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IT-Sicherheit

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(Aktuelle Warnung!: E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern)
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'''IT-Sicherheit'''
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'''07.06.2012'''
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Der Programmcode des Spionagevirus „Flame“ umfasst 20 Megabyte, der des Banking-Trojaners „Tinba“ ist mit 20 Kilobyte tausendmal kleiner. Auch wenn die Schadprogramme technisch kaum vergleichbar sind – sie sind beide in der Lage private Daten auszuspähen und zu stehlen. Bei der medialen Aufmerksamkeit die so gennanten „Cyberwaffen“ wie Stuxnet, Duqu und Co. zuteil wird, sollten Anwender nicht vergessen: Im Cyberspace können auch die kleinen, alltäglichen Störenfriede großen Schaden anrichten.
'''24.05.2012'''
'''24.05.2012'''
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Welche Internetseiten hat wer wie lange besucht und welchen Links ist er gefolgt? Informationen zum Surfverhalten von Internetanwendern sind ein wertvolles Gut – für die seriöse Internetwirtschaft, aber auch für Cyberkriminelle.
Welche Internetseiten hat wer wie lange besucht und welchen Links ist er gefolgt? Informationen zum Surfverhalten von Internetanwendern sind ein wertvolles Gut – für die seriöse Internetwirtschaft, aber auch für Cyberkriminelle.
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'''26.04.2012'''
 
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Erst „Flashback“, dann „SabPub/SabPab“: Zwei Trojaner haben innerhalb weniger Wochen für Unruhe unter Anwendern von Apple-Betriebssystemen gesorgt. Hunderttausende Mac-Rechner wurden Teil von Botnetzen. Die Vorgänge zeigen, dass mutmaßliche Cyber-Kriminelle die als bisher als relativ sicher geltende Windows-Alternative als lohnendes Ziel entdeckt haben. Hier ist also erhöhte Wachsamkeit geboten.
 
'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
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= [https://www.buerger-cert.de/archiv.aspx?param=Wmr75oC1mx2faxfVcnecb3Z19AQwXkki Warnungen und aktuelle Informationen] =
= [https://www.buerger-cert.de/archiv.aspx?param=Wmr75oC1mx2faxfVcnecb3Z19AQwXkki Warnungen und aktuelle Informationen] =
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* '''Gefahr aus der Cloud:''' Wie Passwortdiebe Google Docs missbrauchen
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* '''DNS-Changer weiter bedrohlich:''' 20.000 Deutsche ab 9. Juli womöglich ohne Internet
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* '''Neue E-Mail-Welle:''' Banking-Trojaner in PDF-Rechnungen für "Zusatzdienstleistungen"
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* '''Update für Fritzbox:''' AVM behebt Sicherheitslücke in Routern
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* '''Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey veröffentlicht:''' Mozilla behebt mehrere Sicherheitslücken
* '''Reklame in der Wikipedia:''' Werbeeinblendung deutet auf Schadcode-Befall
* '''Reklame in der Wikipedia:''' Werbeeinblendung deutet auf Schadcode-Befall
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* '''Update für Skype für Linux:''' Sicherheitslücke in Programmbibliothek geschlossen
* '''Update für Skype für Linux:''' Sicherheitslücke in Programmbibliothek geschlossen
* '''Unsichere Telekom-WLAN-Router:''' Alle Updates liegen vor
* '''Unsichere Telekom-WLAN-Router:''' Alle Updates liegen vor
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* '''Skype-Missbrauch:''' Gehackte Version verrät IP-Adressen
 
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* '''Ransomware-Welle:''' Erpressungsversuch mit falschem Windows-Update
 
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* '''Kriminelle Premiere:''' Android-Malware erstmals per Drive-by-Download verteilt
 
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* '''Firefox-Add-on ShowIP:''' Plugin gibt besuchte URLs unbefugt weiter
 
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* '''Mangelhafte Telekom-WLAN-Router:''' Erste Patches veröffentlicht
 
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* '''Microsoft Patchday im Mai:''' Sieben Updates für Windows und Office
 
[[#top|↑ nach oben]]
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= PRISMA =
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== „Flame“ unter der Lupe ==
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'''Spionagevirus stellt keine Bedrohung für Privatanwender dar:'''
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Nach Ansicht des BSI ist der Spionagevirus „Flame“ keine Bedrohung für Privatanwender, dies sagte ein BSI-Sprecher in einem Interview mit der [http://www.derwesten.de/panorama/computervirus-flame-stellt-keine-gefahr-fuer-deutsche-privatnutzer-dar-id6707904.html Westdeutschen Allgemeinen Zeitung]. Es gebe zudem keine Erkenntnisse darüber, dass die IT-Systeme von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland mit dem Schadprogramm infiziert seien. Bis jetzt sind nur Schadensfälle aus dem Nahen Osten bekannt. Flame unterscheide sich grundlegend vom Virus Stuxnet, der gezielt industrielle Steuerungen sabotieren sollte. Flame hingegen sei darauf ausgerichtet, Spionage zu betreiben und auf verschiedenen Wegen so viele Informationen wie möglich bei den Betroffenen abzugreifen, so der BSI-Sprecher. Die Schadsoftware enthalte neben den Spionage-Funktionalitäten auch Funktionen zum Selbstschutz. Sie ist also so programmiert, dass eine Entdeckung, Auswertung und Analyse erheblich erschwert wird. Gängige Antivirensoftware sei gegen derartige Angriffsmethoden machtlos, sagt Mikko Hypponen, Forschungsleiter beim Antivirensoftwarehersteller F-Secure in einem Beitrag für das US-amerikanische [http://arstechnica.com/security/2012/06/why-antivirus-companies-like-mine-failed-to-catch-flame-and-stuxnet/ IT-Magazin arstechnica.com]. (120607)
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== Klein, aber gefährlich ==
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'''Miniatur Banking-Trojaner ist nur 20 Kilobyte groß:'''
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Er ist klein, aber deshalb nicht minder gefährlich: Experten vom IT-Sicherheitsdienstleister CSIS haben einen [http://www.csis.dk/en/csis/news/3566/ Banking-Trojaner] aufgespürt, der nur 20 Kilobyte groß ist. Das entspricht ungefähr der Datenmenge einer mit Text gefüllten Seite, erstellt mit digitaler Textverarbeitung. Trotz der Kürze des Schadcodes, soll der „Tiny Banker“ bzw. „Tinba“ getaufte Trojaner jede Menge Schaden anrichten können. Er manipuliere Online-Banking-Websites, um Man-in-the-Browser-Attacken durchzuführen, heißt es seitens CSIS. Er blende etwa zusätzliche Eingabefelder für TANs ein, mit denen mögliche Cyberkriminelle dann Überweisungen durchführen könnten. Zudem sei Tinba in der Lage, Passwörter auszuspionieren und den Netzwerkverkehr zu überwachen. Die gesammelten Daten werden über eine verschlüsselte Verbindung an einen entfernten Server übermittelt, welcher dem Minitrojaner per Update neue Befehle erteilen kann. Das Schadprogramm wird von gängigen Antiviren-Programmen erkannt. (120607)
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== Nachrichten, die sich selbst zerstören ==
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'''Dienst „Burn Note“ bietet Verfallsdatum für Textnachrichten:'''
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Nachrichten, die sich nach gewisser Zeit selbst zerstören - das kannte man bis jetzt nur aus der Fernsehserie bzw. der Kinofilmreihe „Mission Impossible“. Mit dem Onlinedienst „Burn Note“ kann sich nun jeder Anwender wie ein Geheimagent fühlen. Auf der Website burnnote.com können Anwender einen Text eingeben. Auf den Text erhält der Empfänger Zugriff über eine Kurz-URL, die er nur einmal aufrufen kann. Der Absender kann etwa festlegen, nach welcher Zeit der Text gelöscht wird, ob er kopiert werden darf oder ob der Text in kurz sichtbaren Fragmenten unterteilt dargestellt werden soll, um das Mitlesen durch Unbefugte zu erschweren. Nach Angaben der Betreiber werden die Nachrichten nur so lange auf den Burn-Note-Servern verschlüsselt gespeichert, bis die Nachricht abgerufen wurde. Wird sie gar nicht abgerufen, wird sie nach 72 Stunden automatisch gelöscht. Der Dienst kann anonym genutzt werden. Wer einen Account anlegt, erhält Nachricht darüber, sobald ein Empfänger eine URL geöffnet hat. Der weist [http://www.golem.de/news/burnnote-diese-nachricht-zerstoert-sich-in-3-minuten-selbst-1205-91911.html IT-Newsdienst golem.de] darauf hin, dass Burn Note eine verschlüsselte Kommunikation nicht ersetzen kann, aber eine Alternative für den Versand privater Nachrichten sei, die, wie es heißt, nicht „allzu sicher sein müssen“. Wie Sie E-Mails sicher verschlüsselt versenden können, erfahren Sie auf der [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/Verschluesseltkommunizieren/verschluesselt_kommunizieren_node.html Website BSI] im Kapitel „Verschlüsselt kommunizieren“. (120607)
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== Ältere Deutsche haben die sichersten Passwörter ==
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'''Studie untersucht 70 Millionen Yahoo-Zugansdaten:'''
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Eine Studie der britischen Universität Cambridge hat die Sicherheit von Passwörtern untersucht. Dafür standen rund 70 Millionen anonymisierte und verschlüsselte Accounts von Yahoo-Nutzern aus aller Welt zur Verfügung. Wie das [http://www.zdnet.de/news/41562630/studie-deutsche-ueber-55-waehlen-die-sichersten-passwoerter.htm Computer-Magazin zdnet.de] berichtet, konnte der Informatiker Joseph Bonneau auch demografische Daten zu den Accountbesitzern analysieren. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung: Ältere Anwender über 55 Jahre wählen häufiger sicherere Passwörter als Anwender unter 25 Jahre. Die sichersten Passwörter nutzen deutschsprachige und koreanisch sprechende Anwender, während indonesisch sprechende Yahoo-Nutzer die schwächsten Passwörter wählen. Wer seine Zugangsdaten häufiger ändert, tendiert überdies dazu sicherere Passwörter anzulegen. Zu mehr Sicherheit tendieren ebenso Anwender, die sich häufiger über verschiedene Computer bei Yahoo-Diensten anmelden. Eine Zusammenfassung der englischsprachigen Studie steht als PDF-Datei auf der Website der Universität Cambridge kostenlos zum [http://www.cl.cam.ac.uk/~jcb82/doc/B12-IEEESP-analyzing_70M_anonymized_passwords.pdf Download] bereit. Auf der [https://www.bsi-fuer-buerger.de/ContentBSIFB/MeinPC/Passwoerter/passwoerter.html Website BSI] erfahren Sie im Kapitel „Passwörter“ was ein sicheres Passwort ausmacht und was bei der Erstellung zu beachten ist. (120607)
== Vertrauen statt Verschlüsselung ==
== Vertrauen statt Verschlüsselung ==
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Die Kommunikation per E-Mail ist schnell, preiswert und praktisch. Nur  sicher ist sie nicht. Werden E-Mails unverschlüsselt verschickt, ist ihr Inhalt vor dem Zugriff Unbefugter schlecht geschützt. Sicherheit versprechen Verschlüsselungs- und Signaturdienste, die u.a. von den meisten Webmail-Diensten angeboten werden. Das Online-Magazin computerwoche.de stellt in einem [http://www.computerwoche.de/security/2510521/ Ratgeber]  die gängigen Techniken und Dienste vor, bewertet sie und gibt Tipps zur korrekten Nutzung. Ein Absatz widmet sich den Unterschieden, die sich beim sicheren E-Mail-Versand über Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem ergeben. Einen Überblick über Methoden zur E-Mail-Verschlüsselung liefert auch das Kapitel „Verschlüsselt kommunizieren“ [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/Verschluesseltkommunizieren/verschluesselt_kommunizieren_node.html] auf der Website BSI FUER BUERGER. (120524)
Die Kommunikation per E-Mail ist schnell, preiswert und praktisch. Nur  sicher ist sie nicht. Werden E-Mails unverschlüsselt verschickt, ist ihr Inhalt vor dem Zugriff Unbefugter schlecht geschützt. Sicherheit versprechen Verschlüsselungs- und Signaturdienste, die u.a. von den meisten Webmail-Diensten angeboten werden. Das Online-Magazin computerwoche.de stellt in einem [http://www.computerwoche.de/security/2510521/ Ratgeber]  die gängigen Techniken und Dienste vor, bewertet sie und gibt Tipps zur korrekten Nutzung. Ein Absatz widmet sich den Unterschieden, die sich beim sicheren E-Mail-Versand über Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem ergeben. Einen Überblick über Methoden zur E-Mail-Verschlüsselung liefert auch das Kapitel „Verschlüsselt kommunizieren“ [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/Verschluesseltkommunizieren/verschluesselt_kommunizieren_node.html] auf der Website BSI FUER BUERGER. (120524)
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'''Bluetooth sicher nutzen'''
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== Bluetooth sicher nutzen ==
'''Botfrei.de gibt Überblick über Technik und Anwendung:'''  
'''Botfrei.de gibt Überblick über Technik und Anwendung:'''  
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'''Illegale Vorgänge im Netz online melden:'''  
'''Illegale Vorgänge im Netz online melden:'''  
Einen ähnlichen Dienst wie das in der vorhergehenden Meldung genannte Projekt SIRT bietet der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco auch selbst an – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Auf der Website [http://www.internet-beschwerdestelle.de Internetbeschwerdestelle] können Anwender Beschwerden einreichen über illegale, volksverhetzende, pornografische, Gewalt darstellende (und mehr) Inhalte. Sie können wählen, wo sie diese Inhalte gefunden haben, etwa auf einer Website, in einer E-Mail, in einer Tauschbörse oder in einem Forum. Wenn die Beschwerde die geforderten Mindestangaben enthält und bestimmten rechtlichen Bewertungskriterien zufolge gerechtfertigt ist, erfolgt eine rechtliche Prüfung der Inhalte seitens des eco. Als Resultat am Ende einer solchen Prüfung kann etwa eine Strafanzeige gegen den Urheber von Inhalten stehen, wenn diese strafrechtlich relevant sind. (120510)
Einen ähnlichen Dienst wie das in der vorhergehenden Meldung genannte Projekt SIRT bietet der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco auch selbst an – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Auf der Website [http://www.internet-beschwerdestelle.de Internetbeschwerdestelle] können Anwender Beschwerden einreichen über illegale, volksverhetzende, pornografische, Gewalt darstellende (und mehr) Inhalte. Sie können wählen, wo sie diese Inhalte gefunden haben, etwa auf einer Website, in einer E-Mail, in einer Tauschbörse oder in einem Forum. Wenn die Beschwerde die geforderten Mindestangaben enthält und bestimmten rechtlichen Bewertungskriterien zufolge gerechtfertigt ist, erfolgt eine rechtliche Prüfung der Inhalte seitens des eco. Als Resultat am Ende einer solchen Prüfung kann etwa eine Strafanzeige gegen den Urheber von Inhalten stehen, wenn diese strafrechtlich relevant sind. (120510)
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== Trotz Warnung in die Falle getappt ==
 
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'''Laut BGH-Urteil haften Bankkunden für Fahrlässigkeiten beim Online-Banking:'''
 
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Opfer von Online-Banking-Betrug können nicht in jedem Fall auf die Rückerstattung der verlorenen Geldbeträge durch die Bank hoffen. Dies ist ein Fazit aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 24. April 2012, das in einer [http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=60048&pos=0&anz=50 Pressemeldung] zusammengefasst wird. Verhandelt wurde der Fall eines Bankkunden, dessen Computer mit Malware infiziert wurde. Diese leitete den Anwender bei Aufruf des Online-Banking-Portals auf eine manipulierte Website in der Optik der Hausbank um. Das Programm forderte den Anwender auf, zehn Transaktionsnummern in ein Feld einzugeben. Mithilfe dieser TANs konnten sich die Angreifer 5000 Euro vom Anwenderkonto überweisen. Die Bank ist in diesem Fall nicht zur Erstattung des Verlustes verpflichtet. Sie hat Anwender im Log-in-Bereich der Online-Banking-Website ausdrücklich mit dem Hinweis gewarnt: „Derzeit sind vermehrt Schadprogramme und sogenannte Phishing-Mails in Umlauf, die Sie auffordern, mehrere Transaktionsnummern oder gar Kreditkartendaten in ein Formular einzugeben. Wir fordern Sie niemals auf, mehrere TAN gleichzeitig preiszugeben! Auch werden wir Sie niemals per E-Mail zu einer Anmeldung im ...Net-Banking auffordern!“. Dem BGH zufolge habe der Kunde fahrlässig gehandelt: „Er hat die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen, indem er beim Log-In-Vorgang, also nicht in Bezug auf einen konkreten Überweisungsvorgang, trotz des ausdrücklichen Warnhinweises der Bank gleichzeitig zehn TAN eingegeben hat“. Der klagende Anwender habe damit keinen Anspruch auf Erstattung des verlorenen Geldes. Auf den Webseiten von BSI FUER BUERGER erhalten Anwender Hinweise zur sicheren Handhabung des [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/SicherheitImNetz/OnlineBanking/onlinebanking_node.html Online-Bankings] und zu [https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/MeinPC/Schutzprogramme/schutzprogramme_node.html Schutzprogrammen], die vor Angriffen durch Cyberkriminelle schützen. (120426)
 
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== Kritik an Datenschutz in Apples iCloud ==
 
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'''Verschlüsselt, aber nicht sicher:'''
 
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Die Nutzungsbedingungen für [http://www.apple.com/legal/icloud/de/terms.html Apples iCloud] geraten in die Kritik. Nachdem bereits im Januar [http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Software-Test-Telekom-Cloud-Mediencenter-7009906.html computerbild.de] im Rahmen eines Produktvergleichs die Datenschutzvereinbarung aus juristischer Sicht negativ bewertet hat, übt nun auch das US-amerikanische IT-Fachmagazin [http://arstechnica.com/apple/news/2012/04/apple-holds-the-master-key-when-it-comes-to-icloud-security-privacy.ars arstechnica.com] Kritik. Laut [http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,825687,00.html spiegel.de] erklärt Apple, dass Dokumente, Backup-Daten, Kontakte, Kalender und Standortdaten verschlüsselt in der iCloud gespeichert werden. Dass Anwenderdaten nicht vom Kunden selbst, sondern vom Cloud-Anbieter verschlüsselt werden, ist nicht ungewöhnlich und die Bedingungen dafür werden etwa im Eckpunktepapier des BSI zum Thema [https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Mindestanforderungen/Eckpunktepapier-Sicherheitsempfehlungen-CloudComputing-Anbieter.pdf?__blob=publicationFile Cloud Computing] beschrieben. Apple nimmt sich jedoch das Recht, die Daten jederzeit wieder zu entschlüsseln, etwa um sie an Dritte weiterzugeben. So heißt es in der Datenschutzrichtlinie: „Sie willigen außerdem ein, dass diese Daten in die USA oder in andere Länder übermittelt werden können, um von Apple, seinen verbundenen Unternehmen und/oder deren Dienstleistern gespeichert, verarbeitet und genutzt zu werden.“ Den Zugriff auf das Anwender-Konto und die Weitergabe der Inhalte behält sich Apple für die Fälle vor, für die „dies vernünftigerweise erforderlich oder angemessen“ ist bzw. wenn dies notwendig ist, etwa um Straftaten zu verhindern oder aufzudecken. (120413)
 
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== Warum E-Mails im Spam-Ordner landen ==
 
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'''Google-Mail erklärt automatischen Filter:'''
 
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Google erklärt Nutzern seines E-Mail-Dienstes Google-Mail neuerdings, warum elektronische Post im Spam gelandet ist. Wer eine Spam-Mail öffnet, findet zwischen der Adresszeile und dem Text einen Kasten mit dem Titel „Warum ist diese E-Mail im Spamordner?“ sowie eine kurze Begründung und bei bestimmten Spam-Mails auch Handlungsanweisungen und Sicherheitstipps. Wer weiterführende Informationen wünscht, kann über einen Link zu den Hilfe-Seiten von Google gelangen. Dort gibt es beispielsweise detaillierte Erläuterungen zu den verschiedenen Arten von Spam-Mails und die von ihnen ausgehenden Risiken. Google hat den neuen Service im firmeneigenen [http://gmailblog.blogspot.de/2012/03/learn-why-message-ended-up-in-your-spam.html Blog] vorgestellt. Ziel sei es, den Anwendern Gelegenheit zu geben sich näher mit den Bedrohungen durch Spam auseinandersetzen. (120329)
 
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== Secunias Personal Software Inspector ==
 
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'''Freeware sucht nach alter Software:'''
 
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Wer wissen möchte, ob all seine Programme auf dem neuesten Stand sind oder eventuell hier und da ein Update nötig ist, dem empfiehlt [http://www.heise.de/security/meldung/Vereinfachtes-Stopfen-von-Sicherheitsluecken-1443821.html heise security] und das [https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Themen/Cyber-Sicherheit/Empfehlungen/produktkonfiguration/BSI-E-CS-001.html Bundesamt für Sicherheit in der Informationestechnik] in seinen Empfehlungen für PCs unter Microsoft Windows - für Privatanwender das für Privatanwender kostenlose Tool Personal Software Inspector (PSI) von Secunia. Der PSI überprüft Windows-Rechner auf Sicherheitslücken im Betriebssystem und in installierten Anwendungen. Das Programm durchsucht dabei Verzeichnisse nur nach ausführbaren Dateien, laut heise security bleiben persönliche Einstellungen unangetastet. Nach erfolgtem Scan lädt das Programm fehlende Aktualisierungen herunter oder bietet dem Anwender Links zu Aktualisierungen an. Der PSI kann von der [http://secunia.com/vulnerability_scanning/personal/ Secunia-Website] heruntergeladen werden. (120315)
 
== Eltern-Leitfaden "Kinder sicher im Netz begleiten" erschienen ==
== Eltern-Leitfaden "Kinder sicher im Netz begleiten" erschienen ==

Version vom 10:41, 7. Jun. 2012


IT-Sicherheit

07.06.2012

Der Programmcode des Spionagevirus „Flame“ umfasst 20 Megabyte, der des Banking-Trojaners „Tinba“ ist mit 20 Kilobyte tausendmal kleiner. Auch wenn die Schadprogramme technisch kaum vergleichbar sind – sie sind beide in der Lage private Daten auszuspähen und zu stehlen. Bei der medialen Aufmerksamkeit die so gennanten „Cyberwaffen“ wie Stuxnet, Duqu und Co. zuteil wird, sollten Anwender nicht vergessen: Im Cyberspace können auch die kleinen, alltäglichen Störenfriede großen Schaden anrichten.

24.05.2012

Ein Drittel der Deutschen nutzt nach eigener Aussage jede freie Minute, um ins Internet zu gehen. Durchschnittlich ist jeder Bundesbürger 140 Minuten pro Tag online. Wer das Internet derart intensiv nutzt, darf die IT-Sicherheit nicht vergessen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, nutzt jedoch jeder fünfte Anwender nicht einmal einen Virenschutz und eine Firewall.

10.05.2012

Welche Internetseiten hat wer wie lange besucht und welchen Links ist er gefolgt? Informationen zum Surfverhalten von Internetanwendern sind ein wertvolles Gut – für die seriöse Internetwirtschaft, aber auch für Cyberkriminelle.

BSI-Gesetz

Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern. Ob Sie alle nötigen Maßnahmen für den Basisschutz getroffen haben, können Sie anhand einer Checkliste auf der BSI-Web-Seite überprüfen.

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Aktuelle Warnung!

Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

Aktuell versuchen Betrüger per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Ihre Masche: Sie geben sich per E-Mail als „Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)“ aus und geben vor, die betroffenen Bürger hätten zuviel Einkommensteuer gezahlt. Um diese nun zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Sicherheitscode gemacht werden sollen.

Das BZSt warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das BZSt, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

Fremdes Foto auf Facebook-Pinnwand: Ein Klick und Hunderte Euro sind weg

Aggressiver Computervirus stark verbreitet - immer neue Varianten

Seit April 2011 ist ein besonders aggressiver Computervirus aktiv. Der Virus legt den infizierten Computer lahm, indem dieser durch eine Bildschirmeinblendung blockiert wird.

Die Bildschirmmeldung gibt vor, von der Bundespolizei oder vom Bundeskriminalamt zu stammen. Sie fordert den Benutzer auf, einen Geldbetrag in Höhe von anfänglich 100 Euro über die Prepaid-Zahlsysteme Ukash oder PaySafe-Card zu entrichten, damit der PC wieder freigeschaltet wird. Eine Zahlung an die Täter bewirkt jedoch nichts! Das Geld ist verloren und der Computer bleibt weiterhin gesperrt.

Es sind inzwischen 13 verschiedene Varianten dieser Bildschirmmeldungen bekannt, die sich anhand des Textes (zum Teil in englischer oder spanischer Sprache) und der Mailadresse für den Prepaidcode unterscheiden.

Den Tätern scheinen inzwischen 100 Euro jedoch nicht zu reichen. Die neueste Variante des Virus verlangt bis zu 500 Euro für die Freischaltung des Computers.

Die Infizierung erfolgt unter anderem durch Besuche von Video-Kinofilmportalen und Pornoseiten, die auch illegale Downloads anbieten. Seit neuestem sind vermehrt Fälle bekannt geworden, in denen eine Infektion beim Anklicken eines Links bei Facebook mit der Fragestellung "Bist du das auf dem Bild?" erfolgte.

Beim LKA NI ist aus diesem Anlass seit Mai eine Ermittlungsgruppe eingerichtet worden, die bundesweit alle Fälle dieser Art bearbeitet. Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Verursachern um ein internationales Tätergeflecht handelt, so dass auch intensiv mit ausländischen Polizeibehörden zusammengearbeitet werden muss.

Betroffenen Bürgern wird empfohlen bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle eine Strafanzeige zu erstatten. Dort bekommt man auch Tipps und Ratschläge wie der Virus wieder entfernt werden kann.

Verschiedene Möglichkeiten zum Entfernen des Trojaners findet man auch im Internet, z.B. auf der Internetseite www.botfrei.de.

Aktuelle Infos

Extraausgabe

25.04.2012 Schwachstelle in von der Telekom vertriebenen WLAN-Routern

Standard-PIN erlaubt Zugriff auf Netzwerke: Mehrere von der Telekom vertriebene WLAN-Router (Speedport W 504V, Speedport W 723 Typ B und Speedport W 921V) haben nach Informationen der Telekom eine Schwachstelle, die den unautorisierten Zugriff auf interne Netzwerke ermöglicht. Der Grund ist ein Fehler in der WPS-PIN-Methode, die Nutzern eine vereinfachte Einrichtung ihres WLANs ermöglicht. Da in diesen Routern die gleiche WPS-PIN existiert, könnte ein Angreifer sich unautorisiert mit dem internen Netzwerk verbinden. Anschließend kann er über den Internet-Zugang im Internet surfen und auf die Dateien von Netzwerkfestplatten oder freigegebenen Ordnern zugreifen. Von der beschriebenen Sicherheitslücke sind Anwender betroffen, die die oben genannten Modelle nutzen. Die Bezeichnung finden Sie auf dem Router (z.B. auf dem Typenschild des Routers auf der Rückseite

[1]). Nutzer der beiden WLAN-Router Speedport W 504V und Speedport W 723V Typ B sollten vorübergehend über die Konfigurations-Weboberfläche des Geräts die WPS-Funktionalität deaktivieren.

Hingegen ist auf dem Modell Speedport W 921V eine Deaktivierung von WPS nicht möglich, und auch das Ändern der PIN schließt die Lücke nicht. Deshalb können sich Betroffene momentan nur durch die Abschaltung des WLANs schützen. Eine Beschreibung des Vorgehens findet sich in der Bedienungsanleitung

[2]. Nach der Abschaltung des WLANs können Anwender kabelgebunden ins Internet gehen. Um durch zukünftige Firmware-Updates geschützt zu werden, sollte man sicherstellen, dass die Funktion automatischer Updates aktiviert ist. [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9]

04.04.2012 Trojaner nutzen verstärkt Schwachstellen alter Java-Versionen

Wichtige Java-Sicherheitsupdates verfügbar: Die Ausnutzung von kritischen Schwachstellen alter Java-Versionen hat in letzter Zeit rasant zugenommen. Aktuell gefährdet eine kritische Schwachstelle sowohl Mac- als auch Windows-Nutzer.

Eine Ausnutzung der Schwachstelle ist bereits über den Besuch von manipulierten Webseiten möglich.

Zunächst sollten Sie prüfen, ob die Java-Laufzeitumgebung für Ihre Arbeit am PC benötigt wird. Wer auf Java verzichten kann, sollte dies tun.

Für Anwender, die die Software benötigen, ist es dringend ratsam, diese gemäß den Möglichkeiten Ihres Betriebssystems auf dem aktuellsten Stand zu halten. Ob eine aktuelle Java-Version installiert ist, können Sie auf der Webseite des Java-Anbieters Oracle überprüfen

Für Microsoft Windows stehen mit Java Version 6 Update 31 und Version 7 Update 3 seit Februar schützende Updates zur Verfügung. In den Java-Einstellungen von Windows sollte unter "Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Java" die Option des automatischen Updates angewählt werden. Als Nutzer von Microsoft Windows besteht für Sie ein großes Risiko, da die Schwachstelle mittlerweile von sogenannten "Exploit Packs" verwendet wird, die der vereinfachten Generierung von Schadprogrammen dienen.

Auch der Mac-Trojaner "Flashback" nutzt die kritische Java-Schwachstelle aus. Flashback ist eine weit entwickelte Schadsoftware, die in Apple Mac OS X eingebaute Schutzmaßnahmen umgehen kann. Auch Mac OS X Anwender haben nun die Möglichkeit, verwundbare Java Versionen zu aktualisieren

Dies geschieht unter Mac OS X am einfachsten über die integrierte Funktion "Software Aktualisierung" des Betriebssystems

Einen gewissen Schutz bieten die Browser von Mozilla und Google. In der aktuellen Version von Mozilla Firefox werden unsichere Plugins (z.B. alte Java-Versionen) durch eine Blockliste gesperrt

In Google Chrome ist Java standardmäßig deaktiviert, die Ausführung von Java-Inhalten muss vom Nutzer im Bedarfsfall manuell freigegeben werden.

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Warnungen und aktuelle Informationen

  • Gefahr aus der Cloud: Wie Passwortdiebe Google Docs missbrauchen
  • DNS-Changer weiter bedrohlich: 20.000 Deutsche ab 9. Juli womöglich ohne Internet
  • Neue E-Mail-Welle: Banking-Trojaner in PDF-Rechnungen für "Zusatzdienstleistungen"
  • Update für Fritzbox: AVM behebt Sicherheitslücke in Routern
  • Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey veröffentlicht: Mozilla behebt mehrere Sicherheitslücken
  • Reklame in der Wikipedia: Werbeeinblendung deutet auf Schadcode-Befall
  • WhatsAPP unsicher: Spionage-Software liest Nachrichten mit
  • Fritzbox-Router geben sensible Daten Preis: Deaktivierung des Medienservers schafft Abhilfe
  • mTANs im Visier: Man-in-the-Browser-Attacke auf deutsche Online-Banking-Kunden
  • Flashback-Trojaner: Update nun auch für Mac OS X 10.5 Leopard
  • Update für Skype für Linux: Sicherheitslücke in Programmbibliothek geschlossen
  • Unsichere Telekom-WLAN-Router: Alle Updates liegen vor

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Links zu IT-Themen · Hilfe, Tipps und Tricks · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

„Flame“ unter der Lupe

Spionagevirus stellt keine Bedrohung für Privatanwender dar: Nach Ansicht des BSI ist der Spionagevirus „Flame“ keine Bedrohung für Privatanwender, dies sagte ein BSI-Sprecher in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Es gebe zudem keine Erkenntnisse darüber, dass die IT-Systeme von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland mit dem Schadprogramm infiziert seien. Bis jetzt sind nur Schadensfälle aus dem Nahen Osten bekannt. Flame unterscheide sich grundlegend vom Virus Stuxnet, der gezielt industrielle Steuerungen sabotieren sollte. Flame hingegen sei darauf ausgerichtet, Spionage zu betreiben und auf verschiedenen Wegen so viele Informationen wie möglich bei den Betroffenen abzugreifen, so der BSI-Sprecher. Die Schadsoftware enthalte neben den Spionage-Funktionalitäten auch Funktionen zum Selbstschutz. Sie ist also so programmiert, dass eine Entdeckung, Auswertung und Analyse erheblich erschwert wird. Gängige Antivirensoftware sei gegen derartige Angriffsmethoden machtlos, sagt Mikko Hypponen, Forschungsleiter beim Antivirensoftwarehersteller F-Secure in einem Beitrag für das US-amerikanische IT-Magazin arstechnica.com. (120607)

Klein, aber gefährlich

Miniatur Banking-Trojaner ist nur 20 Kilobyte groß: Er ist klein, aber deshalb nicht minder gefährlich: Experten vom IT-Sicherheitsdienstleister CSIS haben einen Banking-Trojaner aufgespürt, der nur 20 Kilobyte groß ist. Das entspricht ungefähr der Datenmenge einer mit Text gefüllten Seite, erstellt mit digitaler Textverarbeitung. Trotz der Kürze des Schadcodes, soll der „Tiny Banker“ bzw. „Tinba“ getaufte Trojaner jede Menge Schaden anrichten können. Er manipuliere Online-Banking-Websites, um Man-in-the-Browser-Attacken durchzuführen, heißt es seitens CSIS. Er blende etwa zusätzliche Eingabefelder für TANs ein, mit denen mögliche Cyberkriminelle dann Überweisungen durchführen könnten. Zudem sei Tinba in der Lage, Passwörter auszuspionieren und den Netzwerkverkehr zu überwachen. Die gesammelten Daten werden über eine verschlüsselte Verbindung an einen entfernten Server übermittelt, welcher dem Minitrojaner per Update neue Befehle erteilen kann. Das Schadprogramm wird von gängigen Antiviren-Programmen erkannt. (120607)

Nachrichten, die sich selbst zerstören

Dienst „Burn Note“ bietet Verfallsdatum für Textnachrichten: Nachrichten, die sich nach gewisser Zeit selbst zerstören - das kannte man bis jetzt nur aus der Fernsehserie bzw. der Kinofilmreihe „Mission Impossible“. Mit dem Onlinedienst „Burn Note“ kann sich nun jeder Anwender wie ein Geheimagent fühlen. Auf der Website burnnote.com können Anwender einen Text eingeben. Auf den Text erhält der Empfänger Zugriff über eine Kurz-URL, die er nur einmal aufrufen kann. Der Absender kann etwa festlegen, nach welcher Zeit der Text gelöscht wird, ob er kopiert werden darf oder ob der Text in kurz sichtbaren Fragmenten unterteilt dargestellt werden soll, um das Mitlesen durch Unbefugte zu erschweren. Nach Angaben der Betreiber werden die Nachrichten nur so lange auf den Burn-Note-Servern verschlüsselt gespeichert, bis die Nachricht abgerufen wurde. Wird sie gar nicht abgerufen, wird sie nach 72 Stunden automatisch gelöscht. Der Dienst kann anonym genutzt werden. Wer einen Account anlegt, erhält Nachricht darüber, sobald ein Empfänger eine URL geöffnet hat. Der weist IT-Newsdienst golem.de darauf hin, dass Burn Note eine verschlüsselte Kommunikation nicht ersetzen kann, aber eine Alternative für den Versand privater Nachrichten sei, die, wie es heißt, nicht „allzu sicher sein müssen“. Wie Sie E-Mails sicher verschlüsselt versenden können, erfahren Sie auf der Website BSI im Kapitel „Verschlüsselt kommunizieren“. (120607)

Ältere Deutsche haben die sichersten Passwörter

Studie untersucht 70 Millionen Yahoo-Zugansdaten: Eine Studie der britischen Universität Cambridge hat die Sicherheit von Passwörtern untersucht. Dafür standen rund 70 Millionen anonymisierte und verschlüsselte Accounts von Yahoo-Nutzern aus aller Welt zur Verfügung. Wie das Computer-Magazin zdnet.de berichtet, konnte der Informatiker Joseph Bonneau auch demografische Daten zu den Accountbesitzern analysieren. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung: Ältere Anwender über 55 Jahre wählen häufiger sicherere Passwörter als Anwender unter 25 Jahre. Die sichersten Passwörter nutzen deutschsprachige und koreanisch sprechende Anwender, während indonesisch sprechende Yahoo-Nutzer die schwächsten Passwörter wählen. Wer seine Zugangsdaten häufiger ändert, tendiert überdies dazu sicherere Passwörter anzulegen. Zu mehr Sicherheit tendieren ebenso Anwender, die sich häufiger über verschiedene Computer bei Yahoo-Diensten anmelden. Eine Zusammenfassung der englischsprachigen Studie steht als PDF-Datei auf der Website der Universität Cambridge kostenlos zum Download bereit. Auf der Website BSI erfahren Sie im Kapitel „Passwörter“ was ein sicheres Passwort ausmacht und was bei der Erstellung zu beachten ist. (120607)

Vertrauen statt Verschlüsselung

Fraunhoferstudie sieht Sicherheitsmängel bei Cloud-Speicherdiensten: Einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) zufolge ist die Sicherheit von Cloud-Speicherdiensten oft mangelhaft. Das Institut hatte verschiedene Anbieter getestet. Das Ergebnis: Keiner der geprüften Anbieter konnte die gestellten Sicherheitsanforderungen vollständig erfüllen, teilweise fehlte eine ordentliche Verschlüsselung. Neben Marktführer Dropbox prüfte das Fraunhofer SIT die Sicherheit sechs weiterer Cloud-Speicherdienste, dazu gehörten CloudMe, CrashPlan, Mozy, TeamDrive, Ubuntu One und der Schweizer Anbieter Wuala. Neben technischen Mängeln fanden die Tester Schwächen in der Benutzerführung. Letzteres kann dazu führen, dass sich vertrauliche Daten mithilfe von Suchmaschinen finden lassen, so die Studie. Die Tester prüften vor allem die Verschlüsselung der Daten sowie die Absicherung der Kommunikation. Jeder Anbieter weist hier Sicherheitsmängel auf. Laut Studie verwenden manche Anbieter bei der Absicherung der Datenübertragung in die Cloud keines der sicheren Standard-Protokolle. Viele Anbieter verschlüsseln die Daten zudem erst, wenn sie in der Cloud sind. „Der Anbieter bekommt die Daten also im Klartext, und der Nutzer muss dann darauf vertrauen, dass vertrauliche Daten auch vertraulich bleiben“, sagt Institutsleiter Michael Waidner. Eine Zusammenfassung der Studie mit Bewertungen einzelner Anbieter ist als PDF-Download beim Fraunhofer SIT verfügbar. (120524)

Sicher per E-Mail kommunizieren

Computerwoche.de informiert über Verschlüsselungsmethoden: Die Kommunikation per E-Mail ist schnell, preiswert und praktisch. Nur sicher ist sie nicht. Werden E-Mails unverschlüsselt verschickt, ist ihr Inhalt vor dem Zugriff Unbefugter schlecht geschützt. Sicherheit versprechen Verschlüsselungs- und Signaturdienste, die u.a. von den meisten Webmail-Diensten angeboten werden. Das Online-Magazin computerwoche.de stellt in einem Ratgeber die gängigen Techniken und Dienste vor, bewertet sie und gibt Tipps zur korrekten Nutzung. Ein Absatz widmet sich den Unterschieden, die sich beim sicheren E-Mail-Versand über Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem ergeben. Einen Überblick über Methoden zur E-Mail-Verschlüsselung liefert auch das Kapitel „Verschlüsselt kommunizieren“ [10] auf der Website BSI FUER BUERGER. (120524)

Bluetooth sicher nutzen

Botfrei.de gibt Überblick über Technik und Anwendung: Bluetooth ist ein Funkstandard, der ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. Mit Bluetooth können kleine Datenmengen über kurze Distanzen übertragen werden. Bluetooth lässt sich deshalb hervorragend nutzen, um etwa Kontakte, Klingeltöne und andere Daten zwischen mobilen Endgeräten auszutauschen oder drahtlose Headsets zu betreiben. Der Artikel „Bluetooth – ein sicherer Standard?“, erschienen auf botfrei.de, klärt über Nutzen und Risiken der etablierten Funktechnik auf, zeigt beispielhaft Anwendungen und gibt Ratschläge zur sicheren Nutzung. Die wichtigsten Sicherheitshinweise für mobiles Telefonieren und mobiles Internet sind darüber hinaus auf der Website BSI nachzulesen. (120524)

Jeder fünfte Internetnutzer surft völlig schutzlos

Bitcom-Umfrage deckt Sicherungslücken auf: Fast jeder fünfte Internetnutzer surft völlig ungeschützt durch das Internet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bitkom, dem Verband der deutschen Hightech-Branche. 18 Prozent haben weder Virenschutz noch Firewall auf dem Privatrechner installiert. Im vergangenen Jahr waren es mit 21 Prozent geringfügig mehr. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Jeder vierte Surfer (28 Prozent) hat keinen Virenschutz und fast jeder Dritte (30 Prozent) keine Firewall. Laut Umfrage nutzt jeder fünfte Surfer (20 Prozent) ein kostenpflichtiges Virenschutzprogramm, fast jeder zweite (48 Prozent) einen kostenlosen Schutz gegen Viren. Bei gut jedem Dritten (36 Prozent) sind Virenschutz und Firewall im Betriebssystem integriert. Insbesondere bei neuen Betriebssystemen werden Virenschutz und Firewall den Käufern kostenlos mit angeboten, so der Bitkom. Mehr als jeder Vierte (29 Prozent) nutzt ein Sicherheitspaket seines Internet-Dienstleisters. Die Provider bieten solche Dienste an, je nach Produkt gegen einen kleinen Aufpreis. Mehr zum Thema Virenschutz und Firewall lesen Sie auf der Website BSI. (120524)

„Pulse“

Online-Tool prüft Sicherheit von SSL-Verschlüsselungen: Viele Websites sind mit dem Protokoll Secure Sockets Layer (SSL) verschlüsselt, etwa Portale zum Online-Banking. Doch dass die Verschlüsselung wirklich sauber implementiert und dadurch wirksam ist, ist allein durch das Vorhandensein der Verschlüsselung noch nicht garantiert. Deshalb hat die Initiative „Trustworthy Internet Movement“ – nach eigenen Angaben unabhängig und nicht profitorientiert – jetzt eine Website mit dem Namen „Pulse“ vorgestellt, die Fehler in der SSL-Verschlüsselung aufdecken soll. So berichtet es unter anderem das IT-News-Portal ZDNet. Es zitiert den Gründer von Trustworthy Internet Movement Philippe Courtot mit der Aussage: „Es war frustrierend zu sehen, bei wie vielen Sites SSL nicht korrekt umgesetzt wurde.“ Auf der Website Pulse können Nutzer eine Internetadresse eingeben und diese auf korrekte SSL-Implementierung hin prüfen lassen. Pulse prüft aber auch selbst kontinuierlich Websites. (120510)

„Virenscanner-Batallion“

Online-Tool prüft Internetseiten auf betrügerische Inhalte: Schadsoftware installiert sich auf dem Computer im Vorbeisurfen – das gehört zu den häufigsten Infektionsmethoden. So reicht es manchmal aus, eine infizierte Website zu besuchen, dass sich ein Trojaner auf dem System des Anwenders einnistet. Um dieser Form der Infektion entgegenzuwirken, weist das Blog des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco auf einen Service des Community-Projekts „Security Incident Reporting Service“ (SIRT) hin. Dessen „Virenscanner-Batallion“, so ist auf dem Blog zu lesen, würde Internseiten auf Drive-by-Downloads, Phishing, Malware, etc. hin untersuchen. Anwender können jede beliebige Internetadresse in das Suchfeld eingeben. Senden sie die URL ab, erscheint der Hinweis „Vielen Dank! Die Webseite wird überprüft.“ Wird das System SIRT fündig, wird die Sicherheitsabteilung des Providers benachrichtigt, bei der die Website gehostet ist. Sollte sich der Verdacht des Befalls mit Schadsoftware bestätigen, wird der entsprechende Inhalt entfernt. Der Anwender hat also keinen unmittelbaren Nutzen, wenn er SIRT eine verdächtige Website mitteilt – er hilft aber, das Internet insgesamt auf lange Sicht sicherer zu machen. (120510)

Internetbeschwerdestelle.de

Illegale Vorgänge im Netz online melden: Einen ähnlichen Dienst wie das in der vorhergehenden Meldung genannte Projekt SIRT bietet der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco auch selbst an – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Auf der Website Internetbeschwerdestelle können Anwender Beschwerden einreichen über illegale, volksverhetzende, pornografische, Gewalt darstellende (und mehr) Inhalte. Sie können wählen, wo sie diese Inhalte gefunden haben, etwa auf einer Website, in einer E-Mail, in einer Tauschbörse oder in einem Forum. Wenn die Beschwerde die geforderten Mindestangaben enthält und bestimmten rechtlichen Bewertungskriterien zufolge gerechtfertigt ist, erfolgt eine rechtliche Prüfung der Inhalte seitens des eco. Als Resultat am Ende einer solchen Prüfung kann etwa eine Strafanzeige gegen den Urheber von Inhalten stehen, wenn diese strafrechtlich relevant sind. (120510)

Eltern-Leitfaden "Kinder sicher im Netz begleiten" erschienen

Wissen rund ums WWW: Nur wenn Eltern sich mit den Neuen Medien beschaeftigen und hier Kompetenzen erwerben, koennen sie auch ihren Kindern helfen, sich sicher im Internet zu bewegen - das ist die Meinung der Initiative Klicksafe der Landesmedienanstalten Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Nun hat Klicksafe den Leitfaden "Internetkompetenz fuer Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" veroeffentlicht. Er kann auf klicksafe.de als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Auf 34 Seiten erfahren Eltern das Wesentliche u.a. zu den Themen "Social Web", "Online Games", "Problematische Inhalte und Jugendschutz", "Filter und technischer Schutz" und "Kostenfallen im Netz". Abgerundet wird der Leitfaden durch Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen und eine Checkliste. (111013)

Webseite fuer Kinder und Eltern

surfen-ohne-risiko.net: Das Bundesfamilienministerium geht mit einem neuen Internetangebot fuer Eltern und Kinder online: Auf surfen-ohne-risiko koennen Familien sich ueber den sicheren Umgang mit dem World Wide Web informieren. Mithilfe eines speziellen Moduls ist es ausserdem moeglich, sich eine individuelle Startseite zu erstellen: Kindgerechte Nachrichten, Kinderchat, Kindermail, Surf-Tipps und Spiele koennen ganz einfach per Mausklick wie auf einer Magnetwand zusammengestellt werden. In verschiedenen Quizzes zu den Themenbereichen "Surfen", "Chatten" und "Spielen" koennen Kinder und Eltern ausserdem ihr eigenes Wissen testen. Kurzfilme zu den genannten Bereichen klaeren ueber verschiedene Gefahren auf. (110303)

Broschüre rund um Rechtsfragen im Netz

Rechte und Pflichten: "Darf ich Fotos anderer Personen auf Facebook veroeffentlichen?", "Wie reagiere ich, wenn ich eine Abmahnung geschickt bekomme?" Diese und andere Fragen beantwortet die Broschuere "Spielregeln im Internet - Durchblicken im Rechte-Dschungel" der EU-Initiative klicksafe und des Online-Portals iRights.info. Die Experten klaeren in acht Themenschwerpunkten ueber Rechte und Pflichten auf, die man als Internetnutzer hat, und geben nuetzliche Tipps. Schwerpunkte sind beispielsweise Datenschutz in sozialen Netzwerken, Cyberbullying oder Internet-Downloads. Die Broschuere steht auf der Klicksafe-Seite als PDF zum Download bereit oder kann dort als Printversion bestellt werden. (101125)

Anti-Botnet-Beratungszentrum online

www.botfrei.de: Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) hat ein Anti-Botnet-Beratungszentrum eingerichtet. Internetnutzer, deren Rechner mit einem so genannten "Bot", also einem zentral fernsteuerbaren Botnetz-Schadprogramm, infiziert sind, finden auf der Internetseite Botfrei Hilfe. Dort gibt es Anleitungen und Programme, mit denen der Computer von den Schadprogrammen befreit werden kann. Eine telefonische Hotline unterstuetzt ausserdem Nutzer, die zusaetzliche Beratung benoetigen. Das Projekt wird vom BSI technisch unterstuetzt. Teilnehmende Internet-Zugangs-Provider informieren Kunden, deren Rechner vermutlich Teil eines Botnetzes sind - Betroffene selbst bemerken die Infektion in der Regel nicht. Auf botfrei.de finden Nutzer auch ausfuehrliche Informationen zur Vorbeugung und nachhaltigen Sicherung ihres Rechners. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auch auf der BSI-Webseite. (100930)

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Siehe auch

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