auf deutschen Kinderhandys vorzugehen. Dies berichtet die Netzeitung [42]. Die Unternehmen verpflichten sich demnach dazu, den Internetzugang und die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen komplett zu sperren, wenn die Eltern dies wuenschen. Damit soll verhindert werden, dass Minderjaehrige Videos mit gewalttaetigem oder pornografischem Inhalt aus dem Internet auf ihr Handy laden und anschliessend untereinander austauschen koennen. Um Eltern ueber weitere Gefahren der Handynutzung aufzuklaeren, sollen in den kommenden Monaten auch kostenfreie Telefon-Hotlines und Info-Webseiten zum Thema eingerichtet werden. Mehr Infos ueber "Kinderschutz im Internet" gibt es auch auf der BSI-Webseite [43].

Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe

MySpace, StudiVZ & Co.: Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [44] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [45] zum Thema "Web 2.0".

Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September

Ausgespammt: Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [46]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [47]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [48] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [49] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [50] zusammengestellt.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [51] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter [52] bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [53].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter [54] herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [55]

Unter [56] haben Sie die Moeglichkeit, den Newsletter zu abonnieren.

Aktuelle Ereignisse

Ansichten
Persönliche Werkzeuge