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Historischer Kalender 1. april

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1. April

  • 286: Der römische »Soldatenkaiser« Diokletian (Gaius Aurelius Valerius Diokletian, 245-313) teilt die Regierungsgewalt. Seinen Waffengefährten Maximianus (Herculius, um 240-310) setzt er als zweiten Augustus für die westliche Reichshälfte ein, er selbst übernimmt die Herrschaft der östlichen Hälfte. 293 führt Diokletian die Tetrarchie (Herrschaft der Vier) ein, indem er zwei Gardepräfekten - Galerius Maximanius (um 250-311) und Constantius I. Chlorus (um 250-306) - zu Unterkaisern (Caesaren) ernennt. Jeder der vier »Tetrarchen« erhält seinen eigenen Herrschaftsbereich (Präfektur), die wiederum in je 12 Diözesen aufgeteilt sind. Die Zentralgewalt wird durch Gleichschaltung aller Reichsteile gestärkt.
  • 457: Nach seiner erfolgreichen Rebellion gegen Kaiser Avitus wird Iulius Valerius Maiorianus Kaiser Westroms. Der Heermeister Ricimer, der die Rebellion unterstützt hat, bleibt jedoch weiterhin im Hintergrund bestimmende Gestalt im Reich.
  • 678: Donus, Bischof von Rom und Papst, gestorben
  • 1578: William Harvey - engl. Anatom, entdeckte den Blutkreislauf, geboren
  • 1605: Alessandro Ottaviano de Medici wird vom Konklave als Nachfolger von Clemens VIII. zum Papst gewählt und nimmt den Namen Leo XI. an.
  • 1776: Sophie Germain, französische Mathematikerin, geboren
  • 1811: Durch das Berliner Polizeireglement wird in Berlin die erste Kriminalpolizei in Deutschland geschaffen.
  • 1815: Otto von Bismarck - Gründer des Deutschen Reiches 1871, geboren
  • 1859: Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland, gestorben
  • 1863: Jakob Steiner, Schweizer Mathematiker, gestorben
  • 1865: Richard Adolf Zsigmondy - österr. Chemiker, konstruierte mit H. Siedentopf das Ultramikroskop, Nobelpreis 1925, geboren
  • 1881: Das erste Telefonnetz Deutschlands wird in Berlin mit 48 Teilnehmern in Betrieb genommen.
  • 1893: Die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) wird in Folge eines Gesetzes vom 12.03.1893 in Deutschand eingeführt und ersetzt die bis dahin in Deutschland noch geltenden verschiedene Ortszeiten; vorausgegangen war im Jahr 1884 die von Sir Sandford Fleming angeregte "Prime Meridian Conference" in Washington, in der sich 27 Staaten auf die Bildung von Zeitzonen einigten.
  • 1900: Die Briefzustellung in Deutschland wird als Monopol der Reichspost anvertraut, die private Beförderung örtlicher Sendungen verboten.
  • 1915: Hans Liebherr, Erfinder und deutscher Unternehmer, geboren
  • 1920: Das Gesetz über die Gründung der Deutschen Reichsbahn tritt in Kraft.
  • 1924: Im Hochverratsprozess gegen Adolf Hitler (1889-1945), Erich Ludendorff (1865-1937) und andere wegen des Putsches vom 9. November 1923 werden die Urteile verkündet. Ludendorff wird freigesprochen, Hitler wird zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach acht Monaten wieder entlassen. Während des Prozesses erhält er Gelegenheit zu stundenlangen Propagandareden, in denen er die Reichsregierung und die Republik auf das übelste beschimpft. Seine Reden machen Hitler im ganzen Deutschen Reich bekannt.
  • 1931: Rolf Hochhuth, dt. Dramatiker und Schriftsteller, geboren
  • 1933: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker, geboren
  • 1936: In Deutschland wird das Flaschenpfand für Bierflaschen und ebenso für Flaschen mit alkoholfreien Getränken eingeführt.
  • 1938: Der Schweizer Nestle-Konzern bringt den ersten löslichen Kaffee auf den Markt.
  • 1940: In Deutschland wird aus Gründen der Energieeinsparung erstmals die Sommerzeit eingeführt.
  • 1950: Charles R. Drew, US-amerikanischer Transfusionsmediziner, gestorben
  • 1953: Die ersten Vermittlung von Blutsspendern zur Direktübertragung in Regensburg gilt als Geburtsstunde des DRK-Blutspendedienstes als feste Institution.
  • 1955: Die Deutsche Lufthansa nimmt den seit Kriegsende ruhenden Linienflugverkehr wieder auf.
  • 1956: Der Bundesnachrichtendienst (BND) mit Sitz in Pullach bei München nimmt seine Tätigkeit auf.
  • 1956: Mit dem Inkrafttreten des Soldatengesetzes erhalten die Streitkräfte der Bundesrepublik den Namen Bundeswehr.
  • 1957: Die ersten 10.000 Rekruten des Jahrgangs 1937 rücken in die Bundeswehrkasernen ein. In Bad Ems beginnt der erste Generalstabslehrgang der Bundeswehr für Heeresoffiziere.
  • 1960: Die USA bringen "Tiros-1", den ersten Wettersatelliten der Welt, auf eine Umlaufbahn.
  • 1963: Das »Zweite Deutsche Fernsehen« (ZDF) nimmt den Sendebetrieb auf. Am 6. Juni 1961 war der Staatsvertrag über die Errichtung der Anstalt des öffentlichen Rechts »Zweites Deutsches Fernsehen« von den Ministerpräsidenten der Bundesländer in Stuttgart unterzeichnet worden. Er tritt am 1. Dezember 1961 in Kraft. Sitz des ZDF ist Mainz. Erster Intendant (von 1962-1977) des ZDF ist Professor Dr. Karl Holzamer (1906-2007).
  • 1966: An den allgemeinbildenden Schulen der Bundesrepublik beginnt das Schuljahr letztmals zu Ostern.
  • 1968: Lew Dawidowitsch Landau, russischer Physiker, gestorben
  • 1985: In der Bundesrepubik wird für benzinbetriebene Autos eine regelmäßige Abgas-Sonderuntersuchung (ASU) eingeführt.
  • 1985: In der Metall- und der Druckindustrie der Bundesrepublik wird die 38,5-Stunden-Woche eingeführt.
  • 1987: Der maschinenlesbare Personalausweis wird eingeführt.

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