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Historischer Kalender 26. April

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26. April

  • 121: Marc Aurel (Marcus Aurelius Antonius) - römischer Kaiser 161-180, Anhänger der stoischen Philosophie, geboren
  • 757 : Stephan II., Papst (752-757), gestorben
  • 1220: Als Zugeständnis für die Wahl seines Sohnes Heinrich zum römisch-deutschen König erlässt der Staufer-Kaiser Friedrich II. die Confoederatio cum principibus ecclesiasticis und übergibt den Bischöfen damit wesentliche Königsrechte.
  • 1228: Kaiser Friedrich II. überläßt den geistlichen Reichsfürsten in der Urkunde "Confoederatio cum principibus ecclasiasticis" die Hoheitsrechte.
  • 1478: Auf Lorenzo und Giuliano de Medici wird ein Attentat verübt. Giuliano kostet die Pazzi-Verschwörung das Leben.
  • 1506: Die erste Brandenburgische Landesuniversität, die Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder mit vier Fakultäten wird feierlich eröffnet. Schon im ersten Jahr ihres Wirkens immatrikulieren sich dort über 900 Studenten aus den deutschen Gebieten und aus Polen, Schweden, Norwegen und Dänemark.
  • 1518: In der Heidelberger Disputation, einem wissenschaftlichen Streitgespräch an der Universität Heidelberg, legt Martin Luther seine theologia crucis dar. Spätere Reformatoren wie Martin Bucer, Erhard Schnepf, Franciscus Irenicus, Martin Frecht und Johannes Brenz sind unter den Zuhörern, die Luther mit seinen Thesen beeindruckt.
  • 1564: William Shakespeare (†21.04.1616), engl. Dichter und Dramatiker, geboren
  • 1573: Maria von Medici, Frau des französischen Königs Heinrich IV. und Regentin für Ludwig XIII., geboren
  • 1776: Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt, erste Gattin des russischen Zaren Paul I., gestorben
  • 1782: Maria Amalia von Neapel-Sizilien, von 1830 an Königin der Franzosen, geboren
  • 1783: Ferdinand Heinrich Friedrich, General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg, geboren
  • 1807: Nach der unentschiedenen Schlacht bei Preußisch Eylau im Februar beschließen Russland und Preußen im Vertrag von Bartenstein den gemeinsamen Kampf gegen Napoléon Bonaparte fortzuführen.
  • 1812: Alfred Krupp, deutscher Industrieller und Erfinder, geboren
  • 1829: Theodor Billroth - Chirurg, geboren
  • 1879: Owen Willans Richardson, britischer Physiker, Nobelpreisträger, geboren
  • 1889: Ludwig Wittgenstein - österr. Philosoph und Logistiker, Begründer der analytischen Philosophie, geboren
  • 1900: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Geophysiker und Seismologe (Richterskala), geboren
  • 1914: Die US-amerikanische Marine setzt im Kampf gegen Mexiko um Vera Cruz zum ersten Mal Flugzeugträger ein.
  • 1925: Bei der Reichspräsidentenwahl wird der Kandidat der Rechten, der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, als Nachfolger des verstorbenen Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der 78-jährige Hindenburg erhält 14,7 Millionen Stimmen, auf Wilhelm Marx, den Kandidaten des Zentrums und der Sozialdemokratie, entfallen 13,7 Millionen.
  • 1928: Reinfried Pohl (Marburg), deutscher Finanzkaufmann, geboren
  • 1932: Michael Smith, britischer Chemiker und Nobelpreisträger, geboren
  • 1933: Ein Erlass des kommissarischen preußischen Innenministers Hermann Göring führt zur Bildung des Geheimen Staatspolizeiamtes, der Keimzelle der später auf das gesamte Reich ausgeweiteten Gestapo.
  • 1938: Den deutschen Juden wird per Verordnung aufgetragen, ihr gesamtes in- und ausländisches Vermögen anzumelden.
  • 1940: Carl Bosch, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger, gestorben
  • 1942: Das weltweit bisher schwerste Bergwerksunglück mit 1.549 Toten ereignet sich durch eine Explosion im Steinkohlebergwerk Benxihu in der Mandschurei, Volksrepublik China.
  • 1942: In der Krolloper findet die letzte Reichstagssitzung im Dritten Reich statt, Adolf Hitler wird nun auch Oberster Gerichtsherr - ohne an bestehende Rechtsvorschriften gebunden zu sein.
  • 1951: Arnold Sommerfeld, deutscher mathematischer Physiker, gestorben
  • 1967: Der Bundestag beschließt mit Einführung der Mehrwertsteuer zum 01.01.1968 das größte steuerpolitische Gesetzeswerk seit Bestehen der Bundesrepublik.
  • 1972: Johann Reichhart, letzter Scharfrichter Deutschlands, gestorben
  • 1974: Der Bundestag verabschiedet mit 247 zu 233 Stimmen die Fristenregelung, die Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten drei Monate straffrei läßt.
  • 1986: Beim größten Reaktorunfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie explodiert in Tschernobyl/Ukraine der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerks und es wird in großem Umfang Radioaktivität freigesetzt; sofort starben 28 Menschen an den Folgen der Katastrophe und bisher (1997) weitere etwa 4.300 Menschen, sieben Millionen erkrankten.
  • 1988: Das Bundesarbeitsgericht in Kassel erklärt das Aussperrungsverbot in der hessischen Landesverfassung teilweise für unwirksam. Es ist - so das Gericht - durch das später verabschiedete Grundgesetz und Bundesrecht außer Kraft gesetzt worden, Tarifautonomie und Tarifrecht lassen die „suspendierende“ Aussperrung zur Abwehr von Streiks zu. Bundesrecht bricht Landesrecht - Niederlage für die IG Metall, die den Rechtsstreit seit den Arbeitskämpfen des Jahres 1984 im Tarifgebiet Hessen geführt hat.
  • 1994: Das Bundesverfassungsgericht stellt die so genannte "Auschwitz-Lüge" unter Strafe.
  • Welttag des geistigen Eigentums (WIPO)


		
		
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Siehe auch

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