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Hundeverordnung

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Hessische Hundeverordnung


Die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) vom 22. Januar 2003 wurde zum 01. Januar. 2009 geändert

Grundsätzlich sind alle Hunde so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. In diesem Zusammenhang wurde auch neu geregelt, dass Hunde außerhalb des eingefriedeten Besitztums der Halterin oder des Halters nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen werden dürfen. Damit wird klargestellt, dass die für einen Hund verantwortliche Person jederzeit in der Lage sein muss, auf den Hund einzuwirken. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit entsprechend geahndet werden. Die Hunderassen Mastiff und Mastino Napoletano sind aus der Liste der gefährlichen Hunde gestrichen worden und gelten somit nicht als gefährlich auf Grund ihrer Rasse. Neu in die Liste aufgenommen wurden die Rottweiler. Gefährliche Hunde sind die in der HundeVO aufgelisteten Rassen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden:

  • Pitbull-Terrier oder Americam Pitbull Terrier
  • American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier
  • Staffordshire-Bullterrier
  • Bullterrier
  • American Bulldog
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasilerio
  • Kangal (Karabash)
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Rottweiler

Diese Rassen dürfen nur mit entsprechender Erlaubnis gehalten werden. Dies gilt auch für diejenigen anderen Hunde, die einen Menschen gebissen oder in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, sofern dies nicht aus begründetem Anlass geschah, die ein anderes Tier durch einen Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben oder die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reißen und Hunde, die aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass sie Menschen oder Tiere ohne begründeten Anlass beißen.

Für die Rottweiler (und deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden sowie für bereits erzeugte Nachkömmlinge), die vor dem 31.12.2008 bereits gehalten wurden, gibt es eine Übergangsregelung. Sie unterliegen nicht der Erlaubnispflicht, wenn die Haltung gegenüber der Ordnungsbehörde bis zum 30.06.09 schriftlich angezeigt wurde. Die Anmeldung wird dem Halter schriftlich bestätigt. Diese Bestätigung muss beim Ausführen des Rottweilers mitgeführt werden und ist bei Kontrollen von Polizei oder Ordnungsämtern vorzulegen. Die bereits erfolgte steuerliche Anmeldung des Rottweilers reicht nicht aus. 31)

Siehe auch

Ortsrecht · Großgemeinde · Administration

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