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Historischer Kalender 9. Februar

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9. Februar

  • 474: Nach dem Tod seines Großvaters Leo I. wird Leo II. zum Kaiser des Oströmischen Reichs gekrönt. Da er noch minderjährig ist, wird sein Vater, der Isaurier Tarasicodissa, unter dem Namen Zenon gleichzeitig zum Mitkaiser erhoben.
  • 693: Ansbert von Rouen, Bischof von Rouen und Kanzler des westfränkischen Reiches, gestorben
  • 1119: Der am 2. Februar zum Papst gewählte Calixt II. wird im französischen Vienne inthronisiert.
  • 1354: Böhmens Königin Anna von Schweidnitz wird als Gattin Karls IV. in Aachen zur deutschen Königin gekrönt.
  • 1404: Konstantinos XI. Palaiologos, letzter byzantinischer Kaiser, geboren
  • 1534: In Münster wird von Wiedertäufern unter Jan van Leiden unter Mitarbeit von Jan Matthys das Täuferreich errichtet.
  • 1621: Alessandro Ludovisi wird zum Papst gewählt und gibt sich den Namen Gregor XV. Er ist das letzte im Konklave durch Akklamation gewählte Kirchenoberhaupt. Diese Wahlmethode schafft er während seines Pontifikats ab.
  • 1642: Der holländische Maler Rembrandt stellt eines seiner bekanntesten Werke - "Die Nachtwache" - fertig.
  • 1683: Alexander von Dönhoff, preußischer Generalleutnant und Vertrauter des Königs Friedrich Wilhelm I., geboren
  • 1775: Farkas Wolfgang Bolyai, ungarischer Mathematiker, geboren
  • 1778: Johann Friedrich Klett - deutscher Techniker und Unternehmer, geboren
  • 1789: Franz Xaver Gabelsberger - deutsch. Stenograph, entwickelte die Kurzschrift, geboren
  • 1798: Nach dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen wird die Schweiz als französische »Schwesternrepublik« zur »Helvetischen Republik« erklärt. Sie erhält eine (relativ) demokratische Verfassung nach französischem Vorbild - es ist die erste Verfassung der Schweiz.
  • 1846: Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner, gestorben
  • 1846: Wilhelm Maybach, deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer, geboren
  • 1849: Im Kirchenstaat ruft im Rahmen des Risorgimento Giuseppe Mazzini die Römische Republik aus. Sie wird umgehend durch das Eingreifen französischer und spanischer Truppen bis zum 3. Juli gewaltsam niedergeschlagen.
  • 1877: Hermann Föttinger, deutscher Elektroingenieur und Erfinder, geboren
  • 1880: Leopold Fejér, ungarischer Mathematiker, geboren
  • 1881: Fjodor Dostojewski, russischer Schriftsteller, gestorben
  • 1896: John Schehr, Parteivorsitzender der KPD, geboren
  • 1905: In Berlin stirbt der deutsche Maler, Zeichner und Lithograph Adolph Friedrich Erdmann von Menzel (1815-1905), der sich mit den Werken »Denkwürdigkeiten aus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte« (1836) und »Die Armee Friedrichs des Großen in ihrer Uniformierung« (1851-1857) als bedeutender Historienmaler profilierte. Als erster deutscher Maler greift er mit dem Gemälde »Eisenwalzwerk« 1875 das Thema Industrie auf. Berühmt ist auch sein »Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci« (1850-52).
  • 1910: Jacques Monod - franz. Biochemiker, Medizin-Nobelpreis 1965, geboren
  • 1913: Günter Herlitz, deutscher Unternehmer, geboren
  • 1926: Der norwegische Ingenieur Erik Rotheim erfindet die Sprühdose.
  • 1927: David Wheeler, britischer Computerpionier, geboren
  • 1948: Karl Valentin, bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent, gestorben
  • 1949: Der Landtag verabschiedet das "Gesetz über Unterrichtsgeld und Lernmittelfreiheit" für alle öffentlichen allgemeinbildenden Schulen, für alle Berufs-, Berufsfach- und Fachschulen in öffentlicher Trägerschaft und für die staatlichen wissenschaftlichen Hochschulen in Hessen.
  • 1960: Das US-Atom-U-Boot "Sargo" unterquert den Nordpol und durchstößt mit seinem Turm die etwa einen Meter dicke Eisdecke am nördlichsten Punkt der Erde.
  • 1973: In Brüssel gründen 17 Gewerkschaftsverbände aus 15 westeuropäischen Ländern den Europäischen Gewerkschaftsbund.
  • 1984: Juri Wladimirowitsch Andropow, Generalsekretär des ZK der KPdSU, gestorben
  • 1987: Im Streit um das Vorgehen in der Energiepolitik zerbricht - über dem Thema “Nuklearindustrie” - die erste rot-grüne Koalition auf Landesebene: Ministerpräsident Holger Börner (SPD) nimmt das “Rücktrittsangebot” von Umweltminister Joschka Fischer (Grüne) an, nachdem tags zuvor die Landesversammlung der Grünen in Langgöns - gestärkt durch grüne Erfolge bei der Bundestagswahl (25.01.) - von der Landesregierung ultimativ gefordert hat, der Plutoniumfabrik Alkem in Hanau keine Betriebsgenehmigung für die Produktion von Mischoxyd-Brennelementen (MOX) zu erteilen. Börner, der am nächsten Tag (10.02.) als Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender zurücktritt und zur vorzeitigen Neuwahl des Landtags nicht mehr als Spitzenkandidat antritt, verlässt nach über zehn Jahren als hessischer Ministerpräsident die politische Bühne in Wiesbaden.
  • 1994: Howard M. Temin, US-amerikanischer Biologe, Nobelpreisträger, gestorben
  • 1995: Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär, gestorben
  • 1996: Der hessische Rundfunk ist mit Programmbegleitenden Informationen erstmals im "Internet" vertreten; Radio FFH ist seit Anfang des Monats im Internet erreichbar, informiert über Frequenzen, Sendungen, Moderatoren und "Marketing-Neuheiten".
  • 1996: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt.
		
		
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