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Historischer Kalender 29. April

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29. April

  • 1392: Die mainzische Universität Erfurt wird eröffnet und nimmt zum Sommersemester zahlreiche Studenten aus Hessen auf, vor allem aus Fritzlar, Fulda und Hersfeld, auch aus Eschwege, Grebenstein, Kassel, Marburg, Rotenburg und Witzenhausen.
  • 1469: Wilhelm II., Landgraf der Landgrafschaft Hessen, geboren
  • 1624: Kardinal Richelieu wird von König Ludwig XIII. in den Staatsrat berufen. Wenige Monate später, am 13. August, wird ihm die Leitung des Gremiums anvertraut und als „Erster Minister“ führt er die Regierungsgeschäfte in Frankreich.
  • 1642: Ägidius Hunnius der Jüngere, deutscher lutherischer Theologe, gestorben
  • 1670: Emilio Altieri wird als Kompromisskandidat im Alter von 80 Jahren zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens X. an. Die laufenden Staatsgeschäfte überlässt er nach der Wahl einem Adoptivneffen, Kardinal Paluzzo Paluzzi Altieri degli Albertoni.
  • 1707: Das schottische und das englische Parlament unterzeichnen die so genannte »Unionsakte« (»Act of Union«) - England und Schottland vereinigen sich zu Großbritannien. Das Gesetz tritt am 1. Mai 1707 in Kraft. Am 1. Januar 1801 wird auch Irland Teil des Vereinigten Königreiches Großbritanniens.
  • 1785: Karl Friedrich Christian Ludwig Drais - erfand 1817 das Laufrad, geboren
  • 1790: Samuel Heinicke, Pädagoge und 'Erfinder' der Deutschen Methode der Gehörlosenpädagogik, gestorben
  • 1818: Alexander II. von Rußland - Zar (1855-1881), Reformer, Aufhebung d. Leibeigenschaft, geboren
  • 1840: Pierre Jean Robiquet, französischer Chemiker, gestorben
  • 1840: Pierre Jean Robiquet, französischer Chemiker, gestorben
  • 1854: Henri Poincaré, französischer Mathematiker und theoretischer Physiker, geboren
  • 1882: Das deutsche Reichsgericht entscheidet, dass das Buchmachen bei Pferdewettrennen und das Wetten am Totalisator Glücksspiele sind und damit unter das seit der Reichsgründung 1872 geltende Glücksspielverbot fallen.
  • 1882: Werner von Siemens führt auf einer 540 Meter langen Versuchsstrecke in Halensee bei Berlin einen elektrisch angetriebenen Kutschenwagen vor. Bei dem so genannten Elektromote handelt es sich um den ersten Oberleitungsbus der Welt.
  • 1883: Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des deutschen Genossenschaftswesens und Politiker, gestorben
  • 1893: Harold Clayton Urey - amerik. Chemiker, entdeckte Deuterium, Chemie-Nobelpreis 1934, geboren
  • 1894: Marietta Blau, österreichische Physikerin, geboren
  • 1896: Walter Mehring - deutscher Schriftsteller, geboren
  • 1899: Gustav Tauschek, österreichischer Computerpionier, geboren
  • 1913: Der von der Firma Siemens & Halske entwickelte und bis heute noch vereinzelt verwendete Nummernschalter für Telefonapparate („Wählscheibe“) wird zum Patent angemeldet.
  • 1929: Walter Kempowski, dt. Schriftsteller ("Uns geht's ja noch gold"), geboren
  • 1933: Hermann Göring gründet den Reichsluftschutzbund, der seine Mitglieder über luftschutzmäßige Vorbeugung, Brandbekämpfung, den Schutz vor Gasangriffen, Erste Hilfe und das Meldewesen ausbildet.
  • 1937: Wallace Hume Carothers, US-amerikanischer Chemiker, Erfinder des Nylon, gestorben
  • 1944: Hermann Scheer, deutscher Politiker und Verfechter der Solarenergie, geboren
  • 1945: US-Truppen befreien das Konzentrationslager Dachau (bei München). Wegen einer Typhus-Epidemie wird sofort eine strenge Quarantäne verhängt. Viele der 70.000 Überlebenden sterben in den folgenden Wochen an den Folgen der grauenvollen Lagerhaft. Das Lager Dachau wurde am 20. März 1933 auf Befehl Heinrich Himmlers als erstes deutsches Konzentrationslager eingerichtet, zunächst für politisch Andersdenkende, ab 1941 auch für Juden, Sinti und Roma sowie Kriegsgefangene. Bis 1945 starben von den 200.000 Insassen etwa 35.000 durch Erschießen oder Krankheiten.
  • 1948: Die Fiat-Werke in Turin präsentieren den Fiat 500 B; der "Topolino" erreicht die Spitzengeschwindigkeit von 95 km/h.
  • 1980: In Los Angeles stirbt der britische Filmregisseur und Produzent Alfred Hitchcock (1899-1980), der »Meister der Suspense« (die Kunst, mit der Erwartung der Zuschauer zu spielen), einer der erfolgreichsten und innovativsten Filmregisseure aller Zeiten.
  • 1986: Die Universität Tübingen gibt die erfolgreiche Knochenmarkstransplantation an einem leukämiekranken Kind bekannt.
  • 1991: Ein Wirbelsturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 235 km/h vor der Küste von Bangladesch ruft eine sechs Meter hohe Flutwelle hervor. Die Küstenregionen in den Mündungsgebieten der Flüsse Ganges und Brahmaputra werden verwüstet und zwischen 140.000 und 500.000 Menschen getötet. Mehr als zehn Millionen Menschen werden obdachlos, durch ausbrechende Seuchen und Krankheiten sterben Zehntausende von Menschen.
  • 1992: Die britische Labour-Abgeordnete Betty Boothroyd wird nach einer 727-jährigen Geschichte des britischen Parlamentarismus als erste Frau zur „Madam Speaker“ und damit zur Vorsitzenden des britischen Unterhauses gewählt.
  • 1993: Der Aufsichtsrat der Krupp Stahl AG beschließt die Stillegung des Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen; in Bochum protestieren rund 100.000 Bergleute gegen Zechenstillegungen im deutschen Steinkohlebau.
  • 1993: Der Bundesgerichtshof erkennt in einem Urteil erstmals den Anspruch auf Schmerzensgeld für rechtswidrig erlittene Haft an.
  • 1997: Knapp fünf Jahre nach ihrer Verabschiedung durch die UN-Generalversammlung tritt die Chemiewaffenkonvention in Kraft. Sie verbietet die Entwicklung, Herstellung, Besitz, Weitergabe und Einsatz chemischer Waffen.
  • 2007: Im Magdeburger Dom wird die Magdeburger Erklärung unterzeichnet. Damit kommt es erstmals zu einer formellen Vereinbarung über die wechselseitige Anerkennung der in elf verschiedenen Kirchen in Deutschland vollzogenen Taufen.
  • Internationaler Tag des Tanzes (UNESCO)


		
		
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Siehe auch

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