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Geschichtliche Daten Rollshausen

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Chronik Rollshausen

  • 1352

Graf Johann v. Solms, seine Ehefrau Ermingard und ihr Sohn Dietrich bekunden, dass sie Heinrich v. Rollshausen, dessen Ehefrau Sophie und Heidenreich v. Rollshausen 122 Mark Pfennige Marburger Währung schuldig seien und diesen dafür ihre Rechte am Gericht zu Lohre, nämlich 12 Mark Pfennige, verpfändet haben

  • 1352

Graf Johann v. Solms, seine Ehefrau Ermingard und ihr Sohn Dietrich teilen dem Gericht Lohra mit, dass sie ihre Rechte am Gericht an Heinrich v. Rollshausen, dessen Ehefrau Sophie und an Heidenreich v. Rollshausen verpfändet haben und weisen es zur Bezahlung der Gefälle an letztere an

  • 1352

Graf Johann v. Solms, seine Ehefrau Ermingard und ihr Sohn Dietrich bekunden, dass sie dem Heinrich (v. Rollshausen), dessen Ehefrau Sophie und dem Heidenreich (v Rollshausen) erlaubt habe, sich an Gütern und Leuten der Grafschaft Solms schadlos zu halten, falls die diesen zugesagte Bede verhindert wird

  • 1359

Staufenberg: Schuld- und Pfandbrief, auch desfallsiger Revers, besagend, wie Gottfried Graf v. Ziegenhain mit Agnesen, seiner Gattin dem Henrich v. Rollshausen und Volbracht Schabe nebst dessen ehelicher Hausfrau Grethen und ihren Erben die Burg Staufenberg mit den zweien Teilen alt und neu, darunter gelegen, und mit allen Zugehörten für 4/2 tausend Gulden unter dem Vorbehalt versetzt haben, dass solche Burg ihr offen Haus und Schloss sin, ihre Bürger daselbst bei ihrem Dreiteil belassen, auch ihnen kein ungewöhnlichen Dienst oder Beede aufgelegt, sondern sie bei dem gewöhnlichen 36 Mark Kölnischer Pfennige wie bisher verbleiben, die Verpfänder aber auch das Schloss und die Feste verteidigen und die Pfandinhaber beschirmen und verantworten, sonach wenn das Schloss durch der Verpfänder Schuld verloren ginge, sie dennoch die Schuld bezahlen, diese aber wenn es durch der Pfandinhaber Schuld geschähe, letzteren verloren sein solle

  • 1362

Graf Gottfried v. Ziegenhain bekundet, dem Juden Mane zu Grünberg, dessen Ehefrau Kychel sowie dessen Schwager Samuel zu Homberg [an der Ohm] und Samuels Ehefrau Gude eine Summe von 600 Gulden schuldig geworden zu sein, die zu Marie Geburt (8. September) fällig ist. Als Bürgen werden gesetzt die Ritter Heinrich v. Rollshausen, Volprecht Riedesel und Volprecht Schabe, die Edelknechte Heinrich Schabe, Gebrüder Eckhard und Hartmann v. Lehrbach, Nikolaus v. Engelhausen und Nikolaus v. Sassen, Schöffe zu Grünberg. Bei Säumigkeit soll der Schuldner mit einem Knecht und einem Pferd in den Häusern der Juden zu Grünberg und Homberg Einlager halten. Als wöchentlicher Zins ab Fälligkeit wird ein Betrag von 3 Heller Grünberger Pfennige vereinbart.

  • 1427

Staufenberg: Schuldurkunde des Staufenberger Bürgers Cuntze Hancrat gegenüber Junker Eberhard v. Rolshausen über 10 fl. 1 thorn.

  • 1432

Die Grafen Bernhard und Johann v. Solms bekunden, dass sie ihre Herrschaft wie folgt untereinander aufgeteilt haben: Graf Bernhard erhält das Schloss Braunfels mit Zubehör. Graf Johann erhält Hohensolms und Laubach. Ersterer erhält außerdem Schloss Greifenstein mit den Dörfern ...Graf Johann erhält zudem Schloss Hohensolms mit ...Gericht und Recht zu Lohra. Als Zubehör zu Laubach soll er erhalten:... Außerdem wird bestimmt, wie es mit dem Schlaggeld zu Hungen, den Mann- und Burgmannengeldern und der Aufteilung der Mann- und Burglehen gehalten werden sollen

  • 1434

Allendorf/Lumda: Johann v. Merenberg verschreibt gegen 300 fl. 1/5 von dem 4. Teil des Schlosses Nordecken und der Stadt Allendorf sowie seinen Teil am Hofe zu Altenbuseck

  • 1435

Wieseck: Johann v. Merenberg, gen. Rübsamen, verkauft an Eberhard v. Folshausen seine Wiesen in der Wiesecker Au gelegen

  • 1440

UDENHAUSEN: Lehns- und Zinsregister des Eberhard v. Rollshausen und des Henne Riedesel

  • 1442

Henne von Buseck (Buchseke), Sohn des verstorbenen Johann, und seine Ehefrau Anna stiften zu ihrem, ihrer Eltern und ihrer Freunde Seelgedächtnis dem Kloster Hachborn (Hachborn) ihren Teil an Zinsen zu Rollshausen (Rolhusin), Mornshausen (Morleshusin) und Altenvers (Aldynfers), die sie von ihrem Eitervater Burkhard von Buseck geerbt haben. Das Kloster soll viermal im Jahr in den Fronfasten ihr Gedächtnis begehen. Ihre Nichte Grete von Vetzberg (Ffoytzberg), die jetzige Meisterin des Klosters, genießt die Zinsen bis zu ihrem Tod.

  • 1449

Simon von Merlau bewidmet mit Zustimmung seiner Brüder und des Abtes Hermann von Fulda seine Gattin Kunne, Tochter des Eberhard von Rolshausen [Rollshausen im AG Fronhausen?], mit 1000 Gulden von dem Geld, das ihnen vom Stift Fulda auf Schloß Mackenzell und das Gericht Aschenbach verschrieben ist.

  • 1466

Graf Walraf v. Waldeck, geordneter Richter, und Bodo v. Bodenhausen, derzeitiger Lehnsrichter Landgraf Ludwigs v. Hessen, bekunden: Es sind Streitigkeiten zwischen den Ganerben des Buseckertals einerseits, dem Gerhard Ruser v. Buseck anderserseits um die angeblich von letzterem zusammen mit anderen den ersteren entwendeten 15.000 Stück Vieh und eines damit im Zusammenhang stehenden Totschlags an einem Knecht der ersteren entstanden. Aufgrund eines landesherrlichen Auftrags sind sie deshalb zusammen mit der Ritterschaft und Mannschaft beider Lande zu Hessen und an der Lahn auf dem Rathaus zu Homberg (an der Efze) am 20. Oktober (uff montag morgen nach santt Lucas tage) zu Gericht gesessen. Anwesend waren:... Heinrich v. Rodenhausen,... Heiderich v. Rollshausen,... Den vor Gericht erschienenen Ganerben des Buseckertals wurde Heinrich v. Gudenberg zu einem Vorsprecher gegeben. Es wurde festgestellt, dass Gerhard durch Mandat des Landgrafen, das ihm durch den Strebekotz und einen v. Kolmatsch verkündet worden ist, ordnungsgemäß geladen worden sei, und da er nicht erschienen ist, solle man ihn vor allen Pforten der Stadt Homberg rufen lassen. Nachdem dies geschehen war, wurde ein Brief des Beklagten verlesen, der wegen seiner Verunglimpfung nicht kommen wollte. Auch Landgraf Ludwig ließ durch seinen Beauftragten Tile Wolf v. Gudenberg verschiedene Vorwürfe vorbringen. Nach einigen Verhandlungen wird entschieden, dass die Sache vertagt werden soll. Auf dem nächsten Gericht sollen die Parteien persönlich erscheinen, sofern nicht ehafte Not vorliegt. Über Erstattung von Kosten soll erst am Ende des Gerichts entschieden werden.

  • 1466

Graf Walraf v. Waldeck und Bodo v. Bodenhausen bekunden: Am 22. Dezember (uff en montag nehist nach Thome apostoli) ist durch sie nach Ordnung des Rechten das dritte Gericht im Streit zwischen den Ganerben des Buseckertals und dem Gerhard Ruser v. Buseck gehegt worden. Von der hessischen Ritterschaft waren anwesend ... Heinrich v. Rollshausen,... Henne v. Rodenhausen... Nach vielfältigen Verhandlungen sind auf Bitten der anwesenden Ritter zur Entscheidung über die ihnen entstandenen Kosten und Schaden von Landgraf Ludwig v. Hessen Heinrich v. Trohe und Henne v. Buseck eingesetzt worden, dieselben zcwene itztgnanten geredt und den richtern an die stebe des gerichtes gegriffen ham. Von den Räten der beiden Landgrafen Ludwig und Heinrich sind Philipp v. Boyneburgk und Volprecht v. Schwalbach bestimmt worden, an die eyn solches vor yrer wegen als leygen dem naturlichen rechten nachzugehin gestalt ist ußzusprechen, und also uffenberlich gewyset ham: Da der dem Landgrafen Ludwig verpflichtete Gerhard Ruser treulos und meineidig geworden ist, dessen Gebote nicht gehalten, einen Jungen vom Leben zum Tode gebracht, auch den Ganerben in einer Friedenszeit 600 Schafe genommen hat, verweisen sie ihn an die Gnade ihres Herrn Landgraf Ludwig, doch unschädlich der Rechte der Landgrafen Heinrich und Hermann sowie anderer Lehnsherren zu Recht, bis dieser für Schaden und Kosten der Gerichte aufgekommen ist. Soweit sich Gerhard auf den Burgfrieden berufen hat, soll er nach Maßgabe des Burgfriedensbriefes [von 1430 November 19, Nr. 60] seine Streitigkeiten vor diesem austragen. - Auf dem folgenden Dienstag (23. Dezember) wurde das Urteil verlesen. Philipp v. Boyneburgk und Volprecht v. Schwalbach haben ihre Zustimmung dazu erteilt. Nachdem auf viermalige Frage hin niemand dem Urteil widersprochen hat, haben Graf Walraf v. Waldeck und Bodo v. Bodenhausen als Lehnsrichter diese Sache fulmechtig beslossen. Auf Begehren der Ganerben des Buseckertals wurde weiter zu Recht gewiesen, dass Landgraf Ludwig ihnen gegen Gerhard Ruser beholfen sein solle.

  • 1495

Lollar: Versatzbrief über einen Hof zu Lollar für eine Schuld Conrads v. Rolshausen an Henne von Rodenhausen

  • 1496

Lollar: Versatzbrief über einen Hof zu Lollar für eine Schuld Conrads v. Rolshausen an Henne von Rodenhausen

  • 1507

Londorfer Grund: Entscheid der Streitigkeiten zwischen denen v. Rolshausen über Güter zu Londorf, Allendorf, Nordecken und Wi .... ?

  • 1510

Staufenberg: Tauschbrief über zwei Hof .... zu Staufenberg

  • 1515

Graf Philipp v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er dem Friedrich v. Rollshausen für 500 Gulden eine jährliche Gülte von 25 Gulden Frankfurter Währung auf der Stadt Lich verkauft habe

  • 1522

Odenhausen (Kreis Wetzlar): Vergleich zwischen Graf Ludwig von Nassau-Saarbrücken und den v. Rolshausen über das halbe Dorf zu Odenhausen

  • 1525 -1606

Hessische Lehen der v. Allendorf zu St. Goar und Gutenacker, später Lehen der v. Rollshausen

  • 1535

Alsfeld: Hermann v. Liederbach und Frau Anna verkaufen an Thomas v. Offenbach und seine Frau Marg[arethe] v. Urff ihre Behausung zu Alsfeld in der Mentzergassen und das Wiederlösungsrecht eines an Kunz Kalbfleisch verpfändeten Gartens für 136 fl.

  • 1543

Kurt (Konrad) v. Rollshausen bekundet: Er kann eidlich bezeugen, dass Konrad Ruser v. Buseck seitens seines verstorbenen Vaters Werner Ruser v. Buseck und seitens der [seiner Mutter?] Metze v. Nordeck gen. Breune edel, zum Schild geboren und von adeliger Geburt ist und der Ritterschaft entstammt.

  • 1549

Hans v. Rollshausen, Sohn des verstorbenen Friedrich, zugleich für seinen Bruder Wilhelm Friedrich v. Rollshausen, zugleich für seinen Bruder Diether, erhalten von Graf Reinhard v. Solms den vierten Teil am Zehnten zu Wenkbach, den dritten Teil am Zehnten zu Nieder- und Oberweidbach, den dritten Teil am Zehnten zu Rodenhausen, den Zehnten zu Seelbach, den dritten Teil am Zehnten zu Nanzhausen sowie genannte Güter zu Wißmar zu einem Mannlehen

  • 1555 -1598

Hans v. Rollshausen, Amtmann zu Staufenberg, und Eberhard Schutzbar gen. Milchling als Vormünder der Kinder des verst. Volprecht Schabe ./. Hartmann v. Trohe: Anspruch auf Restitution eines vierten Teils am Zehnten zu Reiskirchen im Busecker Tal, der als Lehen der Grafen v. Isenburg-Büdingen 1524 an Volprechts Schwager Kraft Rau v. Holzhausen und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Schabe verpfändet und von dem Bekl. 1554 abgelöst worden war

  • 1555

Friedrich v. Rollshausen, hessischer Marschall, an den Grafen [Philipp III.] v. Hanau: Teilt mit, daß die hanauischen Untersassen, der Jude Jakob und dessen Ehefrau Hester, ihre Habe mit dem Juden Isaak aus Lützel-Koblenz verheitaten wollten. Da wegen etlicher Gründe die Hochzeit noch verhindert sei, bittet er ihn, den Brauteltern zu gebieten, den Hochzeitstag bis zur Klärung der Dinge zu verschieben.

  • 1559

Eberhard Schutzbar gen. Milchling und Hans v. Rollshausen, Amtmann zu Staufenberg, bekunden: Sie können auf ihren Eid bezeugen, dass Friedrich v. Buseck, Sohn des verstorbenen Gilbrecht, von seinem Vater sowie seiner Mutter Anna v. Rollshausen her zum Schild und Helm geboren ist.

  • 1567 -1596

Lehen der von Rollshausen, Burglehen zu Dillenburg und Herborn, Güter zu Kadenbach, Allendorf und Frohnhausen bei Haiger, zuletzt Manngeld zu Dillenburg, dessen Verpfändung an die von Creutz und von Stockheim

  • 1568 -1600

Schulden des Prinzen von Oranien und der Grafen von Nassau-Katzenelnbogen bei Friedrich von Rollshausen, Simon Bing, Hanß Tiegel und Georg Gericke (29966 Gulden)

  • 1573

Bericht des Hofmarschalls Friedrich von Rollshausen und des Kammersekretärs Heinrich Hesperg über ihre Unterredung mit dem Kammermeister Simon Bing wegen seiner Befreiung von den Amtsgeschäften

  • 1574

Velten Steußing von Alten-Buseck ./. Christian und Johann Weigel mit ihren Ehefrauen daselbst: Verteilung der Erbschaft des Diether v. Rollshausen

  • 1577 -1581

Streitigkeiten der Gemeinde Lohra mit von Rollshausen über die Hute und Gebrauch in der "Sange"

  • 1584 -1587

Bestellung des Hans Hermann v. Buseck gen-Mönch zum Nachfolger des +Friedrich v. Rollshausen als Leutnant des oberrheinischen Kreises

  • 1584 -1586

Einweisung der Grafen Ernst, Konrad und Hans Georg zu Solms in den Kirchsatz zu Lohra sowie in die Zehnten zu Kirchvers, Altenvers, Weipoltshausen und Willershausen sowie Rollshausen

  • 1585

Johann Kaspar v. Rollshausen bekundet: Er kann eidlich bezeugen, dass Hermann Otto [Brand] v. Buseck von seinem verstorbenen Vater her adelig, zum Schild und Helm geboren ist.

  • 1591

Inventar der bei dem verstorbenen Obersten Johann von Rollshausen gefundenen Briefe und Register, besonders in Bau- und Steuersachen

  • 1603 -1604

Streitigkeiten zwischen Hessen und Paderborn wegen Corvey, desgl. zwischen Hessen und Braunschweig-Wolfenbüttel wegen Rollshausen

  • 1603

Waldbuch des Oberforsts an der Lahn

  • 1605

Strittige Koppelhute "Die Sange" zwischen Lohra und Rollshausen

  • 1609

Schreiben Landgraf Ludwigs V. von Hessen-Darmstadt an Wilhelm Moritz von Rollshausen und Oberforstmeister Werner von Rehen zu Stornfels wegen Nicht-Besuch des Treysaer Tages; Landtags-Proposition des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel; Abschied 1609 Aug.14

  • 1614 -1616

Ablösung der 20 000 fl. Kapital nebst Zinsen, die Friedrich von Rollshausen, Otto von der Malsburg und Bernhard von Viermünden 1564 Jan. 20 dem gräflichen Hause Nassau geliehen hatten, bei Joh. Wolf v. Weitolshausen gen. Schrautenbach als Schwiegersohn des Obersten Friedrich von Rollshausen über den Anteil seiner Frau

  • 1618 -1626

Streit zwischen den Gemeinden Seelbach und Rollshausen über die Koppelhute im "Lotzenstrauch" und "Datzgesberg"

  • 1618 -1621

Streitigkeiten zwischen den Gemeinden Rollshausen und Altenvers über die Koppelhute in der Struth am "Niedersfeld"

  • 1627

Streitigkeiten wegen des von dem Opfermann als Eigentum in Anspruch genommenen Pfarrguts zu Rollshausen

  • 1634

Beschwerde der Gemeinden Rollshausen und Seelbach über den herrschaftl. Förster wegen Eingriffs in ihre Gemeindewälder

  • 1640

Kriegsschadensverzeichnisse und Requirierungslisten

  • 1640

Kriegsschäden im Amt Marburg durch kaiserliche Truppen

  • 1661 -1662

Verpfändung des solmischen Zehnten zu Rollshausen durch Philipp Reinhard zu Solms an den Handelsmann Johann Jacob Rothenbürger zu Frankfurt

  • 1676

Katharina Magdalena v. Dernbach, geb. Echter v. Mespelbrunn, Witwe, Vormund der Kinder, die sie mit dem verstorbenen Otto Wilhelm v. Dernbach, würzburgischer Amtmann zu Arnstein hatte, namentlich Johann Otto, Philipp Wilhelm und Anna Maria, bekundet, dass sie mit Zustimmung des Bischofs Peter Philipp von Bamberg und Würzburg dem Eberhard Gersten, Pfarrer zu Erda und Wilsbach, dessen Ehefrau Anna Katharina, Adam und Johann Friedrich Lißberger und des letzteren Ehefrau Anna Maria, fürstlich hessischer Oberförster und Jäger, für 350 Gulden rhein. Währung und 12 Tlr. ihren Getreidezehnten und die zugehörigen Gefälle zu Altenstädten und Mudersbach, 3 Malter Grafenhafer und Gülten zu Lohra und Rollshausen verkauft habe

  • 1683 -1691

Klage der Elisabeth Rau zu Reimershausen gegen Johann Christ Schorge zu Rollshausen wegen Bruch des Eheversprechens

  • 1684

Güter der von Rollshausen in der Gemarkung Hassenhausen

  • 1685

Graf Johann Friedrich v. Solms bekundet, dass er dem Kaspar v. Rollshausen, auch für dessen Verwandten, genannte Zehntanteile zu Wenkbach u.a. zu einem Mannlehen verliehen habe

  • 1685

Kaspar von Rollshausen bekundet, auch für Ignaz und die Söhne des verstorbenen Marsilius von Rollshausen, dass ihm Graf Johann Friedrich v. Solms gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums (Nr. 4280) den vierten Teil des Zehnten zu Wenkbach, den dritten Teil des Zehnten zu Nieder- und Ober-Weidbach, den dritten Teil des Zehnten zu Rodenhausen, den Zehnten zu Seelbach und den dritten Teil des Zehnten zu Nanzhausen, sowie Güter zu Wißmar zu einem Mannlehen verliehen habe, wofür er den Lehnseid leistet

  • 1685

Philipp Albrecht von Rodenhausen bekundet, auch für seine Brüder Johann Konrad und Georg Adolf sowie seine vettern Konrad Eberhard von Rodenhausen, auch für Kaspar von Rollshausen, Vormund über Friedrich Ludwig, Sohn des verstorbenen Kaspar Philipp von Rodenhausen, dass ihm Graf Johann Friedrich v. Solms gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums (Nr. 4287) genannte Zehntanteile zu Fronhausen, Brackenborn, Dagobertshausen, Ober- und Nieder-Weidbach und Nanzhausen zu einem Mannlehen verliehen habe, wofür er den Lehnseid leistet

  • 1685

Schriftwechsel der Ganerbschaft Buseckertal mit der Regierung Gießen über die Erteilung einer Veräußerungsgenehmigung für Kaspar v. Rollshausen, der das Haus des verstorbenen Kaspar Philipp v. Rodenhausen zu Alten-Buseck erkauft hatte

  • 1694

Graf Johann Friedrich v. Solms bekundet, dass er dem Emmerich Ludwig v. Rollshausen, Sohn des verstorbenen Kaspar, auch namens seines Vetters Felix v. Rollshausen, die schon gemäß Lehnsbrief von 1685 November 27 (Nr. 4280) verliehenen Lehnsstücke zu einem Mannlehen verliehen habe

  • 1694

Emmerich Ludwig v. Rollshausen, Sohn des verstorbenen Kaspar, bekundet, auch namens seines Vetters Felix v. Rollshausen, dass ihm Graf Johann Friedrich v. Solms gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums (Nr. 4350) die schon mit Urk. von 1685 Nov. 27 (Nr. 4280) verliehenen Lehnsstücke zu einem Mannlehen verliehen habe, wofür er den Lehnseid leistet

  • 1696

Beschwerde der Gemeinden Willershausen, Reimershausen, Weipoltshausen, Rollshausen, Seelbach und Rodenbach über die Gemeinde Lohra wegen ungleicher Verteilung bei der Einquartierung des Kerstenbruchschen Regiments und einiger Ausschußkompanien

  • 1703 -1799

Schulbedienung zu Altenvers

  • 1706 -1731

Johanna Louisa v. Düring geb. v. Selle sowie Johanna Wilhelmina v. Selle als Sellesche Erben zu Friedelhausen ./. Bürgermeister und Rat der Stadt Staufenberg: Anspruch auf den Besitz des sog. Tiefenbachs als Teil des landgräflich-hessischen, an die v. Rollshausen ausgegebenen Mannlehens Friedelhausen, das nicht der Gemarkung Staufenberg zugehöre. Insb. stünden den Bekl. keine Beholzungs- und Mithutgerechtigkeiten zu

  • 1713

Kammergerichtsprozeß des Grafen zu Solms gegen die hess.-darmst. und hess.-kasselischen Regierungen wegen der Solmser Lehen der v. Rollshausen

  • 1713

Zehntbeschreibung (mit Altenvers, Kirchvers, Niederwalgern, Reimershausen, Rollshausen und Willershausen)

  • 1714 -1750

Verzeichnis der im Bereich der hessischen Landgrafschaften begüterten oder vom landgräflichen Haus lehnsabhängigen Adelsfamilien… Rollshausen,…

  • 1722

Nicht akzeptierte Übergabe des in Nassau-Weilburg gelegenen Gutes an die v. Rollshausen, vorher Dehn und v. Allendorf

  • 1736

Graf Karl Otto v. Solms bekundet, dass er dem Christoph Adolf Franz v. Rollshausen die schon gemäß Urkunde von 1685 November 27 (Nr. 4284) verliehenen Lehnsstücke zu einem Mannlehen verliehen habe

  • 1736

Christoph Adolf Franz v. Rollshausen, Sohn des verstorbenen Ignaz, bekundet, dass Graf Karl Otto v. Solms seinem Bevollmächtigten Johann Heinrich Helffmann, hessen-darmstädtischer Amtsschultheiß zu Staufenberg und Mainzlar, die schon 1685 November 27 (Nr. 4284) verliehenen Mannlehen verliehen habe, nachdem er nachgewiesen hatte, dass er von der für seinen verstorbenen Vetter Christoph Friedrich v. Rollshausen 1710 erfolgten Belehnung nicht ausgeschlossen war und nunmehr alleiniger Lehnsfolger ist

  • 1750

Stammtafel der Familie Ebert zur Zehnteinnahme zu Rollshausen, Sichertshausen, Altenvers und Weipoltshausen

  • 1754 -1758

Prozeß des Joh. Schürge zu Rollshausen gegen den Deutschen Orden wegen Erhöhung des Grundzinses von seinem Lehngut

  • 1775

Graf Wilhelm Karl Ludwig v. Solms bekundet, dass er den Gebrüdern Karl Ludwig und Maximilian Damian v. Rollshausen genannte Mannlehen zu Wenkbach, Weidbach, Rodenhausen, Seebach, Nanzhausen, Wißmar und Amelungshausen verliehen habe

  • 1775

Die Gebrüder Karl Ludwig und Maximilian Damian v. Rollshausen bekunden, dass Graf Wilhelm Karl Ludwig v. Solms ihnen, vertreten durch Johann Christian Borcke, hessen-darmstädtischer Regierungsprokuratur in Gießen, gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums (Nr. 4761) genannte Mannlehen zu Wenkbach u.a. verliehen habe, wofür sie den Lehnseid leisten

  • 1776 -1777

Angebot der Ebertschen Erben zum Ankauf des Holzfeldschen Zehntens zu Rollshausen, Gericht Lohra

  • 1780

Graf Johann Ernst Karl v. Solms bekundet, dass er den Gebrüdern Karl Ludwig und Maximilian Damian v. Rollshausen genannte Mannlehen zu Wenkbach, Weidbach, Rodenhausen, Seebach, Nanzhausen, Wissmar und Amelungshausen verliehen habe

  • 1780

Die Gebrüder Karl Ludwig und Maximilian Damian v. Rollshausen bekunden, dass ihnen Graf Johann Ernst Karl v. Solms gemäß inseriertem Lehnsbrief gleichen Datums (Nr. 4786) genannte Mannlehen zu Wenkbach u.a. verliehen habe, für sie den Lehnseid leisten

  • 1780

Reparaturen am Schulhause zu Rollshausen

  • 1780

Schulbedienung zu Rollshausen

  • 1785 -1833

Verpachtung des Heuzehnten in Rollshausen

  • 1785

Beschwerde der Gemeinden Oberwalgern und Reimershausen, Gericht Lohra, wegen ihrer Heranziehung zum Wegebau bei Rollshausen

  • 1788 -1806

Heuzehnt zu Rollshausen

  • 1800 -1801

Herabsetzung der Gemeinden Asterode und Rollshausen im Amt Neukirchen von dem bei der Rektifikation erhöhten Kontributionsquantum

  • 1802 -1806

Gemeinde Rollshausen ./. Procurator Fisci im Namen des Forstamtes: Besitzstörung durch Besamung der Gemeindehute mit Fichten

  • 1808 -1809

Jagdexzesse und sonstige Widersetzlichkeiten u.a. der Gemeinden Rollshausen, Reimershausen und Altenvers im Kanton Lohra

  • 1814

Beschwerde der plessischen Vasallen Gerbode, Goedecke und Kopf zu Rollshausen (Krs. Duderstadt) wegen Nichtanerkennung der Allodifikation ihrer Lehen durch Hessen

  • 1818 -1852

Fruchtgülte zu Gutenacker und der Anteil des Pächters des Hofgutes Rollshausen

  • 1819

Anzeige gegen Johann Kraft zu Rollshausen wegen Abhaltung eines verbotenen Leichenmahls

  • 1822

Überfall eines Geldtransports bei Rollshausen

  • 1824

Erhebung und Richtigstellung der herrschaftlichen Grundrenten in den Gemarkungen Weipoltshausen, Rollshausen und Seelbach in Kurhessen

  • 1827 -1853

Klage mehrerer Gemeinden des Kreises Marburg [Rodenhausen, Rollshausen und Seelbach] gegen den Staatsanwalt wegen Spoliums und Eingriffen des Kreisamts in wohlerworbene Nutzungsrechte

  • 1827 -1833

Einwohner zu Rollshausen ./. Staatsanwalt: Eingriffe in die Nutzungsrechte aus dem Gemeindewald

  • 1827 -1833

Konrad Schneider und 10 Konsorten zu Rollshausen gegen Staatsanwalt: Eingriff in ihre Nutzungsrechte [in Bezug auf eine ungeschmälerte Teilung des jährlich im Gemeindewald angewiesenen und gehauenen Bau-, Werk- und Brennholzes]

  • 1839 -1865

Erteilung von Handels- und Gewerbekonzessionen zu Rollshausen

  • 1842 -1850

Aufnahme von Inländern (als Gemeindeglieder oder Beisitzer) und Bestimmung von Heimatrechten: Rollshausen

  • 1848

Gesuch des Ortsvorstandes zu Oberweidbach um Geldaufnahme zur Bezahlung des Zehntkapitals an den Herrn v. Rollshausen.

  • 1851

Ablösung des dem Herrn v. Rollshausen zustehenden Fruchtzehnten in der Gemarkung Niederweidbach.

  • 1868 -1875

Untersuchung gegen den Tagelöhner Johannes Gück aus Holzhausen, z.Zt. Fabrikarbeiter in Kassel, wegen Notzucht [auf dem Wege nach Wilhelmshausen an der Dienstmagd Martha Schmidt aus Rollshausen]

  • 1875 -1879

Hans Jakob Rühl zu Rollshausen u. Kons. ./. Johann Heinrich Rühl zu Altenvers u. Kons.: Teilung [des von Hans Jakob Rühl und dessen Ehefrau Anna Katharina geb. Wagner zu Altenvers hinterlassenen Vermögens]

  • 1887 -1909

Veräußerung von derelinquierten Grundstücken in der Gemarkung Rollshausen / Landkreis Marburg

  • 1891

Anzeige des Heinrich Rollshausen gegen Friedrich Himmelreich II. wegen eines Hundebisses

  • 1912 -1942

Neubau der Schule zu Rollshausen

  • 1949 -1950 Rollshausen, Jean, Todeserklärung
  • 1951 -2002 Wappen Schorge, Rollshausen (veröffentlicht in: Hessische Wappenrolle Nr. 511)

Siehe auch

Lohraer Chroniken · Chronik Hessen · Jahr · Aktueller Historischer Kalender · Aktuelle Ereignisse

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