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Historischer Kalender 6. April

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6. April

  • 402: Die Römer unter Stilicho schlagen die Westgoten unter Alarich in der Schlacht bei Pollentia. Stilicho setzt dem geschlagenen Feind jedoch nicht nach, weshalb die Westgoten sich wieder reorganisieren können.
  • 912: Notker I. Balbulus, Dichter und Gelehrter, gestorben
  • 1199: Der englische König Richard I. Löwenherz (1157-1199) stirbt während der Belagerung der Burg Chalus (im Limousin) an einer infizierten Verwundung. Der Sohn des englischen Königs Heinrich II. Plantagenet (Henry II., 1133-1189) und der Eleonore von Aquitanien (um 1122-1204) wird am 3. September 1189 in Westminster gekrönt.
  • 1250: In Ägypten gelandete Kreuzfahrer des Sechsten Kreuzzugs kapitulieren bei al-Mansura vor den Truppen des Turan Schah. Der französische König Ludwig IX. gerät in Gefangenschaft und wird später gegen Lösegeld freigelassen.
  • 1415: Als Gegenpapst Johannes XXIII. das von ihm einberufene Konzil von Konstanz auflösen will, das ihn gemeinsam mit den anderen Päpsten des Abendländischen Schisma für abgesetzt erklärt hat, proklamiert dieses in seinem Dekret Haec sancta die Hoheit des Konzils über den Papst.
  • 1483: Raffael, eigentlich Raffaello Santi (†1520), it. Maler und Baumeister der Hochrenaissance, geboren
  • 1520: In Rom stirbt der italienische Maler und Baumeister Raffael (Raphael, eigentl. Raffaello Santi, 1483-1520), neben Leonardo da Vinci und Michelangelo der bedeutendste Maler der Renaissance. Raffael ist ab 1514 Bauleiter der Peterskirche und Konservator der antiken Denkmäler. Berühmt sind seine Madonnenbilder mit ihren lichtdurchfluteten Landschaften und seine monumentalen Fresken.
  • 1528: Der Nürnberger Maler und Grafiker Albrecht Dürer (1471-1528) stirbt im Alter von 56 Jahren. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler aller Zeiten und leitet für Holzschnitt und Kupferstich eine neue Epoche in Europa ein.
  • 1530: Joachim Strupp, Doktor der Medizin, geboren
  • 1671: Jean-Baptiste Rousseau, französischer Schriftsteller, geboren
  • 1722: Peter I., der Große (1672-1725), Kaiser von Russland, erlässt eine Verordnung zur Besteuerung von Bärten - wer seinen Bart nicht abrasiert, muss eine Bartsteuer von 50 Rubel zahlen. Peter I. reformiert den russischen Staat nach westlichem Vorbild. Er fördert Gobelin- und Tuchmanufakturen, Schiff- und Hafenbau, und holt ausländische Handwerker, Kaufleute und Offiziere nach Moskau.
  • 1732: Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, Erzbischof von Trier und Mainz, gestorben
  • 1748: Bei Grabungen stößt der neapolitanische Offizier Alcubierre auf die Überreste von Pompeji, welches durch den Vesuv-Ausbruch am 24.08.0079 verschüttet worden war.
  • 1789: George Washington wird von einem Wahlmännerkollegum einstimmig zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.
  • 1793: Während der Französischen Revolution richtet der Nationalkonvent den Wohlfahrtsausschuss ein, dessen Vorsitz Georges Danton erhält. Aufgabe des Exekutivorgans ist anfänglich nur die Kontrolle des Konvents, es wird jedoch bald zum eigentlichen Machtzentrum in Frankreich.
  • 1814: Napoléon I. (1769-1821) dankt in Fontainebleau als Kaiser der Franzosen ab und erhält als Souverän mit Kaisertitel die Insel Elba als Wohnsitz zugewiesen. Zuvor war den alliierten Streitkräften die Eroberung von Paris gelungen, was Napoléon mit seiner zahlenmäßig unterlegenen Armee nicht verhindern konnte.
  • 1826: Gustave Moreau - französischer Maler des Symbolismus, geboren
  • 1829: Niels Henrik Abel, norwegischer Mathematiker, gestorben
  • 1865: Friedrich Engelhorn, August Ritter von Clemm, Carl Clemm, Seligmann Ladenburg, Leopold Ladenburg und andere gründen im badischen Mannheim die Badische Anilin und Soda Fabrik als Aktiengesellschaft. BASF entwickelt sich in der Folge zum weltweit größten Chemiekonzern.
  • 1870: Oskar Vogt, deutscher Hirnforscher, geboren
  • 1888: Gerhard Ritter, deutscher Historiker, geboren
  • 1903: Harold E. Edgerton, US-amerikanischer Elektroingenieur, Erfinder des Stroboskops, geboren
  • 1904: In Preußen werden Frauen zum Examen für Gymnasiallehrer zugelassen.
  • 1904: Kurt Georg Kiesinger (†09.03.1988), dt. Politiker und Bundeskanzler 1966-1969, geboren
  • 1917: Die USA erklären dem Deutschen Reich den Krieg. Vorausgegangen war die Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieges durch die Deutschen am 1. Februar 1917. Es kommt dadurch zu einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen der USA zum Deutschen Reich am 3. Februar 1917. Am 17. Januar 1917 versucht der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Arthur Zimmermann, Mexiko für ein Bündnis zu gewinnen. Dies führt zu einer weiteren, dramatischen Verschlechterung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses. Die ersten US-Truppen unter General John J. Pershing treffen am 7. Juni 1917 in Frankreich ein, am 21. Oktober 1917 kommt es zu ersten Fronteinsätzen. Am 14. August tritt auch China und die Mehrzahl der amerikanischen Staaten in den Krieg gegen das Deutsche Reich ein.
  • 1920: Infolge des Einmarsches der Reichswehr im Ruhrgebiet gegen die dort ausgerufene Räterepublik besetzen französische Truppen die Städte Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Hanau. Bereits seit Dezember 1918 halten die Franzosen neben dem zum Volksstaat Hessen gehörenden linksrheinischen Rheinhessen auch Gebiete auf dem rechten Rheinufer besetzt - u.a. Wiesbaden, den Rheingau sowie weitere Gebietsteile des Volksstaats Hessen, die südlich des Mains bis an die Stadtgrenze der Landeshauptstadt Darmstadt reichen. Nach dem Versailler Vertrag soll die Rheinlandbesetzung die Ausführung der Friedensbedingungen sicherstellen. Am 17. Mai 1920 werden die Mainstädte wieder geräumt.
  • 1922: Im Deutschen Reich sollen künftig auch Frauen als Schöffen und Geschworene zugelassen werden.
  • 1928: James Dewey Watson - amerik. Biochemiker, entwickelte zus. mit Francis Crick das DNS-Modell, Medizin-Nobelpreis 1962, geboren
  • 1955: Anthony Eden wird Nachfolger des britischen Premiers Winston Churchill, welcher mit 80 Jahren zurückgetreten war.
  • 1972: Heinrich Lübke (1894-1972), zweiter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (1959-1969), stirbt in Bonn.
  • 1973: Neun europäische Staats- und Regierungschefs beschließen in Paris eine Wirtschafts- und Währungsunion, die 1980 vollendet sein soll.
  • 1980: Die Sommerzeit wird in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und Österreich eingeführt.
  • 1993: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet in einem Grundsatzstreit, dass der Einsatz von Beamten bei Streiks in Staatsunternehmen unzulässig ist.
  • 1994: Einweihung des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal durch Königin Elizabeth II. und Staatspräsident François Mitterrand.
  • 2000: Die US-Firma Celera Genomics lässt verlauten, den Code menschlicher Genome zu 99% entschlüsselt zu haben.


		
		
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Siehe auch

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