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(IT 8.6.07)
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Der Newsletter von www.buerger-cert.de
Der Newsletter von www.buerger-cert.de
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Ausgabe vom 24.05.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.
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Ausgabe vom 06.06.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.
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  Immer mehr Deutsche telefonieren ueber das Internet - privat wie am Arbeitsplatz. Wenn sich neue IT-Techniken signifikant
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  Aktuelle Ereignisse werden von Cyberkriminellen gerne als Aufhaenger fuer Spam-Mails genutzt. Denn viele Anwender lassen sich
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  erbreiten, sind Betrueger allerdings nie weit! So auch bei der Internettelefonie (im Technikjargon "Voice over Internet
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  durch vermeintlich sensationelle Fotos oder Videos dazu verleiten, auf E-Mail-Anhaenge zu klicken - die sich dann jedoch als
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  Protocol" oder kurz "VoIP"). Nutzer solcher Dienste werden etwa mit "Vishing" konfrontiert, einer Abart des "Phishing", bei
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  Schaedlinge entpuppen. So infizierte beispielsweise der so genannte "Storm-Worm" Anfang des Jahres hunderte Rechner, da sich
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  der Datenfischer ueber automatisierte Anrufe Bankdaten erschleichen. Oder sie erhalten unerwuenschte Werbeanrufe, so genannte
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Empfaenger einer verseuchten E-Mail mit angeblich schockierenden Bildern des Sturms Kyrill locken
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  "Spit"-Nachrichten. Diese telefonische Variante von Spam wird in Zukunft wohl massiv zunehmen. Infos zu weiteren aktuellen
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  liessen. Derzeit aktuell: Spam-Mails, die vermeintlich einen Link zum Kinotrailer des gerade angelaufenen Films "Fluch der
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Bedrohungen der IT-Sicherheit erhalten Sie wie immer in unserem Newsletter! Spannende Lektuere und sichere Stunden im globalen
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  Karibik 3" enthalten. Folgt man dem Link, wird jedoch ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen.
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Netz wuenscht Ihnen Ihr BUERGER-CERT-Team
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Die Themen des neuen Newsletters:
Die Themen des neuen Newsletters:
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1. Skrupellos: Betrueger missbrauchen Online-Hilfswelle fuer entfuehrte Maddy
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*1. Falsche Piraten: Trojanisches Pferd tarnt sich als Kinotrailer
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*2. Gefaehrlicher Gratis-Download: Schwachstelle in CD-Bonus-Software ermoeglicht Ausfuehren von Schadcode
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*3. Nicht installieren!: E-Mails mit vermeintlichem WMF-Patch in Umlauf
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*4. Rundumschlag: Mozilla schliesst mehrere Sicherheitsluecken
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*5. Lahmgelegt: F-Secure veroeffentlicht Sicherheits-Updates
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*6. Wichtige Updates!: Schwachstellen in Antivirenloesungen von Avira
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*7. Heute schon gepatcht?: Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht
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*8. Die Sonne scheint wieder: Updates fuer Sun Java-Versionen veroeffentlicht
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*9. Wieder dicht: Sicherheitsluecken in Apples QuickTime geschlossen
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*10. Im Stich gelassen : Avira stellt Support fuer Windows 98 und ME ein
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*11. Wieder gesund: CA stellt Sicherheitsupdates bereit
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2. Spaetestens jetzt updaten!: Hacker nutzen alte Luecken in QuickTime und WinZip
 
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3. Raus bist du?: Pseudo-Google-Mails drohen Website-Betreibern mit Ausschluss
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= STÖRENFRIEDE: =
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4. Doppelte Abzocke: Zweifachbetrug mit falscher Abbuchung und Pseudo-Hotline
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== Trojanisches Pferd tarnt sich als Kinotrailer ==
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5. Missklaenge: Browser Opera beseitigt Schwachstelle in Windows-Version
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Falsche Piraten:
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Den Hype um den aktuellen Kinofilm "Fluch der Karibik 3" machen sich derzeit Spam-Versender zu Nutze: Sie verschicken E-Mails mit eingebetteten Links, die angeblich zum Trailer des Films fuehren sollen. Dies berichtet Panda Software Deutschland
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[http://www.panda-software.de/]. Werden die Links angeklickt, erscheint die Meldung auf dem Bildschirm, dass der benoetigte Video-Codec fehle, um den Film anschauen zu koennen. Unbemerkt installiert sich parallel dazu ein Trojanisches Pferd namens "Pirabbean.A" auf dem Rechner. Der Schaedling deaktiviert Sicherheitssoftware, laedt weiteren Schadcode aus dem Netz nach und spioniert private Daten aus. Empfaenger sollten keinesfalls den angegebenen Links folgen und generell die Virenschutzprogramme auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zum
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Thema Trojanische Pferde gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm].
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6. Brandgefaehrlich: Wichtiges Update fuer Norton Personal Firewall 2004
 
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7. Umkaempfte Bot-Netze: Antivirenhersteller berichtet von Hacker-Machtkampf
 
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8. Statusaufnahme: Praesentation des Lageberichts zur IT-Sicherheit 2007 auf dem BSI-Kongress
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== Schwachstelle in CD-Bonus-Software ermoeglicht Ausfuehren von Schadcode: ==
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9. Risikofaktor Verlust: Daten auf Laptops werden zu selten verschluesselt
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Gefaehrlicher Gratis-Download:  
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Viele Musik CDs enthalten ein spezielles Programm mit dem Kaeufer ueber das Internet kostenloses Zusatzmaterial ueber den jeweiligen Kuenstler herunterladen koennen. Dieses Programm namens CDPass enthaelt jedoch eine Sicherheitsluecke in einem ActiveX-Modul, ueber die Angreifer Schadcode auf fremde Rechner schleusen und ausfuehren koennen. Dies berichtet das US-CERT [http://www.us-cert.gov/]. Schon der Besuch einer manipulierten Webseite oder das Oeffnen einer E-Mail im HTML-Modus genuegt, um Rechner zu infizieren. Bislang gibt es keinen Patch, der den Fehler beseitigt. Nutzern wird dringend geraten, aktive Inhalte zu deaktivieren.
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10. Was guckst Du?: Laut Google sind zehn Prozent aller Webseiten gefaehrlich
 
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= STÖRENFRIEDE: =
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== E-Mails mit vermeintlichem WMF-Patch in Umlauf ==
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Nicht installieren!:
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Cyberkriminelle versenden derzeit gefaelschte E-Mails, die angeblich von Microsoft stammen sollen, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure [http://www.f-secure.de/]. In der Nachricht wird in englischer Sprache vor einer vermeintlich gefaehrlichen Sicherheitsluecke in WMF gewarnt. Um die Luecke zu schliessen, solle der Empfaenger ueber einen eingebetteten Link ein Sicherheitsupdate herunterladen. Wird der Link jedoch angeklickt, installiert sich stattdessen ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Nutzer sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail
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umgehend loeschen. Ausserdem sollte generell die Antivirensoftware auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
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== Schwachstelle in Adobe Photoshop ==
 
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Ich sehe was....:  
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= SCHUTZMASSNAHMEN: =
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Eine Schwachstelle in der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop bei
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der Verarbeitung von Bitmap-Dateien (z.B. .BMP, .DIB, .RLE) ermoeglicht
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einem Angreifer, mit Benutzerrechten auf den PC eines Anwenders
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zuzugreifen. Zur Ausnutzung der Schwachstelle muss der Angreifer eine
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speziell manipulierte Bitmap-Datei erstellen und sein Opfer dazu
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verleiten, diese mit Photoshop zu oeffnen. Bislang wurde die
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Schwachstelle nicht geschlossen. Das Buerger-CERT raet daher dringend
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dazu, keine Bitmap-Dateien aus unbekannter Quelle mit Photoshop zu
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oeffnen.
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== Schaedling lockt mit Nacktfotos von Britney Spears ==
+
== Mozilla schliesst mehrere Sicherheitsluecken ==
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Kesser Koeder:  
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Rundumschlag:  
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Dass Cyberkriminelle mit vermeintlichen Nacktbildern von Prominenten
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In den Mozilla-Produkten Firefox, Thunderbird und Sea Monkey sind verschiedene Schwachstellen behoben worden. Ueber die Sicherheitsluecken war es moeglich, die Programme zum Absturz zu bringen, unbemerkt Kommandos auf dem Computer auszufuehren oder Informationen auszuspaehen. In den nun veroeffentlichten Versionen 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Firefox, 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Thunderbird sowie 1.1.2 bzw. 1.0.9 von Seamonkey wurden die Loecher geschlossen. Detailinformationen finden Sie auf den Seiten des Buerger-CERT http://www.buerger-cert.de/techwarnung_archiv.aspx?param=48cHquSuQhRFmd4TQxEooQ%253d%253d].  
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Anwender dazu bringen wollen, gefaehrliche E-Mail-Anhaenge zu oeffnen,
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ist nichts Neues. Derzeit versenden Hacker jedoch E-Mails mit
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tatsaechlichen intimen Aufnahmen von Britney Spears und Paris Hilton -
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hinter denen sich ein Schaedling verbirgt. Dies meldet das
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Virenschutzunternehmen Panda Software [http://www.panda-software.de].
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Bei einem Klick auf eines der Fotos, die im Fliesstext der Mail
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eingebaut sind, installiert sich das Schadprogramm auf dem Rechner. Von
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dort aus laedt es dann weitere Schaedlinge aus dem Internet nach.
+
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Empfaenger der Mail sollten die Bilder keinesfalls anklicken, sondern
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die Mail umgehend loeschen und die Antivirensoftware stets auf dem
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aktuellen Stand halten.
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== Wurm schuetzt sich mit Passwort ==
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Verschluesselte Gefahr:
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== F-Secure veroeffentlicht Sicherheits-Updates ==
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Ein besonders trickreicher Vertreter von Computerschaedlingen ist ein
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Wurm der so genannten "Nuwar"-Familie, der momentan sein Unwesen im
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Internet treibt. Dies meldet die IT-News-Seite Heise
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[http://www.heise.de]. In einer E-Mail wird der Empfaenger vor einem
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gefaehrlichen Wurm gewarnt, gegen den der angehaengte Sicherheitspatch
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schuetzen solle. Dieser sei jedoch verschluesselt - man muesse erst das
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angegebene Passwort eingeben, bevor man den Patch installieren koenne.
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Kommt der Empfaenger der Aufforderung nach, infiziert der Nuwar-Wurm den
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Rechner. Durch die Verschluesselung ist der Wurm von den meisten
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Virenscannern nicht zu erkennen. Anwender sollten generell keine
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E-Mail-Anhaenge aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Mehr
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Infos zum Thema Wuermer gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite
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[http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_03.htm].
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== Casino-Mails weiterhin im Anstieg ==
+
Lahmgelegt:
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Ueber vier Schwachstellen in verschiedenen Antivirenprodukten des Sicherheitsunternehmens F-Secure [http://www.f-secure.de] ist es Angreifern moeglich, Schaedlinge auf fremden Rechner zu installieren oder die Anwendung zum Absturz zu bringen. Das Unternehmen veroeffentlicht daher diverse Sicherheitsupdates. Die Produkte F-Secure Internet Security und Anti-Virus in den Versionen 2005, 2006 sowie 2007 werden automatisch ueber den Update-Mechanismus der Programme aktualisiert. Fuer alle anderen Produkte sollten die Updates
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schnellstmoeglich manuell heruntergeladen werden. Eine Liste der bereitgestellten Patches finden Anwender auf den folgenden F-Secure-Webseiten http://www.f-secure.com/security/.
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Wett-Rausch:
 
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Immer oefter werden elektronische Postfaecher mit Nachrichten
 
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verstopft, die angeblich Startguthaben fuer Besuche in Online-Casinos
 
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bieten. "Magic Casino", "Las Vegas Casino", "Poker Community" oder
 
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"Swiss Casino", so die klingenden Absendernamen, locken bisweilen mit
 
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einem Startbonus von bis zu 3000,- Euro und Jackpots in astronomischer
 
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Hoehe. Die Urheber sind allerdings oft zweifelhafte Firmen, deren
 
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einzige Absicht es ist, die Adressaten zum Absenden von Antwortmails zu
 
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bewegen. Denn dadurch wird klar, dass es sich um eine echte
 
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E-Mail-Adresse handelt - und die ist auf dem "Spam-Markt" viel wert. Das
 
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BSI empfiehlt daher, derartige Mails umgehend zu loeschen und
 
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keinesfalls zu antworten.
 
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== Luecken in AOLs Instant Messenger und ICQ ==
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== Schwachstellen in Antivirenloesungen von Avira ==
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Gespraechsstoerung:
 
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Die Kommunikationstools Instant Messenger und ICQ von AOL weisen
 
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Schwachstellen auf, die Eindringlingen den Zugriff auf fremde Systeme
 
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ermoeglichen. Das Problem tritt waehrend des Transfers von Dateien auf:
 
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Sobald der Empfaenger waehrend einer Messenger- oder ICQ-Sitzung
 
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prinzipiell einen "File Transfer" erlaubt, koennen Angreifer
 
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willkuerlich bezeichnete Dateien an beliebigen Orten auf dem fremden
 
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Rechner speichern. Wie die IT-Sicherheitsexperten von iDefense
 
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[http://labs.idefense.com] berichten, ist die Luecke in der ICQ-Version
 
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5.1 (plus Vorversionen) sowie in den Messenger-Versionen 5.9 (ebenfalls
 
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plus Vorversionen) enthalten. Derzeit sind noch keine Aktualisierungen
 
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verfuegbar. Als Nutzer dieser Werkzeuge sollten Sie daher besonders
 
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darauf achten, einer Dateiuebertragung nur dann zuzustimmen, wenn die
 
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Partner vertrauenswuerdig sind.
 
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Wichtige Updates!:
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Der Hersteller Avira [http://www.avira.de] hat mehrere Sicherheitsluecken in seinem Virenscanner AntiVir geschlossen, die von Angreifern ausgenutzt werden konnten, um schadhaften Programmcode einzuschleusen. Dazu genuegte bereits das Empfangen eines manipulierten E-Mail-Anhangs. Ueber die automatische Update-Funktion wurden bereits Patches zur Behebung der Probleme verteilt. Falls Ihre
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AntiVir-Installation nach dem 30.05. noch kein Update durchgefuehrt hat, so holen Sie dies bitte schnellstmoeglich nach.
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== Phisher bedrohen Besitzer von Ferienhaeusern ==
 
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Betruegerische Gaeste:
 
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Wenn Datenfischer auf ihren Beutezuegen erfolgreich sind, dann sehen
 
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sie sich einem Problem gegenueber: Wie kann das aus betruegerischen
 
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Quellen stammende Geld weissgewaschen werden? Von einer neuen Masche
 
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berichtet die Arbeitsgruppe Identitaetsschutz im Internet
 
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[https://www.a-i3.org/index.php]. Sie zielt auf die Vermieter von
 
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Ferienhaeusern ab: In E-Mails, die meist in englischer Sprache verfasst
 
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sind, buchen die Betrueger solche Immobilien und ueberweisen dann weit
 
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ueberhoehte Betraege auf die Konten der Vermieter. Die Differenz wird
 
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rueckerstattet - und schon ist das Geld "sauber". Wenn Sie als Vermieter
 
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den Verdacht hegen, auf diese Weise in illegale Aktivitaeten verstrickt
 
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zu werden, so wenden Sie sich bitte an die Polizei
 
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[http://www.polizei-beratung.de].
 
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== Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht ==
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= SCHUTZMASSNAHMEN: =
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Heute schon gepatcht?:
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Mit dem Update 2007-005 schliesst Apple verschiedene Sicherheitsluecken im Betriebssystem MAC OS X. Die Schwachstellen koennen von Angreifern ausgenutzt werden, um die Systemrechte von lokalen Nutzern zu erweitern, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden, private Daten auszuspionieren oder Anwendungen zum Absturz zu bringen. Das Buerger-CERT raet Anwendern dazu, die Aktualisierung schnellstmoeglich ueber die integrierte Update-Funktion vorzunehmen. Alternativ kann der Patch auch von der Apple-Download-Seite [http://www.apple.com/support/downloads/] heruntergeladen werden.
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== Updates fuer Sun Java-Versionen veroeffentlicht ==
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Die Sonne scheint wieder:  
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Sun Microsystems stellt Updates fuer einige Java-Softwareprodukte zur Verfuegung. Ueber zwei Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Anwendungen zum Absturz zu bringen oder private Daten auszuspionieren. Moeglicherweise kann auch schaedlicher Programmcode auf fremde Rechner geladen werden. Dazu genuegt beispielsweise der Besuch einer Webseite, die manipulierte Java-Programme enthaelt. Betroffen sind Sun JDK und JRE 6, Sun JDK und JRE 5.0 Update 10 und aeltere Versionen, Sun SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.4.2_14 sowie Sun SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.3.1_20. Nutzern wird geraten, die Software schnellstmoeglich auf die aktuellen Versionen 6 Update 1 oder 5.0 Update
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12 zu aktualisieren. Die Patches koennen ueber die integrierte Update-Funktion oder manuell von der Sun-Webseite [http://java.sun.com/javase/downloads/index_jdk5.jsp] eingespielt werden.
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== Sicherheitsluecken in Apples QuickTime geschlossen ==
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Wieder dicht:
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Apple beseitigt mit einem Update zwei Schwachstellen in seinem Multimedia-Programm QuickTime. Ueber die Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und private Daten auszuspionieren. Dazu genuegt schon der Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen sind die Apple QuickTime Version 7.1.6 sowie moeglicherweise auch aeltere Versionen. Das BSI raet Nutzern
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dringend dazu, das Update fuer Windows ueber die Funktion "Apple Software-Update" zu installieren oder es manuell von der Apple-Webseite [http://www.apple.com/support/downloads/] herunterzuladen. Fuer Mac OS X-Anwender laesst sich das Update bereits ueber die Funktion "Software-Aktualisierung" installieren.
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== Avira stellt Support fuer Windows 98 und ME ein ==
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Im Stich gelassen:  
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Immer noch nutzen viele Menschen weltweit das vor knapp zehn Jahren eingefuehrte Microsoft-Betriebssystem Windows 98 sowie dessen Nachfolgeprodukt Windows Millenium Edition (ME). Der Support der Firma Microsoft fuer diese Betriebssysteme ist jedoch schon seit laengerer Zeit ausgelaufen. Auch Avira wird ab Juli 2007 keine Aktualisierungen mehr fuer die Windows 98 und ME Version der Virenschutzloesung Avira AntiVir zur Verfuegung stellen. Das Buerger-CERT empfiehlt aus Sicherheitsgruenden den Umstieg auf neuere Betriebssysteme.
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== CA stellt Sicherheitsupdates bereit ==
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Wieder gesund:
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Das Sicherheitssoftwareunternehmen Computer Associates [http://www.ca.com/de/] hat ein Update veroeffentlicht, mit dem zwei kritische Sicherheitsluecken in verschiedenen CA-Produkten geschlossen werden. Die Schwachstellen koennen von Angreifern als Einfallsschleuse fuer Schaedlinge genutzt werden. Je nach eingesetzter Software ist dazu noch nicht einmal eine Aktion seitens des Nutzers - wie beispielsweise das Oeffnen eines manipulierten E-Mail-Anhangs - notwendig. CA stellt das Update 30.6 zur Verfuegung, das den Fehler behebt. Der Patch wird
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automatisch ueber die integrierte Update-Funktion verteilt.
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06.06.2007
== Browser Opera beseitigt Schwachstelle in Windows-Version ==
== Browser Opera beseitigt Schwachstelle in Windows-Version ==
Zeile 480: Zeile 463:
Version zu aktualisieren. Diese steht beim Hersteller unter
Version zu aktualisieren. Diese steht beim Hersteller unter
http://www.ceruleanstudios.com/downloads/ zum Download bereit.
http://www.ceruleanstudios.com/downloads/ zum Download bereit.
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== Wichtiges Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht ==
 
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Rundumschlag:
 
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Apple schliesst mit einem aktuellen Update 25 Schwachstellen in seinem
 
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Betriebssystem Mac OS X. Verschiedene Schwachstellen konnten von
 
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Angreifern ausgenutzt werden, um beliebigen Programmcode auf fremden
 
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Computern auszufuehren, private Daten auszuspaehen,
 
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Sicherheitseinstellungen zu umgehen oder Programme zum Absturz zu
 
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bringen. Betroffen sind Mac OS X v10.3.9, Mac OS X Server v10.3.9, Mac
 
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OS X v10.4.9 sowie Mac OS X Server v.4.9. Das Buerger-CERT raet Nutzern
 
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dringend dazu, das Update schnellstmoeglich zu installieren. Dies
 
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geschieht am einfachsten ueber die integrierte Software-Aktualisierung.
 
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Alternativ kann das "Security-Update 2007-004" von der Apple-Webseite
 
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[http://www.apple.com/support/downloads/] heruntergeladen werden.
 
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== Keine Updates mehr fuer Firefox 1.5 ==
 
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Auf dem Trockenen:
 
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Schlechte Nachrichten fuer die Nutzer von Firefox 1.5: Ab Mitte Mai
 
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werden fuer diese Version des Browsers keine Updates mehr zur Verfuegung
 
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gestellt. Somit werden beispielsweise zukuenftig auftretende
 
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Sicherheitsluecken nicht mehr geschlossen. Anwendern wird daher dringend
 
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geraten, die aktuelle Version 2.0.0.3 schnellstmoeglich zu installieren.
 
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Nutzer koennen sich die aktuelle Firefox-Version bei Mozilla
 
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[http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/2.0.0.3/win32/de/Firefox%20Setup%202.0.0.3.exe]
 
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herunterladen.
 
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== Sicherheitsluecken im Virenscanner ClamAV geschlossen ==
 
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Schnell aktualisieren!:
 
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Anwender des freien Virenscanners Clam Antivirus sollten die von ihnen
 
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eingesetzte Software-Version auf den aktuellen Stand bringen: Ueber eine
 
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Sicherheitsluecke ist es Angreifern moeglich, Schadprogramme auf fremde
 
-
Rechner zu schleusen und dort beliebige Kommandos auszufuehren.
 
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Betroffen sind die Versionen 0.9 vor 0.90.2. Anwender von Linux
 
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Betriebsystemen sollten die Updates ihres Distributors installieren,
 
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sobald diese bereit stehen. Nutzer anderer Betriebssysteme sollten sich
 
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die aktualisierte Version 0.90.2 schnellstmoeglich auf der Webseite von
 
-
ClamAV [http://www.clamav.net/download] herunterladen.
 
-
 
-
 
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== Aktualisierungen fuer Medien-Player Winamp verfuegbar ==
 
-
 
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Verstaerkung:
 
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Eine Reihe von Programmierfehlern im Medien-Player Winamp kann nach
 
-
Angaben des IT-Informationsdienstes Heise [http://www.heise.de] zu
 
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Sicherheitsproblemen fuehren. Beim Oeffnen speziell praeparierter
 
-
Dateien kann das Programm nicht nur zum Absturz gebracht werden,
 
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moeglicherweise wird das Geraet auch anfaellig fuer Schadprogramme. Die
 
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Fehler wurden in der aktuellen Version 5.33 von Winamp entdeckt, sind
 
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aber moeglicherweise auch in Vorversionen enthalten. Da bisher noch
 
-
keine aktualisierte Version verfuegbar ist, sollten Nutzer von Winamp
 
-
die Herkunft von Dateien, wie z.B. Playlists, derzeit ganz besonders
 
-
vorsichtig pruefen.
 
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-
 
-
== Yahoo beseitigt Schwachstelle im Messenger ==
 
-
 
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Riskanter Chat:
 
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Eine Luecke in Yahoos Messenger fuehrt dazu, dass Angreifer die
 
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Kontrolle ueber fremde Rechner uebernehmen koennen. Die Schwachstelle
 
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betrifft alle Messenger-Versionen, die vor dem 13. Maerz 2007 herunter
 
-
geladen wurden. Das Problem entsteht allerdings erst dann, wenn ActiveX
 
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auf dem betreffenden Computer aktiviert ist. Nutzer sollten die auf der
 
-
Herstellerwebseite [http://de.messenger.yahoo.com] verfuegbare
 
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Neuversion moeglichst rasch installieren. In dieser wurden die Fehler
 
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beseitigt.
 
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== Test zeigt Maengel von Kinderschutzprogrammen auf ==
 
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Filtern reicht nicht!
 
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Eltern oder Erziehungsberechtigten stehen in der Verantwortung, ihre
 
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Kinder ueber Gefahren des Internet aufzuklaeren und einen klaren Rahmen
 
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zu setzen. Zum Schutz vor Internetseiten mit ungeeigneten Inhalten wie
 
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Darstellungen von Gewalt und Pornografie oder mit rassistischem Inhalt
 
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sind etwa zahlreiche Webfilter erhaeltlich. Wie das Computermagazin c't
 
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[http://www.heise.de/ct/] in einem Test berichtet, sind diese Programme
 
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allerdings nur mit Einschraenkungen empfehlenswert: Sie funktionieren
 
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nur bedingt und lassen sich leicht umgehen. So genuegt es oft schon,
 
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Windows im abgesicherten Modus zu starten, um den Filter auszuschalten.
 
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Das Fazit: Internetfilter koennen nur eine unterstuetzende Massnahme
 
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sein, viel wichtiger ist aber die Vermittlung von Medienkompetenz.
 
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Naehere Informationen zum Kinderschutz finden Sie auch auf der Webseite
 
-
BSI-FUER-BUERGER [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm].
 

Version vom 21:38, 8. Jun. 2007

Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 06.06.2007 und wichtiges von älteren Ausgaben.

Aktuelle Ereignisse werden von Cyberkriminellen gerne als Aufhaenger fuer Spam-Mails genutzt. Denn viele Anwender lassen sich  
durch vermeintlich sensationelle Fotos oder Videos dazu verleiten, auf E-Mail-Anhaenge zu klicken - die sich dann jedoch als 
Schaedlinge entpuppen. So infizierte beispielsweise der so genannte "Storm-Worm" Anfang des Jahres hunderte Rechner, da sich 
Empfaenger einer verseuchten E-Mail mit angeblich schockierenden Bildern des Sturms Kyrill locken 
liessen. Derzeit aktuell: Spam-Mails, die vermeintlich einen Link zum Kinotrailer des gerade angelaufenen Films "Fluch der 
Karibik 3" enthalten. Folgt man dem Link, wird jedoch ein Trojanisches Pferd auf den Rechner geladen.

Die Themen des neuen Newsletters:

  • 1. Falsche Piraten: Trojanisches Pferd tarnt sich als Kinotrailer
  • 2. Gefaehrlicher Gratis-Download: Schwachstelle in CD-Bonus-Software ermoeglicht Ausfuehren von Schadcode
  • 3. Nicht installieren!: E-Mails mit vermeintlichem WMF-Patch in Umlauf
  • 4. Rundumschlag: Mozilla schliesst mehrere Sicherheitsluecken
  • 5. Lahmgelegt: F-Secure veroeffentlicht Sicherheits-Updates
  • 6. Wichtige Updates!: Schwachstellen in Antivirenloesungen von Avira
  • 7. Heute schon gepatcht?: Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht
  • 8. Die Sonne scheint wieder: Updates fuer Sun Java-Versionen veroeffentlicht
  • 9. Wieder dicht: Sicherheitsluecken in Apples QuickTime geschlossen
  • 10. Im Stich gelassen : Avira stellt Support fuer Windows 98 und ME ein
  • 11. Wieder gesund: CA stellt Sicherheitsupdates bereit


Inhaltsverzeichnis

STÖRENFRIEDE:

Trojanisches Pferd tarnt sich als Kinotrailer

Falsche Piraten: Den Hype um den aktuellen Kinofilm "Fluch der Karibik 3" machen sich derzeit Spam-Versender zu Nutze: Sie verschicken E-Mails mit eingebetteten Links, die angeblich zum Trailer des Films fuehren sollen. Dies berichtet Panda Software Deutschland [1]. Werden die Links angeklickt, erscheint die Meldung auf dem Bildschirm, dass der benoetigte Video-Codec fehle, um den Film anschauen zu koennen. Unbemerkt installiert sich parallel dazu ein Trojanisches Pferd namens "Pirabbean.A" auf dem Rechner. Der Schaedling deaktiviert Sicherheitssoftware, laedt weiteren Schadcode aus dem Netz nach und spioniert private Daten aus. Empfaenger sollten keinesfalls den angegebenen Links folgen und generell die Virenschutzprogramme auf dem aktuellen Stand halten. Mehr Infos zum Thema Trojanische Pferde gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [2].


Schwachstelle in CD-Bonus-Software ermoeglicht Ausfuehren von Schadcode:

Gefaehrlicher Gratis-Download: Viele Musik CDs enthalten ein spezielles Programm mit dem Kaeufer ueber das Internet kostenloses Zusatzmaterial ueber den jeweiligen Kuenstler herunterladen koennen. Dieses Programm namens CDPass enthaelt jedoch eine Sicherheitsluecke in einem ActiveX-Modul, ueber die Angreifer Schadcode auf fremde Rechner schleusen und ausfuehren koennen. Dies berichtet das US-CERT [3]. Schon der Besuch einer manipulierten Webseite oder das Oeffnen einer E-Mail im HTML-Modus genuegt, um Rechner zu infizieren. Bislang gibt es keinen Patch, der den Fehler beseitigt. Nutzern wird dringend geraten, aktive Inhalte zu deaktivieren.



E-Mails mit vermeintlichem WMF-Patch in Umlauf

Nicht installieren!: Cyberkriminelle versenden derzeit gefaelschte E-Mails, die angeblich von Microsoft stammen sollen, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure [4]. In der Nachricht wird in englischer Sprache vor einer vermeintlich gefaehrlichen Sicherheitsluecke in WMF gewarnt. Um die Luecke zu schliessen, solle der Empfaenger ueber einen eingebetteten Link ein Sicherheitsupdate herunterladen. Wird der Link jedoch angeklickt, installiert sich stattdessen ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Nutzer sollten dem Link keinesfalls folgen und die Mail umgehend loeschen. Ausserdem sollte generell die Antivirensoftware auf dem aktuellen Stand gehalten werden.


Betrueger missbrauchen Online-Hilfswelle fuer entfuehrte Maddy

Skrupellos: Online-Kriminelle sind sich offensichtlich fuer keine Betrugsmasche zu schade: Derzeit versuchen sie, auf Kosten des in Portugal entfuehrten britischen Maedchens Maddy schnelles Geld zu machen. Die Betrueger faelschen zu diesem Zweck unterstuetzungs-Webseiten, auf denen Geld fuer die gross angelegte Suchaktion gesammelt wird. Auf diese Weise gelangen sie an vertrauliche Kontoinformationen von Spendern. Online-Betrueger versuchten in den letzten Jahren immer wieder als Trittbrettfahrer von Grossereignissen die Spendenbereitschaft der Internetnutzer zu missbrauchen, etwa im Zusammenhang mit dem Hurricane Katrina, dem Tsunami im Suedpazifik oder dem juengsten Libanonkrieg. Als generelle Empfehlung gilt: Setzen Sie auf etablierte Spendenorganisationen. Das Deutsche Zentralinstitut fuer soziale Fragen, DZI [5] bietet dazu Informationen auf seiner Webseite.


Hacker nutzen alte Luecken in QuickTime und WinZip

Spaetestens jetzt updaten!: Viele Computernutzer installieren wichtige Updates nicht. Diese Nachlaessigkeit machen sich die Programmierer von Computerschaedlingen immer wieder zu Nutze. Das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec [6] berichtet von einem aktuellen Beispiel: Hacker installieren mithilfe manipulierter Webseiten Spionagesoftware auf fremden Computer. Sie nutzen dabei Schwachstellen in Apples Medienplayer QuickTime und in WinZip, einem Programm zur Datenkomprimierung, die die Hersteller schon Anfang des Jahres durch Patches geschlossen haben. Das BSI raet generell dazu, Software durch automatische Update-Services oder den regelmaessigen Besuch der Hersteller-Webseiten immer auf dem aktuellen Stand zu halten.


Pseudo-Google-Mails drohen Website-Betreibern mit Ausschluss

Raus bist du?: Wer eine Internetseite betreibt, egal ob privat oder gewerblich, fuer den ist eine Top-Reihung in populaeren Suchmaschinen wichtig. Um das zu erreichen, werden beispielsweise Suchbegriffe hinterlegt. Wer dabei unlauter vorgeht, erhaelt zuweilen eine Warnung - etwa vom Suchmaschinenbetreiber Google. Seit einigen Tagen ist allerdings eine Welle von gefaelschten derartigen Warn-E-Mails im Umlauf. Die Nachrichten enthalten als Anhaenge angeblich ein Programm, mit denen die Webseiten neu fuer die Internetsuche indexiert werden sollen. In Wahrheit handelt es sich dabei aber um sinnlose Dateien. In neueren Versionen dieses "Hoaxes" (Fachausdruck fuer Trickmails) koennen die Dateien aber auch moeglicherweise gefaehrliche Computerschaedlinge enthalten. Das BSI empfiehlt dringend, keine Anhaenge in verdaechtigen E-Mails zu oeffnen.


Zweifachbetrug mit falscher Abbuchung und Pseudo-Hotline

Doppelte Abzocke: Wenn Sie dieser Tage auf Ihren Kontoauszuegen eine Abbuchung einer Firma namens Payone/Kabelcom Ltd entdecken, dann sollten Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Geldinstitut aufnehmen. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Wuerttemberg [7] berichtet, buchen die Betrueger zunaechst Betraege in der Hoehe von 7,45 Euro unberechtigt ab. Auf dem Kontoauszug findet sich dann eine angebliche Servicenummer. Dort antwortet allerdings nur ein Tonband - und fuer den teuren Anruf (0,99 Euro pro Minute) zahlt das Opfer gleich noch ein zweites Mal. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, bei auffaelligen Kontobewegungen Kontakt mit dem Bankinstitut aufzunehmen und Strafanzeige zu erstatten.

Betrueger drohen mit angeblich eingeschleustem Trojaner

Gemeiner Hinterhalt: Dass Online-Kriminelle aktuelle Ereignisse gerne als "Aufhaenger" fuer ihre Trickmails nutzen, ist nichts Neues. Derzeit versenden Hacker Trojaner-E-Mails, die vermeintlich vom Landeskriminalamt Mainz oder vom Bundeskriminalamt stammen sollen und die Betreffzeilen wie z.B. "Onlinedurchsuchung", "Aktenzeichen" oder "Bericht" haben. Es wird behauptet, der PC der Empfaenger sei bereits von einem Trojaner durchsucht und illegale Software, Filme und Musikdateien auf dem Computer des Empfaengers seien sichergestellt worden. Es wuerde umgehend Anzeige gegen den Nutzer erstattet. Im Anhang der Mail befindet sich eine Datei, die angeblich Details zum Ermittlungsverfahren enthaelt. Wird diese jedoch geoeffnet, installiert sich ein Schaedling auf dem Rechner. Empfaenger sollten sich nicht verunsichern lassen und keinesfalls den Anhang oeffnen, sondern die Mail umgehend loeschen.


Schwachstellen im Word-Viewer

Gefaehrliche Aktivitaeten: Nutzer des Word-Viewers sollten derzeit besser auf den Einsatz dieses Werkzeugs verzichten: Wie Experten des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia [8] berichten, kann schon alleine der Besuch einer manipulierten Webseite fuer eine gefaehrliche Infektion mit Computerschaedlingen ausreichen. Ein Patch zur Behebung der Luecke ist noch nicht vorhanden. Das BSI empfiehlt aus Sicherheitsgruenden generell, Aktive Inhalte wie etwa Viewer-Controls zu deaktivieren, auch wenn dadurch zahlreiche Webseiten nicht in vollem Umfang genutzt werden koennen.


Spam-Mail lockt mit Billig-Fluegen

Vermieste Urlaubsstimmung: Flugreisen online zu buchen ist praktisch und guenstig. Doch Vorsicht: Derzeit versenden Betrueger E-Mails unter der Absenderadresse "Air Berlin", die Empfaenger auf schaedliche Webseiten locken sollen. In der Nachricht werden guenstige Fluege angeboten, die man buchen koenne, wenn man dem angegebenen Link folge. Wird dieser angeklickt, landet der Empfaenger jedoch auf einer koreanischen Webseite - von der ein Schaedling auf den Rechner geladen wird. Dieser protokolliert private Daten wie PIN- und TAN-Nummern und leitet sie an die Betrueger weiter. Empfaengern wird geraten, dem Link keinesfalls zu folgen und die Mail umgehend zu loeschen.


Phishing-Programm taeuscht Windows-Aktivierung vor

Kredithaie: Von einer neuen Betrugsvariante der Datenfischer berichtet das Sicherheitsunternehmen Symantec [9]: Zunaechst wird - z.B. durch infizierte E-Mails - ein Trojanisches Pferd auf den Rechner eines Nutzers geladen. Dieses laesst eine gefaelschte Eingabemaske fuer eine angebliche Windows-Aktivierung erscheinen. Darauf werden Opfer dazu verleitet, ihre Kreditkartendaten einzugeben. Das BSI empfiehlt, derartige Aufforderungen zu ignorieren und generell auf die Aktualitaet der Virenschutzsoftware zu achten.


Kritische Schwachstelle in Adobe Photoshop und Corels Paint Shop Pro

Fotofalle: In den Bildbearbeitungsprogrammen Photoshop und Paint Shop Pro wurde eine Sicherheitsluecke entdeckt, ueber die Angreifer schaedlichen Programmcode auf fremde Rechner schleusen koennen. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [10]. Fuer eine Infektion ist bereits das Oeffnen einer manipulierten PNG-Datei ausreichend. Betroffen sind Photoshop CS2, CS3 sowie Elements Version 5.0 fuer Windows, ausserdem Paint Shop Pro Version 11.20 sowie moeglicherweise weitere Versionen. Bislang stehen keine Updates bereit, die den Fehler beseitigen. Nutzern wird geraten, keine PNG-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen.


Online-Betrueger drohen mit Anzeige und Schufa-Eintrag

Nicht einschuechtern lassen!: Cyberkriminelle versenden derzeit Spam-Mails, in denen sie den Empfaengern mit einer Strafanzeige und einem Schufa-Eintrag drohen, berichtet die IT-News-Seite Heise [11]. Der Nutzer habe kostenpflichtige Erotik-Angebote im Internet in Anspruch genommen, diese aber nicht bezahlt. Der "gerichtliche Streitwert" belaufe sich mittlerweile auf einen fuenf- bis sechsstelligen Betrag. Der Empfaenger wird aufgefordert, eine Gebuehr von 45 Euro auf das genannte Konto zu ueberweisen - sonst wuerde es zur Anzeige kommen. Das Perfide: Das angegebene Konto gehoert einem Kunden der Sparkasse Koblenz, der mit den Betrugsversuchen vermutlich gar nichts zu tun hat. Nach Einschaetzung der Bank sei das eigentliche Ziel der Spam-Versender, dem Inhaber dieses Kontos zu schaden. Empfaenger der Mails sollten der Zahlungsaufforderung keinesfalls nachkommen und die Mail sofort loeschen.


Angebliche Anwaltskanzlei fordert vermeintlich offene Rechnung ein

Dreiste Drohung: Das Buerger-CERT warnt vor weiteren, derzeit massiv im Netz kursierenden E-Mails, die mit einer vermeintlichen Strafanzeige die Nutzer verunsichern wollen. Die E-Mails mit dem Betreff "Erstattung einer Anzeige" bergen allerdings ein Trojanisches Pferd im Anhang. Der angebliche Absender ist eine Anwaltskanzlei, die den Empfaenger dazu auffordert, eine hohe Summe auf genanntes Konto zu ueberweisen. Angeblich habe man kostenpflichtige Internetdienste in Anspruch genommen, diese aber nicht gezahlt. Zu der Rechnungssumme wuerden ausserdem noch Anwaltsgebuehren faellig. Die Originalrechnung koenne man im Anhang einsehen - man solle sie unbedingt als wichtiges Dokument aufbewahren. Oeffnet der Empfaenger jedoch die in dem angehaengten ZIP-Archiv enthaltene Datei, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Nutzer sollten weder den Anhang oeffnen noch auf die gestellten Forderungen eingehen, sondern die Mail umgehend loeschen.


Schwachstelle in Skype entdeckt

Kein Anschluss unter dieser Nummer: Derzeit verbreitet sich ein Wurm namens "Pykse" im World Wide Web, der es auf Skype-Anwender abgesehen hat. Dies berichtet das Virenschutzunternehmen F-Secure [12]. Ist ein Rechner mit dem Schaedling infiziert, schaltet dieser die Software in den "Do not disturb"-Modus - und der Nutzer ist fuer Anrufer nicht mehr zu erreichen. Ausserdem verschickt "Pykse" Nachrichten mit einem Link an alle Kontakte des Anwenders. Wird dieser angeklickt, installiert sich der Schaedling auf dem Rechner. Nutzern wird geraten, die Anti-Virensoftware stets auf dem aktuellen Stand zu halten.


Trojanisches Pferd tarnt sich als Virenscanner

Schmutz statt Schutz: Das Buerger-CERT warnte bereits in einer Extraausgabe [13] vor Betruegern, die derzeit E-Mails mit vermeintlichen Lizenzschluesseln fuer das Virenschutzprogramm "Avira AntiVir Personal Edition Premium" versenden. Die Mail traegt die Betreffzeile "Referenznr.: 595169: Ihre Bestellung von Avira GmbH Produkten". Als vermeintlicher Absender der Mail wird das Unternehmen cleverbridge genannt - ein Partner der Avira GmbH. Im Anhang der Nachricht befindet sich jedoch kein Lizenzschluessel, sondern ein Trojanisches Pferd. Empfaenger der Mail sollten den Anhang keinesfalls oeffnen und die Mail sofort loeschen. Wichtige Information: Das auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [14] zum Download angebotene "Avira Antivir Personal Edition Classic"-Programm steht damit in keinem Zusammenhang und kann gefahrlos heruntergeladen werden.


Sicherheitsluecke im Bildbetrachter ACDSee ermoeglicht fremden Zugriff

Boese Bilder: Ueber eine gefaehrliche Schwachstelle in der Bildbetrachter-Software ACDSee ist es Angreifern moeglich, schaedlichen Programmcode auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegt das Oeffnen einer manipulierten XPM-Datei - ein Grafik-Format fuer die Darstellung von Bitmap-Grafiken, beispielsweise von Icons. Betroffen von der Sicherheitsluecke sind ACDSee 9.x, ACDSee Photo Editor 4.x sowie ACDSee Pro 8.x. Es gibt bislang keinen Patch, der die Luecke beseitigt. Das Buerger-CERT raet Anwendern dazu, keinesfalls XPM-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen - beispielsweise von Webseiten oder aus E-Mail-Anhaengen.


SCHUTZMASSNAHMEN:

Mozilla schliesst mehrere Sicherheitsluecken

Rundumschlag: In den Mozilla-Produkten Firefox, Thunderbird und Sea Monkey sind verschiedene Schwachstellen behoben worden. Ueber die Sicherheitsluecken war es moeglich, die Programme zum Absturz zu bringen, unbemerkt Kommandos auf dem Computer auszufuehren oder Informationen auszuspaehen. In den nun veroeffentlichten Versionen 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Firefox, 2.0.0.4 bzw. 1.5.0.12 von Thunderbird sowie 1.1.2 bzw. 1.0.9 von Seamonkey wurden die Loecher geschlossen. Detailinformationen finden Sie auf den Seiten des Buerger-CERT http://www.buerger-cert.de/techwarnung_archiv.aspx?param=48cHquSuQhRFmd4TQxEooQ%253d%253d].



F-Secure veroeffentlicht Sicherheits-Updates

Lahmgelegt: Ueber vier Schwachstellen in verschiedenen Antivirenprodukten des Sicherheitsunternehmens F-Secure [15] ist es Angreifern moeglich, Schaedlinge auf fremden Rechner zu installieren oder die Anwendung zum Absturz zu bringen. Das Unternehmen veroeffentlicht daher diverse Sicherheitsupdates. Die Produkte F-Secure Internet Security und Anti-Virus in den Versionen 2005, 2006 sowie 2007 werden automatisch ueber den Update-Mechanismus der Programme aktualisiert. Fuer alle anderen Produkte sollten die Updates schnellstmoeglich manuell heruntergeladen werden. Eine Liste der bereitgestellten Patches finden Anwender auf den folgenden F-Secure-Webseiten http://www.f-secure.com/security/.


Schwachstellen in Antivirenloesungen von Avira

Wichtige Updates!: Der Hersteller Avira [16] hat mehrere Sicherheitsluecken in seinem Virenscanner AntiVir geschlossen, die von Angreifern ausgenutzt werden konnten, um schadhaften Programmcode einzuschleusen. Dazu genuegte bereits das Empfangen eines manipulierten E-Mail-Anhangs. Ueber die automatische Update-Funktion wurden bereits Patches zur Behebung der Probleme verteilt. Falls Ihre AntiVir-Installation nach dem 30.05. noch kein Update durchgefuehrt hat, so holen Sie dies bitte schnellstmoeglich nach.


Sicherheitsupdate fuer Mac OS X veroeffentlicht

Heute schon gepatcht?: Mit dem Update 2007-005 schliesst Apple verschiedene Sicherheitsluecken im Betriebssystem MAC OS X. Die Schwachstellen koennen von Angreifern ausgenutzt werden, um die Systemrechte von lokalen Nutzern zu erweitern, schaedliche Software auf fremde Rechner zu laden, private Daten auszuspionieren oder Anwendungen zum Absturz zu bringen. Das Buerger-CERT raet Anwendern dazu, die Aktualisierung schnellstmoeglich ueber die integrierte Update-Funktion vorzunehmen. Alternativ kann der Patch auch von der Apple-Download-Seite [17] heruntergeladen werden.


Updates fuer Sun Java-Versionen veroeffentlicht

Die Sonne scheint wieder: Sun Microsystems stellt Updates fuer einige Java-Softwareprodukte zur Verfuegung. Ueber zwei Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Anwendungen zum Absturz zu bringen oder private Daten auszuspionieren. Moeglicherweise kann auch schaedlicher Programmcode auf fremde Rechner geladen werden. Dazu genuegt beispielsweise der Besuch einer Webseite, die manipulierte Java-Programme enthaelt. Betroffen sind Sun JDK und JRE 6, Sun JDK und JRE 5.0 Update 10 und aeltere Versionen, Sun SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.4.2_14 sowie Sun SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.3.1_20. Nutzern wird geraten, die Software schnellstmoeglich auf die aktuellen Versionen 6 Update 1 oder 5.0 Update 12 zu aktualisieren. Die Patches koennen ueber die integrierte Update-Funktion oder manuell von der Sun-Webseite [18] eingespielt werden.


Sicherheitsluecken in Apples QuickTime geschlossen

Wieder dicht: Apple beseitigt mit einem Update zwei Schwachstellen in seinem Multimedia-Programm QuickTime. Ueber die Sicherheitsluecken ist es Angreifern moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und private Daten auszuspionieren. Dazu genuegt schon der Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen sind die Apple QuickTime Version 7.1.6 sowie moeglicherweise auch aeltere Versionen. Das BSI raet Nutzern dringend dazu, das Update fuer Windows ueber die Funktion "Apple Software-Update" zu installieren oder es manuell von der Apple-Webseite [19] herunterzuladen. Fuer Mac OS X-Anwender laesst sich das Update bereits ueber die Funktion "Software-Aktualisierung" installieren.



Avira stellt Support fuer Windows 98 und ME ein

Im Stich gelassen: Immer noch nutzen viele Menschen weltweit das vor knapp zehn Jahren eingefuehrte Microsoft-Betriebssystem Windows 98 sowie dessen Nachfolgeprodukt Windows Millenium Edition (ME). Der Support der Firma Microsoft fuer diese Betriebssysteme ist jedoch schon seit laengerer Zeit ausgelaufen. Auch Avira wird ab Juli 2007 keine Aktualisierungen mehr fuer die Windows 98 und ME Version der Virenschutzloesung Avira AntiVir zur Verfuegung stellen. Das Buerger-CERT empfiehlt aus Sicherheitsgruenden den Umstieg auf neuere Betriebssysteme.


CA stellt Sicherheitsupdates bereit

Wieder gesund: Das Sicherheitssoftwareunternehmen Computer Associates [20] hat ein Update veroeffentlicht, mit dem zwei kritische Sicherheitsluecken in verschiedenen CA-Produkten geschlossen werden. Die Schwachstellen koennen von Angreifern als Einfallsschleuse fuer Schaedlinge genutzt werden. Je nach eingesetzter Software ist dazu noch nicht einmal eine Aktion seitens des Nutzers - wie beispielsweise das Oeffnen eines manipulierten E-Mail-Anhangs - notwendig. CA stellt das Update 30.6 zur Verfuegung, das den Fehler behebt. Der Patch wird automatisch ueber die integrierte Update-Funktion verteilt. 06.06.2007

Browser Opera beseitigt Schwachstelle in Windows-Version

Missklaenge: Der Download-Manager des Internetbrowsers Opera weist in der Version fuer Windows eine Luecke auf. Die Luecke wird mit der Neuversion 9.21 beseitigt, die Opera auf seiner Webseite unter http://www.opera.com/download zum Download bereit stellt. Die Installation des Updates wird dringend empfohlen - ungeschuetzte Rechner koennten von Angreifern mit Schadsoftware infiziert werden.


Wichtiges Update fuer Norton Personal Firewall 2004

Brandgefaehrlich: Das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec [21] empfiehlt den Nutzern seiner Produkte Norton Personal Firewall 2004 und Norton Internet Security Suite 2004 dringend, ein aktuelles Sicherheits-Update zu installieren. Ueber eine von den Entwicklern entdeckte Luecke koennen Hacker schaedliche Software einschleusen und die Kontrolle ueber fremde Computer uebernehmen. Der Patch wird ueber das automatisierte Live-Update-Service von Symantec verteilt. Wer den automatischen Aktualisierungsdienst nicht verwendet, sollte das Update umgehend manuell starten.


Antivirenhersteller berichtet von Hacker-Machtkampf

Umkaempfte Bot-Netze: Nach Informationen des Herstellers von Antiviren-Software Kaspersky [22] tobt derzeit ein regelrechter Krieg zwischen drei Gruppen von Interkriminellen: Demnach versuchen Banden rund um die Versender der Computerschaedlinge Bagle, Warezov und Zhelatin moeglichst grosse Bot-Netze aufzubauen, mit deren Hilfe sie E-Mail-Adressen ausspionieren und gewaltige Mengen von Spam versenden koennen. Dabei handelt es sich um ein aeusserst lukratives Geschaeft. Schliesslich sind die Versender von Spam dazu bereit, fuer gueltige E-Mail-Adressen und eine Infrastruktur zum Spam-Versand viel Geld auszugeben. Naehere Informationen zu Bot-Netzen finden Sie auf der Webseite BSI-FUER-BUERGER [23].

Microsoft schliesst am Patchday 19 kritische Luecken

Wichtige Routine: Am traditionellen monatlichen Patchday hat Microsoft mit der Veroeffentlichung von sieben Sicherheitsupdates in dieser Woche insgesamt 19 Sicherheitsluecken geschlossen. Die gefaehrlichen Schwachstellen betreffen gleich mehrere der populaersten Microsoft-Produkte wie den Browser Internet Explorer, das Textverarbeitungsprogramm Word und das Tabellenkalkulationsprogramm Excel. Die Patches koennen ueber die automatische Update-Funktion eingespielt werden oder manuell von der Microsoft-Webseite [24] herunter geladen werden.


Neuversion des Antivirenprogramms Avira weist Luecke auf

Eingeschraenkter Schutz: Ein Programmierfehler in einer Neuversion des Antivirenprogramms Avira fuehrt bei manchen Anwendern dazu, dass gerade diese Updates nicht funktionieren. Dies ist der Fall, wenn vom Benutzer bei der Installation des Programms ein anderer Pfad als der von Avira angegebene gewaehlt wird und dieser laenger als 49 Zeichen ist. Nutzer der neuesten Avira-Version sollten daher zur Sicherheit ueberpruefen, ob die Update-Funktion einwandfrei funktioniert. Wenn dies nicht so ist, sollten Sie die Software noch einmal installieren. Achten Sie diesmal darauf, dass die Programmdateien auch tatsaechlich unter dem von Avira angegebenen Ort gespeichert werden. Dies gilt auch fuer die Version des Virenscanners in der Toolbox der Webseite BSI-FUER-BUERGER [25]. Der Hersteller plant noch in dieser Woche aktualisierte Installationspakete bereitzustellen. Weitere Informationen auf der Avira-Seite [26].


Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime

Wieder sicher: Apple stellt die aktualisierte QuickTime-Version 7.1.6 zum Download bereit. Ueber eine Sicherheitsluecke war es Angreifern moeglich, beliebige Schadprogramme auf fremden Rechnern zu installieren. Anwendern wird geraten, die aktuelle Version schnellstmoeglich zu installieren. Da die Version unter Windows noch nicht ueber die in QuickTime integrierte Update-Funktion angeboten wird, sollten Nutzer diese manuell von der Apple-Webseite [27] herunterladen.


Sicherheitsluecke im Medienplayer Winamp

Hoerschaden: Ueber eine Schwachstelle in der Multimedia-Software Winamp war es Angreifern moeglich, Schadprogramme auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Dazu genuegt schon das Oeffnen einer manipulierten MP4-Datei - beispielsweise auf Webseiten oder in E-Mail-Anhaengen. Betroffen sind neben der Version 5.34 moeglicherweise auch weitere Versionen. Ein Update steht unter http://download.nullsoft.com/winamp/client/wa5update.exe zur Verfuegung. Die kommende Winamp-Version 5.35 soll den Fehler ebenfalls nicht mehr enthalten - ein Erscheinungstermin steht allerdings noch nicht fest.


Sicherheitsluecke im Instant-Messenger Trillian beseitigt

Heimliche Horcher: Mehrere Sicherheitsluecken in der Instant-Messenger-Software Cerulean Studio Trillian ermoeglichen es Angreifern, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen oder Nachrichten einzusehen. Betroffen sind die Versionen vor 3.1.5.0. Nutzern wird dringend geraten, die Software auf die neueste Version zu aktualisieren. Diese steht beim Hersteller unter http://www.ceruleanstudios.com/downloads/ zum Download bereit.


PRISMA:

Praesentation des Lageberichts zur IT-Sicherheit 2007 auf dem BSI-Kongress

Statusaufnahme: Die Abhaengigkeit der Menschen von Computer, Internet, Handy und Co. nimmt rapide zu. Gleichzeitig steigt das Risiko von IT-Angriffen. Diese Trends spiegeln sich deutlich im neuen Bericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2007 wieder, den das Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik nun vorlegt. Auf knapp 70 Seiten finden Sie darin detaillierte Beschreibungen der einzelnen Gefahren, aber auch Informationen zum Sicherheitsbewusstsein der Deutschen und zu den Massnahmen, die die deutschen Behoerden im Bereich IT-Sicherheit treffen. Der Lagebericht 2007 steht auf der Webseite des BSI [28] zum Download bereit.


Daten auf Laptops werden zu selten verschluesselt

Risikofaktor Verlust: Natuerlich ist es aeusserst wichtig, Computer vor elektronischen Angriffen zu schuetzen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass es auch "ganz reale" Gefahren gibt. So zeigt eine Studie des Sicherheitunternehmens [EXTERNLINKS||Symantec||http://www.symantec.de]] jetzt auf, dass ca. 42 Prozent aller Datenverluste in Unternehmen dadurch entstehen, dass mobile Geraete wie Laptops oder Smartphones gestohlen werden oder verloren gehen. Zu besonderen Risikozonen zaehlen Autos, Flughaefen und Zuege - und das eigene Buero. Das BSI empfiehlt, wichtige Daten auf Mobilgeraeten zu verschluesseln. Damit wird ihr Missbrauch ausgeschlossen oder zumindest deutlich erschwert. Naehere Informationen zur Verschluesselung finden Sie auf der Webseite BSI-FUER-BUERGER [29].


Laut Google sind zehn Prozent aller Webseiten gefaehrlich

Was guckst Du?: Das blosse Surfen durch das Internet - ohne dabei spezielle Aktionen wie etwa Downloads auszufuehren - birgt immer hoehere Gefahren in sich. Eine Untersuchung der Betreiber der Suchmaschine Google [30] ergab, dass eine von zehn Webseiten als Einfallschleuse fuer Computerschaedlinge wie etwa Trojanische Pferde dienen kann. Das bedeutet, dass bereits der Besuch der Seite dafuer ausreichen kann, sich mit der boesartigen Software zu infizieren. Wie ein Experte des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos [31] unterstreicht, handelt es sich dabei durchaus nicht nur um dubiose Webseiten. Hacker nehmen auch serioesere Seiten als Angriffsziele, um sie zu manipulieren und fuer ihre Zwecke zu missbrauchen. Internetsurfer sollten daher darauf achten, nur mit aktueller Virenschutzsoftware und Firewall online zu gehen und auch ihren Browser regelmaessig zu aktualisieren.


Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher"

Keine Chance fuer Phisher & Co: Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [32].


Alle 39 Sekunden ein Computerangriff

Unter Dauerbeschuss: Zu einem interessanten Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Universitaet Maryland: Computer mit Internetzugang werden statistisch alle 39 Sekunden angegriffen - das sind im Durchschnitt 2244 Hacker-Angriffe pro Tag. Es zeigte sich, dass die meisten Angreifer mit automatisierten Woerterbuch-Skripten arbeiten, um Zugriff auf fremde Rechner zu erlangen. Dabei werden automatisch Listen mit gebraeuchlichen Nutzernamen und Passwoertern "ausprobiert" - und das auf tausenden Computern gleichzeitig. In 43 Prozent der Angriffs-Faelle wurde der Nutzername gleichzeitig auch als Passwort eingegeben. Haben die Angreifer die Zugangsdaten einmal geknackt, laden sie in den meisten Faellen Schadsoftware auf den betroffenen Rechner oder schliessen ihn an ein Bot-Netz an. Die Studie zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei der Auswahl von Nutzername und Kennwort gewissenhaft vorzugehen. Tipps dazu finden Sie auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [33].


Internetfibel fuer die Grundschule

Von Anfang an clever ins Netz: Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter http://www.secure-it.nrw.de herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm


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