Lohra-Wiki

Diskussion neue Friedhofssatzung

Aus Lohra-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche


Diskussion zum Entwurf der Friedhofssatzung aus 2010

Ein Beschluss der Gemeindevertretung hierzu steht noch aus

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Änderungen der neuen Friedhofssatzung

Nutzungszelt 30 Jahre, Bestattungen Mo.-Fr., Zuschlag Wochenendbeerdigungen, Grabarten, Doppelgrab Überlebender mind. 70 Jahre, Grabräumung Gemeinde, Zulassung Eigenleistungen.

Stellungnahmen der Ortsbeiräte

Ortsbeirat Reimershausen vom 18.05.2010

Nach kurzer Erörterung waren sich alle Anwesenden Bürger einig, dass auf dem Friedhof in Reimershausen keine zusätzlichen Grabstättenarten ausgewiesen werden sollten.

Ortsbeirat Damm vom 07.06.2010

  • Wochenendbestattungen sollen weiter für Alle möglich sein
  • Liegezeiten 35 Jahre
  • angegebene Maße sollten Höchstmaße sein, die jetzigen Maße sollen bleiben
  • 1 Urnengrab muß noch mit den Maßen 1m x 1m erstellt werden (aus optischen Gründen)
  • Erwerb von Doppelgräbern ab 65 Jahre
  • Abräumen der Gräber soll weiter in Eigenleistung möglich sein, deshalb keine Berechnung von Gebühren im Voraus, sondern erst im Bedarfsfall

Ortsbeirat Weipoltshausen vom 16.06.2010

  • Der OB bemängelt die fehlende Gebührenordnung für Friedhofsangelegenheiten, da man in der neuen Friedhofsordnung öfter darauf hingewiesen wird. Ein Einblick in die Kosten wurde von allen Beteiligten der Sitzung erhofft.
  • In § 10 Abs. 3 sind die Bestattungszeiten auf Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr festgelegt. In Ausnahmefällen auch an Wochenenden. Was sind Ausnahmefälle? Der OB Weipoltshausen lehnt dies ab und ist für Bestattungen die ganz wöchentlich durchgeführt werden können. ( Mo.-So.).
  • In § 12 Abs. 1 wird die Nachbarschaftshilfe beim Öffnen und Schließen der Gräber gänzlich verboten. Der OB möchte, dass die alte Regelung § 10 Abs. 2 beibehalten wird. So dass die Gräber auch von Nachbarn oder Freunden geschlossen werden können. Es ist sehr pietätlos wenn die Trauernden beim Verlassen oder unmittelbar nach der Trauerfeier mit anhören müssen, wie dass Grab des Angehörigen von einem Bagger zugeschüttet wird. (Baggerschaufel schlägt laut auf die Grabstätte) Des Weiteren möchte der OB das die Vergabe für den Aushub eines Grabes auch an andere Firmen (z.B. Ortsansässige) vergeben werden kann. (Monopolstellung aufheben).
  • In § 14 Abs. 1 sind die Grabarten für die Gemeinde Lohra vorgesehen. Der OB Weipoltshausen möchte für seinen OT nur die Grabarten a) bis d). (Reiheneinzelgrab, Reihendoppelgrab, Urneneinzelgrab, Urnendoppelgrab). Alle anderen Grabarten lehnt der OB ab, wie schon im OB-Protokoll vom 30.09.2009 erwähnt. Trauernde und Angehörige haben das Bedürfnis etwas an einer Grabstätte abzulegen. Dies ist bei den anderen Grabarten (Wiesenurnengrab, Urnenwand) gar nicht, oder sehr beschränkt möglich. Urnenwände sind zu dem sehr teuer. Der OB ist der Meinung, wir sollten in unserer Gemeinde die Bestattungskultur nicht verändern.
  • In § 20 Abs. 1 soll das Alter der Verstorbenen für Doppelgräber auf 70 Jahre erhöht werden. Dies lehnt der OB kategorisch ab. Die bisherige Regelung von 60 Jahren sollte beibehalten werden, und in Ausnahmefällen auch darunter liegen. Bsp.: Unfalltod eines Ehepaares in jüngeren Jahren. Ehepaar von 52 Jahren und 60 Jahren - Ehepartner von 52 Jahren verstirbt, und 60 Jahre alter Partner hat unheilbare Krankheit, etc.. Warum soll diese Grenze auf 70 Jahre erhöht werden.
  • § 32 Abs. 2. Die Grabräumung obliegt in der neuen Friedhofsordnung nur noch der Gemeinde, dies lehnen wir ab. (zusätzl. Kosten für Nutzungsberechtigte) Der OB möchte, dass die alten Regularien der Friedhofsordnung § 28 für Grabräumung beibehalten werden.

Ortsbeirat Rodenhausen vom 17.06.2010

Der Ortsbeirat stimmt der Friedhofssatzung unter dem Vorbehalt, dass zusätzlich zu den aufgeführten Grabformen auch Rasenreiheneinzelgrabstätten für Erdbestattungen zugelassen werden, zu.

Ortsbeirat Lohra vom 17.06.2010

1. Urnengräber sollten generell auf 1x1 m ausgelegt werden. Somit sind Mehrfachbestattungen möglich.

2. Bei den Rasengräbern sollten unbedingt Erdbestattungen (Einzelgräber) aufgenommen werden.

3. Die Ruhefristen sollten auf 30 Jahre festgelegt werden. (Ausnahmeregelungen möglich)

4. Die Verleihung eines Nutzungsrechts auf Doppelgrabstätten sollte ab den 65 Lebensjahren des Partners möglich sein.

Stellungnahmen der Friedhofskommisionen

Eckpunkte für die Kommissionen wurden besprochen (Zusammenstellung Gemeindeverwaltung)

Ruhefrist: vorgesehen im Entwurf ist die Herabsetzung auf 30 Jahre (§ 12,4 Die Ruhefrist bis zur Wiederbelegung einer Grabstelle beträgt für Leichen und Aschen 30 Jahre)

Bestattungszeiten: vorgesehen im Entwurf: Montag bis Freitag regulär, an Wochenenden und Feiertagen nur in begründeten Ausnahmenfällen und gegen Mehrkosten (§ 10, 3 Bestattungen finden grundsätzlich von Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr während der Arbeitszeit des Kommunalen Bauhofs der Gemeinde Lohra statt. Bestattungen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sind nur in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger Genehmigung der Friedhofsverwaltung möglich)

Grabarten: vorgesehen im Entwurf Reiheneinzelgräber und Reihendoppelgräber für Erdbestattungen Urneneinzelgräber und Urnendoppelgräber anonyme Urnengräber (nur Friedhof Nanzhausen) Rasenurnengräber (Einzelgräber und Doppelgräber) Urnenwand Urnenbeisetzungen in vorhandene Erdgräber (je 1 Urne pro Grabstelle) Tiefengräber (Prüfantrag der CDU-Fraktion) (§14-§ 26)

Mindestalter für Erwerb Doppelgräber: vorgesehen im Entwurf 70 Jahre (§ 20,1 Reihendoppelgrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen, an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von 30 Jahren (Nutzungszeit) verliehen wird. Auf Verleihung eines Nutzungsrechts an einer Reihendoppelgrabstätte besteht kein Rechtsanspruch. Der Erwerber/-in muss das 70. Lebensjahr vollendet haben. Der Ersterwerb eines Nutzungsrechts ist nur möglich anlässlich eines Todesfalles)

Grabräumung: durch Gemeinde bereits bei Bestattungsrechnung berechnen (§ 32,2) Nach Ablauf der Ruhefrist bei Reiheneinzel-, Reihendoppel-, Urnenreihen- und Urnenrasenreihengrabstätten werden Grabmale, Einfassungen und sonstige Grabausstattungen einschließlich der Fundamente und Befestigungsmaterialien von der Friedhofsverwaltung oder deren Beauftragten entfernt. ... Grabräumungsgebühren nicht enthalten)

Eigenleistung / Nachbarschaftshilfe: im Entwurf vorgesehen für Graberstellung (§ 12,1 Die Gräber werden nur durch das Friedhofspersonal bzw. durch Beauftragte der Friedhofsverwaltung ausgehoben, geöffnet und geschlossen.)

Eigenleistung / Träger: im Entwurf vorgesehen mit namentlicher Benennung der Träger (§ 11, 7 Der Transport des Sarges zur Grabstätte erfolgt ausschließlich durch das Friedhofspersonal bzw. die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eines beauftragten Beerdigungsinstitutes. Der Transport des Sarges in Nachbarschaftshilfe ist zulässig nach vorheriger Information der Friedhofsverwaltung)

Grabsteinprüfung: muss nicht mehr durch die Kommune gemacht werden, ist jedoch im Entwurf einmal jährlich vorgesehen (§ 31,2 Die Gemeinde ist verpflichtet, das Grabmal im Jahr mindestens einmal, und zwar nach Beendigung der Frostperiode auf ihre Standfestigkeit hin fachmännisch zu überprüfen oder auf ihre Kosten durch Fachleute überprüfen zu lassen, gleichgültig, ob äußerliche Mängel erkennbar sind oder nicht. Dabei festgestellte Mängel werden durch Kennzeichnung (Aufkleber) auf den Grabmalen kenntlich gemacht. Die Nutzungsberechtigten dieser Grabstätten sind verpflichtet, die festgestellten Mängel auf eigene Kosten zu beseitigen bzw. durch einen Steinmetz beheben zu lassen. Nutzungsberechtigte, welche diesen Verpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommen, haften für sich daraus ergebenden Schäden)

Lohra, Damm, Nanz-/Willershausen am 05.07.2010

Ruhefrist: Durch den OB Damm wurde vorgeschlagen, die Ruhefrist auf 35 Jahre festzulegen.

Bestattungszeiten: Die Kommission hatte hier keine Einwände gegen diese Bestattungszeiten. Sie empfiehlt aber, die Ausnahmefälle konkret festzulegen, damit der Gemeindevorstand Entscheidungssicherheit hat.

Grabarten: Der OB Lohra schlägt zudem vor, noch Raseneinzelgräber für Erdbestattungen in den Katalog aufzunehmen. Ebenfalls sollen die Urnengräber einheitlich eine Größe von 1 m x 1 m erhalten, so dass hier bis zu 4 Urnen bestattet werden können. Eine Urnenwand wird hier nicht für notwendig gehalten.

Mindestalter für Erwerb Doppelgräber: Die Kommission empfiehlt, das Mindestalter auf 65 Jahre festzulegen.

Grabräumung: Hier soll das Urteil aus Marburg abgewartet werden. Danach muss diese Angelegenheit erneut beraten werden.

Eigenleistung / Nachbarschaftshilfe: Die Kommission begrüßt dies. Die Eigenleistung erfolgt durch einen Verantwortlichen, der die Helfer einweisen muss. Die Namen der Eigenleister müssen der Friedhofsverwaltung gemeldet werden.

Eigenleistung / Träger: Die Kommission begrüßt dies. Auch hier müssen die Träger namentlich benannt und der Friedhofsverwaltung gemeldet werden.

Grabsteinprüfung: Wird von der Kommission begrüßt.

Altenvers, Rollshausen, Seelbach, Reimershausen am 06.07.2010

Ruhefrist: 30 Jahre werden befürwortet, jedoch sollte die Möglichkeit der Verlängerung im Einzelfall bestehen. Die Entscheidung über die Verlängerung wird vom Gemeindevorstand getroffen.

Bestattungszeiten: Wird so von der Kommission befürwortet. Auch Mehrkosten für Wochenende und Feiertage sollen erhoben werden.

Grabarten: Durch Herrn Dr. Wagner wurde vorgeschlagen, auch Familiengräber auf den Friedhöfen zuzulassen. Die Kommission ist der Ansicht, dass durch die Belegung eines Doppelgrabes mit 2 Särgen und 2 Urnen diese Möglichkeit bereits geschaffen wurde. Urnenwände werden nicht für notwendig gehalten.

Mindestalter für Erwerb Doppelgräber: Die Kommission schlägt vor, das Mindestalter auf 65 Jahre festzulegen. Die Formulierung in § 20 (1) „Erwerber" muss nochmals abgeklärt werden.

Grabräumung: Hier soll das Urteil aus Marburg abgewartet werden. Danach muss diese Angelegenheit erneut beraten werden.

Eigenleistung / Nachbarschaftshilfe: Wird von der Kommission begrüßt.

Eigenleistung / Träger: Wird von der Kommission begrüßt.

Grabsteinprüfung: Wird von der Kommission begrüßt. Der § 29 Gestaltungsvorschriften für Grabmale muss vollständig überprüft werden. Insbesondere muss der letzte Satz in Abs. 1a) gestrichen werden.

Bemerkungen: Herr Pfr. Heyden fragt nach, ob es wieder möglich wäre, die Kosten für Küster und Organist über die Gemeinde einzuziehen. Man einigte sich darauf, den Bestatter zu fragen, ob er dies mit übernehmen könnte.

Kirchvers, Rodenhausen, Weipoltshausen am 07.07.2010

Ruhefrist: 35 Jahre wird befürwortet, jedoch mit Möglichkeit für Verlängerung gegen Mehrkosten. § 12 (4) sollte deutlicher gefasst werden mit dem Hinweis, dass eine Urnenbeisetzung in ein vorhandenes Erdgrab eine Restlaufzeit von 15 Jahren benötigt.

Bestattungszeiten: Es wird befürwortet, die bisherige Regelung von Montag bis Sonntag zu belassen. Jedoch sollen für Wochenenden und Feiertage Mehrkosten erhoben werden. Evtl. wäre auch hier die Möglichkeit, die Graberstellung durch andere Firmen zu verrichten, um den Bauhof zu entlasten.

Grabarten: Die im Entwurf vorgeschlagenen sowie die Raseneinzelgräber für Erdbestattungen werden so befürwortet. Urnenwände werden nicht für notwendig gehalten. Der § 26 „Urnenwände" sollte daher gestrichen werden.

Mindestalter für Erwerb Doppelgräber: Mindestalter von 65 Jahre wird vorgeschlagen. Jedoch sollten auch Grenzfälle zugelassen werden, die Entscheidung hierüber trifft der Gemeindevorstand.

Grabräumung: Hier soll das Urteil aus Marburg abgewartet werden. Danach muss diese Angelegenheit erneut beraten werden. Gewünscht wird, dass der § 32 (2) besser ausformuliert wird und die Nutzungsberechtigten angemessen vorher benachrichtigt werden. Eigenleistung sollte aber dennoch möglich sein. Hier wurde der Vorschlag gemacht, dies unter Aufsicht eines Mitarbeiters des Bauhofes bzw. durch Abnahme eines Mitarbeiters des Bauhofes zu machen. Die Kosten für den Mitarbeiter werden dem „Selbsträumer" in Rechnung gestellt.

Eigenleistung / Nachbarschaftshilfe: Wird von der Kommission begrüßt. Die § 12 (1) „Grabschließung" und § 10 (4) „Bestattungen" widersprechen sich und müssen geändert werden. Die Eigenleister müssen namentlich bekannt sein.

Eigenleistung / Träger: Wird von der Kommission begrüßt. Beauftragte laut § 12 (1) können auch Trägergemeinschaften sein und sind daher auch möglich.

Grabsteinprüfung: Wird von der Kommission begrüßt. Die Kommission empfiehlt, den § 29 Gestaltungsvorschriften zu überprüfen. Außergewöhnliche Grabmale bedürfen der Zustimmung des Gemeindevorstandes. Hier sollte die Pietät gewahrt werden.

Bemerkungen: Der Abstand zwischen den Gräbern ist oft zu schmal und sollte einheitlich auf 50 cm angelegt werden.

Gemeinsames Fazit (Zusammenstellung Gemeindeverwaltung)

  • Grundsätzlich können nicht alle Grabarten auf allen Friedhöfen vorgehalten werden. Hier sollen aber die Wünsche der Ortsteile berücksichtigt werden.
  • Der Prüfantrag der CDU-Fraktion bzgl. Tiefengräber wird derzeit bearbeitet und die Kosten zusammengestellt.
  • Die Friedhofsordnung soll zum Anfang des nächsten Jahres umgesetzt werden.
  • Die entsprechende Gebührenordnung wird zu 100 % errechnet. Die gemeindlichen Gremien legen danach die Höhe der einzelnen Gebühren fest. Dies kann erst geschehen, wenn die Grabarten und Grabgrößen festgelegt wurden.
  • Die weitere Belegung wird von einem Friedhofsplaner übernommen werden.

Stellungnahmen von Gruppen/Vereinen

Satzungsvorschlag: Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra

  • Der Friedhof ist eine Kulturstätte;
  • Wunschgrabstätten sollen möglich sein;
  • flexible Beisetzungen sollen möglich sein;
  • Nutzungszeit 35 Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit;
  • Doppelgrab ab 65 Jahre möglich;
  • Beisetzungsmöglichkeit für Personen, die zuletzt woanders gemeldet waren;
  • gemischte Bestattungsarten möglich (mehrere Urnen in einem Sarggrab;
  • bis zu vier Urnen in einem Urnengrab;
  • Familiengrabstätten ermöglichen;
  • Sarg- und Urnenbestattungen in Rasen- und anonymen Grabstätten;
  • Vereinfachung bei den Grabarten;
  • mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei den Grabmalen;
  • einfachere Handhabe bei den Grabmaßen (Urnengräber 1mX1m, Einzelgrab 2mX1m, Doppelgrab 2mX2m). zwei Urnengrabstätten haben die Maße von einer Sarggrabstätte (2X1m);
  • Bestattungen auch an Wochenenden möglich;
  • abgeräumte Grabmale können weiterhin auf dem Friedhof ausgestellt werden;
  • Wiederbelegung nur, wenn keine Nutzungsverlängerung der bestehenden Beisetzung gewünscht wird;
  • Verlängerung der Nutzungszeit von Beisetzungen in Urnenwänden nur durch Umbettung möglich.
  • Für Grabmale dürfen Natur- und Kunststeine, Holz und geschmiedetes oder gegossenes Metall verwendet werden.
  • Stehende Grabmale: max. Höhe: bis 1,20 m, Breite: bis Grabbreite, Mindeststärke: 0,14 m (Stein und Kunststein).
  • Liegende Grabmale: Breite: bis Grabbreite, Höchstlänge:1/3 der Grablänge, Mindeststärke: 0,14 m (Stein und Kunststein).

Stellungnahmen von Einzelpersonen

Der Tod ist ein Teil des Lebens

Friedhöfe spielen eine wichtige Rolle, als letzte Ruhestätte für die Toten sind sie Zufluchtsorte für die Lebenden, Orte, die uns Zeit, Raum und Ruhe zur Besinnung geben.

Das Grab ist ein Ort der Trauer und eine Kraftquelle für die Lebenden. An diesem Platz findet man Ruhe, Erinnerung und Trost.

Arten von Grabstätten

1. Wahlgräber sind individuell ausgesuchte Grabstätten, die jederzeit verlängert werden können.

2. Reihengräber werden erst im Todesfall auf festgelegten Grabfeldern der Reihe nach einzeln vergeben, eine Verlängerung ist möglich.

Bestattungsart

a) Einzelgrab; b) Doppelgrab; c) Familiengrab

Bestattungsform

I.) Sargbestattung; II.) Urnenbestattung

Grabfelder

A. Einzelgrabfeld; B. Doppelgrabfeld; C. Urnengrabfeld; D. Urnenwand; E. Rasengrabfeld; F. Anonymes Grabfeld

Maße der Grabstätten

Einzelgrab: 1m X 2m; Doppelgrab: 2m X 2m; Urnengrab: 1m X 1m (zwei Urnengräber haben das Maß eines Einzelgrabes)

Abstand zwischen den Grabstätten 40 cm

Ruhefrist

35 Jahre

Doppelgrab

Der Erwerber/-in hat das 65. Lebensjahr vollendet, Zweitbelegung verfällt nicht, Verlängerung möglich.

Verlängerung der Nutzungszeit

Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist um jeweils 5 Jahre möglich.

Gestaltung der Grabmale

Jede Grabstätte ist so zu gestalten und so an die Umgebung anzupassen, dass der Friedhofszweck sowie die Würde des Ortes und die Pietät gewahrt werden, die Höhe der Grabmale darf 1,20 m nicht überschreiten.

Sitzgelegenheiten

Feste Sitzgelegenheiten werden von der Friedhofsverwaltung eingerichtet.--KiWe 20:31, 6. Jul. 2010 (UTC)

Siehe auch

Diskussionsbeiträge · Ortsrecht · Zukunft Lohra

Ansichten
Persönliche Werkzeuge