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Historischer Kalender 8. März

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8. März

  • 865: Rudolf von Fulda, Geschichtsschreiber und Theologe, gestorben
  • 1118: Da Papst Gelasius II. am 24. Januar ohne Benachrichtigung des gebannten Kaisers Heinrich V. gewählt worden ist, lässt dieser als weiteren Höhepunkt des Investiturstreites einen Gegenpapst wählen, nachdem er Gelasius aus Rom vertrieben hat. Der gewählte Maurice Bourdin nimmt dem Namen Gregor VIII. an.
  • 1144: Coelestin II., Papst, gestorben
  • 1198: Da der Sohn des verstorbenen Kaisers Heinrich VI., Friedrich II., zu diesem Zeitpunkt erst drei Jahre alt ist, wird sein Onkel Philipp von Schwaben von der staufischen Partei zum römisch-deutschen König gewählt.
  • 1249: Der zweite Eppsteiner Erzbischof Siegfried III. von Mainz stirbt. Die im Taunus beheimateten Eppsteiner stellten im 13. Jahrhundert vier Mainzer Erzbischöfe. Das Grabmal Siegfrieds III. im Mainzer Dom zeigt den Kirchenfürsten mit zwei deutlich kleiner gestalteten Königen zur Seite, denen er die Krone aufsetzt: Anspielung auf die herausgehobene Stellung und vom zweiten Eppsteiner wahrgenommene Funktion des Mainzer Erzbischofs als "Königsmacher" unter den Kurfürsten.
  • 1669: Der Vulkan Ätna bricht aus. Die Eruption wird bis zum 11. Juli anhalten und als historisch größte angesehen. Die Stadt Catania wird teilweise, einige Dörfer werden vollständig von Lavamassen zerstört.
  • 1788: Antoine César Becquerel, französischer Physiker, geboren
  • 1822: Ignacy Łukasiewicz, polnischer Chemiker, Apotheker und Erfinder, geboren
  • 1839: James Mason Crafts, US-amerikanischer Chemiker, geboren
  • 1847: Carl von Bach, deutscher Professor und Maschineningenieur, geboren
  • 1877: Carl Mannich, deutscher Chemiker, geboren
  • 1879: Otto Hahn, Chemiker und Atomphysiker, Universitätsprofessor, Wissenschaftler von Weltrang, "Vater der Atomwissenschaft", Kindheit und Schulzeit in Frankfurt, Beginn der wissenschaftlichen Laufbahn in Marburg, als Chemiker Mitwirkung an der Kriegsmaschinerie des 1. Weltkriegs, in der NS-Zeit politische Distanz, 1938 - nach Vorarbeiten mit der inzwischen nach Schweden emigrierten jüdischstämmigen Forscherin Lise Meitner - Entdecker der Kernspaltung bei Neutronenbestrahlung unter Freisetzung von Energie (zusammen mit Fritz Straßman), Nobel-Preisträger, 1946-1960 erster Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, führender wissenschaftlicher Vertreter einer friedlichen Nutzung der Kernenergie und eines Atomwaffenverbots (gest. 28.07.1968), geboren.
  • 1886: Edward Calvin Kendall - amerik. Biochemiker, entwickelte d. Kortison, ein Hormon der Nebennierenrinde, Medizin-Nobelpreis 1950, geboren
  • 1899: Gründung des »Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899« als Vorgänger der heutigen »Frankfurter Eintracht«. Ebenfalls 1899 wird der Frankfurter »Fußball-Club Kickers von 1899« gegründet, dem sich der »1. Frankfurter Hockeyclub« im Jahre 1908 anschließt. Am 13. Mai 1911 fusionieren die Vereine »Victoria« und »Kickers« zum »Frankfurter Fußballverein (Kickers-Victoria) von 1899«. Im April 1920 kommt es zur Fusion mit der Frankfurter Turngemeinde zur »Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861«. 1927 wird diese Verbindung aufgelöst, es entstehen die »Turngemeinde Eintracht Frankfurt von 1861« sowie die »Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F.F.V) von 1899«.
  • 1900: Howard H. Aiken - amerikanischer Mathematiker, geboren
  • 1906: Der schwedische Fotograf und Unternehmer Victor Hasselblad (1906-1978) wird in Göteborg geboren. Die von ihm 1941 eigentlich für die schwedische Luftwaffe entwickelte Mittelformat-Spiegelreflexkamera gilt bei Profis als Inbegriff der Perfektion. Seit 1962 wird sie bei Weltraumflügen der NASA verwendet.
  • 1906: Die Germaniawerft in Kiel stellt das erste deutsche U-Boot fertig; es kann bis 30 Meter tauchen.
  • 1914: Während des »Internationalen Frauentags« finden von der sozialdemokratischen Frauenbewegung organisierte Demonstrationen von Arbeiterinnen, Müttern und ledigen Frauen für die Einführung des Wahlrechts für Frauen statt. Der erste Internationale Frauentag hatte auf Initiative von Clara Zetkin (1857-1933) am 19. März 1911 stattgefunden. 1921 wurde das Datum durch Beschluss der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz auf den 8. März gelegt.
  • 1917: Aus einer Hungerrevolte in Petrograd entwickelt sich die Februarrevolution (julianisches Datum: 23. Februar) gegen das durch Niederlagen im Ersten Weltkrieg geschwächte Zarenregime unter Nikolaus II. in Russland.
  • 1919: In Berlin und Thüringen wird der Generalstreik abgebrochen, die Kämpfe forderten etwa 1.000 Tote.
  • 1920: George Keith Batchelor, australischer Mathematiker und Physiker, geboren
  • 1922: Als Vorläufer der Hitlerjugend (Hj) wird der Jugendbund der NSDAP gegründet.
  • 1923: Walter Jens - deutscher Schriftsteller, Kritiker, Literaturwissenschaftler, geboren
  • 1929: In der deutschen Geschichte des Fernsehens überträgt der Sender Witzleben die ersten Fernsehbilder zu Testzwecken in das Berliner Forschungslabor der Reichspost.
  • 1933: Das preußische Innenministerium hebt die 81 Reichstagsmandate der KPD auf und beschlagnahmt die Parteizentrale in Berlin
  • 1943: Aus Wiesbaden und Umgebung werden etwa 100 Menschen, die vom Sammelpunkt in der zerstörten Synagoge in der Friedrichstraße durch die Stadt zum Bahnhof getrieben, in Güterwaggons verfrachtet und am nächsten Tag nach Auschwitz-Birkenau abtransportiert werden; ebenso am 08./09. März etwa 100 Menschen aus dem Frankfurter Lager in der Kruppstraße – Internierte aus dem Zwangslager sowie bisher in Privatwohnungen lebende – , die von einem Stadtteilbahnhof aus mit den angehängten Waggons aus Wiesbaden nach Auschwitz transportiert werden.
  • 1944: Durch den Führer-Befehl Nr. 11 erklärt Adolf Hitler 29 Städte entlang der Ostfront zu „Festen Plätzen“, die im Zweiten Weltkrieg besonders hartnäckig verteidigt werden sollen, auch wenn das ihre Einschließung bedeuten sollte.
  • 1947: Die Sozialphilosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer veröffentlichen ihr gesellschaftskritisches Werk "Dialektik der Aufklärung".
  • 1951: Mit dem Gesetz über die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes wird in der Bundesrepublik Deutschland das Bundeskriminalamt ins Leben gerufen. Es hat die Aufgabe, die nationale Verbrechensbekämpfung zu koordinieren und Ermittlungen in schwerwiegenden Kriminalitätsfeldern mit Auslandsbezug durchzuführen, weiters den Schutz der Verfassungsorgane des Bundes.
  • 1962: In Hamburg wird der erste vollelektronisch gesteuerte U-Bahn-Zug Europas in Betrieb genommen; der Fahrer schaltet nur noch auf "Fahren" und "Bremsen".
  • 1969: Das deutsche Atomschiff "Otto Hahn" läuft in Wilhelmshaven zu seiner ersten Forschungs- und Erprobungsfahrt aus.
  • 1971: Der »Boxkampf des Jahrhunderts« zwischen Muhammed Ali (*1942) und Joe Frazier (*1944) wird von 19.500 Zuschauern im New Yorker Madison Square Garden und von 300 Millionen Fernsehzuschauern verfolgt. Joe Frazier gewinnt überlegen nach Punkten und verteidigt damit seinen Weltmeistertitel.
  • 1983: Hans Jochen Vogel wird als Nachfolger Herbert Wehners zum Chef der SPD-Bundestagsfraktion gewählt.
  • 1991: Zur Ankurbelung der ostdeutschen Wirtschaft beschließt das Bundeskabinett die Schaffung eines milliardenschweren "Gemeinschaftswerks Aufschwung Ost" sowie höhere Steuern zu dessen Finanzierung.
  • Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden (kurz: Internationaler Frauentag)


		
		
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