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IT-Sicherheit

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'''IT-Sicherheit'''
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Im Kampf gegen die Cyberkriminalität wird es sicherlich nie möglich sein, absolute Sicherheit für alle Anwender und Systeme zu erreichen. Doch der erfolgreiche Schlag von US-Behörden und Microsoft gegen die Betreiber von Botnetzen in den USA zeigt, dass sich die Mühe um jedes Stück mehr Sicherheit am Ende auszahlt. „Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren“ – so lautet ein Sprichwort, das auch für das Thema IT-Sicherheit zutrifft.
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Wer im Internet aktiv ist, hinterlässt zwangsläufig Spuren. Dennoch sollten Anwender die bestmögliche Kontrolle darüber haben, welche persönlichen Informationen über sie im Netz verfügbar sind, und wer darauf zugreifen kann. Die Interessen der Datensicherheit und der Internetwirtschaft stehen dabei oft im Konflikt. Unternehmen wie Google und Apple haben sich nun auf Drängen US-amerikanischer Behörden dazu verpflichtet, die Daten von Anwendern ihrer Dienste besser zu schützen und die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer zu stärken.  
Wer im Internet aktiv ist, hinterlässt zwangsläufig Spuren. Dennoch sollten Anwender die bestmögliche Kontrolle darüber haben, welche persönlichen Informationen über sie im Netz verfügbar sind, und wer darauf zugreifen kann. Die Interessen der Datensicherheit und der Internetwirtschaft stehen dabei oft im Konflikt. Unternehmen wie Google und Apple haben sich nun auf Drängen US-amerikanischer Behörden dazu verpflichtet, die Daten von Anwendern ihrer Dienste besser zu schützen und die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer zu stärken.  
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'''02.02.2012'''
 
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Bezahlen im Internet muss sicher sein. Eine Möglichkeit sind elektronische Zahlungsmittel, die nach dem Prepaid-Prinzip funktionieren: Eine Karte wird virtuell mit einem Geldbetrag aufgeladen, dazu gehört ein Zahlencode. Beim Online-Shopping dient der Code als Zahlungsmittel, bis der Geldbetrag aufgebraucht wird. Der Käufer gibt sonst keine Daten von sich Preis – ein im Prinzip sicheres System. Online-Betrüger versuchen nun jedoch durch Tricks an die Zahlencodes zu kommen – und somit an das Geld der Anwender.
 
'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
'''[http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-beschliesst-neues-BSI-Gesetz--/meldung/140769 BSI-Gesetz]'''
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= [https://www.buerger-cert.de/archiv.aspx?param=Wmr75oC1mx2faxfVcnecb3Z19AQwXkki Warnungen und aktuelle Informationen] =
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* '''Falsche Online-Banking-App:''' Android-Trojaner stiehlt mTANs
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* '''Rechner in Geiselhaft:''' Schadprogramm sperrt Rechner im Namen von GVU und BSI
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* '''Imuler tarnt sich als Model:''' Neue Variante des Mac-Trojaners aufgetaucht
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* '''Sicherheitsupdate für VLC-Mediaplayer:''' Version 2.0.1 schließt zwei Schwachstellen
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* '''Update für Google Chrome:''' Neun Sicherheitslücken werden geschlossen
* '''Unerwünschte Betrachter:''' Android- und iOS-Smartphones erlauben fremden Zugriff auf Fotos
* '''Unerwünschte Betrachter:''' Android- und iOS-Smartphones erlauben fremden Zugriff auf Fotos
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* '''Microsoft-Patchday:''' Schwachstellen in Windows beseitigt
* '''Microsoft-Patchday:''' Schwachstellen in Windows beseitigt
* '''83 Sicherheitslücken geschlossen:''' Safari-Version 5.1.4 veröffentlicht
* '''83 Sicherheitslücken geschlossen:''' Safari-Version 5.1.4 veröffentlicht
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* '''Altbekannter Störenfried:''' Botnetz Cutwail ist wieder aktiv
 
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* '''Safari und Internet Explorer:''' Google-Cookie umgeht Datenschutzeinstellungen
 
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* '''Bloßgestellt:''' Porno-Websites verlieren Kundendaten
 
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* '''Dialer sucht Freundschaft:''' Android-Maleware verbreitet sich über Facebook
 
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* '''Soziales Netzwerk Path:''' iPhone-App verschickt private Daten
 
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* '''Apple bessert nach:''' iOS-Update soll Anwenderdaten schützen
 
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* '''Chrome für Windows, Mac, Linux aktualisiert:''' Google verbessert Browser-Sicherheit
 
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* '''Updates für Mozilla-Software:''' Kritische Sicherheitslücken in Firefox, Thunderbird und SeaMonkey
 
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* '''Sicherheit für Macs:''' Erstes Update für Mac OS X in 2012
 
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* '''Kritische Schwachstellen im Flash- und Shockwave-Player:''' Adobe stellt Aktualisierungen bereit
 
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== Warum E-Mails im Spam-Ordner landen ==
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'''Google-Mail erklärt automatischen Filter:'''
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Google erklärt Nutzern seines E-Mail-Dienstes Google-Mail neuerdings, warum elektronische Post im Spam gelandet ist. Wer eine Spam-Mail öffnet, findet zwischen der Adresszeile und dem Text einen Kasten mit dem Titel „Warum ist diese E-Mail im Spamordner?“ sowie eine kurze Begründung und bei bestimmten Spam-Mails auch Handlungsanweisungen und Sicherheitstipps. Wer weiterführende Informationen wünscht, kann über einen Link zu den Hilfe-Seiten von Google gelangen. Dort gibt es beispielsweise detaillierte Erläuterungen zu den verschiedenen Arten von Spam-Mails und die von ihnen ausgehenden Risiken. Google hat den neuen Service im firmeneigenen [http://gmailblog.blogspot.de/2012/03/learn-why-message-ended-up-in-your-spam.html Blog] vorgestellt. Ziel sei es, den Anwendern Gelegenheit zu geben sich näher mit den Bedrohungen durch Spam auseinandersetzen. (120329)
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== „Zeus“-Botnetz teilweise lahmgelegt ==
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'''Teilerfolg im Kampf gegen organisierte Cyberkriminalität:'''
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US-Behörden ist ein Schlag gegen die organisierte Cyberkriminalität gelungen. Dies berichten u.a. [http://www.golem.de/news/cyberkriminalitaet-microsoft-schaltet-zeus-botnetze-aus-1203-90729.html golem.de] und [http://www.sueddeutsche.de/digital/zeus-botnet-microsoft-legt-zombie-netzwerke-lahm-1.1318412 sueddeutsche.de] und berufen sich dabei auf eine Meldung der New York Times. Demnach haben US-Vollzugsbeamte gemeinsam mit Microsoft-Mitarbeitern zwei Bürogebäude in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Illinois durchsucht und Server des seit langem aktiven Botnetzes „Zeus“ abgeschaltet. Im Youtube-Kanal von [http://www.youtube.com/watch?v=hqPmrWHkeTQ Microsoft] ist ein Video zu sehen, das die Aktion erläutert. Über die kaltgestellten Server sollen insgesamt 3357 Botnetze gesteuert worden sein. Da die gesamt Botnetz-Struktur hoch komplex ist, war das Ziel der Razzia laut Microsoft, der Infrastruktur der Cyberkriminellen zu schaden. Außerdem sollen die bei der Durchsuchung sichergestellten Informationen weitere Ermittlungen erleichtern und Internetprovidern helfen, Anwender besser zu schützen. Mit dem Zeus-Trojaner ist es möglich, über Man-in-the-Middle-Angriffe Zugangsdaten zu Bankkonten zu stehlen. Verteilt wird die Software vor allem über Drive-by-Downloads und per E-Mail. Microsoft engagiert sich besonders im Kampf gegen Botnetze, da viele Botnetze aufgrund der hohen Verbreitung von Microsoft Windows hauptsächlich aus infizierten Windows-Rechnern bestehen. (120329)
== Android-Antivirenprogramme im Test ==
== Android-Antivirenprogramme im Test ==
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'''Führende E-Mail-Anbieter entwickeln neue Filtertechnik:'''  
'''Führende E-Mail-Anbieter entwickeln neue Filtertechnik:'''  
15 Unternehmen aus der Internet- und IT-Servicebranche haben sich unter dem Kürzel DMARC zu einer Allianz gegen Online-Betrugsversuche zusammengeschlossen. Ziel der Firmen - darunter Google, Yahoo, AOL, Microsoft, Paypal und Facebook - ist es, einen technischen Standard zu etablieren, um etwa Spam- und Phishing-E-Mails auf Anbieterseite frühzeitig zu entdecken und so von Anwendern fernzuhalten. Dies berichten u.a. [http://www.golem.de/1201/89399.html golem.de] und [http://www.computerwoche.de/security/2503995/ computerwoche.de]. DMARC steht für „Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance“ (deutsch etwa: domainbasierte Authentifizierung, Meldung und Konformitätserklärung von Nachrichten). Mit dem Filter-Standard – der auf bekannten Filtertechniken aufbaut – sollen E-Mail-Empfänger laut golem.de einfacher bestimmen können, ob eine E-Mail wirklich von dem angegebenen Absender stammt und was zu tun ist, wenn es sich um einen Betrugsversuch handelt. Zudem können Absender festlegen, dass E-Mails, die angeblich von ihnen stammen, aber nicht durch den Filter authentifiziert werden können, empfängerseitig direkt gelöscht oder in den Spamordner verschoben werden sollen. Die Allianz arbeitet bereits seit rund 18 Monaten an dem neuen Standard, hat sich aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Die Filtertechnik ist bereits in Feldversuchen im Einsatz und soll in naher Zukunft als technischer Standard allgemein zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Thema und Erklärungen zur Funktionsweise des Filters gibt es auf der englischsprachigen Projekt-Homepage [http://www.dmarc.org/ dmarc.org]. (120202)
15 Unternehmen aus der Internet- und IT-Servicebranche haben sich unter dem Kürzel DMARC zu einer Allianz gegen Online-Betrugsversuche zusammengeschlossen. Ziel der Firmen - darunter Google, Yahoo, AOL, Microsoft, Paypal und Facebook - ist es, einen technischen Standard zu etablieren, um etwa Spam- und Phishing-E-Mails auf Anbieterseite frühzeitig zu entdecken und so von Anwendern fernzuhalten. Dies berichten u.a. [http://www.golem.de/1201/89399.html golem.de] und [http://www.computerwoche.de/security/2503995/ computerwoche.de]. DMARC steht für „Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance“ (deutsch etwa: domainbasierte Authentifizierung, Meldung und Konformitätserklärung von Nachrichten). Mit dem Filter-Standard – der auf bekannten Filtertechniken aufbaut – sollen E-Mail-Empfänger laut golem.de einfacher bestimmen können, ob eine E-Mail wirklich von dem angegebenen Absender stammt und was zu tun ist, wenn es sich um einen Betrugsversuch handelt. Zudem können Absender festlegen, dass E-Mails, die angeblich von ihnen stammen, aber nicht durch den Filter authentifiziert werden können, empfängerseitig direkt gelöscht oder in den Spamordner verschoben werden sollen. Die Allianz arbeitet bereits seit rund 18 Monaten an dem neuen Standard, hat sich aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Die Filtertechnik ist bereits in Feldversuchen im Einsatz und soll in naher Zukunft als technischer Standard allgemein zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Thema und Erklärungen zur Funktionsweise des Filters gibt es auf der englischsprachigen Projekt-Homepage [http://www.dmarc.org/ dmarc.org]. (120202)
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== Weniger Informationen ==
 
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'''Microsoft nimmt Website mit Update-Infos vom Netz:'''
 
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Microsoft hat die Informationsseite „Where's my phone update“ eingestellt. Sie ist zwar noch online, wird seit Mitte Dezember jedoch nicht mehr aktualisiert. Wie das IT-Newsportal [http://www.golem.de/1201/88882.html golem.de] berichtet, macht Microsoft keine Angaben dazu, warum die Seite nicht mehr gepflegt wird. Auf „Where's my phone update“ konnten sich Windows-Smartphone-Anwender darüber informieren, wann welches Update erscheint – abhängig vom Land und Mobilfunkprovider. Die neue Strategie von Microsoft: Anwender erhalten eine Benachrichtigung, sobald ein Update verfügbar ist. Sie müssen das Smartphone dann per Kabel mit einem Computer verbinden und das Update einspielen. Eine drahtlose Installation ist nicht möglich. (120118)
 
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== Amazon-Tochterunternehmen Zappos gehackt ==
 
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'''24 Millionen Datensätze gestohlen:'''
 
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Das Handelsunternehmen Amazon betreibt in den USA einen Online-Shop für Bekleidung mit Millionen Kunden - zappos.com. Nun wurde das Tochterunternehmen Opfer eines Hackerangriffs, bei dem rund 24 Millionen Datensätze von Kunden in die Hände der Angreifer geraten sind. Dies berichten u.a. [http://www.heise.de/security/meldung/24-Millionen-Datensaetze-bei-Amazon-Tochter-gestohlen-1413662.html heise security] und [http://www.pcwelt.de/news/Gehackt-Datenklau-von-24-Millionen-Kundensaetzen-bei-Amazon-Tochter-Zappos-com-4424277.html PC-Welt]. Demnach konnten die Hacker auf Namen, E-Mail-Adressen, Rechnungs- und Lieferadressen, Telefonnummern sowie die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern zugreifen. Zudem hatten die Täter Zugriff auf die Passwort-Hashes, die verschlüsselten Versionen der Anwender-Passwörter. Zappos hat daraufhin alle Kundenpasswörter gesperrt und die Kunden per E-Mail aufgefordert, neue Passwörter anzulegen – auch bei anderen Diensten, wo sie möglicherweise das identische Passwort nutzen. Kunden von amazon.com in den USA und amazon.de sind von dem Hack nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen. (120118)
 
== Skimming-Attacken ==
== Skimming-Attacken ==

Version vom 20:37, 31. Mär. 2012

IT-Sicherheit

29.03.2012

Im Kampf gegen die Cyberkriminalität wird es sicherlich nie möglich sein, absolute Sicherheit für alle Anwender und Systeme zu erreichen. Doch der erfolgreiche Schlag von US-Behörden und Microsoft gegen die Betreiber von Botnetzen in den USA zeigt, dass sich die Mühe um jedes Stück mehr Sicherheit am Ende auszahlt. „Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren“ – so lautet ein Sprichwort, das auch für das Thema IT-Sicherheit zutrifft.

15.03.2012

An Meldungen zur Bedrohung der IT-Sicherheit im Zusammenhang mit Smartphones mangelt es dieser Tage nicht, wie dieser Newsletter zeigt. Mal sind es Versäumnisse der Software- und Geräte-Hersteller, mal sind es Angriffe durch Cyberkriminelle, die aufhorchen lassen. In dieser Lage wächst die Verantwortung des Anwenders: Die Sicherheit privater Daten steht und fällt mit dem persönlichen Engagement für diese Sicherheit. Technische Systeme können dieses Engagement ergänzen, aber nie ganz ersetzen.

01.03.2012

Wer im Internet aktiv ist, hinterlässt zwangsläufig Spuren. Dennoch sollten Anwender die bestmögliche Kontrolle darüber haben, welche persönlichen Informationen über sie im Netz verfügbar sind, und wer darauf zugreifen kann. Die Interessen der Datensicherheit und der Internetwirtschaft stehen dabei oft im Konflikt. Unternehmen wie Google und Apple haben sich nun auf Drängen US-amerikanischer Behörden dazu verpflichtet, die Daten von Anwendern ihrer Dienste besser zu schützen und die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer zu stärken.

BSI-Gesetz

Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurueckhaltend mit der Preisgabe persoenlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie ueber sich wissen, muessen andere Menschen wissen. Ueberpruefen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "oeffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen ueber Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter koennten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich ueber die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gruendlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfuegbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschraenkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie waehlerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch pruefen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte koennte auch boeswillige Absichten haben. Kriminelle koennten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggruenden.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft ueber das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafuer koennen Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese koennen der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unserioese Profil loeschen. In besonderen Faellen sollten Sie auch die Polizei fuer eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie fuer jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darueber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heisst die Sicherheit Ihrer Daten haengt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen ueber Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschoepfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Pruefen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einraeumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, fuer diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu koennen. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, koennen diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Pruefen Sie auch, ob das gewaehrte Nutzungsrecht womoeglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil loeschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich ausserhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswuerdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitaetsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identitaet uebernehmen und deren Freunde taeuschen. Betrueger koennen zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens ueber die gestohlene Identitaet kann dabei die Vertrauenswuerdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstaerkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse koennte eine gefaelschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrueger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern ueber deren Aktivitaeten in sozialen Netzwerken und klaeren Sie sie ueber die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spass geht ihnen haeufig vor Sicherheit. Die Staerkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung uebernehmen muessen. Aber auch mit anderen Familienangehoerigen und Freunden sollten Sie sich ueber Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie ueber soziale Netzwerke verbreiten, bleiben fuer immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account loeschen, so ist es doch fast unmoeglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veroeffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen spaeter leid tun koennte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwuenschten Angreifern absichern. Ob Sie alle noetigen Massnahmen fuer den Basisschutz getroffen haben, koennen Sie anhand einer Checkliste auf der BSI-Web-Seite ueberpruefen.

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Aktuelle Warnung!

Aggressiver Computervirus stark verbreitet - immer neue Varianten

Seit April 2011 ist ein besonders aggressiver Computervirus aktiv. Der Virus legt den infizierten Computer lahm, indem dieser durch eine Bildschirmeinblendung blockiert wird.

Die Bildschirmmeldung gibt vor, von der Bundespolizei oder vom Bundeskriminalamt zu stammen. Sie fordert den Benutzer auf, einen Geldbetrag in Höhe von anfänglich 100 Euro über die Prepaid-Zahlsysteme Ukash oder PaySafe-Card zu entrichten, damit der PC wieder freigeschaltet wird. Eine Zahlung an die Täter bewirkt jedoch nichts! Das Geld ist verloren und der Computer bleibt weiterhin gesperrt.

Es sind inzwischen 13 verschiedene Varianten dieser Bildschirmmeldungen bekannt, die sich anhand des Textes (zum Teil in englischer oder spanischer Sprache) und der Mailadresse für den Prepaidcode unterscheiden.

Den Tätern scheinen inzwischen 100 Euro jedoch nicht zu reichen. Die neueste Variante des Virus verlangt bis zu 500 Euro für die Freischaltung des Computers.

Die Infizierung erfolgt unter anderem durch Besuche von Video-Kinofilmportalen und Pornoseiten, die auch illegale Downloads anbieten. Seit neuestem sind vermehrt Fälle bekannt geworden, in denen eine Infektion beim Anklicken eines Links bei Facebook mit der Fragestellung "Bist du das auf dem Bild?" erfolgte.

Beim LKA NI ist aus diesem Anlass seit Mai eine Ermittlungsgruppe eingerichtet worden, die bundesweit alle Fälle dieser Art bearbeitet. Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Verursachern um ein internationales Tätergeflecht handelt, so dass auch intensiv mit ausländischen Polizeibehörden zusammengearbeitet werden muss.

Betroffenen Bürgern wird empfohlen bei der für sie zuständigen Polizeidienststelle eine Strafanzeige zu erstatten. Dort bekommt man auch Tipps und Ratschläge wie der Virus wieder entfernt werden kann.

Verschiedene Möglichkeiten zum Entfernen des Trojaners findet man auch im Internet, z.B. auf der Internetseite www.botfrei.de.

Aktuelle Infos

Extraausgabe

- 11.01.2012 BSI empfiehlt Überprüfung von PCs auf Schadsoftware "DNS-Changer"

Einfacher Test

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.

Dies wurde notwendig, weil Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware "DNS-Changer" manipuliert hatten. Das DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.

In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen. Mit der Internetseite www.dns-ok.de können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System von dem Schadprogramm "DNS-Changer" betroffen ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.

Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte "DNS-Changer-Botnetz", dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das "Telefonbuch" (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und ggf. Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen.

Die Überprüfung erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Website www.dns-ok.de, es wird keine Software gestartet oder heruntergeladen. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den "DE-Cleaner" nutzen.

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Warnungen und aktuelle Informationen

  • Falsche Online-Banking-App: Android-Trojaner stiehlt mTANs
  • Rechner in Geiselhaft: Schadprogramm sperrt Rechner im Namen von GVU und BSI
  • Imuler tarnt sich als Model: Neue Variante des Mac-Trojaners aufgetaucht
  • Sicherheitsupdate für VLC-Mediaplayer: Version 2.0.1 schließt zwei Schwachstellen
  • Update für Google Chrome: Neun Sicherheitslücken werden geschlossen
  • Unerwünschte Betrachter: Android- und iOS-Smartphones erlauben fremden Zugriff auf Fotos
  • Spieler-Daten veröffentlicht: Hacker-Angriff auf Browser-Game-Anbieter Gamigo
  • Gefälschtes Windows: Microsoft warnt vor gefälschter Software
  • Mehr Sicherheit: Apple veröffentlicht iOS 5.1 und iTunes 10.6
  • Dreifach-Update: Google schließt erneut Sicherheitslücken in Chrome 17
  • Flash-Player aktualisiert: Kritische Sicherheitslücken geschlossen
  • Microsoft-Patchday: Schwachstellen in Windows beseitigt
  • 83 Sicherheitslücken geschlossen: Safari-Version 5.1.4 veröffentlicht

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Links zu IT-Themen · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

Warum E-Mails im Spam-Ordner landen

Google-Mail erklärt automatischen Filter: Google erklärt Nutzern seines E-Mail-Dienstes Google-Mail neuerdings, warum elektronische Post im Spam gelandet ist. Wer eine Spam-Mail öffnet, findet zwischen der Adresszeile und dem Text einen Kasten mit dem Titel „Warum ist diese E-Mail im Spamordner?“ sowie eine kurze Begründung und bei bestimmten Spam-Mails auch Handlungsanweisungen und Sicherheitstipps. Wer weiterführende Informationen wünscht, kann über einen Link zu den Hilfe-Seiten von Google gelangen. Dort gibt es beispielsweise detaillierte Erläuterungen zu den verschiedenen Arten von Spam-Mails und die von ihnen ausgehenden Risiken. Google hat den neuen Service im firmeneigenen Blog vorgestellt. Ziel sei es, den Anwendern Gelegenheit zu geben sich näher mit den Bedrohungen durch Spam auseinandersetzen. (120329)

„Zeus“-Botnetz teilweise lahmgelegt

Teilerfolg im Kampf gegen organisierte Cyberkriminalität: US-Behörden ist ein Schlag gegen die organisierte Cyberkriminalität gelungen. Dies berichten u.a. golem.de und sueddeutsche.de und berufen sich dabei auf eine Meldung der New York Times. Demnach haben US-Vollzugsbeamte gemeinsam mit Microsoft-Mitarbeitern zwei Bürogebäude in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Illinois durchsucht und Server des seit langem aktiven Botnetzes „Zeus“ abgeschaltet. Im Youtube-Kanal von Microsoft ist ein Video zu sehen, das die Aktion erläutert. Über die kaltgestellten Server sollen insgesamt 3357 Botnetze gesteuert worden sein. Da die gesamt Botnetz-Struktur hoch komplex ist, war das Ziel der Razzia laut Microsoft, der Infrastruktur der Cyberkriminellen zu schaden. Außerdem sollen die bei der Durchsuchung sichergestellten Informationen weitere Ermittlungen erleichtern und Internetprovidern helfen, Anwender besser zu schützen. Mit dem Zeus-Trojaner ist es möglich, über Man-in-the-Middle-Angriffe Zugangsdaten zu Bankkonten zu stehlen. Verteilt wird die Software vor allem über Drive-by-Downloads und per E-Mail. Microsoft engagiert sich besonders im Kampf gegen Botnetze, da viele Botnetze aufgrund der hohen Verbreitung von Microsoft Windows hauptsächlich aus infizierten Windows-Rechnern bestehen. (120329)

Android-Antivirenprogramme im Test

Nur wenige schützen umfassend: Das Magdeburger Institut AV-Test hat 41 Virenscanner für Android-Betriebssysteme getestet. Im Fokus stand dabei die Untersuchung der Fähigkeit, Bedrohungen zu erkennen. Laut AV-Test taugen knapp zwei Drittel der Programme nicht als zuverlässige Wächter: Sie erkennen weniger als 65 Prozent der 618 getesteten Schadprogramme. Zur Spitzengruppe gehören die Produkte der bekannten Hersteller von Antiviren-Programmen (alphabetisch) (Avast, Dr. Web, F-Secure, Ikarus und Kaspersky) sowie die Lösungen von Lookout und Zoner, die auf Mobilgeräte spezialisierte Programme liefern. Diese Programme identifizierten über 90 Prozent der Bedrohungen. 65 bis 90 Prozent der Malware werden von Scannern der Hersteller (alphabetisch) AegisLab, AVG, Bitdefender, ESET, Norton/Symantec, QuickHeal, Super Security, , Trend Micro, Vipre/GFI und Webroot erkannt. Detaillierte Informationen zum Test gibt auf der Website von AV-Test. (120315)

Secunias Personal Software Inspector

Freeware sucht nach alter Software: Wer wissen möchte, ob all seine Programme auf dem neuesten Stand sind oder eventuell hier und da ein Update nötig ist, dem empfiehlt heise security und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationestechnik in seinen Empfehlungen für PCs unter Microsoft Windows - für Privatanwender das für Privatanwender kostenlose Tool Personal Software Inspector (PSI) von Secunia. Der PSI überprüft Windows-Rechner auf Sicherheitslücken im Betriebssystem und in installierten Anwendungen. Das Programm durchsucht dabei Verzeichnisse nur nach ausführbaren Dateien, laut heise security bleiben persönliche Einstellungen unangetastet. Nach erfolgtem Scan lädt das Programm fehlende Aktualisierungen herunter oder bietet dem Anwender Links zu Aktualisierungen an. Der PSI kann von der Secunia-Website heruntergeladen werden. (120315)

Anwenderrechte gestärkt

App-Anbieter verpflichten sich zu mehr Datenschutz: Auf Drängen des US-Bundesstaates Kalifornien haben sich die Unternehmen Apple, Google, Microsoft, Research in Motion (RIM), Hewlett-Packard und Amazon dazu verpflichtet, den Schutz ihrer Kundendaten zu verbessern. Hierüber berichten u.a. tagessschau.de und magnus.de. Alle Apps dieser Anbieter müssen der Vereinbarung zufolge strengere Datenschutzstandards erfüllen. So sollen Anwender in Zukunft besser darüber informiert werden, welche persönlichen Daten eine auf ihrem Smartphone oder Tablet-Computer installierte App erfasst und was sie damit anstellt. Außerdem sollen die Unternehmen Kommunikationskanäle bereitstellen, über die Anwender Probleme mit dem Datenschutz melden können. Von der Vereinbarung sollen nach Ansicht des kalifornischen Staates auch Anwender außerhalb der USA profitieren. (120302)

Man-in-the-Browser-Angriff

BBC-Video erklärt Funktionsweise: Die britische Fernseh-Sender BBC erklärt in einem rund zweiminütigen Video anschaulich und in englischer Sprache die Funktionsweise von sogenannten Man-in-the-Browser-Attacken. Cyberkriminelle nutzen diese Taktik etwa, um an Anwenderdaten beim Online-Banking zu gelangen. Dazu setzt sich eine Phishing-Software im Anwender-System fest und wartet, bis der Anwender sein Online-Banking-Portal aufruft. Der Trojaner öffnet nun Fenster, die augenscheinlich zum Portal des Bankinstituts gehören, und fragt Passwörter, PINs und andere Daten ab. Diese Daten werden dann an die Angreifer weitergeleitet. Durch laufende Veränderungen des Programmcodes sind die Schadprogramme von Schutzprogrammen nur schwer zu identifizieren – das macht sie besonders gefährlich, heißt es in einem weiterführenden Artikel auf BBC News. In dem Artikel erhalten Anwender Tipps, wie sie einen Man-in-the-Browser- Angriff erkennen können und wie sie sich im Fall eines Angriffs verhalten sollten. (120302)

Allianz gegen Spam und Co.

Führende E-Mail-Anbieter entwickeln neue Filtertechnik: 15 Unternehmen aus der Internet- und IT-Servicebranche haben sich unter dem Kürzel DMARC zu einer Allianz gegen Online-Betrugsversuche zusammengeschlossen. Ziel der Firmen - darunter Google, Yahoo, AOL, Microsoft, Paypal und Facebook - ist es, einen technischen Standard zu etablieren, um etwa Spam- und Phishing-E-Mails auf Anbieterseite frühzeitig zu entdecken und so von Anwendern fernzuhalten. Dies berichten u.a. golem.de und computerwoche.de. DMARC steht für „Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance“ (deutsch etwa: domainbasierte Authentifizierung, Meldung und Konformitätserklärung von Nachrichten). Mit dem Filter-Standard – der auf bekannten Filtertechniken aufbaut – sollen E-Mail-Empfänger laut golem.de einfacher bestimmen können, ob eine E-Mail wirklich von dem angegebenen Absender stammt und was zu tun ist, wenn es sich um einen Betrugsversuch handelt. Zudem können Absender festlegen, dass E-Mails, die angeblich von ihnen stammen, aber nicht durch den Filter authentifiziert werden können, empfängerseitig direkt gelöscht oder in den Spamordner verschoben werden sollen. Die Allianz arbeitet bereits seit rund 18 Monaten an dem neuen Standard, hat sich aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Die Filtertechnik ist bereits in Feldversuchen im Einsatz und soll in naher Zukunft als technischer Standard allgemein zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Thema und Erklärungen zur Funktionsweise des Filters gibt es auf der englischsprachigen Projekt-Homepage dmarc.org. (120202)

Skimming-Attacken

Weniger Bankautomaten, mehr Fahrkartenautomaten und Tankterminals manipuliert: 2011 gelang es Betrügern seltener mit Hilfe manipulierter Geldautomaten an EC- und Kreditkartendaten zu kommen. Wie Welt Online unter Berufung auf Euro Kartensysteme, dem gemeinsamen Karten-Management-Unternehmen der deutschen Kreditwirtschaft, berichtet, gab es bis kurz vor Jahresende 2011 rund 45 Prozent weniger Datendiebstähle als im Vorjahr. 2010 wurden noch 3200 manipulierte Automaten und 190.000 betroffene Kunden registriert. Als Hauptgrund für den Rückgang nennt Euro Kartensysteme den mittlerweile weit verbreiteten goldfarbenen sogenannten EMV-Chip auf der Vorderseite jeder Karte. Die Kriminellen hätten bisher keinen Weg gefunden, die dort hinterlegten Informationen auszulesen und für sich zu nutzen. In Deutschland und in den meisten Ländern Europas müssen Karten und Terminals im Handel mit der Chiptechnologie ausgestattet sein. Karten mit Magnetstreifen gelten jedoch weiterhin als kritisch: Werden von ihnen Daten kopiert, können die Betrüger Dubletten anfertigen und im außereuropäischen Ausland Geld abheben und Waren einkaufen. Dem Bericht zufolge verlegen sich Kriminelle nun verstärkt auf die Manipulation von Fahrkartenautomaten und Terminals an Selbstbedienungstankstellen. In Bau-, Super- und Lebensmittelmärkten sei es 2011 zu 25 Manipulationsversuchen von Terminals gekommen. In 17 Fällen wurden die Manipulationen aber frühzeitig entdeckt. (120105)

Neue Software soll Gebuehrenbetrug bei VoIP-Anlagen verhindern

Sichere Verbindung: Die Hochschule Darmstadt hat gemeinsam mit dem Kommunikationsdienstleister Toplink eine Software entwickelt, die virtuelle Telefonanlagen vor Datendiebstahl und Gebuehrenbetrug schuetzen soll. Grund ist, wie die Universitaet mitteilt, "die bundesweite ruinoese Zunahme von Gebuehrenbetrug bei Internet-Telefonie": Hacker greifen Telefonanlagen an, verschaffen sich Zugang zu den Anschluessen der Teilnehmer und nutzen diese etwa fuer unbefugte Fern- und Auslandsverbindungen. Die entstandenen Kosten werden dem Inhaber des Anschlusses vom Telefonanbieter in Rechnung gestellt. Die Software analysiert vergleichbar mit einem Computervirenscanner den Sprachverkehr und kann unterscheiden, ob die Verbindung von einem regulaeren Teilnehmer oder einem Hacker genutzt wird. "Die Abwehrmechanismen agieren auf der Gespraechsebene und kontrollieren die Gespraechsaufbauversuche und erfolgreich hergestellte Gespraeche. Dadurch koennen Hackerangriffe in Echtzeit und nicht erst im Nachhinein erkannt werden", sagt Projektleiter Professor Michael Massoth vom Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt. Ein einsatzfaehiges Produkt soll 2012 auf den Markt kommen und zunaechst Geschaeftskunden ansprechen. (111027)

Eltern-Leitfaden "Kinder sicher im Netz begleiten" erschienen

Wissen rund ums WWW: Nur wenn Eltern sich mit den Neuen Medien beschaeftigen und hier Kompetenzen erwerben, koennen sie auch ihren Kindern helfen, sich sicher im Internet zu bewegen - das ist die Meinung der Initiative Klicksafe der Landesmedienanstalten Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Nun hat Klicksafe den Leitfaden "Internetkompetenz fuer Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" veroeffentlicht. Er kann auf klicksafe.de als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Auf 34 Seiten erfahren Eltern das Wesentliche u.a. zu den Themen "Social Web", "Online Games", "Problematische Inhalte und Jugendschutz", "Filter und technischer Schutz" und "Kostenfallen im Netz". Abgerundet wird der Leitfaden durch Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen und eine Checkliste. (111013)

Rechtsfragen zum Online-Shopping

Augen auf beim Online-Kauf: Die EU-Initiative Klicksafe und das Portal iRights.info haben einen neuen Themenschwerpunkt rund um das Einkaufen im Internet veroeffentlicht. Experten klaeren ueber Rechtsfragen auf und geben Tipps fuer das sichere Online-Shopping: Fragen wie "Was muss man etwa beim Einkauf in auslaendischen Online-Shops beachten?", "Welche rechtlichen Regelungen gibt es, wenn Kinder im Internet einkaufen?" und "Worauf muss ich achten, wenn ich bei Online-Auktionen bei Privatverkaeufern einkaufe?" werden in dem Schwerpunkt beantwortet. Mehr Infos zum Thema gibt es auf der Klicksafe-Webseite. (110707)

Webseite "Social Network Security" informiert ueber Sicherheitsluecken in sozialen Netzwerken

Facebook, XING & Co.: Auf der neuen Webseite Social Network Security werden Nutzer ueber Sicherheitsluecken in sozialen Netzwerken wie Facebook, XING und wer-kennt-wen informiert. Die Betreiber der Seite geben ausserdem Tipps rund um die Sicherheit in sozialen Netzwerken und fordern die Besucher der Seite dazu auf, selbst Sicherheitsluecken zu melden. Gleichzeitig appelliert Social Network Security aber auch an die Betreiber der Portale: Diese sollen sich der Gefahren bewusst werden und werden aufgefordert, die Gesamtsicherheit ihrer Angebote und somit auch die Sicherheit der Benutzerdaten zu steigern. Die Betreiber von Social Network Security moechten anonym bleiben. (110303)

Webseite fuer Kinder und Eltern

surfen-ohne-risiko.net: Das Bundesfamilienministerium geht mit einem neuen Internetangebot fuer Eltern und Kinder online: Auf surfen-ohne-risiko koennen Familien sich ueber den sicheren Umgang mit dem World Wide Web informieren. Mithilfe eines speziellen Moduls ist es ausserdem moeglich, sich eine individuelle Startseite zu erstellen: Kindgerechte Nachrichten, Kinderchat, Kindermail, Surf-Tipps und Spiele koennen ganz einfach per Mausklick wie auf einer Magnetwand zusammengestellt werden. In verschiedenen Quizzes zu den Themenbereichen "Surfen", "Chatten" und "Spielen" koennen Kinder und Eltern ausserdem ihr eigenes Wissen testen. Kurzfilme zu den genannten Bereichen klaeren ueber verschiedene Gefahren auf. (110303)

Broschuere rund um Rechtsfragen im Netz

Rechte und Pflichten: "Darf ich Fotos anderer Personen auf Facebook veroeffentlichen?", "Wie reagiere ich, wenn ich eine Abmahnung geschickt bekomme?" Diese und andere Fragen beantwortet die Broschuere "Spielregeln im Internet - Durchblicken im Rechte-Dschungel" der EU-Initiative klicksafe und des Online-Portals iRights.info. Die Experten klaeren in acht Themenschwerpunkten ueber Rechte und Pflichten auf, die man als Internetnutzer hat, und geben nuetzliche Tipps. Schwerpunkte sind beispielsweise Datenschutz in sozialen Netzwerken, Cyberbullying oder Internet-Downloads. Die Broschuere steht auf der Klicksafe-Seite als PDF zum Download bereit oder kann dort als Printversion bestellt werden. (101125)

Anti-Botnet-Beratungszentrum online

www.botfrei.de: Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) hat ein Anti-Botnet-Beratungszentrum eingerichtet. Internetnutzer, deren Rechner mit einem so genannten "Bot", also einem zentral fernsteuerbaren Botnetz-Schadprogramm, infiziert sind, finden auf der Internetseite Botfrei Hilfe. Dort gibt es Anleitungen und Programme, mit denen der Computer von den Schadprogrammen befreit werden kann. Eine telefonische Hotline unterstuetzt ausserdem Nutzer, die zusaetzliche Beratung benoetigen. Das Projekt wird vom BSI technisch unterstuetzt. Teilnehmende Internet-Zugangs-Provider informieren Kunden, deren Rechner vermutlich Teil eines Botnetzes sind - Betroffene selbst bemerken die Infektion in der Regel nicht. Auf botfrei.de finden Nutzer auch ausfuehrliche Informationen zur Vorbeugung und nachhaltigen Sicherung ihres Rechners. Mehr Infos zu Botnetzen gibt es auch auf der BSI-Webseite. (100930)

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Siehe auch

Aktuelle Ereignisse · Hilfe · Verbraucherberatung · Ortsrecht · Recht · Hilfreiche Links

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