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Evangelisch-lutherisches Kirchspiel Kirchvers

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Evangelisch-lutherisches Pfarramt (Kirchvers, Rodenhausen und Weipoltshausen)


Inhaltsverzeichnis

Kontakt

Pfarrer Hans Peter Kovács, Pfarrstraße 13, 35102 Lohra-Kirchvers

                                                         Tel.: 06426-262
                                                          Fax: 06426-967371
                                                         Mail: pfarramt.kirchvers@ekkw.de
                                                          Web: www.pfarramtkirchvers.de

Termine

Gottesdienste am Sonntag:

Weipoltshausen:       9:00 Uhr 

Rodenhausen:         10:30 Uhr 
Kirchvers            19:00 Uhr

Kindergottesdienste:

Kirchvers:         10:30 Uhr (Gemeindehaus)

Rodenhausen:       10:00 Uhr (DGH)

Weipoltshausen:    10:30 Uhr (Kirche)

Donnerstag

20:00 Uhr Frauenkreis (Gemeindehaus)

Geschichte

Standort

  • Peannersch („Parrhob“)

Haus: Pfarrstraße 4, alte Nr. 38

Deutung: früherer Pfarrhof

Herkunft: Dieser Hof war bis zum Neubau des Pfarrhauses Pfarrstraße 13 Wohnsitz der Kirchverser Pfarrer. An dieser Stelle soll nur etwas zur Baugeschichte gesagt werden, denn eine komplette Liste der in Kirchvers tätigen Pfarrer wurde z.B. im Heimatbuch Weipoltshausen von Karl Anton Müller oder auch im Buch „Lohra und seine 10 Ortsteile; 5)“ von Karl Huth bereits abgedruckt.

Entgegen bisheriger Vermutungen ist das alte Kirchverser Pfarrhaus nicht im 30jährigen Krieg angezündet worden. Es hat die Verwüstungen der Truppen Bernhards von Weimar, die im Frühjahr 1640 sechzehn Wochen in Kirchvers im Winterquartier gelegen haben, überstanden. Es wurde wahrscheinlich beschädigt, ist jedoch nicht komplett niedergebrannt. Die Kirchenbücher sind von den Soldaten mitgenommen worden und nie wieder aufgetaucht. Das heute noch erhaltene, älteste Kirchenbuch wurde 1641 von dem damaligen Pfarrer Johann Hermann Chelius begonnen. Im selben Jahr wurde auch die vernichtete Pfarrscheune, acht Jahre später der zerstörte „Heubau“ (= Heuboden) wieder neu errichtet. 1643 heißt es in einem Dokument den „Heubau“ betreffend: „Ist der Hewbaw bey der pfarr alhier, so nothwendig widerumb gebawet werden muß, durch die Schwedische Völcker oben uber einen Hauffen geworffen worden, weil aber der Underbaw noch stehet, auch das meiste Holtz noch da ist, und itzo (=jetzt) mit geringen Costen widerumb repariret werden könnte, alß were es dem Casten nütz und vertreglich daß Ihme bey Zeiten geholffen würde.“

In den Jahren 1691/92 erbaute man einen neuen „Durchfahrtsbau“, der den Pfarrhof zur Straße hin schloß. Dieser mußte 1782, da er „sich gantz auf des Nachbars Scheuer gehängt“ hatte, durch den Zimmerer Jost Rühl aus „Juusts“ erheblich renoviert werden. An das alte Pfarrhaus wurde 1696 „mit großer Müh undt widerwillen“ des Kirchspiels (denn die Bewohner mußten die Baukosten tragen) ein notwendiges neues Stück angebaut. Der dazu beauftragte Zimmermeister war Ludwig Laucht aus Kirchvers (siehe „Wolfels“ und „Liwwis“). Im Jahr 1744 wurde ein neuer Schweinestall erstellt.

Die heutigen Gebäude stammen aus folgender Zeit:

a) Pfarrhaus: 1807, Zimmermeister Jost Rühl aus Kirchvers, Maurermeister Schrank aus Mudersbach, Schreinermeister Rau aus Lohra; der ältere Teil von 1696 blieb erhalten und wurde 1822 umgebaut

b) Scheune: aufgeschlagen am 24. April 1824, Zimmermeister Johann Jakob Meurer aus Lohra, später Einbau eines Gemeindesaales

c) Backhaus im Pfarrgarten: 1786, Zimmermeister Jost Rühl aus Kirchvers.

Der oben erwähnte Durchfahrtsbau ist nicht mehr erhalten.

Siehe auch

Evangelische Kirche · Kirchen · Kindertagesstätte · Kirchvers · Link-Service · Vereinigungen · Veranstaltungskalender

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