Lohra-Wiki

IT-Sicherheit

Aus Lohra-Wiki

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Update 8.8.)
Aktuelle Version (21:06, 30. Apr. 2016) (Quelltext zeigen)
(Update 28.4.)
 
(Der Versionsvergleich bezieht 265 dazwischen liegende Versionen mit ein.)
Zeile 1: Zeile 1:
-
Der Newsletter von buerger-cert.de Ausgabe vom 07.08.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.
+
<div class="portale" align="center">
 +
'''[[Geographie]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Geschichte]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Branchen|Gewerbe]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Hauptseite#Infrastruktur|Infrastruktur]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Kultur|Kunst und Kultur]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Kirche|Religion]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Sport|Sport]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Einrichtungen|Tourismus]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Link-Service#Zus.C3.A4tzlich_verwendete_Adressen|Veranstaltungshinweise]]'''
-
Browser muessen sicher eingestellt werden, damit unerwuenschte Eindringlinge keine Chance haben. Aber auf welche Einstellungen kommt es an? Worauf muss ich beim Konfigurieren achten? Der Browser Check fuer den kuerzlich erschienenen Firefox 3 gibt nuetzliche Tipps. Schritt fuer Schritt fuehrt er durch die einzelnen Registerkarten, so dass jede Einstellung leicht nachzuvollziehen ist. Den Browser-Check finden Sie auf der Webseite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/browser/browsercheck.htm].
+
[[Für Neugierige|Artikel nach Themen]]&nbsp;• [[Spezial:Alle Seiten|Alphabetischer Index]]&nbsp;• [[Spezial:Kategorien|Artikel nach Kategorien]]&nbsp;• [[Spezial:Gewünschte Seiten|Gewünschte Seiten]]&nbsp;• [[In Bearbeitung]]&nbsp;• [[Verfügbare Literatur|Literatur]]&nbsp;• [[Lohra-Wiki:Impressum|Kontakt]]
-
Extraausgabe:
+
<div style="clear:left;"></div><!-- IE6-Fix -->
 +
</div>
-
Ueberpruefen Sie Ihre Internetverbindung
 
 +
'''IT-Sicherheit'''
-
Die Themen des neuen Newsletters:
+
'''28.04.2016'''
-
* Dringend ueberpruefen!: Schwachstelle in Internetdienst gefaehrdet die sichere Webnutzung
+
Die Bedrohung durch Ransomware steigt weiter. Nahezu wöchentlich tauchen neue erpresserische Trojaner auf oder Cyber-Kriminelle entwickeln bereits bestehende Schädlinge weiter, wie zuletzt die neuen Varianten TeslaCrypt 4.1A, CryptXXX und Jigsaw zeigen. Allerdings schaffen es Sicherheitsexperten in Einzelfällen, durch Krypto-Trojaner verschlüsselte Dateien zu entschlüsseln. Das belegen aktuelle Meldungen, wonach nach es gelungen ist, die Verschlüsselung des Schadprogramms Petya zu knacken.
-
+
-
* Wurm statt Video: MySpace- und Facebook-Nutzer von Schaedlingen bedroht
+
-
+
-
* Untergeschoben: Online-Kriminelle nutzen private Homepages zur Verbreitung von Schaedlingen
+
-
+
-
* Abgezockt: Online-Betrueger locken mit guenstigen Benzinpreisen
+
-
+
-
* Vorsicht, Spione!: Schwachstelle in Apples iPhone und iPod
+
-
+
-
* Ausgespaeht: Sicherheitsluecke im Safari Browser entdeckt
+
-
+
-
* Durch die Hintertuer: Sicherheitsluecke in Outpost Security Suite
+
-
+
-
* Gefaehrliches Paket: Wieder gefaelschte UPS-Mails unterwegs
+
-
+
-
* Wieder sicher: Sicherheitsluecke in AVG-Virenscanner geschlossen
+
 +
'''14.04.2016'''
-
= EXTRAAUSGABE: =
+
In den Medien wird oft nur dann von Hackern gesprochen, wenn es darum geht, dass Unbekannte in fremde Computersysteme eingedrungen sind und die Kontrolle darüber übernommen haben. Allerdings haben Hacker im eigentlichen Sinn nicht unbedingt schlechte Hintergedanken. Im Gegenteil setzen manche von ihnen ihre Kenntnisse zur Abwehr von Cyber-Angriffen ein und spüren im Auftrag von IT-Sicherheitsfirmen Sicherheitslücken in Produkten und Systemen auf. Um junge "Hacking"-Talente für eine zukunftsträchtige Branche zu entdecken und sie für diese positive Seite zu begeistern, ruft die Cyber Security Challenge Germany jedes Jahr Computertechnik-Enthusiasten in Schulen und an Hochschulen zum Mitmachen auf. Die schädlichen Apps im Google Play Store, über die wir in dieser Ausgabe berichten, wären möglicherweise ohne den Einsatz solcher Hacker unentdeckt geblieben. Denn eine russische IT-Sicherheitsfirma machte Google auf die mehr als 100 mit Schadsoftware infizierten Apps aufmerksam.
 +
'''31.03.2016'''
-
== Ueberpruefen Sie Ihre Internetverbindung ==
+
Seit Herbst 2015 steigt die Bedrohung durch Ransomware stetig an. Immer wieder treten neue Fälle solcher Schutzgeld-Forderungen im Netz auf. Kryptotrojaner werden via E-Mail oder Drive-by-Download auf Rechner geschleust, infizieren diese und verschlüsseln auf ihnen gespeicherte Daten. Meist dauerhaft, sodass diese dann – auch nach Bereinigung des Schadprogramms – nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Nutzer entscheiden sich dafür, das geforderte Lösegeld zu zahlen in der Hoffnung, wieder an ihre Daten zu gelangen. Davon rät das BSI nach wie vor ab. Aktuell treiben insbesondere die Schädlinge TeslaCrypt 4, Surprise und Petya ihr Unwesen und legen mittlerweile teilweise den kompletten Rechner lahm.
-
'''Schwachstelle in einem wichtigen Internetdienst gefaehrdet die sichere Internetnutzung:'''
 
-
In einem fuer das Internet wichtigen Dienst, dem DNS (Domain Name System), wurde kuerzlich eine Schwachstelle entdeckt, die  besonderer Aufmerksamkeit bedarf.  
+
'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
-
Das DNS-Protokoll ist fuer die Umsetzung von Domainnamen wie z.B. "www.buerger-cert.de" in die entsprechende Internetadresse (IP-Adresse) 62.50.36.75 zustaendig. Durch die Schwachstelle ist es einem Angreifer potenziell moeglich, Ihren Internetverkehr umzulenken, Daten mitzulesen und Inhalte zu manipulieren.
+
= „Sozialen Netzwerke“ =
-
Um diese Schwachstelle zu schliessen, muss Ihr Internetanbieter Softwareupdates einspielen. Viele Internetanbieter haben dies bereits getan, jedoch noch nicht alle.
+
-
Da zwischenzeitlich Hackerprogramme geschrieben wurden, die genau diese Schwachstelle ausnutzen, empfiehlt das Buerger-CERT, die eigene Internetverbindung auf Anfaelligkeit fuer die DNS-Schwachstelle zu ueberpruefen.
+
* Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!
-
Ob Sie als Internetnutzer davon betroffen sind, koennen Sie einfach herausfinden. Das BSI hat eine Anleitung veroeffentlicht, die Sie Schritt fuer Schritt durch die Ueberpruefung fuehrt. Der Link in der Anleitung fuehrt Sie auf eine vertrauenswuerdige Internetseite, auf der Ihre Verbindung auf die Schwachstelle hin ueberprueft wird. Dazu muessen Sie nur den Button "Test My DNS" anklicken und erhalten wenige Augenblicke spaeter das Ergebnis der Pruefung am Bildschirm angezeigt.
+
'''Tipp 1:'''
 +
Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.
-
Falls die Ueberpruefung ergibt, dass Ihre Internetverbindung nicht verwundbar ist (Ergebnis gruen, "Great" oder "Good"), ist Ihre bestehende Internetverbindung angemessen geschuetzt.
+
* Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!
-
Bei einem anderen Ergebnis hat Ihr Internetanbieter seine Systeme noch nicht aktualisiert, so dass diese eventuell fuer Angriffe anfaellig sind. Das bedeutet: Bis zum Zeitpunkt, zu dem Ihr Internetanbieter die Systeme aktualisiert hat, surfen Sie unsicher im Internet. Es besteht das Risiko, auf gefaelschte Webseiten geleitet zu werden, die z.B. fuer das Phishing von Zugangsdaten missbraucht werden. Weiterhin koennen E-Mails umgeleitet oder eingesehen werden.  Auch sind die automatischen Updatemechanismen in Anwendungssoftware nicht mehr vertrauenswuerdig.
+
'''Tipp 2:'''
-
Eine Loesung dieses Problems ist durch die Privatanwender nicht ohne weiteres moeglich und sollte zentral durch Ihren Internet-Provider erfolgen.
+
Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?
-
Bitte beachten Sie, dass das Testergebnis nur fuer die bestehende Internetverbindung  aussagekraeftig ist. Bei einer erneuten Einwahl ins Internet koennen sich auch die DNS-Einstellungen aendern.
+
* Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!
-
- Informationen finden Sie unter  [https://ssl.bsi.bund.de/presse/pressinf/dnsluecke310708.htm] des BSI.  
+
'''Tipp 3:'''
 +
Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.  
-
- Anleitung zur Ueberpruefung der Internetverbindung [https://ssl.bsi.bund.de/presse/pressinf/dnstest.htm]
+
* Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.
-
- Link zur Online-Ueberpruefung [https://www.dns-oarc.net/oarc/services/dnsentropy] der Internetverbindung
+
'''Tipp 4:'''
 +
Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.
 +
* Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!
-
= STÖRENFRIEDE: =
+
'''Tipp 5:'''
 +
Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.
-
== Schwachstelle in Internetdienst gefaehrdet die sichere Webnutzung ==
+
* Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!
-
'''Dringend ueberpruefen!:'''  
+
'''Tipp 6:'''  
-
Das BSI warnt vor einer Sicherheitsluecke im Internetdienst DNS (Domain Name System). Ueber die Schwachstelle ist es Angreifern moeglich, Nutzer auf gefaelschte Webseiten umzuleiten oder den E-Mail-Verkehr einzusehen oder umzulenken. Ausserdem sind die automatischen Update-Mechanismen in Anwendungssoft-ware nicht mehr vertrauenswuerdig. Um die Sicherheitsluecke  zu beseitigen, muss ihr Internetanbieter Sicherheitsupdates einspielen. Viele Anbieter haben dies bereits getan, jedoch nicht alle. Aus diesem Grund sollten Nutzer die eigene Internetverbindung auf Anfaelligkeit fuer die DNS-Schwachstelle ueberpruefen. Das BSI hat dazu eine Anleitung auf seiner Webseite [https://ssl.bsi.bund.de/presse/pressinf/dnstest.htm] veroeffentlicht, die Sie Schritt fuer Schritt durch die Ueberpruefung fuehrt. Anwender sollten den Sicherheitscheck umgehend durchfuehren.
+
Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.
-
== MySpace- und Facebook-Nutzer von Schaedlingen bedroht ==
+
* Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!
-
'''Wurm statt Video:'''  
+
'''Tipp 7:'''  
-
Zwei neue Wurm-Varianten verbreiten sich derzeit ueber die sozialen Netzwerke MySpace und YouTube. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky [http://www.kaspersky.com]. Meldet man sich ueber einen infizierten Rechner bei einem der beiden Dienste an, versenden die Schaedlinge Nachrichten an Adressaten die im Adressbuch des Nutzers enthalten sind. In der Nachricht wird auf ein spannendes YouTube-Video mit dazugehoerigem Link verwiesen. Klickt der Empfaenger auf den Link, wird er auf eine manipulierte Webseite geleitet. Dort wird er aufgefordert, ein Update fuer den Flash-Player herunter zu laden, um das Video ansehen zu koennen. Kommt man der Aufforderung nach, installiert sich der Wurm auf dem Rechner. Nutzer sollten stets die Antivirensoftware auf dem aktuellen Stand halten und die Firewall aktivieren. Mehr Infos zu Wuermern [http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_03.htm].
+
Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.
-
== Online-Kriminelle nutzen private Homepages zur Verbreitung von Schaedlingen ==
+
* Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!
-
'''Untergeschoben:'''  
+
'''Tipp 8:'''  
-
Wie die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de] berichtet, haben es Internetbetrueger derzeit auf private Internetauftritte abgesehen: Sie hinterlegen auf den Homepages unbemerkt Schadsoftware . Anschliessend versenden sie Spam-Mails, in denen Links zu den vorher manipulierten Webseiten enthalten sind. Angeblich koenne man sich dort ein kostenloses Video ansehen. Folgt der Empfaenger dem Link, wird er aufgefordert, ein Flash-Player-Update zu installieren. Laedt er die angebotene Datei get_flash_update.exe herunter, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner. Anwender sollten keinen E-Mail-Links aus nicht vertrauenswuerdiger Quelle folgen und den Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand halten.  
+
Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.  
-
== Online-Betrueger locken mit guenstigen Benzinpreisen ==
+
* Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!
-
'''Abgezockt:'''  
+
'''Tipp 9:'''  
-
Derzeit kursieren Spam-Mails im Netz, die mit vermeintlichen Tank-Karten werben, berichtet der ADAC [http://www.adac.de]. Angeblich koenne man mit der "Cheap-Fuel-Card" drei Jahre lang bis zu 46 Prozent billigeren Treibstoff tanken. Die Anmeldegebuehr laege bei nur zwoelf Euro. Benzin oder Diesel koennten bequem  von einer Tankstelle der Wahl geliefert werden. Der Absender der E-Mail, die Firma Silverspoon & Partner, sitzt in Panama, das Kuerzel .cc der Internetseite steht fuer die Kokosinseln im Indischen Ozean - beides Hinweise dafuer, dass es sich um ein betruegerisches Angebot handelt. Empfaenger der Mail sollten keinesfalls auf dieses oder aehnlich dubiose Angebote eingehen und die Mail umgehend loeschen.  
+
Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.
-
== Schwachstelle in Apples iPhone und iPod ==
+
* Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!
-
'''Vorsicht, Spione!:'''  
+
'''Tipp 10:'''  
-
Ueber eine Sicherheitsluecke in Apples iPhone 3G und iPod touch ist es Angreifern moeglich, Phishing-Angriffe durchzufuehren, meldet die IT-News-Seite [http://www.golem.de]. Oeffnet der Nutzer mit dem Safari Browser einen manipulierten Link in einer E-mail, koennen Internet-Betrueger persoenliche Informationen wie beispielsweise Online-Banking-Daten ausspaehen. Betroffen ist die iPhone-Firmware in den Versionen 1.1.4 und 2.0 sowie moeglicherweise in aelteren Versionen. Ein Patch wurde bislang nicht veroeffentlicht. Anwendern wird geraten, vorerst keine E-Mail-Links mit dem Safari Browser zu oeffnen.  
+
Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.
-
== Sicherheitsluecke im Safari Browser entdeckt ==
+
* '''Das Netz vergisst nichts'''
-
'''Ausgespaeht:'''  
+
:'''Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.'''
-
Ueber eine Schwachstelle im Apple Webbrowser Safari ist es Angreifern moeglich, persoenliche Daten auszuspionieren. Dies meldet die IT-Sicherheitsseite Heise [http://www.heise.de]. Durch einen Fehler im Umgang mit Cookies kann ein Angreifer Zugriff auf die vom Opfer genutzten Webdienste erhalten. Einen Patch fuer die Schwachstelle gibt es bislang nicht. Nutzern wird geraten, auf einen anderen Browser umzusteigen, bis ein Update verfuegbar ist.  
+
-
== Sicherheitsluecke in Outpost Security Suite ==
+
* IT-Sicherheit ist Datensicherheit
-
'''Durch die Hintertuer:'''  
+
'''Fazit:'''  
-
Eine Schwachstelle in der Outpost Security Suite fuehrt dazu, dass die Firewall umgangen werden kann. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. So ist es beispielsweise moeglich, dass auf dem Rechner installierte Schaedlinge Daten vom Computer schleusen koennen. Ein Fehler im Virenscanner sorgt ausserdem dafuer, dass bestimmte Zeichen in Dateinamen nicht ueberprueft werden. Somit koennen unter Umstaenden Schaddateien auf den Rechner gelangen. Betroffen ist die Outpost Security Suite Pro 2009. Ein Update gibt es bislang nicht.  
+
Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern.  
-
== Wieder gefaelschte UPS-Mails unterwegs ==
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
'''Gefaehrliches Paket:'''
+
= Aktuelle Warnung! =
-
Wie schon im vergangenen Monat kursieren derzeit wieder gefaelschte Mails des Paketdienstes UPS im World Wide Web. In der Nachricht heisst es, dass ein Paket nicht zugesandt werden konnte. Man solle das angehaengte Formular ausfuellen und das Paket abholen. Oeffnet der Empfaenger jedoch den Mailanhang, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner, das den Computer an ein Botnetz anschliesst. Empfaenger der Mail sollten diese umgehend loeschen. Das BSI raet dazu, den Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand zu halten und regelmaessig Sicherheitsupdates einzuspielen.
+
-
== Schwachstelle in Firefox ==
+
'''Router des Herstellers AVM ("Fritz-Boxen")'''
-
'''Nicht ganz sicher:'''
+
In den vergangenen Tagen sind Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Routern des Herstellers AVM mit aktiviertem Fernzugriff bekannt geworden. Dabei haben die Täter von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige Telefonnummern im außereuropäischen Ausland angerufen. Der Hersteller empfiehlt die Deaktiverung des Fernzugriffs, sofern dieser zuvor durch den Anwender aktiviert wurde. Eine entsprechende Anleitung und weitere Informationen hat [http://www.avm.de/de/News/artikel/2014/sicherheitshinweis_telefonmissbrauch.html AVM] veröffentlicht. Das BSI sieht keinen Zusammenhang mit den kompromittierten 16 Millionen Adressen.
-
Eine erste Sicherheitsluecke in Firefox 3 ist bereits am Starttag identifiziert worden. Diese ermoeglicht es Angreifern Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegt der Besuch einer praeparierten Webseite. Die Sicherheitsluecke besteht auch in Firefox 2, meldet der Internet-Dienst Heise [http://www.heise.de/newsticker/Erste-kritische-Sicherheitsluecke-in-Firefox-3--/meldung/109676]. Ein Update gibt es bisher nicht.  
+
-
== Anrufaktion von falschen Datenschuetzern ==
+
Das BSI empfiehlt allen Nutzern eines Routers, in regelmäßigen Abständen auf den Webseiten des Herstellers zu prüfen, ob eine aktualisierte Firmware für das eingesetzte Modell angeboten wird und dieses bei Verfügbarkeit umgehend einzuspielen. Sofern ein automatisierter Update-Mechanismus angeboten wird, sollte dieser aktiviert werden.
-
'''Kassieren statt schuetzen:'''
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
Bislang unbekannte Trickbetrueger geben sich seit vergangenem Monat in Telefonaktionen als Mitarbeiter des "Bundesamtes fuer Datenschutz" aus und wollen fuer vermeintlichen Datenschutz von den Angerufenen Geld erhalten. Angeblich haben sie Informationen ueber die betroffenen Buerger im Internet gefunden. Fuer das Unterbinden der weiteren Veroeffentlichung dieser Informationen sei eine Gebuehr von 59 Euro faellig, so die Anrufer. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar warnt davor, auf dieses Angebot einzugehen. Er weist ausdruecklich darauf hin, dass es kein "Bundesamt fuer Datenschutz" gibt. Schaar hat zudem  Strafantrag gegen die Urheber dieser Anrufe gestellt.
+
-
== Schwachstelle verursacht Scannerabsturz bei ClamAV ==
+
= [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/informationen_node.html Warnungen und aktuelle Informationen] =
-
'''Mailverkehr gestoert:'''  
+
* '''Android:''' Malvertising-Kampagne infiziert ältere Mobilgeräte
-
Beim Verarbeiten manipulierter komprimierter Dateien durch den freien Virenscanner ClamAV kann  ein Speicherfehler ausgeloest werden, der zum Absturz des Scanners fuehrt, berichtet der Internet-Dienst Heise [http://www.heise.de/security/DoS-Schwachstelle-in-ClamAV-behoben--/news/meldung/109606]. Die  fehlerbereinigte, aktualisierte Version  0.93.1 von ClamAV kann von der Internet-Seite des Herstellers [http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=86638] herunter geladen werden.
+
* '''Ransomware zum Ersten:''' Petya ist entschlüsselt
 +
* '''Ransomware zum Zweiten:''' TeslaCrypt, CryptXXX und Jigsaw
 +
* '''Phishing:''' Falsche PayPal-Mails stehlen persönliche Daten
 +
* '''Mozilla:''' Sicherheitsupdates für Thunderbird und Firefox
 +
* '''Apple:''' Keine Unterstützung mehr für QuickTime unter Windows
-
== Trojaner manipuliert Dateien ==
+
* '''Google:''' Neue Version des Chrome Browsers verfügbar
 +
* '''DuMont-Verlag:''' Zeitungsleser sollten Zugangsdaten ändern
 +
* '''Google Play Store:''' Schädliche Apps entdeckt
 +
* '''Android:''' Sicherheitsupdates für Nexus-Geräte
 +
* '''Adobe:''' Sicherheitslücke in Flash Player geschlossen
 +
* '''Microsoft:''' Patchday April 2016
-
'''Hoffnungslos verschluesselt:'''  
+
* '''Root-Tools erschleichen sich Administrator-Rechte:''' Android
-
Nicht neu, aber immer noch gern genutzt: Das Internet-Sicherheitsunternehmen Kaspersky [http://www.viruslist.com/de/weblog?weblogid=207318948] hat einen Trojaner identifiziert, der Dateien auf Festplatten von PCs verschluesselt. Es handelt sich hier um einen Fall von Erpressung, denn zur Entschluesselung bietet der Urheber des Trojaners ein Programm an, das man angeblich bei ihm kaufen kann, berichtet die Internetseite virenschutz.info [http://www.virenschutz.info/beitrag-Panda-Security-warnt-vor-Trojaner-Mail-2357.html]. Allerdings loescht der Trojaner die Originaldatei nicht wirklich, sondern nur den Eintrag im Inhaltsverzeichnis der Festplatte und erstellt eine verschluesselte Kopie der Datei. Bei einer Infektion koennen Datenrettungsprogramme moeglicherweise die geloeschten Originaldateien rekonstruieren. Der Trojaner, der verschiedene Namen hat, beispielsweise gpcode.ak, wird ueber einen Mailanhang gestartet. Das BSI warnt davor, Mails mit unbekannten Anhaengen zu oeffnen und empfiehlt, die Virenschutzprogramme immer auf dem neuesten Stand zu halten.
+
* '''Der Kopierer als Absender:''' Malware
 +
* '''TeslaCrypt 4, Surprise und Petya:''' Ransomware
 +
* '''Phishing über Drittanbieter-Apps:''' Instagram
 +
* '''Sicherheitsupdate für Chrome Browser:''' Google
 +
* '''Sicherheitsupdates auf iOS 9.3, für Safari und Mac OS X:''' Apple
 +
* '''Update für Firefox:''' Mozilla
 +
* '''Sicherheitsupdate für BlackBerry PRIV:''' BlackBerry
 +
* '''Sicherheitsupdate für Java SE:''' Oracle
-
== Trojaner Zlob bedroht Windows-Rechner ==
 
-
'''Aggressive Videocodecs:'''
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
Ein Computerexperte der Washington Post [http://blog.washingtonpost.com/securityfix/2008/06/malware_silently_alters_] hat entdeckt, dass eine neue Version des Trojaners Zlob erstmals von infizierten Windows-PCs aus auch Router befallen kann, die  fuer das Verteilen von Daten zustaendig sind. Der Trojaner probiert eine Liste mit Standard-Passwoertern und -Usernamen aus um sich Zugang auf den Router zu verschaffen. Ist der Angriff erfolgreich, versetzt dies die Angreifer in der Lage, den Datenverkehr auf ihren eigenen Server umzuleiten. Der Trojaner verbirgt sich in einem angeblichen Programm zum Umwandeln von Videoformaten, das zum kostenlosen Herunterladen offeriert wird. Das BSI empfiehlt, das Standard-Passwort bei Routern zu aendern und  keine unbekannten Mailanhaenge zu oeffnen.
+
-
== Trojaner-Mail installiert falsche Banken-Webseite ==
+
'''[[Links zu IT-Themen]]&nbsp;· [[Hilfe, Tipps und Tricks]]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/glossar Computer-Glossar]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/start BSI-Startseite]&nbsp;· [http://blog.botfrei.de/ Blog botfrei]'''
-
'''Mit der Sensationsgier kalkuliert:'''
+
= PRISMA =
-
Eine Mail, die angeblich vom Internetradiosender "Radio Powerplay" (RPP) stammen soll, verspricht dem Empfaenger, dass er sich ein Video von einem Japaner, der vor einigen Wochen Amok lief und zahlreiche Menschen niederstach, ansehen kann, wenn er einem in der Mail angegebenen Link folgt. Das meldet die Internetseite virenschutz.info [http://http://www.virenschutz.info/beitrag-Panda-Security-warnt-vor-Trojaner-Mail-2357.html]. Beim Herunterladen der Datei wird allerdings ein Trojaner eingeschleust, der unechte Webseiten von Banken auf dem Rechner installiert. Hat der Nutzer sein Konto bei einer dieser Banken und waehlt nun das naechste Mal sein Bankportal an, wird er auf eine Phishing-Seite umgelenkt, die dann seine eingegebenen Daten ausspioniert. Das BSI warnt davor, Mails mit unbekannten Anhaengen zu oeffnen und empfiehlt, das Virenschutzprogramm  immer auf dem neuesten Stand zu halten.
+
-
== Windows-Servicepack installiert veraltete Flash-Version ==
+
== Spotify ==
-
'''Eingebaute Falle:'''  
+
'''Nutzerdaten im Netz:''' [http://www.chip.de/news/Spotify-gehackt-Sind-auch-Ihre-Daten-im-Netz_92893887.html chip.de] berichtet, dass auf der Webseite Pastebin eine Liste von Spotify-Accountdaten aufgetaucht sei, die sowohl Nutzernamen, Passwörter und Kontoinformationen umfassen. Der Musikstreaming-Anbieter kann nicht erklären, wie die Daten ins Netz gelangen konnten, eine Hack-Attacke schließt Spotify bislang aus. Laut dem englischsprachigen Nachrichtenportal Techcrunch hatte der Streaming-Dienst auch früher schon Probleme mit Sicherheitslücken. Daher könnten die jetzt im Netz kursierenden Daten auch auf einem älteren Leak basieren. Bisher hat Spotify noch keine betroffenen Nutzer informiert. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer ihre Passwörter ändern. (160428)
-
Wie das Internet Storm Center [http://isc.sans.org] meldet, wird bei der Aktualisierung von Windows XP Service Pack 3 eine veraltete Flash-Player Version installiert. Diese Flash-Version enthaelt eine Sicherheitsluecke, die von Adobe, dem Hersteller des Flash Players; schon vor Monaten beseitigt wurde. Anwendern von Windows XP Service Pack 3 wird geraten, die alte Flash-Version umgehend durch die aktualisierte Version zu ersetzen. Sie steht bei Adobe [http://www.adobe.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&Lang=German&promoid=COYSZ] zum Download bereit.  
+
-
= SCHUTZMASSNAHMEN: =
+
== Sicherheits-Irrtümer ==
-
== Sicherheitsluecke in AVG-Virenscanner geschlossen ==
+
'''Computer- und E-Mail-Sicherheit:''' In unserer Reihe „Sicherheits-Irrtümer im Internet“ beschäftigt sich BSI mit Missverständnissen über IT-Sicherheit. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert und zeigen auf, wie die Risiken, die aus einem falschen Sicherheitsverständnis resultieren, minimiert werden können. Im Fokus des dritten Teils steht das Thema [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Computer-Sicherheit.html;jsessionid=BB697C31132A4A9849FD76C44EFE811B.2_cid351 Computer-Sicherheit]. Hier hinterfragen wir zum Beispiel die verbreitete Annahme,dass sich ein Schadprogramm auf dem Computer schon irgendwie für den Nutzer bemerkbar macht. Im vierten Teil steht das Thema [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_E-Mail-Sicherheit.html „E-Mail-Sicherheit“] im Mittelpunkt. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Schadsoftware nicht nur im Anhang einer E-Mail versteckt sein kann, sogar auch direkt im Text? Daher kann schon das Öffnen einer solchen E-Mail zum Sicherheitsrisiko werden. (160428)
-
'''Wieder sicher:'''
+
== Bottom-Up ==
-
Das Unternehmen AVG-Technologies hat eine Schwachstelle in seinem Virenscanner beseitigt. Ueber die Schwachstelle konnten Angreifer das Programm zum Absturz bringen. Das Unternehmen hat ein Update veroeffentlicht, das die Luecke schliesst. Anwender sollten den AVG-Virenscanner auf Version 8.0.156 aktualisieren. Das Update steht unter [http://www.service.real.com/realplayer/security/07252008_player/en/] zum Download bereit.
+
-
== Adobe schliesst Sicherheitsluecke ==
+
'''Berufsschüler für IT-Sicherheit fit machen:''' Wie der DsiN-Sicherheitsmotor Mittelstand 2015 belegt, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter einer der grundlegendsten und gleichzeitig am meisten vernachlässigten Faktoren der IT-Sicherheit. Genau hier setzt Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) mit “Bottom-Up: Berufsschüler für [https://www.dsin-blog.de/dem-chef-zeigen-wos-lang-geht-beim-thema-it-sicherheit IT-Sicherheit“] an. Dieses Projekt richtet sich an Berufsschüler und künftige Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie werden bereits während ihrer dualen Ausbildung in wesentlichen IT-Sicherheitsfragen geschult, sodass sie das erlernte Wissen auch in ihre Ausbildungsunternehmen weitertragen können. Mittelpunkt von Bottom-Up ist ein Wissens- und Webportal. Es gibt Berufsschullehrern praxisnahe Lehr- und Lernangebote an die Hand. Zudem erhalten Lehrer detaillierte Unterrichtspläne, die hilfreiche Anregungen zum Einsatz der modularen Lerneinheiten zu vielen IT-Sicherheitsthemen geben. (160428)
-
'''Wieder dicht:'''
+
== BSI ==
-
Adobe hat eine kritische Luecke im Acrobat und Reader geschlossen, ueber die es Angreifern bislang moeglich war, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegte bereits das Oeffnen einer praeparierten PDF-Datei. Betroffen sind die Versionen 8.0 bis 8.1.2 sowie alle Versionen vor  7.1.0. von Adobe Acrobat und Adobe Reader. Nutzer sollten schnellstmoeglich das Security Update 1 von der Herstellerseite [http://www.adobe.com/downloads/] herunterladen und installieren.
+
-
== Apple entschaerft Safari Schwachstelle ==
+
'''Sieben Thesen für eine sichere Informationsgesellschaft:''' Im Rahmen der „Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft“ sind Anfang April in Lohmar circa fünfzig Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf Einladung des BSI zusammengekommen, um über die digitale Zukunft zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage nach einer smarten und gleichzeitig sicheren Informationsgesellschaft. Gemeinsam wurden sieben Thesen erarbeitet und im Konsens verabschiedet. Diese Thesen können Sie hier [https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Kurzmeldungen/Meldungen/news_worldcafe_21042016.html nachlesen]. (160428)
-
'''Schnell updaten:'''
+
== WhatsApp ==
-
Das Sicherheits-Update 3.1.2 der Windows-Version des Apple-Browsers Safari wurde jetzt auf der Herstellerwebsite [http://www.apple.com/safari/] zum Herunterladen bereitgestellt. Der Anlass: Durch das automatische Abspeichern aller aus dem Internet geladener Dateien auf dem Desktop des PCs entstand ein Sicherheitsrisiko im Zusammenspiel mit dem Internet Explorer, da der Explorer am selben Ort nach ausfuehrbaren Programmdateien sucht Nach dem Update auf die aktuelle Version 3.1.2 wird beim Nutzer nachgefragt wohin die Datei gespeichert werden soll. Das Update behebt zudem eine weitere Luecke im Safari-Browser, die das Einschleusen von Schadcode ermoeglichte.
+
-
== Erneuter Patch fuer Windows XP ==
+
'''Durchgängig verschlüsselt:''' WhatsApp führt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, das berichteten mehrere Medien, so auch [http://www.focus.de/digital/handy/whatsapp-verschluesselt-alle-nachrichten_id_5410419.html focus.de]. In den neuen Versionen des beliebten Messenger-Dienstes ist die Funktion bereits aktiviert. Das BSI befürwortet Verschlüsselung und begrüßt daher diese Entscheidung des Unternehmens. Entscheidende Voraussetzung, dass die Inhalte der Nachrichten, Gruppenchats, Fotos und ausgetauschte Dateien nur von Sender und Empfänger gelesen werden können, ist jedoch eine geeignete Implementierung der Verschlüsselung und deren sichere Konfiguration. Eine Möglichkeit zur Nachprüfung dieser Implementierung besteht jedoch derzeit nicht. Wer den Messenger bereits nutzt , muss zuerst ein Update durchführen, damit die neue Funktion verfügbar und die Verschlüsselung aktiviert ist, wie [http://www.giga.de/apps/whatsapp-fuer-android/news/whatsapp-risiken-whatsapp-sammelt-daten-und-hoert-mit-update giga.de] berichtet. Ohne diese Aktualisierung ist der gesamte Chat – wie bisher auch – unverschlüsselt. Von der Verschlüsselung unberührt bleiben nach wie vor die so genannten Metadaten, d.h. Informationen über Sender und Empfänger, deren Telefonnummern, ihre jeweiligen Kontakte, Sendedaten, etc. Diese können von WhatsApp weiterhin genutzt werden, beispielsweise für Werbezwecke. Um sicher mit Instant Messengern zu kommunizieren, haben wir Ihnen [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/DigitaleGesellschaft/KommunikationUeberInternet/Messenger/Tipps/tipps_node.html hier] einige Tipps zusammengestellt. Einen guten Überblick zu den Sicherheitsfunktion von Messengern bietet die [https://www.eff.org/de/node/82654 Electronic Frontier Foundation]. (160414)
-
'''Zweiter Versuch:'''
+
== Hacking ==
-
Microsoft musste bei einem Patch fuer eine Sicherheitsluecke in den Betriebssystemen Windows XP SP2 und SP3 jetzt nachbessern, berichtet ein Microsoft-Mitarbeiter [http://blogs.technet.com/msrc/archive/2008/06/19/ms08-030-re-released-for-windows-xp-sp2-and-sp3.aspx]. Ein am letzten "Patchday" verteiltes Update erzielte nur fuer Windows Vista die gewuenschte Wirkung, nicht aber fuer Windows XP. Es ging um eine Sicherheitsluecke in Zusammenhang mit der Bluetooth-Technologie fuer die Datenuebertragung zwischen Computern und mobilen Geraeten wie Handys und PDAs. Der neue Patch wird automatisch an alle Windows-XP-Nutzer verteilt.
+
-
== Mozilla Firefox 3 verbessert Sicherheitsfeature ==
+
'''Nicht jeder Eindringling ist böswillig:''' Wenn in den Medien über Cyber-Kriminelle berichtet wird, ist nahezu immer von Hackern die Rede. Der so stark negativ konnotierte Begriff des [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/Hacker/hacker_node.html Hackers] wird in der Welt der IT-Fachexperten jedoch differenziert angewendet. Hier ist es der Cracker, der aus kriminellen Absichten in Systeme eindringt und diese manipuliert. Nicht jeder, der im Volksmund gesprochen „hackt“, verfolgt böse Absichten. Im Gegenteil: Hacker helfen oftmals dabei, die Sicherheit von IT-Systemen zu verbessern, teilweise arbeiten sie im Auftrag von Sicherheitsfirmen. Gemeinsam haben Hacker wie auch Cracker ein sehr profundes technisches Verständnis und Talent, Sicherheitslücken zu erkennen. Um computertechnik-begeistertem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, solche Fähigkeiten für gute Zwecke einzusetzen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit weiteren Kooperationspartnern einen „Hacking-Wettbewerb“, die Cyber [https://www.cscg.de/cscg/challenge/ Security Challenge Germany], ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr ist dieser Wettbewerb für alle interessierten Schüler und Hochschüler bis zum 1. August zum Teilnehmen geöffnet. Die Gewinner qualifizieren sich sogar weiter für die Teilnahme des Wettbewerbs auf europäischer Ebene. (160414)
-
'''Millionenfach herunter geladen:'''
+
== IT-Sicherheit ==
-
Mehr als 5,9 Millionen Mal wurde die neue Version 3 des Open-Source-Browsers Firefox [http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/] bereits am Tag der Veroeffentlichung herunter geladen. Bei der neuen Version wurde unter anderem der Schutz gegen Phishing und Schadsoftware verbessert. Beispielsweise gibt der Browser beim Online-Banking und Online-Shopping nun nuetzliche Hinweise: Das Mini-Symbol der Internetseite verfaerbt sich blau oder gruen, wenn Sicherheitsinformationen vorliegen. Fehlen diese, bleibt das Icon grau. Weitere Informationen ueber die neuen Sicherheitsfeatures finden Sie auf der Herstellerseite [http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/features/#security].
+
-
== Neue Sicherheitsstandards bei Opera 9.5 ==
+
'''Die häufigsten Irrtümer im Überblick:''' Meine PC Firewall schützt mich vor allen Angriffen aus dem Internet“ oder „Wenn ich ein aktuelles Virenschutzprogramm habe, muss ich Updates für andere Software nicht sofort installieren“ - zum Thema Internet-Sicherheit existieren viele Missverständnisse. Sie werden oftmals wiederholt und dadurch schnell als Wahrheit angenommen, auch wenn es keine Belege dafür gibt. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert. Erfahren Sie auf der Seite [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Internet-Sicherheit.html BSI] mehr über diese Irrtümer und wie Sie Risiken, die aus einem falschen Verständnis von IT-Sicherheit resultieren, minimieren können. Ähnliche Missverständnisse gibt es auch im Hinblick auf mobile Sicherheit. Hier kursieren Aussagen wie „Meine Daten sind in der Cloud sicher vor Fremdzugriff geschützt“ oder „Das Surfen in öffentlichen WLANs spart nicht nur Kosten, sondern ist auch sicher“. Auch hier haben wir einige Irrtümer identifiziert und [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Mobile-Sicherheit.html hier] für Sie zusammen gestellt. (160414)
-
'''Unbeschwerter surfen:'''
+
== Internet ==
-
Die neue Version 9.5 des kostenfreien Internetbrowsers Opera [http://de.opera.com/] hat neben der Ueberarbeitung der Benutzeroberflaeche und der Erhoehung der Geschwindigkeit auch den Schutz vor gefaehrlichen Online-Inhalten verbessert. Opera warnt den Nutzer nun vor dem Besuch von Phishing-Seiten, zeigt mit einem Schloss-Symbol die fuer eine Internetseite gueltige Sicherheitsstufe an und arbeitet mit der 256-Bit-Verschluesselung, der hoechsten Standardverschluesselung fuer das Web.
+
-
== Apple schliesst Sicherheitsluecken in QuickTime ==
+
'''Senioren beim sicheren Umgang mit dem Netz begleiten:''' Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) haben auf der Senioren-Messe „Die 66“ ein neues [https://www.sicher-im-netz.de/press/releases/bagso-und-dsin-starten-digital-kompass-fuer-senioren Online-Angebot] für ältere Menschen vorgestellt. Damit sollen die mehr als zehn Millionen Menschen im Rentenalter unterstützt werden, die in Deutschland täglich das Internet nutzen. Die Plattform [http://www.digital-kompass.de/ Digital-Kompass] richtet sich an Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereine, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen, die Senioren im Alltag begleiten. Sie finden hier Lehrmaterialien und praktische Tipps für Schulungen und die Beratung älterer Menschen. Darüber hinaus ermöglicht der Digital-Kompass einen direkten Austausch mit Gleichgesinnten. So können beispielsweise über digitale Stammtische Fragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer direkt von Experten per Videokonferenz beantwortet werden. (160414)
-
'''Wieder sicher:'''
+
== Apple und Yahoo ==
-
Apple hat ein Update veroeffentlicht, das in der Multimedia-Software QuickTime mehrere Schwachstellen beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Schadprogramme auf fremden PCs zu installieren. Betroffen sind alle Versionen von QuickTime vor Version 7.5 fuer Windows und Mac OS X. Das BSI raet Nutzern dazu, die aktualisierte Version 7.5 schnellstmoeglich einzuspielen. Sie wird ueber die automatische Update-Funktion verteilt oder kann ueber die Apple-Webseite [http://www.apple.com/support/downloads] bezogen werden.
+
-
== Microsoft veroeffentlicht Sicherheitsupdates ==
+
'''Neue Authentifizierungsmethoden:''' Apple und Yahoo haben neue Authentifzierungsmethoden eingeführt. Apple verwendet ab sofort für alle Nutzer der iCloud eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die eine Erweiterung der bisherigen zweistufigen Authentifizierung ist. Sie soll die Verwendung der Schutzfunktion deutlich einfacher machen. Zudem soll sie verhindern, dass Nutzer den Zugriff auf den eigenen Account komplett verlieren. Dies gilt für alle mobilen Apple-Geräte, die auf dem Betriebssystem ab iOS 9 basieren beziehungsweise für Desktop-Rechner ab Version 10.11 El Capitan) des stationären Betriebsssystems OS X. Mit dem alten Schutzsystem war dies möglich, wie auf [http://www.heise.de/security/meldung/Apple-Neue-Zwei-Faktor-Authentifizierung-jetzt-fuer-alle-3150213.html heise.de] zu lesen ist. Bei der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierungen wird auf einen Wiederherstellungsschlüssel verzichtet, eine Bestätigung erfolgt beispielsweise über ein Smartphone, dessen Nummer vorab hinterlegt wurde. Auch Yahoo erweitert seine Authentifizierungsmethode, wie [http://www.zdnet.de/88264258/yahoo-fuehrt-anmeldung-ohne-passwort-breiter-ein/ zdnet.de] berichtet. Um diese zu nutzen, müssen Anwender auf ihrem Mobilgerät die zugehörige Yahoo-App verwenden und den Account Key freigegeben haben. Wollen sich Nutzer auf einem Desktop in ihr Konto einloggen, müssen sie einfach auf einen Button klicken, ein Passwort ist nicht erforderlich. Das Smartphone informiert den Anwender über den Log-in-Versuch und fordert ihn auf, diesen zu bestätigen. (160331)
-
'''Patchday:'''
+
== Facebook ==
-
Microsoft schliesst am monatlichen Patchday insgesamt elf Sicherheitsluecken mit sieben Updates (MS08-30 bis MS08-36). Ueber die Schwachstellen war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und auszufuehren oder private Daten auszuspionieren. Betroffen ist auch der Internet Explorer. Anwender sollten die Updates zuegig installieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion oder ueber den Besuch der Microsoft-Webseite [http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/aktuell/default.mspx].
+
-
== Kaspersky veroeffentlicht Update fuer Antivirusloesungen ==
+
'''Neues Werkzeug gegen Identitätsdiebstahl:''' Das Sicherheitsteam von Facebook hat eine neue Funktion entwickelt, die zukünftig Anwender umgehend informieren soll, wenn jemand ihren Account imitiert, das berichtet [http://mashable.com/2016/03/22/facebook-impersonation-alert/#RHbgQI.nVgq0| Mashable] und beruft sich hierbei auf Antigone Davis, Global Head of Safety bei Facebook. Sobald ein verdächtiges Profil auftaucht, erhält die betroffene Person eine Nachricht, dieses zu überprüfen. Mithilfe von persönlichen Daten könne Facebook feststellen, ob es sich tatsächlich um ein imitiertes Profil handelt. Seit November 2015 wird das Feature getestet und ist mittlerweile für drei Viertel aller Anwender verfügbar. So sollen Facebook-Mitglieder vor Belästigung geschützt werden, denn es ist ausdrücklich verboten Fake-Profile zu erstellen. [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz_node.html Hier] haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre digitale Identität schützen können. (160331)
-
'''Fehler im Treiber:'''
+
== Snapchat ==
-
Ueber eine Schwachstelle im Treiber von verschiedenen Kaspersky- Sicherheitsloesungen ist es moeglich, Administratorenrechte auf einem System zu erlangen. So kann ein Anwender trotz eingeschraenkter Nutzerrechte beispielsweise Systemeinstellungen aendern. Betroffen sind Kaspersky Anti Virus 6.0 und 7.0, Internet Security 6.0 und 7.0 sowie Anti-Virus 6.0 fuer Windows Workstations. Das Unternehmen hat Updates heraus gegeben, die den Fehler beseitigen. Diese werden ueber das automatische Update verteilt oder koennen von der Kaspersky-Webseite [http://www.kaspersky.com/de/product_downloads] herunter geladen werden.
+
-
== Update fuer OpenOffice erschienen ==
+
'''Apps von Drittanbietern meiden:''' Der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Snapchat ermöglicht es, Fotos via Smartphones und Tablets an Freunde zu verschicken, die dann nur einige Sekunden sichtbar sind. Mittlerweile sind verschiedene Drittanbieter-Apps im Umlauf, mit denen Nutzer die Funktionalitäten des beliebten Dienstes erweitern können. Allerdings ist dies nicht ratsam, wie bei [http://www.golem.de/news/sicherheitsluecken-snapchat-erweiterungen-fuer-ios-kopieren-zugangsdaten-1603-119652.html golem.de] nachzulesen ist. Denn die vermeintlichen Lösungen für iOS sind nicht nur unsicher, sondern sie speichern zudem die Zugangsdaten der Anwender. Wie Sie und Ihr Kind sicher mit dem beliebten Messenger umgehen können, erfahren Sie in unserem [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Snapchat.html Service-Überblick]. (160317)
-
'''Nichts mehr offen:'''
+
== Treuhandbetrug ==
-
Die Entwickler des OpenOffice-Projekts haben eine neue Version der Buerosoftware veroeffentlicht. Ueber eine Schwachstelle war es
+
-
Online-Kriminellen bislang moeglich, Schadsoftware auf fremde Rechner zu laden und auszufuehren. Dazu genuegte bereits das Oeffnen eines manipulierten Dokumentes - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Anwender sollten die aktualisierte Version 2.4.1 umgehend installieren. Sie steht auf der OpenOffice-Webseite [http://de.openoffice.org/] in deutscher Sprache zum Download bereit. Auch fuer die Nutzer von StarOffice, steht ein Update zur Verfuegung. Anwender koennen das Update 11 von der Sun-Webseite
+
-
[http://sunsolve.sun.com/show.do?target=patches/xprod-StarOffice&nav=pub-patches] herunterladen.
+
-
== Neue Version fuer VLC Mediaplayer ==
+
'''Polizei warnt vor falschen Dienstleisterseiten:''' Laut der [http://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-transportunternehmen-suggerieren-seriositaet.html Polizei Niedersachen] setzen Cyber-Kriminelle bei vorgetäuschten Handeln falsche Treuhänder ein, um ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. Bei dem sogenannten Treuhandbetrug bieten Kriminelle Ware zum Kauf oder Verkauf an und kontaktieren ihre Opfer oftmals über bekannte, seriöse Verkaufsplattformen im Internet, beispielsweise für Autoverkäufe, Immobilien oder Kleinanzeigen. Als Verkäufer einer Ware geben die Betrüger vor, sich zeitweilig außer Landes zu befinden, weswegen der Kauf über einen Treuhänder oder Transportdienstleister abgewickelt werden sollte. Dieser wird über eine gut gestaltete Homepage als seriöses Unternehmen dargestellt. Sobald Interessenten ihr Geld überweisen, sind sie bereits in die Falle getappt, denn den angeblichen Treuhänder gibt es gar nicht. Manchmal gehen Kriminelle auch umgekehrt vor, indem sie Verkäufern vorgaukeln, dass sie das Geld für eine Ware bereits auf dem Konto eines seriösen Treuhänders eingezahlt hätten. Damit wollen sie erreichen, dass der Verkäufer die Ware unbezahlt versendet. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollten Sie bei Angeboten oder Kaufgesuchen aus dem Ausland oder in englischer Sprache vorsichtig sein. Außerdem sollten Sie nur bekannte und seriöse Zahlungs- beziehungsweise Treuhanddienste oder Transportdienstleister nutzen – um dies herauszufinden, hilft meist schon eine Recherche über Suchmaschinen. Prüfen Sie Schecks immer bei Ihrer Bank, bevor Sie Ware versenden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei nachzufragen und beispielsweise zugesandte Ausweiskopien überprüfen zu lassen. (160303)
-
'''Nach g kommt h:'''
+
== Cybermobbing ==
-
Die Entwickler des VLC Mediaplayers haben eine neue Version veroeffentlicht, in der mehrere Sicherheitsluecken geschlossen wurden. Ueber die Schwachstellen war es Angreifern bislang moeglich, Schadsoftware auf fremde Computer zu schleusen. VLC-Nutzer sollten die Software umgehend auf Version 0.8.6h aktualisieren. Die aktuelle deutsche Version des Players kann beispielsweise von der Chip-Webseite [http://www.chip.de/downloads/VLC-media-player_13005928.html] herunter geladen werden.
+
-
== Skype beseitigt Schwachstelle ==
+
'''Beleidigungen im Netz vermeiden:''' Das Internet bietet viele Chancen, die Kommunikation mit anderen Menschen einfacher, und schneller zu gestalten – im positiven, aber leider auch im negativen Sinne. Cybermobbing beispielsweise ist ein Phänomen, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die Initiative [http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/cyber-mobbing-zahlen-und-fakten/ klicksafe] führt auf, dass 38 Prozent der Jugendlichen jemanden kennen, der schon einmal Opfer von Beleidigungen oder Verleumdungen über das Internet wurde. 17 Prozent der Altergruppe der 12- bis 19-Jährigen waren sogar selbst davon betroffen. Für Jugendliche kann Mobbing im Netz schwerwiegende Folgen haben. Während die Verleumder die Möglichkeit haben, anonym zu bleiben, sind Betroffene einer großen Öffentlichkeit ausgesetzt, und das oftmals für lange Zeit. Denn bösartige Kommentare und Bilder lassen sich oft nicht endgültig aus dem Netz löschen. Mehr Informationen dazu und mit welchen Maßnahmen sich Cybermobbing vermeiden lässt, erfahren Sie auf der [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Cybermobbing.html BSI-Webseite]. (160218)
-
'''Neue Version:'''
+
== PIN-Management ==
-
In der Internet-Telefonie-Software Skype wurden zwei Sicherheitsluecken geschlossen, die es Angreifern ermoeglichte, Schadcode einzuschleusen. Durch eine Schwachstelle im Filter der Software werden potenziell gefaehrliche Dateitypen wie .pif, .vbs und .scr nicht von Skype blockiert. Betroffen sind alle Skype Windows-Versionen bis einschliesslich 3.8.*.115. Nutzer sollten die aktuelle Version 3.8.0.139 umgehend einspielen. Sie steht auf der Skype-Webseite [http://www.skype.com/intl/de/download/skype/windows/] zum Download bereit.
+
-
== Kritische Sicherheitsluecken im Instant Messenger Trillian beseitigt ==
+
'''Kostenloses Infomaterial der TU Darmstadt:''' Informatiker der TU Darmstadt haben auf Basis von Benutzerstudien und Umfragen Tipps erarbeitet, mit denen Anwender ihre PIN-Sicherheit erhöhen können. Denn immer noch gibt es Nutzer, die ihre PIN gemeinsam mit der Bankkarte aufbewahren oder leicht zu erratende PINs verwenden. In einem Flyer sind die wichtigsten Hinweise zum Thema PIN-Management zusammengefasst. Eine Privatsphären-freundliche Android-App zeigt auf, wie sich Nutzer eine PIN besser merken können. Das Informationsmaterial steht kostenlos zum [https://www.secuso.informatik.tu-darmstadt.de/de/secuso/neuigkeiten/einzel-ansicht/artikel/wie-merke-ich-mir-meine-pin-einfache-sicherheitstipps-fuer-besseres-pin-management-german-only/ Download] bereit. (160218)
-
'''Gefahrlos chatten:'''
+
== Kinderschutz ==
-
Der Hersteller des Instant Messengers Trillian hat ein Update veroeffentlicht, das mehrere Schwachstellen schliesst. Die Sicherheitsluecken ermoeglichten es Online-Kriminellen bisher, Schadcode auf fremde PCs zu schmuggeln. Dazu genuegte beispielsweise das Oeffnen einer manipulierten Nachricht. Nutzer sollten umgehend die aktualisierte Fassung des Trillian Messengers v3.1.10.0 einspielen. Sie steht auf der Webseite des Herstellers Cerulean Studios [http://www.ceruleanstudios.com/downloads] zur Installation bereit.
+
-
== Schwachstelle im Foxit Reader geschlossen ==
+
'''Wie der Nachwuchs das Internet sicher nutzen kann:''' PC, Smartphone und das Internet gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Dabei begegnen sie auch Inhalten, die nicht für ihr Alter geeignet sind. Zudem können sie leicht Opfer von betrügerischen E-Mails oder Werbeanzeigen werden, die dann beispielsweise über Schadsoftware Zugriff auf persönliche Daten nehmen oder zum Download von teuren Angeboten verleiten. Um Kinder und Jugendliche davor zu schützen, ist eine verantwortungsbewusste Medienerziehung in der Familie der sicherste Weg in die [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Kinderschutz_11012016.html Online-Welt]. Kindgerechte Angebote können den Nachwuchs zudem bei einem kompetenten und umsichtigen Umgang mit PC und Internet unterstützen. Wir haben Ihnen eine [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Kinderschutz/Checkliste/checkliste_node.html Checkliste] erstellt, die Sie Punkt für Punkt mit Ihren Kindern besprechen können, um Ihnen die Gefahren der digitalen Welt bewusst zu machen. (160121)
-
'''Wieder sichere PDFs:'''
 
-
Ueber eine Sicherheitsluecke im Foxit Reader war es Angreifern bislang moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegte das Oeffnen eines manipulierten PDF-Dokumentes. Betroffen sind der Foxit Reader in Version 2.3 Build 2825 sowie aeltere Versionen. Nutzer sollten die aktualisierte Fassung 2.3. Build 2923 umgehend installieren. Die aktuelle deutsche Version steht beispielsweise auf der Webseite des Computermagazins Chip [http://www.chip.de/downloads/Foxit-Reader_13014804.html] zum Download bereit.
 
-
== Microsoft schliesst kritische Sicherheitsluecken ==
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
 
+
-
'''Umgehend aktualisieren!:'''
+
-
Microsoft hat mehrere Updates veroeffentlicht, die unterschiedliche Schwachstellen beseitigen. Die Sicherheitsluecken ermoeglichten es Angreifern  Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen und auszufuehren. Dazu genuegte beispielsweise das Ansehen eines manipulierten .rtf-Dokumentes in der Outlook-Voransicht. Betroffen sind unter anderem Microsoft Word und Publisher. Anwendern wird geraten, die Updates MS08-26 bis MS08-29 umgehend einzuspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion von Windows oder den manuellen Download von der Microsoft-Webseite [http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/ms08-may.mspx].
+
-
 
+
-
= PRISMA: =
+
-
 
+
-
== Hackerangriff auf Kaffeemaschine moeglich ==
+
-
 
+
-
'''Verleideter Genuss:'''
+
-
Jura, ein italienischer Hersteller von Kaffeemaschinen, hat bei seinem ersten Versuch, eine Kaffeemaschine mit einem "Internet Coffee System" auf den Markt zu bringen, den Aspekt der IT-Sicherheit zu wenig beruecksichtigt. Um die Online-Wartung der Kaffeemaschinen ueber ein Computernetzwerk zu ermoeglichen, muss auf dem Computer des Nutzers eine spezielle Software installiert werden. Wie der amerikanische Internet-Dienst Security Focus [http://www.securityfocus.com/archive/1/493387] meldet, kann diese jedoch so manipuliert werden, dass die Maschine beim Zubereiten des Kaffees zu viel Pulver oder zu wenig Wasser einsetzt oder signalisiert, dass ein Techniker vor Ort zur Wartung notwendig sei. Der Hersteller ist ueber das Problem informiert.
+
-
 
+
-
== Broschuere zum Thema Musik aus dem Netz ==
+
-
 
+
-
'''Legal laden:'''
+
-
Musik aus dem Internet herunter zu laden ist praktisch: Ein paar Klicks und der gewuenschte Song ist blitzschnell zu Hause auf dem eigenen Rechner. Was sich so einfach anhoert, kann aber auch zu Problemen fuehren. Naemlich dann, wenn bei illegalem Download Urheberrechte verletzt werden. Die EU-Initiative klicksafe und die Verbraucherzentrale NRW haben eine Broschuere veroeffentlicht, die ueber den Umgang mit Musikportalen und Tauschboersen im Internet informiert. "Musik im Netz: Runterladen ohne Reinfall" gibt Tipps fuer das legale Downloaden von Musik. Fragen wie: "Wo und wie kann ich legal Musik herunter laden?" "Wie ist die Rechtslage bei Tauschboersen?" "Was mache ich, wenn ich eine Abmahnung erhalte?" werden in der Broschuere beantwortet. Der Flyer kann bei klicksafe [http://www.klicksafe.de/] als PDF-Datei herunter geladen werden. 
+
-
 
+
-
== Hacken eines offenen WLAN-Netzes ist strafbar ==
+
-
 
+
-
'''"mal schnell eingewaehlt":'''
+
-
Ein Anwender, der ein privates WLAN-Netz zum "schwarz surfen" nutzte, hat sich nach einem Urteil des Amtsgerichts Wuppertal des Abhoerens von Nachrichten strafbar gemacht und gegen das Datenschutzgesetz verstossen. Wie die Rechts-Seite eRecht 24.de [http://www.e-recht24.de] berichtet, hatte sich der Angeklagte ohne Erlaubnis in ein ungeschuetztes WLAN-Netz in seiner Nachbarschaft eingewaehlt, weil er aus finanziellen Gruenden auf einen eigenen Internetzugang verzichtete. Der Besitzer des Funknetzes bemerkte den Missbrauch und erstattete Anzeige. Das Gericht sprach eine Verwarnung mit Strafvorbehalt aus. Der Laptop des Angeklagten wurde als "Tatwerkzeug" eingezogen. Im Wiederholungsfall muss der Angeklagte ausserdem eine Geldstrafe von 20 Tagessaetzen zu 5 Euro zahlen.
+
-
 
+
-
== Die meisten Computernutzer haben keine Angst vor Datenmissbrauch ==
+
-
 
+
-
'''Passwoerter, PIN-Nummern & Co.:'''
+
-
57 Prozent der deutschen PC-Anwender halten ihre persoenlichen Daten im Internet fuer sicher. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Namen des Telekommunikations-Verbandes Bitkom [http://www.bitkom.de], bei der mehr als 1000 Internetnutzer befragt wurden. 32 Prozent der Computeranwender halten ihre Daten fuer "eher unsicher" und 7 Prozent sind der Meinung, ihre Daten seien "voellig unsicher". Der Branchenverband fordert eine bessere Aufklaerung der Nutzer. Denn besonders soziale Netzwerke wie MySpace oder StudiVZ, in denen Anwender viele private Informationen preisgeben, werden von Cyberkriminellen immer haeufiger zu Phishing-Zwecken missbraucht. Mehr Infos [http://www.bsi-fuer-buerger.de/phishing/index.htm].
+
-
 
+
-
== Neue Broschuere zum Kinder- und Jugendschutz im Netz ==
+
-
 
+
-
'''Internet, Handy & Co.:'''
+
-
Ob Computerspiele, Chatforen oder Handy-Downloads - fuer Kinder und Jugendliche gibt es im Netz viel Spannendes zu entdecken. Aber diese Angebote bringen nicht nur Spass, sondern bergen auch Gefahren: Die 75 Seiten starke Broschuere "Im Netz der neuen Medien: Internet, Handy und Computerspiele - Chancen und Risiken fuer Kinder und Jugendliche" informiert Eltern und Lehrer umfassend ueber den Umgang mit Computer & Co. und bietet Antworten vor allem auf folgende Fragen: Wo finden sich jugendgefaehrdende Inhalte? Worauf muss ich achten, wenn mein Kind in Chatforen unterwegs ist? Was ist mit modernen Handys alles moeglich? "Im Netz der neuen Medien" ist eine gemeinsame Initiative der Kultusministerkonferenz, der Jugend- und Familienministerkonferenz, der Polizeilichen Kriminalpraevention der Laender und des Bundes sowie klicksafe und Schulen ans Netz e.V. Die Broschuere kann auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalpraevention [http://www.polizei-beratung.de/mediathek/kommunikationsmittel/broschueren/index/content_socket/broschueren/display/206/] herunter geladen werden.
+
-
 
+
-
== Schaedlinge verbreiten sich immer haeufiger ueber Online-Netzwerke ==
+
-
 
+
-
'''Vorsicht beim "Social Networking":'''
+
-
Bekannte und haeufig besuchte Webseiten sowie Online-Communities wie beispielsweise MySpace und StudiVZ werden von Cyberkriminellen zunehmend fuer Phishing-Zwecke missbraucht. Dies zeigt der aktuelle Sicherheitsreport von Symantec [http://www.symantec.de]. Nutzer setzen viel Vertrauen in etablierte Webseiten und geben dort eine Vielzahl an privaten Informationen preis. Dies nutzen Angreifer dann dazu, um Anwender gezielt auszuspionieren. So ist die Zahl der von Symantec registrierten Server mit betruegerischen Webseiten im zweiten Halbjahr 2007 weltweit um 167 Prozent auf 87.963 gestiegen. Ausserdem nutzen die Hacker webseitenspezifische Sicherheitsluecken aus, um ueber so genannte Drive-by-Downloads Trojanische Pferde oder Spionagesoftware auf Rechner zu schleusen. Dazu muss noch nicht einmal eine schaedliche Datei angeklickt werden - die Schadsoftware installiert sich automatisch. Mehr Infos zum Thema Phishing [http://www.bsi-fuer-buerger.de/phishing/index.htm].
+
-
 
+
-
== Neue Broschuere zu Kundenschutz fuer Jugendliche ==
+
-
 
+
-
'''Sicher Surfen und Telefonieren:'''
+
-
Kostenfallen bei Handy und Internet sind das Thema einer Broschuere des Verbraucherschutzministeriums in Rheinland-Pfalz. Der Hintergrund: 96 Prozent der 14- bis 19-Jaehrigen besitzen ein eigenes Handy, 94 Prozent gehen regelmaessig ins Internet. Die Broschuere benennt die Gefahren, die dabei auftauchen koennen, zum Beispiel Abovertraege im Internet, Phishing, Viren und Trojanische Pferde und gibt allgemein verstaendliche Tipps zum sicheren Surfen und Telefonieren, die nicht nur fuer Jugendliche lesenswert sind. Ein besonderes Plus der Broschuere: Der umfangreiche Anhang mit Kontaktadressen, Infomaterial und Webseiten zur IT-Sicherheit. Die Broschuere kann von der Seite des Verbraucherschutzministeriums [http://www.mufv.rlp.de/service/presse/publikationen.html?no_cache=1&tx_rbpublikationen_pi1%5Bcat%5D=13] als pdf-Datei heruntergeladen werden.
+
-
 
+
-
== Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten ==
+
-
 
+
-
'''Provider muessen nachruesten:'''
+
-
Cyberkriminellen gelingt es immer haeufiger, den Spam-Schutz von E-Mail-Diensten zu umgehen. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen MessageLabs [http://de.messagelabs.com/] in seinem Intelligence Report fuer den Monat Februar. Viele E-Mail-Anbieter nutzen das so genannte "Captcha"-Verfahren (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, zu Deutsch etwa: Vollautomatischer Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden), um sich vor Missbrauch zu schuetzen. Bei diesem Verfahren wird beispielsweise eine Zahlenfolge angegeben, die der Nutzer manuell eintippen muss, bevor er sich auf einer Seite registrieren kann. Cyberkriminelle wenden nun Techniken an, um die Captcha-Abfrage zu umgehen und nutzen ihre Bot-Netze dazu, um massenweise E-Mail-Konten anzulegen. Diese werden anschliessend zum Spam-Versand eingesetzt. Laut MessageLabs werden 4,6 Prozent der Spam-Mails ueber Webmail-Dienste verschickt. Den weitaus groessten Anteil nimmt dabei Yahoo Mail mit 88,7 Prozent ein. Der Anteil der Spam-Mails ueber Google G-Mail hat sich seit Januar von 1,3 Prozent auf 2,6 Prozent verdoppelt. E-Mail-Provider muessten daher auf lange Sicht umdenken, um ihre Dienste wirksam vor Missbrauch zu schuetzen.
+
-
 
+
-
== Alles was Recht ist… ==
+
-
 
+
-
'''Kompendium zum Internetrecht aktualisiert:'''  Das vom Münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren herausgegebene ''Skript Internetrecht'' steht nun in einer neuen Version als PDF-Datei (3,2 MB) zum Download [http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Maerz2008.pdf] bereit. Es enthält die Rechtsprechung des Jahres 2007, die ''Neuordnung des Urheberrechts'' [http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s2513.pdf] durch den 2. Korb, ein komplett neu strukturiertes Kapitel zum Domainrecht sowie die aktuelle Diskussion im Fernabsatzrecht insbesondere zu den Impressumspflichten.
+
-
Das 587 Seiten umfassende, als eBook nutzbare Skript, dessen Text seit nunmehr fünf Jahren aktualisiert wird, ist kostenlos abrufbar. Prof. Hoeren folgt dem Shareware-Prinzip, das heißt, wem das Skript zusagt, der kann einen Obolus oder mehr in die Kaffeekasse entrichten.
+
-
 
+
-
== Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu ==
+
-
 
+
-
'''Gut aufgepasst!:'''
+
-
Ob pornografische Videos, Gewalt verherrlichende Fotos oder rechtsradikale Aeusserungen - jugendgefaehrdende Inhalte finden sich im Internet zuhauf. So meldet die Organisation Jugendschutz.net [http://www.jugendschutz.net] 750 Hinweise von Nutzern auf derartige Jugendschutzverstoesse fuer den vergangenen Monat - eine Rekordzahl. In den vergangenen zwei Jahren hat sich somit die Anzahl der Beschwerden fast verdoppelt. Ein positives Zeichen. Denn fuer die Organisation sind Beschwerden von Internetnutzern enorm wichtig: "Je mehr Hinweise wir bekommen, desto besser koennen wir gegen Verstoesse vorgehen und dafuer sorgen, dass Kinder und Jugendliche auch im Netz auf nichts stossen, was wir ihnen offline nicht zumuten wuerden", sagt Friedemann Schindler, der Leiter von Jugendschutz.net. Wenn auch Sie im Netz auf jugendgefaehrdende Inhalte stossen sollten, schreiben Sie eine E-Mail an: [hotline@jugendschutz.net] oder nutzen Sie das Online-Beschwerdeformular [http://www.jugendschutz.net/hotline/index.html].
+
-
 
+
-
==Kontoinhaber muessen sich vor Phishing-Angriffen selbst schuetzen==
+
-
 
+
-
'''Aktiv statt passiv:'''
+
-
Kontoinhaber, die Ihren Rechner nicht ausreichend vor Phishing-Angriffen schuetzen, haften selbst fuer entstandene Schaeden. So lautet ein aktuelles Urteil des Landgerichts Koeln. Wie die Webseite Trojaner-Info [http://www.trojaner-info.de] berichtet, hatten Datenfischer die PIN- und TAN-Nummern eines Bankkunden ausgespaeht und Geld von dessen Konto entwendet. Obwohl vor Gericht nicht genau geklaert werden konnte, wie die Kriminellen an die Daten des Opfers gelangt sind, war das Urteil der Richter eindeutig: Die Bank muss nicht fuer den entstandenen Schaden haften, sondern der Kontoinhaber. Die Richter begruendeten ihre Entscheidung damit, dass von einem Online-Banking- Nutzer bestimmte Vorsichtsmassnahmen erwartet werden koennten: Dazu gehoere beispielsweise die Installation einer Firewall, eines Virenschutzprogramms sowie das Einspielen von aktuellen Sicherheitspatches fuer Betriebssystem und Software. Ausserdem muesse der Nutzer wissen, dass er PINs und TANs niemals auf Anfrage telefonisch oder per E-Mail weitergeben duerfe. Auch offensichtlich gefaelschte Internetadressen von Banken muesse der Nutzer erkennen. Mehr Infos zum Thema Online-Banking [http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/index.htm].
+
-
 
+
-
== Internetfilter fuer Kinder haben zu wenig Effekt ==
+
-
 
+
-
'''Nicht jugendfrei:''' Filtersysteme fuer das Internet, die Kinder und Jugendliche vor Webseiten mit gewalttaetigen oder rechtsextremen Inhalten schuetzen sollen, funktionieren nur unzureichend. Dies berichtet die Kommission fuer Jugendmedienschutz [http://www.kjm-online.de]. Demnach werden zum Teil Seiten mit problematischen Inhalten angezeigt, waehrend Webseiten, die eigens fuer Kinder gemacht sind, geblockt werden. Die Kommission pruefte insgesamt neun Filtersysteme - keines davon koenne Eltern und Paedagogen derzeit als ausreichend wirksame Schutzmassnahme im Internet empfohlen werden. Die Experten setzen darauf, dass die Anbieter solcher Filtersysteme ihre Anstrengungen verstaerken, zukuenftig anerkennungswuerdige Jugendschutzprogramme zu entwickeln. Weitere Infos und Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm].
+
-
 
+
-
== Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September ==
+
-
 
+
-
'''Ausgespammt:''' Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [http://www.spotspam.net]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [http://www.eco.de]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.
+
-
 
+
-
== Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da ==
+
-
 
+
-
'''Einzigartige Hilfe:''' Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [http://www.branchenbuch-it-sicherheit.de] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [http://www.secure-it.nrw.de/] 1000 Eintraege von Unternehmen an.
+
-
 
+
-
== Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel ==
+
-
 
+
-
'''Wie im Schlaraffenland:''' Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [http://mba.tuck.dartmouth.edu/digital/] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.
+
-
 
+
-
 
+
-
Unter [http://www.buerger-cert.de] haben Sie die Moeglichkeit, den Newsletter zu abonnieren.
+
 +
'''Unter [https://www.buerger-cert.de/subscription-new-request Buerger-Cert] haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren'''
= Siehe auch =
= Siehe auch =
-
[[Aktuelle Ereignisse]]
+
'''[[Aktuelle Ereignisse]]&nbsp;· [[Hilfe]]&nbsp;· [[Verbraucherberatung]]&nbsp;· [[Ortsrecht]]&nbsp;· [[Recht]]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/links Hilfreiche Links]'''
-
 
+
 +
[[Kategorie:Hilfe]]
 +
[[Kategorie:Recherche]]
[[Kategorie:Dienstleistung & Service]]
[[Kategorie:Dienstleistung & Service]]
-
[[Kategorie:Hilfe]]
 

Aktuelle Version


IT-Sicherheit

28.04.2016

Die Bedrohung durch Ransomware steigt weiter. Nahezu wöchentlich tauchen neue erpresserische Trojaner auf oder Cyber-Kriminelle entwickeln bereits bestehende Schädlinge weiter, wie zuletzt die neuen Varianten TeslaCrypt 4.1A, CryptXXX und Jigsaw zeigen. Allerdings schaffen es Sicherheitsexperten in Einzelfällen, durch Krypto-Trojaner verschlüsselte Dateien zu entschlüsseln. Das belegen aktuelle Meldungen, wonach nach es gelungen ist, die Verschlüsselung des Schadprogramms Petya zu knacken.

14.04.2016

In den Medien wird oft nur dann von Hackern gesprochen, wenn es darum geht, dass Unbekannte in fremde Computersysteme eingedrungen sind und die Kontrolle darüber übernommen haben. Allerdings haben Hacker im eigentlichen Sinn nicht unbedingt schlechte Hintergedanken. Im Gegenteil setzen manche von ihnen ihre Kenntnisse zur Abwehr von Cyber-Angriffen ein und spüren im Auftrag von IT-Sicherheitsfirmen Sicherheitslücken in Produkten und Systemen auf. Um junge "Hacking"-Talente für eine zukunftsträchtige Branche zu entdecken und sie für diese positive Seite zu begeistern, ruft die Cyber Security Challenge Germany jedes Jahr Computertechnik-Enthusiasten in Schulen und an Hochschulen zum Mitmachen auf. Die schädlichen Apps im Google Play Store, über die wir in dieser Ausgabe berichten, wären möglicherweise ohne den Einsatz solcher Hacker unentdeckt geblieben. Denn eine russische IT-Sicherheitsfirma machte Google auf die mehr als 100 mit Schadsoftware infizierten Apps aufmerksam.

31.03.2016

Seit Herbst 2015 steigt die Bedrohung durch Ransomware stetig an. Immer wieder treten neue Fälle solcher Schutzgeld-Forderungen im Netz auf. Kryptotrojaner werden via E-Mail oder Drive-by-Download auf Rechner geschleust, infizieren diese und verschlüsseln auf ihnen gespeicherte Daten. Meist dauerhaft, sodass diese dann – auch nach Bereinigung des Schadprogramms – nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Nutzer entscheiden sich dafür, das geforderte Lösegeld zu zahlen in der Hoffnung, wieder an ihre Daten zu gelangen. Davon rät das BSI nach wie vor ab. Aktuell treiben insbesondere die Schädlinge TeslaCrypt 4, Surprise und Petya ihr Unwesen und legen mittlerweile teilweise den kompletten Rechner lahm.


BSI-Gesetz

Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern.

↑ nach oben

Aktuelle Warnung!

Router des Herstellers AVM ("Fritz-Boxen")

In den vergangenen Tagen sind Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Routern des Herstellers AVM mit aktiviertem Fernzugriff bekannt geworden. Dabei haben die Täter von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige Telefonnummern im außereuropäischen Ausland angerufen. Der Hersteller empfiehlt die Deaktiverung des Fernzugriffs, sofern dieser zuvor durch den Anwender aktiviert wurde. Eine entsprechende Anleitung und weitere Informationen hat AVM veröffentlicht. Das BSI sieht keinen Zusammenhang mit den kompromittierten 16 Millionen Adressen.

Das BSI empfiehlt allen Nutzern eines Routers, in regelmäßigen Abständen auf den Webseiten des Herstellers zu prüfen, ob eine aktualisierte Firmware für das eingesetzte Modell angeboten wird und dieses bei Verfügbarkeit umgehend einzuspielen. Sofern ein automatisierter Update-Mechanismus angeboten wird, sollte dieser aktiviert werden.

↑ nach oben

Warnungen und aktuelle Informationen

  • Android: Malvertising-Kampagne infiziert ältere Mobilgeräte
  • Ransomware zum Ersten: Petya ist entschlüsselt
  • Ransomware zum Zweiten: TeslaCrypt, CryptXXX und Jigsaw
  • Phishing: Falsche PayPal-Mails stehlen persönliche Daten
  • Mozilla: Sicherheitsupdates für Thunderbird und Firefox
  • Apple: Keine Unterstützung mehr für QuickTime unter Windows
  • Google: Neue Version des Chrome Browsers verfügbar
  • DuMont-Verlag: Zeitungsleser sollten Zugangsdaten ändern
  • Google Play Store: Schädliche Apps entdeckt
  • Android: Sicherheitsupdates für Nexus-Geräte
  • Adobe: Sicherheitslücke in Flash Player geschlossen
  • Microsoft: Patchday April 2016
  • Root-Tools erschleichen sich Administrator-Rechte: Android
  • Der Kopierer als Absender: Malware
  • TeslaCrypt 4, Surprise und Petya: Ransomware
  • Phishing über Drittanbieter-Apps: Instagram
  • Sicherheitsupdate für Chrome Browser: Google
  • Sicherheitsupdates auf iOS 9.3, für Safari und Mac OS X: Apple
  • Update für Firefox: Mozilla
  • Sicherheitsupdate für BlackBerry PRIV: BlackBerry
  • Sicherheitsupdate für Java SE: Oracle


↑ nach oben

Links zu IT-Themen · Hilfe, Tipps und Tricks · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

Spotify

Nutzerdaten im Netz: chip.de berichtet, dass auf der Webseite Pastebin eine Liste von Spotify-Accountdaten aufgetaucht sei, die sowohl Nutzernamen, Passwörter und Kontoinformationen umfassen. Der Musikstreaming-Anbieter kann nicht erklären, wie die Daten ins Netz gelangen konnten, eine Hack-Attacke schließt Spotify bislang aus. Laut dem englischsprachigen Nachrichtenportal Techcrunch hatte der Streaming-Dienst auch früher schon Probleme mit Sicherheitslücken. Daher könnten die jetzt im Netz kursierenden Daten auch auf einem älteren Leak basieren. Bisher hat Spotify noch keine betroffenen Nutzer informiert. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer ihre Passwörter ändern. (160428)

Sicherheits-Irrtümer

Computer- und E-Mail-Sicherheit: In unserer Reihe „Sicherheits-Irrtümer im Internet“ beschäftigt sich BSI mit Missverständnissen über IT-Sicherheit. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert und zeigen auf, wie die Risiken, die aus einem falschen Sicherheitsverständnis resultieren, minimiert werden können. Im Fokus des dritten Teils steht das Thema Computer-Sicherheit. Hier hinterfragen wir zum Beispiel die verbreitete Annahme,dass sich ein Schadprogramm auf dem Computer schon irgendwie für den Nutzer bemerkbar macht. Im vierten Teil steht das Thema „E-Mail-Sicherheit“ im Mittelpunkt. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Schadsoftware nicht nur im Anhang einer E-Mail versteckt sein kann, sogar auch direkt im Text? Daher kann schon das Öffnen einer solchen E-Mail zum Sicherheitsrisiko werden. (160428)

Bottom-Up

Berufsschüler für IT-Sicherheit fit machen: Wie der DsiN-Sicherheitsmotor Mittelstand 2015 belegt, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter einer der grundlegendsten und gleichzeitig am meisten vernachlässigten Faktoren der IT-Sicherheit. Genau hier setzt Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) mit “Bottom-Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit“ an. Dieses Projekt richtet sich an Berufsschüler und künftige Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie werden bereits während ihrer dualen Ausbildung in wesentlichen IT-Sicherheitsfragen geschult, sodass sie das erlernte Wissen auch in ihre Ausbildungsunternehmen weitertragen können. Mittelpunkt von Bottom-Up ist ein Wissens- und Webportal. Es gibt Berufsschullehrern praxisnahe Lehr- und Lernangebote an die Hand. Zudem erhalten Lehrer detaillierte Unterrichtspläne, die hilfreiche Anregungen zum Einsatz der modularen Lerneinheiten zu vielen IT-Sicherheitsthemen geben. (160428)

BSI

Sieben Thesen für eine sichere Informationsgesellschaft: Im Rahmen der „Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft“ sind Anfang April in Lohmar circa fünfzig Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf Einladung des BSI zusammengekommen, um über die digitale Zukunft zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage nach einer smarten und gleichzeitig sicheren Informationsgesellschaft. Gemeinsam wurden sieben Thesen erarbeitet und im Konsens verabschiedet. Diese Thesen können Sie hier nachlesen. (160428)

WhatsApp

Durchgängig verschlüsselt: WhatsApp führt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, das berichteten mehrere Medien, so auch focus.de. In den neuen Versionen des beliebten Messenger-Dienstes ist die Funktion bereits aktiviert. Das BSI befürwortet Verschlüsselung und begrüßt daher diese Entscheidung des Unternehmens. Entscheidende Voraussetzung, dass die Inhalte der Nachrichten, Gruppenchats, Fotos und ausgetauschte Dateien nur von Sender und Empfänger gelesen werden können, ist jedoch eine geeignete Implementierung der Verschlüsselung und deren sichere Konfiguration. Eine Möglichkeit zur Nachprüfung dieser Implementierung besteht jedoch derzeit nicht. Wer den Messenger bereits nutzt , muss zuerst ein Update durchführen, damit die neue Funktion verfügbar und die Verschlüsselung aktiviert ist, wie giga.de berichtet. Ohne diese Aktualisierung ist der gesamte Chat – wie bisher auch – unverschlüsselt. Von der Verschlüsselung unberührt bleiben nach wie vor die so genannten Metadaten, d.h. Informationen über Sender und Empfänger, deren Telefonnummern, ihre jeweiligen Kontakte, Sendedaten, etc. Diese können von WhatsApp weiterhin genutzt werden, beispielsweise für Werbezwecke. Um sicher mit Instant Messengern zu kommunizieren, haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt. Einen guten Überblick zu den Sicherheitsfunktion von Messengern bietet die Electronic Frontier Foundation. (160414)

Hacking

Nicht jeder Eindringling ist böswillig: Wenn in den Medien über Cyber-Kriminelle berichtet wird, ist nahezu immer von Hackern die Rede. Der so stark negativ konnotierte Begriff des Hackers wird in der Welt der IT-Fachexperten jedoch differenziert angewendet. Hier ist es der Cracker, der aus kriminellen Absichten in Systeme eindringt und diese manipuliert. Nicht jeder, der im Volksmund gesprochen „hackt“, verfolgt böse Absichten. Im Gegenteil: Hacker helfen oftmals dabei, die Sicherheit von IT-Systemen zu verbessern, teilweise arbeiten sie im Auftrag von Sicherheitsfirmen. Gemeinsam haben Hacker wie auch Cracker ein sehr profundes technisches Verständnis und Talent, Sicherheitslücken zu erkennen. Um computertechnik-begeistertem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, solche Fähigkeiten für gute Zwecke einzusetzen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit weiteren Kooperationspartnern einen „Hacking-Wettbewerb“, die Cyber Security Challenge Germany, ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr ist dieser Wettbewerb für alle interessierten Schüler und Hochschüler bis zum 1. August zum Teilnehmen geöffnet. Die Gewinner qualifizieren sich sogar weiter für die Teilnahme des Wettbewerbs auf europäischer Ebene. (160414)

IT-Sicherheit

Die häufigsten Irrtümer im Überblick: Meine PC Firewall schützt mich vor allen Angriffen aus dem Internet“ oder „Wenn ich ein aktuelles Virenschutzprogramm habe, muss ich Updates für andere Software nicht sofort installieren“ - zum Thema Internet-Sicherheit existieren viele Missverständnisse. Sie werden oftmals wiederholt und dadurch schnell als Wahrheit angenommen, auch wenn es keine Belege dafür gibt. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert. Erfahren Sie auf der Seite BSI mehr über diese Irrtümer und wie Sie Risiken, die aus einem falschen Verständnis von IT-Sicherheit resultieren, minimieren können. Ähnliche Missverständnisse gibt es auch im Hinblick auf mobile Sicherheit. Hier kursieren Aussagen wie „Meine Daten sind in der Cloud sicher vor Fremdzugriff geschützt“ oder „Das Surfen in öffentlichen WLANs spart nicht nur Kosten, sondern ist auch sicher“. Auch hier haben wir einige Irrtümer identifiziert und hier für Sie zusammen gestellt. (160414)

Internet

Senioren beim sicheren Umgang mit dem Netz begleiten: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) haben auf der Senioren-Messe „Die 66“ ein neues Online-Angebot für ältere Menschen vorgestellt. Damit sollen die mehr als zehn Millionen Menschen im Rentenalter unterstützt werden, die in Deutschland täglich das Internet nutzen. Die Plattform Digital-Kompass richtet sich an Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereine, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen, die Senioren im Alltag begleiten. Sie finden hier Lehrmaterialien und praktische Tipps für Schulungen und die Beratung älterer Menschen. Darüber hinaus ermöglicht der Digital-Kompass einen direkten Austausch mit Gleichgesinnten. So können beispielsweise über digitale Stammtische Fragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer direkt von Experten per Videokonferenz beantwortet werden. (160414)

Apple und Yahoo

Neue Authentifizierungsmethoden: Apple und Yahoo haben neue Authentifzierungsmethoden eingeführt. Apple verwendet ab sofort für alle Nutzer der iCloud eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die eine Erweiterung der bisherigen zweistufigen Authentifizierung ist. Sie soll die Verwendung der Schutzfunktion deutlich einfacher machen. Zudem soll sie verhindern, dass Nutzer den Zugriff auf den eigenen Account komplett verlieren. Dies gilt für alle mobilen Apple-Geräte, die auf dem Betriebssystem ab iOS 9 basieren beziehungsweise für Desktop-Rechner ab Version 10.11 El Capitan) des stationären Betriebsssystems OS X. Mit dem alten Schutzsystem war dies möglich, wie auf heise.de zu lesen ist. Bei der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierungen wird auf einen Wiederherstellungsschlüssel verzichtet, eine Bestätigung erfolgt beispielsweise über ein Smartphone, dessen Nummer vorab hinterlegt wurde. Auch Yahoo erweitert seine Authentifizierungsmethode, wie zdnet.de berichtet. Um diese zu nutzen, müssen Anwender auf ihrem Mobilgerät die zugehörige Yahoo-App verwenden und den Account Key freigegeben haben. Wollen sich Nutzer auf einem Desktop in ihr Konto einloggen, müssen sie einfach auf einen Button klicken, ein Passwort ist nicht erforderlich. Das Smartphone informiert den Anwender über den Log-in-Versuch und fordert ihn auf, diesen zu bestätigen. (160331)

Facebook

Neues Werkzeug gegen Identitätsdiebstahl: Das Sicherheitsteam von Facebook hat eine neue Funktion entwickelt, die zukünftig Anwender umgehend informieren soll, wenn jemand ihren Account imitiert, das berichtet Mashable und beruft sich hierbei auf Antigone Davis, Global Head of Safety bei Facebook. Sobald ein verdächtiges Profil auftaucht, erhält die betroffene Person eine Nachricht, dieses zu überprüfen. Mithilfe von persönlichen Daten könne Facebook feststellen, ob es sich tatsächlich um ein imitiertes Profil handelt. Seit November 2015 wird das Feature getestet und ist mittlerweile für drei Viertel aller Anwender verfügbar. So sollen Facebook-Mitglieder vor Belästigung geschützt werden, denn es ist ausdrücklich verboten Fake-Profile zu erstellen. Hier haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre digitale Identität schützen können. (160331)

Snapchat

Apps von Drittanbietern meiden: Der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Snapchat ermöglicht es, Fotos via Smartphones und Tablets an Freunde zu verschicken, die dann nur einige Sekunden sichtbar sind. Mittlerweile sind verschiedene Drittanbieter-Apps im Umlauf, mit denen Nutzer die Funktionalitäten des beliebten Dienstes erweitern können. Allerdings ist dies nicht ratsam, wie bei golem.de nachzulesen ist. Denn die vermeintlichen Lösungen für iOS sind nicht nur unsicher, sondern sie speichern zudem die Zugangsdaten der Anwender. Wie Sie und Ihr Kind sicher mit dem beliebten Messenger umgehen können, erfahren Sie in unserem Service-Überblick. (160317)

Treuhandbetrug

Polizei warnt vor falschen Dienstleisterseiten: Laut der Polizei Niedersachen setzen Cyber-Kriminelle bei vorgetäuschten Handeln falsche Treuhänder ein, um ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. Bei dem sogenannten Treuhandbetrug bieten Kriminelle Ware zum Kauf oder Verkauf an und kontaktieren ihre Opfer oftmals über bekannte, seriöse Verkaufsplattformen im Internet, beispielsweise für Autoverkäufe, Immobilien oder Kleinanzeigen. Als Verkäufer einer Ware geben die Betrüger vor, sich zeitweilig außer Landes zu befinden, weswegen der Kauf über einen Treuhänder oder Transportdienstleister abgewickelt werden sollte. Dieser wird über eine gut gestaltete Homepage als seriöses Unternehmen dargestellt. Sobald Interessenten ihr Geld überweisen, sind sie bereits in die Falle getappt, denn den angeblichen Treuhänder gibt es gar nicht. Manchmal gehen Kriminelle auch umgekehrt vor, indem sie Verkäufern vorgaukeln, dass sie das Geld für eine Ware bereits auf dem Konto eines seriösen Treuhänders eingezahlt hätten. Damit wollen sie erreichen, dass der Verkäufer die Ware unbezahlt versendet. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollten Sie bei Angeboten oder Kaufgesuchen aus dem Ausland oder in englischer Sprache vorsichtig sein. Außerdem sollten Sie nur bekannte und seriöse Zahlungs- beziehungsweise Treuhanddienste oder Transportdienstleister nutzen – um dies herauszufinden, hilft meist schon eine Recherche über Suchmaschinen. Prüfen Sie Schecks immer bei Ihrer Bank, bevor Sie Ware versenden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei nachzufragen und beispielsweise zugesandte Ausweiskopien überprüfen zu lassen. (160303)

Cybermobbing

Beleidigungen im Netz vermeiden: Das Internet bietet viele Chancen, die Kommunikation mit anderen Menschen einfacher, und schneller zu gestalten – im positiven, aber leider auch im negativen Sinne. Cybermobbing beispielsweise ist ein Phänomen, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die Initiative klicksafe führt auf, dass 38 Prozent der Jugendlichen jemanden kennen, der schon einmal Opfer von Beleidigungen oder Verleumdungen über das Internet wurde. 17 Prozent der Altergruppe der 12- bis 19-Jährigen waren sogar selbst davon betroffen. Für Jugendliche kann Mobbing im Netz schwerwiegende Folgen haben. Während die Verleumder die Möglichkeit haben, anonym zu bleiben, sind Betroffene einer großen Öffentlichkeit ausgesetzt, und das oftmals für lange Zeit. Denn bösartige Kommentare und Bilder lassen sich oft nicht endgültig aus dem Netz löschen. Mehr Informationen dazu und mit welchen Maßnahmen sich Cybermobbing vermeiden lässt, erfahren Sie auf der BSI-Webseite. (160218)

PIN-Management

Kostenloses Infomaterial der TU Darmstadt: Informatiker der TU Darmstadt haben auf Basis von Benutzerstudien und Umfragen Tipps erarbeitet, mit denen Anwender ihre PIN-Sicherheit erhöhen können. Denn immer noch gibt es Nutzer, die ihre PIN gemeinsam mit der Bankkarte aufbewahren oder leicht zu erratende PINs verwenden. In einem Flyer sind die wichtigsten Hinweise zum Thema PIN-Management zusammengefasst. Eine Privatsphären-freundliche Android-App zeigt auf, wie sich Nutzer eine PIN besser merken können. Das Informationsmaterial steht kostenlos zum Download bereit. (160218)

Kinderschutz

Wie der Nachwuchs das Internet sicher nutzen kann: PC, Smartphone und das Internet gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Dabei begegnen sie auch Inhalten, die nicht für ihr Alter geeignet sind. Zudem können sie leicht Opfer von betrügerischen E-Mails oder Werbeanzeigen werden, die dann beispielsweise über Schadsoftware Zugriff auf persönliche Daten nehmen oder zum Download von teuren Angeboten verleiten. Um Kinder und Jugendliche davor zu schützen, ist eine verantwortungsbewusste Medienerziehung in der Familie der sicherste Weg in die Online-Welt. Kindgerechte Angebote können den Nachwuchs zudem bei einem kompetenten und umsichtigen Umgang mit PC und Internet unterstützen. Wir haben Ihnen eine Checkliste erstellt, die Sie Punkt für Punkt mit Ihren Kindern besprechen können, um Ihnen die Gefahren der digitalen Welt bewusst zu machen. (160121)


↑ nach oben

Unter Buerger-Cert haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren

Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Hilfe · Verbraucherberatung · Ortsrecht · Recht · Hilfreiche Links

Ansichten
Persönliche Werkzeuge