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Geschichtliche Daten Damm

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Geschichtliche Daten von Damm

  • 1237 : Die Grafschaft Ruchesloh, gelangt an das Erzstift Mainz, wo Lohra Mittelpunkt des Gerichts (Gerichte Lohr) war, das ungefähr den Verser Grund sowie Teile der heutigen Gemeinde Fronhausen umfasste. Den zeitgenössischen Dokumenten zufolge setzte sich die Grafschaft Ruchesloh aus den Centen (Hundertschaftsbezirken) in den Gebieten um Amöneburg, Buseck, Ebsdorf, Gladenbach, Homberg (Ohm), Kirchberg (Lahn), Kirtorf, Lohra, Londorf, Merlau und Reizberg (um Niederweimar) zusammen.
  • 1297 -1307 : Landgraf Heinrich I. läßt die Innenheege (Mittelhessische Landheegen / Landwehr) anlegen, sie folgte der Südgrenze des Gerichtes Lohra bis an die Lahn.
  • 1359 -1374 : Hessen baut zusätzlich die Außenheege als Grenzsicherung zum Schutz gegen kriegerische Übergriffe der Grafen von Nassau auf hessisches Gebiet errichtet.
  • 1367 01.11. : Die Brüder Konrad und Siegfried Rotzmaul (Rotzmul) und die Brüder Rukel und Gottfried Imhof (in deme Höbe) treffen eine Totteilung über ihres verstorbenen Vaters und Schwiegervaters (schwehers) Gut. An Konrad fällt: auf Merkis [zu Marburg] Haus 1 Va Mark Pfennige, von Hungirs Garten zu Ockershausen (Ockirzhusin) 5 Schillinge Pfennige, 1 Gans, 1 Huhn, 1 Fastnachtshuhn, an Gumpel Dydin Haus 6 Pfennige, an Sipe Kistinkorne 12 Schillinge Pfennige, 1 Fastnachtshuhn, auf dem Haus von Paul Resin gegenüber der Steindeckrin 3 Schillinge Pfennige. - An seinen Bruder Siegfried allein: auf Werner Wildin Haus 5 Schillinge Pf. ohne 5 Pf., auf Yringzheymirz Haus 8 Schill. Pf. und 1 Fastnachtshuhn, auf Wicker Marcgrebin Haus 4 Schill. Pf., auf Kloybelouchis Garten auf dem Byg(er)en 8 Schill. Pf., an der Heczichin Kinder Haus 6 Schill. Pf., an der Hartung(es) Kinder Haus 3 Pf., an Kaltabin Haus am Pilgrimstein (Bolchinstein) 8 Pf. und 1 Fastnachtshuhn, an Arnold Cemmirmans Haus in der Judengasse 9 Pf., an Wetter es Haus in der Kappüsgassin 15 Schill. Pf. und 2 Fastnachtshühner. - An Konrad und Siegfried gemeinsam: die Badestube am Grün (Grinde) und das Haus davor mit Zubehör, das nicht verändert werden soll, der Hof zu Beltershausen (Beltirzhusen), das Gut zu Cyriaksweimar (Sente Cyliacus Wymere), die Gült zu Bernsdorf - nämlich 5 Scheffel Korn halb, 5 Scheffel Hafer halb, 1 Scheffel Weizen halb, 1 Scheffel Gerste halb und alle anderen Rechte halb -, das Gut zu Ronhausen, das 20 Schill. Große ausmacht (stet), und auf denen von Alsfeld (Elzvelt) 60 Pfund Geldes, die 600 Schill. Große ausmachen. - Auf Rukel allein: an Wicker Brunings Haus, worin er jetzt wohnt, von vorn bis an Meister Heydin Haus 11 Schill. Pf. und 3 1h Heller, an Herrn Wicker von Seigertshausen (Segartzhusen) Hof 14 Pf., an des Pastors Hof auf der Neustadt (Nuwinstat) 2 Schill. Pf. und 2 Fastnachtshühner, von 2 Schuhschirnen der Ockirz-husen Kinder 3 Schill. Pf., an Gumprecht Tadln Brotschirne 1 Schill. Pf., zu Weidenhausen (Wydinhusen) am Hof des Lutze von Lohra (Lare) 12 Schill. Pf. und 2 Fastnachtshühner und an Langirmanzh Gut von allem seinem Zubehör 8 Schill. Pf., 2 Gänse, 2 Hühner, 2 Fastnachtshühner, an Lueprandis Haus und Garten, das man nennt den Kadinbach, 6 Schill. Pf., an Paul Resin Haus 3 Schill. Pf. - Auf Gottfried allein: an Merkin Haus 1V2 Mark Pf., an Ludwig Kannengießers (Kanningissirs) Haus 27 Pf., an Gerlach Treyfleis Garten auf der Neustadt 16 Pf., von der Helmerichin Schirne 26 Pf., an Johann Mor(e) in der Kappusgasse 4½ Schill. Pf., an Lutz Kistinkornis Haus 4½ Schill. Pf., an Paul Rosin Haus 4 Schill. Pf., an Lutz Erkinbrechtes 2 Schill. Pf. - An Rukel und Gottfried zusammen: die 2 Häuser auf der Neustadt, darin der Spengele(re) und Else lodin wohnen, und Rule Kremirs Haus in der Judengasse und die Schirne an dem Grün mit dem Hof von vorn bis hinten und das Haus davor, darin Vurwec wohnt, und 2 Höfe zu Ebsdorf (Ebistorf), die ihrem Großvater Wicker gehörten, und das Gütchen zu EInhausen (Eylinhusen), worauf Bonecke(re) sitzt, und das Gütchen zu Ockershausen, das bei Cloybeloucbe liegt, und Gaden und Gut vor den Barfüßern, das ihr Vater und Schwiegervater hergebracht hatte, und 50 Pfund Geld an Konrad Brunings Gut, 2 Mark Geld an Hette Stopplinbergern Haus, auf Knossen Haus und Garten zu Weidenhausen 1 Mark Geld und auf Yringizheymirs Haus 10 Schill. Pf. Geld. - Gemeinsam behalten die vier: an denen von Rauschenberg (Russchinberg[e]) 40 Gulden Geld, die 400 Gulden wert sind, an dem Hof zu Damm (Tamme), worauf Gumprachts von Stedebach Mutter wohnt, 6 Malter Korngeld, die 84 Gulden wert sind, 2 Gänse, 2 Hühner und 2 Fastnachtshühner, von Unterrosphe (Neddrin Rosfe) 1 Malter Korngeld, 1 Gans, 1 Huhn und 1 Fastnachtshuhn, die 14 Gulden wert sind, vom Hof des Gottschalk von Sarnau (Sarnauwe) 1 Malter Korngeld, 1 Gans und 1 Huhn, die 10 Mark Pf. wert sind, von Herrn Konrad Milchling von Schönstadt (MilchelingfesJ von Schoninstat) aus dem halben Zehnten zu Goßfelden (Gozveldin) 4 Malter Korngeld und die anderen kleinen Gefälle die noch 32 Mark Pf. wert sind (Klosterarchive 4, Nr. 171).
  • 1420 07.20. : Johann Cappel und seine Ehefrau Katherine beurkunden, daß sie von Paul Gise und seiner Ehefrau Gele, Heinrich Holczheymer und seiner Ehefrau Hette, Peter Imhof (imm Höbe) [gen. Rode] und seiner Ehefrau Else, Schöffen zu Marburg, Sibode Breidruck, Bürger daselbst, und seiner Ehefrau Katherine, Heidenreich Feupe (Foüpeln), Schöffe zu Biedenkopf (Biedenkapp), und seiner Ehefrau Kunigunde, den Geschwistern Else, Wigand und Damm, Else Mulenbachs sei. Kindern, ihren Neffen und Schwägern, ihr Haus mit allem Zubehör am Markt zu Marburg, worin vor Zeiten Paul Schütze gewohnt hatte, erblich empfangen haben und davon als erblichen Bodenzins jährlich auf Martini 3 Pfund Heller Geldes Marburger Währung und 4 Fastnachtshühner geben sollen. Ihre Nichte Metze Schütze soll ihr Leben lang die 3 Pfund Heller erhalten bei Zinsesbuße und nach Zinsesrecht und -gewohnheit sowie Herberge im Haus mit Holz und Feuer und einer eigenen Kammer. Sie sollen sie auch in der Stube an der Feuerstätte und in dem Hausflur (an dem[e] erne unde fletze) dulden und sie nicht vertreiben. Nach dem Tod sollen sie das Geld, wie schon vorher die 4 Hühner, an die Verleiher geben. Sie sollen das Haus in gutem baulichen Stand halten und auf ihre Kosten ganz mit Schiefersteinen decken, sobald sie es können. Dafür sollen sie das Haus als Erblehen gebrauchen und nutzen (Klosterarchive 4, Nr. 227).
  • 1446 -1615 : Zinsgüter zu Damm
  • 1455 26.05. : Henchen Eberßbecber, wohnhaft zu Damm (Dam), und seine Ehefrau Kathrin verkaufen dem Marburger Bürger Henne Herczenbeyn und seiner Ehefrau Kathrin für bezahlte 9 Pfund Geldes Marburger Währung erblich ihren Teil und ihre Gerechtigkeit an dem Gut zu Lohra (Lare), das jetzt Eckart Smedts innehat und bearbeitet,
  • 1471 07.08. : Kathrin Scherers, Witwe, wohnhaft zu Damm, ihre Kinder Henne, Mathis, Kathrin, Elschen, Gele und Anna, ebenfalls ihre Tochter, verkaufen für bezahlte 10 rheinische Gulden Frankfurter Währung dem Marburger Bürger Heinrich Kissel (Kesil) und seiner Ehefrau Else erblich, doch auf Wiederkauf, eine Gült von 3 Mött Korn, 1 Gans und 1 Hahn, jedes zur gewöhnlichen Zeit, aus ihren 2 Morgen Landes vor dem Heymberge, 1/4 [Morgen] gen. das Marburger Stogke, 1/2 Morgen gen. Lachenacker, 1/2 Morgen vor dem Nassen Strauche, 1/2 Morgen bei dem Dißbach, 1/2 Morgen bei dem Anstboym, 1/2 Morgen Wiese gen. die Mole wiese, 1/2 Morgen Wiese gen. der Eysselhob, 1/2 Morgen Wiese gen. der Gänsegarten mit Zubehör [zu Damm], Sie geloben Währschaft und setzen die Güter zum Unterpfand. (Klosterarchive 4, Nr. 334).
  • 1471 01.05. : Damme Henn, wohnhaft zu Damm, und seine Ehefrau Gele verkaufen dem Marburger Bürger Heinrich Kissel (Kesil) und seiner Ehefrau Else erblich, doch auf Wiederkauf, für bezahlte 10 rheinische Gulden Marburger Währung eine jährliche Gült von 3 Mött Korn guten Roggens Marburger Maßes, zur gewöhnlichen Zeit fällig, 1 Gans und 1 Hahn aus ihrem eigenen Erbgut, nämlich 1 1/2 Morgen Landes an Suern Konzchen, 1 1/2 Morgen Landes am Diczbache, 1 Morgen oberhalb der Etzelmühle, 1/2 Morgen bei dem Esschebache, 1/2 Morgen oberhalb Suern Heinz, 3 Morgen bei dem Brechterhart, 1 1/2 Morgen bei Gobeln Heinz, 1 Morgen bei dem Artegker, 1 Wiese zu 1 Wagen Heus unter dem Walger Berge, den Deutschen Herren mit 3 Turnosen Marburger Währung zinspflichtig. Sie geloben Währschaft und setzen die genannten und ihre anderen Güter zum Unterpfand für die Gült, die sie auch einem anderen Inhaber dieser Urkunde zahlen wollen. (Klosterarchive 4, Nr. 330).
  • 1482 05.20. : Heinrich Kissel (Kyssel), Bürger zu Marburg, und seine Ehefrau Else verpfänden dem weltlichen Priester Meister Johann Breitrucke für eine Schuld von 40 Gulden Frankfurter Währung, wofür sie schon 1480 September 4 (montag vor unser lyben frawen gebort dage) eine Gült von 6 Mött Korn zu Damm, 2 Gänsen und 2 Hähnen, die sie für 20 rheinische Gulden gekauft hatten, zum Unterpfand gegeben hatten, dazu noch 1 großen Kessel, 1 großen Mörser mit Stößel, 1 großen ehernen Topf, 1 Halbviertelsflasche, 2 Quartflaschen zu je 3 Lot, 1 Halbesflasche, 3 Quartkannen, 2 Leuchter, 12 zinnene rechte Schüsseln, 3 große zinnene Schüsseln, 5 geschlagene rechte Schüsseln, 6 geschlagene Musschüsseln und 14 zinnene Senfschüsseln. Klosterarchive 4, Nr. 365.
  • 1491 05.27. : Bernhard Rotert und die anderen Priester und Brüder des Fraterhauses zum Löwenbach in Marburg beurkunden, daß Dammehen, wohnhaft zu Damm, seine Ehefrau Gele und Katherine, Scherers Witwe, daselbst, dem verstorbenen Heinrich Kissel (Kesil) für 20 Gulden einen Zins von 6 Mött Korn, 2 Gänsen und 2 Hähnen verkauft hätten. Der Schuldbrief sei von Heinrich an Meister Johann Breitruck sel. und von diesem an sie gekommen. Da aber der Zins zu hoch sei, sollen jene nur 1 Goldgulden Frankfurter Währung und 1 Gans jährlich zur gewöhnlichen Zeit geben. Die Urkunden seien in diesem Sinne zu ändern, sollten aber in allen anderen Punkten und Artikeln in Kraft bleiben. Klosterarchive 4, Nr. 404.
  • 1500 -1530 : Abschriften von Urkunden über die Belehnung des Blankenheimischen, später v. Linsingischen Hofes zu Damm
  • 1501 14.08. : Ties, Gobelnhentzes Sohn von Damm (Dam), seine Ehefrau Jutte, sein Bruder Peter und dessen Ehefrau Elschen, Mettzenhenne von Oberwalgern und dessen Ehefrau Grete, Heinrich Weyse zu Damm und dessen Ehefrau Barbara verkaufen dem Kraft Wisker von Lohra (Lare) und seiner Ehefrau Gele die Hälfte der Wiese gen. der Lucbel vor dem Wittelberge mit aller Gerechtigkeit und allem Zubehör
  • 1503 21.01. : Kraft Wißker, wohnhaft zu Lohra (Lar), und seine Ehefrau Gele überlassen den geistlichen Herren des Fraterhauses zum Löwenbach in Marburg ihre Wiesen bei Lohra, nämlich die große Wiese ganz und die Wiese gen. der Luchel mit dem Wieschen daran, das sie von den Deutschen Herren gegen das Wieschen gen. die Lederhose ertauscht hatten, im Tausch gegen deren Gütchen zu Damm, das sie schon im Besitz haben, die von den Mardorf (Martorffen) erkaufte Wiese bei Lohra und eine bezahlte Summe Geldes.
  • 1520 : Rechnungen nach 1520
  • 1520 : Streit zwischen den Gemeinden Lohra und Damm über Lehnspferde
  • 1538 -1720 : Damm: Ältere Reverse und Leihbriefe, auch ein Maßbuch über einen ständigen neunjährigen Pachthof, den Johannes Naumann jun. innehat
  • 1558 : Hans Schneider, hessischer Leibeigener zu Damm, und seine (ungen.) Miterben ./. Nikolaus Hermann zu Steinperf: Erbanspruch auf einen Anteil am Hoerhensgut, auch Gut des Seibel Schneider genannt, zu Steinperf (Appellation von einem Urteil des Eigengerichts zu Gladenbach)
  • 1558 : Lorenz Blanckenheim, Bürger zu Marburg, und seine Ehefrau Katharina bekennen, von Professor Johann Eichmann und seiner Ehefrau Susanne 800 Gulden für den Ankauf von Gütern zu Grünberg für ihren Schwager und Bruder Friedrich Nordeck und dessen Ehefrau Agnes erhalten zu haben, versprechen die Bezahlung von 40 Gulden jährlichen Zinses und setzen ihre Güter zu Bracht und Damm und die für 2.000 Gulden zu Grünberg gekauften Güter zu Pfand
  • 1567 : Nach der Teilung der Landgrafschaft durch Philipp den Großmütigen unter seine Söhne kam Lohra zu Hessen-Marburg.
  • 1575 -1580 : Verkauf der in Weiershausen, Damm und Runzhausen (Amt Blankenstein) gelegenen Güter des verstorbenen Lorenz von Blankenheim durch seine Erben als den Vormund seiner Kinder, Philipp von Blankenheim, Dr. jur. Johann Knuttel und seine Ehefrau Margarethe und den Kellner Jakob Pletz in Hochstein und dessen Ehefrau Kunigunde an den Haushofmeister Johann von Linsingen
  • 1582 : Peinlicher Prozess beim Halsgericht zu Marburg gegen Christina aus Damm wegen Hurerei und Meineids
  • 1584 : Kriminal-Prozess gegen Henchen Spieß aus Damm wegen Totschlags an Reitze, Schöffe aus Damm auf dem Weg von Fronhausen nach Damm
  • 1589 -1689 : Damm: Leihrevers über das "Brachter Gut" und Amtsprotokoll
  • 1626 : Forderung des Balthasar Koch zu Damm an die Gemeinde Holzhausen, sich an den Einquartierungskosten durchziehender Truppen während des dreißigjährien Krieges zu beteiligen
  • 1634 : Streit des Opfermannes zu Damm mit der Gemeinde wegen Aufhebung seiner Freiheiten
  • 1638 -1729 : Bierbrauerei in der Gemeinde Damm
  • 1640 : Kriegsschäden im Amt Marburg durch kaiserliche Truppen: Kostenliste mit folgenden Orten: Damm
  • 1648 : Der Westfälische Frieden der den Dreißigjährigen Krieg beendete und auch der Hessenkrieg zu Ende ging, kam der nördliche Teil Hessen-Marburgs, also auch Lohra, zu Hessen-Kassel.
  • 1679 : Beschwerde der Gemeinden Reimershausen, Seelbach und Damm über ihnen auferlegte Bußen
  • 1691 : Beschwerde des Müllers zu Damm über von der Gemeinde abgeforderten Michaelishafer
  • 1700 -1799 : Ritterschaftlich steuerbare Objekte zu Damm
  • 1713 : Zehntbeschreibung (mit Altenvers, Kirchvers, Niederwalgern, Reimershausen, Rollshausen und Willershausen)
  • 1717 -1718 : Bewerbung des Johann Conrad Aßler von Damm auf die Försterstelle über die Stedebacher Ordenswaldungen
  • 1719 : Abriß von einem Teil der Landesgrenze im Gericht Lohra
  • 1720 -1728 : Beschwerde des Försters über die Stedebacher Waldungen, Conrad Aßler zu Damm, wegen seiner Bestallung sowie Beschwerden der Stedebacher Hofleute gegen ihn
  • 1729 -1783 : Damm: Leihreverse des Johannes Naumann jun., Johann Jakob Krafft und Katharina, Johannes Naumanns Tochter über einen neunjährigen ständigen Pachthof
  • 1729 -1802 : Aussagenprotokoll einer Verhandlung des Gerichts Lohra mit Aussagen von Personen aus: Lohra, Nanzhausen, Altenvers, Weipoltshausen, Kirchvers, Rollshausen, Seelbach, Rodenhausen, Reimershausen, Damm, Holzhausen, Niederwalgern und Bellnhausen (oft Bürgermeister), 1736
  • 1729 -1802 : Erhebung der Rottzinsen im Bereich Kirchhain/Langenstein und Verwaltung der Forstpacht bei Lohra
  • 1729 : Bierbrauerei in der Gemeinde Damm
  • 1737 : Steuertabelle
  • 1740 -1745 : Steuerrektifikation von Damm
  • 1745 -1827 : Topographisch-statistische und andere Nachrichten: Damm
  • 1745 : Lager-, Stück- und Steuerbuch mit Vorbeschreibung
  • 1746 -1749 : Johann Lotz zu Holzhausen (im Amt Biedenkopf) ./. Eheleute Johann Aßler zu Damm (in Hessen-Kassel): Erbkaufbrief über Güterstücke in Holzhausen
  • 1750 -1800 : Damm: Extrakt aus dem Lager-, Stück- und Steuerbuch der Gemeinde Damm über Johannes Schorge
  • 1753 -1805 : Conrad Schnabel zu Damm, Joh. Georg Schnabel zu Fronhausen als Vormünder über die Kinder des verstorbenen Johann Adam Grün zu Fronhausen, 1801
  • 1756 -1757 : Streit der Gemeinde Damm mit den Hofleuten des Deutschen Ordens zu Stedebach über eine Viehtrift
  • 1761 : Gesuch des Johann Conrad Adler von Damm um die Försterstelle über die Ordenswaldungen bei Stedebach
  • 1767 -1773 : Dem Deutschen Orden zustehender Zehnten von verschiedenen Äckern in der Feldmark Damm
  • 1775 : Spezifikation der jungen Mannschaft (16-30 Jahre) zu Damm
  • 1778 -1781 : Einspruch der Gemeinde Damm ggen den zu nahe an der Straße errichteten Neubau des Hans Henrich Meyer ebd.
  • 1778 -1787 : Gesuch der Gemeinde Damm um Aufhebung ihrer Brauereigerechtigkeit
  • 1778 : Abhörung der Kirchenkastenrechnungen 1773-1775 von Damm
  • 1782 : Gemarkungskarte (nach dem Repertorium von J.H. Reinmann) von Damm
  • 1782 : Nummernbuch
  • 1785 -1806 : Verpachtung von sieben herrschaftlichen Wiesenlappen bei Damm
  • 1785 : Zehntlagerbuch
  • 1788 : Gesuch der Gemeinde Damm um Erlaubnis zum Verkauf ihres nicht mehr benötigten Brauhauses
  • 1794 : Ausnahme des Ordensförsters Aßler zu Damm zum Landsoldaten und die desfalls zwischen dem Syndikus des Ordens und dem Amtschultheiß zu Fronhausen sich ergebene Korrespondenz
  • 1800 -1899 : Nummernbuch
  • 1803 : Lohra gehört seit dem Reichsdeputationshauptschluss zum Kurfürstentum Hessen der Landgrafschaft Hessen-Kassel.
  • 1806 -1813 : Lohra gehört nach dem Frieden von Tilsit zum Königreich Westphalen, in dem es Verwaltungssitz des Kantons Lohra war.
  • 1808 -1811 : Anstellung eines Waldaufsehers über den zwischen Damm und Stedebach gelegenen Privatwald "Brachter Wäldchen"
  • 1808 -1812 : Zivilstands-Register des Kirchspiels Lohra (... Damm ...)
  • 1808 -1813 : Zivilstands-Register für das Kirchspiel Niederwalgern
  • 1809 -1811 : Erteilung der Genehmigung zur Veräußerung, Verpfändung oder zum Tausch von Gütern und Grundstücken der Krondomäne
  • 1814 -1822 : Älteres Hypotheken-Buch für das ehemalige Gericht Lohra
  • 1814 -1822 : Anstellung und Verpflichtung der Gemeindebehörden und -bediensteten zu Roth, Damm und Bauerbach
  • 1814 : Lohra gehört nach dem Königreich Westphalen wieder zur Landgrafschaft Hessen-Kassel
  • 1815 -1887 : General-Währschafts- u. Hypotheken-Buch
  • 1815 : Kurhessen gehört als Kurfürstentum Hessen dem neu geschaffenen Deutschen Bund an.
  • 1817 -1822 : Kontrakte von Lohra, ... Damm ...
  • 1821 : Am 21. August wird Kurhessen zum Zwecke der Verwaltung in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt. Der Kreis Marburg, in der Provinz Oberhessen, wurde aus den Ortschaften des Landgerichtes Marburg, dem Amt Fronhausen mit Lohra und Treis an der Lumbda sowie dem Amt Wetter gebildet. Davon abgetrennt wurde nun die Gerichtsbarkeit, die über die Einteilung in Landgerichte ausgeübt wurde.
  • 1822 -1830 : Bauliche Unterhaltung der Kirche zu Damm auch Umgießung einer beim Trauergeläute für den Kurfürsten Wilhelm I. gesprungenen Glocke
  • 1822 -1865 : General-Währschafts- u. Hypotheken-Buch
  • 1822 -1871 : Spezial-Hypotheken-Buch
  • 1822 -1874 : Spezial-Währschafts-Buch
  • 1823 -1865 : Aufnahme von Ausländern in den Untertanenverband: Damm
  • 1824 -1833 : Erhebung der Branntweinhilfssteuer: Damm
  • 1824 -1865 : Aufnahme von Ausländern in den kurhessischen Untertanenverband zwecks Niederlassung
  • 1825 -1860 : Abschaffung der Privatbacköfen: Damm
  • 1825 -1869 : Gemeindewaldung: Damm
  • 1827 -1857 : Aufnahme von Inländern in die Gemeinde Damm und Bestimmung von Heimatrechten ebenda
  • 1828 -1850 : Wahl der Gemeindebehörden sowie Beschwerden gegen diese: Damm
  • 1829 -1869 : Sammlung der Vermessungsverhandlungen von Damm
  • 1830 -1855 : Verpflichtung der Forstläufer der Gemeinde Damm sowie Beschwerden und Untersuchungen gegen diese wegen Dienstvergehen
  • 1832 -1910 : Bestellung der Ortstaxatoren sowie Beschwerden gegen dieselben: Damm
  • 1834 -1865 : Entlassungen aus dem Untertanenverband: Damm
  • 1834 : Mit der Gemeindeordnung vom 23. Oktober für die Städte und Landgemeinden Kurhessens erhalten die Dörfer im Landkreis Marburg ein Organ der Selbstverwaltung, das von nun an aus Bürgermeister, Gemeinderat und Gemeindeausschuss besteht. Durch das Gemeindefinanzrecht wird eine gesicherte Verwaltung des Gemeindevermögens und ein geregeltes Gemeindesteuerwesen geschaffen.
  • 1835 -1857 : Bestellung des Ortssteuererhebers: Damm
  • 1837 -1838 : Schäfereiwesen: Damm
  • 1839 -1865 : Erteilung von Handels- und Gewerbekonzessionen (Bier- und Branntweinschank, Beherbergung u. a.) zu Damm
  • 1841 -1850 : Anderweite Steuerrektifikation nach der Karte von Damm
  • 1842 -1867 : Von der Gemeinde Damm herzustellende Brücke in der so genannten Brachter Gemarkung unweit der Etzelmühle
  • 1843 -1850 : Steuerrektifikation des sogenannten Prächter Feldes zu Damm
  • 1843 -1888 : Zuteilung der Gemarkung Bracht und der Etzelmühle zur Gemeinde Damm
  • 1843 : Gemarkungskarte von Damm, Kr. Marburg in (erst 7, dann 8 und schließlich) 10 Blättern
  • 1844 -1900 : Bestellung der geringeren Gemeindediener zu Damm sowie Beschwerden gegen dieselben
  • 1845 : Eigentumsverhältnisse des sogenannten Salzböde-Flüßchens in den Gemarkungen Lohra, Damm, Oberwalgern und Reimershausen
  • 1846 -1849 : Rechtliche Verhältnisse der Grundgüter der Gemarkung Damm
  • 1847 -1848 : Neu rektifizierte Steueranschläge von Damm
  • 1847 -1848 : Registrierung und Prüfung der Triftabgaben-Ablösung der 1. und 2. Schäferei zu Allna und der Schäfereien zu Altenvers, Damm, Nanzhausen und Willershausen
  • 1847 -1849 : Steuerkataster
  • 1847 -1850 : Ausführung der Steuer-Rektifikation von Damm
  • 1847 -1850 : Rektifikationsspezialverhandlungen, sowie die Publikationsverhandlungen des Katasters von der sogenannnten Prächter Wüstung Grenzbeschreibung zu Damm
  • 1847 -1850 : Steuerkataster mit Vorbeschreibung (mit der Etzelmühle)
  • 1849 -1865 : Standesbuch der Dissidenten
  • 1850 : Berechnung des Entschädigungsbetrags für die Leiheabgaben der Mühle in Damm
  • 1851 : Nummernbuch
  • 1854 -1857 : Ausbau des Landweges zwischen Fronhausen und Gladenbach über Oberwalgern, Damm und Lohra bis zur Landesgrenze nach Mornshausen
  • 1854 -1861 : Wahl der Gemeindebehörden sowie Beschwerden gegen diese: Damm
  • 1857 -1882 : Ausbau des Landweges zwischen Fronhausen und Gladenbach über Oberwalgern, Damm und Lohra bis zur Landesgrenze nach Mornshausen
  • 1857 : Abtretung von Grundeigentum in der Gemarkung Damm zur Verbreiterung des Weges von Lohra nach Fronhausen
  • 1859 -1871 : Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehes: Damm
  • 1861 -1868 : Grundsteuerheberolle
  • 1862 -1867 : Leistung der Gemeindedienste: Damm
  • 1862 : Grenzkarte von der Waldung der Gemeinde Damm
  • 1863 -1867 : Untersuchung gegen den Auszüger Johann Hilberg und dessen Schwiegertochter, die Witwe seines Sohnes Peter Hilberg, Anna Katharina geb. Spies zur Etzelmühle bei Damm wegen Blutschande
  • 1863 -1908 : Revision der Gemeindeverwaltung: Damm
  • 1865 -1874 : Verpachtung der Jagdgerechtsame in der sogen. Viermarktwaldung zu Damm
  • 1866 -1936 : Verpachtung der Gemeindejagd
  • 1866 : Das Kurfürstentum Hessen wird von Preußen in Folge des Deutschen Kriegs annektiert und zusammen mit dem ebenfalls annektierten Herzogtum Nassau zur Provinz Hessen-Nassau vereinigt.
  • 1867 -1895 : Damm: Gebäudesteuerrolle (Abschrift) mit Gebäudesteuerrollenanhang
  • 1867 -1905 : Teilung des Waldes: Damm
  • 1867 : Der Kreis Marburg wurde am 1. Juli durch preußische Gesetze neu etabliert. Der Sitz der Verwaltung wurde die Stadtgemeinde Marburg.
  • 1868 -1896 : Verpachtungen und Veräußerungen von entbehrlichem Gelände in Damm
  • 1868 -1929 : Gemeindehaushalt: Damm
  • 1868 -1933 : Gesuche um Konzessionen für Wirtschaften: Damm
  • 1868 -1935 : Damm, Kreis Marburg
  • 1870 -1938 : Statuten der Gemeinden: Damm
  • 1871 -1929 : Auseinandersetzungen um Errichtung eines Schulgebäudes
  • 1872 : Einschätzungscoupons von Damm
  • 1873 -1874 : Verbesserung des Landweges zwischen Gladenbach und Fronhausen in der Prächter Gemarkung (Hof bei Damm)
  • 1874 : Straßnbau Bellnhausen-Fronhausen-Gladenbach
  • 1876 : Gemarkungskarte von Damm, Kr. Marburg in (erst 8, dann) 10 Blättern + 1 Beiblatt
  • 1878 -1880 : Erwerb von Grundeigentum zum Ausbau des Landweges von Gladenbach über Lohra, Damm und Fronhausen bis Bellnhausen als Staatsstraße
  • 1878 -1880 : Zusammenlegung: Damm
  • 1880 : Stückvermessungsrisse von Damm
  • 1882 : Gemarkungskarte von Damm, Kr. Marburg in 10 Blättern
  • 1885 -1892 : Auseinandersetzungssache: Damm
  • 1887 -1899 : Unerlaubte Anlegung eines Wehres in der Salzböde durch Johann Jakob Kraft zu Damm
  • 1888 -1896 : Planung, Grundenteignung und sonstige Angelegenheiten der Eisenbahn Lohra-Damm-Niederwalgern
  • 1889 -1920 : Bestellung der Waisenräte: Damm
  • 1890 -1896 : Gemeinde Rodenhausen, Teilung der "Hornwiese" in den Gemarkungen Damm und Reimershausen 1:1500, (1932)
  • 1890 -1904 : Damm, Kreis Marburg: Ablösung der von dem Ackermann Joh. Christian Schneider zu Damm an den Kirchenkasten zu Lohra zu entrichtenden Realabgaben
  • 1891 -1926 : Damm/Kreis Marburg
  • 1891 -1926 : Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., Damm/Kreis Marburg
  • 1892 -1939 : Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehes: Damm
  • 1895 -1909 : Damm: Gebäudesteuerrolle (Abschrift) mit Gebäudesteuerrollenanhang
  • 1896 -1911 : Damm/Kreis Marburg
  • 1896 -1911 : Kgl. Eisenbahndirektion Kassel, Damm/Kreis Marburg
  • 1898 : Wird das Gemeindefinanzrecht durch die Gemeinde- und Städteordnung für die Provinz Hessen-Nassau abgelöst.
  • 1900 -1901 : Verwaltungsstreitsache der Gemeinde Damm ./. die Regierung, Abt. für Kirchen und Schulsachen, wegen des Schulhausbaues zu Damm
  • 1900 -1913 : Zusammenlegung des sogen. Gemarkungsteiles "Brachter Gemeinde" in der Gemarkung Damm
  • 1900 : Grundstücksteilungssache von Damm
  • 1901 -1910 : Anlegung eines stehenden Dampfkessels durch Johannes Wagner zu Damm
  • 1906 -1914 : Setzung eines Eichpfahles bei der Kraft`schen Mühle zu Damm
  • 1906 -1953 : Beschwerden gegen die Gemeindebehörden: Damm
  • 1907 -1930 : Zwischen 1907 und 1930 gehörten Altenvers, Damm, Nanz-Willershausen, Reimershausen, Rollshausen und Seelbach standesamtlich zu Lohra.
  • 1907 : Angaben zum Sprechbereich der Fernsprechstelle Lohra
  • 1908 -1942 : Wegebau: Damm
  • 1909 -1910 : Witwe des Schäfers Heinrich Beil, Katharina Beil, geborene Barth zu Altenvers gegen die Ehefrau des Schmieds Christian Laucht, Anna Katharina Laucht, geborene Simon, und ihren Ehemann, beide zu Damm wegen Forderung [aus einem Testament]
  • 1909 -1919 : Beschwerden gegen die Gemeinde Damm wegen Grundstücksveräußerungen
  • 1909 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 65: Übersichtskarte
  • 1910 -1937 : Gemeinderechnung
  • 1911 -1913 : Damm
  • 1912 -1913 : Prozess zwischen Zimmermeister Johann Wagner und Bürgermeister Schneider wegen der Größenangaben bei einem zu versteigernden Grundstück 
  • 1912 -1952 : Errichtung, Benutzung und sonstige Angelegenheiten des Gemeindebackhauses zu Damm
  • 1912 : Ergänzungskarten zur Gemarkungskarte von Damm, Kr. Marburg
  • 1918 : Genehmigung für Wilhelm Vogel zu Damm zum Betrieb einer Dampfkesselanlage
  • 1920 -1921 : Personalia des Bürgermeisters Jakob Lather zu Damm
  • 1921 -1948 : Verschiedene Gemeindeangelegenheiten: Damm
  • 1923 -1927 : Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Damm
  • 1923 -1944 : Allgemeine Schulsachen: Leidenhofen, Lohra, Damm und Nanz-Willershausen
  • 1923 -1970 : Stromlieferung und Prüfung der elektrischen Anlagen der Ortsgemeinde Damm
  • 1924 -1925 : Verwaltungsstreitsache des Landwirtes Heinrich Henz und Gen. zu Damm ./. die Gemeindevertretung ebd. wegen Ungültigkeit der Gemeindewahl
  • 1924 -1938 : Haushaltsanschlag des Gesamtschulverbandes Lohra- Damm- Nanz- und Willershausen
  • 1924 -1939 : Verpachtung der Gemeindejagd
  • 1924 -1946 : Namentliche Erfassung der in verschiedenen Wohnungen ansässigen Personen für die Wohnungskartei
  • 1925 -1926 : Verwaltungsstreit zwischen dem Zimmergesellen Konrad Schäfer zur Etzelmühle b. Damm gegen Reg. Supernumerar Kempf (als Vertreter des öffentlichen Interesses) wegen Versagung der Erlaubnis zum Ausschank von Getränken
  • 1926 -1940 : Zusammenlegung
  • 1926 -1968 : Haushaltspläne: Damm
  • 1926 : Am 4. Dezember wird der Kreis in Kreis Marburg a. d. Lahn umbenannt.
  • 1928 -1930 : Zusammenlegung: Lohra und Damm
  • 1928 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 86: Höhenpläne der Salzböde
  • 1928 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 86: Lagepläne für Meliorations-Entwurf
  • 1928 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 86: Übersichtskarte zur Regulierung der Salzböde
  • 1928 : Gewährung von Arbeitslosenunterstützung
  • 1929 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 86: Übersichtskarte
  • 1930 -1952 : Gemeindebehörden: Damm
  • 1932 -1940 : Verwaltung und Verpachtung der Jagdbezirke in den Gemeinden: Damm
  • 1933 -1936 : Konzessionssache Johannes Klein, Etzelmühle bei Damm
  • 1933 -1938 : Verzeichnis der gedeckten Kühe (Deckregister)
  • 1933 -1949 : Errichtung und Unterhaltung vom Arbeitsdienstlager im Damm
  • 1933 -1949 : Verpachtung von Grundstücken
  • 1933 -1958 : Fleischbeschaustelle Damm: Adam Schnabel (geb. 9.5.1893)
  • 1933 : Mit dem „Vorläufigen Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich“ vom 31. März wurde die staatliche Souveränität der Länder beendet.
  • 1934 -1940 : Freiwillige Feuerwehr Damm
  • 1934 : Damm, Kreis Marburg, Umlegung D 86: Drainageentwurf Lageplan
  • 1935 -1944 : Lebensmittelbezugsscheine
  • 1935 -1957 : Verpachtungen im Gebiet des ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers
  • 1938 -1969 : Regelung feld-, forst-, jagd- und fischereirechtlicher Angelegenheiten
  • 1938 -1970 : Vor- und Haupterhebungen der Bodenbenutzung
  • 1938 : Konzessionsantrag Konrad Grosch in Damm, Betrieb einer Gastwirtschaft
  • 1939 -1958 : Einrichtung der örtlichen Kanalisation
  • 1939 -1971 : Herausgabe heimatkundlicher Literatur
  • 1939 -1972 : Haltung von Zuchtbullen
  • 1939 : Amtskarte Flur 1-10 von Damm
  • 1939 : Maßnahmen zur Rattenbekämpfung
  • 1939 : Schätzungsurkarten Damm
  • 1940 -1941 : Karteikarten zur Erfassung der Getreideselbstversorger, der zu vermahlenden Getreidemengen und der zuständigen Mühlen (Reichsmahlkarten) 
  • 1940 -1945 : Abrechnung von Lebensmittelkarten sowie deren Verwendungsnachweis und Statistik der Verbrauchergruppen
  • 1940 -1945 : Haushaltsrechnung der Gemeinde
  • 1941 -1942 : Abrechnung von Lebensmittelbezugsscheinen durch das Manufaktur- und Kolonialwarengeschäft Johannes Hilberg
  • 1941 -1943 : Berechtigungsscheine für den Bezug von Weizenmehl
  • 1941 -1943 : Regularien, Vorgaben und Namenslisten zur Ausgabe von Kleiderkarten 
  • 1941 : Bewilligung eines Antrags auf Familienunterhaltshilfe
  • 1942 -1944 : Ausgabe von Bezugsscheinen für Schuhe und Leder
  • 1943 -1955 : Invaliden- und Angestelltenversicherung und Rentenversicherungsanträge
  • 1944 -1947 : Anträge und Bewilligungen für Bezugsscheine von Bekleidung, Schuhen und Stoffen
  • 1944 : Umwandlung der Provinz Hessen-Nassau in die Provinzen Kurhessen mit Damm, und Nassau
  • 1945 : Das heutige Land Hessen wurde am 19. September unter dem Namen Groß-Hessen gegründet.
  • 1946 -1953 : Verwaltung von Holz- und Waldbeständen
  • 1946 -1956 : Übernahme von Kosten im Rahmen der Fürsorge für den Lebensunterhalt des Flüchtlings Laura Schreib in Damm und ihren Umzug zusammen mit ihrem Ehemann Adolf Schreib nach Rohrhof bei Mannheim
  • 1946 -1963 : Maßnahmen zur Gewährleistung und Verbesserung der Trinkwasserversorgung
  • 1946 -1968 : Wohnungszuweisungen an Flüchtlinge
  • 1946 : Mit der Annahme der Verfassung des Landes Hessen, durch die Volksabstimmung am 1. Dezember, wurde aus dem zuvor gebildeten „Groß-Hessen“ das Land „Hessen“.
  • 1947 -1957 : Bestrebung zur Erhebung des Flüchtlingslagers Damm zur selbständigen Gemeinde
  • 1948 -1949 : Instandsetzungsforderung über einen vom Hochwasser beschädigten Gemeindeweg an der Salzböde
  • 1948 -1960 : Anlage sowie Instandhaltung der Feld- und Wirtschaftswege
  • 1948 -1969 : Aufenthalts- und Zuzugsgenehmigungen sowie Unterbringung von Flüchtlingen
  • 1948 -1969 : Forstangelegenheiten
  • 1948 -1969 : Maßnahmen zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen
  • 1948 -1969 : Unterhaltsangelegenheiten sowie Ausstellung von Kennkarten an Jugendliche
  • 1948 -1970 : Bekämpfung von Tierseuchen
  • 1948 : Schätzungskarten Damm
  • 1949 -1950 : Aufnahme von Flüchtlingen und Familienzusammenführungen im Lager Damm
  • 1949 -1950 : Überprüfung der Festsetzung des Mietpreises für das Barackenlager Damm bei Marburg
  • 1949 -1951 : Prozess zwischen einem Bürger und der Gemeinde wegen der Grasnutzung auf einer Parzelle
  • 1949 -1955 : Prozess zwischen dem Leiter des ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers, Willi Köhne, und der Gemeindevertretung wegen Anfechtung der Gemeindewahl von 1948
  • 1949 -1957 : Übernahme von Kosten im Rahmen der Fürsorge für Umzug und medizinische Versorgung des heimatvertriebenen Ehepaars Franz und Charlotte Gossing in Damm
  • 1949 -1966 : Katastererfassung von gewerblichen Betrieben und weiteren Anlagen
  • 1949 -1971 : Verteilung von Los- und Brennholz
  • 1949 : Gewerbesteuerausgleich im ehemaligen Reichsarbeitsdienstlager Damm
  • 1950 -1965 : Durchführung von Obstbaumzählungen
  • 1950 -1965 : Nutzung von Bäumen an Reichs- und Landstraßen
  • 1951 -1954 : Prüfung und Instandsetzung von Gräben, Wegen, Brücken und Wasserleitungen 
  • 1951 -1969 : Einstellung von Wildschadenschätzern sowie Vorgaben zum Verfahren bei der Feststellung von Wildschäden
  • 1952 -1954 : Bekämpfung des Kartoffelkäfers
  • 1952 -1958 : Mahnungen und Zwangsvollstreckungen
  • 1952 -1968 : Koordinierung von kommunalen und privaten Bauangelegenheiten
  • 1952 -1969 : Regelung der Straßenreinigung
  • 1952 -1971 : Kommunalaufsicht über kreisangehörige Städte und Gemeinden
  • 1952 -1971 : Massnahmen zum Vogelschutz
  • 1952 -1971 : Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit
  • 1953 -1955 : Beseitigung von Hochwasserschäden an der Salzböde
  • 1953 -1962 : Ermittlung des Friedensneubauwerts staatlicher Gebäude: Ehemaliges RAD-Lager Damm
  • 1953 -1971 : Erschließung von Gemeindegrundstücken und Baugelände sowie Eingemeindungen
  • 1953 -1972 : Errichtung eines Bahnbedarfshaltepunkts in Damm und Unterhaltung der Bahnstrecke
  • 1954 -1967 : Strafrechtsangelegenheiten
  • 1954 -1973 : Aufbau und Erweiterung der Wasserversorgung
  • 1954 : Erfassung und Verwertung von Ödland im Landkreis Marburg
  • 1954 : Verzeichnis der ausgestellten Invaliden- und Angestelltenversicherungskarten mit Angabe persönlicher Daten und des Arbeitsverdienstes
  • 1955 -1969 : Haushaltsangelegenheiten sowie Erhebung der Schulkinderzahlen des Gesamtschulverbandes Lohra
  • 1955 -1970 : Gründung und Satzung des Wasser- und Bodenverbandes Landkreis Marburg Südwest
  • 1955 -1971 : Aufbau, Planung, Sicherung und Kostenverteilung der Wasserversorgung
  • 1956 -1968 : Rechnungen für Montage der Straßenbeleuchtung
  • 1956 -1971 : Organisation und Sicherstellung der Wasserversorgung
  • 1957 -1959 : Anfrage zum Wehrdienst-Nachweis sowie Antrag auf Zahlung von Kindergeld
  • 1958 -1971 : Protokollbuch der Sitzungen der Verbandsvertretung vom Schulverband Lohra, Damm und Nanz-Willershausen
  • 1959 -1971 : Gewährleistung und Ausbau der Wasserversorgung
  • 1960 -1970 : Plan zur Errichtung einer Kantine im Lager Damm (entnommen zu Karten und Pläne 1. Damm Nr. 20
  • 1965 -1971 : Prozess zwischen einer Firma aus Gießen und dem Landrat des Landkreises Marburg wegen Nichtanmeldung einer Unternehmensfiliale
  • 1966 -1971 : Friedhofsordnung und Friedhofspflege
  • 1968 -1971 : Verlegung von Wasserleitungen
  • 1971 -1974 : Gebietsreform Lohra
  • 1971 : Gemeindegebietsreform im Landkreis Marburg
  • 1971 : Unternehmerverzeichnis der Hessen-Naussauischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft
  • 1974 : Durch die Gebietsreform entsteht am 1. Juli aus der Stadt Marburg und den Kreisen Marburg und Biedenkopf der Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Siehe auch

Lohraer Chroniken · Chronik Hessen · Jahr · Aktueller Historischer Kalender · Aktuelle Ereignisse

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