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IT-Sicherheit

10.07.2014

Dass Ihr Mobiltelefon preisgeben kann, wo Sie sich aufgehalten haben, ist für Sie sicher nichts Neues. Aber dass viele Android-Smartphones das über WLAN tun, während sich das Gerät im Standby-Betrieb befindet und nicht im Netz angemeldet ist, ist in der Tat neu. Neu ist auch die Lampe Lifx, die sich über Ihr Smartphone steuern lässt – und das Passwort für Ihr WLAN ausgeplaudert hätte, wäre die Schwachstelle nicht gefunden worden.

26.06.2014

Online-Kriminelle gehen leider nicht in die Sommerferien. Die Commerzbank, PayPal, die Deutsche Telekom und auch wieder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gehören zu jenen, in deren Namen Phishing-Mails verschickt werden. Im Fall des BSI werden die Empfänger dazu angehalten, Ermittlungen gegen sich zu verhindern, indem sie einen „Sicherheitsscanner“ installieren. Da ist der ergänzende Hinweis in der Phishing-Mail, vorab die Anti-Viren-Software abzuschalten, schon geradezu dreist. Verhageln Sie den Online-Kriminellen den Sommer, indem Sie nicht auf die Dateianhänge oder Links klicken, sondern die betrügerischen Mails einfach löschen. Schwerer zu enthüllen als Phishing-Mails ist Malware, die sich in Spielen verbirgt oder in Apps, die geheime Schlüssel preisgeben.

12.06.2014

Haben Sie auch schon mal Keller und Dachboden entrümpelt und diese Schätze auf Kleinanzeigenportalen angeboten? Natürlich waren Sie erfreut von einem Kaufinteressenten kontaktiert zu werden – aber warum wollte man eine Kopie von Ihrem Personalausweis? Einer von vielen Versuchen um unberechtigt auf Ihr Konto zuzugreifen. Nicht umsonst raten die Kleinanzeigenportale dazu Ware persönlich zu übergeben, was natürlich nicht immer möglich ist.


BSI-Gesetz


Inhaltsverzeichnis

„Sozialen Netzwerke“

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

Tipp 1: Nicht alles, was Sie über sich wissen, müssen andere Menschen wissen. Überprüfen Sie kritisch, welche privaten Daten Sie "öffentlich" machen wollen. Bedenken Sie zum Beispiel, dass immer mehr Arbeitgeber Informationen über Bewerber im Internet recherchieren. Auch Headhunter, Versicherungen oder Vermieter könnten an solchen Hintergrundinformationen interessiert sein.

  • Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz!

Tipp 2: Mit beidem sollten Sie sich gründlich vertraut machen - und zwar bevor Sie ein Profil anlegen. Nutzen Sie unbedingt die verfügbaren Optionen des sozialen Netzwerks, mit denen die von Ihnen eingestellten Informationen und Bilder nur eingeschränkt "sichtbar" sind: Sollen nur Ihre Freunde Zugriff darauf haben oder auch die Freunde Ihrer Freunde oder alle Nutzer?

  • Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen - Kriminelle "sammeln" Freunde, um Personen zu schaden!

Tipp 3: Bei Personen, die Sie nicht aus der "realen" Welt kennen, sollten Sie kritisch prüfen, ob Sie diese in Ihre Freundesliste aufnehmen wollen. Der oder die Unbekannte könnte auch böswillige Absichten haben. Kriminelle könnten zum Beispiel ausspionieren, wann Ihre Wohnung leer steht. "Unechte Profile" werden nachweislich dazu genutzt, Personen zu schaden - sei es aus Rache, Habgier oder anderen Beweggründen.

  • Melden Sie "Cyberstalker", die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren.

Tipp 4: Dafür können Sie sich meistens direkt an die Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerkes wenden. Diese können der Sache nachgehen und gegebenenfalls das unseriöse Profil löschen. In besonderen Fällen sollten Sie auch die Polizei für eine Strafverfolgung informieren.

  • Verwenden Sie für jedes soziale Netzwerk ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

Tipp 5: Seien Sie sich aber auch darüber bewusst, dass Ihre Daten auf fremden Rechnern gespeichert sind. Das heißt die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von Ihnen ab, sondern auch von den Betreibern des sozialen Netzwerks: wird deren Server gehackt, sind Ihre Daten nicht mehr sicher. Wenn Missbrauch bekannt wird, informieren Sie auch Ihre Freunde.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

Tipp 6: Berufliche Informationen haben in sozialen Netzwerken nichts verloren. Auch Wirtschaftsspione haben soziale Netzwerke fuer sich entdeckt und versuchen dort, wertvolle Informationen abzuschöpfen. Das kann Ihre Firma Geld und Sie den Job kosten.

  • Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern und Texten einräumen!

Tipp 7: Keine Leistung ohne Preis: Die Eintrittskarte in soziale Netzwerke kostet Sie die Preisgabe von Informationen. Viele Firmen sind bereit, für diese Daten Geld zu bezahlen, um gezielt Werbung verschicken zu können. Geben Sie den sozialen Netzwerken die Rechte an Ihren Bildern, können diese theoretisch von den Betreibern weiterverkauft werden. Prüfen Sie auch, ob das gewährte Nutzungsrecht womöglich bestehen bleibt, wenn Sie Ihr Profil löschen.

  • Wenn Sie "zweifelhafte" Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

Tipp 8: Identitätsdiebstahl ist ein Risiko des digitalen Zeitalters. Eine fremde Person kann mit Hilfe eines gehackten Accounts, eine fremde Identität übernehmen und deren Freunde täuschen. Betrüger können zum Beispiel Nachrichten verschicken, in denen sie eine Notsituation beschreiben und um finanzielle Hilfe bitten. Mit Hilfe des angelesenen Wissens über die gestohlene Identität kann dabei die Vertrauenswürdigkeit untermauert werden.

  • Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Tipp 9: Auf einen Link ist schnell geklickt. Aber Vorsicht: die Zieladresse könnte eine gefälschte Startseite eines sozialen Netzwerkes sein. Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und Kennwort ein, werden die Daten direkt an die Betrüger weitergeleitet. Besonders beliebt sind bei solchen Attacken so genannte Kurz-URLs, bei denen der Nutzer die eigentliche Zieladresse nicht erkennen kann.

  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!

Tipp 10: Viele Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern - Spaß geht ihnen häufig vor Sicherheit. Die Stärkung der "Medienkompetenz" ist eine neue Aufgabe, die Eltern in der Erziehung übernehmen müssen. Aber auch mit anderen Familienangehörigen und Freunden sollten Sie sich über Risiken und Bedenken austauschen.

  • Das Netz vergisst nichts
Informationen, die Sie über soziale Netzwerke verbreiten, bleiben für immer im Netz. Selbst wenn Sie Ihren Account löschen, so ist es doch fast unmöglich, Verlinkungen und Kommentare in anderen Profilen zu entfernen. Veröffentlichen Sie also keine Informationen, bei denen es Ihnen später Leid tun könnte.
  • IT-Sicherheit ist Datensicherheit

Fazit: Wichtiger Bestandteil des Datenschutzes ist, dass Sie Ihren Computer generell vor unerwünschten Angreifern absichern. Ob Sie alle nötigen Maßnahmen für den Basisschutz getroffen haben, können Sie anhand einer Checkliste auf der BSI-Web-Seite überprüfen.

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Aktuelle Warnung!

Aktuelle Sicherheitslücken in Routern: Heimanwender-Bereich betroffen

Router des Herstellers AVM ("Fritz-Boxen")

In den vergangenen Tagen sind Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit Routern des Herstellers AVM mit aktiviertem Fernzugriff bekannt geworden. Dabei haben die Täter von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige Telefonnummern im außereuropäischen Ausland angerufen. Der Hersteller empfiehlt die Deaktiverung des Fernzugriffs, sofern dieser zuvor durch den Anwender aktiviert wurde. Eine entsprechende Anleitung und weitere Informationen hat AVM veröffentlicht. Das BSI sieht keinen Zusammenhang mit den kompromittierten 16 Millionen Adressen.

Router des Herstellers ASUS

Bereits im Juli 2013 wurden kritische Sicherheitslücken in diversen Router-Modellen des Herstellers ASUS entdeckt, über die Angreifer die volle Kontrolle über den Router übernehmen und die Konfiguration auslesen können. Der Hersteller bietet seit Längerem Firmware-Aktualisierungen für seine Modelle an, mit denen die Schwachstellen geschlossen werden. Leider wurde bisher eine Vielzahl der sich im Umlauf befindenden Geräte nicht aktualisiert, sodass die Ausnutzung der Schwachstelle weiterhin möglich ist. Eine entsprechende Anleitung zur Aktualisierung sowie die notwendigen Firmware-Dateien hat ASUS veröffentlicht. Dort gelangt man nach Eingabe der Router-Bezeichnung auf die entsprechende Downloadseite. Die Firmware befindet sich unter „Treiber&Hilfsprogramme“.

Das BSI empfiehlt allen Nutzern eines Routers, in regelmäßigen Abständen auf den Webseiten des Herstellers zu prüfen, ob eine aktualisierte Firmware für das eingesetzte Modell angeboten wird und dieses bei Verfügbarkeit umgehend einzuspielen. Sofern ein automatisierter Update-Mechanismus angeboten wird, sollte dieser aktiviert werden.

Extraausgabe

21.05.2014 BSI warnt vor gefälschten BSI-Mails

Schadsoftware im Anhang: Online-Kriminelle verschicken derzeit erneut E-Mails, deren Absender angeblich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist. Die Mails mit dem Betreff „Information“ enthalten im Anhang ein vermeintliches „Merkblatt“ des BSI mit Sicherheitsempfehlungen. Die entsprechende Datei enthält jedoch tatsächlich ein Schadprogramm, das sich beim Öffnen automatisch auf dem PC des Nutzers installiert. Das BSI weist darauf hin, dass derartige oder ähnlich lautende E-Mails nicht vom BSI stammen. Bürgerinnen und Bürger, die eine dieser Mails erhalten haben, sollten den Anhang in keinem Fall öffnen und die Mail umgehend löschen. Auch sollte auf die Mails nicht geantwortet werden. Ist die Datei im Anhang bereits geöffnet worden, empfiehlt das BSI, den Computer mit einem aktuellen Virenscanner zu überprüfen und zu bereinigen. Da das Schadprogramm zurzeit noch nicht von allen Virenschutz-Programmen erkannt wird, empfiehlt es sich zudem, den PC nach 24 Stunden erneut zu überprüfen. Eventuell kann es auch sinnvoll sein, den Rechner bei einem Befall mit Schadsoftware komplett neu aufzusetzen. Hilfestellung dazu bietet die BSI-Webseite.

28.04.2014 Kritische Schwachstelle in allen Versionen des Internet Explorers

BSI empfiehlt den Einsatz eines alternativen Browsers. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf eine kritische Schwachstelle in allen Versionen des Browsers Internet Explorer hin. Angaben des Herstellers Microsoft zufolge wird diese Schwachstelle bereits aktiv für zielgerichtete Angriffe ausgenutzt. Bisher erfolgen diese Angriffe gegen die Versionen 9 bis 11 des Internet Explorers. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Angriffe kurzfristig angepasst und auch gegen ältere Versionen des Browsers eingesetzt werden können. Das BSI empfiehlt, bis zur Bereitstellung von Sicherheits-Updates auf die Nutzung des Internet Explorers zu verzichten und bis zur Behebung der Schwachstelle einen anderen Browser einzusetzen.

07.04.2014 Millionenfacher Identitätsdiebstahl

Bereits im Januar 2014 hatte das BSI auf einen Fall von Identitätsdiebstahl aufmerksam gemacht und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, über die [www.sicherheitstest.bsi.de BSI-Webseite] zu überprüfen, ob sie von dem Identitätsdiebstahl betroffen waren.

Am heutigen 7. April 2014 geht das BSI angesichts eines erneuten Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl erneut an die Öffentlichkeit. Die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) hat dem BSI einen Datensatz mit mehreren Millionen E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt, um die Betroffenen zu informieren. BSI bietet Sicherheitstest an: Aufgrund dieser aktuellen Ausnutzung der Daten erfolgt die Information der Betroffenen in Deutschland in einem zweigeteilten, datenschutzkonformen Verfahren unter Beteiligung der Online-Dienstleister Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de. Das BSI hat diesen Providern die in ihren Domänenbereich fallenden E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt, damit diese im Rahmen ihrer bestehenden Kundenbeziehungen ihre Kunden informieren. Hierbei handelt es sich um ein datenschutzgerechtes Verfahren zur Warnung vor IT-Risiken, mit dem im vorliegenden Fall bereits rund 70 Prozent der Betroffenen in Deutschland abgedeckt werden können. Internetnutzer, die ein E-Mail-Account bei einem anderen als den oben genannten Dienstleistern haben oder einen eigenen Webserver betreiben, sind aufgerufen, mithilfe des vom BSI bereitgestellten webbasierten Sicherheitstests zu überprüfen, ob sie von dem erneuten Identitätsdiebstahl betroffen sind. Auf derselben Seite finden Sie auch eine ausführliche FAQ, die Fragen zu dem Identitätsdiebstahl ebenso beantwortet, wie solche zum Sicherheitstest. Zudem hat das BSI 12 Tipps zum sicheren Surfen im Internet veröffentlicht. Weitere Tipps zur IT-Sicherheit finden Sie auf der Internetseite BSI.


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Warnungen und aktuelle Informationen

  • Android: WLAN-Datenleck
  • Betrugsversuch: Gefälschte Rechnungen von Vodafone und der Deutschen Telekom
  • Noch ein Betrugsversuch:'Fetter Text' Virus tarnt sich als Abmahnung
  • Microsoft: Juli-Patchday
  • Safari und iOS: Apple schließt mehrere Schwachstellen
  • Adobe: Sicherheitsupdates für den Flash Player
  • Phishing: BSI warnt erneut vor gefälschten BSI-Mails
  • Google Play: Android-Apps geben geheime Schlüssel preis
  • Smartphone-Spiele: Viele Klone von "Flappy Birds" sind Schadsoftware
  • Phishing: Verstärktes Aufkommen von Phising-E-Mails
  • Gefälschte Mails geben vor, von der Commerzbank zu kommen: SEPA-Umstellung
  • Microsoft: Sicherheitslücke in mehreren Produkten geschlossen


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Links zu IT-Themen · Hilfe, Tipps und Tricks · Computer-Glossar · BSI-Startseite · Blog botfrei

PRISMA

Internet der Dinge

Glühbirnen verraten WLAN-Passwörter: Lifx ist eine LED-Lampe, deren Licht sich über ein Android-basiertes Smartphone anpassen lässt. Dafür wird die Lampe in das heimische WLAN-Netz integriert; die Lampen tauschen dann das WLAN-Passwort untereinander aus. Das passiert zwar verschlüsselt, der zugrunde liegende Schlüssel bleibt jedoch derselbe. Wie Ars Technica (englisch) und Spiegel Online berichten, haben White-Hat-Hacker die Verschlüsselungstechnik geknackt und konnten 30 Meter um die Glühlampen herum das heimische WLAN-Passwort erspähen. Sogenannte White-Hat-Hacker, möchten keinen Schaden anrichten, sondern auf bestehende Sicherheitsmängel hinweisen. Der Hersteller hat daraufhin Lifx mit einer neuen Firmware versehen, die Abhilfe schaffen soll. Dennoch bleibt die Frage nach neu entstehenden Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem "Internet der Dinge" unbeantwortet. (140710)

Wirtschaftsspionage

Verfassungsschutz warnt vor Spionage aus China: Der chinesische Geheimdienst betreibt einen enormen Aufwand, um an wichtige Daten zu gelangen, sagt der Präsident des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen im Interview mit der Welt am Sonntag (Online-Artikel). Vor allem mittelständische Unternehmen sieht Maaßen in Gefahr. (140710)

iPhone

ChronicUnlocks kann angeblich Sperre aufheben: Mit der Aktivierungssperre in iOS 7 können Besitzer eines iPhones ihr Gerät unbrauchbar machen, wenn dieses gestohlen worden ist. Das neu gegründete Unternehmen ChronicUnlocks möchte diese Sperre nun aufheben können. 150 US-Dollar soll der Dienst kosten, der gleich in vielerlei Hinsicht fragwürdig ist, wie Heise Online bemerkt. (140710)

Datenschutz

Sorgen bleiben folgenlos: Das Allensbach Institut für Demoskopie sieht eine Diskrepanz zwischen dem Umgang mit Online-Diensten auf der einen Seite und der Sorge um Datenschutz auf der anderen Seite. Diejenigen, die sich über die Speicherung und Verwendung ihrer Daten große Sorgen machen, nutzen das Internet demnach kaum weniger oder selektiver als unbesorgte Nutzer Nutzer. In Sozialen Netzwerken seien zwar mehr unbesorgte als besorgte Nutzer Mitglied, mit fünf Prozentpunkten Unterschied (47 versus 42 Prozent) wären diese aber nicht in einer gravierenden Mehrheit. (140626)

Messengerdienst

'Yo-App gehackt:'Fetter Text Die App "Yo" für iOS und Android kann nichts anderes als ein einziges Wörtchen, nämlich "Yo", zu verschicken. Dennoch gewann Yo rasch Anhänger, wie verschiedene Medien irritiert registrierten, etwa FAZ-Online und das Wall Street Journal. Vielleicht ist es dem steigenden Bekanntheitsgrad zu verdanken, dass die App kürzlich von einer Gruppe Studenten gehackt wurde. Danach sei es möglich gewesen, nicht nur Yos an beliebige Nutzer zu senden, sondern auch weniger Harmloses zu tun: "Wir können die Telefonnummer jedes Yo-Nutzers auslesen. Wir können Yos von jedem Nutzer spoofen und wir können jeden Nutzer mit so vielen Yos spammen, wie wir wollen", zitiert heise Online die Studenten. (140626)

Deutschland sicher im Netz

Sicherheitsmonitor: Die Initiative Deutschland sicher im Netz veröffentlichte am 02.06.14 bereits zum vierten Mal den Sicherheitsmonitor Mittelstand. Zitat: „Das zentrale Ergebnis: Die digitale Vernetzung ist in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) auf allen Ebenen erheblich gestiegen, doch der Schutz vor IT-Risiken ist seit drei Jahren sogar rückläufig: So nahmen Schutzmaßnahmen beim E-Mail Versand um 7 Prozentpunkte auf heute 43 Prozent ab. Jedes vierte Unternehmen ergreift gar keine Maßnahmen, obwohl Sicherheitsfragen als wichtig empfunden werden.“ (140612)

Studie der Initiative D21 e.V. und der Fiducia IT AG

Sicherheit im Online-Banking: Am heutigen Donnerstag stellte die Initiave D21 und die Fiducia IT AG ihre Studie zur Sicherheit im Online-banking gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, vor. Die Studie untersucht Akzeptanz, Vertrauen und Wünsche der Nutzer im Online-Banking und zeigt aktuelle Trends auf. Zitat der Webseite: Wie die Erhebung weiter ergab, lehnen 19 Prozent der Befragten das Online-Banking bewusst ab. Als Hauptgrund nennen sie Sicherheitsvorbehalte. Insbesondere die Angst vor Betrug wird von rund drei Viertel der Ablehner geäußert, wenngleich nur knapp zwei Prozent aller Befragten angaben, im Online-Banking bereits einen finanziellen Schaden erlitten zu haben. (140612)

Prävention

Internet- und Computerkriminalität: Die Arbeitsgruppe des Landespräventionsrates Nordrhein-Westfalen sieht vorrangigen Handlungsbedarf bei der Unterstützung verhaltensorientierter Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Nutzerverhalten im Internet. Schwerpunkte sind die Gefahrenabwehr im Waren- und Geldverkehr aller (geschäftsfähigen) Altersgruppen, sowie die Nutzung neuer Medien und der Ge- und Missbrauch sozialer Netzwerke aller Altersgruppen. In diesem Zusammenhang hat die Arbeitsgruppe kurze, eingängige Präventionsfilme für die Präventionsarbeit von Polizei, Schulen, Institutionen, Verbänden und anderen Trägern der gesamtgesellschaftlichen Präventionsarbeit erstellt. (140612)

Verschlüsselung

Ja, aber nur ohne zusätzlichen Aufwand?: Die Snowden-Affäre hat offenbar auch Gewinner und das Handelsblatt zählt den Schweizer Hersteller Kasper Systems dazu. Dessen Produkt Threema ist ein Kurznachrichtendienst, der verschlüsselte Kommunikation bietet. Seit Februar 2014 stieg dessen Nutzerkreis laut Handelsblatt von rund 200.000 auf nunmehr 2,8 Millionen. Dennoch scheint der Wunsch nach mehr Privatsphäre Grenzen zu haben, denn Konkurrenten wie WhatsApp liegen mit 500 Millionen Nutzern weiterhin deutlich vorn. Der Frage, wie viel (oder wenig) zusätzlicher Aufwand sein darf, um Verschlüsselung für private Kommunikation attraktiv zu halten, geht das Handelsblatt in diesem Artikel nach. (140528)

Opfer von Internetkriminalität

Anzeige erstatten?: Häufig werden wir im BSI gefragt, ob Nutzer, die von Cyberkriminalität betroffen sind, Anzeige erstatten sollten und was dabei zu tun sei. Da das BSI keine Strafverfolgungsbehörde, sondern eine präventiv arbeitende Behörde ist, können wir hier in der Regel nicht weiterhelfen. Ansprechpartner ist in jedem Fall die Polizei – entweder die örtliche Polizeidienststelle oder eine der Online- oder Internetwachen, die die Polizeien der Länder eingerichtet haben. Was dabei zu beachten ist und welche Beweise eventuell gesichert werden sollten, beschreibt die Polizei Niedersachsen in ihrem Ratgeber Internetkriminalität. (140515)

Verbraucherzentrale NRW

Phishing-Radar bietet aktuelle Informationen: In Ihrem Phishing-Radar informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen tagesaktuell über neue Varianten des Online-Betrugs. Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie per E-Mail an die Verbraucherzentrale NRW weiterleiten, wo sie dann ausgewertet werden. (140515)

Klicksafe

Neuer Internetleitfaden für Jugendliche: Unter dem Titel "Das Web, wie wir’s uns wünschen" hat die Initiative klicksafe gemeinsam mit Google und Unitymedia KabelBW einen neuen Internetleitfaden für Jugendliche vorgestellt. Das Handbuch richtet sich an 13- bis 16-Jährige und enthält Tipps und Übungen, unter anderem zu Themen wie digitale Spuren, Online-Reputation sowie Rechte und Pflichten in der digitalen Welt. Der in acht Sprachen erschienene Leitfaden ist das Ergebnis eines europaweiten Kooperationsprojektes von European Schoolnet, Insafe, Google und Liberty Global und wurde gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Die deutsche Broschüre entstand mit Unterstützung von klicksafe und ist kostenlos im Internet abrufbar. (140403)

Flyer für Eltern

Sicherer in sozialen Netzwerken: klicksafe hat seinen Flyer „Sicherer in Sozialen Netzwerken:Tipps für Eltern“ in einer vollständig aktualisierten Version veröffentlicht. Der Flyer informiert Eltern über soziale Netzwerke und Gemeinschaften im Internet sowie über die damit verbundenen Risiken. Zusätzlich finden Eltern Tipps, wie das Thema mit Kindern besprochen werden kann. Der Flyer kann auf der klicksafe-Webseite heruntergeladen oder bestellt werden. (140206)

Aufklärung nicht nur für Eltern

Infos zum Datenschutz und Recht im Internet: „Eltern haften für ihre Kinder“ - im Cyberspace gilt dieser Satz nicht immer. Zwei aktuelle Broschüren der Initiative klicksafe.de informieren Eltern darüber, wann und in welchem Umfang sie für das Verhalten ihrer Kinder im Netz juristisch verantwortlich sind und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um Ärger zu vermeiden. Der Flyer „Datenschutz-Tipps für Eltern – So sind persönliche Daten im Internet sicher“ klärt Eltern darüber auf, welche Folgen die unbedachte Weitergabe und Verbreitung persönlicher Daten im Internet haben kann. Auch gibt es Hilfestellungen für das korrekte Verhalten im Fall der Fälle. Die Broschüre „Spielregeln im Internet 2“ behandelt Rechtsfragen im Internet umfassender. Auf 68 Seiten werden u.a. folgende Themen abgehandelt: Veröffentlichen und Zitieren im WWW, sicheres Kaufen und Verkaufen im Netz, Umgang mit digitaler Musik, Abofallen, Marken- und Urheberrecht. Der Flyer und die Broschüre können unter den genannten Weblinks kostenlos heruntergeladen oder als Print-Produkt bestellt werden. (121220)

Broschüre rund um Rechtsfragen im Netz

Rechte und Pflichten: "Darf ich Fotos anderer Personen auf Facebook veroeffentlichen?", "Wie reagiere ich, wenn ich eine Abmahnung geschickt bekomme?" Diese und andere Fragen beantwortet die Broschuere "Spielregeln im Internet - Durchblicken im Rechte-Dschungel" der EU-Initiative klicksafe und des Online-Portals iRights.info. Die Experten klaeren in acht Themenschwerpunkten ueber Rechte und Pflichten auf, die man als Internetnutzer hat, und geben nuetzliche Tipps. Schwerpunkte sind beispielsweise Datenschutz in sozialen Netzwerken, Cyberbullying oder Internet-Downloads. Die Broschuere steht auf der Klicksafe-Seite als PDF zum Download bereit oder kann dort als Printversion bestellt werden. (101125)

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Siehe auch

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