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IT-Sicherheit

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Der Newsletter von www.buerger-cert.de Ausgabe vom 03.04.2008 und wichtiges von älteren Ausgaben.
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'''[[Geographie]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Geschichte]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Branchen|Gewerbe]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Hauptseite#Infrastruktur|Infrastruktur]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Kultur|Kunst und Kultur]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Kirche|Religion]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Vereinigungen#Sport|Sport]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Einrichtungen|Tourismus]]&nbsp;&nbsp;• &nbsp;[[Link-Service#Zus.C3.A4tzlich_verwendete_Adressen|Veranstaltungshinweise]]'''
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Online-Betrueger wissen genau, wie Internet-Nutzer reagieren. Die Gier, die Neugier und das schlechte Gewissen sind wohl die staerksten Antriebskraefte, die zu spontanen, unueberlegten Reaktionen eines Nutzers fuehren. Mit dem schlechten Gewissen spekulieren gleich mehrere Betrueger: Mails, die zur Preisgabe von PIN- und TAN-Nummern zur vermeintlichen Verbesserung der Sicherheit beim Online-Banking
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[[Für Neugierige|Artikel nach Themen]]&nbsp;• [[Spezial:Alle Seiten|Alphabetischer Index]]&nbsp;• [[Spezial:Kategorien|Artikel nach Kategorien]]&nbsp;• [[Spezial:Gewünschte Seiten|Gewünschte Seiten]]&nbsp;• [[In Bearbeitung]]&nbsp;• [[Verfügbare Literatur|Literatur]]&nbsp;• [[Lohra-Wiki:Impressum|Kontakt]]
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auffordern, finden noch immer ihre Kunden - wie ein Gerichtsverfahren zeigt, das zurzeit in Berlin laeuft. Und Besitzer von Apple-Computern aergern sich ueber ein betruegerisches Anti-Spyware-Programm.
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Die Themen des neuen Newsletters:
 
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* Schlechter Scherz: Schaedling schickt Nutzer in den April
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'''IT-Sicherheit'''
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* Keine Immunitaet: Abzocker verschicken angebliche Apple-Schutzsoftware
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* Word-Luecke: Luecke in der Jet Database Engine von Microsoft
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* Vorsicht Falle: Version 3.1 des Webbrowsers Safari hat Luecken
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* Kontrolle ist besser: Digitale Ostergeschenke bringen Viren
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* Nackter Betrug: Malware lockt mit den schoensten Promis
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* Identitaetsraub: eBay-Betrueger knacken fremde Konten
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* Offene Hintertueren: Sicherheitsluecken bei vielen Open-Source-Mediaplayern
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* Foulspiel: Vermeintliche EM-Ticket-Seite verbreitet Schadcode
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* Wasserdicht: Lecks in Firefox und SeaMonkey geschlossen
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* Betrug statt "besserer Service": Prozess gegen mutmasslichen Bank-Phisher in Berlin
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* Sicher Surfen und Telefonieren: Neue Broschuere zu Kundenschutz fuer Jugendliche
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'''28.04.2016'''
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Die Bedrohung durch Ransomware steigt weiter. Nahezu wöchentlich tauchen neue erpresserische Trojaner auf oder Cyber-Kriminelle entwickeln bereits bestehende Schädlinge weiter, wie zuletzt die neuen Varianten TeslaCrypt 4.1A, CryptXXX und Jigsaw zeigen. Allerdings schaffen es Sicherheitsexperten in Einzelfällen, durch Krypto-Trojaner verschlüsselte Dateien zu entschlüsseln. Das belegen aktuelle Meldungen, wonach nach es gelungen ist, die Verschlüsselung des Schadprogramms Petya zu knacken.
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= STÖRENFRIEDE: =
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'''14.04.2016'''
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== STOERENFRIEDE: Schaedling schickt Nutzer in den April ==
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In den Medien wird oft nur dann von Hackern gesprochen, wenn es darum geht, dass Unbekannte in fremde Computersysteme eingedrungen sind und die Kontrolle darüber übernommen haben. Allerdings haben Hacker im eigentlichen Sinn nicht unbedingt schlechte Hintergedanken. Im Gegenteil setzen manche von ihnen ihre Kenntnisse zur Abwehr von Cyber-Angriffen ein und spüren im Auftrag von IT-Sicherheitsfirmen Sicherheitslücken in Produkten und Systemen auf. Um junge "Hacking"-Talente für eine zukunftsträchtige Branche zu entdecken und sie für diese positive Seite zu begeistern, ruft die Cyber Security Challenge Germany jedes Jahr Computertechnik-Enthusiasten in Schulen und an Hochschulen zum Mitmachen auf. Die schädlichen Apps im Google Play Store, über die wir in dieser Ausgabe berichten, wären möglicherweise ohne den Einsatz solcher Hacker unentdeckt geblieben. Denn eine russische IT-Sicherheitsfirma machte Google auf die mehr als 100 mit Schadsoftware infizierten Apps aufmerksam.
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'''Schlechter Scherz:'''  
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'''31.03.2016'''
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Puenktlich zum ersten April versuchen Online-Kriminelle derzeit ueber vermeintliche April-Scherz-Mails Empfaenger auf manipulierte Webseiten zu locken, informiert die Online-Ausgabe der PC Welt [http://www.pcwelt.de]. Die Betreffzeilen der Mails lauten beispielsweise "Gotcha! April Fool!" ("Hab dich! April, April!") oder "Surprise! The joke's on you" ("Ueberraschung! Der Scherz geht auf dich"). Folgt der Empfaenger dem angegebenen Link, wird er auf eine manipulierte Webseite geleitet. Klickt er dort auf das angezeigte Bild, installiert sich eine virenverseuchte .exe-Datei auf dem Rechner. Bei dem Schaedling handelt es sich um den so genannten "Sturm-Wurm", der zuletzt mit vermeintlichen Valentinsgruessen in Erscheinung trat. Empfaenger der Mail sollten diese umgehend loeschen und keinesfalls weiter leiten.
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== Abzocker verschicken angebliche Apple-Schutzsoftware ==
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Seit Herbst 2015 steigt die Bedrohung durch Ransomware stetig an. Immer wieder treten neue Fälle solcher Schutzgeld-Forderungen im Netz auf. Kryptotrojaner werden via E-Mail oder Drive-by-Download auf Rechner geschleust, infizieren diese und verschlüsseln auf ihnen gespeicherte Daten. Meist dauerhaft, sodass diese dann – auch nach Bereinigung des Schadprogramms – nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Nutzer entscheiden sich dafür, das geforderte Lösegeld zu zahlen in der Hoffnung, wieder an ihre Daten zu gelangen. Davon rät das BSI nach wie vor ab. Aktuell treiben insbesondere die Schädlinge TeslaCrypt 4, Surprise und Petya ihr Unwesen und legen mittlerweile teilweise den kompletten Rechner lahm.
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'''Keine Immunitaet:'''
 
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Nutzer von Apple-Computern kennen den "MacSweeper", ein angebliches Anti-Spyware-Programm, bereits aus dem Januar dieses Jahres. Es handelt sich dabei um eine so genannte "Rogue Anti-Spyware", die nur dazu verleiten soll, die wertlose Vollversion eines Programms zu kaufen. Jetzt ist das Schadprogramm in neuer Form als "iMunizator" im Umlauf, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Trend Micro [http://de.trendmicro.com/de/home/]. Auch dieses Programm "immunisiert" keinesfalls den Mac-Computer gegen eingenistete Spyware und Sicherheitsrisiken, sondern es ruft zahlreiche Fehlalarme hervor und fordert zum Herunterladen einer nutzlosen kostenpflichtigen Vollversion des Programms auf. Besitzer von Apple-Computern sollten den "iMunizator" keinesfalls herunter laden.
 
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== Luecke in der Jet Database Engine von Microsoft ==
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'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
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'''Word-Luecke:'''
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= „Sozialen Netzwerke“ =
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Ueber eine Schwachstelle in der Microsoft Jet Database Engine ist es Angreifern moeglich, mithilfe von manipulierten Word-Dokumenten Schadsoftware  auf fremde Rechner zu schleusen, meldet der Hersteller. Betroffen sind Word 2000 SP3, Word 2002 SP3, Word 2003 SP2 sowie Word 2007 auf Systemen mit Windows 2000, XP oder Windows Server 2003 mit SP1. Einen Patch, der den Fehler beseitigt, gibt es bislang nicht. Nutzer sollten keine Word-Dokumente aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Sobald ein Update zur Verfuegung steht, sollte dieses umgehend eingespielt werden.
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== Version 3.1 des Webbrowsers Safari hat Luecken ==
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* Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!
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'''Vorsicht Falle:'''  
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'''Tipp 1:'''  
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Kaum veroeffentlicht, schon angreifbar: Die aktuelle Version 3.1 des Safari Browsers von Apple weist zwei Schwachstellen auf, ueber die Angreifer Webseiteninhalte faelschen oder moeglicherweise Schadcode einschleusen koennen. Dies berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Die Luecken koennen beispielsweise zu Phishing-Zwecken missbraucht werden. Bislang wurde kein Update
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Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.
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veroeffentlicht, das die Schwachstellen schliesst. Anwender sollten daher keinen Links in E-Mails oder auf Webseiten aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen folgen. Mehr Infos zum Thema Phishing gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER [http://www.bsi-fuer-buerger.de/phishing/index.htm].
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== Digitale Ostergeschenke bringen Viren ==
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* Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!
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'''Kontrolle ist besser:'''  
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'''Tipp 2:'''  
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Nicht nur ueber manipulierte Dateianhaenge oder Webseiten kann man sich Computerschaedlinge einfangen. Auch fabrikneue elektronische Geraete, die an Rechner angeschlossen werden, koennen zur Schadcodefalle werden. Dies meldet die Online-Ausgabe der Computerwoche [http://www.computerwoche.de]. So waren in der Vergangenheit beispielsweise Apple iPods, digitale Bilderrahmen sowie Navigationsgeraete von TomTom schon ab Werk mit Viren verseucht. Werden die Geraete dann an den heimischen Rechner angeschlossen, infizieren Sie den Computer. Anwendern wird geraten, digitale Geraete  mit dem Virenscanner auf Schaedlinge zu pruefen, wenn sie diese an den Rechner anschliessen.
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Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?
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== Malware lockt mit den schoensten Promis ==
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* Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!
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'''Nackter Betrug:'''  
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'''Tipp 3:'''  
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Wieder einmal missbrauchen Cyberkriminelle prominente Personen, um Schadcode im Netz zu verbreiten. Derzeit kursieren E-Mails, die mit "heissen Bildern" und Videos von Jennifer Lopez, Liv Tyler, Jessica Alba oder anderen Hollywood-Schoenheiten locken, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen G Data [http://www.gdata.de]. Klickt man auf den angegebenen Link, wird man auf eine manipulierte Webseite geleitet. Von dort installiert sich automatisch ein Trojanisches Pferd auf den Rechner - auch ohne das vorherige Oeffnen einer praeparierten Datei. Empfaenger sollten die Mails umgehend loeschen und keinesfalls dem Link folgen. Ausserdem sollte die Virenschutzsoftware stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden.  
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Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.  
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== eBay-Betrueger knacken fremde Konten ==
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* Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.
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'''Identitaetsraub:'''  
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'''Tipp 4:'''  
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Eine eBay-Nutzerin aus dem Nordrhein-Westfaelischen Erkelenz wurde vor kurzem Opfer eines Internetbetruegers, berichtet die Online-Ausgabe der Rheinischen Post [http://www.rp-online.de]. Nachdem sie von einem ebay-Haendler aus Paraguay etwas ersteigert hatte, schleuste dieser beim anschliessenden E-Mail-Kontakt ein Trojanisches Pferd auf den Rechner der Nutzerin. Dieses spionierte private Daten aus - unter anderem ihre eBay-LogIn-Daten. Diese nutzte der Betrueger dann dazu, um ueber den Account der Nutzerin Angebote einzustellen und abzukassieren. Ausserdem verschickte er virenverseuchte Nachrichten an andere Nutzer. Die Erkelenzerin wurde erst auf den Betrug aufmerksam, als sich E-Mails von entruesteten Auktionsteilnehmern haeuften, die auf ihre Ware warteten oder sich ueber die Virenmails beschwerten. Nutzer von Online-Auktionshaeusern sollten bei der Kaufabwicklung wachsam sein und den Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand halten.
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Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.
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== Sicherheitsluecken bei vielen Open-Source-Mediaplayern ==
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* Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!
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'''Offene Hintertueren:'''  
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'''Tipp 5:'''  
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Alle groesseren Open-Source-Mediaplayer wie VLC Mediaplayer, MPlayer sowie die Player Kaffeine, Totem und Xine sind zurzeit von Sicherheitsluecken betroffen, melden verschiedene Sicherheitsunternehmen. Die Probleme entstehen zum Beispiel bei der Uebertragung von Realtime-Datenstroemen. Bis entsprechende Updates zur Verfuegung stehen, sollten Nutzer dieser Mediaplayer keine Multimedia-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen oeffnen. Sie koennten von Angreifern zum Einschleusen von Schadcode, beispielsweise von Trojanischen Pferden, genutzt werden.
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Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.
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== Vermeintliche EM-Ticket-Seite verbreitet Schadcode ==
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* Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!
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'''Foulspiel:'''  
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'''Tipp 6:'''  
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Betrueger versuchen derzeit die grosse Nachfrage nach Tickets zur Fussball-Europameisterschaft zur Verbreitung von Schadcode zu nutzen. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos [http://www.sophos.de]. Ueber vermeintliche Ticketboersen im Internet, wie beispielsweise euroticketshop.com, soll man angeblich die begehrten Karten fuer die Spiele im Sommer direkt kaufen koennen. Auf der Seite erwartet den Besucher jedoch lediglich Schadsoftware. Nutzer sollten bei solchen Angeboten stets misstrauisch sein und die Antivirensoftware auf dem aktuellen Stand halten.
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Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.
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== Spam-Mails locken mit kostenlosen Bildschirmschonern ==
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* Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!
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'''Trojaner im Anmarsch:'''  
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'''Tipp 7:'''  
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Online-Kriminelle verbreiten derzeit E-Mails, in denen vermeintliche 3D-Bildschirmschoner zum kostenlosen Download angeboten werden. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen Sunbelt Software [http://www.sunbelt-software.com/]. Die Mails mit dem Betreff "Best screensaver for you" werben mit extrem realistisch wirkenden 3D-Motiven, die der Empfaenger ueber die angegebenen Webseiten herunterladen koenne. Folgt man jedoch einem der aufgefuehrten Links und klickt eine der Dateien an, wird ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner installiert. Dieses laedt weitere Schadsoftware aus dem Netz nach. Empfaenger sollten die Mails umgehend loeschen und keinesfalls weiterleiten. Ausserdem sollte der Antivirenschutz stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Mehr Infos zu Trojanischen Pferden gibt es auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/viren/04_04.htm].
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Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.
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== Online-Kriminelle missbrauchen vertrauenswuerdige Webseiten zur Schadcodeverbreitung ==
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* Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!
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'''Gefaehrliche Umleitung:'''  
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'''Tipp 8:'''  
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Online-Betrueger missbrauchen derzeit bekannte Webseiten, um schaedliche Software im Netz zu verbreiten, berichtet die IT-News-Seite Heise [http://www.heise.de]. Dazu genuegt es, wenn der Nutzer Links aus Suchergebnissen von Suchmaschinen anklickt. Die Online-Kriminellen manipulieren die angegebenen Suchergebnisse, so dass der Nutzer auf eine praeparierte Webseite umgeleitet wird, wenn er auf den Ergebnis-Link klickt. Auf den Seiten werden zu Phishing-Zwecken private Daten ausspioniert oder vermeintliche Videocodecs und Antispyware zum Download angeboten. Laedt der Nutzer diese Dateien jedoch herunter und fuehrt sie aus, installiert sich ein Trojanisches Pferd auf den PC. Betroffen sind unter anderem Webseiten wie ZDnet Asia sowie Webauftritte von US-Universitaeten und US-Behoerden.
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Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.  
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== Flash-Funktionen ermoeglichen Datenspionage bei eBay-Auktionen ==
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* Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!
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'''Ausgespaeht:'''  
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'''Tipp 9:'''  
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Die Verbraucherschutzseite falle-internet.de [http://www.falle-internet.de] berichtet von einer Schwachstelle, ueber die Angreifer private Daten von eBay-Anwendern ausspionieren koennen. Dazu genuegt das Anschauen einer manipulierten Auktion als angemeldeter Nutzer. Ueber praeparierte Flash-Animationen, die in dem Angebot eingebunden sind, koennen die Betrueger dann Name, Adresse sowie weitere private Informationen ausspaehen. Ausserdem koennen mithilfe eines manipulierten Log-In-Formulars die Anmeldedaten des Nutzers ausgelesen werden. Anwendern wird geraten, Flash zu deaktivieren.
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Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.
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== RealPlayer weist Schwachstelle auf ==
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* Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!
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'''Absturzgefaehrdet:'''  
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'''Tipp 10:'''  
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Ueber eine Sicherheitsluecke im RealPlayer ist es Angreifern moeglich, den Browser des Nutzers zum Absturz zu bringen. Moeglicherweise laesst sich die Schwachstelle auch ausnutzen, um schaedliche Software auf fremde Rechner zu schleusen. Dies berichtet die IT-News Seite Heise [http://www.heise.de]. Dazu genuegt es, mit dem Internet Explorer eine manipulierte Webseite zu besuchen, die ActiveX-Elemente enthaelt. Einen Patch, der das Problem beseitigt, gibt es bislang nicht. Das Buerger-CERT raet Anwendern, generell Aktive Inhalte zu deaktivieren.
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Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.
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== Sicherheitsluecke im VLC Mediaplayer ==
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* '''Das Netz vergisst nichts'''
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'''Wieder ein Leck:'''
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:'''Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.'''
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Ueber eine Schwachstelle im VLC Mediaplayer ist es Online-Kriminellen moeglich, mithilfe von manipulierten Untertitel-Dateien schaedliche Software auf fremden Computern auszufuehren. Betroffen sind die Versionen 0.8.6c bis einschliesslich der erst kuerzlich
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veroeffentlichten Version 0.8.6e. Ein Update, das den Fehler beseitigt, wurde bisher noch nicht veroeffentlicht. Nutzern wird geraten, keine Multimedia-Dateien aus nicht vertrauenswuerdigen Quellen zu oeffnen, da Untertitel-Dateien automatisch geladen werden. Sobald ein Patch bereit steht, sollte dieser umgehend installiert werden.  
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== Download-Manager laedt Trojanische Pferde ==
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* IT-Sicherheit ist Datensicherheit
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'''Heimtueckisch:'''  
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'''Fazit:'''  
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Wie das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky [http://www.kaspersky.com/de/] meldet, schleuste der Download-Manager FlashGet fuer Windows zehn Tage lang Trojanische Pferde auf die Rechner der Nutzer. Offenbar hatten Cyberkriminelle die Webseite des Herstellers gehackt und die Schadsoftware dort eingeschmuggelt. Dies hatte zur Folge, dass FlashGet die schaedlichen Dateien automatisch auf die PCs der Anwender lud. Der Fehler wurde mittlerweile behoben. Betroffen waren alle FlashGet-Versionen 1.9.xx. Anwender sollten auf jeden Fall den Rechner auf Viren ueberpruefen und das FlashGet-Verzeichnis nach den schaedlichen Dateien inapp4.exe, inapp5.exe und inapp6.exe durchsuchen. Das Buerger-CERT empfiehlt, beim Download von Programmen aus dem Internet generell Vorsicht walten zu lassen.
+
Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern.  
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= SCHUTZMASSNAHMEN: =
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
== Lecks in Firefox und SeaMonkey geschlossen ==
+
= Aktuelle Warnung! =
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'''Wasserdicht:'''  
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'''Router des Herstellers AVM ("Fritz-Boxen")'''
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Mozilla hat im Browser Firefox und in der SeaMonkey-Suite elf Schwachstellen geschlossen. Ueber die Luecken war es Angreifern bislang unter anderem moeglich, beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Anwender sollten umgehend auf die Firefox-Version 2.0.0.13 und SeaMonkey-Version 1.1.9  aktualisieren. Dies geschieht am einfachsten ueber die automatische Update-Funktion. Ausserdem koennen die Updates von den Herstellerseiten unter [http://www.mozilla.com/firefox] und [http://www.seamonkey-project.org/releases] herunter geladen werden. Ein Update fuer das Mailprogramm Thunderbird gibt es bislang noch nicht.
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In den vergangenen Tagen sind Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Routern des Herstellers AVM mit aktiviertem Fernzugriff bekannt geworden. Dabei haben die Täter von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige Telefonnummern im außereuropäischen Ausland angerufen. Der Hersteller empfiehlt die Deaktiverung des Fernzugriffs, sofern dieser zuvor durch den Anwender aktiviert wurde. Eine entsprechende Anleitung und weitere Informationen hat [http://www.avm.de/de/News/artikel/2014/sicherheitshinweis_telefonmissbrauch.html AVM] veröffentlicht. Das BSI sieht keinen Zusammenhang mit den kompromittierten 16 Millionen Adressen.
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== Microsoft schliesst kritische Luecken in Office-Programmen ==
+
Das BSI empfiehlt allen Nutzern eines Routers, in regelmäßigen Abständen auf den Webseiten des Herstellers zu prüfen, ob eine aktualisierte Firmware für das eingesetzte Modell angeboten wird und dieses bei Verfügbarkeit umgehend einzuspielen. Sofern ein automatisierter Update-Mechanismus angeboten wird, sollte dieser aktiviert werden.
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'''Unbedingt updaten!:'''
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[[#top|↑ nach oben]]
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An seinem monatlichen Patch-Day hat Microsoft vier Updates veroeffentlicht, die insgesamt 12 kritische Sicherheitsluecken in MS Office beseitigen. Ueber die Schwachstellen ist es Angreifern beispielsweise moeglich, schaedlichen Code auf fremde Computer zu schleusen. Dazu genuegt unter anderem der Besuch einer praeparierten Webseite oder das Oeffnen eines per E-Mail zugesendeten Excel-Dokuments. Nutzer sollten die Updates MS08-14 bis MS08-17 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die Windows-Update-Webseite [http://windowsupdate.microsoft.com]. Auch fuer die Office-Versionen 2004 und 2008 fuer Mac OS X-Systeme stellt Microsoft Patches zur Verfuegung. Anwender sollten diese umgehend von der Herstellerseite [http://www.microsoft.com/downloads] herunterladen und installieren.
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-
== Apple schliesst 46 Sicherheitsluecken ==
+
= [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/informationen_node.html Warnungen und aktuelle Informationen] =
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'''Ein Patch kommt selten allein:'''  
+
* '''Android:''' Malvertising-Kampagne infiziert ältere Mobilgeräte
-
Apple beseitigt mit seinem Update 2008-002 insgesamt 46 Schwachstellen in verschiedenen Anwendungen. Viele der Sicherheitsluecken ermoeglichten es Angreifern bislang, schaedliche Software auf fremde PCs zu schleusen - beispielsweise ueber praeparierte E-Mail-Anhaenge. Betroffen sind beispielsweise die Application Firewall, das Appkit, der Help Viewer sowie in Mac OS X integrierte Programme von anderen Anbietern wie Clam AV, Apache oder Kerberos. Ausserdem schliesst der Hersteller 13 Schwachstellen in Apple-Safari. Sofern Anwender die automatische Update-Funktion aktiviert haben, erhalten sie die Patches automatisch.
+
* '''Ransomware zum Ersten:''' Petya ist entschlüsselt
 +
* '''Ransomware zum Zweiten:''' TeslaCrypt, CryptXXX und Jigsaw
 +
* '''Phishing:''' Falsche PayPal-Mails stehlen persönliche Daten
 +
* '''Mozilla:''' Sicherheitsupdates für Thunderbird und Firefox
 +
* '''Apple:''' Keine Unterstützung mehr für QuickTime unter Windows
-
== F-Secure stellt Updates fuer mehrere Produkte bereit ==
+
* '''Google:''' Neue Version des Chrome Browsers verfügbar
 +
* '''DuMont-Verlag:''' Zeitungsleser sollten Zugangsdaten ändern
 +
* '''Google Play Store:''' Schädliche Apps entdeckt
 +
* '''Android:''' Sicherheitsupdates für Nexus-Geräte
 +
* '''Adobe:''' Sicherheitslücke in Flash Player geschlossen
 +
* '''Microsoft:''' Patchday April 2016
-
'''Schnell patchen!:'''  
+
* '''Root-Tools erschleichen sich Administrator-Rechte:''' Android
-
F-Secure hat verschiedene Schwachstellen in seinen Virenscannern beseitigt. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, Schadprogramme auf fremden Rechnern auszufuehren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Dazu genuegt das Oeffnen von praeparierten Archivdateien. Das Buerger-CERT raet Nutzern dazu, die bereit gestellten Updates umgehend einzuspielen. Die Produkte F-Secure Messaging Security Gateway, Internet Security sowie Mobile Anti-Virus werden ueber das automatische Update aktualisiert. Alle anderen betroffenen Antivirusloesungen muessen manuell auf den aktuellen Stand gebracht werden. Eine Liste mit allen Updates steht bei F-Secure [http://f-secure.com/security/fsc-2008-2.shtml] zum Download bereit.
+
* '''Der Kopierer als Absender:''' Malware
 +
* '''TeslaCrypt 4, Surprise und Petya:''' Ransomware
 +
* '''Phishing über Drittanbieter-Apps:''' Instagram
 +
* '''Sicherheitsupdate für Chrome Browser:''' Google
 +
* '''Sicherheitsupdates auf iOS 9.3, für Safari und Mac OS X:''' Apple
 +
* '''Update für Firefox:''' Mozilla
 +
* '''Sicherheitsupdate für BlackBerry PRIV:''' BlackBerry
 +
* '''Sicherheitsupdate für Java SE:''' Oracle
-
== Sicherheitsluecken in SUN Java geschlossen ==
 
-
'''Damit die Sonne wieder scheint:'''
+
[[#top|↑ nach oben]]
-
Ueber Schwachstellen in der SUN Java Laufzeitumgebung und in SUN Java Webstart ist es Angreifern unter anderem moeglich, Schadcode auf fremde Rechner zu schleusen oder Sicherheitseinstellungen zu umgehen. Betroffen sind JDK und JRE bis einschliesslich Version 6 Update 4, JDK und JRE bis einschliesslich Version 5.0 Update 14 sowie SDK und JRE bis einschliesslich Version 1.4.2 Update 16. Das Unternehmen stellt Updates zur Verfuegung, welche die Probleme beseitigen. Sie stehen beim Hersteller [http://java.sun.com] zum Download bereit.
+
-
== Symantec veroeffentlicht Updates fuer Antivirenprodukte ==
+
'''[[Links zu IT-Themen]]&nbsp;· [[Hilfe, Tipps und Tricks]]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/glossar Computer-Glossar]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/start BSI-Startseite]&nbsp;· [http://blog.botfrei.de/ Blog botfrei]'''
-
'''Wie neu:'''
+
= PRISMA =
-
Symantec hat Sicherheitsluecken in verschiedenen Antivirenprodukten geschlossen. Die Schwachstellen ermoeglichten es Cyberkriminellen, ueber manipulierte RAR-Archive Schadcode auf fremde PCs zu laden und auszufuehren. Betroffen ist die Symantec Scan Engine in Version 5.1.4.24 sowie aeltere Versionen. Die Scan Engine ist Teil von verschiedenen Antivirenloesungen. Der Patch wird von Symantec ueber das LiveUpdate verteilt, Nutzer sollten ihn umgehend einspielen.
+
-
== Update fuer Thunderbird erschienen ==
+
== Spotify ==
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'''Nachzuegler:'''  
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'''Nutzerdaten im Netz:''' [http://www.chip.de/news/Spotify-gehackt-Sind-auch-Ihre-Daten-im-Netz_92893887.html chip.de] berichtet, dass auf der Webseite Pastebin eine Liste von Spotify-Accountdaten aufgetaucht sei, die sowohl Nutzernamen, Passwörter und Kontoinformationen umfassen. Der Musikstreaming-Anbieter kann nicht erklären, wie die Daten ins Netz gelangen konnten, eine Hack-Attacke schließt Spotify bislang aus. Laut dem englischsprachigen Nachrichtenportal Techcrunch hatte der Streaming-Dienst auch früher schon Probleme mit Sicherheitslücken. Daher könnten die jetzt im Netz kursierenden Daten auch auf einem älteren Leak basieren. Bisher hat Spotify noch keine betroffenen Nutzer informiert. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer ihre Passwörter ändern. (160428)
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Nach Firefox und SeaMonkey hat Mozilla nun auch eine neue Version seines E-Mail-Programms Thunderbird veroeffentlicht. In der aktuellen Version 2.0.0.12 wurden verschiedene Schwachstellen beseitigt, ueber die es Angreifern bislang moeglich war, Schadsoftware auf fremde Rechner zu schleusen. Dazu genuegte das blosse Oeffnen einer manipulierten E-Mail. Nutzer sollten das Update schnellstmoeglich installieren. Es wird ueber die automatische Update-Funktion verteilt und steht auf der Mozilla-Webseite [http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/] zum Download bereit.
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== Neue Version des VLC-Mediaplayers heraus gegeben ==
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== Sicherheits-Irrtümer ==
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'''Nach "d" kommt "e":'''  
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'''Computer- und E-Mail-Sicherheit:''' In unserer Reihe „Sicherheits-Irrtümer im Internet“ beschäftigt sich BSI mit Missverständnissen über IT-Sicherheit. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert und zeigen auf, wie die Risiken, die aus einem falschen Sicherheitsverständnis resultieren, minimiert werden können. Im Fokus des dritten Teils steht das Thema [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Computer-Sicherheit.html;jsessionid=BB697C31132A4A9849FD76C44EFE811B.2_cid351 Computer-Sicherheit]. Hier hinterfragen wir zum Beispiel die verbreitete Annahme,dass sich ein Schadprogramm auf dem Computer schon irgendwie für den Nutzer bemerkbar macht. Im vierten Teil steht das Thema [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_E-Mail-Sicherheit.html „E-Mail-Sicherheit“] im Mittelpunkt. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Schadsoftware nicht nur im Anhang einer E-Mail versteckt sein kann, sogar auch direkt im Text? Daher kann schon das Öffnen einer solchen E-Mail zum Sicherheitsrisiko werden. (160428)
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Die Hersteller des VLC-Mediaplayers haben in der aktuellen Version 0.8.6e verschiedene Schwachstellen beseitigt. Ueber manipulierte Videodateien oder praeparierte Realtime-Datenstroeme war es Angreifern bislang moeglich, Schadsoftware auf fremde Computer zu schleusen und auszufuehren. Betroffen sind die Version 0.8.6d des Players sowie Vorgaengerversionen. Anwendern wird geraten, die aktuelle Version 0.8.6e schnellstmoeglich zu installieren. Sie steht auf der Herstellerseite [http://www.videolan.org/vlc/] zum Download bereit.
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== Schwachstellen im Netscape Navigator beseitigt ==
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== Bottom-Up ==
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'''Zum letzten Mal ... :'''
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'''Berufsschüler für IT-Sicherheit fit machen:''' Wie der DsiN-Sicherheitsmotor Mittelstand 2015 belegt, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter einer der grundlegendsten und gleichzeitig am meisten vernachlässigten Faktoren der IT-Sicherheit. Genau hier setzt Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) mit “Bottom-Up: Berufsschüler für [https://www.dsin-blog.de/dem-chef-zeigen-wos-lang-geht-beim-thema-it-sicherheit IT-Sicherheit“] an. Dieses Projekt richtet sich an Berufsschüler und künftige Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie werden bereits während ihrer dualen Ausbildung in wesentlichen IT-Sicherheitsfragen geschult, sodass sie das erlernte Wissen auch in ihre Ausbildungsunternehmen weitertragen können. Mittelpunkt von Bottom-Up ist ein Wissens- und Webportal. Es gibt Berufsschullehrern praxisnahe Lehr- und Lernangebote an die Hand. Zudem erhalten Lehrer detaillierte Unterrichtspläne, die hilfreiche Anregungen zum Einsatz der modularen Lerneinheiten zu vielen IT-Sicherheitsthemen geben. (160428)
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In der neuen Version 9.0.0.6 des Browsers Netscape Navigator wurden verschiedene kritische Sicherheitsluecken geschlossen. Die aktualisierte Fassung steht fuer Windows, Mac und Linux auf der Herstellerseite [http://browser.netscape.com/downloads] zum Download bereit. Nutzer sollten das Update zuegig einspielen, beziehungsweise in Erwaegung ziehen, aus Sicherheitsgruenden gleich auf einen anderen Browser umzusteigen. Die Entwickler des Netscape Navigators haben das Ende des Supports fuer den Browser fuer Maerz angekuendigt. Danach soll es fuer diesen keine Sicherheitsupdates mehr geben.
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== Microsoft beseitigt verschiedene Sicherheitsluecken ==
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== BSI ==
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'''Patch-Feuerwerk:'''  
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'''Sieben Thesen für eine sichere Informationsgesellschaft:''' Im Rahmen der „Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft“ sind Anfang April in Lohmar circa fünfzig Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf Einladung des BSI zusammengekommen, um über die digitale Zukunft zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage nach einer smarten und gleichzeitig sicheren Informationsgesellschaft. Gemeinsam wurden sieben Thesen erarbeitet und im Konsens verabschiedet. Diese Thesen können Sie hier [https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Kurzmeldungen/Meldungen/news_worldcafe_21042016.html nachlesen]. (160428)
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Microsoft hat im Rahmen seines monatlichen Patchdays elf Sicherheitsupdates veroeffentlicht, die insgesamt 17 zum Teil kritische Schwachstellen beheben. Ueber die Sicherheitsluecken war es Angreifern bislang moeglich, Schadcode  auf fremde Rechner zu schleusen, private Daten auszuspionieren oder Komponenten zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem die Betriebssysteme sowie die Office-Pakete. Anwender sollten die Updates MS08-003 bis MS08-013 schnellstmoeglich einspielen. Dies geschieht am besten ueber die integrierte Windows Update-Funktion oder ueber die Microsoft-Update-Seite [http://windowsupdate.microsoft.com]. Die Updates fuer Office 2004 fuer Mac OS X-Systeme stehen ebenfalls auf der Microsoft- Webseite [http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=36b00c58-192d-488c-a069-730c69f0b6b0] zum Download bereit.  
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== Apple veroeffentlicht Update fuer QuickTime ==
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== WhatsApp ==
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'''Schnell patchen:'''  
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'''Durchgängig verschlüsselt:''' WhatsApp führt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, das berichteten mehrere Medien, so auch [http://www.focus.de/digital/handy/whatsapp-verschluesselt-alle-nachrichten_id_5410419.html focus.de]. In den neuen Versionen des beliebten Messenger-Dienstes ist die Funktion bereits aktiviert. Das BSI befürwortet Verschlüsselung und begrüßt daher diese Entscheidung des Unternehmens. Entscheidende Voraussetzung, dass die Inhalte der Nachrichten, Gruppenchats, Fotos und ausgetauschte Dateien nur von Sender und Empfänger gelesen werden können, ist jedoch eine geeignete Implementierung der Verschlüsselung und deren sichere Konfiguration. Eine Möglichkeit zur Nachprüfung dieser Implementierung besteht jedoch derzeit nicht. Wer den Messenger bereits nutzt , muss zuerst ein Update durchführen, damit die neue Funktion verfügbar und die Verschlüsselung aktiviert ist, wie [http://www.giga.de/apps/whatsapp-fuer-android/news/whatsapp-risiken-whatsapp-sammelt-daten-und-hoert-mit-update giga.de] berichtet. Ohne diese Aktualisierung ist der gesamte Chat – wie bisher auch – unverschlüsselt. Von der Verschlüsselung unberührt bleiben nach wie vor die so genannten Metadaten, d.h. Informationen über Sender und Empfänger, deren Telefonnummern, ihre jeweiligen Kontakte, Sendedaten, etc. Diese können von WhatsApp weiterhin genutzt werden, beispielsweise für Werbezwecke. Um sicher mit Instant Messengern zu kommunizieren, haben wir Ihnen [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/DigitaleGesellschaft/KommunikationUeberInternet/Messenger/Tipps/tipps_node.html hier] einige Tipps zusammengestellt. Einen guten Überblick zu den Sicherheitsfunktion von Messengern bietet die [https://www.eff.org/de/node/82654 Electronic Frontier Foundation]. (160414)
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Eine kritische Sicherheitsluecke in Apple QuickTime ermoeglicht  es Online-Kriminellen  auf fremde Rechner zuzugreifen und Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszufuehren. Dazu genuegt bereits der Besuch einer Webseite, auf der ein manipulierter RTSP-Videostream hinterlegt ist. Betroffen sind alle QuickTime-Versionen vor 7.4.1. Anwender sollten die aktuelle Version schnellstmoeglich installieren. Sie kann ueber die integrierte Update-Funktion oder manuell ueber die Apple-Webseite [http://www.apple.com/support/downloads/] bezogen werden.
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== F-Secure beseitigt Schwachstelle in Antivirenprodukten ==
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== Hacking ==
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'''Schutz fuer Schuetzer:'''  
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'''Nicht jeder Eindringling ist böswillig:''' Wenn in den Medien über Cyber-Kriminelle berichtet wird, ist nahezu immer von Hackern die Rede. Der so stark negativ konnotierte Begriff des [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/Hacker/hacker_node.html Hackers] wird in der Welt der IT-Fachexperten jedoch differenziert angewendet. Hier ist es der Cracker, der aus kriminellen Absichten in Systeme eindringt und diese manipuliert. Nicht jeder, der im Volksmund gesprochen „hackt“, verfolgt böse Absichten. Im Gegenteil: Hacker helfen oftmals dabei, die Sicherheit von IT-Systemen zu verbessern, teilweise arbeiten sie im Auftrag von Sicherheitsfirmen. Gemeinsam haben Hacker wie auch Cracker ein sehr profundes technisches Verständnis und Talent, Sicherheitslücken zu erkennen. Um computertechnik-begeistertem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, solche Fähigkeiten für gute Zwecke einzusetzen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit weiteren Kooperationspartnern einen „Hacking-Wettbewerb“, die Cyber [https://www.cscg.de/cscg/challenge/ Security Challenge Germany], ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr ist dieser Wettbewerb für alle interessierten Schüler und Hochschüler bis zum 1. August zum Teilnehmen geöffnet. Die Gewinner qualifizieren sich sogar weiter für die Teilnahme des Wettbewerbs auf europäischer Ebene. (160414)
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Der Hersteller von Antivirensoftware F-Secure hat Updates fuer mehrere seiner Produkte veroeffentlicht. Ueber eine Sicherheitsluecke ist es Angreifern bislang moeglich, Schaedlinge auf fremde Rechner zu schmuggeln. Dazu genuegt das Oeffnen eines praeparierten CAB- oder RAR-Archivs - beispielsweise in E-Mail-Anhaengen oder auf Webseiten. Betroffen sind alle Client-, Server- und Gateway-Produkte von F-Secure. Das Unternehmen hat Patches veroeffentlicht, die die Luecke schliessen. Anwender sollten das jeweilige Update fuer die von ihnen genutzte Software schnellstmoeglich installieren. Die Patches koennen von der F-Secure-Webseite [http://www.f-secure.com/security/fsc-2008-1.shtml] herunter geladen werden.
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== Mozilla schliesst Sicherheitsluecken in Firefox und SeaMonkey ==
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== IT-Sicherheit ==
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'''(Fast) alles neu:'''  
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'''Die häufigsten Irrtümer im Überblick:''' Meine PC Firewall schützt mich vor allen Angriffen aus dem Internet“ oder „Wenn ich ein aktuelles Virenschutzprogramm habe, muss ich Updates für andere Software nicht sofort installieren“ - zum Thema Internet-Sicherheit existieren viele Missverständnisse. Sie werden oftmals wiederholt und dadurch schnell als Wahrheit angenommen, auch wenn es keine Belege dafür gibt. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert. Erfahren Sie auf der Seite [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Internet-Sicherheit.html BSI] mehr über diese Irrtümer und wie Sie Risiken, die aus einem falschen Verständnis von IT-Sicherheit resultieren, minimieren können. Ähnliche Missverständnisse gibt es auch im Hinblick auf mobile Sicherheit. Hier kursieren Aussagen wie „Meine Daten sind in der Cloud sicher vor Fremdzugriff geschützt“ oder „Das Surfen in öffentlichen WLANs spart nicht nur Kosten, sondern ist auch sicher“. Auch hier haben wir einige Irrtümer identifiziert und [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Irrtuemer_Mobile-Sicherheit.html hier] für Sie zusammen gestellt. (160414)
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Mozilla hat neue Versionen von Firefox und SeaMonkey veroeffentlicht,in denen verschiedene Schwachstellen behoben wurden. Ueber die Sicherheitsluecken war es Online-Kriminellen bislang moeglich, beliebige Schadsoftware auf fremden PCs auszufuehren. Dazu genuegte bereits der Besuch auf einer manipulierten Webseite. Nutzer sollten die aktualisierte Firefox-Version 2.0.0.12 sowie die neue Seamonkey-Version 1.1.8 umgehend einspielen. Firefox kann am leichtesten ueber die automatische Update-Funktion oder den manuellen Download von der Herstellerwebseite [http://www.mozilla.com./firefox/] aktualisiert werden. Die aktuelle SeaMonkey-Version steht unter [http://www.seamonkey-project.org/releases/] zum Download bereit. Eine neue Version von Thunderbird wurde bislang nicht veroeffentlicht.
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== Neue Version von ClamAV veroeffentlicht ==
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== Internet ==
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'''Frisch geschluepft:'''  
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'''Senioren beim sicheren Umgang mit dem Netz begleiten:''' Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) haben auf der Senioren-Messe „Die 66“ ein neues [https://www.sicher-im-netz.de/press/releases/bagso-und-dsin-starten-digital-kompass-fuer-senioren Online-Angebot] für ältere Menschen vorgestellt. Damit sollen die mehr als zehn Millionen Menschen im Rentenalter unterstützt werden, die in Deutschland täglich das Internet nutzen. Die Plattform [http://www.digital-kompass.de/ Digital-Kompass] richtet sich an Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereine, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen, die Senioren im Alltag begleiten. Sie finden hier Lehrmaterialien und praktische Tipps für Schulungen und die Beratung älterer Menschen. Darüber hinaus ermöglicht der Digital-Kompass einen direkten Austausch mit Gleichgesinnten. So können beispielsweise über digitale Stammtische Fragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer direkt von Experten per Videokonferenz beantwortet werden. (160414)
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In der aktuellen Version des Virenscanners ClamAV hat der Hersteller mehrere Sicherheitsluecken beseitigt, ueber die Angreifer Schaedlinge auf fremde Rechner spielen koennen. Dazu genuegt beispielsweise das Oeffnen eines manipulierten
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E-Mail-Anhangs. Nutzern von ClamAV wird geraten, die aktuelle Version 0.92.1 umgehend einzuspielen. Diese steht beim Hersteller unter [http://www.clamav.net] zum Download bereit.
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== Sicherheitsupdate fuer Mac OS X herausgegeben ==
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== Apple und Yahoo ==
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'''Frischer Apfel:'''  
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'''Neue Authentifizierungsmethoden:''' Apple und Yahoo haben neue Authentifzierungsmethoden eingeführt. Apple verwendet ab sofort für alle Nutzer der iCloud eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die eine Erweiterung der bisherigen zweistufigen Authentifizierung ist. Sie soll die Verwendung der Schutzfunktion deutlich einfacher machen. Zudem soll sie verhindern, dass Nutzer den Zugriff auf den eigenen Account komplett verlieren. Dies gilt für alle mobilen Apple-Geräte, die auf dem Betriebssystem ab iOS 9 basieren beziehungsweise für Desktop-Rechner ab Version 10.11 El Capitan) des stationären Betriebsssystems OS X. Mit dem alten Schutzsystem war dies möglich, wie auf [http://www.heise.de/security/meldung/Apple-Neue-Zwei-Faktor-Authentifizierung-jetzt-fuer-alle-3150213.html heise.de] zu lesen ist. Bei der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierungen wird auf einen Wiederherstellungsschlüssel verzichtet, eine Bestätigung erfolgt beispielsweise über ein Smartphone, dessen Nummer vorab hinterlegt wurde. Auch Yahoo erweitert seine Authentifizierungsmethode, wie [http://www.zdnet.de/88264258/yahoo-fuehrt-anmeldung-ohne-passwort-breiter-ein/ zdnet.de] berichtet. Um diese zu nutzen, müssen Anwender auf ihrem Mobilgerät die zugehörige Yahoo-App verwenden und den Account Key freigegeben haben. Wollen sich Nutzer auf einem Desktop in ihr Konto einloggen, müssen sie einfach auf einen Button klicken, ein Passwort ist nicht erforderlich. Das Smartphone informiert den Anwender über den Log-in-Versuch und fordert ihn auf, diesen zu bestätigen. (160331)
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Apple hat ein Security-Update veroeffentlicht, das insgesamt elf Schwachstellen in unterschiedlichen Komponenten von Mac OS X beseitigt. Einige der Sicherheitsluecken koennen von Angreifern dazu genutzt werden, um Schadcode auf fremden Rechnern auszufuehren, private Informationen auszuspaehen oder Programme zum Absturz zu bringen. Betroffen sind unter anderem Mac OS X v10.4.11, Mac OS X v10.5 und v10.5.1. Nutzern wird geraten, das Security-Update 2008-001 schnellstmoeglich einzuspielen. Dies geschieht am einfachsten ueber die integrierte Software-Aktualisierung.
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= PRISMA: =
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== Facebook ==
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== Prozess gegen mutmasslichen Bank-Phisher in Berlin ==
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'''Neues Werkzeug gegen Identitätsdiebstahl:''' Das Sicherheitsteam von Facebook hat eine neue Funktion entwickelt, die zukünftig Anwender umgehend informieren soll, wenn jemand ihren Account imitiert, das berichtet [http://mashable.com/2016/03/22/facebook-impersonation-alert/#RHbgQI.nVgq0| Mashable] und beruft sich hierbei auf Antigone Davis, Global Head of Safety bei Facebook. Sobald ein verdächtiges Profil auftaucht, erhält die betroffene Person eine Nachricht, dieses zu überprüfen. Mithilfe von persönlichen Daten könne Facebook feststellen, ob es sich tatsächlich um ein imitiertes Profil handelt. Seit November 2015 wird das Feature getestet und ist mittlerweile für drei Viertel aller Anwender verfügbar. So sollen Facebook-Mitglieder vor Belästigung geschützt werden, denn es ist ausdrücklich verboten Fake-Profile zu erstellen. [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz_node.html Hier] haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre digitale Identität schützen können. (160331)
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'''Betrug statt "besserer Service":'''
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== Snapchat ==
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Ein 57-Jaehriger Russe muss sich zurzeit vor dem Berliner Landgericht verantworten, meldet die Online-Ausgabe des Tagesspiegels [http://www.tagesspiegel.de] .Neun Monate lang hatte er sich ueber Phishing-Mails Daten zum Online-Banking erschlichen und anschliessend 80.000 Euro von mindestens acht fremden Konten auf eigene Konten ueberwiesen. Die Konten hatte er zuvor unter falschem Namen angelegt. In den E-Mails hatte er behauptet, es ginge um eine verbesserte Sicherheit beim Online-Banking. Der Empfaenger solle daher seine Kontodaten uebermitteln. Ueber seine Hintermaenner verriet der Angeklagte im Prozess bislang nichts. Unter anderem wurde eine Verkehrswacht um 17.000 Euro geschaedigt, weil der Polizeibeamte, der das Konto des Vereins fuehrte, in einer Stress-Situation auf die Phishing-Mail geantwortet hatte.
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== Neue Broschuere zu Kundenschutz fuer Jugendliche ==
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'''Apps von Drittanbietern meiden:''' Der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Snapchat ermöglicht es, Fotos via Smartphones und Tablets an Freunde zu verschicken, die dann nur einige Sekunden sichtbar sind. Mittlerweile sind verschiedene Drittanbieter-Apps im Umlauf, mit denen Nutzer die Funktionalitäten des beliebten Dienstes erweitern können. Allerdings ist dies nicht ratsam, wie bei [http://www.golem.de/news/sicherheitsluecken-snapchat-erweiterungen-fuer-ios-kopieren-zugangsdaten-1603-119652.html golem.de] nachzulesen ist. Denn die vermeintlichen Lösungen für iOS sind nicht nur unsicher, sondern sie speichern zudem die Zugangsdaten der Anwender. Wie Sie und Ihr Kind sicher mit dem beliebten Messenger umgehen können, erfahren Sie in unserem [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Snapchat.html Service-Überblick]. (160317)
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'''Sicher Surfen und Telefonieren:'''
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== Treuhandbetrug ==
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Kostenfallen bei Handy und Internet sind das Thema einer Broschuere des Verbraucherschutzministeriums in Rheinland-Pfalz. Der Hintergrund: 96 Prozent der 14- bis 19-Jaehrigen besitzen ein eigenes Handy, 94 Prozent gehen regelmaessig ins Internet. Die Broschuere benennt die Gefahren, die dabei auftauchen koennen, zum Beispiel Abovertraege im Internet, Phishing, Viren und Trojanische Pferde und gibt allgemein verstaendliche Tipps zum sicheren Surfen und Telefonieren, die nicht nur fuer Jugendliche lesenswert sind. Ein besonderes Plus der Broschuere: Der umfangreiche Anhang mit Kontaktadressen, Infomaterial und Webseiten zur IT-Sicherheit. Die Broschuere kann von der Seite des Verbraucherschutzministeriums [http://www.mufv.rlp.de/service/presse/publikationen.html?no_cache=1&tx_rbpublikationen_pi1%5Bcat%5D=13] als pdf-Datei heruntergeladen werden.
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== Online-Kriminelle umgehen vermehrt Spam-Schutz von E-Mail-Diensten ==
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'''Polizei warnt vor falschen Dienstleisterseiten:''' Laut der [http://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-transportunternehmen-suggerieren-seriositaet.html Polizei Niedersachen] setzen Cyber-Kriminelle bei vorgetäuschten Handeln falsche Treuhänder ein, um ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. Bei dem sogenannten Treuhandbetrug bieten Kriminelle Ware zum Kauf oder Verkauf an und kontaktieren ihre Opfer oftmals über bekannte, seriöse Verkaufsplattformen im Internet, beispielsweise für Autoverkäufe, Immobilien oder Kleinanzeigen. Als Verkäufer einer Ware geben die Betrüger vor, sich zeitweilig außer Landes zu befinden, weswegen der Kauf über einen Treuhänder oder Transportdienstleister abgewickelt werden sollte. Dieser wird über eine gut gestaltete Homepage als seriöses Unternehmen dargestellt. Sobald Interessenten ihr Geld überweisen, sind sie bereits in die Falle getappt, denn den angeblichen Treuhänder gibt es gar nicht. Manchmal gehen Kriminelle auch umgekehrt vor, indem sie Verkäufern vorgaukeln, dass sie das Geld für eine Ware bereits auf dem Konto eines seriösen Treuhänders eingezahlt hätten. Damit wollen sie erreichen, dass der Verkäufer die Ware unbezahlt versendet. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollten Sie bei Angeboten oder Kaufgesuchen aus dem Ausland oder in englischer Sprache vorsichtig sein. Außerdem sollten Sie nur bekannte und seriöse Zahlungs- beziehungsweise Treuhanddienste oder Transportdienstleister nutzen – um dies herauszufinden, hilft meist schon eine Recherche über Suchmaschinen. Prüfen Sie Schecks immer bei Ihrer Bank, bevor Sie Ware versenden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei nachzufragen und beispielsweise zugesandte Ausweiskopien überprüfen zu lassen. (160303)
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'''Provider muessen nachruesten:'''
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== Cybermobbing ==
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Cyberkriminellen gelingt es immer haeufiger, den Spam-Schutz von E-Mail-Diensten zu umgehen. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen MessageLabs [http://de.messagelabs.com/] in seinem Intelligence Report fuer den Monat Februar. Viele E-Mail-Anbieter nutzen das so genannte "Captcha"-Verfahren (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, zu Deutsch etwa: Vollautomatischer Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden), um sich vor Missbrauch zu schuetzen. Bei diesem Verfahren wird beispielsweise eine Zahlenfolge angegeben, die der Nutzer manuell eintippen muss, bevor er sich auf einer Seite registrieren kann. Cyberkriminelle wenden nun Techniken an, um die Captcha-Abfrage zu umgehen und nutzen ihre Bot-Netze dazu, um massenweise E-Mail-Konten anzulegen. Diese werden anschliessend zum Spam-Versand eingesetzt. Laut MessageLabs werden 4,6 Prozent der Spam-Mails ueber Webmail-Dienste verschickt. Den weitaus groessten Anteil nimmt dabei Yahoo Mail mit 88,7 Prozent ein. Der Anteil der Spam-Mails ueber Google G-Mail hat sich seit Januar von 1,3 Prozent auf 2,6 Prozent verdoppelt. E-Mail-Provider muessten daher auf lange Sicht umdenken, um ihre Dienste wirksam vor Missbrauch zu schuetzen.
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== Alles was Recht ist… ==
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'''Beleidigungen im Netz vermeiden:''' Das Internet bietet viele Chancen, die Kommunikation mit anderen Menschen einfacher, und schneller zu gestalten – im positiven, aber leider auch im negativen Sinne. Cybermobbing beispielsweise ist ein Phänomen, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die Initiative [http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/cyber-mobbing-zahlen-und-fakten/ klicksafe] führt auf, dass 38 Prozent der Jugendlichen jemanden kennen, der schon einmal Opfer von Beleidigungen oder Verleumdungen über das Internet wurde. 17 Prozent der Altergruppe der 12- bis 19-Jährigen waren sogar selbst davon betroffen. Für Jugendliche kann Mobbing im Netz schwerwiegende Folgen haben. Während die Verleumder die Möglichkeit haben, anonym zu bleiben, sind Betroffene einer großen Öffentlichkeit ausgesetzt, und das oftmals für lange Zeit. Denn bösartige Kommentare und Bilder lassen sich oft nicht endgültig aus dem Netz löschen. Mehr Informationen dazu und mit welchen Maßnahmen sich Cybermobbing vermeiden lässt, erfahren Sie auf der [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Cybermobbing.html BSI-Webseite]. (160218)
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'''Kompendium zum Internetrecht aktualisiert:'''  Das vom Münsteraner Juraprofessor Thomas Hoeren herausgegebene ''Skript Internetrecht'' steht nun in einer neuen Version als PDF-Datei (3,2 MB) zum Download [http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Maerz2008.pdf] bereit. Es enthält die Rechtsprechung des Jahres 2007, die ''Neuordnung des Urheberrechts'' [http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s2513.pdf] durch den 2. Korb, ein komplett neu strukturiertes Kapitel zum Domainrecht sowie die aktuelle Diskussion im Fernabsatzrecht insbesondere zu den Impressumspflichten.
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== PIN-Management ==
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Das 587 Seiten umfassende, als eBook nutzbare Skript, dessen Text seit nunmehr fünf Jahren aktualisiert wird, ist kostenlos abrufbar. Prof. Hoeren folgt dem Shareware-Prinzip, das heißt, wem das Skript zusagt, der kann einen Obolus oder mehr in die Kaffeekasse entrichten.
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== Beschwerden gegen jugendgefaehrdende Inhalte im Netz nehmen zu ==
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'''Kostenloses Infomaterial der TU Darmstadt:''' Informatiker der TU Darmstadt haben auf Basis von Benutzerstudien und Umfragen Tipps erarbeitet, mit denen Anwender ihre PIN-Sicherheit erhöhen können. Denn immer noch gibt es Nutzer, die ihre PIN gemeinsam mit der Bankkarte aufbewahren oder leicht zu erratende PINs verwenden. In einem Flyer sind die wichtigsten Hinweise zum Thema PIN-Management zusammengefasst. Eine Privatsphären-freundliche Android-App zeigt auf, wie sich Nutzer eine PIN besser merken können. Das Informationsmaterial steht kostenlos zum [https://www.secuso.informatik.tu-darmstadt.de/de/secuso/neuigkeiten/einzel-ansicht/artikel/wie-merke-ich-mir-meine-pin-einfache-sicherheitstipps-fuer-besseres-pin-management-german-only/ Download] bereit. (160218)
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'''Gut aufgepasst!:'''
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== Kinderschutz ==
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Ob pornografische Videos, Gewalt verherrlichende Fotos oder rechtsradikale Aeusserungen - jugendgefaehrdende Inhalte finden sich im Internet zuhauf. So meldet die Organisation Jugendschutz.net [http://www.jugendschutz.net] 750 Hinweise von Nutzern auf derartige Jugendschutzverstoesse fuer den vergangenen Monat - eine Rekordzahl. In den vergangenen zwei Jahren hat sich somit die Anzahl der Beschwerden fast verdoppelt. Ein positives Zeichen. Denn fuer die Organisation sind Beschwerden von Internetnutzern enorm wichtig: "Je mehr Hinweise wir bekommen, desto besser koennen wir gegen Verstoesse vorgehen und dafuer sorgen, dass Kinder und Jugendliche auch im Netz auf nichts stossen, was wir ihnen offline nicht zumuten wuerden", sagt Friedemann Schindler, der Leiter von Jugendschutz.net. Wenn auch Sie im Netz auf jugendgefaehrdende Inhalte stossen sollten, schreiben Sie eine E-Mail an: [hotline@jugendschutz.net] oder nutzen Sie das Online-Beschwerdeformular [http://www.jugendschutz.net/hotline/index.html].
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==Kontoinhaber muessen sich vor Phishing-Angriffen selbst schuetzen==
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'''Wie der Nachwuchs das Internet sicher nutzen kann:''' PC, Smartphone und das Internet gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Dabei begegnen sie auch Inhalten, die nicht für ihr Alter geeignet sind. Zudem können sie leicht Opfer von betrügerischen E-Mails oder Werbeanzeigen werden, die dann beispielsweise über Schadsoftware Zugriff auf persönliche Daten nehmen oder zum Download von teuren Angeboten verleiten. Um Kinder und Jugendliche davor zu schützen, ist eine verantwortungsbewusste Medienerziehung in der Familie der sicherste Weg in die [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/Kinderschutz_11012016.html Online-Welt]. Kindgerechte Angebote können den Nachwuchs zudem bei einem kompetenten und umsichtigen Umgang mit PC und Internet unterstützen. Wir haben Ihnen eine [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Kinderschutz/Checkliste/checkliste_node.html Checkliste] erstellt, die Sie Punkt für Punkt mit Ihren Kindern besprechen können, um Ihnen die Gefahren der digitalen Welt bewusst zu machen. (160121)
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'''Aktiv statt passiv:'''
 
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Kontoinhaber, die Ihren Rechner nicht ausreichend vor Phishing-Angriffen schuetzen, haften selbst fuer entstandene Schaeden. So lautet ein aktuelles Urteil des Landgerichts Koeln. Wie die Webseite Trojaner-Info [http://www.trojaner-info.de] berichtet, hatten Datenfischer die PIN- und TAN-Nummern eines Bankkunden ausgespaeht und Geld von dessen Konto entwendet. Obwohl vor Gericht nicht genau geklaert werden konnte, wie die Kriminellen an die Daten des Opfers gelangt sind, war das Urteil der Richter eindeutig: Die Bank muss nicht fuer den entstandenen Schaden haften, sondern der Kontoinhaber. Die Richter begruendeten ihre Entscheidung damit, dass von einem Online-Banking- Nutzer bestimmte Vorsichtsmassnahmen erwartet werden koennten: Dazu gehoere beispielsweise die Installation einer Firewall, eines Virenschutzprogramms sowie das Einspielen von aktuellen Sicherheitspatches fuer Betriebssystem und Software. Ausserdem muesse der Nutzer wissen, dass er PINs und TANs niemals auf Anfrage telefonisch oder per E-Mail weitergeben duerfe. Auch offensichtlich gefaelschte Internetadressen von Banken muesse der Nutzer erkennen. Mehr Infos zum Thema Online-Banking finden Sie auf der [http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/index.htm].
 
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== BSI-Brennpunkt zum Thema Botnetze ==
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[[#top|↑ nach oben]]
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'''Brandneu:''' "Wenn mein Rechner mit einem Schaedling infiziert ist, merke ich das sofort!" Das ist nicht unbedingt richtig. Denn ist der Computer mit einem so genannten "Bot"-Programm infiziert, fuehrt er, von Ihnen voellig unbemerkt, die Befehle von Cyberkriminellen aus. Er ist dann - zusammen mit vielen anderen Rechnern - Teil eines ganzen Botnetzes geworden. Dieses kann vom Botnetz-Betreiber beliebig ferngesteuert und zu kriminellen Handlungen wie beispielsweise Spam-Versand missbraucht werden. Mehr Infos zum Thema Botnetze finden Sie im aktuellen BSI-Brennpunkt auf der BSI-FUER-BUERGER-Webseite [http://www.bsi-fuer-buerger.de].
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'''Unter [https://www.buerger-cert.de/subscription-new-request Buerger-Cert] haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren'''
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== Internetfilter fuer Kinder haben zu wenig Effekt ==
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= Siehe auch =
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'''Nicht jugendfrei:''' Filtersysteme fuer das Internet, die Kinder und Jugendliche vor Webseiten mit gewalttaetigen oder rechtsextremen Inhalten schuetzen sollen, funktionieren nur unzureichend. Dies berichtet die Kommission fuer Jugendmedienschutz [http://www.kjm-online.de]. Demnach werden zum Teil Seiten mit problematischen Inhalten angezeigt, waehrend Webseiten, die eigens fuer Kinder gemacht sind, geblockt werden. Die Kommission pruefte insgesamt neun Filtersysteme - keines davon koenne Eltern und Paedagogen derzeit als ausreichend wirksame Schutzmassnahme im Internet empfohlen werden. Die Experten setzen darauf, dass die Anbieter solcher Filtersysteme ihre Anstrengungen verstaerken, zukuenftig anerkennungswuerdige Jugendschutzprogramme zu entwickeln. Weitere Infos und Tipps zum Kinder- und Jugendschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm].
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== Mehr Schutz fuer Kinderhandys ==
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'''Aus-getauscht:''' Auf Initiative des rheinland-pfaelzischen Jugendministeriums haben die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, O2, e-plus, Vodafone, Mobilcom, Talkline und Debitel eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, um gegen Gewalt- und Pornovideos auf deutschen Kinderhandys vorzugehen. Dies berichtet die Netzeitung [http://www.netzeitung.de]. Die Unternehmen verpflichten sich demnach dazu, den Internetzugang und die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen komplett zu sperren, wenn die Eltern dies wuenschen. Damit soll verhindert werden, dass Minderjaehrige Videos mit gewalttaetigem oder pornografischem Inhalt aus dem Internet auf ihr Handy laden und anschliessend untereinander austauschen koennen. Um Eltern ueber weitere Gefahren der Handynutzung aufzuklaeren, sollen in den kommenden Monaten auch kostenfreie Telefon-Hotlines und Info-Webseiten zum Thema eingerichtet werden. Mehr Infos ueber "Kinderschutz im Internet" gibt es auch auf der BSI-Webseite [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm].
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== Anti-Spam-Datenbank "Spotspam" startet im September ==
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'''Ausgespammt:''' Spam-Mails sind nicht nur laestig, sondern verursachen jaehrlich auch Kosten von mehreren Millionen Euro. Um zukuenftig effektiver gegen die "Muell-Mails" vorgehen zu koennen, starten europaeische Provider das Projekt Spotspam [http://www.spotspam.net]. Dies meldet der Verband der deutschen Internetwirtschaft [http://www.eco.de]. In der Spam-Datenbank sollen europaweit Informationen von Anwendern und Providern gesammelt werden, um die Verfolgung der Spam-Versender zu erleichtern. Derzeit sucht die Initiative noch Kooperationspartner zur Datenbankpflege. Das Projekt soll aber noch im September als Prototyp online gehen.
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== Das Branchenbuch fuer Sicherheitsloesungen ist da ==
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'''Einzigartige Hilfe:''' Das neue Branchenbuch zur IT-Sicherheit [http://www.branchenbuch-it-sicherheit.de] stellt Produkte und Dienstleister fuer den IT-Sicherheitsbereich zusammen. Die Plattform bietet einen Ueberblick ueber bisher rund 600 Loesungsanbieter in ueber 60 Kategorien. Anwender koennen schon mit einer Suchanfrage herausfinden, welche Produkte zu Ihren Anforderungen passen, und wo das naechste Systemhaus dafuer zu finden ist. Bis zum Ende des Jahres 2007 streben die Initiatoren der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Landesinitiative secure-it.nrw [http://www.secure-it.nrw.de/] 1000 Eintraege von Unternehmen an.
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== Computer und Internet bei Kindern hoch im Kurs ==
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'''Nachwuchs im Netz:''' Laut der KidsVerbraucherAnalyse 2007 nutzen bereits ueber 80 Prozent der 10 bis 13-Jaehrigen regelmaessig einen Computer, bei den Sechs- bis Neunjaehrigen sind es immerhin schon 46 Prozent. Besonders beliebt ist mit 93 Prozent das Spielen am Computer, gefolgt vom Internet-Surfen mit 64 Prozent. Aber auch Textverarbeitung, Lexika- und Sprachsoftware sowie Lernprogramme werden etwa von jedem zweiten Kind verwendet. Fuer 77 Prozent der jungen User dient das Internet als Informationsquelle fuer die Schule, 57 Prozent nutzen E-Mails als Kommunikationsmittel. Etwa jedes zweite Kind verbringt Zeit in Chatrooms oder beschaeftigt sich mit Online-Spielen. Die Studie zeigt einmal mehr, welch grosse Rolle Computer und Internet fuer Kinder spielen. Damit ihre Kinder stets sicher im Netz unterwegs sind, haben wir fuer Sie Informationen zum Thema "Kinderschutz im Internet" auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm] zusammengestellt.
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== Bei Filesharing-Boersen haben Datenfischer leichtes Spiel ==
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'''Wie im Schlaraffenland:''' Internet-Tauschboersen wie Gnutella oder eDonkey werden immer beliebter - sie bergen jedoch auch Gefahren, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Wie eine Studie des Glassmeyer/McNamee Center for Digital Strategies [http://mba.tuck.dartmouth.edu/digital/] zeigt, gehen Anwender haeufig zu leichtsinnig mit privaten Daten um. So durchsuchten die Experten beispielsweise verschiedene Filesharing-Boersen nach den Namen von US-Banken - und fanden sensible Dokumente wie beispielsweise Ueberweisungsauftraege, Passwortlisten sowie Steuererklaerungen. 11 Prozent dieser Daten stammten sogar aus bankinternen Netzwerken, berichten die Forscher. Dass Datenfischer diese Leichtsinnigkeit bereits ausnutzen, zeigt eine Analyse der Suchanfragen innerhalb der Tauschboersen: Im Zeitraum von sieben Wochen gab es ueber eine halbe Million Anfragen nach Banknamen - und das in Filesharing-Boersen, die sich ausschliesslich dem Thema "Musik" widmen.
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== Kostenlose Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" ==
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'''Keine Chance fuer Phisher & Co:''' Der Geldtransfer per Online-Banking wird immer beliebter. Aber mit dieser schnellen und praktischen Methode sind auch Risiken verbunden. Die Landesinitiative "secure-it.nrw" klaert in ihrer kostenfreien Broschuere "Geldgeschaefte - online und sicher" darueber auf, welchen Weg die Daten beim Online-Banking nehmen und an welchen Stellen Gefahren lauern. Ausserdem informiert sie ueber Moeglichkeiten, mit denen sich die Vorteile des Online-Bankings mit hoher IT-Sicherheit kombinieren lassen. Die Broschuere kann bei der Landesinitiative unter [http://www.secure-it.nrw.de/material/fitra.php] bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Online-Banking finden sie auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite
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[http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/index.htm].
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== Internetfibel fuer die Grundschule ==
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'''Von Anfang an clever ins Netz:''' Im Internet surfen und chatten gehoert auch fuer die Juengsten mittlerweile schon zum Alltag. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auch Grundschulkinder ueber die Gefahren im Internet aufzuklaeren. Dazu hat die nordrhein-westfaelische Landesinitiative secure-it.nrw einen Leitfaden entworfen, der Lehrer und Eltern bei der Vermittlung von Internet-Kompetenz unterstuetzen soll. In dem Heft werden vier Themenbloecke bearbeitet: "Sicheres Passwort", "Chatten", "Suchmaschinen und Raubkopien" sowie "Viren, Wuermer und Trojaner". Ausserdem gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien und Uebungsblaetter zu den jeweiligen Themen. Der Leitfaden kann kostenlos unter [http://www.secure-it.nrw.de] herunter geladen oder bestellt werden. Mehr Infos zum Thema Kinderschutz im Internet gibt es auch auf der BSI-FUER-BUERGER-Seite unter [http://www.bsi-fuer-buerger.de/kinder/index.htm]
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Unter [http://www.buerger-cert.de] haben Sie die Moeglichkeit, den Newsletter zu abonnieren.
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= [[Aktuelle Ereignisse]] =
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'''[[Aktuelle Ereignisse]]&nbsp;· [[Hilfe]]&nbsp;· [[Verbraucherberatung]]&nbsp;· [[Ortsrecht]]&nbsp;· [[Recht]]&nbsp;· [https://www.buerger-cert.de/links Hilfreiche Links]'''
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Aktuelle Version


IT-Sicherheit

28.04.2016

Die Bedrohung durch Ransomware steigt weiter. Nahezu wöchentlich tauchen neue erpresserische Trojaner auf oder Cyber-Kriminelle entwickeln bereits bestehende Schädlinge weiter, wie zuletzt die neuen Varianten TeslaCrypt 4.1A, CryptXXX und Jigsaw zeigen. Allerdings schaffen es Sicherheitsexperten in Einzelfällen, durch Krypto-Trojaner verschlüsselte Dateien zu entschlüsseln. Das belegen aktuelle Meldungen, wonach nach es gelungen ist, die Verschlüsselung des Schadprogramms Petya zu knacken.

14.04.2016

In den Medien wird oft nur dann von Hackern gesprochen, wenn es darum geht, dass Unbekannte in fremde Computersysteme eingedrungen sind und die Kontrolle darüber übernommen haben. Allerdings haben Hacker im eigentlichen Sinn nicht unbedingt schlechte Hintergedanken. Im Gegenteil setzen manche von ihnen ihre Kenntnisse zur Abwehr von Cyber-Angriffen ein und spüren im Auftrag von IT-Sicherheitsfirmen Sicherheitslücken in Produkten und Systemen auf. Um junge "Hacking"-Talente für eine zukunftsträchtige Branche zu entdecken und sie für diese positive Seite zu begeistern, ruft die Cyber Security Challenge Germany jedes Jahr Computertechnik-Enthusiasten in Schulen und an Hochschulen zum Mitmachen auf. Die schädlichen Apps im Google Play Store, über die wir in dieser Ausgabe berichten, wären möglicherweise ohne den Einsatz solcher Hacker unentdeckt geblieben. Denn eine russische IT-Sicherheitsfirma machte Google auf die mehr als 100 mit Schadsoftware infizierten Apps aufmerksam.

31.03.2016

Seit Herbst 2015 steigt die Bedrohung durch Ransomware stetig an. Immer wieder treten neue Fälle solcher Schutzgeld-Forderungen im Netz auf. Kryptotrojaner werden via E-Mail oder Drive-by-Download auf Rechner geschleust, infizieren diese und verschlüsseln auf ihnen gespeicherte Daten. Meist dauerhaft, sodass diese dann – auch nach Bereinigung des Schadprogramms – nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Nutzer entscheiden sich dafür, das geforderte Lösegeld zu zahlen in der Hoffnung, wieder an ihre Daten zu gelangen. Davon rät das BSI nach wie vor ab. Aktuell treiben insbesondere die Schädlinge TeslaCrypt 4, Surprise und Petya ihr Unwesen und legen mittlerweile teilweise den kompletten Rechner lahm.


BSI-Gesetz

Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern.

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Aktuelle Warnung!

Router des Herstellers AVM ("Fritz-Boxen")

In den vergangenen Tagen sind Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Routern des Herstellers AVM mit aktiviertem Fernzugriff bekannt geworden. Dabei haben die Täter von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige Telefonnummern im außereuropäischen Ausland angerufen. Der Hersteller empfiehlt die Deaktiverung des Fernzugriffs, sofern dieser zuvor durch den Anwender aktiviert wurde. Eine entsprechende Anleitung und weitere Informationen hat AVM veröffentlicht. Das BSI sieht keinen Zusammenhang mit den kompromittierten 16 Millionen Adressen.

Das BSI empfiehlt allen Nutzern eines Routers, in regelmäßigen Abständen auf den Webseiten des Herstellers zu prüfen, ob eine aktualisierte Firmware für das eingesetzte Modell angeboten wird und dieses bei Verfügbarkeit umgehend einzuspielen. Sofern ein automatisierter Update-Mechanismus angeboten wird, sollte dieser aktiviert werden.

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Warnungen und aktuelle Informationen

  • Android: Malvertising-Kampagne infiziert ältere Mobilgeräte
  • Ransomware zum Ersten: Petya ist entschlüsselt
  • Ransomware zum Zweiten: TeslaCrypt, CryptXXX und Jigsaw
  • Phishing: Falsche PayPal-Mails stehlen persönliche Daten
  • Mozilla: Sicherheitsupdates für Thunderbird und Firefox
  • Apple: Keine Unterstützung mehr für QuickTime unter Windows
  • Google: Neue Version des Chrome Browsers verfügbar
  • DuMont-Verlag: Zeitungsleser sollten Zugangsdaten ändern
  • Google Play Store: Schädliche Apps entdeckt
  • Android: Sicherheitsupdates für Nexus-Geräte
  • Adobe: Sicherheitslücke in Flash Player geschlossen
  • Microsoft: Patchday April 2016
  • Root-Tools erschleichen sich Administrator-Rechte: Android
  • Der Kopierer als Absender: Malware
  • TeslaCrypt 4, Surprise und Petya: Ransomware
  • Phishing über Drittanbieter-Apps: Instagram
  • Sicherheitsupdate für Chrome Browser: Google
  • Sicherheitsupdates auf iOS 9.3, für Safari und Mac OS X: Apple
  • Update für Firefox: Mozilla
  • Sicherheitsupdate für BlackBerry PRIV: BlackBerry
  • Sicherheitsupdate für Java SE: Oracle


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Links zu IT-Themen · Hilfe, Tipps und Tricks · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

Spotify

Nutzerdaten im Netz: chip.de berichtet, dass auf der Webseite Pastebin eine Liste von Spotify-Accountdaten aufgetaucht sei, die sowohl Nutzernamen, Passwörter und Kontoinformationen umfassen. Der Musikstreaming-Anbieter kann nicht erklären, wie die Daten ins Netz gelangen konnten, eine Hack-Attacke schließt Spotify bislang aus. Laut dem englischsprachigen Nachrichtenportal Techcrunch hatte der Streaming-Dienst auch früher schon Probleme mit Sicherheitslücken. Daher könnten die jetzt im Netz kursierenden Daten auch auf einem älteren Leak basieren. Bisher hat Spotify noch keine betroffenen Nutzer informiert. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer ihre Passwörter ändern. (160428)

Sicherheits-Irrtümer

Computer- und E-Mail-Sicherheit: In unserer Reihe „Sicherheits-Irrtümer im Internet“ beschäftigt sich BSI mit Missverständnissen über IT-Sicherheit. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert und zeigen auf, wie die Risiken, die aus einem falschen Sicherheitsverständnis resultieren, minimiert werden können. Im Fokus des dritten Teils steht das Thema Computer-Sicherheit. Hier hinterfragen wir zum Beispiel die verbreitete Annahme,dass sich ein Schadprogramm auf dem Computer schon irgendwie für den Nutzer bemerkbar macht. Im vierten Teil steht das Thema „E-Mail-Sicherheit“ im Mittelpunkt. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Schadsoftware nicht nur im Anhang einer E-Mail versteckt sein kann, sogar auch direkt im Text? Daher kann schon das Öffnen einer solchen E-Mail zum Sicherheitsrisiko werden. (160428)

Bottom-Up

Berufsschüler für IT-Sicherheit fit machen: Wie der DsiN-Sicherheitsmotor Mittelstand 2015 belegt, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter einer der grundlegendsten und gleichzeitig am meisten vernachlässigten Faktoren der IT-Sicherheit. Genau hier setzt Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) mit “Bottom-Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit“ an. Dieses Projekt richtet sich an Berufsschüler und künftige Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie werden bereits während ihrer dualen Ausbildung in wesentlichen IT-Sicherheitsfragen geschult, sodass sie das erlernte Wissen auch in ihre Ausbildungsunternehmen weitertragen können. Mittelpunkt von Bottom-Up ist ein Wissens- und Webportal. Es gibt Berufsschullehrern praxisnahe Lehr- und Lernangebote an die Hand. Zudem erhalten Lehrer detaillierte Unterrichtspläne, die hilfreiche Anregungen zum Einsatz der modularen Lerneinheiten zu vielen IT-Sicherheitsthemen geben. (160428)

BSI

Sieben Thesen für eine sichere Informationsgesellschaft: Im Rahmen der „Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft“ sind Anfang April in Lohmar circa fünfzig Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf Einladung des BSI zusammengekommen, um über die digitale Zukunft zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage nach einer smarten und gleichzeitig sicheren Informationsgesellschaft. Gemeinsam wurden sieben Thesen erarbeitet und im Konsens verabschiedet. Diese Thesen können Sie hier nachlesen. (160428)

WhatsApp

Durchgängig verschlüsselt: WhatsApp führt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, das berichteten mehrere Medien, so auch focus.de. In den neuen Versionen des beliebten Messenger-Dienstes ist die Funktion bereits aktiviert. Das BSI befürwortet Verschlüsselung und begrüßt daher diese Entscheidung des Unternehmens. Entscheidende Voraussetzung, dass die Inhalte der Nachrichten, Gruppenchats, Fotos und ausgetauschte Dateien nur von Sender und Empfänger gelesen werden können, ist jedoch eine geeignete Implementierung der Verschlüsselung und deren sichere Konfiguration. Eine Möglichkeit zur Nachprüfung dieser Implementierung besteht jedoch derzeit nicht. Wer den Messenger bereits nutzt , muss zuerst ein Update durchführen, damit die neue Funktion verfügbar und die Verschlüsselung aktiviert ist, wie giga.de berichtet. Ohne diese Aktualisierung ist der gesamte Chat – wie bisher auch – unverschlüsselt. Von der Verschlüsselung unberührt bleiben nach wie vor die so genannten Metadaten, d.h. Informationen über Sender und Empfänger, deren Telefonnummern, ihre jeweiligen Kontakte, Sendedaten, etc. Diese können von WhatsApp weiterhin genutzt werden, beispielsweise für Werbezwecke. Um sicher mit Instant Messengern zu kommunizieren, haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt. Einen guten Überblick zu den Sicherheitsfunktion von Messengern bietet die Electronic Frontier Foundation. (160414)

Hacking

Nicht jeder Eindringling ist böswillig: Wenn in den Medien über Cyber-Kriminelle berichtet wird, ist nahezu immer von Hackern die Rede. Der so stark negativ konnotierte Begriff des Hackers wird in der Welt der IT-Fachexperten jedoch differenziert angewendet. Hier ist es der Cracker, der aus kriminellen Absichten in Systeme eindringt und diese manipuliert. Nicht jeder, der im Volksmund gesprochen „hackt“, verfolgt böse Absichten. Im Gegenteil: Hacker helfen oftmals dabei, die Sicherheit von IT-Systemen zu verbessern, teilweise arbeiten sie im Auftrag von Sicherheitsfirmen. Gemeinsam haben Hacker wie auch Cracker ein sehr profundes technisches Verständnis und Talent, Sicherheitslücken zu erkennen. Um computertechnik-begeistertem Nachwuchs die Möglichkeit zu geben, solche Fähigkeiten für gute Zwecke einzusetzen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit weiteren Kooperationspartnern einen „Hacking-Wettbewerb“, die Cyber Security Challenge Germany, ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr ist dieser Wettbewerb für alle interessierten Schüler und Hochschüler bis zum 1. August zum Teilnehmen geöffnet. Die Gewinner qualifizieren sich sogar weiter für die Teilnahme des Wettbewerbs auf europäischer Ebene. (160414)

IT-Sicherheit

Die häufigsten Irrtümer im Überblick: Meine PC Firewall schützt mich vor allen Angriffen aus dem Internet“ oder „Wenn ich ein aktuelles Virenschutzprogramm habe, muss ich Updates für andere Software nicht sofort installieren“ - zum Thema Internet-Sicherheit existieren viele Missverständnisse. Sie werden oftmals wiederholt und dadurch schnell als Wahrheit angenommen, auch wenn es keine Belege dafür gibt. Wir haben einige gängige Irrtümer identifiziert. Erfahren Sie auf der Seite BSI mehr über diese Irrtümer und wie Sie Risiken, die aus einem falschen Verständnis von IT-Sicherheit resultieren, minimieren können. Ähnliche Missverständnisse gibt es auch im Hinblick auf mobile Sicherheit. Hier kursieren Aussagen wie „Meine Daten sind in der Cloud sicher vor Fremdzugriff geschützt“ oder „Das Surfen in öffentlichen WLANs spart nicht nur Kosten, sondern ist auch sicher“. Auch hier haben wir einige Irrtümer identifiziert und hier für Sie zusammen gestellt. (160414)

Internet

Senioren beim sicheren Umgang mit dem Netz begleiten: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) haben auf der Senioren-Messe „Die 66“ ein neues Online-Angebot für ältere Menschen vorgestellt. Damit sollen die mehr als zehn Millionen Menschen im Rentenalter unterstützt werden, die in Deutschland täglich das Internet nutzen. Die Plattform Digital-Kompass richtet sich an Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereine, Kirchengemeinden und andere Einrichtungen, die Senioren im Alltag begleiten. Sie finden hier Lehrmaterialien und praktische Tipps für Schulungen und die Beratung älterer Menschen. Darüber hinaus ermöglicht der Digital-Kompass einen direkten Austausch mit Gleichgesinnten. So können beispielsweise über digitale Stammtische Fragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer direkt von Experten per Videokonferenz beantwortet werden. (160414)

Apple und Yahoo

Neue Authentifizierungsmethoden: Apple und Yahoo haben neue Authentifzierungsmethoden eingeführt. Apple verwendet ab sofort für alle Nutzer der iCloud eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die eine Erweiterung der bisherigen zweistufigen Authentifizierung ist. Sie soll die Verwendung der Schutzfunktion deutlich einfacher machen. Zudem soll sie verhindern, dass Nutzer den Zugriff auf den eigenen Account komplett verlieren. Dies gilt für alle mobilen Apple-Geräte, die auf dem Betriebssystem ab iOS 9 basieren beziehungsweise für Desktop-Rechner ab Version 10.11 El Capitan) des stationären Betriebsssystems OS X. Mit dem alten Schutzsystem war dies möglich, wie auf heise.de zu lesen ist. Bei der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierungen wird auf einen Wiederherstellungsschlüssel verzichtet, eine Bestätigung erfolgt beispielsweise über ein Smartphone, dessen Nummer vorab hinterlegt wurde. Auch Yahoo erweitert seine Authentifizierungsmethode, wie zdnet.de berichtet. Um diese zu nutzen, müssen Anwender auf ihrem Mobilgerät die zugehörige Yahoo-App verwenden und den Account Key freigegeben haben. Wollen sich Nutzer auf einem Desktop in ihr Konto einloggen, müssen sie einfach auf einen Button klicken, ein Passwort ist nicht erforderlich. Das Smartphone informiert den Anwender über den Log-in-Versuch und fordert ihn auf, diesen zu bestätigen. (160331)

Facebook

Neues Werkzeug gegen Identitätsdiebstahl: Das Sicherheitsteam von Facebook hat eine neue Funktion entwickelt, die zukünftig Anwender umgehend informieren soll, wenn jemand ihren Account imitiert, das berichtet Mashable und beruft sich hierbei auf Antigone Davis, Global Head of Safety bei Facebook. Sobald ein verdächtiges Profil auftaucht, erhält die betroffene Person eine Nachricht, dieses zu überprüfen. Mithilfe von persönlichen Daten könne Facebook feststellen, ob es sich tatsächlich um ein imitiertes Profil handelt. Seit November 2015 wird das Feature getestet und ist mittlerweile für drei Viertel aller Anwender verfügbar. So sollen Facebook-Mitglieder vor Belästigung geschützt werden, denn es ist ausdrücklich verboten Fake-Profile zu erstellen. Hier haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre digitale Identität schützen können. (160331)

Snapchat

Apps von Drittanbietern meiden: Der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Snapchat ermöglicht es, Fotos via Smartphones und Tablets an Freunde zu verschicken, die dann nur einige Sekunden sichtbar sind. Mittlerweile sind verschiedene Drittanbieter-Apps im Umlauf, mit denen Nutzer die Funktionalitäten des beliebten Dienstes erweitern können. Allerdings ist dies nicht ratsam, wie bei golem.de nachzulesen ist. Denn die vermeintlichen Lösungen für iOS sind nicht nur unsicher, sondern sie speichern zudem die Zugangsdaten der Anwender. Wie Sie und Ihr Kind sicher mit dem beliebten Messenger umgehen können, erfahren Sie in unserem Service-Überblick. (160317)

Treuhandbetrug

Polizei warnt vor falschen Dienstleisterseiten: Laut der Polizei Niedersachen setzen Cyber-Kriminelle bei vorgetäuschten Handeln falsche Treuhänder ein, um ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. Bei dem sogenannten Treuhandbetrug bieten Kriminelle Ware zum Kauf oder Verkauf an und kontaktieren ihre Opfer oftmals über bekannte, seriöse Verkaufsplattformen im Internet, beispielsweise für Autoverkäufe, Immobilien oder Kleinanzeigen. Als Verkäufer einer Ware geben die Betrüger vor, sich zeitweilig außer Landes zu befinden, weswegen der Kauf über einen Treuhänder oder Transportdienstleister abgewickelt werden sollte. Dieser wird über eine gut gestaltete Homepage als seriöses Unternehmen dargestellt. Sobald Interessenten ihr Geld überweisen, sind sie bereits in die Falle getappt, denn den angeblichen Treuhänder gibt es gar nicht. Manchmal gehen Kriminelle auch umgekehrt vor, indem sie Verkäufern vorgaukeln, dass sie das Geld für eine Ware bereits auf dem Konto eines seriösen Treuhänders eingezahlt hätten. Damit wollen sie erreichen, dass der Verkäufer die Ware unbezahlt versendet. Um sich vor solchen Betrügern zu schützen, sollten Sie bei Angeboten oder Kaufgesuchen aus dem Ausland oder in englischer Sprache vorsichtig sein. Außerdem sollten Sie nur bekannte und seriöse Zahlungs- beziehungsweise Treuhanddienste oder Transportdienstleister nutzen – um dies herauszufinden, hilft meist schon eine Recherche über Suchmaschinen. Prüfen Sie Schecks immer bei Ihrer Bank, bevor Sie Ware versenden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei nachzufragen und beispielsweise zugesandte Ausweiskopien überprüfen zu lassen. (160303)

Cybermobbing

Beleidigungen im Netz vermeiden: Das Internet bietet viele Chancen, die Kommunikation mit anderen Menschen einfacher, und schneller zu gestalten – im positiven, aber leider auch im negativen Sinne. Cybermobbing beispielsweise ist ein Phänomen, das besonders bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Die Initiative klicksafe führt auf, dass 38 Prozent der Jugendlichen jemanden kennen, der schon einmal Opfer von Beleidigungen oder Verleumdungen über das Internet wurde. 17 Prozent der Altergruppe der 12- bis 19-Jährigen waren sogar selbst davon betroffen. Für Jugendliche kann Mobbing im Netz schwerwiegende Folgen haben. Während die Verleumder die Möglichkeit haben, anonym zu bleiben, sind Betroffene einer großen Öffentlichkeit ausgesetzt, und das oftmals für lange Zeit. Denn bösartige Kommentare und Bilder lassen sich oft nicht endgültig aus dem Netz löschen. Mehr Informationen dazu und mit welchen Maßnahmen sich Cybermobbing vermeiden lässt, erfahren Sie auf der BSI-Webseite. (160218)

PIN-Management

Kostenloses Infomaterial der TU Darmstadt: Informatiker der TU Darmstadt haben auf Basis von Benutzerstudien und Umfragen Tipps erarbeitet, mit denen Anwender ihre PIN-Sicherheit erhöhen können. Denn immer noch gibt es Nutzer, die ihre PIN gemeinsam mit der Bankkarte aufbewahren oder leicht zu erratende PINs verwenden. In einem Flyer sind die wichtigsten Hinweise zum Thema PIN-Management zusammengefasst. Eine Privatsphären-freundliche Android-App zeigt auf, wie sich Nutzer eine PIN besser merken können. Das Informationsmaterial steht kostenlos zum Download bereit. (160218)

Kinderschutz

Wie der Nachwuchs das Internet sicher nutzen kann: PC, Smartphone und das Internet gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Dabei begegnen sie auch Inhalten, die nicht für ihr Alter geeignet sind. Zudem können sie leicht Opfer von betrügerischen E-Mails oder Werbeanzeigen werden, die dann beispielsweise über Schadsoftware Zugriff auf persönliche Daten nehmen oder zum Download von teuren Angeboten verleiten. Um Kinder und Jugendliche davor zu schützen, ist eine verantwortungsbewusste Medienerziehung in der Familie der sicherste Weg in die Online-Welt. Kindgerechte Angebote können den Nachwuchs zudem bei einem kompetenten und umsichtigen Umgang mit PC und Internet unterstützen. Wir haben Ihnen eine Checkliste erstellt, die Sie Punkt für Punkt mit Ihren Kindern besprechen können, um Ihnen die Gefahren der digitalen Welt bewusst zu machen. (160121)


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Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Hilfe · Verbraucherberatung · Ortsrecht · Recht · Hilfreiche Links

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