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(Update 28.9.)
(Update 12.10.)
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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 28.09.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.
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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 11.10.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.
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Ob MySpace, Second Life oder Wikipedia - sie alle sind Teil des Phaenomens Web 2.0. Der Schwerpunkt dieser neuen Dimension des World Wide Web liegt sowohl im eigenstaendigen Erstellen und Bereitstellen von Internetinhalten als auch im sozialen Austausch, dem "Networking". Denn Web 2.0 beruht auf dem Prinzip: Je mehr Anwender einen Dienst nutzen, desto besser wird er. Aber diese vielfaeltigen Gestaltungsmoeglichkeiten bringen auch Gefahren mit sich: Wer selbst im Internet aktiv wird, oeffnet damit moeglicherweise neue Einfallsschleusen fuer schaedliche Software und macht sich fuer Hacker angreifbar.
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Online-Plattformen wie MySpace oder StudiVZ boomen wie nie, denn im Netz wird das "social networking", also das Knuepfen von Kontakten, immer beliebter. Die Nutzer tauschen sich ueber Ihre Hobbys aus, erzaehlen von Ihren Abneigungen oder veroeffentlichen Fotos von sich und ihren Freunden - die Menge an bereitgestellten persoenlichen Informationen ist beinahe grenzenlos. Doch bei all  den Vorteilen, die solche Web-Communities bieten, sollten auch die Risiken nicht ausser Acht gelassen werden: Cyberkriminelle sammeln beispielsweise die veroeffentlichten privaten Daten und nutzen sie zum Verfassen von Spam-Mails, die perfekt auf den jeweiligen Empfaenger zugeschnitten sind.
Die Themen des neuen Newsletters:
Die Themen des neuen Newsletters:
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* Vorsicht Bot-Netz!: Spam-Mails versprechen kostenfreie Spiele und lukrative Jobs
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* Epidemie: Sicherheitsprobleme bei Outlook Express und 2000, Adobe Acrobat Reader, Netscape, Miranda und Skype
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* Tueckische Nachrichten: Sicherheitsluecke im AOL Instant Messenger
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* Schwankendes Kartenhaus: Angriff auf Online-Ticketservice
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* Gefaehrliche PDFs: Schwachstelle in Adobe Reader entdeckt
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* Boeser Schaedling statt gute Botschaft: Trojanisches Pferd tarnt sich als Nachricht des Dalai Lama
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* Kein "Spielgeld": Trojanisches Pferd versteckt sich hinter vermeintlichem Online-Casino-Kontoauszug
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* Manipulierte Filmchen: Online-Videos als neue Spam-Gefahr
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* Aus dem Takt gebracht: Sicherheitsluecke in MPlayer und Media Player Classic
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* Filesharing-Falle: Altnet Download Manager fuer Kazaa und Grokster beinhaltet Schwachstelle
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* Medienplayer wieder gesund: QuickTime-Luecke in Firefox geschlossen
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* Frischer Apfel: Apple veroeffentlicht Update fuer Multimedia-Player QuickTime
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* Willkommenes Paket: Service Pack 3 fuer Office 2003
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* Stets puenktlich: Sicherheitsupdates am Microsoft Patchday
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* Schnell aktualisieren!: Sicherheitsluecke in OpenOffice und StarOffice geschlossen
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* Wieder sicher programmieren: Sun schliesst Schwachstellen in Java
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* Wieder textsicher: Schwachstellen in Blog-Software WordPress beseitigt
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* MySpace, StudiVZ & Co.: Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe
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* Nachgehakt: Verbraucherzentralen starten Online-Umfrage zu Abzocke im Internet
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* Zugelegt: Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs
= STÖRENFRIEDE: =
= STÖRENFRIEDE: =
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==Sicherheitsprobleme bei Outlook Express und 2000, Adobe Acrobat Reader, Netscape, Miranda und Skype==
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'''Epidemie''':
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Die E-Mail-Programme Outlook Express und Outlook 2000, der Adobe Acrobat Reader, der Netscape Browser, das Instant-Messaging Programm Miranda sowie die Internet- Telefonie-Software Skype haben Probleme mit der Verarbeitung spezieller URLs, die ein Prozent-Zeichen enthalten, berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Mit dem Internet Explorer 7 unter Windows XP koennen solche Links direkt zum Aufruf beliebiger Programme fuehren. Dazu genuegt bereits der Klick auf einen manipulierten Link oder das Oeffnen eines praeparierten PDF-Dokumentes. Fuer Skype hat der Hersteller ein Update veroeffentlicht. Anwender sollten umgehend die aktuelle Version 3.5.0.239 installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber "Hilfe/Auf Aktualisierung pruefen". Fuer die anderen Programme gibt es derzeit keine Patches. Nutzer sollten die Updates einspielen, sobald diese bereit stehen. Ausserdem raet das BSI generell dazu, keine Links oder Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken.
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== Angriff auf Online-Ticketservice==
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'''Schwankendes Kartenhaus''':
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Das Online-Ticketservice-Unternehmen Kartenhaus [http://www.kartenhaus.de] hat bekannt gegeben, dass Cyberkriminelle einen Angriff auf die Webseite des Unternehmens durchgefuehrt haben. Dabei sind Kundeninformationen wie Kreditkartennummern und Rechnungsadressen gestohlen worden. Betroffen seien Ticketkaeufer, die im Zeitraum vom 24. Oktober 2006 bis 30. September 2007 ueber die Kartenhaus-Webseite Tickets mit ihrer Kreditkarte erworben haben. Lediglich Kreditkarten, die fuer den Kauf von Tickets fuer Heimspiele von Hertha BSC, HSV Handball oder Eisbaeren Berlin genutzt wurden, sind nicht betroffen. Nutzern wird empfohlen, sowohl ihre aelteren als auch zukuenftigen Kreditkartenabrechnungen auf unrechtmaessige Abbuchungen zu ueberpruefen und sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung zu setzen. Fuer Fragen steht das Unternehmen Betroffenen unter der E-Mail-Adresse kreditkartenhilfe@kartenhaus.de zur Verfuegung.
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== Trojanisches Pferd tarnt sich als Nachricht des Dalai Lama==
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'''Boeser Schaedling statt gute Botschaft''':
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Nach wie vor werden aktuelle Ereignisse von Online-Kriminellen gerne als Aufhaenger fuer Spam-Mails genutzt - so beispielsweise auch die Unruhen in Birma. Derzeit kursieren E-Mails im Netz, die angeblich vom Dalai Lama stammen sollen, berichtet das Sicherheitsunternehmen Sophos [http://www.sophos.de]. Die vermeintliche Botschaft befindet sich als Word-Dokument im Anhang der Mail. Wird die Datei jedoch geoeffnet, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Ausserdem wird der Empfaenger dazu aufgefordert, die "Botschaft des Dalai Lama" schnellstmoeglich weiter zu verbreiten. Das BSI raet dazu, derartige Mails keinesfalls weiterzuleiten, sondern umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm].
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== Online-Videos als neue Spam-Gefahr==
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'''Manipulierte Filmchen''':
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Cyberkriminelle lassen sich immer neue Methoden einfallen, um Spam-Filter zu umgehen und schaedliche Software auf Rechner zu laden. So sind nach der Verbreitung von E-Mails mit pdf-Anhaengen oder 3D-Bildern nun auch die ersten Nachrichten mit manipulierten Online-Videos aufgetaucht. Dies meldet das Georgia Tech Information Security Center [http://www.gtisc.gatech.edu/] Viele Anti-Spam-Filter haben Probleme mit der Analyse von grossen Dateianhaengen oder integrierten Bildern und sortieren sie daher nicht als Spam aus. Ausserdem setzen die Betrueger darauf, dass die Verlockung ein vermeintlich witziges oder spannendes Video anzusehen so gross ist, dass die Datei einfach angeklickt wird - ohne dass an die Konsequenzen gedacht wird. Empfaenger sollten generell keine Dateianhaenge oder eingebettete Links in E-Mails aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Mehr Infos zum Thema Spam gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/05_06.htm.
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== Altnet Download Manager fuer Kazaa und Grokster beinhaltet Schwachstelle==
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'''Filesharing-Falle''':
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Ueber eine Sicherheitsluecke im Altnet Download Manager (ADM) ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt bereits der Besuch einer manipulierten Webseite. ADM ist eine Software, welche die Dateisuche der Filesharing-Programme Kazaa und Grokster unterstuetzt. Betroffen sind die ADM-Version 4.0.0.6 und ihre Vorgaenger sowie Kazaa 3.2.7.0 und Grokster 2.6 inklusive ihrer Vorgaengerversionen. Ein Update wurde bislang nicht veroeffentlicht. Nutzer sollten den Patch einspielen, sobald dieser zum Download bereit steht.
== Spam-Mails versprechen kostenfreie Spiele und lukrative Jobs ==
== Spam-Mails versprechen kostenfreie Spiele und lukrative Jobs ==
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Cyberkriminelle versenden derzeit Spam-Mails, in denen sie vorgeben, Software- Tester fuer verschiedene Programme zu suchen, meldet das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee [http://de.mcafee.com/]. Der Empfaenger wird gebeten, vermeintliche Beta- versionen von Spielen namens "Poker Master" oder "Digital Puppies" zu testen. Unter dem angegebenen Link, koenne man sich die Programme herunterladen. Installiert man jedoch die dort hinterlegte Datei, wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geschleust. Das BSI raet dazu, die Mails umgehend zu loeschen und generell keine E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm.
Cyberkriminelle versenden derzeit Spam-Mails, in denen sie vorgeben, Software- Tester fuer verschiedene Programme zu suchen, meldet das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee [http://de.mcafee.com/]. Der Empfaenger wird gebeten, vermeintliche Beta- versionen von Spielen namens "Poker Master" oder "Digital Puppies" zu testen. Unter dem angegebenen Link, koenne man sich die Programme herunterladen. Installiert man jedoch die dort hinterlegte Datei, wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geschleust. Das BSI raet dazu, die Mails umgehend zu loeschen und generell keine E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm.
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== Sicherheitsluecke in Quicktime-Plugin ==
 
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'''Lueckenhaftes Plugin:'''
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= SCHUTZMASSNAHMEN: =
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Das Browser-Plugin 'Quicktime' ermoeglicht die Wiedergabe von Multimedia-Dateien aus Webbrowsern heraus. Eine Sicherheitsluecke in diesem Plugin kann von Angreifern ausgenutzt werden, um Schadprogramme auf fremde PCs zu schleusen. Dazu reicht bereits das Oeffnen einer speziell manipulierten Datei, wenn diese mit dem Plugin verknuepft ist (zum Beispiel .qtl, .mov oder .mp3). Diese Dateien koennen auch auf einer Webseite oder in einer E-Mail verlinkt sein. Betroffen sind alle Nutzer von Apple Quicktime und Quicktime Alternative sowie ggf. auch anderen Multimedia-Playern zur Wiedergabe von Quicktime-Formaten. Da Apple iTunes auch den Quicktime-Player enthaelt, sind dessen Nutzer ebenfalls betroffen. Ein Patch zur Behebung der Schwachstelle steht derzeit nicht zur Verfuegung. Die Schwachstelle kann jedoch nur ausgenutzt werden, wenn im Browser die Ausfuehrung von aktiven Inhalten zugelassen ist. Das Buerger-CERT raet generell dazu, die Ausfuehrung von aktiven Inhalte zu deaktivieren. Informationen zu aktiven Inhalten finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/browser/02_03.htm].
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== Trojaner spaeht Jobsucher aus ==
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==Apple veroeffentlicht Update fuer Multimedia-Player QuickTime==
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'''Monster in Gefahr:'''  
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'''Frischer Apfel''':
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Die zwei Sicherheitsdienstleister Symantec und SecureWorks haben einen besonders ausgekluegelten Trojaner entdeckt, der ueber ausspionierte Zugaenge von Arbeitgebern zum Job-Portal monster.com persoenliche Daten von mehreren hunderttausend Personen gestohlen hat. Verbreitet wurde der Trojaner ueber Dateianhaenge in Spam-Mails sowie ueber manipulierte Webseiten. US-Medien berichten, dass auch Werbebanner auf der Seite monster.com zu Webseiten fuehrten, bei deren Besuch die PCs von Nutzern automatisch mit dem Schadprogramm infiziert wurden. Das deutschsprachige Portal www.monster.de ist von diesem Trojaner bislang nicht betroffen.  
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Apple hat eine Sicherheitsluecke in seinem "QuickTime-Plugin" geschlossen. Ueber das Plugin ist es moeglich, Multimedia-Dateien direkt im Web-Browser abzuspielen. Die Sicherheitsluecke ermoeglicht es Angreifern, beliebigen Schadcode auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten Multimedia-Datei ueber einen speziell gestalteten Link – beispielsweise in einer E-Mail. Betroffen sind alle Systeme, auf denen die Web-Browser Mozilla Firefox und Internet Explorer sowie Apple QuickTime oder ein alternatives QuickTime-Programm installiert sind. Moeglicherweise sind auch weitere Browser, die das QuickTime Plugin nutzen, von der Schwachstelle betroffen. Anwender sollten den Patch schnellstmoeglich installieren. Er steht auf der Apple-Webseite [http://www.apple.com/support/downloads] zum Download bereit.
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== Sturm-Wurm-Bande aendert Strategie ==
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==Sicherheitsupdates am Microsoft Patchday==
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'''Trickreiches Chamaeleon:'''  
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'''Stets puenktlich''':
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Die beruechtigte Sturm-Wurm-Bande hat ihren Schaedling erneut modifiziert. Wie das Magazin PC-Welt berichtet, enthalten die Spam-Mails statt Informationen zu angeblichen Grusskarten nun  vermeintliche Anmeldebestaetigungen fuer Internet-Communities im globalen Netz. Die in den E-Mails enthaltenen Links fuehren das Opfer zu mit Schadsoftware verseuchten Webseiten. Hier wird die Installation einer angeblich notwendigen Windows-Komponente gefordert, in Wirklichkeit wird jedoch der Rechner mit Schadsoftware infiziert. Besonders tueckisch ist, dass diese Software nur sehr schwer von Sicherheitsprogrammen entdeckt werden kann. Konsequenz: Als Teil des globalen Botnetzes der Cyber-Kriminellen wird der infizierte Rechner unbemerkt vom Besitzer zur Verbreitung von Spam-Mails missbraucht. Das BSI empfiehlt, E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu ignorieren.
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Microsoft hat Sicherheitsluecken in verschiedenen Produkten beseitigt. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Betroffen sind unter anderem Windows 2000, XP, Vista sowie Word 2000 und 2002. Das BSI raet Anwendern dazu, die Patches schnellstmoeglich einzuspielen. Sie stehen auf der Microsoft-Webseite [http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/aktuell/default.mspx]
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zum Download bereit.
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== Schon ueber 1,7 Millionen Rechner an "Sturm-Wurm"-Botnetz angeschlossen ==
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==Sun schliesst Schwachstellen in Java==
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'''Roboter-Armee:'''  
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'''Wieder sicher programmieren''':
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Ueber eine fast explosionsartige Ausbreitung des so genannten "Sturm-Wurms" berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Secure Works [http://www.secureworks.com/]. Nach Angaben der Experten seien schon mehr als 1,7 Millionen Rechner mit dem Schaedling infiziert und somit Teil eines riesigen Botnetzes. Darueber ist es dem Botnetz-Betreiber moeglich, die infizierten Rechner "fernzusteuern" und sie beispielsweise fuer den Spam-Versand zu missbrauchen. Derzeit verbreitet sich der Wurm beispielsweise verstaerkt ueber vermeintliche Grusskarten-Mails oder Mails mit angeblichen Katastrophenmeldungen. Anwender sollten generell darauf achten, keinesfalls E-Mail-Anhaenge zu oeffnen oder enthaltene Links anzuklicken, die aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen stammen. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/bot_netze.htm].  
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Der Hersteller Sun hat Updates fuer verschiedene Versionen der Java-Laufzeitumgebung veroeffentlicht. Ueber Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Netzwerkverbindungen zu beliebigen anderen Systemen herzustellen und somit Daten auszuspaehen oder Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Betroffen sind JDK und JRE 6 Update 2 und 5.0 Update 12, SDK und JRE 1.4.2_15 und 1.3.1_20 sowie alle Vorgaengerversionen. Nutzer sollten die Software umgehend aktualisieren. Updates fuer die verschiedenen Produkte stehen bei Sun [http://java.sun.com/] zum Download bereit. Das BSI raet Anwendern ausserdem dazu, alte, nicht mehr benoetigte Java- Versionen zu entfernen.
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== Sicherheitsluecke in Panda Antivirus ==
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'''Gefaehrliche Rechte:'''
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Ueber Sicherheitsluecken in verschiedenen Antivirusloesungen von Panda ist es Anwendern, die Nutzerkonten mit eingeschraenkten Rechten verwenden, moeglich, ihre Rechte zu erweitern. Betroffen sind Panda Antivirus 2007 und 2008. Die Internet Security Suite 2008 ist von der Schwachstelle nicht betroffen. In Kuerze sollen Patches veroeffentlicht werden, die Nutzer einspielen sollten, sobald diese zur Verfuegung stehen.
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= SCHUTZMASSNAHMEN: =
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== QuickTime-Luecke in Firefox geschlossen ==
== QuickTime-Luecke in Firefox geschlossen ==
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In Sicherheitsprodukten der Firma Trend Micro sind einige schwerwiegende Luecken entdeckt worden. Die Sicherheitslecks sind sowohl fuer Privatanwender als auch fuer Unternehmen relevant. Angreifer koennen die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen oder ihre Zugriffsrechte zu erhoehen. Aktuelle Updates zur Behebung dieser Schwachstellen stehen ab sofort bereit: Nutzer von Trend Micro Server Protect 5.58 sollten umgehend das Service Pack 4 [http://www.trendmicro.com/download/product.asp?productid=17] installieren. Fuer die Internet Security Suite 2007 und die Anti-Spyware hat der Hersteller einen speziellen  Hotfix [http://esupport.trendmicro.com/support/viewxml.do?ContentID=EN-1035845] veroeffentlicht.
In Sicherheitsprodukten der Firma Trend Micro sind einige schwerwiegende Luecken entdeckt worden. Die Sicherheitslecks sind sowohl fuer Privatanwender als auch fuer Unternehmen relevant. Angreifer koennen die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen oder ihre Zugriffsrechte zu erhoehen. Aktuelle Updates zur Behebung dieser Schwachstellen stehen ab sofort bereit: Nutzer von Trend Micro Server Protect 5.58 sollten umgehend das Service Pack 4 [http://www.trendmicro.com/download/product.asp?productid=17] installieren. Fuer die Internet Security Suite 2007 und die Anti-Spyware hat der Hersteller einen speziellen  Hotfix [http://esupport.trendmicro.com/support/viewxml.do?ContentID=EN-1035845] veroeffentlicht.
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== Sophos schliesst Luecken in Antivirenscanner ==
 
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'''Fehler behoben:'''
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= PRISMA: =
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Mit einem Update schliesst der Hersteller Sophos zwei Luecken seiner Sicherheitsloesung "Anti-Virus" fuer Windows und Linux/Unix. Speziell manipulierte Dateien, welche zum Beispiel in einem E-Mail-Anhang enthalten sein koennen oder auf einer Webseite zum Download angeboten werden, koennen das Antivirus-Programm in eine Endlosschleife schicken und so praktisch lahm legen. Moeglicherweise kann eine der Schwachstellen auch ausgenutzt werden, um Schadcode auf den Rechner zu schleusen. Die Schwachstellen betreffen Versionen der Scanning-Engine vor 2.48.0. Das BSI empfiehlt allen Nutzern, schnellstmoeglich das aktuelle Update [http://www.sophos.de/support/updates/] aufzuspielen.
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== Adobe relativiert die Gefahr durch PDF-Spam ==
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==Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe==
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'''Falscher Alarm?:'''  
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'''MySpace, StudiVZ & Co.''':
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Das US-Softwareunternehmen Adobe hat die Gefahr von Schadcode-Uebertragungen durch PDF-Spam relativiert. Durch PDFs koenne Malware nicht leichter in ein System gelangen als durch E-Mails, sagte ein Unternehmenssprecher. Doch Experten raten weiterhin zu Vorsicht.PDF-Dokumente koennen aehnlich wie E-Mails Links beinhalten, die zu mit Schaedlingen infizierten Webseiten fuehren. Auch verbergen sich hinter dem PDF-Symbol von Dateien moeglicherweise anstatt harmloser Dokumente in Wirklichkeit ausfuehrbareDateien, welche beim Oeffnen schaedliche Software auf dem PC installieren. Problematisch sind auch die Inhalte des PDF-Spams. Derzeit werden verstaerkt bestimmte Aktien durch gefaelschte Boersen-Newsletter beworben. Das Kalkuel der Betrueger ist, den Kurs bestimmter Anteilsscheine zu steigern.
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Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [http://www.trustdefender.com/] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [http://www.bsi-fuer-buerger.de] zum Thema "Web 2.0".
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==Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs==
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== Microsoft veroeffentlicht Sicherheitsupdates ==
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'''Zugelegt''':
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Die Anzahl an Spam-Mails ist im Monat September erneut angestiegen - eine von 833 Mails war nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos [http://www.sophos.de] mit einem Schaedling infiziert. Im Vormonat war es noch eine von 1000 E-Mails. Diese Zunahme fuehren die Experten auf eine im September massiv verbreitete Mail zurueck, die vermeintliche Nacktbilder von Angelina Jolie und weiteren Prominenten enthalten sollte, stattdessen jedoch ein Trojanisches Pferd namens "Pushdo" barg. Dieser Schaedling war teilweise in fast vier von fuenf infizierten Mails zu finden. Ausserdem nimmt die Anzahl von manipulierten Webseiten weiter zu - im September wurden 5400 neue Seiten gefunden, die mit Schadsoftware verseucht waren. Ueber die Haelfte der Webseiten wurden - wie schon in den Vormonaten - auf Servern in China
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'''Schnell gepatcht ist halb gewonnen:'''  
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betrieben.
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Microsoft stellt mehrere Sicherheitspatches zum Download bereit, die verschiedene Schwachstellen beseitigen. Ueber die Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Betroffen sind beispielsweise der Internet Explorer, die Office-Pakete sowie der Windows Media Player. Das BSI raet Nutzern dringend dazu, die Updates schnellstmoeglich einzuspielen. Sie koennen von der Microsoft-Seite
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[http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/aktuell/default.msp ] heruntergeladen werden.  
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= PRISMA: =
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== Verbraucherzentralen starten Online-Umfrage zu Abzocke im Internet ==
== Verbraucherzentralen starten Online-Umfrage zu Abzocke im Internet ==
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'''Nachgehakt:'''  
'''Nachgehakt:'''  
Noch bis zum 26. Oktober koennen Internetnutzer an der Umfrage der Verbraucherzentralen zum Thema "Internet-Abzocke" teilnehmen. Durch die Erhebung soll festgestellt werden, wie viele Leute durch vermeintliche Gratisangebote im Internet in die Abo-Falle gelockt werden - und die geforderten Geldsummen anstandslos bezahlen ohne sich zur Wehr zu setzen. Durch die Umfrage wollen die Verbraucherzentralen Forderungen an den Gesetzgeber konkretisieren. Das Formular zur Umfrage kann ganz einfach online auf den Webseiten der Verbraucherzentralen [http://www.verbraucherzentrale.de/] anonym ausgefuellt werden.  
Noch bis zum 26. Oktober koennen Internetnutzer an der Umfrage der Verbraucherzentralen zum Thema "Internet-Abzocke" teilnehmen. Durch die Erhebung soll festgestellt werden, wie viele Leute durch vermeintliche Gratisangebote im Internet in die Abo-Falle gelockt werden - und die geforderten Geldsummen anstandslos bezahlen ohne sich zur Wehr zu setzen. Durch die Umfrage wollen die Verbraucherzentralen Forderungen an den Gesetzgeber konkretisieren. Das Formular zur Umfrage kann ganz einfach online auf den Webseiten der Verbraucherzentralen [http://www.verbraucherzentrale.de/] anonym ausgefuellt werden.  
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== BSI-FUER-BUERGER-Webseite im neuen Look ==
 
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'''Brandneu:'''
 
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Die BSI-FUER-BUERGER-Webseite praesentiert sich seit dieser Woche im neuen Gewand: Noch uebersichtlicher und schoener gestaltet informiert sie wie gewohnt ueber die Sicherheit rund ums World Wide Web. "Wie kann ich meine Kinder im Internet schuetzen?", "Welche unterschiedlichen Computerviren gibt es?" oder "Worauf muss ich beim Online-Einkauf achten?" Auf diese und andere Fragen finden Sie Antworten auf BSI-FUER-BUERGER.de [http://www.bsi-fuer-buerger.de]. Schauen Sie doch einmal herein! Wir freuen uns ueber Ihr Feedback.
 
== Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September ==
== Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September ==
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'''Einzigartige Hilfe:'''  
'''Einzigartige Hilfe:'''  
Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [http://www.branchenbuch-it-sicherheit.de] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [http://www.secure-it.nrw.de/] 1000 Eintraege von Unternehmen an.  
Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [http://www.branchenbuch-it-sicherheit.de] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [http://www.secure-it.nrw.de/] 1000 Eintraege von Unternehmen an.  
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== Gefaelschte Bank-Webseiten ==
 
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'''Ungebremstes Wachstum:'''
 
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Die Anzahl gefaelschter Bankwebseiten im Internet hat sich seit 2006 weiter erhoeht. So sind im Netz beispielsweise ueber 800 Domains rund um den Namen Citibank abrufbar, die mit dem Geldinstitut in keiner Verbindung stehen. Die Mehrzahl der gefaelschten Seiten wird von Cyber-Kriminellen genutzt, um an die Kreditkartennummern und Passwoerter von Bankkunden zu gelangen. Die betreffenden Seiten sind professionell gestaltet und koennen kaum von den Originalseiten unterschieden werden. In diesem Zusammenhang raten Sicherheitsexperten Anwendern von Online-Banking-Diensten zu erhoehter Aufmerksamkeit. Auf E-Mails vermeintlicher Bankinstitute, die Empfaenger zum Besuch von Online-Portalen oder zur Preisgabe vertraulicher Informationen auffordern, sollte nicht reagiert werden. In aller Regel kontaktieren Banken ihre Kunden nicht per E-Mail; im Zweifelsfall sollte ein Anruf aber die Echtheit des Schreibens aufklaeren koennen.
 
== Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs ==
== Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs ==
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'''Wie im Schlaraffenland:'''  
'''Wie im Schlaraffenland:'''  
Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [http://mba.tuck.dartmouth.edu/digital/] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.  
Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [http://mba.tuck.dartmouth.edu/digital/] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.  
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== Daten auf Laptops werden zu selten verschluesselt ==
 
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'''Risikofaktor Verlust:'''
 
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Natuerlich ist es aeusserst wichtig, Computer vor elektronischen Angriffen zu schuetzen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass es auch "ganz reale" Gefahren gibt. So zeigt eine Studie des Sicherheitunternehmens [EXTERNLINKS||Symantec||http://www.symantec.de]] jetzt auf, dass ca. 42 Prozent aller Datenverluste in Unternehmen dadurch entstehen, dass mobile Geraete wie Laptops oder Smartphones gestohlen werden oder verloren gehen. Zu besonderen Risikozonen zaehlen Autos, Flughaefen und Zuege - und das eigene Buero. Das BSI empfiehlt, wichtige Daten auf Mobilgeraeten zu verschluesseln. Damit wird ihr Missbrauch ausgeschlossen oder zumindest deutlich erschwert. Naehere Informationen zur Verschluesselung finden Sie auf der Webseite BSI-FUER-BUERGER [http://www.bsi-fuer-buerger.de].
 
== Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" ==
== Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" ==

Version vom 19:38, 12. Okt. 2007

Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 11.10.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Online-Plattformen wie MySpace oder StudiVZ boomen wie nie, denn im Netz wird das "social networking", also das Knuepfen von Kontakten, immer beliebter. Die Nutzer tauschen sich ueber Ihre Hobbys aus, erzaehlen von Ihren Abneigungen oder veroeffentlichen Fotos von sich und ihren Freunden - die Menge an bereitgestellten persoenlichen Informationen ist beinahe grenzenlos. Doch bei all den Vorteilen, die solche Web-Communities bieten, sollten auch die Risiken nicht ausser Acht gelassen werden: Cyberkriminelle sammeln beispielsweise die veroeffentlichten privaten Daten und nutzen sie zum Verfassen von Spam-Mails, die perfekt auf den jeweiligen Empfaenger zugeschnitten sind.


Die Themen des neuen Newsletters:

* Epidemie: Sicherheitsprobleme bei Outlook Express und 2000, Adobe Acrobat Reader, Netscape, Miranda und Skype 
* Schwankendes Kartenhaus: Angriff auf Online-Ticketservice 
* Boeser Schaedling statt gute Botschaft: Trojanisches Pferd tarnt sich als Nachricht des Dalai Lama
* Manipulierte Filmchen: Online-Videos als neue Spam-Gefahr
* Filesharing-Falle: Altnet Download Manager fuer Kazaa und Grokster beinhaltet Schwachstelle
* Frischer Apfel: Apple veroeffentlicht Update fuer Multimedia-Player QuickTime
* Stets puenktlich: Sicherheitsupdates am Microsoft Patchday
* Wieder sicher programmieren: Sun schliesst Schwachstellen in Java
* MySpace, StudiVZ & Co.: Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe
* Zugelegt: Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Sicherheitsprobleme bei Outlook Express und 2000, Adobe Acrobat Reader, Netscape, Miranda und Skype

Epidemie: Die E-Mail-Programme Outlook Express und Outlook 2000, der Adobe Acrobat Reader, der Netscape Browser, das Instant-Messaging Programm Miranda sowie die Internet- Telefonie-Software Skype haben Probleme mit der Verarbeitung spezieller URLs, die ein Prozent-Zeichen enthalten, berichtet die IT-News-Seite Heise [1]. Mit dem Internet Explorer 7 unter Windows XP koennen solche Links direkt zum Aufruf beliebiger Programme fuehren. Dazu genuegt bereits der Klick auf einen manipulierten Link oder das Oeffnen eines praeparierten PDF-Dokumentes. Fuer Skype hat der Hersteller ein Update veroeffentlicht. Anwender sollten umgehend die aktuelle Version 3.5.0.239 installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber "Hilfe/Auf Aktualisierung pruefen". Fuer die anderen Programme gibt es derzeit keine Patches. Nutzer sollten die Updates einspielen, sobald diese bereit stehen. Ausserdem raet das BSI generell dazu, keine Links oder Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken.

Angriff auf Online-Ticketservice

Schwankendes Kartenhaus: Das Online-Ticketservice-Unternehmen Kartenhaus [2] hat bekannt gegeben, dass Cyberkriminelle einen Angriff auf die Webseite des Unternehmens durchgefuehrt haben. Dabei sind Kundeninformationen wie Kreditkartennummern und Rechnungsadressen gestohlen worden. Betroffen seien Ticketkaeufer, die im Zeitraum vom 24. Oktober 2006 bis 30. September 2007 ueber die Kartenhaus-Webseite Tickets mit ihrer Kreditkarte erworben haben. Lediglich Kreditkarten, die fuer den Kauf von Tickets fuer Heimspiele von Hertha BSC, HSV Handball oder Eisbaeren Berlin genutzt wurden, sind nicht betroffen. Nutzern wird empfohlen, sowohl ihre aelteren als auch zukuenftigen Kreditkartenabrechnungen auf unrechtmaessige Abbuchungen zu ueberpruefen und sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung zu setzen. Fuer Fragen steht das Unternehmen Betroffenen unter der E-Mail-Adresse kreditkartenhilfe@kartenhaus.de zur Verfuegung.

Trojanisches Pferd tarnt sich als Nachricht des Dalai Lama

Boeser Schaedling statt gute Botschaft: Nach wie vor werden aktuelle Ereignisse von Online-Kriminellen gerne als Aufhaenger fuer Spam-Mails genutzt - so beispielsweise auch die Unruhen in Birma. Derzeit kursieren E-Mails im Netz, die angeblich vom Dalai Lama stammen sollen, berichtet das Sicherheitsunternehmen Sophos [3]. Die vermeintliche Botschaft befindet sich als Word-Dokument im Anhang der Mail. Wird die Datei jedoch geoeffnet, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Ausserdem wird der Empfaenger dazu aufgefordert, die "Botschaft des Dalai Lama" schnellstmoeglich weiter zu verbreiten. Das BSI raet dazu, derartige Mails keinesfalls weiterzuleiten, sondern umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [4].

Online-Videos als neue Spam-Gefahr

Manipulierte Filmchen: Cyberkriminelle lassen sich immer neue Methoden einfallen, um Spam-Filter zu umgehen und schaedliche Software auf Rechner zu laden. So sind nach der Verbreitung von E-Mails mit pdf-Anhaengen oder 3D-Bildern nun auch die ersten Nachrichten mit manipulierten Online-Videos aufgetaucht. Dies meldet das Georgia Tech Information Security Center [5] Viele Anti-Spam-Filter haben Probleme mit der Analyse von grossen Dateianhaengen oder integrierten Bildern und sortieren sie daher nicht als Spam aus. Ausserdem setzen die Betrueger darauf, dass die Verlockung ein vermeintlich witziges oder spannendes Video anzusehen so gross ist, dass die Datei einfach angeklickt wird - ohne dass an die Konsequenzen gedacht wird. Empfaenger sollten generell keine Dateianhaenge oder eingebettete Links in E-Mails aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Mehr Infos zum Thema Spam gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/05_06.htm.

Altnet Download Manager fuer Kazaa und Grokster beinhaltet Schwachstelle

Filesharing-Falle: Ueber eine Sicherheitsluecke im Altnet Download Manager (ADM) ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt bereits der Besuch einer manipulierten Webseite. ADM ist eine Software, welche die Dateisuche der Filesharing-Programme Kazaa und Grokster unterstuetzt. Betroffen sind die ADM-Version 4.0.0.6 und ihre Vorgaenger sowie Kazaa 3.2.7.0 und Grokster 2.6 inklusive ihrer Vorgaengerversionen. Ein Update wurde bislang nicht veroeffentlicht. Nutzer sollten den Patch einspielen, sobald dieser zum Download bereit steht.

Spam-Mails versprechen kostenfreie Spiele und lukrative Jobs

Vorsicht Bot-Netz!: Derzeit werden von Cyberkriminellen E-Mails im Netz verbreitet, die mit kostenlosen Spiele-Downloads locken, berichtet die Online-Ausgabe des Magazins PC Welt [6]. Klickt der Empfaenger auf den angegebenen Link, wird er auf eine Webseite gefuehrt, von der er sich die vermeintlichen Spiele herunterladen kann. Oeffnet er die dort hinterlegte Datei namens "ArcadeWorld.exe" wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen, der ihn an ein Bot-Netz anschliesst. Eine weitere Spam-Mail der Bot-Netz-Betreiber, die derzeit vermehrt im Netz kursiert, bietet dem Empfaenger einen Job als Geldwaescher. Folgt man dem dazugehoerigen Link, landet man auf einer Webseite, die ganz offen eine Provision von 10 Prozent fuer eine Geldwaesche offeriert. Die Experten von Symantec [7] gehen davon aus, dass diese Job-Mails von den bereits "gekaperten" Rechnern des Bot-Netzes aus verschickt werden. Das BSI raet dazu, Mails aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Bot-Netzen gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-SEITE [8].

Sicherheitsluecke im AOL Instant Messenger

Tueckische Nachrichten: Ueber eine Schwachstelle im AOL Instant Messenger "AIM" ist es Internetkriminellen unter anderem moeglich, beliebige Schadsoftware auf Rechnern zu installieren und auszufuehren. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Core Security [9]. Laut den Experten koennen Angreifer schon durch das Senden einer Nachricht vollen Zugriff auf den Computer erlangen - der Nutzer muss die Nachricht dazu nicht einmal oeffnen. Einen Patch, der die Luecke schliesst, gibt es bislang nicht. Anwendern wird geraten, die AIM-Software solange nicht zu nutzen, bis ein Update zur Verfuegung steht.

Schwachstelle in Adobe Reader entdeckt

Gefaehrliche PDFs: Ueber eine Sicherheitsluecke im Adobe Reader koennen Angreifer beliebigen Schadcode auf fremde Rechner schmuggeln und die vollstaendige Kontrolle ueber den Computer erlangen. Dazu genuegt bereits das Oeffnen manipulierter PDF-Dokumente. Bislang gibt es keinen Patch, der die Luecke schliesst. Das BSI raet Nutzern dazu, keine PDF-Dateien aus unbekannten oder nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen und umgehend das Update einzuspielen, sobald dieses bereit steht.

Trojanisches Pferd versteckt sich hinter vermeintlichem Online-Casino-Kontoauszug

Kein "Spielgeld": Zurzeit werden wieder massenhaft Mails versandt, mit denen Internetkriminelle versuchen, unbemerkt ein Trojanisches Pferd auf fremden Computern zu installieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [10]. Der Empfaenger erhaelt eine Mail, in der ihm mitgeteilt wird, dass er ein Guthaben in einem Online-Casino habe, mit dem er spielen koenne. Als Beleg ist in der E-Mail ein Link zu einer angeblichen PDF-Datei mit einem Kontoauszug enthalten. Das verlinkte PDF-Dokument entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als .exe-Datei - zwischen den beiden Dateiendungen sind jedoch so viele Leerzeichen gesetzt, dass die verdaechtige .exe-Endung kaum noch auffaellt. Oeffnet der Adressat die vermeintliche PDF-Datei installiert sich ein Downloader auf dem Rechner, der unbemerkt vom Computernutzer ein Trojanisches Pferd einschleust. Damit sollen sensible Daten auf dem Computer ausgespaeht werden. Das BSI empfiehlt, diese Mails nicht zu oeffnen, sondern umgehend zu loeschen. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [11].

Sicherheitsluecke in MPlayer und Media Player Classic

Aus dem Takt gebracht: Es gehoert zum Alltag vieler Computernutzer, sich .avi-Videodateien mit Hilfe des Media Player Classic oder des MPlayer anzusehen. Diese koennen nicht nur von der eigenen Videokamera stammen, sondern auch Dateien aus dem Internet sein. Hier ist Vorsicht geboten: Das Buerger-Cert [12] warnt, dass es Angreifern mittels speziell formatierter Dateien moeglich ist, unbemerkt Kommandos auf Anwenderrechnern durchzufuehren. Moeglicherweise koennten sie auch die komplette Kontrolle ueber den Rechner gewinnen. Das BSI raet generell, keine Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen. Anwender sollten schnellstmoeglich den Patch einspielen, sobald dieser von Microsoft bzw. den Open- source-Programmierern veroeffentlicht wird.

Wurm verbreitet sich ueber Skype

Gar nicht cool: Cyberkriminelle versuchen derzeit ueber die Internet-Telefonie-Software Skype, einen Wurm auf fremde Rechner zu schleusen, berichtet der Hersteller. Dazu versenden die Betrueger Nachrichten wie "Look what crazy photo Tiffany sent to me, looks cool!" ("Schau mal, was fuer ein verruecktes Foto Tiffany mir geschickt hat, sieht cool aus!"). Klickt der Nutzer jedoch auf den angegebenen Link, installiert sich der Schaedling auf dem Rechner. Dieser deaktiviert verschiedene Antivirenprogramme, verhindert das Herunterladen von Sicherheitsupdates und verschickt sich selbst ueber die Skype-Kontakte des Anwenders weiter. Ausserdem laedt der Wurm ein Trojanisches Pferd aus dem Internet nach, das private Daten ausspioniert. Empfaenger sollten dem Link keinesfalls folgen und die Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten.

Botnetz macht Rechner zu eBay-Spionen

Roboter-Alarm: Das IT Sicherheitsunternehmen Aladdin [13] berichtet von einem Botnetz, ueber das Rechner zu "eBay-Spionage-Werkzeugen" werden. Dazu nutzen manipulierte Webseiten aeltere Luecken im Internet Explorer aus, um zunaechst ein Trojanisches Pferd auf die Computer zu schleusen, das die Rechner unbemerkt an das Botnetz anschliesst. Einmal auf dem Opfer-Rechner installiert, versucht das Trojanische Pferd, die Zugangsdaten von eBay-Nutzern zu knacken und sich auf fremden Accounts einzuloggen. Dem Betreiber des Botnetzes ist es somit moeglich, Kontodaten zu aendern und Zahlungen zu sich umzuleiten. Das BSI raet Nutzern dazu, Software und Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand zu halten und veroeffentlichte Patches umgehend einzuspielen. Weitere Infos zu Botnetzen finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [14].

Datenfischer locken auf gefaelschte Trend Micro-Webseite

Hinterlistiges Imitat: Ueber eine heimtueckische Masche versuchen Cyberkriminelle derzeit, persoenliche Daten auszuspionieren, berichtet die IT-News-Seite Heise [15]. Sie verschicken Phishing-Mails, die angeblich vom Antivirenhersteller Trend Micro stammen sollen. In der Nachricht bieten die Betrueger dem Empfaenger kostenfreie Demo-Versionen der Antispyware des Unternehmens an. Man koenne diese herunterladen, wenn man dem angegebenen Link folge. Kommt der Nutzer dieser Aufforderung jedoch nach, wird er auf eine gefaelschte Webseite geleitet, die der Original Trend Micro-Seite taeuschend aehnlich sieht. Laedt man dort eine der vermeintlichen Demo-Versionen herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner, das Spyware aus dem Internet nachlaedt. Empfaenger der Mails sollten keinesfalls dem Link folgen und Ihre Antivirensoftware stets auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zu Spyware gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [16].

Trojanisches Pferd tarnt sich als Universal-Cracker

Gefaehrlicher Alleskoenner: Ueber Spam-Mails verbreitet sich derzeit ein Trojanisches Pferd im Netz, das sich als sogenannter "Universal-Cracker" ausgibt, berichtet das Antivirenunternehmen Sophos [http:www.sophos.de]. Im Mailtext wird behauptet, dass es sich bei der angehaengten Datei um ein Programm handelt, dass in der Lage ist, Shareware zu Vollversionen umzuwandeln oder Registrierungen zu umgehen. Oeffnet der Empfaenger jedoch die "open me.exe"-Datei im Anhang, installiert sich das Trojanische Pferd auf dem Rechner. Dort deaktiviert es die Antivirenprogramme und laedt weitere Schaedlinge aus dem Netz nach. Das BSI raet generell dazu, keine E-Mail-Anhaenge aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen.

Virenmail auf der Suche nach Software-Testern

Schaedling statt Spiel: Cyberkriminelle versenden derzeit Spam-Mails, in denen sie vorgeben, Software- Tester fuer verschiedene Programme zu suchen, meldet das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee [17]. Der Empfaenger wird gebeten, vermeintliche Beta- versionen von Spielen namens "Poker Master" oder "Digital Puppies" zu testen. Unter dem angegebenen Link, koenne man sich die Programme herunterladen. Installiert man jedoch die dort hinterlegte Datei, wird ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geschleust. Das BSI raet dazu, die Mails umgehend zu loeschen und generell keine E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen anzuklicken. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm.


SCHUTZMASSNAHMEN:

Apple veroeffentlicht Update fuer Multimedia-Player QuickTime

Frischer Apfel: Apple hat eine Sicherheitsluecke in seinem "QuickTime-Plugin" geschlossen. Ueber das Plugin ist es moeglich, Multimedia-Dateien direkt im Web-Browser abzuspielen. Die Sicherheitsluecke ermoeglicht es Angreifern, beliebigen Schadcode auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten Multimedia-Datei ueber einen speziell gestalteten Link – beispielsweise in einer E-Mail. Betroffen sind alle Systeme, auf denen die Web-Browser Mozilla Firefox und Internet Explorer sowie Apple QuickTime oder ein alternatives QuickTime-Programm installiert sind. Moeglicherweise sind auch weitere Browser, die das QuickTime Plugin nutzen, von der Schwachstelle betroffen. Anwender sollten den Patch schnellstmoeglich installieren. Er steht auf der Apple-Webseite [18] zum Download bereit.

Sicherheitsupdates am Microsoft Patchday

Stets puenktlich: Microsoft hat Sicherheitsluecken in verschiedenen Produkten beseitigt. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen und auszufuehren. Betroffen sind unter anderem Windows 2000, XP, Vista sowie Word 2000 und 2002. Das BSI raet Anwendern dazu, die Patches schnellstmoeglich einzuspielen. Sie stehen auf der Microsoft-Webseite [19] zum Download bereit.

Sun schliesst Schwachstellen in Java

Wieder sicher programmieren: Der Hersteller Sun hat Updates fuer verschiedene Versionen der Java-Laufzeitumgebung veroeffentlicht. Ueber Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Netzwerkverbindungen zu beliebigen anderen Systemen herzustellen und somit Daten auszuspaehen oder Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Betroffen sind JDK und JRE 6 Update 2 und 5.0 Update 12, SDK und JRE 1.4.2_15 und 1.3.1_20 sowie alle Vorgaengerversionen. Nutzer sollten die Software umgehend aktualisieren. Updates fuer die verschiedenen Produkte stehen bei Sun [20] zum Download bereit. Das BSI raet Anwendern ausserdem dazu, alte, nicht mehr benoetigte Java- Versionen zu entfernen.

QuickTime-Luecke in Firefox geschlossen

Medienplayer wieder gesund: Die Firefox-Entwickler haben eine Schwachstelle in ihrem Browser beseitigt, ueber die es Angreifern moeglich ist, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schleusen und die Kontrolle ueber den Computer zu erlangen. Dazu genuegt das Oeffnen einer praeparierten QuickTime-Datei. Das BSI raet Anwendern dazu, die neue Firefox-Version 2.0.0.7 schnellstmoeglich zu installieren. Dies kann ueber die integrierte Update-Funktion geschehen oder ueber den direkten Download von der Mozilla- Webseite [21].

Service Pack 3 fuer Office 2003

Willkommenes Paket: Microsoft schliesst mit dem Service Pack 3 fuer Office 2003 diverse Sicherheitsluecken in den dazugehoerigen Programmen Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen und auszufuehren. Das BSI raet Nutzern dazu, das Paket zuegig zu installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Update-Funktion oder ueber den Download von der Microsoft-Webseite [22].

Sicherheitsluecke in OpenOffice und StarOffice geschlossen

Schnell aktualisieren!: Ueber eine Sicherheitsluecke in OpenOffice und StarOffice ist es Cyberkriminellen moeglich, schaedlichen Code auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu reicht das Oeffnen einer manipulierten TIFF-Grafikdatei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind die OpenOffice-Versionen vor 2.3 sowie StarOffice und StarSuite 6, 7 und 8. Nutzer sollten ihre Software schnellstmoeglich aktualisieren. Die aktuelle OpenOffice-Version 2.3 fuer Windows, Mac und Linux steht auf der OpenOffice-Webseite [23] zum Download bereit. Patches fuer StarOffice koennen beim Hersteller Sun [24] heruntergeladen werden.

Schwachstellen in Blog-Software WordPress beseitigt

Wieder textsicher: Ueber zwei Sicherheitsluecken in WordPress ist es Angreifern moeglich, die Zugangsdaten eines Nutzers auszuspionieren oder beliebigen HTML-Code im Blog einzustellen. In der aktuellen Version 2.2.3 wurden die Schwachstellen geschlossen. Anwendern wird geraten, die aktualisierte WordPress-Version umgehend einzuspielen. Diese steht auf der Herstellerseite [25] zur Installation bereit.

Avira veroeffentlicht Hotfix

Patch macht blau: Das Antivirenunternehmen Avira hat vor kurzem ein Update heraus gegeben, das auf einigen Rechnern zu einem "Bluescreen", also einem blauen Bildschirm, fuehren kann. Das Unternehmen hat einen Hotfix veroeffentlicht, der den Fehler beseitigt. Er wird derzeit ueber das automatische Update verteilt oder wird von Avira [26] auf Anfrage bereit gestellt. Betroffen sind Rechner mit Nvidia-Chipsatz und Nforce-Treibern von Juli 2007 oder neueren Versionen, die unter Windows XP oder Vista laufen.

Microsoft veroeffentlicht Sicherheitspatches

Auf ein Neues: Microsoft hat mehrere Sicherheitsupdates heraus gegeben und schliesst damit Sicherheitsluecken in verschiedenen Produkten. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Betroffen sind beispielsweise Windows 2000, der MSN Messenger sowie der Windows Live Messenger. Das BSI raet Anwendern dazu, die Sicherheitspatches schnellstmoeglich ueber das automatische Update einzuspielen. Auch auf der Microsoft Webseite [27] stehen alle Updates zum Download bereit.

Norman schliesst Sicherheitsluecke in Virenscannern

Schnell aktualisieren!: Ueber eine Schwachstelle im Norman-Virenscanner ist es lokalen Angreifern moeglich, schaedliche Software auf Rechner einzuspielen und auszufuehren, meldet das Sicherheits-Blog 48bits [28]. Betroffen ist Norman Virus Control 5.82 und darauf basierende Produkte sowie moeglicherweise aeltere Versionen. Nutzern wird geraten, die aktuelle Version 5.90 schnellstmoeglich zu installieren. Diese steht beim Hersteller unter http://www.norman.com/Download/Full_versions/de zum Download bereit.

Sicherheitsluecke in Apple iTunes geschlossen

Wieder schoene Toene: Ueber eine Schwachstelle im Musikplayer iTunes von Apple ist es Angreifern moeglich, schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen und mit den Rechten des Anwenders auszufuehren. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten Musikdatei - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind alle Versionen vor Version 7.4. Das BSI raet allen Nutzern dazu, die Software auf Version 7.4 zu aktualisieren. Dies ist sowohl ueber das Apple Software-Update als auch ueber die Webseite des Unternehmens http://www.apple.com/support/download/ moeglich.

Luecken im Virenscanner ClamAV behoben

Stabilisierter Jaeger: Die Entwickler haben mehrere Luecken in der Antiviren-Software Clam AntiVirus (ClamAV) geschlossen. Die aktualisierte Version 0.91.2 ist jetzt auf der Webseite des Projekts [29] verfuegbar. Bislang konnte die Version 0.91.2 des Virenscanners von Angreifern mit speziell praeparierten Dokumenten im Rich Text Format oder mit manipulierten HTML-Dateien zum Absturz gebracht werden.

Sicherheitsluecke im Bildbearbeitungsprogramm GIMP

Truegerisches Bild: Schwachstellen in der freien Bildbearbeitungssoftware GIMP ermoeglichten Angreifern, mittels praeparierter Bilddateien Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen. Verantwortlich fuer das Sicherheitsleck sind fehlerhafte Plug-Ins in GIMP vor Version 2.2.16. GIMP-Nutzer sollten eine aktualisierte Version von der Webseite des Herstellers herunterladen [30] und installieren. Zahlreiche Linux-Distributoren haben auch bereits aktualisierte Programmpakete bereitgestellt.

Schwachstelle im Yahoo! Messenger und im MSN Messenger

Gefaehrliche Einladung: Messenger-Programme wie der von Yahoo! und Microsoft spielen in der privaten Kommunikation ueber das Internet eine immer groessere Rolle. Das haben auch die Cyber-Kriminellen erkannt. Mit manipulierten Einladungen zu Webcam-Sitzungen nutzen sie eine Schwachstelle im Yahoo! Messenger und eine aehnliche Luecke im MSN Messenger aus, um schadhaften Code auf fremde Rechner zu schleusen. Betroffen sind die Versionen des Yahoo! Messengers vor 8.1.0.413 und des MSN Messengers 6.x und 7.x. Ein aktuelles Update [31] fuer den Yahoo! Messenger behebt die Schwachstelle. Nutzer der betroffenen Versionen des MSN Messengers, der mittlerweile in Windows Live Messenger umbenannt wurde, sollten umgehend ein Update auf die Version 8.1 des Windows Live Messengers durchfuehren.

Schwachstellen in Produkten von Trend Micro geschlossen

Geschwaechte Waechter: In Sicherheitsprodukten der Firma Trend Micro sind einige schwerwiegende Luecken entdeckt worden. Die Sicherheitslecks sind sowohl fuer Privatanwender als auch fuer Unternehmen relevant. Angreifer koennen die Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen oder ihre Zugriffsrechte zu erhoehen. Aktuelle Updates zur Behebung dieser Schwachstellen stehen ab sofort bereit: Nutzer von Trend Micro Server Protect 5.58 sollten umgehend das Service Pack 4 [32] installieren. Fuer die Internet Security Suite 2007 und die Anti-Spyware hat der Hersteller einen speziellen Hotfix [33] veroeffentlicht.


PRISMA:

Social-Networking-Plattformen erleichtern gezielte Spam-Angriffe

MySpace, StudiVZ & Co.: Online-Communities bieten eine gute Recherche-Basis fuer Cyberkriminelle. Darauf weist das IT-Sicherheitsunternehmen TrustDefender [34] hin. Denn ueber die einzelnen Nutzerprofile lassen sich jede Menge persoenliche Daten zusammenstellen - von Namen ueber Vorlieben und Abneigungen bis hin zur Schuhgroesse. Diese Informationen werden von Spam-Versendern anschliessend ganz gezielt fuer Werbe-Mails genutzt - die Erfolgsquote der Mails koenne dadurch auf bis zu 80 Prozent steigen, meinen die Experten. Nutzer von Networking-Plattformen sollten sich bewusst machen, dass alle angegebenen Daten unter Umstaenden auch von Fremden gelesen - und somit auch missbraucht - werden koennen. Mehr Infos zur Sicherheit in Online-Communities finden Sie auch im aktuellen BSI-FUER-BUERGER-Brennpunkt [35] zum Thema "Web 2.0".

Wieder mehr infizierte E-Mails im Netz unterwegs

Zugelegt: Die Anzahl an Spam-Mails ist im Monat September erneut angestiegen - eine von 833 Mails war nach Angaben des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos [36] mit einem Schaedling infiziert. Im Vormonat war es noch eine von 1000 E-Mails. Diese Zunahme fuehren die Experten auf eine im September massiv verbreitete Mail zurueck, die vermeintliche Nacktbilder von Angelina Jolie und weiteren Prominenten enthalten sollte, stattdessen jedoch ein Trojanisches Pferd namens "Pushdo" barg. Dieser Schaedling war teilweise in fast vier von fuenf infizierten Mails zu finden. Ausserdem nimmt die Anzahl von manipulierten Webseiten weiter zu - im September wurden 5400 neue Seiten gefunden, die mit Schadsoftware verseucht waren. Ueber die Haelfte der Webseiten wurden - wie schon in den Vormonaten - auf Servern in China betrieben.

Verbraucherzentralen starten Online-Umfrage zu Abzocke im Internet

Nachgehakt: Noch bis zum 26. Oktober koennen Internetnutzer an der Umfrage der Verbraucherzentralen zum Thema "Internet-Abzocke" teilnehmen. Durch die Erhebung soll festgestellt werden, wie viele Leute durch vermeintliche Gratisangebote im Internet in die Abo-Falle gelockt werden - und die geforderten Geldsummen anstandslos bezahlen ohne sich zur Wehr zu setzen. Durch die Umfrage wollen die Verbraucherzentralen Forderungen an den Gesetzgeber konkretisieren. Das Formular zur Umfrage kann ganz einfach online auf den Webseiten der Verbraucherzentralen [37] anonym ausgefuellt werden.

Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September

Ausgespammt: Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [38]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [39]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.

Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da

Einzigartige Hilfe: Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [40] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [41] 1000 Eintraege von Unternehmen an.

Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs

Nachwuchs im Netz: Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm zusammengestellt.

Daten auf gebrauchten PCs oft immer noch lesbar

Loeschen ist nicht gleich Loeschen: Der Schutz von privaten Daten scheint bei Computer-Nutzern nicht gerade an erster Stelle zu stehen: Nur jeder Zweite trifft Massnahmen, um Datenspionage nach der Computer-Entsorgung zu verhindern, fand das Sicherheitsunternehmen Utimaco [42] nun durch Testkaeufe gebrauchter PCs heraus. So fanden die Experten beispielsweise Rechner, auf denen die E-Mail-Korrespondenz noch vollstaendig erhalten war oder sich private Kundendaten auslesen liessen. Es reicht nicht aus, die Daten auf der Festplatte einfach zu loeschen, da sie sich leicht rekonstruieren lassen. Auch das Formatieren der Festplatte bietet nicht genuegend Schutz gegen Datenmissbrauch. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, die Festplatte siebenfach mit einem Zufallscode zu ueberschreiben. Mehr Infos zum "richtigen loeschen" gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [43].

Brennpunkt zum Thema "Windows Vista" auf BSI-FUER-BUERGER

Brandneu: Was sind die neuen Sicherheitsfunktionen von Windows-Vista und wie kann ich sie optimal nutzen? Diese und andere Fragen zum neuen Betriebssystem von Microsoft beantwortet der aktuelle Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite. Die Verbesserungen bei Windows-Vista betreffen verschiedene Sicherheitsaspekte: So arbeiten Nutzer nicht mehr – wie frueher allzu oft - mit uneingeschraenkten Administratorenrechten, sondern nur mit beschraenkten Benutzerkonten. Der integrierte Windows Defender bietet Schutz vor Schadsoftware, wodurch sich das Risiko von Infektionen reduzieren soll. Auch weitere Funktionen wie beispielsweise Einstellungen zum Jugendschutz sind als klare Verbesserungen zu werten. Mehr Infos und Tipps zum sicheren arbeiten mit Windows Vista gibt es unter http://www.bsi-fuer-buerger.de.

"Botnetze" bei Internetnutzern kaum bekannt

Wer weiss Bescheid?: Laut einer Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec [44] kennen die meisten Internetnutzer die Bedeutung von "Botnetz" bzw. "Bot" nicht. Ganze 62,4 Prozent der 1000 befragten Internetnutzer wussten mit den Begriffen nichts anzufangen. Unterschiede lassen sich jedoch in den verschiedenen Altersgruppen feststellen: Waehrend ueber die Haelfte der 14 bis 29-Jaehrigen "Botnetze" kennen, sind es bei den ueber 50-Jaehrigen nur 20 Prozent. Auch bei den Geschlechtern variieren die Ergebnisse. Waehrend kaum ein Drittel der befragten Frauen die Begriffe einzuordnen wusste, kannten sich immerhin 45,5 Prozent der Maenner aus. Falls Sie Wissensluecken rund um das Thema Botnetze haben sollten, koennen Sie sich auf den Seiten des BSI [45] informieren.

Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel

Wie im Schlaraffenland: Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [46] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.

Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [47].

Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter http://www.secure-it.nrw.de herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm

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